Syrische Armee rückt auf breiter Front weiter von Norden Richtung Sukhnah und Deir Ezzor vor

Am heutigen Samstag haben sowohl die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA als auch private Medien eine zusammenfassende Meldung zu den Fortschritten veröffentlicht, die die syrische Armee in den letzten Tagen beim Vorstoß aus der Provinz Raqqa Richtung Süden gemacht hat.

Bemerkenswert dabei ist zum Einen, ist dass die syrische Armee von Resafa aus nicht nur nach Süden vorgerückt ist, sondern auch nach Osten und Nordosten, so dass sie dort nun die von den US-gestützten SDF beherrschte Ortschaft Shuweinah von drei Seiten umfasst, und zum Anderen, dass die syrische Armee offenbar auch an der Straße von Wahhab, 30 Kilometer westlich von Resafa, nach Süden vorrückt.

Außerdem hat die syrische Armee inzwischen weiteres Gelände südlich von Resafa eingenommen, darunter das Ölfeld Dubaysan, die Kreuzung Zamlah und das sich bis in die Provinz Homs erstreckende Ölfeld Fahd.

Ingesamt sieht es damit so aus, dass die syrische Armee mit den bekannten Tigereinheiten in der Spitze ihren Vorstoß aus der Provinz Raqqa nach Süden Richtung Sukhnah und Deir Ezzor nicht entlang einer Straße, sondern sehr breit, nämlich rund 50 Kilometer, quer durch das ganze Gelände anlegen. Auf diese Weise müssen die Tigereinheiten nicht auf der Straße durch den Resafa von Deir Ezzor trennenden Hügelzug Jabal Bishri gehen, sondern können ihn zunächst von drei Seiten umzingeln.

Gegenwärtig trennen die syrische Armee von Norden noch rund 50 Kilometer Luftlinie von Sukhnah und 90 Kilometer von Deir Ezzor und die Distanz verringert sich täglich um mehrere Kilometer, obwohl die Terrorgruppe ISIS da in ihren eingegrabenen Stellungen nach wie vor hart kämpft.

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29 Gedanken zu “Syrische Armee rückt auf breiter Front weiter von Norden Richtung Sukhnah und Deir Ezzor vor

  1. Erstaunlich, dass es noch nie ein Bericht gegeben hat, ISIS hätte kurz vor dem Rückzug noch das Ölfeld angezündet. Diese Bilder nach dem Irak-Krieg 3 unter Bush junior sind mir immer noch in den Augen. Die einzigen, welche Infrastruktur möglichst effektiv zerstören sind scheinbar die USA und natürlich die FSA, welche alles zu Geld machten, was transportierbar war.

  2. Nach der heutigen Siegesparade in Bagdad unter Beteiligung PMU, drücke ich die Daumen, dass die Syrer vor den anderen in Deir ez Zor sind.

    1. Lutz

      Ich würde die Ölfelder da nicht überbewerten. Da gibt es viele Ölfelder und Bohrlöcher, aber nicht sonderlich viel Öl. Ich denke, es schon prima wäre, wenn da zumindest soviel Öl produziert werden kann, dass die lokale Wüstenbevölkerung davon leben kann und damit eine ökonomische Alternative dazu hat, sich im Krieg zu verdingen.

      Taktisch sieht das für mich so aus, dass die syrische Armee versucht, das große Gelände des Mount Bishri zunächst von mehreren Seiten einzukreisen, bevor sie es stürmt. Ich glaube, das hat durchaus militärische Logik, denn frontal auf einer Talstraße auf einen Berg zurennen, kann auch bei großer zahlenmäßiger und waffentechnischer Überlegenheit desaströs schief gehen. Und um den Berg rum gibt es nun einfach mal reihenweise kleine Ölfelder.

      1. @PB

        „Taktisch sieht das für mich so aus, dass die syrische Armee versucht, das große Gelände des Mount Bishri zunächst von mehreren Seiten einzukreisen, bevor sie es stürmt.“

        Was ist die Begründung hinter dieser Aussage? Ich persönlich halte es für taktisch wenig sinnvoll einen Berg/Hochplateau zu umstellen und sich damit auf den Präsentierteller zu positionieren.
        Von der nordwestlichen Seite her, wo die SAA derzeit vorrückt, steigt der Mount Bishri moderat an, was eine breite Front ermöglichen würde.

        Ausserdem spielte der Mount Bishri bereits in früheren Zeiten eine strategisch wichtige Rolle. dies hat sich kaum geändert in diesem Gebiet.
        http://www.helsinki.fi/hum/arla/sygis/index.html

      2. MAK

        Die Begründung ist, dass die syrische Armee die Offensive aus der Provinz Raqqa nach Süden von so einer breiten Linie führt, wie sie das gerade macht. Sie geht da nicht wie ein Speer durch den Jabal Bishri nach Deir Ezzor, sondern rollt wie eine Lawine auf breiter Front die ganze Gegend auf.

        Was die Sinnhaftigkeit der militärischen Logik dahinter angeht, so vermute ich, dass es dabei auf das Kräfteverhältnis und die verfügbaren Waffen ankommt. Wenn ISIS im Jebel Bishri noch nennenswerte Kräfte hat, was durchaus logisch wäre, dann ist ein frontaler Sturmangriff über eine zentrale Straße sehr riskant. Da könnten schon wenige ISIS-Kräfte der syrischen Armee so schwere Verluste zufügen, dass sie da partout nicht durchkommt.

        Wenn der Berg und das zugehörige Hochplateau hingegen zunächst weiträumig – möglichst so weiträumig, dass die Waffen auf dem Berg da nicht hinkommen – umfasst werden, dann kann der Sturmangriff auf den Berg anschließend von mehreren Seiten gleichzeitig erfolgen, womit sich dann durch Überlastung der ISIS-Kräfte auf dem Berg eher Lücken auftun könnten, um auf den Berg und das Hochplateau zu kommen.

        Ich halte die Kontrolle über den Jabal Bishri und das zugehörige Berggebiet für den Knackpunkt aller Bemühungen, nach Deir Ezzor zu kommen, und ich glaube, Deir Ezzor ist das Ziel der Armee. Deshalb würde ich die gegenwärtig sehr breit angelegte Offensive der syrischen Armee so interpretieren, auch wenn ich natürlich anders als die syrische Armee keinen Schimmer einer Ahnung habe, wie viele Kräfte ISIS auf dem Jabal Bishri hat und wie sie bewaffnet sind.

      3. Wir werden es sehen welchen Weg die SAA wählt.

        Aus meiner Sicht gibt es wenige Gründe den Mount Bishri aktuell zu umgehen, ich kenne aber die Situation vor Ort nicht.
        Jedenfalls hat die SAA in den letzten Wochen bewiesen, dass man taktisch den Vorstoss neben den Strassen vorzieht und dadurch die Strasse in die Zange nimmt. Mit einer guten Aufklärung und Luftunterstützung sollte diese Taktik auch für eine „verlustarme“ Einnahme des Mount Bishri ermöglichen.

  3. Wie die Syrische Allianz höchstwahrscheinlich die Schlacht um Deir Ezzor angehen wird und was für kolossale Auswirkungen das auf Gesamtsituation des Syrienkonfliktes haben wird, hat Canthama (SyrianPerspective) super zusammengefasst (nur englisch):

    “… For long we chatted of the importance to control paved and unpaved roads in battle for Der ez Zor, today it is time to share the importance of 3 mountains that give flanking protection and high ground control of the low lands where the Palmyra-Der ez Zor lays and the desert south of it. These are:

    
Mount Dahiq
    Mount Bishri
    
Jabal al-Fusayyat

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=35.256834&lon=39.281616&z=9&m=b&gz=0;388201904;349726256;0;0;4943847;3010272;8102416;5048210

    The battle for Der ez Zor will be half won when those 3 high grounds are secured, that would force the following events:

    1) Collapse of ISIS in al Sukhanah

    
2) Collapse of ISIS in al Shulah


    3) Block all roads and highway access to Der ez Zor from Palmyra to the Euphrates north of Der ez Zor


    4) Force the collapse of ISIS in the Euphrates north of Der ez Zor and south of Raqqa


    5) Push ISIS main forces all the way down to Mayaden.


    6) Hama/Homs pocket would be sealed and without any possibility for escaping or flanking moves, ISIS would be sitting ducks there and the pocket would be dealt with part by part.

    Except for the Hama/Homs pocket, ISIS would be reduced in 1-2 months to a small area in the Mayaden-T2-al Bukamal triangle, and the left banks of the Euphrates side triangle of al Bukamal-Khanuqa gorge and the Iraq’s Sinjar’s border that the PMU liberated.

    http://wikimapia.org/#lang=en&lat=35.155846&lon=40.803223&z=8&m=b&gz=0;399023437;343366324;4119873;362794;9063720;0;11590576;1767139;14282226;9022570;14666748;15657674;0;13228953;3021240;10412211

    The RuAF is heavily bombing ISIS in the 3 mountains mentioned above, plus all the key sites on the way from where the Tiger and allies are located and the Palmyra-Der ez Zor highway. There is a high level of confidence that the allied forces will approach the outskirts of Der ez Zor in July still.”

  4. SAA hat nach befreiung von „Itriya Kessel“ wieder genug Soldaten um Richtung DEZ vorzustossen. Auch Teile von 5. Korpus sind dort gesendet worden. Aber ich glaube nicht mal, dass DEZ Hauptziel von SAA ist. Vor paar Wochen habe ich Bilder von Ponton Brücken gesehen welche direkt von Russland in Latakia ausgeladen würden. Ich nehme an, dass SAA wird noch 30-40km richtung DEZ Vorstossen und dann nach Norden abbiegen und Euphrat überqueren. Damit werden grösste Oel Felder IS entnommen und für Kurden unerreichbar sein. Diese Felder befinden sich gleich nördlich von DEZ auf andere Seite von Euphrat und sind Momental in Hand von IS. Damit würde auch IS Rückzugs Gebiet weggenommen.
    Seit Wochen hören wir nichts über T“ Base und auch bei Palmira geht alles so langsam voran.
    Betreffend Berichterstattung aus Kriegsgebiten, ich glaube, dass wir Informationen mit 1 Tag verspätung bekommen. Gestern und Heute würden alle Vorschritten von Tiger Einheiten um 11:00 am Morgen veroffentlicht und dann nichts bis am nächste Tag in gleiche Zeit. Ich glaube nicht, dass Tiger nur bis 11:00 arbeitet.

    1. Die YPG hat wohl ernsthafte Probleme in Afrin und die SDF in Raqqa, deshalb glaube ich nicht, das die SAA unter Zeitdruck steht.

      zgvaca
      auch bei Palmira geht alles so langsam voran

      Überhaupt Südöstlich ist es ruhig. Im Irak müssten nach dem Ende der Belagerung von Mossul vor allem schwere Technik nicht mehr benötigt. Die Wüstentruppen von der jordanischen dürften auch kurzzeitig wo anders einsetzbar sein. In der Wüste lassen sich auch Nachrichten besser zurückhalten.

      Träumen wir mal: Irakische Truppen marschieren entlang der Grenze, damit kann die SAA weiter zum Euphrat vorrücken. Da ist fast nur Wüste. Theoretisch könnten SAA-Truppen schon in Sichtweite des Flusses sein. Und dann wäre man vielleicht 20-50km von DeierEzzur entfernt und es hätte den Vorteil , das man nicht so eine Spitze hat.

      zgvaca
      Euphrat überqueren.

      und man kommt aus einer Richtung, wo man nicht damit rechnet.

  5. Ich habe eine Frage zu den Stammeskämpfern , die mit der SAA insbesondere im südlichen Raqqa
    kämpfen. Was für Stämme sind das und seit wann in etwa sind diese loyal zur
    SAA ?

    1. Tobi

      Die Baath-Partei, zu deren ideologischem Kern der Arabismus gehört, hatte immer die Unterstützung von einigen arabischen Stämmen im Osten. Anders hätte sie das Land da nicht ein halbes Jahrhundert regieren können. Vor ein paar Jahren hatten viele dieser Stämme den Eindruck, die Herrschaft der Baath-Partei geht zu Ende und die Zeit von ISIS kommt, und haben dann ihr Fähnchen in den Wind gehängt. Jetzt sieht es so aus, dass die Herrschaft von ISIS zu Ende geht, und da kommen nicht wenige arabische Stämme wieder zurück zur Baath-Partei – zumal wenn die einzige realistische Alternative die kurdisch geprägten SDF sind.

  6. Noch eine kleine Bemerkung. Heute haben ich keine Nachricht gehört von Front an jordanisch-syrische Grenze. Das bedeutet, dass SAA durchlauft ganze Kessel welche sie gestern geschlossen haben. Dort befinden sich sicher keine Islamisten mehr und wahrscheinlich in paar Tage wird ganze Kessel rot werden.

  7. Kurze Info zu Genf,
    Reuters hat einen erstaunlich objektiven Bericht zum Stand der Dinge bzw. eine Interview mit dem russische Botschafter in Genf, Alexej Borodavkin, gebracht.
    https://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-talks-idUSKBN1A00FB

    Hier die Google Übersetzung. Kürzungen und Bearbeitung in []:
    „GENEVA: U.N.-geführte Syrien-Gespräche haben eine Chance, Fortschritte zu machen, weil die Forderungen nach dem Sturz von Präsident Baschar al-Assad zurückgegangen sind, sagte der russische Botschafter in Genf, Alexej Borodavkin, Reportern Samstag.

    Die siebte Runde der Gespräche, die am Freitag endete, hatte positive Ergebnisse, vor allem eine „Korrektur“ in der Annäherung der Haupt-Oppositionsdelegation, des Saudi-unterstützten „High Negotiations Committee [HNC]“, sagte er.

    „Das Wesen dieser Korrektur ist, dass in dieser Runde die Opposition [… niemand…] den sofortigen Rücktritt von Präsident Baschar al-Assad und der legitimen syrischen Regierung verlangt hat.“

    Die HNC und ihre Hintermänner in den West- und Golfhauptstädten hatten erkannt, dass der Frieden zuerst kommen musste, und dann könnten politische Reformen ausgehandelt werden, sagte er.

    „Assad muss gehen“ war lange das Mantra der HNC [… und] abgelehnt, von Russland, […]

    Aber im vergangenen Jahr erlitt die Opposition militärische Niederlagen […aus den] Händen der Kräfte, die Assad treu waren, und weder U.S.-Präsident Donald Trump noch der französische Präsident Emmanuel Macron [!!!] forderten seine unmittelbare Absetzung.

    Assads Verhandlungsführer […] haben die Diskussion über jede Art von politischem Übergang vermieden und lieber auf den Kampf gegen den Terrorismus [..konzentriert…].

    Sie hatten noch nicht direkt mit der Opposition zu verhandeln, denn es gibt keine einheitliche Delegation, […] da die HNC und zwei andere Gruppen, die als Kairo- und Moskauer Plattformen bekannt sind, alle [Allein]Anspruch auf Vertretung der Opposition haben.

    In den sieben Runden hat der U.N.-Mediator Staffan de Mistura jede Seite getrennt getroffen [..und] es nur geschafft […], zu entscheiden, was zu diskutieren ist: eine neue Verfassung, reformierte Regierungsführung, frische Wahlen und Terrorismusbekämpfung. [Das wäre wahrlich ein Fortschritt…]

    Die drei Führer der Oppositionsdelegationen haben sich getroffen, um zu versuchen, Gemeinsamkeit zu finden und die Hoffnung auf direkte Gespräche in der nächsten Runde im September zu erheben.

    Borodavkin sagte, der Erfolg einer solchen einheitlichen Delegation würde von seiner Bereitschaft zum Kompromiss mit Assads Team abhängen.

    „Wenn sie bereit sind, sich mit der Regierungsdelegation auseinanderzusetzen, dann ist das eine Sache. Wenn sie wieder in … Ultimaten und Voraussetzungen, die nicht realistisch sind, dann wird das nicht fliegen.
    Das führt die Verhandlungen, sei [sie] direkt oder indirekt, in einen Deadlock. “

    Er forderte auch eine breitere Oppositionsvertretung, unter Berufung auf die Kurden, als ein auffallendes Beispiel, da sie syrische Bürger mit ihrem eigenen politischen und militärischen Einfluss waren.

    Aber er sagte, es war bis zu Mistura zu entscheiden, wie und wann, um sie in den Friedensprozeß zu integrieren.
    -Ende Googelübersetzung-

    Also Fakten werden auf dem Schlachtfeld geschaffen und keiner von den „Verhandlern“ erwartet etwas anderes!
    Das würde ich einen Durchbruch nennen.

    Und es macht Hoffnung
    Nachtgrüße PAule
    Ps: Die Meldung wurde auch von http://www.dailystar.com.lb/News/Middle-East/2017/Jul-15/412890-russia-sees-growing-acceptance-of-assad-as-key-to-syria-talks.ashx
    gebracht.
    PAule

  8. Syr. Armee gewinnt immer mehr Routine in ihrer Taktik, das sieht man nun an den Erfolgen. Fehler werden offenbar nicht mehr gemacht, dass VBIEds eine ganze Armee in Schach halten können.
    Diese Breite des Vorgehens ist beizubehalten und dient dem Abtasten der punktuellen Stärke des Gegners, wobei Durchbrüche clever auszunutzen sind.
    Isis ist nicht imstande eine breite Front zu halten!

    1. biersauer

      Ich kann dem nur zustimmen. ISIS fehlt es zwischenzeitlich an der Masse an Personal, um lange Fronten gut halten zu können. Und gerade deshalb macht die syrische Armeeführung die Front natürlich so lang wie sie nur kann.

      Wenn sich dadurch dann wie zu erwarten Schwächen und Löcher in der Front von ISIS auftun, sind die natürlich auszunutzen, wo auch immer sie gefunden werden.

  9. Heute schaue mir genau Karte an und merke mir Front verlauf. Ab Morgen gehe ich 3 Woche in Ferien nach Russland und bin gespannt wo wird sich Frontverlauf befinden in 3 Woche.
    Ich gebe meine Einschätzung an.
    Ost Ghuta:
    Sehr gut, Jobar ist abgeschnitten
    gut, Feuerkontrolle über Jobar
    schlecht, wegen höhen Verlusten Operation unterbrochen.
    Raqqa:
    sehr gut,Tiger ist 20km von DEZ entfernt
    gut, Tiger ist 60km von DEZ
    schlecht, Tiger ist vor Suknah

    Palmira:
    Sehr gut, Suknah ist befreit
    gut,SAA ist vor SuknaH
    schlecht,SAA ist 10km vor Suknah
    Suweida
    Sehr gut, Islamisten sind nur noch in Al Tanaf umgebung
    gut, Kessel welche sich vor paar Tage gebildet hat ist weg
    schlecht: USA hat wieder SAA bombardiert
    T2 Base
    Sehr gut, SAA ist kurz vor Euphrat
    gut, Base ist eingenommen
    schlecht, keine Bewegung

    Hama Front
    sehrgut 15-20 Dörfer befreit
    gut 5-10 Dörfer befreit
    schlecht kaum vorschritten

    Andere fronts erwarte ich keine Bewegung.
    Ich grüsse euch alle und wünsche schöne Sommertage

    Zgvaca

    1. Liebe Grüße und einen schönen Urlaub, danke für deine stets lesenswerten Kommentare!

      Ich hoffe dass wir in drei Wochen bei allen Punkten Sehr Gut haben.

      wohin nach Russland geht es denn genau?

    2. Schönen Urlaub Zgvaca!

      Ich ergänze mal.

      Wenn es sehr gut läuft, bauen sie im Norden von Deir Ezzur schon die Potonbrücken.

      Sukhnah ist südlich umgangen und es zieht sich langsam zu,

      T2 ist nicht wichtig, beziehungsweise nur wenn sie das brauchen um sicher vor Gegenangriffen zu sein; sehr gut wäre der Ritt durch die Wüste bis As Shula.

      Sweida sollten sie gar nicht jetzt die 55 km um At Tanf unterschreiten.

      Und in Hama mal die Brechstange weglegen, dass ist extrem befestigt und auch dicht besiedelt mit Unterstützern des IS; also mal lieber von hinten durch die Wüste annähern.

      Jobar abschneiden in drei Wochen, gut.

      Wichtig noch: kein großer Vorstoß von SDF nach Süden, oder Luftangriffe der „Koalition“, das würde es insgesamt sehr komplizieren.

    3. mach dir keine Sorgen, alles wird GUT,

      Auch wenn in deine ToDoliste etwas schlecht läuft !

      Es wird kein 2tes Jugoslawien in Syrien geben.
      Die Zeiten sind vorbei.

  10. Also ich wäre nicht überrascht, wenn sie nur bis 11 Uhr aktiv sind.

    https://weather.com/de-DE/wetter/heute/l/34.89,38.88?temp=c&par=google

    Im Panzer in der Sonne, UV-Faktor 10, dürfte es schon um 11 kaum auszuhalten sein.

    T2 liegt weit weit weg, der Vorstoß dahin war sehr wichtig um die AMi-Proxys auszubremsen, jetzt halten ist ausreichend.

    Und auch hinter Arak sind noch viele Befestigungen, dass es da langsam voran geht, ist gut.
    Jetzt könnten sie auch ziemlich schnell südlich an Sukhnah vorbei gehen.

    Schnell Richtung Euphrat und dann übersetzen war auch meine Überlegung; Deir ez Zor hält die paar Wochen wohl auch noch, und es gilt soviel wie möglich abzustecken, am Rand, damit SDF oder gar die verlegten MaT sich nicht ausbreiten.

  11. Sputnik

    ***Nach dem Abbruch der Beziehungen zu Katar fordern nun Saudi-Arabien, die VAE, Bahrain, Ägypten, der Jemen und Mauretanien vom Internationalen Fußballverband (Fifa), Katar das Recht auf die Austragung der Fußball-WM 2022 zu entziehen, ansonsten drohen sie mit einem Boykott. Das berichtete das Portal „The Local“ am Sonntag.***

    Die drohen mit einem Boykott, ja Wahnsinn; eine WM ohne Bahrain und Mauretanien, ja wie soll das denn gehen? 🙄

  12. Der IS hat seine strategischen Fähigkeiten nicht verloren und so ein Berg ist der perfekte Ort, um die zu zeigen. Sie hatten drei Jahre Zeit, dort Tunnel anzulegen und Hinterhalte vorzubereiten.
    Wenn es die Möglichkeit gibt den Berg auf beiden Seiten zu umgehen, dann halte ich es für eine schlechte Idee, den Berg zu stürmen, denn das wird ohne Verluste nicht möglich sein.
    Am Ende geht es doch darum, dass möglichst viele der Tigers heil in Deir ezz Sour ankommen und den dort eingeschlossenen Truppen Entsatz und Material bringen.
    Weiter wäre es wichtig eine Verbindung nach Palmyra zu finden, damit es im Notfall zwei Nachschubrouten gibt, so dass sie nicht abgeschnitten werden können.

    Im übrigen habe ich zu den strategischen Fähigkeiten der Tigers allergrößtes Vertrauen.
    Ich denke, wenn zgvaca zurückkommt, dann sind sie am Euphrat.

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