Syrische Armee geht im Osten von Suweida und des Damaszener Umlands voran

Während in Genf gerade eine neue Runde der stets ergebnislosen Genfer Syriengespräche stattfindet, ist die syrische Armee im Osten der Provinzen Suweida und Damaszener Umland ein Stück gegen ein Gemisch von ISIS, Al Kaida und US-gestützten Jihadis vorgerückt.

Die Fortschritte der Armee im Osten von Suweida werden auf einer Karte des Militärmedienzentrums wie folgt dargestellt – heute eingenommene Orte in gelb:

Die Fortschritte der Armee im Osten des Damaszener Umlands werden auf einer anderen Karte des Militärmedienzentrums wie folgt dargestellt – auch hier heute eingenommene Orte in gelb:

Die Bedeutung des Vorrückens der Armee lässt sich leichter kennen, wenn man eine Karte betrachtet, wo beide Operationen verzeichnet sind – Jordanien in weiß:

Man sollte das natürlich nicht überbewerten, da das Gebiet weitgehend Wüste ist, und Änderungen im Gelände da so schnell kommen und gehen können wie Wüstenstürme. Aber wenn die heute gebildete Tasche im Osten von Suweida auch von der syrischen Armee eingenommen ist, was nicht lang dauern dürfte, dann dürfte die syrische Armee mit dem heutigen Vorstoß mehr als Fünftausend Quadratkilometer Land vom Terror befreit haben. Und das ist auch in der Wüste nicht wenig.

Nachtrag 17:30h: Islamic World News sieht die Lage in Südwestsyrien nach dem heutigen Vorrücken der Armee wie folgt:

Anders als die Karte von syriancivilwarmap.com sieht Islamic World News in Suweida keine nach Osten offene Tasche mehr, sondern lediglich noch einen kleinen Keil von Osten in die Front der syrischen Armee. Einigkeit scheint dahingehend zu bestehen, dass sich Antiregierungskräfte welcher Art auch immer nach wie vor im Gebiet des Safa-Vulkans befinden. Aber anders als das Militärmedienzentrum und syriancivilwarmap.com sieht Islamic World News das direkt östlich des Safa-Vulkans liegende Gebiet Ar-Ruhba nicht unter Kontrolle der Armee.

Praktisch müssen die Unterschiede jedoch nicht allzu viel bedeuten. Es geht um eine Wüstenlandschaft, wo sich mobile Einheiten der verschiedenen Kräfte schnell über große Strecken bewegen können und die Beherrschung eines menschenleeren Gebietes ein sehr relativer Begriff sein kann. Man sollte also nicht zuviel in solche Kartendetails hineininterpretieren.

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25 Gedanken zu “Syrische Armee geht im Osten von Suweida und des Damaszener Umlands voran

  1. gem. Hassan Ridha sind Verhandlungen zur Übergabe des Gebiets an die SAA
    im Gange.

    Einige Opp-Seiten sehen die Wirklichkeit schon sehr deutlich.

  2. „Man sollte also nicht zuviel in solche Kartendetails hineininterpretieren.“

    Richtig.
    Wichtig dagegen: es gibt anscheinend keine Verlautbarungen der „Koalition“, dass die Regierungstruppen die armen armen ISIS-Bekämpfer angreifen.
    Oder gar Luftschläge.

    Aber sie sind ja auch noch weit weg von der 55-km-Dekonfliktionszone, der selbsterklärten.

    Wahrscheinlich gab es sowas wie einen Deal, die MaT-Truppen und Kollegen sind abgezogen ganz in den Nordosten, um „von hinten“ zum Euphrat vorzustoßen.

    Dagegen gab es Berichte von friedly fire auf SDF-Truppen mit 30 Toten; das wäre allerdings auch eine seltsame Koinzidenz.

  3. https://de.sputniknews.com/zeitungen/20170710316534465-aussenminister-tillerson-in-kiew/

    Artikel zur Ukraine, in der Volker als sehr McCain-nah beschrieben wird.

    Na wir werden es sehen; Trump will einen Deal, den kann es nach Bekundungen aller Nichtukrainer nur anhand von Minsk geben, also msste es Druck auf Kiew geben, Minsk weiter voran zu bringen.

    Schokopräsi sagt dagegen: Russland „muss die Logik aller Teilnehmer des Normandie-Formats annehmen – Waffenstillstand, Truppenabzug, Beendigung der Einschüchterung internationaler Beobachter, Gewährleistung einer sicheren Kontrolle an der Trennungslinie und Freilassung aller Gefangenen, die auf den besetzten Gebieten und in russischen Gefängnissen festgehalten werden“

    Ein „Werte“orientierter Ansatz; mit dem ein Deal unmöglich ist.
    Sowas erkennt Trump in kürzester Zeit.

  4. Bin ich der Einzige, der hier gerade etwas vewirrt ist?

    Grundsätzlich sind mir ja die Fortschritte für die SAA+ Co. durchaus sympatisch. Aber damit gerechnet hatte ich keinesfalls, da ja für den Südwesten eine „Waffenstillstand“ ausgerufen wurde nach/an dem G20-Gipfel. Zumindest teilweise befindet man sich mit den jüngsten Fortschritten noch einem von 3 von Lawrov genannten Bezirken.

    1. MAK

      Lawrow hat nicht gesagt, dass der russisch-amerikanische Waffenstillstand jeweils für die gesamten Provinzen gilt, sondern in Gegenden der Provinzen Quneitra, Daraa und Sweida. Anzunehmen ist, dass der russisch-amerikanische Waffenstillstand schlicht das Gebiet der Südwesttasche betrifft, das schon in Astana mit US-Billigung ausgehandelt wurde. Auch da gehörte, obwohl die genauen Demarkationen noch verhandelt werden sollten, die Ostfront in Suweida von Anfang an nicht zu.

      Siehe etwa diese Karte hier rechts:

      Dass es keine lauten Proteste der USA gegen das heutige Vorrücken der Armee gibt, sehe ich als ziemlich sicheres Zeichen dafür, dass die SAA heute nicht gegen das russisch-amerikanische Abkommen verstoßen hat.

    1. Hmm der Mann weiß wohl das er es nicht mehr lange macht und zum krönenden Abschluß seines Lebenswerks will er noch Israel „demokratisieren“? lel. „Mir egal was der Mossad macht ich bin eh bald hin.“ *millionen überweis*

  5. Berichte (bisher eher Gerüchte), dass die „FSA“ ein Flugzeug abgeschossen hat in Ost-Suweida.

    Das könnte natürlich einfach Gequatsche sein, nach jeder SAA+-Offensive wird eine große Gegenoffensive verkündet, per Facebook und twitter.

    es ist natürlich auch nicht auszuschließen, dass es einen Abschuss gab.

    Ob jetzt Amis in FSA-Gewand oder ob sie wirklich leistungsfähige Flugabwehrwaffen haben, bliebe auch abzuwarten; es ist jedenfalls anders, ob erklärt wird, wir schießen die ab (aus „Koalitionssicht“ oder die „Rebellen“ schießen selber.

    Vielleicht gab es auch nur einen Absturz, den sich jemand an die Brust heften möchte.

  6. Das entspräche dann etwa der Karte von islamic world news oben.

    Von Kämpfen gab es nahezu nichts zu lesen, wahrscheinlich Rückzug der „FSA“.

    Und Spekulation: vielleicht flog ihnen der Jet hinterher, das wurde den Amis zu dick, und es gab den Abschuss als Lebenszeichen; ohne das offiziell übernehmen zu wollen.

    Falls es denn einen Abschuss gab, ist zwar Wüste, aber so ein Foto ist doch der Traum jedes Handy-Jihadisten, müsste also bald etwas kommen.

  7. Neben der immer guten Nachricht, wenn Terrorgruppen im Infight sind, statt andere abzuschlachten, könnte dahinter Streit stehen, wie es jetzt weiter gehen soll mit dem „Kalifat“.

    Als geografische Entität ist die Auflösung nahe, als Idee natürlich nicht.

    Was sagen die Geldgeber, wofür lassen sich noch Kämpfer rekrutieren (wie lang ist eigentlich die Lebenserwartung, wenn man dem IS beigetreten ist), vielleicht gibt es auch ideologische Differenzen um irgendeinen Buchstaben, die nach Ende des Kalifen nach oben kommen.

  8. T. Meysan prognostiziert, daß die eigentlichen Gewinner dieses Krieges Israel und die Türkei sein werden, während die Angelsachsen ihre Ziele nicht alle [??] erreichen würden.

    Der schnelle Erfolg in Südsyrien schlösse den dauerhaften Verlust des Golan für Syrien ein, während die Türken al Bab und die Kurden ans Messer bekämen, schlußfolgert Meysan (voltaire.net).

    Damit also ist der geplante Sperrgürtel gegen die Neue Seidenstraße „Sunnistan“ der Engländer (vorerst?-) genauso vom Tisch wie ein Großisrael (Yinon-Plan) oder ein neues Osmanisches Reich (ohne Plan, nur Größenwahn).

    Dann haben Israel und die Türkei lokalstrategische Gewinne erzielt, England und sein französischer Wurmfortsatz hingegen haben geostrategische Verluste erzielt?

    Das hieße, der Haupt- und Großbrandstifter der letzten 500 Jahre wird zunehmend isoliert; sendet aber als Verzweiflungstat gegen eine Übereinkunft zwischen Putin und Trump seine geheimdienstlich geschulten Unter- und Steinewerferrotten. Denn die Ober- und Schießrotten der SAS wären dann doch zu auffällig nachweisbar. Schließlich ist Hamburg noch nicht Kiew!

  9. Zum zweiten:

    Und es muss einmal mehr hervor gehoben werden!

    Was die Russen trotz und gegen alle äußeren und inneren Widerstände der letzten 20 Jahre für eine geschmeidige politische Führungsschicht hervor gebracht haben… das ist eine Sensation und wirklich mit dem Begriff „Historisch“ zu benennen.

    Oder, um es schlicht umgangspsprachlich zu formulieren: Diese Brüder haben ihre Lektion nicht nur verstanden, sondern sind auch in der glücklichen Situation, diese Erkenntnisse in die Tat umsetzen zu dürfen.

    Die USA hingegen sind gerade dabei, ihren Hals aus der Syrienschlinge hinaus zu winden. Oder aus dem Hintern jenes Weltkriegskamels, welches durch das Nadelöhr Syrien hindurch gepresst werden sollte?

    Und doch sind diese -ewig willigen Schläger des Empire- noch nicht ganz aufgewacht, wie auch?

    Wenn der Trump den Präsidenten von Montenegro auf einem Treffen der Nato physisch grob handgreiflich in die zweite Reihe verweist, sich aber bei G20 lächelnd mit der zweiten Reihe zufrieden gibt… Dann ist das ein gutes Zeichen der Weiterentwicklungsfähigkeit. Aber an die echte und natürliche Bescheidenheit und gewachsene Autorität eines Wladimir Putin als Staatsmann, kann der Präsident Trump noch sehr, sehr lange nicht anklingeln.

    Und nun kommt die Wendung!: Die Trump-Administration weiß genauso klar wie der Tiefe Staat der USA und das Empire, daß der Dritte Weltkrieg nicht im Nahen Osten angezettelt werden kann, das ist Vorgeplänkel und Ablenkungsmanöver wie 14/41, sondern nur in Deutschland also in Zentraleuropa als ewiger Handelskonkurrent Englands; in diesem Fall die Neue Seidenstraße mit Duisburg als Knotenpunkt.

    Russland aber lässt sich nach 1914/41 in einen solchen Krieg nicht mehr durch England hineinziehen.

    Ob die USA reif genug sind, dieses geplante Szenario zu erkennen, zu begreifen und zu umgehen???, steht offen.

  10. @Hans mein Igel: Diese These von Thierry Meyssan klingt m. E. wenig wahrscheinlich. – Die Türkei sitzt zwischen allen Stühlen (wird von beiden Lagern als unzuverlässiger Partner eingestuft) und Erdogan wird innenpolitisch mittelfristig große Probleme bekommen wenn es mit der Wirtschaft (in erster Linie dem Tourismus) weiter so rasant bergab geht wie in den letzten eineinhalb, zwei Jahren.

    Und Israel verliert grade seinen großen, scharfen Wachhund, ohne auf der anderen Seite ähnlich blind ergebenen Ersatz zu finden. Ein „Gewinner“ mit SA als neuem, besten Bündnispartner ist eher keiner.

    Gewinner ist und bleibt m. E. die Achse des Widerstands.

    1. Blue Angel@

      Es geht nicht um die Türkei, sondern um den alten roten Drachen aus London, welcher die Nahost-Politik wie vom Sofa aus dirigiert!

      1. …und ansonsten muss das Parteibuch einen Geschichtsleistungskurs hoher Qualität einberufen.

        Ein Grundstudium also mindestens, und nichts für Angsthasen und Hamburger Bürgermeister oder feige Bundesinnenministerdummschwätzer.

        Und wie tief ist das Schamgefühl im Volk ob dieser absoluten Totalversager?—

  11. Ergänzung: Spannend bleibt, wie es in Mittel-/West-/Nordeuropa weitergeht: Einerseits spricht viel dafür, daß die Länder um Macron/Merkel als neues Flaggschiff dienen sollen (nachdem die USA mehr oder weniger aufgegeben werden mußten), andererseits haben die Globalisten ihr neues „Adlernest“ selbst soweit (vor allem durch den unbeschränkten Zuzug von Millionen sicherheitsrelevanter Islamisten) destabilisiert, daß ich mir kaum vorstellen kann, wie sie diesen Zustand mittelfristig wieder korrigieren wollen.

    Möglicherweise möchten sie Europa aus sicherer Distanz (z. B. von irgendeiner sicheren Insel aus?) dirigieren? So könnten sie es weiterhin in einem Zustand halten (bzw. diesen noch eskalieren), der es für eine Kooperation mit Russland ausschließt (stattdessen die Gefahrenzone an der russischen Westgrenze ausbaut), wobei sie es noch eine Weile ausbeuten könnten, aber sich nicht selbst in destabilisierten Bereichen aufhalten müssten…

    Nur eine Idee…Welche Strategie die Globalisten bezüglich dieses Teils Europas (die mittleren, östlichen und südlichen Bereiche haben sie m. E. bereits aufgegeben) verfolgen, ist mir ein Rätsel. Daß sie aber schlicht kopflos/strategiefrei agieren kann ich andererseits auch nicht glauben: Irgendeinen Plan B für die Nicht-Wahl Hillary Clintons müßten sie doch in petto gehabt haben?

    1. Sehr geehrte/r Blue Angel, wo sind da die Unklarheiten, über ihren Kurs ? Sie holen doch ganz Offiziell, ihr Protektorat Restukraine, in ihren Bund NATO. Damit werden die Kriegs Kohorten eng Zusammengeschlossen, die Phalanx für den Angriff und die Unterwerfung Russlands. Die Angriffsformationen, sind permanent an der Russischen Staatsgrenze, und üben Krieg und da sie nur Meter von der Grenze entfernt sind, kann es natürlich JEDERZEIT, zu der Attacke kommen und dann sind sie ratz fatz, in St. Petersburg und Moskau, wo die 5 Kollone, die unter dem US Gouverneur Jelzin Ge“ Bildet“ wurde, schon auf sie WARTEN, speziell, wenn man Russland, genügend Abgelenkt hat. Denn eines Steht fest, eine nochmalige Niederlage, wie mit ihrer Kreatur Adolf Hitler, Werden und DÜRFEN sie sich nicht mehr leisten. Es geht für sie um ALLES. Entweder Totale Herrschaft, über diesen Planeten, oder Niederlage und Untergang.

      1. @Felix Klinkenberg:
        „…und dann sind sie ratz fatz, in St. Petersburg und Moskau, wo die 5 Kollone, die unter dem US Gouverneur Jelzin Ge“ Bildet“ wurde, schon auf sie WARTEN, speziell, wenn man Russland, genügend Abgelenkt hat“
        – Ich denke, daß die Globalisten sich das zu einfach vorstellen. Schon deshalb, weil die Mehrheit der Polen nicht zulassen wird, daß Islamistenhorden von ihrem Land aus zum Angriff auf Russland aufgestellt werden. Aber wir werden sehen…

    2. „Irgendeinen Plan B für die Nicht-Wahl Hillary Clintons müßten sie doch in petto gehabt haben?“

      Warum?

      Das Narrativ war ja, dass sowas wie Trump/Brexit etc. nicht passieren KANN.
      Da man ja „Werte“orientiert ist, MUSS man das richtige Narrativ haben.

      Also braucht man keinen Plan B.

      Die deutsche Atomenergie bspw. hatte auch keinen, für den Fall des Ausstiegs-Ausstiegs-Ausstieg nach Fukushima.
      Aber sehr schnell hat sie einen entwickelt, und da lohnt es sich genau hinzuschauen:

      sie haben die Regelungen für „erneuerbare“ so beeinflusst, dass sie bspw. mit Offshore-Wind ein neues Monopol mit aberwitzigen Subventionen bekommen konnten, viele Projekte zu „Erneuerbaren“ jetzt ausgeschrieben werden müssen, was viel Konkurrenz fernhält, etc.pp.

      Das eigentliche Ziel war eben nicht Atomenergie an sich (das ist es teilweise in Ländern, die Atomsprengköpfe wollen), sondern ganz bequem im Oligopolmarkt Gewinne abschöpfen zu können.

      „Globalisten“, „Zionisten“, „Neocons“, „Interventionisten“, „Neoliberale“ und wie sie alle heißen.

      Da gibt es vorgeschobene Behauptungen, Narrtive, „Werte“.

      Es wird sich zeigen, wie e nach dem Wackeln, teilweisen Zusammenbruch einiger Narrative weiter geht.

      Da ist nichts geplant, oder entschieden, sondern vieles im Fluss.

      1. @Andreas:
        „…sondern ganz bequem im Oligopolmarkt Gewinne abschöpfen zu können.“ – Das ist einleuchtend. Allerdings braucht ein/jeder Markt eine Art von Infrastruktur, wenn er funktionieren (und Gewinne abwerfen) soll. Die Situation, die sich für Länder wie Deutschland durch die Politik der Globalisten abzeichnet, ist aber eine chaotische und anarchische, von Bürgerkrieg gezeichnete, in der mittelfristig gar nichts mehr funktionieren kann, was bisher Gewinne erzielt hat: „Just in time“- oder „lean production“ beispielsweise beruht auf sicheren Verkehrswegen, energie-intensive Wirtschaftszweige brauchen stabile Energieversorgungssysteme, ein Industriestaat ist zudem auf sichere Verkehrswege für die Arbeiter der Industrieanlagen und für den Rohstoffnachschub angewiesen, ein internationaler Handelsplatz braucht ebenfalls sichere Handelswege und eine funktionierende Administration, etc.

        Vielleicht haben die Globalisten vor, die bisherigen Gewinnquellen durch welche zu ersetzen, die auf (direktem) Menschen-, Organ-, Waffenhandel u. a. beruhen (die in anderen Ländern ja achon die prioritären sind). Die meisten bisherigen Gewinnquellen jedenfalls sind weg, wenn die Infrastruktur unter Bürgerkriegsbedingungen zusammenbricht. Dann zahlt niemand mehr Miete oder Immobilienraten, es gibt keine Supermärkte mehr, keine Arbeitswege für die Bediener technischer (auch energietechnischer) Anlagen, keine Auto- und sonstige Produktion…

        Zerstörung der Sicherheit bedeutet (dafür gibt es ja genug Beispiele von Somalia bis – zum Glück nicht mehr lange – Syrien) immer auch Zerstörung der Infrastruktur und dadurch Zerstörung der Produktionsstätten (ein Grund, warum es die „Anti IS-„Koalition ja immer perioritär auf syrische Infrastrukturanlagen abgesehen hatte, sowohl durch Proxies als auch durch eigene Luftschläge)

        – Vielleicht sind die Globalisten ja tatsächlich nur noch panisch.

      2. @ Blue Angel

        Ja vielleicht sind manche panisch.

        Andererseits: so lange die Systeme laufen, und zwar ziemlich gut, glaube ich nicht, dass da große Teile daran glauben, dass es bald nicht mehr so laufen könnte, oder gar dass dies so sein müsste.

        Den potenzierten Unsinn „Weltfinanzsystem“ kann man anhand weniger Kennzahlen direkt als Unsinn erkennen, der irgendwann wie ein Kartenhaus zusammenbrechen muss;
        aber es gibt wunderschöne Modelle mit hunderten Variablen auf Großrechnern durchgespielt, die erklären, dass das alles gut durchgerechnet ist und funktioniert.

        Halt nur so lange, bis ein in den ganzen Annahmen als unwahrscheinlich definiertes Ereignis eintritt, dann bricht es halt zusammen.

        Gerade Deutschland auf seinem Weg zur „Vollbeschäftigung“ dürfte für die meisten, egal woher, ein zu großes intellektuelles Problem darstellen; die einfache Erkenntnis, dass natürlich nicht alle Länder auf diesen Weg, massenhaften Exportüberschuss durch unterbewertete Währung, setzen können, kriegen sie einfach nicht hin.

        So wird das Problem, dass schon lange die BSP-Ausweitung ( hier egal wie man das sonst findet) nicht wegen Technologien oder Rohstoffen oder fähigen Arbeitskräften oder Unternehmern oder Krediten etc.leidet, sondern schlicht und ergreifend wegen der krassen Einkommensverteilung, verdeckt; D kann das ja wohl, heißt das Argument, dabei geht das nur über massive Verschuldung des Auslands bei D.

  12. Zum Dritten:

    Liebes Parteibuch.

    Selbst wenn man die besten Lehrer sein eigen nennen durfte, ist diese perverse Selbstbereicherung durch Zerstörung von Völkern, Sippen und Familien durch orgnaisiertes Verbrechertum kaum oder nicht fassbar.

    Und, um eine ansatzweise global-strategische Linie dieses organisierten Verbrechertums erfassen zu können, muss der vorgebildete Mensch fünf Jahre Studium aufwenden… und danach kommt die Enttäuschung und die Ernüchterung, der Katar: wie billig und gierig das ganze Spiel eigentlich doch inszeniert war.

    In diesem Sinne ist mit den hohen Damen und Herren tatsächlich eine Ausprache angezeigt. Denn wir Deutschen und alle Völker in Europa und auf der ganzen Erde sind kein liebloses Spielzeug-!

  13. @Andreas:
    „…so lange die Systeme laufen, und zwar ziemlich gut, glaube ich nicht, dass da große Teile daran glauben, dass es bald nicht mehr so laufen könnte, oder gar dass dies so sein müsste.“

    – Klar, die große Masse wird von solchen Gedanken abgelenkt bzw. blendet sie lieber freiwillig aus. Aber die „Eliten“, deren Ziel nach wie vor die globale Herrschaft zu sein scheint, müßten es doch eigentlich besser wissen…Sie unternehmen aber keine (oder kaum?) Anstrengungen, potentiell noch melkbare Kühe (wie dieses Land) vom Eis zu holen (neu auszurichten und zu restabilisieren). Ob aus Nihilismus oder aufgrund kopfloser Panik kann ich nicht beurteilen, irgendeine Art von Strategie bei ihnen aber auch nicht erkennen. Es bleibt spannend.

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