Neuer Koreakrieg fällt einstweilen aus

Pünktlich zum Jahrestag der US-Unabhängigkeit am gestrigen 4. Juli überbrachte Korea den Koreanern, den US-Amerikanern und allen anderen Menschen der Welt die freudige Kunde, dass eine von maßgeblichen Kreisen in den USA schon lange geplante Neuauflage des verheerenden Koreakrieges einstweilen ausfällt.

Mit dem Abschuss einer atomwaffenfähige Rakete, die eine über 2500 Kilometer hohe Bogenlampe geflogen ist, haben die Streitkräfte Koreas der in den USA herrschenden Räuberbande demonstriert, dass sie in der Lage sind, Korea gegen jedwede Aggression zu verteidigen.

Die USA hatten die DVR Korea bekanntlich im Jahr 2004 aufgefordert, genau zuzuschauen, wie gut es Libyen gehe, nachdem der libysche Staatsführer Muamar Al Gaddafi das strategische Abschreckungspotential seines Landes gegen ein Nichtangriffsversprechen der USA eingetauscht hatte, und dem guten libyschen Beispiel zu folgen. Nach dem Beginn des US-geführten Angriffskrieges gegen Libyen 2011, durch den Libyen zerstört und der libysche Staatsführer gepfählt wurde, hat die DVRK erklärt, sie habe sich das libysche Beispiel nun lange genug angeschaut, um daraus eine wichtige Lektion zu lernen: die Entscheidung der koreanischen Staatsführung, auf Verteidigung und Rüstung zu setzen, war goldrichtig. Während strategische Abschreckungswaffen davor schützen, von den USA mit einem Angriffskrieg überzogen zu werden, sind US-Versprechen völlig wertlos, weil die USA sich an ihre Versprechen sowieso nicht halten.

Um den Koreanern noch einmal zu verdeutlichen, dass sie den freien Teil Koreas gern militärisch angreifen würden, wenn sie das Echo vertragen würden, haben die USA gestern auf einen Vorschlag von Russland und China, Korea könnte die Entwicklung seines Nuklearraketenprogrammes aussetzen, wenn die USA im Gegenzug auf militärische Manöver mit ihren Lakaien im besetzten Teil Koreas und der Installation eines THAAD genannten Systems zur Neutralisierung russischer und chinesischer Abschreckungswaffen verzichten, dadurch geantwortet, dass sie gemeinsam mit ihren Lakaien im besetzten Teil Koreas Schießübungen veranstaltet haben. Dazu machten die USA sinngemäß eine Bemerkung, die sich wie ein Witz anhört, aber nicht als Witz gemeint war, die USA „würden es niemals akzeptieren“, dass Korea über die notwendigen Waffen verfügt, um die USA von einem Angriffskrieg abzuschrecken, und der US-gesteurte Propaganda-Apparat des Westblocks verbreitet unablässig Hass- und Hetztiraden gegen Korea.

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29 Gedanken zu “Neuer Koreakrieg fällt einstweilen aus

  1. Nordkorea ist nur ein weiteres Beispiel dafür woran die US-Geostrategie krankt. Die US-Geostrategie basiert auf der Seefahrt und folgt damit den Grundsätzen der europäischen Kolonialzeit der verschiedenen Seefahrenationen. DArin sind die Amis ganz gut. Nur hat diese Strategie auch ihre grossen Schwächen, denn sie gibt keine strategische Tiefe her bei grösseren Landmassen. Ausser wie in Europa und auf der arabischen Halbinsel mit willigen Vasallen, ist des den USA nie gelungen, ein solche aufzubauen.

    Sowohl China wie auch Russland haben beide einen terrestrischen Geschichtshintergrund. Deren Geostrategie baut auf dem Ansatz auf grössere Landmassen zu sichern und zu verteidigen.

    Aber nur von der Küste aus lassen sich grosse Landmassen nun mal nicht alleine „beherrschen“. Und genau daran scheitern die USA immer wieder und nicht nur beim Asiatischen Kontinent, auch in Afrika und Südamerika immer dasselbe Problem.
    Zwar versuchen die Amis seit dem 2.Wk den asiatischen Kontinent unter ihre „Herrschaft“ zu bringen, aber mehr als ein bisschen an den rändern knabbern ist einfach nicht drin. Ob Vietnam, Korea, Iran, Afghanistan, Kaukasus, überall hat man es probiert und nirgends einen langfrisitigen Erfolg realisiert. Anderswo auf der Welt übrigens auch nicht wirklich. Einzig Europa mit seinen willigen Vasallen war bisher einigermassen ein Erfolg, der aber mehr auf der gleichen strategischen Denkstruktur beruht.

    Der terrestrischen Ansatz ist deutlich langsamer, beinhaltet aber neben den militärische Mitteln immer auch die „zivilen“ Mittel wie Infrastruktur und Produktion. Was seinerseits eine positive Wirkung auf die lokale Bevölkerung entfaltet, da diese davon ebenfalls profitiert.

    1. MAK
      Aber nur von der Küste aus lassen sich grosse Landmassen nun mal nicht alleine „beherrschen“. Und genau daran scheitern die USA immer wieder und nicht nur beim Asiatischen Kontinent

      Und nicht nur bei Landmassen, sowohl bei Insel Cuba als auch dem langgestreckten Vietnam (auch Korea ist ja eine schmale Halbinsel) haben die USA militärisch nichts gebacken. Zähl doch mal die Siege der USA nach em 2. Weltkrieg auf…
      DIe USA haben, wenn, dann nur wirtschaftliche Siege vor zu weisen und diese WIrtschaftsmacht verblast. Wenn es nicht Länder wie Polen oder D gebe, die Ihnen freiwillig (Warum auch immer) in den A kriechen, wären die USA ziemlich isoliert..
      In kaum einen Land Lateinamerikas mag man die Gringos leiden, man beugt sich der wirtschaftlichen Macht.

  2. –Sondernews-:

    Strategiedogmen der westlichen Wertegemeinschaft geleakt

    *********************

    2 x 3 macht 4
    Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
    Ich mach‘ mir die Welt
    Widdewidde wie sie mir gefällt ….

  3. Es gibt immer noch sehr einflussreiche Kräfte in den USA, die den Nordkorea-Konflikt auf „libysche“ Art lösen wollen.
    Dafür nähmen sie auch ein paar durchkommende Atomraketen an; selbst wenn Alaska erreicht würde, egal.

    Aber zum Welt“verbesserungs“drang, also dem Ziel der Umgestaltung der Welt zu meinen Gunsten, gehört idR auch ein gewisser Größenwahn; gerade in „Gottes eigenem Land“.

    Insofern dürften wohl genug rumlaufen die glauben, sie könnten sogar alle nordkoreanischen Raketen runterholen.
    Und falls nicht, dann fällt halt etwas auf Südkorea, die Japaner haben sich ja auch wieder erholt, was solls.

    Ich denke nicht, dss diese Kräfte in nächster Zeit an den Knopf kommen; aber man kann das auch nicht völlig ausschließen.

    Zumal ja gilt: Nordkorea wäre völlig unwichtig; wenn man sich da nicht so aufgeplustert hätte, es also um Gesichtswahrung ginge.

    Mit einer „libyschen“ Lösung wäre Nordkorea wieder völlig unbedeutend, und man könnte sich um die wichtigen Dinge kümmern.
    Man bombardiert das Land in Schutt und Asche, alle Atomanlagen (da geht es vor allem um die Behauptung), dafür kommen einige Raketen als Antwort.

    Die Frage hierbei ist, wie stark sie die Fähigkeiten der Nordkoreaner einschätzen, Südkorea auf dem Boden zu gefährden; denn eine großes Engagement mit Truppen wäre ein Killer für die gesamte Trump-Agenda.

    1. Wer NK auch nur in die Reichweite der Möglichkeit eines libyschen oder irakischen Szenarios rückt, der kennt das Land nicht.

      1. Es geht dabei nicht um das Ergebnis, sondern das Handeln für die Öffentlichkeit: massives Bombardieren, Schutt und Asche in Pjöngjang, diversen militärischen Anlagen, mit der Behauptung, nun ist alles gut.

      2. andreas

        „massives Bombardieren, Schutt und Asche in Pjöngjang“

        Sollte so etwas passieren, dann würden die Schlagzeilen sich im Westen damit sicher kaum beschäftigen, sondern vielmehr damit, wie die USA mit der als Antwort erfolgten Zerstörung und radioaktiven Verseuchung einer Stadt wie New York zurechtkommen.

  4. Es wird interessant sein ob und wie weit sich China von den Gringos bzgl. Nordkorea erpressen lassen wird.

  5. Immerhin spricht in den USA und Südkorea keiner mehr von einem Fehlschlag. Aus taktischen Gründen wird zwar was von einer Mittelstrecken Rakete gesprochen aber nur um nicht das Militäriche Zeitfenster noch zusätzlich mit Druck aufzubauen politisch.

    Es wird schon lange Jahre dieses Zeitfenster als Planung und Vorgang geben von Beginn einer solchen Rakete bis zur Einführung bei der Truppe in Stückzahlen welche Abwehrmaßnahmen nichtig machen.

    Dieses Zeitfenster ist schon genauer mit der U-Boot Start gestartet und diese Waffe ist eher geeignet zu sagen Korea Krieg 2.0 fällt aus. Solche Boote, vermutlich 3 schon mit je einer Rakete, sind extrem schwer auszumachen. Deren Start und Einschlag liegen bei 1 bis 2 Minuten. Selbst im Hafen liegend dürften die immer bereit zum Abfeuern sein.

    In jedem Fall wären die US Truppen in Südkorea extrem gefährdet. Von der Hauptstadt Südkoreas mal ganz abgesehen.

    Jedes Vorgehen gegen NK ist im Grunde nun Harakiri. Südkoreas neuer Präsident wurde gewählt um zu entspannen. Die werden einen Teufel tun hier NK ernsthaft Anzugreifen.

    NK wird in 5 Jahren eine solche ICBM mit 50 Stück haben. Dazu wohl 10 bis 12 U Boot gestützte Raketen. Hier nur die Anmerkung das solche Raketen natürlich am Land auch in 100 Stück beteit sein könnten. Vorausgesetzt natürlich es gibt genug Sprengköpfe. Hat NK davon 1000 wird es unmöglich diese alle zu unterscheiden und mit SOT oder Abstandswaffen so auszuschalten das nix startet.

    Aber das US Militär wollte auch Kuba einst angreifen trotz der Atom dort. Also faschistische Narren ist SK oder L. A. egal.

  6. Ich halte es mit dem beliebten Finanzanalysten Jim Willie, der kürzlich von einem Interviewer auf den Korea-Konflikt angesprochen, in etwa sagte:

    „Ich habe die letzten zehn, fünfzehn Jahren keine einzige Nachricht über Nordkorea gelesen und dabei rein gar nichts verpasst. Genügt Ihnen das als Antwort?“

  7. Die ZioKhasarische BushClinton Mafia pfeift aus dem letzten Loch, alle Versuche zu Gold zu kommen um weiter zu massakrieren schlugen fehl. Ihr Geldeintreiber Kissinger wird sowiso bald das zeitliche segnen so fern dieser Kriegsverbrecher nicht im Knast landet wo er eigentlich hingehört. Leider hocken die Reste dieser Bagage noch in einigen EU Staaten rum, NOCH

  8. In der Diskussion ob Anti-Zionismus nicht einfach verkappter Antisemetismus sei wird die These aufgestellt, dass gegenüber dem Staat Israel ständig Anforderungen gestellt werden, welche an andere Staaten nicht gestellt werden.

    Nehmen wir zum Beispiel der Umgang mit Atomwaffen und ihren Trägersystemen. Es gibt den Vertrag über die Nicht-Verbreitung von Atomwaffen. Fast alle Staaten auf diesem Planeten sind diesem Vertrag beigetreten.

    Ein Staat tritt diesem Vertrag nicht bei bzw. tritt aus dem Vertrag aus. Es läßt keine Inspektoren in sein Land. Es gibt den gut begründeten Verdacht, dass dieser Staat ein Atomprogramm hat und auch mehrere Atomsprengköpfe wie auch die Trägersysteme.

    [Sarkasmus on]
    An dem Beispiel sieht jeder sofort, dass gegen Israel harte Sanktionen gelten. Nordkorea, welches jedoch genau das selbe macht, ist kulturell, sportlich wirtschaftlich und militärisch eng verknüpft mit der „Latein-Amerikanischen Union“. Diese doppelte Standards, welche gegenüber Israel gelten, kann nur mit dem weltweiten Antisemetismus erklärt werden. Israel wird immer, wenn es das gleiche macht wie andere Staaten, ungleich behandelt.
    [Sarkasmus off]

    Wo genau liegt jetzt der Unterschied zwischen Israel und Nord-Korea?

    1. Reisender

      „Wo genau liegt jetzt der Unterschied zwischen Israel und Nord-Korea?“

      Der Unterschied liegt darin, dass Israel seine Nachbarn alle Nase lang mit Angriffskriegen, Bombenangriffen und Massakern überzieht.

      1. Das lässt bei mir die Frage aufkommen, ob all das, was uns über die „schlimmen Jahre“ erzählt wurde und wir bereitwillig glauben und verteidigen, so in Gänze richtig ist. Ob da nicht teilweise richtige Schlüsse gezogen wurden.

      2. Hansi

        Es gibt einen guten Film über den Korea-Krieg, der life sogar in unseren TV-Medien. Ich fand ihn hochinteressant. Nordkorea war am Beginn wirtschaftlich starker wie Südkorea und hatte die Amis praktisch schon ins Meergetrieben, aber auch die Amis waren schon an der Chinesischen Grenze. Nordkorea war zum Teil militärisch besser wie der Süden. Am Ende hat man sich auf die Mitte geeinigt. In den 90ziger kam es wohl zu Gesprächen über die Wiedervereinigung, die ziemlich weit fortgeschritten waren, aber eines Tages legte ein amerikanischer Präsident die Schurkenstaaten fest und dazu zählte ja auch Nordkorea. Damit waren alle Gespräche gescheitert.
        Ich habe in dem Film gelernt: Ich weiß nichts von Korea.

        Übrigens gab es vor Jahren einen Bericht über die chenesisch / koreanische Grenze. Da drückten die Chinesisschen Grenzer noch alle Hühneraugen zu, um den Koreanern zu helfen. Gestern kam ein Bericht mit Meterhohen Stacheldrahtzaun (auf chines. Seite)

  9. Es ist generell eine dumme Idee, sich auf einen Verzicht auf Atomwaffen einzulassen. Versprechen sind realpolitisch nichts wert. Die Ukraine hat ihre Atomwaffen gegen ein solches Versprechen von Rußland, GB und USA eingetauscht. Keiner der Staaten hat irgendwie versucht, dieses Versprechen einzulösen. Entsprechend war es ein enormes Risiko des Iran, darauf zu verzichten. Man kann nur hoffen, dass der Iran heimlich irgendwo ein paar Sprengköpfe kauft und in Reserve hält. Im Interesse des Weltfriedens.

    1. Frieden mit Atomwaffen gibt es nur bei rationalen Spielern. Doch rationale Spieler würden sich auch sonst immer an den Tisch setzen und über Verhandlungen versuchen ihre Interessen mit den Interessen der anderen in Einklang zu bringen. Ökonomisch sind Kriege schon lange ein Verlustgeschäft. Die Kosten sind auch für den Gewinner deutlich hoher als nachfolgende Erträge. [Für die Waffenproduzenten bleiben natürlich trotzdem Gewinne übrig.]

      Andererseits: 20 Minuten bei Interkontinentalraketen, 8 Minuten bei Mittelstreckenraketen – die Vorwarnzeiten sind extrem kurz. Es bleibt da sehr wenig Zeit zu Überprüfung von Messfehlern. Insbesondere, da es inzwischen Mode ist mit den gleichen Raketen auch einfach konventionellen Sprengstoff zu transportieren. Der Raketenstart zwar beobachtet wird, es aber unklar ist, was die Rakete transportiert.

      Die Anzahl von Zwischenfällen mit Atomwaffen und vermeintlichen Angriffen sind schon im dreistelligen Bereich. Jedes mal hätte es den Weltkrieg geben können.

      Zur Ukraine: Die Ukraine wurde von keinem dritten Staat angegriffen. Die Ukraine hat sich, durch ein paar gekauften Handlangern, selbst zerlegt. Wie hätte der Maidan und der Anti-Maidan den durch Atomwaffen verhindert werden können? Würden die Bewohner der Krim zurück zur Ukraine gehen, falls sie mit Atomwaffen bedroht werden? Hätten sich die Einheiten, welche die Atomwaffen bewachen, nicht auf die Krim zurück gezogen, damit diese Waffen nicht faschistischen Freiwilligenmilizen in die Hände fallen? Allein der Gedanke, Atomwaffen gegen seperatistische Bewegungen einzusetzen, zeigt doch, dass Atomwaffen weltweit geächtet werden sollten.

    2. Ukrainische Atomwaffen? ich bitte Sie….

      Wenn, dann waren es sowjetische. Und Russland als Rechtsnachfolger war und ist rechtmäßiger Besitzer. Und ich nehme an, die Abschußcodes lagen auch nicht in Kiew…

  10. Man sollte vielleicht den nächsten US Angriff in Syrien erwarten. Bisher war es so, dass mit jeder Eskalation in der Koreanischen Peninsula ein Angriff in Syrien folgte.

    1. bs
      Man sollte vielleicht den nächsten US Angriff in Syrien erwarten.

      Glaube ich eher nicht. Der Angriff auf den Flughafen dürfte wohl eher nach hinten los gegangen sein. Der Normalsterbliche weiß es sicher nicht, aber die Geheimnis, die alles den Regierungen vorlegen: Mit angeblich so vielen Raketen praktisch paar Kratzer in Boden gemacht.

      Und trotz aller Siegesmeldungen steht eins fest: Ohne die SAA hat die SDF in Raqqa keine Chance. Und mitb einem Militärschlag könnte man alles in der Richtung vergessen….

  11. @ PB

    „wie die USA mit der als Antwort erfolgten Zerstörung und radioaktiven Verseuchung einer Stadt wie New York zurechtkommen.“

    Das Szenario wäre ja von denen in Gang gesetzt, die glauben, mit militärischer Überlegenheit sicher zu sein vor Nordkorea.

    Die bis jetzt gezeigten Raketen dürften nicht für New York reichen, auch nicht für LA. Es könnte sein, dass sie die Teile auch vom U-Boot aus starten können; aber so ganz trivial ist das auch nicht, und Luftabwehr gibt es auch.

    Also ich denke, dass es im Falle des Falles Schläge auf die US-Basen in Südkorea gehen wird, wohl auch auf Städte in Südkorea oder Japan. Letztere sollten auch abfangbar sein, oder?

    Aber die Frage, ob da jemand massive Schläge mit Marschflugkörpern und sonstigem Zeug befiehlt, ist allerdings nicht davon abhängig, wie der Gegenschlag aussehen und wie erfolgreich er sein wird, sondern was die Befehlseber glauben.

  12. Vor allem ist es wichtig Zionistische Juden nicht in einen Topf mit Juden zu werfen. Anscheinend muss man das doch immer wieder anhängen um Kermits und eventuelle Auftragstrolle gleich vorher zu stoppen. Gruss ein sogenannter Selbsthassender Alberon Shalom

    1. Tatsächlich. Zion verachtetet Juden, die sich dem zionistischen Nihilismus nicht bedingungslos unterwerfen, mit noch autistischerem, dumpfen Hass als den Rest der Menschheit, falls die Naturgesetze so was überhaupt zulassen.

      Handkehrrum muss man allerdings auch festhalten, dass Zion nie so mächtig geworden wäre, wenn es das Judentum über die Jahrhunderte hinweg nicht als ‚human shield‘ für seine Verbrechen hätte benutzen können – mit passiv-aggressiver Mitwirkung der Juden.

      Meine vielleicht voreilige These heisst nämlich: Der Zionismus hat das Judentum längst für immer und ewig beschädigt, wenn nicht ganz zerstört, ohne dass die Juden etwas davon mitbekommen hätten.

      Wie unter Umständen Jahrhunderte verfliessen bis Untote realisieren, dass sie längst tot sind, so ergeht es auch ausgeleierten Philosophien, Religionen, Memen aller Art. Die mögen bereits seit Menschengedenken verrostet sein, und werden den Studenten dennoch als Musterstücke für Edelstahl präsentiert. Tja…

      1. @_smr:

        Könntest Du etwas genauer erläutern, wie Du den Begriff „Zion“ in Deinem Beitrag definierst? Welche Verbrechen bezichtigst Du „Zion“? Von welchen Jahrhunderten sprichst Du? Wann haben diese begonnen, wann geendet?

        Und nein, geschichtlich hat es sich noch nie gezeigt, dass durch Verbrechen von Einzelner es eine kollektive Beschädigung aller später geborenen geben würde.

        Du hast natürlich Recht, dass ständig irgend welche Bräuche aussterben, da die jüngere Generation andere Bräuche pflegen. Die arabischen Ziffern haben etwa die römischen verdrängt.

  13. @ Anna Bauer Da stimme ich Ihnen völlig zu, darauf kann man gar nicht
    oft genug hinweisen. Auch ich verfalle „der Einfachheit halber“ immer wieder
    auf diese Vereinfachungen, dabei möchte ich auch nicht in einen Topf
    geworfen werden – als Deutscher bin ich weder Merkel-Anhänger, noch
    Bildzeitungsleser und was die Kirche sagt ist mir oft zuwider, trotzdem würde
    ich mich als „interessiert auch an Glaubens-Inhalten“ bezeichnen. Schon um
    andere Menschen zu verstehen ist es sinnvoll auch geistliche Dinge zu bedenken.
    Was meinen Sie zu Uri Avneri ? Meines Wissens versteht er sich als Zionist –
    allerdings ohne Machtanspruch über andere.
    Ich lese seine Beiträge zum israelischen Verständnis sehr gerne, mit über
    90 Jahren kann und will er es nicht lassen auf die Probleme hinzuweisen, die
    liberale Juden mit dieser militanten, nationalistischen, rücksichtslosen Politik
    aus Tel Aviv haben. Leider interessiert es gerade die jungen lebenshungrigen
    Menschen kaum noch, was die Alten als Lebenserfahrung mitzuteilen haben –
    dieses Problem gibt es weltweit.
    http://www.uri-avnery.de/ Von ihm stammt auch eine eher unpolitische Definition
    von „Zionist“ :
    ein Zionist ist ein Mensch, der einen Zweiten dazu auffordert Geld zu sammeln,
    damit ein Dritter dadurch nach Palästina / ins gelobte Land gehen kann.
    M.M. nach besteht das Problem darin, mit Geld Andere zu instrumentalisieren
    und mit der Deutungshoheit schliesslich das Hirn zu waschen.
    Frage eines Unwissenden : wofür steht Alberon ?

  14. Nachrichten aus Korea

    https://de.sputniknews.com/politik/20170706316480052-seoul-gaspipeline-bau-aufnahme/

    Gaspipeline, Eisenbahnanschluss an Russland; wenn sie sich darauf verständigen könnten, wären das natürlich sehr starke Aspekte zur Verringerung der Spannungen.

    Die Südkoreaner sind ja von dem Raketenprogramm, welches die Nordkoreaner fahren und die „Wertegemeinschaft“ so erregt hat, quasi unbeeinflusst; man braucht keine Mittel oder gar Langstreckenraketen, um den Nachbarn zu erreichen.

    Lediglich um die Ecke, „wir sind sicher vor einer Antwort der Amis, weil wir sie mit Atomraketen bedrohen, deshalb greifen wir einfach Südkorea an“, könnte man das konstruieren.

    Die letzte Präsidentin ließ sich auf die amerikanische Logik ein, was schlecht für die Amis erachtet wird, ist schlecht für uns; das ist jetzt anders.

    Hoffentlich kommt der Entspannungskurs in Gang.

  15. Liebes NEP . Ich bin sehr glücklich, dass immer mehr Menschen – egal ob rechts oder links – die Hetze gegen Nord Korea verachten.
    In den letzten 5 Jahren sieht man auf youtube immer mehr Berichte, in denen es der nord koreanischen Bevölkerung besser geht, als in den führenden kapitalistischen Staaten. Überall entstehen prachtvolle Wohnhäuser, Strassen, Vergnügungs Parks, Krankenhäuser, Infrastruktur und die Nordkoreaner sind gut gekleidet und sehen sehr gesund aus.
    Zur Rush Hour gibt es sogar PKW Staus. Zusätzlich zeigen NK Fans gerne die Slums, Bettler und die Altersarmut in südkoreanischen Städten. Das finde ich sehr gut. Sollten WIR auch mal betreffend unserer eigenen Armen machen. Ja : Auch ich kann mir keinen schmerzfreien Zahnersatz leisten oder eine altersgerechte Wohnung, die im Winter richtig schön warm wird.
    Daher folgender Videolink zum NK Gesundheitssystem : youtube.com/watch?v=b0H1J5Xi8ro Von flächendeckenden Implantaten in der Zahnheilkunde und den gründlichen Augenuntersuchungen für ALLE können deutsche Kassenpatienten nur träumen.
    Ein Freund musste letztens über 100 Euro für eine Augennerv Aufnahme selber bezahlen. Bei Zahn Implantaten werden schnell 20.000 Euro fällig. Viele Zusatzversicherungen haben ihre Zuzahlungen drastisch eingeschränkt. Oder die nehmen, trotz Jahresbeiträgen von über 750 Euro – selbst leichte – Problemfälle erst gar nicht auf.

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