Syrische Armee wehrt Angriff von Al Kaida und „Israel“ ab

Der syrischen Armee ist es am heutigen Samstag in der Provinz Quneitra gelungen, einen groß angelegten Angriff von Al Kaida und „Israel“ abzuwehren.

Zunächst hatten am Samstag Mitglieder von Al Kaida und andere vom zionistischen Apartheidregime unterstützte Terroristen syrische Armeepositionen nahe der Al-Baath-Stadt massiv attackiert. Die syrische Armee zeigte sich jedoch gut vorbereitet und so gelang es Al Kaida mit dem von den seit nunmehr 50 Jahren zionistisch besetzten syrischen Golanhöhen aus gestarteten Angriff nicht, die Linien der syrischen Armee zu durchbrechen.

Als die Al-Kaida-Terroristen bei dem Angriff in Schwierigkeiten gerieten, versuchte die zionistische Luftwaffe ihnen durch Bombardierung der von Al Kaida angegriffenen Örtlichkeiten nahe der Al-Baath-Stadt zu helfen, doch konnte „Israel“ auch damit das Blatt nicht zugunsten von Al Kaida wenden, sondern allenfalls den vermutlich in die Angriffsformationen von Al Kaida eingebetteten Spezialkräften der zionistischen Armee etwas Luft zum Rückzug verschaffen.

Obgleich die Lüge der Hasbara, bei dem zionistischen Luftangriff zur Unterstützung von Al Kaida habe es sich um Vergeltung für syrischen Beschuss der israelisch besetzten Golan-Höhen ist, schon aufgrund des koordinierten Vorgehens von Al Kaida und israelischer Luftwaffe leicht erkennbar ist, muss „Israel“ für seine offene Aggression und Unterstützung der Terrorgruppe Al Kaida keine internationalen Konsequenzen befürchten, weil die zionistische Mafia die Staaten der sogenannten „westlichen Wertegmeinschaft“ nach wie vor recht fest im Griff hat. Deutlich zu sehen war die große Macht der zionistischen Terrormafia in der westlichen Wertegemeinschaft beispielsweise auch schon im Jahr 2013, als der israelische Botschafter in den USA Michael Oren sogar öffentlich erklärt hatte, Israel bevorzuge eine Herrschaft von Al Kaida anstelle von Bashar Al Assad in Syrien, und das trotzdem keinerlei Sanktionierung von oder auch nur Kritik an „Israel“ durch den Westblock zur Folge hatte, obgleich Al Kaida seit den Terroranschlägen vom 11. September 2001 in den USA offiziell als Terrororganisation und großer Feind der westlichen Wertegemeinschaft dargestellt wird.

Advertisements

30 Gedanken zu “Syrische Armee wehrt Angriff von Al Kaida und „Israel“ ab

  1. Sollten die Russen mal paar Kalibr hinschicken, um die Fronten zu klären.
    Mein Gespür sagt mir aber, dass genau dieser Bündnispartner Syriens die Zionisten mit Samthandschuhen anfasst.
    Also muss die syrische Armee alleine damit fertig werden.

  2. So gerne Zion in all seinen Medien tagtäglich die Goyim verspottet, wenn es um die Golanhöhen geht, hört der Spass auf.

    Ärgerlich genug, wie man seit 20 Monate tagtäglich mit anschauen muss, wie die Syrien-Allianz daran ist langsam aber sicher die Souveränität und Integrität des Staates Syrien wiederherstellen und so alle Bubenträume von einen Gross-Israel von der Antarktis bis zu den Plejaden in der Parallelwelt der Fantasie, wo auch Schrödigers Katze schlummert, vor sich hin schmoren lässt.

    Die Golanhöhen, muss man wissen, bedeuten den strammen Zionisten einiges mehr als die äussert blasse Erinnerung an Solomons Tempel. Also überrascht es nicht, dass Israels Streitkräfte und Geheimdienste ihre Aktivitäten rund um Golan, dem neuen, heiligen Hügel der Hebräer, in den letzten Wochen massiv ausgeweitet haben.

    Auf syrischer Seite ist die Überraschung über das emsige Getue der Israeliten äussert klein – man kennt die Schlaumeier von nebenan und weiss, dass was sie betrifft, viel Lärm meistens viel Lärm um nichts bedeutet.

  3. Auch wenn es klug ist jetzt keine Vergeltung etwa vom Südlibanon aus zu üben – meine Wut ist jung!

    1. Odo

      Na, das ist mal eine Überraschung. Seymour Hersh publiziert in der Springerpresse anstatt im London Review of Books und darf nun das erklären, was von Anfang an offenkundig war, nämlich dass Syrien kein Giftgas eingesetzt hat. Das wird sicher einen guten Effekt haben auf die öffentliche Meinung in Bezug auf Syrien. Was die Feindschaft gegen Trump nicht alles möglich macht…

      Worauf Seymour Hersh dabei allerdings nicht eingeht, ist, dass ein Propagandist der Jihadis den Giftgas-Fake schon am Abend vorher öffentlich angekündigt hatte. Das wäre dann aber auch der Leserschaft vielleicht zuviel zugemutet gewesen. Die Geschichte von den getroffenen Düngemitteln und Chlor-Desinfizierungsmitteln könnte für das geschockte Publikum leichter verdaulich sein.

      1. ein heute+ „journalist“ auf twitter zeigte sich von dem artikel jedoch nicht beeindruckt und meinte es müsse nun geklärt werden, ob russland/syrien von den gelagerten materialien im keller wussten, bevor man sie vom giftgas-vorwurf freisprechen darf..

    2. Dazu gleich noch das hinterher:
      https://www.welt.de/politik/ausland/article165905618/We-got-a-fuckin-problem.html
      Da sind einige US-Militärs ganz und gar nicht begeistert.

      In deutsch traut sich das Springer-Blatt diese aufschlussreichen Informationen aber noch nicht zu drucken; aber dass sie es überhaupt drucken, sagt auch so Einiges. Vor zwei Monaten war Ihnen der Angriff noch sehr recht und Trump plötzlich ihr Baby. Nun macht er erneut nicht, dass was sie wollen und bekommt dafür Liebesentzug.

      Beste Grüße, ped43z

      1. ped43z

        Doch, auf deutsch ist das auch bei der Welt, dabei allerdings der Hauptteil jeweils hinter einer Paywall:

        https://www.welt.de/politik/ausland/article165904082/Vergeltungsschlag-in-Syrien-Trumps-rote-Linie.html

        https://www.welt.de/politik/ausland/article165900177/So-einen-Scheiss-kann-ich-mir-nicht-mal-ausdenken.html

        Das macht aber nichts. Allein dadurch, dass die Springerpresse Seymour Hersh druckt, wird es sich schon irgendwie sekundär verteilen. Besonders fein daran ist, dass die Springerpresse Seymour Hersh nun nicht mehr als Verschwörungstheoretiker, Kreml-Propagandisten oder Spinner abtun kann – und Hersh hatte in den letzten Jahren ja schon einiges zu anderen Giftgas- und Kriegslügen des US-Empires geschrieben.

  4. Johanniskraut

    Ich würde sagen, Russland will sich nicht provozieren lassen, und nimmt dazu einfach eine Umdefinierung der israelischen Ziele vor. Und in der Achse Israel und Al Kaida und Co gab es auch immer wieder mal Zwist, vielleicht kommt es auf diese Weise zu mehr Zwist.

    Denkbar ist auch, dass es nach dem gestrigen Angriff ein russisch-israelisches Treffen gegeben hat, wo Russland Israel gefragt hat: Israel behauptet, die syrische-russische Allianz bombardiert zu haben – wenn ihr bei diesen Behautungen und Taten bleibt, müssen wir Gegenmaßnahmen ergreifen, wollt ihr das? Nein? Ok, dann sagen wir diesmal, ihr habt die Terroristen bombardiert, auch wenn es diesmal nicht stimmt, nächstes mal wird das dann auch stimmen, sonst setzt es was.

  5. Entwicklung in Sirien geht in endscheidende Phase. Kurden und SDF sind dran in nächste Wochen Raqqa erobern und wahrscheinlich werden sie Euphrat überqueren um noch mehr Territorium zu erobern. Es wäre wichtig für SAA mehr wie möglich zu befreien, weil nacher werden Kurden in freie Raum fallen und schnell voran kommen. Für Tiger wäre wichtig weiter vorzustossen und an Süd Grenze von Raqqa zu sein in Moment wenn letzte Islamist dort stirbt. Leider beschäftigt sich Tiger zur Zeit mit Itriya Strasse, weil Einheiten an andere Seite nicht in Lage sind paar Kilometer weiter vorzustossen.
    Wenig Nachrichten von T2 Base und bei Arak und T3 geht sehr langsam voran. Angeblich will 5. Korpus nächste Woche neue Ofensive starten?

    1. Das eine „Einhegung der SDF“ durch die SAA/Tigerkräfte wichtig wäre, stimme ich dir zu.

      Leider ist aber die Itryia- Strasse derzeit wichtiger, verkürzt es doch die Nachschublinien an die Front und ist einen 2. Verbindung nach Aleppo. Derzeit nimmt aller Nachschub den Umweg (rund 300km) über Aleppo in Kauf.

  6. Zweiter israelischer Angriff auf Syrien innerhalb nicht mal 2 Tagen mit den gleichen hanebüchenen Begründungen wie immer.

    Ich gehe inzwischen davon aus das die S200, S300 und S400 Flugabwehrakten nur Dekoration sind.

    P.S. Ja ich weiß Russland will sich nicht provozieren lassen.
    Noch weitere Antworten?

    1. Nein, sind keine Dekoration. Die Angriffe kommen zwar per Luft, aber Abschuß der Raketen ist noch in israelischem Gebiet. Die AD müsste also schon loslegen wenn die Angreifer noch nicht die Grenze überschritten haben – und das ist Medial ganz ganz schlecht. Innerhalb Syriens ist das inzwischen anders.

    2. Russland DARF sich nicht provozieren lassen! Sondern Russland muss Wege finden den Gegner anderweitig zu treffen.
      Die Internationale Koalition ist schlichtweg zu gross im Momment um direkt dagegen anzutreten, selbst wenn Iran und Chian an der Seite Russlands mitmachen würden.
      http://theglobalcoalition.org/en/partners/

      Das erste Ziel von Russland muss sein, die Internationale Loalition aufzuspalten. Da ist Russland schon ganz ordentlich daran, die Kräfte dieser Koalition an unterschiedlichen Orten der Welt zu binden. Die politischen Differenzen innerhalb der internat. Koalition und der NATO nehmen auch laufend zu, da ist Trump schon nahezu der beste Mann Russlands.

      1. MAK

        „Die Internationale Koalition ist schlichtweg zu gross im Momment um direkt dagegen anzutreten, selbst wenn Iran und Chian an der Seite Russlands mitmachen würden.“

        Also ich glaube das ist eine grobe Fehleinschätzung. Selbstverständlich hätte Russland die Kapazitäten die „Koalition der Zionisten“ im Nahen Osten nicht nur in Schach zu halten sondern diese auch vollständig zu vernichten, auch ohne die Hilfe Chinas und des Iran. Die Frage ist nur, was kommt dann? Wenn Russland da zu aggressiv auftritt, ist die Gefahr gegeben, dass alles außer Kontrolle gerät und sich die Aggressionen bis hin zu einem Atomkrieg hochschaukeln.

        Was ich damit sagen will ist, dass die Russen nicht aus einer Position der Schwäche heraus agieren, sondern dass sie auf jeden Fall vermeiden wollen, dass der Krieg in Syrien (und auch anderswo) ausser Kontrolle gerät.

        Wir alle können Russland gar nicht genug danken, für ihre kluge und vorausschauende Politik. Letztlich sind es die Russen, die uns allen hier, den Ar*** retten.

    3. Die reicht. Die SX00 haben weder unendlich Munition, noch eine Dauerfeuerfunktion noch 100% Trefferrate. Die lassen sich recht kostengünstig mit auf Hmeimin und Tartus abgefeuerte Raketen in genügender Stückzahl überlasten. Wegen so einem Fliegenschiss Israel den ersehnten Vorwand zu liefern sich den ganzen Golan + Pufferzone zu greifen, Massen syrischer Truppen zu binden und in Syrien und Libanon Zivilisten zu bombardieren wäre dämlich. Besonders, da dann auch die USA keine andere Wahl haben, als all-in zu gehen (auch gegen Iran vermutlich).

      Warum also sollte man Israel diese offensichtliche Freude machen? Als Schwanzvergleich?

    4. Vorsicht, das ist eine Falle der Zionisten.

      Sie wollen provozieren, Sie wollen vor allem Rußland provozieren .
      Zuerst bringen sie die syrische Armee dazu, noch mehr Kräfte aus Palmyra abzuziehen, und am Golan einzusetzten, mit der Folge, dass es dann nicht mehr weiter geht Richtung Deir ezz Sour.

      Und am Golan können sie die SAA beschäftigen und weitere Kräfte binden, ohne dass es am Golan für die SAA etwas zu gewinnen gibt. Gewinnen sie doch was, dann kommen wieder neue Flugzeuge, … und während die SAA sich am Golan aufreibt, müssen die eingeschlossenen Truppen in Deir ezz sour weiter warten.

      Das sind die gleichen zionistischen Kräfte, die in den USA den Präsidenten Trump mit allen Mitteln loswerden wollen. Läßt man sich provozieren, tut man genau das , was die wollen.
      Und diese Kräfte wollen noch immer ein Sunnistan, und die Provokationen sollen das wieder auf den Weg bringen und dabei helfen, Trump loszuwerden.

      Dabei geht es jetzt um den ganzen Osten Syriens und um den Westen des Irak und nicht um ein paar Hügel am Golan , die im Vergleich dazu völlig unwichtig sind.

      Ich hoffe nur, dass die Russen sich nicht provozieren lassen.

    5. Mich nerven die israelische Luftangriffe zwar auch. Aber wenn ich das Glas mal halbvoll sehe, bleibt übrig:
      – die IDF bombardiert keine Militärflughäfen in der Nähe der Hauptstadt
      – die IDF greift keine iranischen Konvois bei Palmyra an
      – die IDF greift nicht, wie angekündigt, die syrischen Luftabwehrsysteme an
      – die IDF greift keine Hisbollah-Lager an der Grenze zum Libanon an
      Das lässt mich vermuten, dass die Russen klar gemacht haben, wo die rote Linie ist (und wie durchgesickert ist, waren sie bei den letzten Unterredungen mit israelischen Diplomaten alles andere als freundlich).
      Also, so lange sie nur auf dem Golan herumballern ist eigentlich alles in Ordnung. Dass sie den Krieg gegen Syrien verloren haben, werden sie nicht mehr ändern können.
      Genauso wie die USA kann die israelische Regierung aus innenpolitischen Gründen nicht einfach von heute auf morgen aus dem Krieg aussteigen. Deshalb wird ein bisschen rumgeballert, wo es strategisch nicht relevant ist. Wenn die Hardliner sich durchgesetzt hätten, würde Israel dort Angriffe fliegen, wo die großen Fortschritte der SAA passieren: südlich von Rakka, an der irakischen Grenze Richtung Abu Kamal. Seien wir froh, dass das nicht der Fall ist.

  7. Danke für den Artikel.

    Einen positiven Nebeneffekt wird die zionistische Aggression voraussichtlich mit sich bringen, nämlich, dass sie den Syrern verdeutlicht, dass ihre wichtigsten und engsten Verbündeten nicht in Moskau sitzen, sondern in Teheran und der Beiruter Dahiya.

    1. Mahmoud Ayad

      So würde ich das ganz und gar nicht sehen. Schon den Gedanken an eine Konkurrenz darum, wer der wichtigste und engste Verbündete der Syrer ist, halte ich für völlig fehlgeleitet. Das kommt mir vor wie von einem Kind in Not zu erwarten, dass es sich entscheidet, ob Mutter oder Vater der wichtigste und engste Verwandte ist.

      Ich würde es eher so sehen: um die zionistisch-wahhabitische Terrorachse zu besiegen, ist es wichtig, dass Syrien und alle Verbündeten partnerschaftlich und ohne Neid Hand in Hand arbeiten und jeder seine spezifischen Fähigkeiten einbringt wie er kann.

      1. Ich hoffe, Du behältst Recht damit. Anlass zur Hoffnung gibts, womöglich bin ich auch einfach nur zu pessimistisch.

        Aber letztlich beruht das Kalkül Moskaus, soweit ich das interpretieren kann in erster Linie auf politischen Interessen, das Kalkül der Iraner und der Hisbollah dagegen auf ideologischen. Ich halte letzteres für krisenfester und unbestechlicher.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.