Syrische Armee rückt im Osten von Damaskus vor

Die syrische Armee ist am heutigen Mittwoch in Ain Tarma im Osten von Damaskus ein Stück vorgerückt und hat dabei unter anderem einen von Terroristen genutzten Tunnel eingenommen.

Ain Tarma liegt inzwischen ganz im Südwesten der von Terroristen gehaltenen Ost-Ghouta-Tasche und von Südwesten ist die Armee heute auch vorgerückt. Auf nachfolgender Karte sind die von der Armee in Ain Tarma heute eingenommene Manar-Fahrschule und der Jisr-Teil des Bezirks Ain Tarma markiert.

Auch aus Jobar ein paar Hundert Meter nordwestlich von Ain Tarma wurden heute kleinere Fortschritte der Armee gemeldet. Ob das von Dauer ist, muss sich zwar noch zeigen, aber so wie es aussieht, ist die syrische Armee nicht länger gewillt, den ständigen Raketenterror von vorgeblich „moderaten Rebellen“ in Ost-Ghouta und ihren Kumpanen gegen Damaskus hinzunehmen. Die Aufständischen in Ost-Ghouta stehen damit endgültig vor der Wahl: entweder sie stellen aggressive Handlungen und Terror ein, oder die Armee wird ihre Gebiete demnächst einnehmen. Dass die Armee auch im dichtbebauten Westen der Ost-Ghouta-Tasche vorankommen kann, wenn sie einen entsprechenden Befehl bekommt, zeigt das heutige Vorrücken.

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8 Gedanken zu “Syrische Armee rückt im Osten von Damaskus vor

  1. “ Dass die Armee auch im dichtbebauten Westen der Ost-Ghouta-Tasche vorankommen kann, wenn sie einen entsprechenden Befehl bekommt, zeigt das heutige Vorrücken.“

    Ist immer auch eine Frage der Kosten, vor allem an Menschen
    Hoffen wir, dass sie gut trainiert sind, um die Verluste zu minimieren, heute lief es ja gut; und in Barzeh und Quaboun auch.

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    ISIS sprengt die Baghdadi-Kalifats-Verkündungsmoschee in Mosul; das dürfte auf das sehr rasche Ende hindeuten.

  2. Ein Flugzeug wohl nicht, das wäre einige Stufen weitergedreht?

    Für eine Drohne ist das etwas überdimensioniert, aber da geht es ja auch um Symbolik.

  3. Enbaj müsste hier sein

    http://wikimapia.org/#lang=de&lat=35.561268&lon=38.337414&z=13&m=b&show=/36808517/Tall-al-Firā&search=enbaj

    12 Km, dann fehlte nur noch ein kleines Stück der Verbindungsstraße nach Ithriya, dann ist die riesige Tasche zu.
    Und es dürfte nur im Norden, südlich des Salzsees, nennenswerten Widerstand geben, der Rest wird weitgehend verlassen sein, wer weg wollte hat ja die Einkesselung kommen sehen.

    Dann können die Kräfte, die Ithriya-Khanasser verteidigt haben, jetzt Ithriya-Resafah verteidigen, und alle anderen von der riesigen Front werden frei, für den Vorstoß nach Osten.

  4. *** Liegt alleine im Geschick der syrischen Außenpolitik und die heroische Armee Syriens. Glück ab!

  5. Liebes Parteibuch,
    ich hatte in meinem Kommentar die eingezingelten SAA Einheiten in Al Hasaka erwähnt, leider wurde nur ein Teil des Komments veröffentlicht.
    Diese Einheiten sind nach Deyr Az Zor als nächstes zu befreien.
    Dies wird wahrscheinlich in einer Koalition mit den (SAA+RUS) Türken geschehen. Die Amis werden dann die Kurden fallen lassen nach dem Sieg über IS.

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