Leserfrage: Wie ist die US F/A-18 geflogen?

Gerade haben wir in einem Kommentar im Parteibuch die Frage aufgeworfen, wie die F/A-18 geflogen sei, die am Sonntag westlich von Raqqa eine syrische SU-22 abgeschossen haben soll. Weil die Frage recht interessant zu sein scheint, möchten wir das hier nochmal breiter thematisieren.

Die für die notorische Fake-News-Webseite sueddeutsche.de tätigen „Journalisten“ Julian Hans und Paul-Anton Krüger meldeten am Montag Abend:

Am Sonntagabend nun feuerte ein vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush im Persischen Golf gestarteter Jet auf einen syrischen Jagdbomber, ein Flugzeug, das zum Angriff auf Bodenziele entwickelt wurde.

Die Webseite vom U.S. Naval Institute berichtete hingegen schon am Sonntag unter Berufung auf einen Offiziellen der US Navy, dass die F/A-18, die die syrische Su-22 abgeschossen haben soll, vom US-Flugzeugträger George H. W. Bush gestartet sei, und der Flugzeugträger sich im östlichen Mittelmeer befinde. Auch der Tracker „Aircraft Carrier Locations“ sieht den US-Flugzeugträger CVN-77 George H.W. Bush gegenwärtig nicht im persischen Golf, sondern im östlichen Mittelmeer. Wir gehen deshalb davon aus, dass die Behauptung von sueddeutsche.de, der Flugzeugträger George H.W. Bush würde sich gerade im persischen Golf befinden, eine Fake News ist, wie sie typisch für die vielen unseriösen Webseiten der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse sind.

Die Frage, von wo aus und wie die aggressive F/A-18 der US Navy illegal in den Westen der syrischen Provinz Raqqa eingedrungen ist, hat durchaus Bedeutung. Anders herum gefragt: wenn die US-Maschine vom Mittelmeer aus gestartet ist, wieso wurde sie dann von der in Westsyrien stationierten russischen Luftabwehr auf ihrem Weg zur Aggression in der syrischen Provinz Raqqa nicht gestoppt? Aus der Perspektive des Parteibuches sieht es so aus, dass die Antwort auf diese Frage nahelegt, dass die US-Maschine sich entweder russisches Vertrauen unter Vorspiegelung falscher Absichten erschlichen hat oder dass die Geschichte eine russisch-amerikanische Inszenierung ist.

PS: am Freitag ist übrigens der internationale Qudstag, wo sich jedes Jahr auf der ganzen Welt Widersacher und Gegner des zionistischem Terrors und der damit einhergehenden Lügenpropaganda, auf neudeutsch Fake News, versammeln.

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90 Gedanken zu “Leserfrage: Wie ist die US F/A-18 geflogen?

  1. Da böte sich doch eine Route vom Mittelmeer über die Türkei und östlich des Euphrat nach Raqqa an, allerdings nur wenn die Türken das genehmigt hätten.

    Eine Inzenierung des Vorfalles kann man tatsächlich auch nicht ausschließen, aber das wäre wiklich ganz großes Kino.

    1. Laut diversen Quellen war es eine „Super Hornet“, dass um rund 30% vegrösserte Nachfolgemodell aus der E/F-Serie. Diese hat vollgetankt (ab dem Träger eher wenig wahrscheinlich) ein paar KM mehr Reichweite.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Boeing_F/A-18

      Bezüglich der Flugroute, käme aufgrund der F-Träger Position südwestlich von Zypern, oder vor der Küste Israels, auch eine Route via Israel—>Jordanien in Frage. Damit wäre die Anflugroute ausserhalb der russchischen Luftabwehr. Diese Route erscheint mir am plausibelsten, da auch die britischen Flieger ab der Basis Zypern zur H4-Airbase in Jordanien diese Route nehmen. Die Transportflieger der RAF lassen sich öfters mal auf dem Flugradar auf dieser Strecke verfolgen.
      https://www.google.ch/maps/place/H4+Air+Base/@32.616644,36.9953891,8.42z/data=!4m5!3m4!1s0x0:0x5d1f321d16048a2e!8m2!3d32.53764!4d38.19714

      Die Positionierung des FTrägers (An- und Abflugräume) ergibt sich auch aus den Flugrouten der Zivilluftfahrt.
      https://www.flightradar24.com/33.4,36.44/6

    2. Mit den in der Türkei stationierten Tankflugzeugen der Bunteswehr. Natürlich ist das, wie fast das gesamte Treiben der westlichen Verbrecherbande ein einziger Völkerrechtsbruch. Es gilt kein recht, sondern die reine Macht des momentan Stärkeren. Stärker sind „die“ nur, weil alle westlichen Wertevertreter ohne Skrupel und gänzlich opportunistisch mitmachen. Die USA allein bzw. deren zionistische Kriegstreiber allein wären nicht in der Lage, sich zu halten.

    3. Das gilt alles aber nur, wenn man den Amerikanern glaubt, dass es eine Flugzeugträgermaschine war. Diese Version macht ihnen am wenigsten Probleme im Unterschied zu einer Maschine, die aus Jordanien, dem Irak oder der Türkei operiert und dort lokale Verstimmungen hätte hervorrufen könnte.

    4. Wieso Luftbetankung und wieso nur 900Km?
      Mit Zusatztanks kann die F18 locker 3.000Km weit fliegen.
      An der russischen Reaktion, mit Annahme diese ist nicht vorgespielt, hört man viel Ärger heraus.
      Somit wurden die Russen entweder (wie so oft) belogen, zwecks Freigabe um vom Osten her nach Syrien rein und wieder raus zu fliegen, oder aber sie wussten garnichts vorher und die F18 ist z.B. über Israel-Golan oder Jordanien vom Süden gekommen, wegen Schluchten und bergiger Region dort im Tiefflug auch schwer vom Radar zu erfassen und relativ weit weg von den S300/S400 in Latakia.
      Interessant wäre auch die Abschussposition der Luft-Luft Rakete der F18, denn die F18 führt AIM7 oder AIM12 Raketen mit sich, mit rd. 70 Km bzw. 180 Km Reichweite.
      Somit ist die F18, falls sie vom Süden kam, wohl nicht weiter geflogen als bis maximal um Palmyra und wieder abgedreht nach Raketenabschuss, deren Reichweite dann leicht bis Raqqa reicht.

    5. @Karsten

      Auch das ist ein wichtiger Punkt das Die F/A-18 nicht auf Reaktion eines Bombenangriffes auf SDF Stellungen der Su-22 gestartet sein kann … jedenfalls nicht ohne das man vorher auf eine solche Gelegenheit gewartet hat und alle nötigen Vorbereitungen getroffen hat um eine syrische Su-22 vom Himmel zu holen.
      Wäre die Hornet noch betankt worden wäre sie niemals rechtzeitig vor Ort gewesen denn dann wäre die Su-22 längst zu ihrem Stützpunkt sicher zurück gekehrt und wo möglich gar schon auf einen neuen Einsatz vorbereitet worden… eine Luftbetankung dauert viel zu lange um auf diese Weise zur Selbstverteidugung weitere Angriffe der Su-22 zu verhindern.
      Die Zios haben alles von langer Hand geplant und weiß der Geier wer davon noch alles wusste .

      1. Zum einen frage ich mich, was dieses rumspekulieren bringt, zum anderen ist der US-Jet mit Sicherheit schon in der Region gewesen. Die haben dort, das ist normales Prozedere in einem Krieg, IMMER Maschinen in der Luft. Damit gerade eben, im Fall der Fälle, nicht von weither erst angeflogen werden muss. Eine AWACS kreist dort wie in der Ukraine auch Tag und Nacht in der Luft. Und die Russen werden schon bei gegebener Zeit die Flugdaten (die die ebenfalls haben. weil die dasselbe machen) zur Verfügung stellen. NACH den verschiedenen Lügen der Wertevertreter,

  2. „eine gemeinsame russisch-amerikanische Inszenierung ist“

    Das Schlimme und Traurige ist die Tatsache, das „man“ sich ständig solcher Inszenierungen bedient, lügt, trickst und täuscht. Um eigene, niedere Ziele umzusetzen. Dies auch noch mit Frieden, Freiheit, Demokratie und Menschenrechten „rechtfertigt“. Also dem genauen Gegenteil der realen Handlungen. Erschreckend auch die Tatsache, das die politische „Elite“ (nicht nur der BRiD) da opportunistisch und charakter- sowie wertfrei mitspielt und der Großteil der Bevölkerung den vermittelten Schwachsinn wirklich glaubt. Ohne jedes eigene Nachdenken.
    Dabei könnte alles so einfach sein. Jeder bleibt großteils und hauptsächlich, wo er ist und hingehört, arbeitet und treibt Handel. Grenzen und Einflussgebiete werden respektiert und eingehalten.

    ***

    1. „Der Krieg ist ein besseres Geschäft als der Friede Ich habe noch niemanden gekannt, der sich zur Stillung seiner Geldgier auf Erhaltung und Förderung des Friedens geworfen hätte. Die beutegierige Canaille hat von eh und je auf Krieg spekuliert.“

      – Carl von Ossietzky

      „Dabei könnte alles so einfach sein. Jeder bleibt großteils und hauptsächlich, wo er ist und hingehört, arbeitet und treibt Handel. Grenzen und Einflussgebiete werden respektiert und eingehalten.“

      Vielleicht war das irgendwann anfangs so, doch weil im Endstadium des auf „Gelddrucken“ genannter Kreditausweitung, also Schulden beruhenden Wallstreet-Kapitalismus, um den Preis des Untergangs als Imperialismus mit den terroristischen Mitteln des wie auch immer getarnten Faschismus und des Krieges durchgesetzt, ständig neue Anlagemöglichkeiten benötigt werden und dies auch im Interesse der Expansionsgelüste eines bestimmten Regimes in Vorderasien liegt, deshalb ist das unmöglich.

      Kann verhindert werden, dass der Kapitalismus sich abermals in die Katastrophe eines großen Krieges rettet, bis der börsenwertewestlichen privaten Kredit- und Kriegsindustrie ihre Spekulationsblase unter dem eigenen Hintern platzt, darum geht es im Moment.

      Wenn die Börsenkurse fallen,

      regt sich Kummer fast bei allen,
      aber manche blühen auf:
      Ihr Rezept heißt Leerverkauf.

      Keck verhökern diese Knaben
      Dinge, die sie gar nicht haben,
      treten selbst den Absturz los,
      den sie brauchen – echt famos!

      Leichter noch bei solchen Taten
      tun sie sich mit Derivaten:
      Wenn Papier den Wert frisiert,
      wird die Wirkung potenziert.

      Wenn in Folge Banken krachen,
      haben Sparer nichts zu lachen,
      und die Hypothek aufs Haus
      heißt, Bewohner müssen raus.

      Trifft’s hingegen große Banken,
      kommt die ganze Welt ins Wanken –
      auch die Spekulantenbrut
      zittert jetzt um Hab und Gut!

      Soll man das System gefährden?
      Da muss eingeschritten werden:
      Der Gewinn, der bleibt privat,
      die Verluste kauft der Staat.

      Dazu braucht der Staat Kredite,
      und das bringt erneut Profite,
      hat man doch in jenem Land
      die Regierung in der Hand.

      Für die Zechen dieser Frechen
      hat der Kleine Mann zu blechen
      und – das ist das Feine ja –
      nicht nur in Amerika!

      Und wenn Kurse wieder steigen,
      fängt von vorne an der Reigen –
      ist halt Umverteilung pur,
      stets in eine Richtung nur.

      Aber sollten sich die Massen
      das mal nimmer bieten lassen,
      ist der Ausweg längst bedacht:
      Dann wird bisschen Krieg gemacht.

      – Kurt Tucholsky, „Die Weltbühne, 1930, gemeinfrei seit 2006

  3. Warum vermutet man da automatisch eine Verschwörung zwischen Russen/USA? Warum sollte Russland SyAF mit S-300/400 zur Hilfe kommen, wenn solch ein Abschuss unweigerlich von US-Seite zu syrischem Tonkin aufgebauscht werden würde? Genau das versuchen USA nämlich derzeit. Es gibt keine plausible Aussicht mehr auf Regime change und das Vorankommen von SAA/RUS nach Deir ez-Zor sowie Unterstützung durch PMU+Iran/IRGC können sie auch nicht stoppen. Das wissen auch die Russen und nehmen deswegen dieses Opfer in Kauf. Kritisch wird es in Zukunft nur bei direktem Beschuss russischer Truppen, was sich aber wiederum Amis nicht trauen dürften, da sie dann in Erklärungsnot wären. Meine Sicht dazu.

  4. der genaue Befehl zum Abschuss zu der Zeit und an dem Ort kann ja nur unmittelbar vorher
    durch den Piloten oder per Funkanweisung getroffen werden.
    Das syrische Flugzeug war ja in Bewegung und seine genaue künftige Position konnte beim Start im Mittelmeer noch gar nicht bekannt sein. Die Frage ist, wer hat den Befehl gegeben, und gibt es da eine Dienstanweisung, syrische Flugzeuge bei Gelegenheit abzuschießen.

    Es muss zwischen Amerikanern und Russen eine Stelle geben, die die Flüge koordiniert, sonst
    würde bei der Menge von Flugbewegungen noch viel mehr passieren.
    Auch die Russen haben ja Al Raqqa bombadiert, dafür müssen sie auch über SDF Gebiet geflogen sein.

    Da das Flugzeug wirklich abgeschossen wurde, glaube ich nicht an eine Inzenierung zwischen
    Amerikanern und Russen. Die Kriegstreiber in der US Armee haben den Abschuss
    gemacht und testen jetzt die Reaktionen und die MSM testen die Stimmung und betreiben
    weiter Kriegspropanganda. Was Fake ist, dass ist die Begründung für den Abschuss. Angeblich
    2 km über SDF Gebiet, so viel braucht es schon um nur eine Kurve zu fliegen.

    Was ist mit dem Piloten, er soll gerettet sein , sich aber in SDF Gebiet befinden. Die Meldungen
    sind da widersprüchlich , aber das sieht mir nicht nach Fake aus, sondern so , dass es den Piloten Ali und auch den Abschuss wirklich gibt.

    Ich hoffe , dass er gesund ist und zu seiner Familie zurückkehren kann.

    1. „Auch die Russen haben ja Al Raqqa bombadiert, dafür müssen sie auch über SDF Gebiet geflogen sein.“

      Nein, müssen sie nicht.
      Man kommt sogar zu Fuß noch über die kaputten Brücken nach Raqqa über IS-Gebiet, durch die Luft ohnehin.

      Aber ja, es gibt Koordination, ist ja bekannt, und die wurde gerade (wieder) suspendiert.

      „Da das Flugzeug wirklich abgeschossen wurde“

      Wissen wir das eigentlich?
      Gibt es Fotos vom Abschuss, vom Absturz, vom Radar etc.?

      1. „Wissen wir das eigentlich?
        Gibt es Fotos vom Abschuss, vom Absturz, vom Radar etc.?“

        Wirklich gute Frage…

        Russia Insider schreibt zu dem Abschuss der syrischen SU-22 u.a. folgendes…

        „Der US-Kampfjet, der die syrische SU-22 abgeschossen hat, war eine vom Flugzeugträger USS-Bush gestartete F/A-18. Das bedeutet, dass die US-Maschine den gesamten, von Russland kontrollierten und mit Flugabwehr gesicherten Luftraum durchquerte, die syrische SU-22 abschoss und den ganzen Weg zurück, durch die russisch kontrollierte Zone geflogen ist. Das die Amis das unbesorgt tun konnten, war nur deshalb möglich, weil sie diesen Flug, im Rahmen des Dekonfliktierungsabkommens, angemeldet hatten, natürlich ohne ihre Absicht, ein syrisches Flugzeug abzuschießen, kundzutun.“

        http://russia-insider.com/en/politics/has-russia-just-grounded-all-americas-carrier-based-aircraft-coast-syria/ri20148

        So weit, so gut. Das eigenartige daran ist, dass die Russen genau das bestreiten, dass die Amis diesen Flug angemeldet hätten. Wenn das stimmt, hätten die Russen den Ami-Flieger, wenn auch nicht gleich abschießen, zumindest aber zum Abdrehen o.ä. zwingen müssen, denn wenn die Russen nicht geschlafen haben, müssen sie die unangemeldete F/A-18 gesehen haben.

        Hinzu kommt noch, dass es für die Amis wesentlich einfacher gewesen wäre, einen Kampfjet vom türkischen Stützpunkt Incirlik oder von ihrem neuen Stützpunkt im kurdisch besetzten Nordosten Syriens zu schicken.

        Wenn an der Story nicht was faul ist…

  5. Israel – Jordanien – Irak – Rakka: ca 1000km, auftanken über Irak. (von der Nordlibanesischen Küste bis Rakka sind es 350km) Ist auch nur Spekulation, aber die Wahrscheinlichkeit ist hoch. Es muss also nicht zwangläufig auf die vom Parteibuch formulierten Varieanten hinauslaufen. Die zweite Variante (Inszenierung) macht mMn nur Sinn, wenn die USA einen Vorwand bräuchten um „zurückzuweichen“ (also den Scharfmachern und ISIS-Zusammenarbeitern in Militär und Geheimdiensten den Wind aus den Segeln zu nehmen – so kann man ja schon den Flügelraketenangriff werten). Schauen wir mal, was bei der „Umpositionierung“ herauskommt.

    1. @urkeramik

      Die 2. Variante einer Inszenierung macht aus meiner Sicht ebensoviel Sinn. Dann würde gerade wieder ein grosses Theaterstück aufgeführt, was ich für sehr realistisch halte.

      Neben den US-internen Scharfmachern/Falken hat die USA derzeit noch ein anderes Problem. Die in jüngerer zeit in die SDF eingegliederten Kräfte sind zunehmend schwieriger beherrschbar. Es sind auch diese kreis, die nach der Eroberung Rakkas auf der anderen Seite des Euphrats noch Gebiete vom IS, erobern wollen. Gleichzeitig drängen dies Kräfte die USA auch dazu die Tabgua-Airbase als Stützpunkt auszubauen. Die USA haben kürzlich einen dauerhaften Stationierungsvertrag mit der YPG abgeschlossen(nicht mit der SDF) für die bereitts bestehenden 2 Lufbasen.
      Mit dem Abschuss der syrischen Maschine und der darauffolgenden Reaktion Russlands (keine Aktivitäten anderer Staaten westlich des Euphrats) ist den Expansionsplänen der SDF die Luftunterstützung entzogen.
      Es würde mich nicht wundern, wenn das alles geplant war um den USA einen Rückzug zu ermöglichen. Siehe dazu auch die Aussage des ehemaligen US-Botschafters Robert Ford in London

      Aus meiner Sicht herrscht da hinter den Kulissen, zwischen der USA und Russland mehr Einigkeit/Absprachen als es nach aussen hin kundgetan wird.

  6. Kennt denn jemand das Procedere zwischen Amis und Türken bezüglich Überflügen?
    Das wäre ja wichtig, womöglich dürfen sie einfach nach Ansage da lang fliegen.

    Mit Betankung sind ja auch Routen Israel- Jordanien- Irak- „sunnitische Entität“ möglich.

    ——–

    Zur Plausibilität.
    Bisher gab es keine klaren Bilder, richtig?
    Eine Suchoi 22 wurde gezeigt, in intaktem Zustand.
    Nun ist das Gebiet nicht so dicht besiedelt, dass immer jemand alles filmt; aber ein runterkommender Jet macht Krach und zieht viele Neugierige an, die idR auch Fotos machen.

    Ein Beweis ist das natürlich nicht; wenn Militär n der Nähe war, könnte der Absturzort schnell abgesperrt werden.

    Allerdings wären auch jetzt verspätet kommende Fotos von einem Wrack kein Beweis für den Abschuss.

    ——-

    So eine Inszenierung wäre schon sehr großes Kino.
    Die nach einem Abschuss recht hohe Eskalationsgefahr böte Russen und Amis Möglichkeiten neuer Zusammenarbeit, auch gegen den aktuellen Anti-Russland-Wahnsinn in den USA.

    Kleines Szenario: die Russen „begleiten“ jetzt tatsächlich jedes Flugzeug der Koalition, gedeckt durch das Völkerrecht, jedem wird klar dass damit ein heißer Krieg zwischen Russland und USA recht nahe ist. Die Amis suchen einen gesichtswahrenden Weg zur Deeskalation.

    Weiß nicht, ob so ein Plan wirklich realistisch ist.
    Es bieten sich diverse Möglichkeiten um „falsch abzubiegen“. Eine Konfrontation mit Russland, viele Amis dürften von der Überlegenheit ihrer Armee (und ihres Systems und ihres Gottes und ihrer „Werte“) überzeugt sein, also warum Deeskalieren? Gerade bei den Neocons und Liberalen Interventionisten.

    Das scheint mir auch nicht der Stil von Trump zu sein; klar, Deal ist Deal, die Mittel eher egal, und der „Abschuss“ wäre ja Handeln aus starker Position.
    Aber dann zurückziehen, gegen das Neoconpressetheater?

  7. Gut, „Basis“ ist da relativ bei einigen der Orte.

    Aber das wäre ja die Gegenthese zum Fake-Abschuss, die Amis zeigen möglichst harte Kante, drehen immer weiter an der Eskalationsschraube, bauen Basen im Land auf und sichern die mit allen Mitteln, auch Flugzeugabschüssen.

  8. Weiß jemand, was aus dem syrischen Piloten geworden ist. Ich hatte gelesen, dass eine kleine Gruppe Tigers ihn lebend gefunden hat, dann aber über Kurdengebiet zurückwollte und alle dort festgesetzt wurden. Danach gabs nur noch Hinweise auf Verhandlungen bez. Rückholung zwischen der syrischen Seite und den Kurden. – Seither gibts keine Informationen mehr – oder?

  9. Seit dem Vietnamkrieg ist das „normale“ Verhalten von Kampfpiloten, falls sie von einem Zielradar angeleuchtet werden, entweder auszuweichen oder die Radarstation unmittelbar zu bombadieren. Jetzt gilt für die Allianz entweder über halb Syrien eine Flugverbotszone oder die Piloten wissen, dass sie zu jedem Zeitpunkt von einer radargesteuerten Rakete getroffen werden könnten. Nach bisheriger Sicherheitsdoktrin müsste jetzt die Allianz die Luftabwehr ausschalten oder akzeptiert die ausgesprochene Flugverbotszone.

    Was macht die USA? Derzeit versucht sie einfach zurück zum Zeitpunkt vor dem Abschuss zu kommen nach dem Motto: Einmal ist keinmal. Doch falls Russland in den gesetzten Rahmenbedingungen hart bleibt, was dann?

  10. Ob Fake oder nicht, das ist doch eine reale Reaktion und ein Anzeichen für eine gute Entwicklung, die Australier suspendieren ihre Flüge im Rahmen der „Koalition“.

  11. Einzig mögliche Flugroute ist Türkei.
    Dazu müsste sie irgendwo zwischen Träger und der Türkei aufgetankt haben, weitere 500km fliegen entlang der Grenze um dann einzufliegen 100km und zurück ohne lange Standzeit und wieder irgendwo in der Türkei auftanken. Im besten Fall. Das alles aber nur wenn sie nicht all zu schwer ist. Bedeutet keine oder nur wenige Luft Boden Waffen. Auch müsste sie AA Waffen mitgetragen haben und dies über den Eigenschutz hinaus.

    Fliegt sie über Jordanien hätte sie 3 bis 4 mal tanken müssen. Hätte über syrisches Gebiet gemusst von Syrien aus und dazu auch noch bei einer Rettung irgendwo im IS Gebiet oder syrischem die Rettung durchzuführen. Macht so keinen Sinn.

    Viel eher stellt sich die Frage ob die F18 da zufällig oder planed war mit der Aufgabe. Wenn wir von Symbolik sprechen wurde deutlich gemacht das eine „Grenzverschiebung“ nur mit US Konfrontation möglich sein wird. Man stelle sich vor die USA erkennen die Kurden als Staat an. 9

  12. Irgendiwe haben die USA scheinbar 2 Probleme:
    Die Kurden sind in Nachkriegsstimmung. Die Grenze sind grob abgesteckt, jetzt geht es um die Macht in den GrenzenEinige Gruppen versuchen wohl noch in letzter Minute da etwas zu ändern. Und da hat die SAA auch den Kurden schon mal auf die Finger. Ähnliches gab es ja mit den türkischen Proxys bei Al Bab.
    Das zweite Problem: Was macht man mit dem Nichts an der syrischen bzw,. Irakischen Grenze (Tanf) Assad kann man es nicht schenken nur ist sonst gibt es niemand anderes der Interesse an dem Wüstengebiet hat.
    Die SAA ist gerade zum Irakischen Grenzübergang am Euphrat unterwegs und zu syrien soll er jetzt der Hauptübergang wieder geöffnet werden. Damit sinkt die Bedeutung des Gebietes weiter. Aktuell sollen wohl die Kurden das Gebiet übernehmen, nur was wollen sie damit? Mehr wie eine handvoll Kämpfer wird man nicht hinschicken wollen. aber mit einer Handvoll die gut ausgerüsteten US-Proxys besiegen? Da kommt ein Flugverbot doch gelegen um eine Ausrede zu haben..

    1. den Kurden ist At-Tanf ziemlich egal. Aber dem arabischen Teil der SDF nicht!

      Man sollte nicht SDF den Kurden gleichsetzen, das war es nie und in den letzten Monaten wurde diverse Gruppen moderaterRebellen der SDF zugeführt und damit der kurdische EInfluss vermindert.

      1. Fast richtig; nur bei „moderat“ fehlen die Anführungszeichen. ;–)

        Nicht nur der Einfluss der Kurden wird vermindert, es wird auch diversen arabischen Gruppierungen eine Legitimität vermittelt, weil das Label „SDF“ eine gewisse Seriosität verleiht.

        Aus at Tanf gab es Bilder von Stammeskriegern, die erst bei ISIS waren, und dann als neuer Teil der MaT (oder wie sich die Splittergruppe nannte, jedenfalls „grün“) vorgestellt wurden.
        Also völlige Schmerzfreiheit der Amis.

        Das Label ist ihnen letztlich egal, es geht um die Loyalität der Gruppierung vor Ort, bzw. die Abhängigkeit.

        Aber das isolierte Gebiet um At Tanf bleibt weitgehend irrelevant, wenn man es gut genug abschirmt.

        Heute wieder Fortschritte der SAA, um den 55-Km-Radius, den die Amis haben wollen, endgültig herzustellen.

  13. Der syrische Pilot ist verletzt aber in Sicherheit. Er wird inzwischen in Damaskus medizinisch versorgt.
    Es hat den Abschuss gegeben. Es war keine Inszenierung. Die Russen wurden wie die SyAF überrascht. Die Amis haben keine großen Aktien mehr in der Gestaltung der syrischen Großwetterlage, daher wird die Achse solche Verzweiflungstaten so handhaben wie in den letzten 6 Jahren immer: Mund abputzen und weitermachen.

    Ich hätte nie gedacht, dass ich das mal denke, aber: Syriens größtes Problem sind endgültig die Kurden.

    1. kaumi

      Ich will nicht behaupten, dass die ganze Story mit dem Abschuss ein Fake ist. Es kann natürlich auch anders sein.

      Aber sollte die Theorie stimmen, würden da einige Details zusammenpassen, die sonst schlechter zusammenpassen, etwa dass der aggressive US-Flieger von einem Träger im östlichen Mittelmeer gestartet sein soll. Das halte ich für Air Support für die SDF gegen die syrische Armee nahe Raqqa in militärischer Hinsicht für schwer nachvollziehbar. Jordanien, etwa die Muwaffaq Salti Air Base, wäre als Ausgangsort für so eine Mission aus meiner Sicht besser geeignet.

      Wäre die Geschichte eine gemeinsam von US- und russischen Militärs ausgeheckte PsyOp, könnte ich hingegen nachvollziehen, wenn man da behaupten würde, der Flieger sei von irgendwo gestartet, wo kein Drittstaat involviert ist. Man hätte dann schließlich gern wenig Mitwisser. Für denkbar halte ich auch ein Szenario, dass es für den Fall eines syrischen Kampfjetabsturzes, wie sie im Krieg ob mit oder ohne Feindeinwirkung ohnehin ab und an mal passieren, ein russisch-amerikanischer Plan in der Schublade lag, dass die USA das dann als US-Abschuss ausgeben, um Russland einen Vorwand zu liefern, den USA den westsyrischen Luftraum zu sperren. US-Oberbefehlshaber Trump dürfte das politisch durchaus gelegen kommen, wenn die USA sich aufgrund der Luftraumsperrung durch Russland nicht tiefer in den Krieg in Syrien verstricken, obwohl mächtige innenpolitische Widersacher von Trump unbedingt mehr Krieg wollen.

      Das würde auch in das Gesamtbild passen, dass die USA in Nahost seit einiger Zeit, vorsichtig ausgedrückt, strategisch sehr ungeschickt agieren. Man denke da nur an die „Krise“ um Katar. Mir stellt sich da folgende Frage: sind die gegenwärtigen politisch-militärischen US-Strategen wirklich so unfähig, oder arbeiten sie mit solchen strategischen Ungeschicklichkeiten gezielt daran, die USA gegen heftigen innenpolitischen Widerstand – Stichwort Israel-Lobby – aus der Region Nahost zu extrahieren?

      1. „Das würde auch in das Gesamtbild passen, dass die USA in Nahost seit einiger Zeit, vorsichtig ausgedrückt, strategisch sehr ungeschickt agieren.“

        Meine Meinung ist die Amis, Russen und die Saudis wollen den Ölpreis in die Höhe treiben, durch dieses Chaos.

        Aber die Europär wehren sich dagegen. Die wollen ein aktives Eingreifen der Amis um danach den Ölpreis hoch zu drücken.

        Erkärung.
        Meiner Meinung ist, dass der Ölpreis preistechnisch am EUR gebunden ist. Also niedriger EUR niedrige ÖL Preise. Hoher EUR hoher ÖLpreis. Dadurch bleibt in der grössten ÖL Abnehmerregion der Preis gleich. Die AMIS und Russen interessiert die ÖLpreis-Änderung nicht, da sie selber produzieren was sie brauchen und ihre Kosten in ihrer Währung berechnet werden. Natürlich kommen Export-Gewinne dazu

        Wenn der EUR ( ÖLpreis ) nicht steigt dann geht die Zinserhöhung der Amis kompl.nach hinten los. Die können dann die Zinsverluste nicht durch Währungsspekulationen kompensieren. Mit diesen höheren Zinsen sind die Kosten ohne EUR-US Währungsspekulationen nicht zu finanzieren. GAMEOVER

      2. „US-Oberbefehlshaber Trump dürfte das politisch durchaus gelegen kommen, wenn die USA sich aufgrund der Luftraumsperrung durch Russland nicht tiefer in den Krieg in Syrien verstricken, obwohl mächtige innenpolitische Widersacher von Trump unbedingt mehr Krieg wollen.“

        Klingt stimmig, aber:
        Was ist, falls es rauskommt?
        Bisher hat man ja den Eindruck, alles was irgendjemand aus dem Trump-Umfeld mal gesagt hat, wird ohnehin geleakt.

        Weiteres Gegenargument: Wenn ein PotUS erklärt, er muss die Truppen von irgendwo abziehen bzw. kann sie dort nicht einsetzen, weil eine andere Macht das so will, müsste das doch extrem seine Position in den Staaten schwächen.

        Mögliche Lösung dafür: Trump poltert herum, wie es seine Art ist, es gibt ein paar Symbolaktionen, und das Umfeld gibt dann die Beruhigungs-Strategie vor.
        Aber Trump will sich wohl eher nicht aktiv als Trottel hinstellen lassen, oder?

        Es gibt aber eine Blaupause: die sehr schmachvolle „Schlacht um Mogadischu“, gescheiterte Kommandoaktion mit 18 toten US-Soldaten.

        Danach wurden ein paar Muskeln gezeigt, de facto aber nicht mehr wirklich gekämpft und schließlich einfach abgezogen.

        Eine größere Gruppe toter Amis wird wohl keiner einkalkulieren in irgendeinem Plan.
        Sollte ein moderner Jäger abschmieren, könnte das einen ähnlichen Effekt auslösen.

        Aber das wird andererseits die Rüstungsindustrie sicher nicht wollen, das ist ja krasses Anti-Marketing.

      3. Wenn man wie ich davon ausgeht, dass es in den USA eine Fraktion gibt, die den Konflickt eskalieren will, und eine die das verhindern und deeskalieren will, dann kann man ein stilles, keiner Absprache bedürftiges, Einverständniss zwischen der zweiten Fraktion und den Russen annehmen. Da braucht es also keiner Inszenierung: jeder handelt nach seinen Interessen – die Eskalierer eskalieren wo sie können, die Russen reagieren scharf aber ohne Eskalation, die Deeskalierer greifen den russischen Pass auf und deeskalieren. Das mag hinterher wie eine Inszenierung ausschauen, aber das ist es doch, was die Clintonisten in den Wahn treibt, dass es offensichtliche Konvergenzen der Deeskalierer und der Russen gibt, aber eben genau keine Absprachen/Verschwörungen. Es ist fatal für die Einweltler, das sie, weil sie keine anderen Interessen als die Ihren anerkennen, nicht mit den Interessen der „Gegner/Partner“ rechnen können, diese aber sehr wohl mit den ihren. Man kann damit rechnen, das die Eskalierer bei jeder sich bietenden Gelegenheit eskalieren werden. Man kann damit rechnen, das die Russen nicht eskalieren werden aber die Situation nutzen werden um ihren Spielraum zu erweitern und ihre Positionen – vor Ort und bei Verhandlungen – zu verbessern. Und man kann damit rechnen, das die Deeskalierer die russische Reaktion nutzen um den Spielraum der Eskalierer einzuschränken. Und, obwohl klar ist, dass es hierbei keine Absprachen braucht, kann man damit rechnen, dass ein Teil des interessierten Publikums das ganze als „Inszenierung“ auffassen wird. Und mit denen, die jedesmal „Verrat“ rufen, wenn die Russen nicht eskalieren und „endlich“ amerikanische Flugzeuge abschiessen, kann man auch rechnen, die sind pünktlich wie ein Uhrwerk.

      4. urkeramik

        „Wenn man wie ich davon ausgeht, dass es in den USA eine Fraktion gibt, die den Konflickt eskalieren will, und eine die das verhindern und deeskalieren will, dann kann man ein stilles, keiner Absprache bedürftiges, Einverständniss zwischen der zweiten Fraktion und den Russen annehmen.“

        Diese Annahme finde ich ausgesprochen plausibel und realitätsnah.

        „Und mit denen, die jedesmal „Verrat“ rufen, wenn die Russen nicht eskalieren und „endlich“ amerikanische Flugzeuge abschiessen, kann man auch rechnen, die sind pünktlich wie ein Uhrwerk.“

        Gut beobachtet. Das ist mir auch schon aufgefallen.

      5. @PB

        „Aber sollte die Theorie stimmen, würden da einige Details zusammenpassen, die sonst schlechter zusammenpassen, etwa dass der aggressive US-Flieger von einem Träger im östlichen Mittelmeer gestartet sein soll.“

        Wie gesichert ist die Angabe des Trägerstartes, sowie die Annahme einer „Hot Mission“?
        Das die Superhornet zur Trägerflotte gehört bestreite ich damit nicht mal. Während Kampfhandlungen ist es durchaus üblich Luftunterstützung in der Luft zu haben.
        Als weitere Variante wäre auch eine vorübergehende Sationierung und Start ab der Basis im Kurdengebiet denkbar. (Rund 100km bis Rakka)
        http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.646936&lon=38.296280&z=13&m=b&show=/35437972/US-Military-airfield

        @urkeramik
        Interessante Variante mit den eskalierend und deeskalierenden Fraktionen in den USA und dem stillen Zusammenspiel mit Russland. Ist durchaus auch plausibel und möglich.

      6. MAK

        „Wie gesichert ist die Angabe des Trägerstartes, sowie die Annahme einer „Hot Mission“?“

        Im offiziellen Statement der Navy zum Abschuss wird der Trägerstart zwar nicht erwähnt, sondern nur gesagt, der Flieger sei eine U.S. F/A-18E Super Hornet gewesen. Die F/A-18E Super Hornet gehört wohl schon vom Typ her zur Navy, aber das ist nicht definitiv.

        Nach dem Abschuss streuten aber namentlich nicht genannte Navy-Leute an unzählige Medien, dass die Super Hornet vom Flugzeugträger George H.W. Bush gestartet ist, der Flieger zur Naval Air Station Oceana gehört, und so weiter und so fort. Das Pentagon legte offenbar Wert darauf, dass es breit bekannt wird, dass der Flieger vom Flugzeugträger George H.W. Bush gestartet war, und Russland erklärt auch nichts gegenteiliges dazu.

        Zur Annahme einer extra zum Abschuss geflogenen Hot Mission ist das Navy-Statement nicht eindeutig und in den Medien gibt es dazu auch nichts belastbares.

  14. Gut beobachtet. Militär verbreitet gerne Falschinformationen. Die haben es nicht gerne, wenn alle wissen, wo ihre Flugzeugträger gerade rumschippern. Die Pötte sind sündhaft teuer und saufen zu leicht ab.

    Die Frage ist jetzt: Versteht der Blindgänger im Weißen Haus wenigstens, warum sein Militär Russland mal wieder provoziert und warum sie am dritten Weltkrieg zündeln? Versteht er, wo er reingezogen werden soll? Hat der Blindgänger das Wort „Eskalation“ schon mal gehört? Wollen seine Gegner ihn benutzen, um ihren eigenen Krieg gegen Russland zu führen, weil Putin ihre Globalisten Freunde aus Russland gekickt hat? Hat er sein Militär unter Kontrolle? Gibt es schon Konsequenzen wegen Befehlsverweigerung und Landesverrats?

    Übrigens wäre ein Angriff ohne Zustimmung des Kongress der einzige bisherige legitime Grund für ein Impeachment. Also auch hier eine Falle. Ja wir wissen, was im Kongress für Leute sitzen. Hetzen sich sonst die Lunge aus dem Hals aber verfallen in Jubel-Arien, wenn zum nächsten Krieg geblasen wird. Die Wörter für solche … hebe ich mir für später auf und kennt eh jeder selber. Aber die sind auch glitschig wie Aale. Wenn sie den Präsidenten damit loswerden können, dann winden die sich ganz schnell.

    Ist eigentlich mittlerweile geklärt, wer den Präsidenten bei der letzten „Sarin-Lüge“ mit Falschinformationen angelogen hat, um das Land in einen Angriffskrieg zu treiben? Gibt es schon Anklagen wegen schweren Landesverrats? Nein das ist keine Geschichte von gestern. Ist sie erst, wenn die Kriegsverbrecher ihre Strafe absitzen …

    1. Trump mag Dir nicht sympathisch sein (ist er mir auch nicht), aber er ist garantiert kein „Blindgänger“. Man kann als Blindgänger nicht im New Yorker Immobiliengeschäft reich werden, oder Papas Erbe auch nur annähernd halten, wenn man ein Blindgänger ist. Da sei die Mafia mit ihre Zweigstellen im Bau-, Entsorgungs- und Gewerkschaftsgeschäft davor.

      Auch wenn die Mafia vielleicht nicht so ein starker Gegner ist, wie das GESAMTE politische Establishment in Washington, als Anhängsel der GESAMTEN Medienindustrie in trauter Eintracht mit der GESAMTEN „New Economy“ (also Firmen, wie Google und Facebook, die nichts reales produzieren), ist sie doch offenbar ein guter Sparringspartner gewesen.

      Der amerikanische Präsident ist keineswegs politisch allmächtig, auch wenn unsere staatlichen Indoktrinatoren das Angesichts des Heilandes Obama gelegentlich zu vergessen haben scheinen. Auch Trump kann den Sumpf nicht an einem Tag und mit frontaler Attacke trockenlegen, auch dann nicht, wenn er es wirklich ernsthaft will.

      1. „Trump mag Dir nicht sympathisch sein (ist er mir auch nicht), aber er ist garantiert kein „Blindgänger“.“

        1. Es geht hier nicht um Sympathie sondern mit Inkompetenz. Ich ziehe kompetente Politiker, die mir persönlich unsympathisch sind, sympathischen aber inkometenten vor. Es geht hier auch nicht um Kompetenz aufm Bau. Dazu habe ich gar nicht Stellung genommen. Es geht in diesem Kontext klar um Kompetenz als Präsident der USA.

        2. Und was Inkompetenz betrifft, habe ich einige stichhaltige Argumente gebracht, die von Ihnen allesamt ignoriert werden. Weitere Argumente, die diese Inkompetenz untermauern, können in weiteren öffentlichen Äußerungen von mir nachgelesen werden.

        Zusammengefaßt: Ich halte es für schlechten Stil, handfeste Argumente mit pauschalen Vermutungen („unsympathisch“) zu erschlagen.

      2. Im Anfänger-Lehrbuch für böse Politiker steht klipp und klar: Loyalisten in Schlüsselpositionen und Opportunisten-Helfer mit Dummy-Posten befrieden („Parlamentarischer Staatssekretär“, Global Head of Nothing, mit Geld abfinden, …). Ja aufm Bau läuft das anders und ist deswegen irrelevant. Wenn man jetzt eine Verwaltung übernimmt, in der sämtliche Schlüsselpositionen von seinen fanatischen und von Massenmedien aufgehetzten politischen Gegnern besetzt sind, deren einziges Ziel es ist den vom Volk gewählten Repräsentanten zu sabotieren, dann muß man zügig genau diese Loyalisten in Schlüsselpositionen bringen.

        Der inkompetente und vor allem feige Donald Trump läßt nicht nur Flynn beim kleinsten Geheule fallen, sondern bringt stattdessen ausgerechnet McMaster in eine Schlüsselposition. Schauen Sie sich mal auf Youtube an, wie er McMaster vorstellt. Er hat keinen blassen Schimmer, wen er da zum Sicherheitberater berufen hat. In logischer Konsequenz hat McMaster den Sicherheitsrat jetzt mit seinen eigenen Neocon-Freunden (seven countries in five years program) besetzt und nutzt jede Gelegenheit den Blindgänger in den Syrienkrieg zu ziehen.

        Liegt also nicht daran, daß es Zeit braucht, die Verwaltung neu zu besetzen. Liegt, daran daß der Blindgänger nicht weiß wie man Schlüsselpositionen besetzt. Andere Namen, die unter Beweis stellen, daß der Blindgänger hier nicht durchblickt, sind Dina Powell, Condoleezza Rice oder Robert Mueller. Dann wird seine Verwaltung weiterhin sabotieren. Hats sichs dann auch redlich verdient.

        Der US-Präsident ist übrigens der Oberbefehlshaber. JA: In militärischen Dingen ist er allmächtig, solange keine Spitzengeneräle neu berufen werden oder Krieg erklärt wird. Und wer sich so leicht in eine Eskalation mit Russland ziehen läßt, weil er primitiver Greulügen-Propaganda („Sarin-Lüge“) noch Vorschub leistet, ist nicht mehr und nicht weniger wie ein inkompetenter Stümper. Vergleichen Sie das mal mit der Vorgehensweise in Moskau. Dann sieht man den Unterschied.

        Und in Konsequenz dieser Inkompetenz, kann es dann schon mal vorkommen, daß mit Russland verbündete Flugzeuge abgeschossen werden, die sich im Kampfeinsatz gegen ISIS-Terroristen befinden. Der hats nicht im Griff.

      3. Karsvo

        Gelbe Karte von der Moderation. Du bist hier polemisch und regst dich dann über entsprechende Antworten auf.

        „Zusammengefaßt: Ich halte es für schlechten Stil, handfeste Argumente mit pauschalen Vermutungen („unsympathisch“) zu erschlagen.“

        Das trifft auf deine Verhaltensweise hier zu:

        „Zusammengefaßt: Ich halte es für schlechten Stil, handfeste Argumente mit pauschalen Unterstellungen („Blindgänger“) zu erschlagen.“

        Anders ausgedrückt: nur weil du das Kalkül von Trump nicht verstehst, heißt es noch lange nicht, dass er doof ist. Mir scheint eher das Gegenteil der Fall zu sein: Trump agiert ziemlich geschickt.

      4. @PB

        Ich respektiere, daß PB hier viel 1. gute 2. Arbeit geleistet hat. Trotzdem bin ich der Meinung, daß ich die Verhältnisse in den USA wesentlich besser einschätzen kann als De Profundis und PB.

        Wenn PB allerdings die Wahrheit als Beleidigung umdeutet, dann können sie mir gerne Rote Karte geben.

      5. Karsvo

        Wir respektieren hier im Parteibuch andere Meinungen und freuen uns auch über entsprechende Kommentare hier.

        Was hier hingegen nicht geht, ist hier mit markigen Worten auftreten, die eigene Meinung als einzige „Wahrheit“ darstellen und sich dann über ein entsprechend formuliertes Echo von Leuten beklagen, die anderer Meinung sind.

      6. Falls noch nicht durch die rote Karte geblockt:

        Wie „geschickt“ Donald Trump ist, kann man sich mal daran klar machen, wie die Gesundheitsreform angegangen ist: So eine umfangreiche Gesetzgebung wurde Paul Ryan anvertraut, der das bis zur Abstimmung zur Geheimsache erklärt hat. Prompt ist er damit durchgefallen. Sind halt keine Abnicker wie in DLand. Das bedeutet: Wenn ich etwas delegiere, dann bei Leuten, auf die ich mich 100% verlassen kann. Wenn das allerdings Leute wie Paul Ryan sind, dann muß es enger begleitet werden. Wurde es aber nicht. Dieses Debakel war ganz klar eine Folge mangelnder Führungskompetenz.

        Und jetzt wünsche ich Euch eine gute Reise. Das Internet ist ja so groß …

      7. Karsvo

        Siehst du, so kann man unterschiedlicher Meinung sein.

        Ich halte es für ziemlich geschickt, wie Trump das gemacht hat, Paul Ryan den schwarzen Peter für das Versagen bei der schier unlösbaren Aufgabe zuzuschieben, den Kongress bei der Gesundheitspolitik dazu zu bewegen, gegen die Lobby und im Interesse der Wähler zu handeln. Nicht wenige der Reagan-Demokraten im Rustbelt, die Trump zum Präsidenten gewählt haben, könnte es freuen, wenn es bei der republikanischen Gesundheitspolitik nicht schlimmer kommt als unter Obama.

      8. „Ich halte es für ziemlich geschickt, wie Trump das gemacht hat, Paul Ryan den schwarzen Peter für das Versagen bei der schier unlösbaren Aufgabe zuzuschieben“

        Das stimmt einfach nicht.

        1. Fällt dieses Debakel auch auf Trump selber zurück. Daß er DANACH einen Sündenbock sucht, ist logisch. Aber daß das von Anfang an so geplant war, halte ich für absurd.
        2. Ist deswegen Priebus unter Druck, der als Mittler fungiert hat und von Trump selber installiert wurde. Das bedeutet: Donald Trump ist unzufrieden, weil nicht gelaufen wie geplant und es war eben nicht als Intrige gegen Ryan geplant.
        3. Ist Trump dann auch noch auf den Freedom Caucus losgegegangen, die das im Repräsentatenhaus geblockt haben und ihn aber während der Pussy-Video-Nummer gestützt haben. Donald Trump weiß einfach nicht, daß man loyalen Leuten nicht in den Rücken fällt. Das ist nicht „geschickt“. Muß erst lernen, von Baubranche auf Giftmüllbranche umzudenken.

        Eine Gesundheitsreform ist ein riesen Projekt, das mit allen möglichen Gruppierungen in einem umfangreichen Prozess abgestimmt werden muß. Wer hier Überrumpelungstaktiken fährt, um Boehners Lobbyisten-Entwurf durchzubringen, kann sich nur selber schaden.

        So ich bin dann weg.

  15. In Syrien werden doch keine Luftziele angegriffen, woher kommt dann die Luft-Luft-Rakete an der Amikiste? Vom Flugzeugträger bis zum Abschußort sind es fast eine Stunde Flug.
    Für mich ist klar, dass man vor Ort auf die Syrer gewartet hat.

    1. Sehr geehrte/r nixsagend,
      *** Für mich ist klar, dass man vor Ort auf die Syrer gewartet hat. ***
      Genauso wie immer, das US Imperium, bekommt von Russland, die genauen Daten, wo und Wann, die Heimatverteidiger, um ihre Heimat kämpfen. so das die Mörder, auf ihre Hilflosen Opfer warten können, um sie dann vom Himmel zu Blasen.
      Genauso ist es ja auch mit dem Russischen SU 24 geschehen. da diese Informationen, danach immer noch brav, an den Völker Recht Verbrecher geliefert wird, lässt darauf schließen, das Russland, vom Imperium, dazu gezwungen wird. Ansonsten wären sie Strohdumm und das ist Russland NICHT, nur über ihren Rubel, in der Hand der Herren“menschen“ Dynastien..

    2. @nixsagend

      „In Syrien werden doch keine Luftziele angegriffen, woher kommt dann die Luft-Luft-Rakete an der Amikiste?“

      Bei der FA18 Hornet oder Superhornet können an den Waffenträgern 1 und 9 (Flügelspitzen) gar keine andere Waffen befestigt werden als die Luft-Luft-Lenkwaffen, meist vom Typ „AIM-9X Sidewinder“. Diese dienen ausschliesslich dem Eigenschutz, können aber auch als Angriffswaffe verwendet werden.
      Hartnäckig hält sich die Version, die Hornets mit Sidewinder sollen damit bei höheren Geschwindigkeiten stabiler in der Luft liegen.
      Tatsache ist, dass in der Schweiz keine Hornet ohne Sidewinder in die Luft geht (ob aktive Waffen oder Leerträger sei mal dahingestellt)

  16. Der Russia Insider hat zu der Tragweite des sicherlich vom Pentagon kalkulierten Affront gegenüber den militärisch und strategisch wesentlich überlegenen russischen Militärs eine schlüssige Erklärung:
    http://russia-insider.com/en/politics/has-russia-just-grounded-all-americas-carrier-based-aircraft-coast-syria/ri20148
    Das Pentagon hat beim Abschuss der syrischen Maschine die russische Militärführung betrogen und bewusst blamiert. Nicht nur mussten die Russen den Abschuss hinnehmen, nein durch ihr Ehrenwort gebunden musste man diesen US Amerikanischen Djihadiiversteher auch noch unbeschadet zurückfliegen lassen.
    Dass dies auch bei den Partnern der „Guten“ bös aufzustossen scheint, zeigt die laut ausgerufene Kampfpause der Australier. Das wäre auch ohne eine öffentliche Meldung an die restliche Welt gegangen.

  17. Die Geschwindigkeit der Ereignisse sind doch extrem eigenartig
    * syr.SU bombt ( erstmal egal was – aber die muss erstmal gefunden werden )
    * F18 schiesst sofort AA Raketen auf die SU ( was macht die F18 in der „Nähe“ mit AirAir Raketen ? )
    * Iraner schiessen kurz danach Raketen ( in die Region – da war die F18 noch nicht gelandet)

    Das sind alles Sachen die Vorlaufzeit brauchen aber passierten innerhalb von „Minuten“.

    —————————————————-

    Es kann aber auch sein, dass die Russen bzw Iraner das ahnten und die Falle ausgelegt haben.

    Denn die IS Konvois aus Raqqa wurden NUR von den Russen angegriffen, weil angeblich die „Freunde Syriens“ die Syrer sofort abschiessen wollten ….

    Ausserdem haben die Russen_ angeblich_ den Luftraum für den 19.Jun im östl.Mittelmeer gesperrt ( Raketenübungen ). Das haben die bestimmt mind. 1 Woche vorher annonciert.

    Da ist sowiso Ruhe _ also keine Anflüge mehr vom östl.Mittelmeer.
    Jeder kann sich aussuchen warum Ruhe, wegen Aussetzen des Memorandums oder wegen den Raketenübungen.

    Die Presse weltweit hat das Aussetzen des Memorandums genommen. Kein Wort über die _ angeblichen _ Raketenübungen

  18. die flugrouten-frage ist unaufklärbar/unwichtig… die yanks werden jetzt westl.des euprhats als Feindflieger ABGEFANGEN und ggf. abgeschossen, wenn sie nicht reagieren >>> DAS ZÄHLT!!! >>> schließt logisch Inszenierung aus, weil USA jetzt viel schlechter gestellt ist und ihre kollabierenden BodenTruppen keine luftunterstützung mehr haben >>> das us-kriegsziel der ERRICHTUNG VON SYR. US-KALIFATEN IST VOLL GESCHEITERT….

    Raqqa läuft für SAA auch prima… sie brauchen nur warten, bis sich die us-terroristen untereinander abschlachten >>> Kurden ÷ IS, wobei die Kurden als Angreifer mindestens 3X höhere Verluste haben als der IS… SAA ist der lachende dritte und wird die dummen Kurden am Ende retten müssen, ähnlich wie sie bei Al Bab den ausblutenden Türken zu Hilfe kamen und dadurch kampflos weit nach Osten vorrückten…

    SAA hat eine top-strategie+taktik, während USA+nato wie Vollidioten agieren…

    1. Nach all dem spricht gar nichts dafür, dass die amerikanische Maschine vom
      Flugzeugträger gestartet ist, außer das die Amerikaner selbst das in die Welt gesetzt haben.
      Alle anderen haben diese Meldung nur übernommen.

      Und gerade das spricht auch dagegen. Militärs bringen gerne falsche Meldungen, um Verwirrung zu stiften und die Öffentlichkeit zu täuschen.

      Ich vermute dass die Amerikaner die beiden Luftwaffenstützpunkte in Nordostsyrien bereits
      benutzen, dies aber nicht öffentlich machen. Und das ist die wirkliche Schande, wenn von syrischen Flugplätzen Maschinen starten die syrische Flugzeuge abschießen. Das erklärt auch, dass
      die Russen die Maschine gar nicht gesehen haben und warum das nicht an die Öffentlichkeit soll. Hier ist aber keine amerikanisch russische Verschwörung sondern ein amerikanischer Alleingang.
      Offiziell sind die Flugzeuge und die Mannschaften weiter auf dem Flugzeugträger und nicht in Syrien stationiert, dann gibt es auch keinen Ärger mit dem Kongress. Auch deshalb brauchte es die Geschichte mit dem Flugzeugträger.

      Die SAA sollten jetzt ihre Strategie überdenken, Al Raqqa links liegen lassen
      und direkt, natürlich mit ausreichendem Flankenschutz, über die Südstrasse nach Deir ezz Sour .

      Sonst ist diese wichtige Stadt irgendwann weg und alle Tapferkeit der
      republikanischen Garden war umsonst.

  19. Wenn wir schon dabei sind wild zu spekulierten, hier meine Version:

    Der Mossad hat alle Pentagon Strukturen und Einheiten seit Jahrzehnten auf allen Ebenen generalstab-mässig infiltriert. Hin und wieder erlaubt man sich einen Scherz, sprich ein kleines Kriegsverbrechen, um bei der nächsten Krisensitzung gehörig poltern zu können, mit dem Ziel die eigenen Leute in den jeweiligen Kommandostrukturen der US Army, US Navy, US Air Force noch ein, zwei Grade höher befördern zu lassen…

    Der Syrienkonflikt ist die grösste Katastrophe für Zion seit Ewigkeiten. Die SAA, Russland, Iran, Hisbollah und die irakischen PMUs (Shia und Sunni) haben Sensationelles geleistet und Zions grossartigen Plan, alle zukünftigen Konflikte auf dem Weg zur Faschistischen Weltordnung locker vom Hocker mit scheinbar kostengünstigen, leicht entsorgbaren Dritte-Welt-Söldnerheeren wie al Kaida und ISIS zu führen, als Lausbubentraum entlarvt.

    Ich sehe die Oligarchen-Greise (Mindestanforderung: drei Herztransplantationen) beim nächsten Parasitentreffen bereits poltern: „Haben wir es nicht schon immer gesagt? Auf Araber, Türken, Kurden, Nordafrikaner ist einfach kein Verlass! Wann sind die Google-Tesla-Darpa-NASA Kampfroboter endlich einsatzbereit, verdammt nochmals!“

    Der feige, hinterhältige Abschuss des syrischen Kampfjets war ein weiterer, peinlicher, unerzwungener Fehler der Amerikaner ohne taktischen und strategischen Wert wie die nächsten Tage zeigen werden.

  20. Wie die Koalitionsführung zuvor erklärt hatte, will sie ihre Schläge „über GANZ Syrien“ weiter führen.
    Wenn jetzt Iran, hoffentlich Luftabwehrraketen, nach Syrien bringt, dann könnten die Kriegsverbrecher, Endlich an ihrem Morden gehindert werden. Denn wenn der Iran ankündigt, das er die Verbrecher abschießt, dann werden sie wirklich abgeschossen, die Labbern nicht nur.

    https://de.sputniknews.com/politik/20170620316243629-us-koalition-luftangriffe-syrien/

    1. ja – auf die Iraner ist Verlass und sie haben Syrien, Libanon (2006 angriff Israels!!) + Irak gerettet, jüngst Katar+jemen ebenso… Iran finanzierte vor allem Syrien seit 2011, was noch wichtiger ist als waffenhilfe, während Russland zwischen 1990-2014 totale devote us-kolonie war, bis 2014 sogar Iran sanktionierte und vorausbezahlte S300 nicht lieferte…

      hinter Iran steht China/Seidenstraße, das Iran vor den us-sanktionen rettete… das macht es aus!!!

      allein gegen die gewaltige Feuerkraft Irans (19 unterirdische Raketensilos mit je 1000en Mittelstreckenraketen) ist USA machtlos, was Trump sicher ins Konzept passt („Stopp Regime Change“), aber wegen den us-warlords/CIA/clinton-kriegs-mafia noch nicht sagen darf….

  21. Heute wird der Abschuss einer iranischen Drohne über at Tanf durch eine F15 offiziell vermeldet.
    Auch ein Zeichen.

  22. Ich glaube einige Teile der SDF bauen gerade gro0 Sch***e. Fakt ist, das sie entlang der A4 Richtung Deier Azor marschiert sind. Fakt ist wohl, das man bis zur Zufahrt der neuen Brücke gekommen ist.
    DAs ist nicht gut für die SAA aber kein Problem. Inzwischen gibt es aber Meldungen, das sie weiter marschieren und so Ragga umzingeln, das wäre aber wohl ein Fehler….

    1. Abdel Rahman‏ @VivaRevolt 6 Std.Vor 6 Stunden
      Mehr
      SDF has captured Kasrat Faraj from ISIS

      Wenn der alte Terroristensupporter das sagt, könnte es wohl stimmen.
      Das ist direkt südlich von Raqqa, auf der südlichen Euphrat-Seite.

      Damit sind jegliche Überlegungen, dass die SAA sich noch am Kampf gegen ISIS in Raqqa beteiligt, offenbar hinfällig; dieser Bereich im Süden war ja bisher noch „frei“ und hätte sich durchaus dafür angeboten.

      Andererseits ist es durchaus richtig, Raqqa möglichst schnell zu umzingeln.
      Es kamen ja auch schon diverse Vorwürfe, dass sie ISIS-Konvois nach Süden abziehen lassen, damit sie gegen die SAA bei Palmyra kämpfen; solche Vorwürfe waren relativ sinnlos, da sie den Süden noch gar nicht erreicht hatten.

      Dieser Vorstoß südlich des Euphrats birgt auch gewisses Risiko; zwar ist das nach der Einnahme der beiden Dämme geringer geworden, aber durchaus noch vorhanden, eine Harakiri-Aktion gegen die A4, und alles östlich davon ist dann abgeschnitten und könnte bei einem massiven Angriff sogar vernichtet werden.

      Insofern ist der SDF-Vormarsch bis zur Umzingelung von Raqqa noch nicht zwingend ein aggressiver Akt gegen Damaskus, es besteht sogar die Möglichkeit der Absprache.

      Aber klar, auch wenn sie möglichst viel vom Gebiet südlich des Euphrat einnehmen wollten, um dort den US-Einfluss auszuweiten, wäre dies jetzt der Anfang. Also abwarten, wie weit sie gehen werden.

      und wie ich seit langem sage: es geht für die SAA um Geschwindigkeit an den Rändern des ISIS-Gebietes, auch mit Risiken. Sie sollten nicht lange in Resafah ausruhen, die nächste Kreuzung im Süden einnehmen als Pufferzone und dann möglichst rasch nach Osten/Nordosten zum Euphrat, um die SDF-Ausbreitung einzudämmen.

      1. andreas
        Insofern ist der SDF-Vormarsch bis zur Umzingelung von Raqqa noch nicht zwingend ein aggressiver Akt gegen Damaskus,

        Nein das ist Dummheit gegen sich selbst. Bisher konnte die IS raus aus und dann in Wüste platt gemacht werden. Jetzt müssen sie in der Stadt mit Zivilisten bekämpft werden. Außerdem stehen die SDF mit dem Rücken zum Euphrat, wenn sie von Süden angegriffen werden und das wird nach allen Erfahrungen in den nächsten Stunden passieren.
        Wie Du schon schreibst, wird die SAA zu Raqqa jetzt wohl keinen Finger mehr rühren… Damaskus ist jetzt eher fein raus…

  23. Wie auch immer.
    Ob mit Russland abgesprochen oder nicht.
    Heute wurde in der Gegend von Al Tanf (Nähe Jordanien) eine syrische Drone iranischer Bauart abgeschossen.
    Wie zu lesen ist haben diese Drohnen (egal jetzt ob syrische oder iranische Aufklärung im Is Gebiet geleistet und wahrscheinlich was mit dem Raketenangriff des Iran auf IS Stellungen in deir Azor, der ja von Dronen gefilmt wurde, zu tun.
    DAs heißt das die USA alles abschießen oder zu verhindern suchen was dem IS schadet.
    Es gibt jetzt keine Ausreden mehr für Russland denn nun muß man Farbe bekennen wenn man nicht als Papiertiger enden will und bei seinen Freunden in Verdacht geraten will.
    Russland muß jetzt handeln und z.b. was für die Eroberung des Raums Deir Azor tun.
    Ich frage mich schon lange warum man da in der Wüste wo es kaum Deckung gibt so schlecht vorwärts kommt.
    Die Bilder aus dem 4 Hüttenkaff Arak mehren die Fragen und wenn ich die Mulden sehe in denen die IS Kämpfer schlecht getarnt und geschützt so lange aushalten konnten und wenn ich dann erkenne mit welchen primitiven Waffen die (nicht nur die – den die gern zur Schau gestellten Waffenarsenale wenn man mal ein Nest ausgeräuchert hat sind erschreckend billig und oft selbst gestrickt) dort offensichtlich kämpfen dann gibt es mehr Fragen als Antworten.

    Aber egal.
    Russland muß jetzt handeln und zeigen was es kann (z.b. Truppen schicken die man hinter den Linien absetzt um dem Spuk eine Ende zu bereiten und das Öl der Region für Syrien sichern – aber können die das überhaupt!?).

    1. Hanno

      Russland muss überhaupt nicht und wäre meiner Meinung nach auch schlecht beraten, deinem Rat zu folgen.

      1. Die USA haben illegale Truppen in Syrien und Russland ist legal in Syrien weil von der von der UNO anerkannten Regierung um Hilfe bei, Kampf gegen den Terror gebeten.
        Russlandhätte folglich jedes Recht der Welt effektive Truppen nach Syrien zu verlegen um die Sache endlich abzukürzen.
        Ansonsten ist mein Rat nur wichtig für mich denn ich wundere mich das Russland Israel und die USA/NATO und Co. so gewähren lässt und nur mal halbherzig DuDuDu macht.
        Für mich ist Putin längst ein Papiertiger denn dieses halbherzige Spiel hatte bisher nur den Erfolg den Krieg zu verlängern und ich bin schon länger der Ansicht dass das genau so gewollt ist.

        Da gibt es übrigens, jedenfalls auf den ersten Blick, noch einen Papiertiger mit Namen Trump.
        Es stellt sich nämlich die Frage wer die USA eigentlich regiert und wer die US Army und die Geheimdienste kommandiert.
        Trump ist angeblich angetreten um gemeinsam mit Russland gegen den Terror zu kämpfen und mit Russland normale Beziehungen zu pflegen.
        Das ist letztlich der einzige entscheidende Punkt der zu der Kampagne gegen Trump führte weil ein Imperium nun mal ohne Feindbild nicht existieren kann.
        Es stellt sich also die Frage wer diese Eskalationen der letzten Zeit zu verantworten hat und ob Trump diese Befehle gibt und alle getäuscht hat oder ob sich die US Armee verselbstständigt hat b.z.w. wer sie wirklich befehligt (Mc Cain und Co. und der „Tiefe Staat“ z.b.?).
        u.s.w.
        Es sieht folglich ganz so aus als ob Jemand versucht eine Reaktion zu erzwingen um sich als Opfer darzustellen (Die meisten Konsumenten der „freien Medien“ fressen doch jeden Mist den man ihnen erzählt.)
        Nun könnte man sagen da stellen wir uns mal taub und hoffen das die aufhören.
        Die werden aber nicht aufhören.
        Es wird also höchste Zeit für Russland und den Iran klar Schiff zu machen und nicht weiter zu kleckern den sonst ist es zu spät zum klotzen.

        P.S. Ich weiß es ist blöd wenn man seine Hoffnungen enttäuscht sieht und es nicht wahrhaben will.
        Ich schrieb hier und anderswo schon gegen Trump (Freeman der wortgewaltige Leutebeleidiger hat mich in seiner bekannten Art dafür so dämlich „fertiggemacht“ das ich bei ihm kein Wort mehr schreibe – inzwischen aber hat er, wie so Viele, längst kapiert das er auf dem falschen Dampfer war).
        Aber das ist kein Grund so harsch zu antworten.
        Mit Enttäuschungen muß man leben (auch ein Putin ist kein Erlöser).
        So ist das nun mal.

    2. Um Gottes Willen,Hanno, bitte denke logisch…..keine Eskalation! Dieses Geschrei immer, die Russen müssen jetzt „drauhalten“ …..nein, sie machen das schon richtig.Sie wollen Frieden und werden nur und ausschließlich wirklich aggressiv handeln, wenn es keine andere Option mehr gibt….das kann aber dann für uns alle sehr, sehr gefährlich werden. ALSO, bitte, freue Dich über die bisherigen Erfolge und übe Dich in Geduld.

      1. Ich sagte nicht das sie die US Truppen/Jets angreifen sollen.
        Ich sagte das sie endlich (z.b. mit Elitetruppen, u.s.w.), dafür sorgen sollen das der Raum südlich des Euphrat endlich unter syrische Kontrolle kommt damit die US gesteuerten Kurden nicht an das Öl kommen.
        Außerdem müssen endlich die Löcher in Homs (Rastan, Toula u.s.w.) gestopft werden.
        Das gilt auch für diese Terroristen Insel East Ghouta von der keiner weiß wovon die überhaupt leben und wie Waren, Ersatzteile u.s.w. dorthin kommen).
        Das gilt auch für den Raum Dara.
        Ich würde mich zuerst auf das Stopfen dieser Löcher konzentrieren und da mal schauen was meine Möglichkeiten hergeben.
        Das Stopfen dieser Löcher würde zehntausende Kräfte für den letzten Akt in Idlib freisetzen.

        Kurz ich möchte das Russland endlich Spezialisten und Kampftruppen schickt die diese Aufgaben übernehmen denn nur die Tigerforces und ein paar Elitebrigaden der syrischen Armee können das nicht schaffen.
        Sie die schwere Niederlage der SAA bei Dara zeigt das ganz deutlich und die Tigerforces können nicht überall sein und wenn die mal in eine Falle laufen und aufgerieben werden dann wird es eng.
        Russland muß endlich richtig eingreifen und Russland hat, im Gegensatz zu den USA und Co., das Recht dazu weil von der legalen Regierung um Hilfe geben.
        Das ist für mich die Antwort die längst überfällig ist.
        Die Gebiete in Raqqa, Deir Azor und Homs sichern (und die erwähnten Löcher schließen).
        Der IS ist militärisch fast geschlagen und das mit den Kurden erledigt sich trotz illegaler US Truppen und US Basen irgendwann denn diese zusammen gewürfelte SDF Söldnertruppe wird sich ob diverser politischer und religiöser Differenzen bald selbst zerfleischen und die Türkei wird den Rest erledigen denn die werden keinen Kurdenstaat an ihrer Grenze dulden.

    3. Sehr geehrter Hanno, natürlich könnte Russland das, der Einsatz ist aber von Vorne-rein, ein sehr begrenzter gewesen, was anderes würde auch von den Herren des Terrors, den Herren“menschen“ Dynastien, nicht geduldet. Selbst aus der Luft, könnte Russland, dem Spuk in der sonst Menschenleeren Wüste, sofort ein Ende bereiten. Wenn man die Bilder, vom Einsatz, der modernsten Stalin-orgeln ( thermobarische Bomben und Geschosse ) sieht und die Aussagen, der Russischen Armee, man könne ganze Landstriche, von ALLEM Menschlichen Leben Befreien, dann könnten sie die Höllenbrut, der Herren“menschen“, schon lange zu ihren Jungfrauen geschickt haben.

      youtube.com/watch?v=nXFC-ayFmD4

    4. Hanno, dafür, dass Du selbst noch die (berechtigte) Frage stellst („wer diese Eskalationen der letzten Zeit zu verantworten hat und ob Trump diese Befehle gibt“), ziehst Du ziemlich schnell Schlüsse aus einer Dir wohl schon bekannten Antwort darauf.

      Aber so einfach ist es nicht. Am Ende zählen die Ergebnisse, nicht die Show, die zur Erreichung der Ergebnisse nötig war – sie ist nicht für uns, die Show, aber für die zionistischen Kriegstreiber braucht es diese definitiv.

      Also besser noch etwas abwarten und genau beobachten, was am Ende erreicht wird. Die Anzeichen sprechen m.E. jedenfalls gegen die These, dass Trump „umgefallen“ sei, denn dann hätten wir längst das volle Clinton-Szenario.

  24. Ich frage mich, ob es dem Iran nicht in den Fingern juckt, seine Eigenentwicklung an Flugabwehr (der Klon der S-300) mal live zu testen?
    Die wollen doch auch wissen wie weit sie gegenüber den Amijets was ausrichten können.
    Wenn die sowas an die SAA geben, oder Ihre eigenen Mannschaften dort damit ausstatten, wird es bald Gelegenheit geben es zu probieren. Ist das realistisch?

    ABER, dabei stellt sich mir grundsätzlich die Frage wie kommen iranische Truppen, Drohnen oder eben auch die Flugabwehr nach Syrien??
    Es sind ja schon Truppen und Gerät dort.
    Sind die über den Irak rein?, dann hätten sie ja IS-Gebiet durchqueren müssen.
    Sind sie per Seeweg mit Schiffen gekommen, dann stellt sich MIR die Frage: können iransiche Schiffe unbeheligt überall operieren?
    Oder kamen sie auf dem Luftweg?

    1. See und Lufttransport, Russen wie Iraner.
      Das erste dauert und zweites ist teuer.
      Mit der Stabilisierung der Grenzregion zum Irak gibts dann aber bald endlich wieder eine Landverbindung Iran-Irak-Syrien, dann kann Nachschub schneller, zahlreicher und viel billiger nach Syrien fliessen.
      Einer der Gründe für die zunehmende Nervosität und Panik der ziotransatlantisch-wahabitischen Mafia, denn damit wird der Krieg für diese endgültig ungewinnbar.

    2. Und damit unnötig die Signatur veraten? Deren Drohnen Programm erfährt schon massiv an Echtzeit Input unter Kriegsbedingungen. Da muss der Iran nicht der IDF die Signatur der SAM unnötig früh veraten.

      Es helfen eher TorM1 Brigaden aus Russland und dies ist für mich weder Diplomatisch, Militärisch noch Eskalation Vorbehalt unerklärlich warum diese nicht vor Ort sind.

      Und warum bekommt Syrien diese Systeme nicht? Damit kann Syrien niemanden Angreifen aber solche Angriffe wirksam Vorbeugen. Kannst ja überall plötzlich in der Killzone sein. Angriffe mit Abstandswaffen sind auch Essig.

      Also warum sindTorM1 nicht in Syrien?

      1. #SAA Tiger Forces on the Raqqa front to be supplied with Russian Igla 9K38 MANPADS in the next 24 hours.

        die haben eine Abschussquote von 80-90% bis 3500m aber reichen auch bis 4000m

        Damit ist Tieffliegen durch die bombende Koalition Geschichte.
        4000m Höhe bedeutet die sind in ganz Syrien durch syr.bzw russ.S300/4000 ohne Probleme auch erfassbar ( anstrahlbar )

        PS.
        In den letzten Tagen wurde mehrmals draufhingewiesen, daß die Syrer wirklich eigene S300 haben ( auch von russ.Parlamentariern, auch im deut.Sputnik). Es sieht nach einer westl.Fehleinschätzung aus, dass die Syrer kein eigenes S 300 haben

      2. @Triangolum
        „Also warum sindTorM1 nicht in Syrien?“

        .

        Tor M1 ist in Syrien. In Hmeimim. Warum wurde es noch nicht eingesetzt? Ein chinesischer Philosoph
        https://de.wikipedia.org/wiki/Konfuzius
        hat dabei zum Thema Militär folgendes geäußert.
        „Wenn Du schwach bist dann stell dich stark. Wenn Du stark bist dann tue so als ob Du schwach bist.“

      3. Ein Manpad ist kein Marschflugkörper Killer oder IDF Spice Räuber. Auch S300/400 ist zu weit weg um Beleuchter oder Kampfdrohnen auf Abstand zu halten zu mal 1 Mio gegen 250.000 US Dollar ein wirtschaftliche Katastrophe wäre.

        Aud der Airbase steht PanzirS und nicht Tor. Tor sollte aber dringend Bodentruppen begleiten und Luftschutz im Rollen aufbauen.

        Ein Einsatz von Tor schafft auch keine Komplikationen oder Nachrichten es sei den eine F15/16/18 verirrt sich zu nah. Es verhindert aber Effektiv Unfälle der besonderen Art.

      4. @Triangolum

        „Aud der Airbase steht PanzirS und nicht Tor. Tor sollte aber dringend Bodentruppen begleiten und Luftschutz im Rollen aufbauen. “

        .

        Neben der Panzir ist dort anwesend S400, S300 und Tor M1. Ich zeige nur nicht immer alle Nachrichten. Ich gebe zu auch betreibe in einem gewissen Grad „Zensur“, weil mich die andere „Seite“ mitliest. Wie wir wissen herrscht in den USA gerade ein „Bürgerkrieg“ der noch nicht militärisch ausgeführt wird. Ein „Bürgerkrieg“ zwischen den Transantlantikern sowie den Neokonservativen die einen Krieg mit Russland wollen und dem anderem Teil der US Gesellschaft. Vor diesem „Bürgerkrieg“ habe ich richtig angst und nicht vor Syrien. In Syrien ist in meinen Augen der „Drops“ gelutscht. Es mag zynisch klingen. Es mag auch sein dass es in Syrien bis da hin noch unschuldige tote Zivilisten geben wird. Nur dass sind eben in den Augen der Politik „Koletaralschäden“. Problematisch ist der Bürgerkrieg in den USA, denn wenn er militärisch ausgeführt wird hat jede Seite Atomwaffen im Arsenal. Bürgerkriege, die militärisch geführt werden, haben die Angewohnheit mit allen Konsequenzen und Waffen geführt zu werden. Ausgang offen. Deshalb versucht Russland in meinen Augen zu Recht zu deeskalieren. Es ist wie ein Schach Spiel. Scheinbar setze ich den König mit meiner Damen Schach und dann setzt mich ein Bauer Schach matt. Oder umgekehrt wenn ich nicht aufpasse.

      5. @Karsten
        Das einzige TorM1 was mir bekannt ist schippert als Marine Version im Mittelmeer mal ja mal nein oder steht auf Kreta zum Üben für die IDF. War auch der wichtigste Grund für die die zu Kaufen. Israel bezahlt es ja.

        In Syrien selbst ist kein TorM1 vorhanden. Wenn ja dann zeig es mir. Und selbst wenn esan der Airbase unter Planen stünde nützt das am Boden 600km weit weg nix.

        Die Sorge von AAfghanistan 2.0 für Russland ist unbegründet. Zumindest solange es die SAA und Syrien gibt. Gibt es das aber nicht mehr ist Afghanistan 1.0 dagegen noch Schmeivhelhaft gewesen.
        Russland hätte ein viel viel größeres Problem dann.

        Ich bin sicher der Iran wird bereits seine Truppen in der Escalation gerade bald durch eigene Tors schützen. 60 bis 100 Elite Kämpfer zu verlieren wiegt schwer. Einmal ist Lerneffekt. Zwei Mal ist Selbstmord.

      6. @Triangolum

        „Ich bin sicher der Iran wird bereits seine Truppen in der Escalation gerade bald durch eigene Tors schützen. 60 bis 100 Elite Kämpfer zu verlieren wiegt schwer. Einmal ist Lerneffekt. Zwei Mal ist Selbstmord.“

        .

        Jede Eskalation birg das Risiko eines 3. WK.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Dritter_Weltkrieg

        .

        Das ist in meinen Augen die bessere Lösung. Es einfach nur auf den Punkt zu bringen und öffentlich zu machen. So öffentlich dass unsere „Prestiturierten“ sich gezwungen sehen das öffentlich zu machen.
        https://de.sputniknews.com/politik/20170622316288752-bundeswehr-in-anti-assad-koalition/
        https://meta.tagesschau.de/id/124526/bundestag-billigt-umzug-der-bundeswehr-von-incirlik-nach-jordanien#comment-3056481

  25. @ Hanno

    „Die USA haben illegale Truppen in Syrien und Russland ist legal in Syrien weil von der von der UNO anerkannten Regierung um Hilfe bei, Kampf gegen den Terror gebeten.
    Russlandhätte folglich jedes Recht der Welt effektive Truppen nach Syrien zu verlegen um die Sache endlich abzukürzen.“

    „Recht“, ok.
    Und was nützt das praktisch?

    Die Golfmonarchien haben wohl 100 Mrd Dollar in den Krieg gesteckt, die AMis freuen sich über jede verkaufte Bombe als Nachschub.
    Nur weil dort oft zottelige Freischärler herumlaufen, heißt das nicht, dass es dort keinen ernsten Gegner gibt.

    Das Angebot, die Russen in einem neuen Afghanistan zu versenken, wäre extrem verlockend; selbst wenn Trump etwas anderes wollte, gibt es genug Interessen im Hintergrund, die in diese Richtung arbeiten würden.

    Insofern ist die russische Strategie, sich nicht zu tief zu engagieren, genau richtig.
    Solche Kriege sind ohnehin nicht nur auf dem Feld zu gewinnen. Es geht immer um Bündnisse, Loyalitäten, Neutralitäten von beteiligten Akteuren; die im Laufe des Krieges oft wechselten.

    Und es geht auch nicht drum, die aktuelle Regierung am Leben zu halten, sondern ein möglichst einiges und starkes Syrien zu erhalten. Mit guten Beziehungen, auch wenn es im Zuge des Versöhnungsprozesses Veränderungen gibt. (und ohne einen solchen wird es keine langfristige Befriedung geben können)

    Natürlich wird es Punkte geben, bei denen die Syrer bessere Waffen gebrauchen könnten; aber bisher geht es doch langsam, in letzter Zeit auch oft schneller, auf jeden Fall insgesamt sicher voran. Also scheint das nötigste Material vorhanden zu sein.

    Ein Kommentator berichtete von den neuesten Manpads für die SAA; das wäre ein erhebliches Zeichen.

  26. Wenn es eine PsyOp gewesen wäre – was ja auch viele bei der 59-Tomahawk-Raketen-Aktion dachten – so ist für mich die entscheidende Frage, warum es überhaupt einer PsyOp bedarf? Können klare Worte nicht viel effektiver sein? Was soll hier der Vorteil einer PsyOp sein?

    Die Frage, warum der IS nicht schon längst in seinem ideologischen Zentrum auf dem Gebiet Syriens und des Iraks besiegt ist, sollte immer wieder öffentlich gestellt werden – insbesondere nach jedem Terror-Anschlag in Europa oder anderswo. Oder haben die IS-Terroranschläge nichts mit der Fortexistenz von ISIS in Syrien und dem Irak zu tun? Auch sollte man die Israelis einladen, endlich Teil der militärischen Anti-IS-Allianz zu werden. Ich erinnere noch, wie Netanjahu nach dem LKW-Anschlag in Jerusalem am Tatort sofort wusste, dass der IS dafür verantwortlich ist. Warum geht die IDF dann nicht militärisch gegen ISIS vor? (Dass PB und Mitforisten diese Fragen beantworten können, ist mir klar – mir geht es eher darum, dass Merkel&Co diese Fragen beantworten müssen. Jemand müsste diese Fragen einmal stellen. Wer tut dies?)

    1. H. Meier

      „Wenn es eine PsyOp gewesen wäre – was ja auch viele bei der 59-Tomahawk-Raketen-Aktion dachten – so ist für mich die entscheidende Frage, warum es überhaupt einer PsyOp bedarf? Können klare Worte nicht viel effektiver sein? Was soll hier der Vorteil einer PsyOp sein?“

      Trump hat es in den USA mit gewaltigen politischen Widerständen zu tun, die zum Wohle Israels unbedingt mehr Krieg in Nahost wollen. Trump ist zwar Präsident und Oberbefehlshaber, aber schon im Senat ist er ziemlich schwach. Die republikanische Partei, auf deren Mehrheit er sich stützt, hat da gerade mal 52 zu 48 Stimmen Mehrheit, und zwei der 52 heißen John McCain und Lindsey Graham, die nichts als Israels Interessen vertreten. Weitere republikanische Senatoren sind etwa Rubio, Cotton und Sasse, die ebenfalls israelische Einflussagenten sind. Mit viel demokratischer Unterstützung kann Trump nicht rechnen, selbst dann nicht, oder gerade dann nicht, wenn es darum geht, Krieg zu verhindern.

      Durch demonstrativ aggressive Handlungen gegen Iran, Syrien und Russland kann Trump den Kriegstreibern zeigen: seht her, ich folge euerm Wunsch nach einem aggressiven Posting gegen Iran, Syrien und Russland, mehr könnt ihr doch gar nicht wollen. Den zionistischen Kriegstreibern fällt es dadurch schwer, mehr öffentlichen Druck zu machen, dass Trump nicht genug Krieg im israelischen Interesse macht, denn die US-Bevölkerung ist von mehr Krieg eher wenig begeistert. Wenn die aggressiven Handlungen Trumps eher Symbolpolitik als echte strategische Aggressionen sind, dann ist das für Syrien, Iran und Russland besser verkraftbar als wenn Trump abgesetzt wird und ein neuer Präsident wirklich stratetgische Aggressionen begeht.

      Im Moment sieht es mit Trump genau wie in den letzten Jahren von Obama so aus, dass Trump eine aggressiv aussehende und von kurzfristigen populistischen Erwägungen geleitete Show bietet, die strategischen Punkte in Nahost allerdings dabei reihenweise an Syrien, Russland und Iran gehen. Das ist, so wie es läuft, gar nicht so schlecht für Syrien, Russland und Iran.

  27. So ganz einfach wird das alles nicht mehr zu lösen sein.Die Kurden haben den USA den Stützpunkt auf 10 Jahre verpachtet und bekommen im Gegenzug Waffen.An die 100 LKW sollen schon geliefert sein.
    Völkerrecht juckt die Amis nicht,Russland wird keine Konfrontation mit dem Pentagon wollen,bleibt nur der Iran um einen evtl. Konflikt regional begrenzt zu halten.
    Dem Iran traue ich ein offensives vorgehen gegen die US Besatzer auch durchaus zu.
    Nach den Anschlägen im Iran und der offiziellen Verlautbarung das der IS und die USA untrennbar verbunden sind,der Einsetzung Bin Salamas als Kronprinz in SA,der ja bekanntlich den Iran auf eigenem Boden schlagen will,werden die Iraner sicher eine härtere Gangart anstreben.
    Zur Not gibt es Mittelstreckenraketen auf den US Stützpunkt.
    Russland wird so weit helfen wie es einer direkten Konfrontation ausweichen kann,der Iran wird nicht ausweichen.
    Mal schauen was die Türken zum Pachtvertrag im neuen Kurdengebiet sagen.

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