Syrische Armee nimmt im Westen von Raqqa mehr Gelände ein

Am heutigen Samstag haben die syrische Armee und ihre Partner im Westen der Provinz Raqqa weiteres Gelände und zahlreiche Dörfer eingenommen, womit sie die gestern eingenommene Position um das Ölfeld Safiyeh deutlich ausgebaut haben.

Der Zusammenbruch der Terrorgruppe ISIS schreitet in der Gegend also weiter rapide voran. Auf einer aktuellen Karte von 24 Resistance Axis‏ sieht die Lage im Westen von Raqqa nun wie folgt aus:

Die syrische Armee scheint damit wirklich schon kurz vor der noch von ISIS beherrschten Ortschaft Resafa zu stehen, von wo aus es eine Stichstraße nach Süden Richtung Deir Ezzor gibt.

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42 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt im Westen von Raqqa mehr Gelände ein

  1. Rennen um Resafa hat begonnen. Heute haben Kurden und SDF auch ihre Truppe Richtung Resafa bewegt und nur noch 1 Dorf steht zwischen Resafa und ihnen. Wenn Kurde Resafa einnehmen, dann ist Weg nach Osten gespert. Zur Zeit Kurden sind sehr laut und immer mehr gegen Regierung gestellt. Morgen oder spätestenz am Montag wird klar ob Tiger noch möglichkeit haben nach Osten vorzustossen? Es wàre gut für SAA wenn Tiger südlich von Raqqa kommen würde und so Islamiste zwingt in Raqqa bis letzten Soldat zu kämpfen. USA wird Leben Russen und SAA sehr schwer machen.

    1. Ich sage ja schon länger, Ost-Syrien ist geplant. Nun legen sich die Kurden mit KSA , Quatar finanziell ins Bett und kriegen US-Militärhilfe. Tja, die Maske der Kurden fällt.

      YPG-Milizen (oder arab. SDF-Milizen) sollen angeblich sogar in den Süden nach Tanf verlegen (lt. Almasdarnews und NORS).
      http://tinyurl.com/yapatnwu
      Chef soll ein A.Jarba werden, d.h. läuft unter SDF-Flagge = Gebiete werden bald gelb sein.
      https://en.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Jarba

      !.Konsequenz von russ. Seite: hörte, die Deir Ezzor Missions werden drastisch umgeplant.

  2. Various kurdish sources are reporting about an agreement between the United States and the kurdish People’s Protection Units (YPG). This agreement reportedly includes military aspects and also details about the life and future of Rojava/Northern Syria. The main points of the agreement between the US and the YPG are:

    The US and YPG are partners and allies in the fight against terrorism in the region
    The US will support the YPG with military equipment
    The US will support the Syrian Democratic Forces (SDF) to build a fully operative army for Rojava
    The YPG will ensure to remain in the SDF and to remain a permanent partner in the fight against terrorism
    The YPG will ensure to prevent attacks towards neighbouring countries from Rojava
    The YPG will ensure the security of US Military personnel and US Bases in Rojava

    The agreement is valid after 15th July 2017.

    http://syriancivilwarmap.com/the-united-states-and-kurdish-peoples-protection-units-signed-a-partnership-agreement/

    Da zündeln mal wieder welche.
    Bin ja mal gespannt was jetzt der Erdo jetzt so sagt.

    1. sg

      Anders ausgedrückt: Trump bringt die Türkei einem NATO-Austritt näher.

      Und aus irgendeinem Grund will die herrschende zionistische Mafia Trump unbedingt loswerden.

      1. „Anders ausgedrückt: Trump bringt die Türkei einem NATO-Austritt näher.“

        Ich bin mir noch sehr unsicher ob das alles nicht ein abgekartetes Spiel ist. Das Theater um Incirlik stinkt für mich nach abgekarteten Falschspiel. Egal am Ende waren unsere Helden dort wo sie gebraucht werden ;-). Was für ein Zufall.

        Leider gibt es dort weit und breit keine IS aber dafür in alle Richtungen SAA Fronten und viele Rohstoffe und auch viele Iraner / Hisbollah. Zufälle gibt es. Nachträgliches danke an die reisefreudigen PDS Mitglieder und den türk.Einreisestop

        Das türk.Theater in Astana mit der Hisbollah stinkt auch nach Erfüllungsgehilfe für die südl.Nachbarn und zu Katar hat voltairenet ja auch einen Artikel http://www.voltairenet.org/article196806.html
        Wo es sich auch wieder mit um die Hisbollah dreht und die Muslimbrüder mit ihren grossen Pascha spielt auch wiedermal an vorderster Front mit.

        Momentan stinkt was ganz gewaltig. Hoffe ich liege falsch.
        Diese US Entscheidung oben wird es uns vielleicht zeigen wo ERDOPascha wirklich steht

  3. Wenn die Kurden sich so gegen Ihr Gastland stellen ist das ein klarer Missbaruch und Verrat.
    Ich verstehe nicht wie die SAA einerseits oben die Kurden schützt (vor den Türken) und sie sich andererseits so von von den Kurden behindern lässt.
    Mir reicht es langsam, meine Anteilnahme und mein Mittleid für die Kurden ist aufgebraucht.
    Wenn es so weitergeht, dann würde ich wenn ich Assad wäre, den Türken grünes Licht geben.
    Ich denke daß es nur die Russen waren, die die Türken vor weiteren Vorgehen gegen die Kurden abgehalten haben.
    Man kann, denke ich mit Erdogan eine Übereinkunft treffen, er hat grünes Licht sein Kurdenproblem in Nordsyrien zu lösen (mit der regulären türkischen Armee) und muss sich aber danach wieder vollständig aus Syrien zurückziehen, das wäre der Deal. WinWin.

    1. Analitik hatte das schon vor Monaten in einem Kommentar klargestellt: „Die Kurden sind das größere Problem im Nahen Osten, größer als der IS…

      http://analitik.de/2017/04/29/tuerkei-im-hybriden-krieg/#comment-7488

      und

      http://analitik.de/2017/04/29/tuerkei-im-hybriden-krieg/#comment-7518

      Das bewahrheitet sich jetzt.

      Mein derzeitiger Kommentar zu dem Thema…

      http://analitik.de/2017/04/29/tuerkei-im-hybriden-krieg/#comment-7526

      @Deutscher Michel

      (…) Man kann, denke ich mit Erdogan eine Übereinkunft treffen, er hat grünes Licht sein Kurdenproblem in Nordsyrien zu lösen (mit der regulären türkischen Armee) und muss sich aber danach wieder vollständig aus Syrien zurückziehen, das wäre der Deal. (…)

      Das halte ich auch für die wahrscheinlichste Lösung.

      1. „Man kann, denke ich mit Erdogan eine Übereinkunft treffen, er hat grünes Licht sein Kurdenproblem in Nordsyrien zu lösen (mit der regulären türkischen Armee) und muss sich aber danach wieder vollständig aus Syrien zurückziehen, das wäre der Deal.“

        Ich denke genau das war der Plan B der Einverleibung der WASSERREICHEN / FRUCHBAREN syr.Gebiete.

        Plan A war Türken marschieren dort ein um UNS , die westl. so „hilflose“ Welt vom IS ( Bombenterror ) zu befreien.

        Blockade der Grenzen, ne teure Mauer, hat er ja schon und danach regelt sich alles von ganz alleine. Ein 2tes WBerlin wird es nicht geben.

        meine Meinung

  4. Resafa war mal vor 1500 Jahren ein grosser Wallfahrtsort. Vor 6 Jahren wohnte nur der Waechter am Rande des Ruinengelaendes. Es gibt also keine Seele dort ausser den ISIListen. Das ist so als wenn dort nur Wueste waere. Halten koennen die sich dort nicht.

    1. Problem ist eher: Wenn die Kurden zuerst dort sind, fehlt für die syr. Armee eine wichtige Straße nach Deir Ezzor. Zivile Nachschub-Lkw oder Tieflader, die Panzer transportieren, brauchen feste Straßen.

  5. Irgendwie hab ich mit sowas gerechnet, ich hab den Kurden noch nie getraut und den Amis erst recht nicht. Das wird dem Sultan aber gar nicht gefallen. Ich hätte gedacht das wenn die Kurden mit dem IS fertig ist von den Amis fallen gelassen werden, zu Gunsten der Nato Türkei. Aber durch dieses Abkommen drängen sie ja die Türkei regelrecht zum NAto austritt.
    Ich denke Syrien, Russland, Türkei und der Iran werden eine Lösung finden.

    1. Ein Kurdistan ohne Ölfelder ist nicht einmal für Zion sehr attraktiv.

      Gut, man einen Krebstumor, der jederzeit für Teile-und-herrsche-Spielchen genutzt werden kann, aber an Krebstumoren herrscht im Hause Zion ja wahrlich kein Mangel.

  6. Schöne Bewegung nach Osten, genau richtig.

    Und die SDF, ich sagte es ja.

    Mal sehen, wer morgen schneller ist;
    und mal sehen, ob und welche und wie viel Luftwaffe dabei eingesetzt wird.
    Syrer und Russen sollten die Umgebung von Resafa ordentlich bestreichen, dass keiner auf dumme Gedanken kommt.

    Wobei: dieses eine Dorf heute keine Rolle spielt, die Straße von Resafa nach Norden führt ohnehin ins SDF-Gebiet.
    Aber es gibt ja auch die Einnahme eines Dorfes südlich von Raqqa durch die SDF, noch weitere solche Vorstöße, und es gibt keinen Raum mehr für die SAA, Raqqas Süden zu bewachen und zu verhindern, dass sich viele Kämpfer absetzen.

    Und es gibt die Meldung, dass die die SDF nach At Tanf gebracht werden/wurden. What the Heck

  7. Türkei wird nie ein offene Konflikt mit Kurden suchen. Sicher nicht ausserhalb Türkei. Ein Krieg gegen Kurden in Syrien oder Irak wird unausweichlich zu brutalen Bürgerkrieg in Türkei führen. Meine Hoffnung liegt daran, dass wenn IS besiegt ist und Idlib aufgeräumt ist, ein Keil zwischen arabischstämmige Volker und Kurden zu treiben. Ich bezweifle, dass Araber in Nordsyrien träumen von Leben in einen unabhängigen Kurdistan. Ohne SDF können Kurden in keinen Fall ganze Teritorium für sich behalten.
    Und da ist noch USA. Zur Zeit bezweifle ich ob irgendjemand in Washington erkennt wo ihre Politik führt. Wichtigste ist gegen Russen zu sein. Türkei Austritt aus NATO steht dort gar nicht auf dem Program. Wieso gestern nicht Russen paar Bomben nördlich von Rasafa abgeworfen hätten um Kurden zu zeigen, dass ist unsere Sichercheits Linie? Leider, trauen sich Russen solche Spiele nicht zu spielen, weil US Politik zur Zeit unberechenbar ist genau wie kurdische Treumerei von eine Regionalmacht. Wie sonst ist zu erklären Bereitschaft den Kurden Einheiten zu geben um bis nach Al Tanaf zu marschieren um schiitische Milizen zu besiegen?

    1. Vielleicht sollen die Kurden nun die Ersatzrolle für den IS einnehmen und einen Korridor zwischen Syrien und Irak schaffen? Ein „Greater Kurdistan“ als Stachel im Fleich der Arabar und Gegenspieler zur Türkei ist bestimmt auch im Interesse Israels und so mancher kurdischer Nationalisten.

  8. Hallo,
    danke für die gute Diskussion, sehr informativ und spannend.
    Gestattet, das ich etwas Wasser in den Wein gieße.

    Amerikaner, Israelis und Türken sind keine Gegner und haben gemeinsame Ziele: Teilung bzw. Abtrennung von Gebieten Syriens und Schwächung der Staaten in Nah Ost, in Arabien, am Golf einschließlich Saudi-Arabien.
    Die Türkei will Idlib, die westlichen Kurdengebiete und den Euphrat bis Raqqa, oder das was er davon bekommen kann. Die erhoben Ansprüche auf Mosul sind auch noch nicht vom Tisch.
    Die irakischen (Brazzani-)Kurden verspricht man einen eigen Staat und eventuell die westlichen syrischen Kurdengebiete, als Ersatz für ein türkische Enklave in Mosul(?).
    Die USA, Israel und Türkei wollen die Vereinzelung der Staaten in der Region Naher Osten. Vereinzelung ist Schwächung, Chaos ist Schwächung, die Trennung Irak, Iran und Syrien voneinander aber vor allen von Russland ist Schwächung.
    Trennung der Arabische Staaten voneinander ist eine Schwächung, siehe Katarr, das seine Abhängigkeit von der Türkei und den Amis gerade erst vergrößert hat, dank der Saudi.
    Wo Alle schwächer werden, bis auf einen oder zwei, werden diese stärker.

    Den USA ist es nicht wichtig wer ihre Ziele umsetzt, wichtig ist das sie erreicht werden!
    Die Türkei macht mit? Klasse für die Amis! Machen die, solange es Kosten spart. War da nicht ein Dealmaker?

    Den Erdogan ist es recht, Erdogan darf(!) sich nicht zwischen NATO und Russland entscheiden, wenn er das tut, ist er genau so weit wie in den Zeiten vor 2000 – in der Abhängigkeit.
    Er (die Türkei) hat bis jetzt an Unabhängigkeit gewonnen, die behält er aber nur, solange er diesen Zustand aufrechterhält.
    Aber die Osmanen kennen sich mit dem Lavieren zwischen Fronten aus.
    Osmanische Kriegskunst und Herrschaftsausübung bestand nie nur aus Gewalt. Die Osmanen waren die ersten die aus eroberten Völkern, mit allen Mitteln ein Volk machen wollten. Das ist ein Grund für die Probleme der Türken mit den Osteuropäern, Griechen, Arabern und Kurden.
    Wer es genaue wissen will sollte sich mit der Politik der Osmanen in Ost- und Südeuropa beschäftigen, zB. hier:
    http://ieg-ego.eu/de/threads/modelle-und-stereotypen/tuerkengefahr-exotismus-orientalismus/markus-koller-die-osmanische-geschichte-suedosteuropas
    Dazu zwei Stichworte: Timarsystem und Knabenlese.
    In Nahost war das Vorgehen noch rabiater….

    Also ich erwarte keineswegs harte kriegerische Auseinandersetzungen der syrischen Kurden mit den Türken. Daran haben die Türken und Amis kein Interesse.

    An einer Trennung der Kurden in Syrien und der „Araber“ in der SDF schon. Teile und Herrsche, die Ami machen das schon. Ein Kurdenstaat passt nicht in die Landschaft, zu viel Ordnung!
    Die Kurden sind nur solange wertvoll solange sie sich dirigieren lassen, das trifft auch für den Irak zu, also auch hier Vereinzelung!
    (Wobei ich mir die Frage stelle ob wirklich alle Kurden begeisterte Nato-Krieger geworden sind, das passt nicht zu den Kurden, konnte man schon bei Karl May lesen.
    http://gutenberg.spiegel.de/buch/durchs-wilde-kurdistan-2330/1
    Für die Lesemuffels:

    youtube.com/watch?v=pFWoeosIRbM

    daraus: „Weil sich die Araber so wenig fürchten, sterben so viele!“)

    Ein „freiwilliges“ türkisches Protektorat der Kräfte in Idlib und der Araber östlich des Euphrats ist aber möglich, die Amis würden es wohlwollend begrüßen.

    Ich denke Syrien hat nur die Chancen auf Erhalt ihres Staates wenn sie den wirklichen Kurden (allen auch den nationalistischen und kommunistischen) für die Zeit nach dem Krieg einen besseres Angebot machen als die Amerikaner – Frieden! Den Araberstämmen am Ufer des Euphrats wird es genauso ergehen.
    Frieden und Unabhängigkeit der Kurden und Syriens ist nicht im wirtschaftlichen und geopolitischen Interesse aller dort handelten Kräfte.
    Nur die Syrier und die Russen haben ein politisches Interesse an Frieden!

    Wenn das nicht gelingt können die Aggressoren immer noch ihr minimal Ziel erreichen.
    Es ist noch nicht vorbei!
    Im Sieg ist die Gefahr am größten!

    Schönen Sonntag
    PAule

  9. Wie es aussieht, wollen die Kurden bei Rakka südwärts vorstoßen, um der syrischen Armee nicht nur den Zugang nach Deir Ezzor abzuschneiden, sondern sich auch noch die weiter südlich gelegenen Ölfelder einzuverleiben. Schon Rakka und Umgebung sind arabisch besiedelte Gegenden, wo die Kurden nichts zu suchen haben. Sich auch noch südlich des Euphrats auszubreiten, ist offener Land- und Ressourcenraub – gedeckt durch die USA.

    https://www.almasdarnews.com/article/important-development-us-backed-forces-push-south-raqqa-cutoff-syrian-army-deir-ezzor/

    1. Die SDF ist schon lange nicht mehr rein kurdisch, bzw. war sie nie. Da hatte es immer Arbaer mit dabei. Diejenigen, die schon länger unter/mit den Kurden zusammenleben stellen auch nicht das grosse Problem dar. Schwieriger wird es mit den Arabern die innerhalb des letzten Jahres Mithilfe der USA in die SDF eingegliedert wurden. Das sind auch diejnigen Kräfte die sich mit der SAA „bekriegen“, ganz nach dem Wunsch der USA/Israel. Halte ist nicht mal für ausgeschlossen, dass nicht teile des IS jetzt umflaggen.
      Ist Rakka dann endgültig erobert, dürften die Querelen endgültig aufbrechen. Interessant in diesem Zusammenhang ist, dass die Stationierungsvereinbarung der USA mit der YPG und nicht mit der SDF geschlossen wurde.

  10. Nach Resafa wird sich zeigen, wie es weiter geht. Ich vermute, dass zuerst die gewaltige Geländegewinne gesichert werden müssen. Bevor die Tiger weiter Richtung Raqqa oder Deir ez-Zor maschieren werden sie zuerst nach Süden schwenken und auf Al Sukhnah zustürmen. Die offene Flanke würde sonst sicherlich von ISIS erkannt werden.

    Der flächenmäßig große Kessel müsste dann wohl auch zuerst leer geräumt werden. Zumindest bezweifle ich, dass eine weitere Ausdehnung der Fronten personell von der SAA & friends schon geschultert werden können.

    Die Entsetzung von Deir ez-Zor wird noch eine Weile dauern.

    1. Schaut mal bei militarymaps.info
      http://militaryMaps.info?lat=35.671205249444924&lng=38.75700067292175&z=12&t=2

      Tiger haben nur noch 400m bis zur Kreuzung/Resafa – die kurdische Allianz weiterhin noch 1500m mindestens.

      Rennen gelaufen?

      Der einzige Freund der Kurden sind die Berge – wieso verlassen/vertrauen die dem Ami?? Hammse ihren Verstand an der Pfandleihe abgegeben? Oder ahben die derart schlechte Erfahrungen fürher unter Assad machen müssen – was ich nicht glaube(n kann)?!

      – Konrad Fitz –

  11. Da sollen sie schon in Deir Ezzor sein; natürlich erst mal in der Provinz.
    Sollte sich das bestätigen und festigen, ist die südliche Flanke erst mal deutlich gefestigt vor „grünen“ Aktionen.

    Und sie stehen jetzt unmittelbar vor Resefah, das Rennen dahin scheint entschieden, die Dörfer nördlich davon sind unwichtig, die Kreuzung ist wichtig.

    Ich denke nicht, dass es jetzt eine längere Pause geben wird.
    Resefah einnehmen, und den letzten Vorstoß noch etwas weiter nach Süden absichern, die nächste Straße mit Orten und Ölfeldern einnehmen.
    Das muss man dann nicht sehr stark befestigen, bei Gegenangriffen hat man durchaus erst mal Raum für Rückzüge, ohne dass direkt die Verbindung gefährdet ist.

    Und ansonsten nach Osten, möglichst schnell zum Euphrat, und dann mit der geschützten Flanke weiter.

    Es läuft derzeit fast schon zu gut, lieber mal einen Rückschlag einkalkulieren.

    Klar haben USA, Türkei, Israel etc.pp diverse Interessen; das heißt aber nicht, dass sie sie umsetzen können, das muss letztlich vor Ort erfolgen, und da sieht es wie folgt aus:

    Rojave ist etwas größer, als es sein sollte, aber bisher nicht so viel, dass es ein wirkliches Problem gibt.
    Mit der Ausweitung des arabischen Anteils der SDF werden interne Reibereien vorprogrammiert, ich sehe da keinen geschlossenen Block, der so groß würde, dass er gegen Damaskus gefährlich wird.

    Alles was nicht Deeskalationsszone oder auch angebliche Dekonfliktionszone wird früher oder später ausgeräumt, Jobar scheint jetzt dran, Dumayr und Ost Qualamoun wohl verhandelt, selbst Yarmouk, usw.

    Mit Erfolg der aktuellen Mission in der südlichen Wüste Richtung Deir Ezzor bleibt dort nur noch At Tanf übrig mit einem Wüstenhalbkreis; ein Umweg auf dem Weg nach Bagdad, sonst fast egal erst mal.

    Eine sehr gute Woche.

  12. Mal abwarten. In den letzten 30 Jahren in der US-Kurdischen Geschichte gab es immer nur ein Ergebnis: Verar***te Kurden.

  13. Ich zitiere mich mal von heute morgen:

    „Mal sehen, wer morgen schneller ist;
    und mal sehen, ob und welche und wie viel Luftwaffe dabei eingesetzt wird.“

    Jetzt die Meldung, eine syrische SU 22 ist abgängig.

    Erst mal abwarten, ob Technik, Absturz, Luftabwehr oder gar Luftkampf.

    1. @Andreas
      „Jetzt die Meldung, eine syrische SU 22 ist abgängig.

      Erst mal abwarten, ob Technik, Absturz, Luftabwehr oder gar Luftkampf.

      .

      Ich denke die offizielle Erklärung wird dieses Mal noch sein „Technik“. Allerdings werden daraus Schlussfolgerungen gezogen werden.

  14. Die Iranischen Revolutionsgarden beteiligen sich wohl am Feuerwerk in Deir Ezzor. Das macht militärisch vermutlich nicht allzuviel Sinn, ist aber im Ausmaß ein deutliches Zeichen an die USA und Israel. Wenn jetzt noch ein nennenswerter Anteil trifft, dann sogar ein sehr deutliches.

  15. Breaking: Abschuss einer syrischen SU-22 anscheinend Nähe Tabqa durch Koalitionsstreitkräfte. Das wäre eine eskalierende Dummheit der besonderen Art in meinen Augen.

  16. Nachtrag: Quellen auf die ich mich aktuell berufe, sind die Twitteraccounts von Afarin Mamosta, Yusha Yuseff und Dr Abdulkarim Omar.

  17. Und nun die Erklärung des syrischen Oberkomandos der Streitzkräfte zu diesem Vorfall (Yandex-Übersetzung aus dem arabischen):
    „Sonntag, Juni 18, 2017 – 21:57

    Eine Erklärung des Oberkommandos der Armee und der Streitkräfte

    Die älteste Fluggesellschaft angerufen (der International Alliance) Nachmittag auf Ausrichtung einer unserer interview in der Al-rusafa Bereich Landschaft der südlichen Zärtlichkeit, die während der Ausführung von Ihrem Kampfeinsatz gegen die Terrororganisation isil in der region, was führte zum Sturz der Flugzeug-und der Verlust des Piloten.

    Das ist ein eklatanter Missbrauch bestätigt ohne Zweifel die Tatsache, die amerikanische position in der Unterstützung des Terrorismus, die darauf abzielt, zu versuchen, Einfluss auf die Kapazität der syrischen arabischen Armee die einzige Kraft, die mit den Alliierten, die haben schon Recht, im Kampf gegen den Terrorismus auf die Erweiterung Bereich der Heim-vor allem, da diese Anerkennung kommt zu einem Zeitpunkt, als die syrische Arabische Armee und Ihre Verbündeten deutliche Fortschritte im Kampf gegen die ISIS-Terroristen, die im syrischen Badia auf mehr als die Richtung.

    Er bestätigt auch die bestehende Koordination zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika und die Organisation der Isis-Terroristen, vorzugsweise bösartige Absichten der Vereinigten Staaten von Amerika in der Verwaltung des Terrorismus und Investitionen, die zur Erreichung Ihrer Ziele im Vorbeigehen das Projekt des zionistisch – amerikanischen in der region.

    Der Allgemeine Befehl der Armee und der Streitkräfte, warnte vor den schwerwiegenden Folgen für diesen eklatanten Angriff auf die Bemühungen, den Terrorismus zu bekämpfen, betont, dass solche Angriffe nicht davon abhalten Sie von Ihrer Entschlossenheit und der Wille zur Fortsetzung des Krieges gegen die Organisation von isil und jabhat al-Nusra Terroristen und Gruppen, die mit Ihnen und der Wiederherstellung der Sicherheit und Stabilität auf dem ganzen Territorium der syrischen arabischen Republik.

    Damaskus, 18. Juni 2017
    Allgemeine Befehl der Armee und der Streitkräfte“

  18. Resafa ….hier wird sich jetzt entscheiden, ob mit den SDF weiter eine Zusammenarbeit möglich ist.

    Die SAA braucht den Zugang zu der Strasse , die SDF braucht ihn nicht, die haben genug Wege am Euphrat. Auf der Tabqua Airbase in der Nähe sind Amerikaner, die werden sagen, sie fühlen sich bedroht. Da ist sehr viel Sprengstoff in der Situation. Ich glaube nicht, dass die SDF sich einen Zweifrontenkrieg leisten kann gegen IS und die SAA. Ohne die YPG sind die nicht viel wert.
    Der IS wird sich freuen, al Raqqa ist noch lange nicht erobert.

  19. Statement der „Koalition“ ist raus.

    Ja Din soll zwei Kilometer nördlich einer etablierten Ost-West Dekonflikt-Linie zwischen SDF und Regierung gelegen haben, Angriff der SAA darauf, Rückzug der SDF, schließlich Abschuss der Suchoi.

    Der Ort war nicht als SDF-eingenommen gemeldet, oder?

    Soll es solche Linien geben?
    Gar mit der Aussage, man darf dann Flugzeuge abschießen?
    Letzteres nahezu ausgeschlossen.

    Gäbe es diese Linie, dann wäre es für die Regierungstruppen ziemlich ok, ob ein Stück näher oder weiter von oder Airbase ist wumpe, entscheidend ist die Kreuzung.

    Also es gäbe theoretisch die Möglichkeit, dass da Linien gezogen wurden, und die SAA etwa überzogen hat; das kann aber nicht den Abschuss erklären.

    Es soll jetzt Kämpfe zwischen SDF und SAA geben, bei Resefah; das reduziert die Wahrscheinlichkeit, dass da irgendwelche Linien gezogen wurden, doch erheblich.

    Mal sehen, wie die Antwort aussieht. Es muss eine geben, aber nicht zwingend symmetrisch.

  20. Ein weiteres Vorkommnis am heutigen Abend sollte nebenbei auch noch erwähnt werden: Der Raketenbeschuß von IS-Intelligenz-HQ im Gouvernement DeirEzzor durch die iranische Revolutionsgarde. Die Quellen lassen sich dabei auf allen Channeln, jeglicher politischer coleur finden. Einmalig im Kriegsverlauf aus iranischer Sicht, oder irre ich mich?

    z.B.: H-Soleimani on twitter: „#IRGC fired 6 mid-range B-Missiles to terrorists‘ positions in #Syria ; reportedly hit the predetermined targets“. https://twitter.com/MashreghNews_ir

    Qalaat Al Mudiq on twitter „#Pt. Video via @Hassanvand showing a mid-range ballistic missile fired from #IRGC base in W. #Iran on #ISIS target in #DeirEzzor (E. #Syria)“ https://twitter.com/QalaatAlMudiq/status/876520120700596225

    Gruß, MDS alias MitgliedDesSystems, bisher nur mitgelesen.

  21. In einer auf SANA veröffentlichten Meldung spricht Syriens Generalkommando davon, dass US-geführte Kriegsflugzeuge einen syrischen Jet während dessen Einsatz gegen die ISIS-Terroristen abgeschossen haben und der Pilot als vermisst gemeldet wurde.

    Dies sei ein weiterer eindeutiger Beweis, dass, entgegen der Behauptung, den Terrorismus zu bekämpfen, Washington samt Gefolge mit dem Terrorismus verbündet ist. Also auch unter Trump, alles wie gehabt. Offenbar ist russischer Begleitschutz notwendig, um weiteren Anschlägen des US-Terrorismus vorzubeugen.

    Falls im Zusammenhang der ISIS-Terrorunterstützung, Washington die Republik Iran überfällt, weil diese als Antwort auf den möglicherweise US-geführten ISIS-Terroranschlag in Teheran, Stellungen der Wahhabi/US/IS-Terroristen im Osten Syriens mit ballistischen Mittelstreckenraketen bekämpft hat, wäre wohl dies die von Tel Aviv bereits seit Jahrzehnten geforderte Eskalation.

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