Erster LKW-Verkehr zwischen Syrien und Irak

Am heutigen Montag sind erstmals seit Jahren wieder LKWs aus von der Regierung kontrollierten Gebieten in Syrien direkt in den Irak gefahren.

Es geht dabei zwar ohne Straße quer durch die Wüste, aber es geht. So eine Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad ist schon mal viel besser als keine Verbindung. Bei diesem historischen Ereignis waren natürlich Kameras dabei.

Al Ikhbaria sendete live von der Grenze:

Und zur Feier des Tages hat auch Qassem Suleimani die syrisch-irakische Grenze besucht.

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32 Gedanken zu “Erster LKW-Verkehr zwischen Syrien und Irak

  1. „So eine Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad ist schon mal viel besser als keine Verbindung. “

    .

    Genau so ist es. Sehr gute Nachrichten. 🙂 An der Propagandafront sieht es auch nicht schlecht aus. Also allen Grund erst mal wieder eine Runde zu Feiern.

  2. iST EIN FREUDENTAG!
    Jedoch Obacht auf den Terror, denn mittels TOW-Raketen kommt jeder Truck zu Stehen.
    Sollte immer Militärschuitz den Weg bewachen und solche Terroristen eliminieren.

    1. Und der Reporter von Ikhbariya Syria traf unter den Soldaten einen ehemaligen Schulkameraden, den er seit 18 Jahren nicht mehr gesehen hatte.
      Erstaunlich war bei der Reportage auch die gute Stimmung und hohe Moral unter der Truppe. Da kam die Motivation sehr gut herueber unter den Soldaten, waren ja auch keine Soeldner, sondern Verteidiger ihres Landes. Nicht wie Flintenuschi, die uns irgendwo anders „verteidigen“ laesst.

  3. Es gibt auch andere gute Nachrichten. SAA ist angeblich 2km von T3 Base bei Palmira entfernt. Auch 3 km von Dorf Arak. Angeblich sind IS Linie gebrochen und in nächste 2-3 Tagen wird wieder ein grösse Teil von Karte rot werden. Auch in Daraa würde ein klein Teil befeit. Linie ist in Bewegung gekommen. Angeblich haben Tiger Einheiten in Raqqa 15 Dörfer befreit aber ich warte noch an bestätigung. In Ost Ghuta würde paar Farmen befreit aber auch bei T4 Base haben heute SAA Einheiten 7km nach Norden vorgerückt. Gleichzeitig toten sich Islamisten Gegenseitig in Idlib, Ost Ghuta und Yarmour Camp. Auch türkische Proxis haben gegeneinander gekämpft. Es kommt zu grösse Finale SDF und Kurden sponsoriert von USA und seit paar Tagen auch Saudis gegen SAA hinter welche Russland und Iran stehen.

  4. Es wirkt als wollten die SAA Tiger Kräfte sich gleich zu einem zweiten Grenzübergang zwischen Syrien und dem Irak durchkämpfen. Zuerst dem Euphrath entlang nach Osten um dann nach Nord-Ost zu schwenken Richtung dem Sengal-Gebirge. Immer direkt südlich der schon vom SDF befreiten Gebieten. An der Grenze könnten sie sich wieder mit der irakischen Armee treffen.
    Mit dem Korridor würde –
    1.) ISIS gehindert werden aus Raqqa sich über den Euphrat abzusetzen.
    2.) Gleichzeitig hätte die SDF keinen Zugang mehr zu ISIS-Gebiet. Womit das restliche ISIS-Gebiet in Syrien dann der SAA zufallen würden.
    3.) Wäre die SDF länger mit Raqqa beschäftigt, wenn sich ISIS nicht absetzen kann. Dies gibt der SAA die Zeit sich den Korridor freizukämpfen.

  5. Bei Wikimapia ist ja eine Straße von Tarraya aus zur Grenze eingezeichnet, in dem kürzlich übernommenen Streifen; aber Straße kann natürlich auch eine Piste durch die Wüste sein, oder der Übergang dort ist nicht sicher.
    http://wikimapia.org/#lang=de&lat=33.860865&lon=39.556446&z=13&m=b&show=/34610897/Tayyara

    Es gehören ja beide Seiten der Grenze zu solchen Aufnahmen; da keine großen Kämpfe gezeigt wurden, dürfte ISIS sich auch im Irak schon aus diesem Teil der Wüste deutlich zurückgezogen haben.

    Unterdessen unterschiedliche Angaben über die Fortschritte in Richtung T3, laut NatDefFor fehlen nur noch zwei Kilometer, laut Yusha Yussef weiterhin 15.
    Die Front ist schwierig, klar das dort ISIS-Positionen verstärkt werden, von Kämpfern aus anderen Gegenden. Aber Arak und T3 dürften trotzdem nur eine frage der Zeit sein.

  6. Washingtons durch die imperialistische Politik- und Medienindustrie zur öffentlichen Akzeptanzbeschaffung für die völkerrechtsverbrecherische Zerstörung des Irak und im anschließenden Machtvakuum zu fördernden Wahhabi-Terrorismus für eigene geopolitische Zwecke einzusetzen, zum „neuen Hitler“ aufgeblasener Agent Saddam Hussein für Krieg gegen Iran, bedeutet also offenbar keineswegs Krieg des irakischen Volkes gegen das iranische Volk und damit auch gegen das iranisch verbündete syrische Volk.

  7. Mich interessiert viel mehr was die US Spec Ops machen werden wenn die SAA die Schlinge zuzieht. Oder ob die in den nächsten Tagen alle extrahiert werden?

  8. Interessantes Gerücht

    Ein Konvoi der Tiger Forces soll nur noch 10 km von Raqqa entfernt sein, sagt der Soldat in diesem Konvoi.

    Eigentlich gibt es dafür nur eine realistische Erklärung: die Tiger haben mit erreichen des SDF-Gebietes die Operation Ost-Aleppo/West-Raqqa (Provinz) abgeschlossen, und ziehen jetzt durchs „Gelbe“ bis kurz vor Raqqa, südlich des Euphrats.
    (eine recht unwahrscheinliche Erklärung: sie haben südlich des SDF-Gebietes verlassene Dörfer von ISIS kampflos eingenommen; aber das es gar keine Bilder von Einnahmen gibt, ist doch sehr unwahrscheinlich)

    Das wäre genau das Vorgehen, wenn es ein Oberkommando SAA/SDF gäbe; oder entsprechende Abkommen.

    Die Nachschublinie muss ganz sicher sein, wenn man südlich von Raqqa operiert; aber das sollte nicht das Problem sein, entweder man hat eine Einigung, dann auch komplett, oder keine.

    Sollte es so sein, wird es für ISIS in Raqqa sehr eng, und höchste Zeit für alle, die noch raus wollen, sich über den Fluss abzusetzen.

    1. Und schon kommt watanasy und erklärt, dass sie südlich vorbeigehen am SDF-Gebiet, durch von ISIS verlassenen Dörfer.

      watanisy‏ @watanisy 6 Min.Vor 6 Minuten

      tigers control rajm askar – bir inbaj – rusafa oilfield – jubb abd aziz – jubb ghanim – jubb abd – jubb abu susa

      http://wikimapia.org/#lang=de&lat=35.513225&lon=38.196030&z=10&m=b&gz=0;379048919;353593761;0;0;3213500;1186295;5245971;1795551;5541229;1929636;5781555;2421093;5822752;3074039

  9. Und weiter geht es, auch in Richtung Süden, laut NatDefFor ist die Straße Tabqa-Itria erreicht.

    Ob die Meldung 10 km bis Raqqa stimmt bleibt abzuwarten; aber Fakt ist wohl, dass es einen Riesenvorstoß heute gab (und der Tag ist ja noch nicht zu Ende), das sind mindestens 500, eher 1000 km^2 heute.

    Die Ansage mit den 10 km kann vielleicht auch so verstanden werden: wir haben jetzt freie Bahn bis kurz vor Raqqa, ISIS ist weg aus dem Gebiet, sagt die Aufklärung.

  10. Arak town und Arak Ölfeldd auch befreit, heißt es.
    Schlechter Tag für ISIS, nachdem sie sich da dort so tief eingegraben haben.

    Wichtiger als kleine oder größere Fortschritte hier und dort sind die großen Linien, die jetzt angelegt sind:
    die SDF wird abgeschnitten und ihre Ausbreitung südlich des Euphrat verhindert.
    die „FSA“ im Süden mit Westunterstützung ist abgeschnitten vom Euphratgebiet und kann nur noch erschwert zu einem Störfaktor werden.

  11. Sehr schöne Neuigkeiten.
    Bei den ganzen westlichen Embargos sicherlich eine wirtschaftlich extrem wichtige Neuigkeit.

  12. http://www.almayadeen.net/news/politics/58796/%D8%B3%D9%88%D8%B1%D9%8A%D8%A7-%D8%AD%D8%A7%D8%B6%D8%B1%D8%A9-%D9%81%D9%8A-%D8%A7%D8%AA%D8%B5%D8%A7%D9%84-%D8%A8%D9%88%D8%AA%D9%8A%D9%86-%D8%B3%D9%84%D9%85%D8%A7%D9%86–%D9%88%D8%A7%D9%84%D8%AF%D9%88%D8%AD%D8%A9-%D8%AA%D9%84%D9%85%D8%AD-%D9%84%D8%AF%D9%88%D8%B1-%D9%85%D8%B3%D8%AA%D9%82%D8%A8%D9%84%D9%8A

    Es bröselt nicht nur, nein es bröckelt richtig an allen Fronten…
    Zitat aus obigem Link: „Die zukünftige Rolle Assads wird sicherlich keine unüberwindbare Schwelle mehr zwischen uns und Moskau darstellen“… sagt der qatarische Außenminister! Bämmmmm!!

    Und ich sage: die zukünftigen Reparationszahlungen Qatars an Syrien zum Wiedraufbau des Landes werden sicherlich auch keine unüberwindbare Schwelle mehr darstellen. Und die Rechnung wird gigantisch sein…

  13. Hallo PB,

    hier ein kleiner Blick was wir im Irak nach dem Fall der IS zu erwarten haben und welche Machtpolitische Überlegungen die Besatzer, Äh, Freunde Iraks und Syrien so anstellen.

    Die Zitierte Quelle ist natürlich selber auch nicht besser, wenn auch mit anderer Intention, aber trotzdem (kritisch wertend) lesenswert:

    http://www.german-foreign-policy.com/de/fulltext/59618

    Daraus zwei Zitate:
    „Die Task Force [die die Studie erarbeitet hat] konnte sich bei ihrer Arbeit auf prominente Berater stützen, darunter die US-Generäle John Allen (ehemaliger Sonderbeauftragter der US-Regierung für die Allianz gegen den IS) und David Petraeus (ehemaliger Oberbefehlshaber der US-Streitkräfte im Irak) sowie der ehemalige US-Botschafter im Irak, John Negroponte.
    [….]
    Bei alledem sei es unverzichtbar, nach der Rückeroberung Mossuls die Zügel im Irak in die Hand zu nehmen und in Bagdad eine Regierung aufzubauen, „die stark dazu neigt, eng mit den Vereinigten Staaten zu kooperieren“. [Volksverräter also]

    Iran zurückdrängen
    Das Papier des Atlantic Council insistiert auf einer dauerhaften US-Präsenz im Irak. Dies sei nicht nur unumgänglich, um den IS in dem Land endgültig zu besiegen, heißt es; die geforderte US-Präsenz diene auch anderen strategischen Zielen. Bekomme man den Irak fest unter Kontrolle, dann verlören in Syrien aktive Terrororganisationen ihr Hinterland („strategische Tiefe“) und damit die Kapazität, „Interessen der USA und ihrer Verbündeten zu bedrohen“ [Orwellscher Sprachgebrauch = nicht mehr dienen]. Zudem helfe eine dauerhafte westliche Präsenz, die „Verwundbarkeit“ der irakischen Regierung durch „iranischen Einfluss“ zu verringern und „Irans Fähigkeit zu begrenzen, seine Macht im Mittleren Osten auszudehnen“. Dabei sei es wichtig, praktische Schritte mit PR-Maßnahmen („public diplomacy“) zu begleiten, um der irakischen Bevölkerung die Ansicht nahezubringen [!], der Westen bemühe sich um „Stabilität und Wachstum im Land“: Gegenwärtig sei „die iranische Propaganda“ leider „viel wirksamer als entsprechende US-Bemühungen“. Hinzu komme, dass der Irak zur Zeit mit 4,5 Millionen Barrel pro Tag der viertgrößte Erdölförderer der Welt sei; es sei wichtig, die irakische Ölförderung mindestens konstant zu halten, um einen Anstieg [glatte Lüge] des Ölpreises zu verhindern. Darüber hinaus könne der Irak durch einen Ausbau seiner Erdgasproduktion nicht nur von iranischem Gas unabhängig werden, sondern in Zukunft möglicherweise auch Gas exportieren. Dass dies zu Lasten profitabler iranischer Ausfuhren ginge und Teheran schwächen würde, bleibt in dem Bericht ungesagt.“

    Wichtigste Schlußfolgerungen:
    1.) Also so schnell geben die ewigen Krieger im Dienste des größten Sklavenhalters der Welt nicht auf.
    2.) Es geht immer noch um Öl und Gas, wenn auch anders als oben gedacht, die USA sind an einen hohen Ölpreis durch reduzierte Mengen der Golflieferanten (gleich hohe Verkaufsmenge Öl zu auskömmlichen Preisen der USA Produzenten) und an wenig Mengen Gas aus Iran (und damit auch Katar und Russland auf dem Weltmarkt) zu hohen Preisen (gleich hohe Chancen für teures Flüssiggas der USA in Europa) interessiert. Dafür ist jeder Krieg und jede Sanktion Recht. (Und damit die Europäer mehr Geld an die USA abführen können organisieren die den (Kriegs)Mangel auch noch selber.)
    3.) Wir haben also noch mehr „Marktfördermaßnahmen gegen den Iran, Russland und Syrien zu erwarten. Katar könnte der erste Schlag sein.
    4. Bezahlen für Besatzung und Marktförderung der USA-Lieferanten, in Europa und Arabien, sollen wie immer die Vasallen tragen.

    Dazu Ebenda:
    „Die Autoren des Papiers legen Wert darauf, nicht für eine Neuauflage der US-Besatzungspolitik nach dem Überfall des Jahres 2003 zu plädieren: Diese sei mit beinahe 4.500 Todesopfern unter den US-Besatzern, mit direkten Kriegskosten in Höhe von 815 Milliarden US-Dollar und mit indirekten Kosten von 1,7 Billionen US-Dollar viel zu teuer gewesen. Stattdessen schlägt die Task Force vor, die Kriegskoalition gegen den IS in eine Art Unterstützungskoalition [Amerika wünscht sich also Sklaven als Sklavenaufseher] für die Zeit nach der Rückeroberung Mossuls umzubauen. Die beim Aufbau des Irak anfallenden Lasten könnten dann „mit Alliierten, Partnern und Freunden geteilt werden“.

    In den [ ] sind meine Anmerkungen.

    Ein schönes Stück Offenheit aus dem Ministerium für Wahrheit oder nicht?
    Krieg ist Frieden
    Freiheit ist Sklaverei
    Wahrheit ist Lüge

    Einen schönen Tag
    PAule

    1. Paule

      Was da in dem Papier des Atlantic Councils steht, sind nichts weiter als feuchte Träume der zionistisch-wahhabtischen Terrorachse. Die haben immer noch nicht begriffen, dass die USA den Krieg gegen den Irak verloren haben.

      1. Hallo Parteibuch,
        was Deine Einschätzung der Motivation der Herren angeht volle Zustimmung,
        aber ob sie denn Krieg mit den Irak und den anderen Anrainer des Golfs, sowie Russland, verloren haben bin ich nicht so sicher.
        Wenn überhaupt, dann sind wir bei einem Patt, oder besser, wir sehen das die Kräfte des Widerstandes ein vollständigen Sieg der „Freunde“ bis jetzt verhindert haben.
        Gut so und unendlich wichtig für die Völker der Welt, auch des Deutschen.

        Es bedeutet der Kampf geht weiter! Die Gefahr ist nicht vorbei sie hat sich nur verändert!

        Ich wünsche allen Kämpfern Glück und Erfolg
        PAule

      2. @PB


        einparteibuch sagt:

        14. Juni 2017 um 18:33

        Paule

        Was da in dem Papier des Atlantic Councils steht, sind nichts weiter als feuchte Träume der zionistisch-wahhabtischen Terrorachse. Die haben immer noch nicht begriffen, dass die USA den Krieg gegen den Irak verloren haben.“

        .

        Du hast in meinen Augen Recht mit Deiner Meinung, trotzdem finde ich es richtig dass Paule auf diese Zusammenhänge hingewiesen hat, denn nur wenn wir die Ursachen und Hintergründe kennen, nur dann können wir gemeinsam erfolgreich dagegen angehen.

  14. Und heute dann offiziell: Arak und auch gleich T3 sind eingenommen.

    https://pbs.twimg.com/card_img/874879714988568576/82TL441w?format=jpg&name=600×314

    Ob die Karte so stimmt, oder T3 von einer anderen Seite aus eingenommen wurde, dürfte egal sein; alles was jetzt westlich liegt, hat keine großen Aussichten, sich länger zu halten.

    Von T3 aus gibt es eine Straße nach Süden, Richtung irakische Grenze, in das Gebiet, dass mehr oder weniger „heimlich“ durchschritten wurde, um zur Grenze zu kommen; die paar Wadis einnehmen gibt dem Grenzvorstoß mehr Tiefe und Sicherheit, das dürfte auch relativ leicht gehen.

    In Richtung Sukhnah dagegen ist mit schwerer Gegenwehr von ISIS zu rechnen, ist dass doch die Außengrenze des Kerngebietes.

    Der Vorstoß nach arak ging zuerst über die Berge nördlich der Straße, so könnte man Sukhnah sogar erst mal umgehen um sich mit den Kräften aus Norden zu treffen, die ja jetzt auch nicht mehr sehr weit weg sind.

  15. Die Frage wird sein ob es der SAA nun gelingt schneller zu sein als die Kurden. Diese NAPC Karte aus dem Jahr 1999 geht mir nicht aus dem Kopf. Und jeder weitere Meter Boden was Syrien verliert ist einer zu viel.

    Bei der erfreulichen Geschwindigkeit der SAA besteht die Hoffnung das zumindes alles östlich und südlich von Deir ez Zor wieder Syrisch wird. Mit Blick auf die Zukunft wäre dies extrem wichtig. So bestünde die Möglichkeit die Kurden durch drei Staaten zu „begrenzen und damit weitere US Verbrechen zumindest einzugrenzen.

    Eventuell kann es ein Gebietstausch später geben. Alles von türkischen Proxy im Norden Aleppos besetzte Gebiet an die Kurden und dafür alles ab Deir ez Zor westlich der Flussseite Syrisch und östlich hoch bis AL-Fadghami.

    Der Rest wird mit Blick auf das erkämpfte Recht in diesem Krieg wohl eh ein kurdischer Staat.

    Sehr bedauerlich das dieser US Denkfabriken Plan mal wieder auf geht. Der IS war eh nur Mittel und Zweck. Die angedachte Karte ist fast schon zu genau heraus gerissen.

    Syrien wird trotzdem eine sehr gestärkte Nation werden durch diesem langen Krieg. Die Religionen und Volksgruppen haben sich im Staat als säkularen Wert gehalten und gestärkt. Die Armee hielt trotz überlegenden Feind, Sanktionen und Propaganda stand. Und es fand Freude die auch selbst Opfer brachten.

    Es hat viel viel her geben müssen und trotz allem an Stärke gewonnen.

    1. Hallo Dreieck,

      der gefährlichste Zeitpunkt für Sieger, ist der Sieg!

      Dann, wenn alle Teile der Bewegung glauben, das jetzt, nach dem Sieg, die Sieger dran sind, und ihre Wünsche und Träume umsetzen wollen.
      Jetzt werden sie merken das mit den Sieg nur eine (!) notwendige Voraussetzung geschaffen wurde um ihre Wünsche zu erfüllen, keineswegs alle (!) und das andere (auch) Sieger etwas anderes wollen.

      Gefährlich weil es Streit bedeutet und es ist die Chance für den Verliere dem Sieger den Sieg zu rauben!

      Der Krieg wird nicht mit dem Sieg gewonnen, sondern im Frieden danach!

      Hoffnungsvoll
      PAule

    2. @Triangolum

      Der Rest wird mit Blick auf das erkämpfte Recht in diesem Krieg wohl eh ein kurdischer Staat.. Sehr bedauerlich das dieser US Denkfabriken Plan mal wieder auf geht. Der IS war eh nur Mittel und Zweck. Die angedachte Karte ist fast schon zu genau heraus gerissen.

      Eine Zukunft die man nicht wünscht, sollte man auch nicht – sich dabei den pathologischen Träumen, die aus westlichen Denkfabriken entwichen, unterwerfend – herbei reden. Denn das ist es: kein Realitätssinn sondern geistige Unterwerfung.
      Bitte nehmen Sie mir das nicht übel; aber es ist ein wichtiger Teil von Propaganda: die Alternativen in den Köpfen ausschalten, die Menschen mutlos und apathisch machen, sie dazu bringen, Macht anzuerkennen und ihnen damit den Weg für eigene Handlungen, die mit dem Glauben an die eigenen Träume beginnen, zu verschütten.

      Die Zukunft ist völlig offen und die Koalition GEGEN eine kurdischen Staat als Pfahl im Fleische von VIER Staaten ist größer als mancher glauben mag.
      Man schaue nur auf die Spannungen zwischen der Türkei, den USA und Westeuropa. Wo kommt das her? Die Türkei z.B. wird einem Kurdenstaat auf syrischem Boden KEINEN Segen geben.
      Auch daher kommt die neue Verbundenheit der Türkei mit Russland und dem Iran(!).

      Also; glauben wir an die, mit denen wir uns verbunden fühlen.

      Seien Sie ganz herzlich gegrüßt, ped43z

  16. Und weiter geht es, Tawhra-Ölfeld befreit.

    Könnte sein, dass es heute noch weiter Richtung Osten geht, um das SDF-Gebiet herum; vielleicht sind sie ja auch schon weiter, und die Meldung kommt später.

    Die andere Variante wäre, zuerst die Tasche auszuräumen; aber eigentlich braucht es dafür nicht die Tiger, bewohnt ist das nur im Norden nahe des Sees, und die strategische Aussichtslosigkeit ist klar.

  17. ziel 1 isis so viel wie möglich land und leute zurückzugewinnen ist noch ein langer weg. ziel 2 die inzwischen stärker aufgerüsteten terroristengegenden einzunehmen lässt auf sich warten, davor dürfen sich die terroristen etwas gegenseitig aufreiben. ob das personal dann noch für ziel 3 ausreicht die von den kurden gesäuberten, besetzten und gehaltenen „kurdenregionen“ einzuverleiben und dadurch die türken (ziel 4) und usa (ziel 5) rauszubekommem wird sich im verlauf der weiteren verteidigungshandlungen des syrischen volkes zeigen. interessanter lösungsansatz wäre eine vereinigung der staaten syrien und irak zu einem neuem staat um das alles zu meistern und der usa-kolonialpolitik zu entrinnen. wenn alles nicht fruchtet könnte syrien sich der russischen föderation anschliessen.

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