Google ist böse

Dass der Konzern Google mit seiner Informationstechnologie Terroristen von Al Kaida und ihre Kumpane bei CIA-geführten Regime-Change-Operationen unterstützt, sei es durch gezielte Vernebelungen von Terroristenstellungen bei Google Maps, durch Propaganda und auch gleich durch extra für Terroristen programmierte Anwendungen, ist seit Jahren bekannt. Doch was uns ein Leser nun zum Gebaren von Google an der „Heimatfront“ geschrieben hat, zeigt, dass der Konzern auch da sehr aktiv ist.

Ein Auszug aus dem Leserbrief:

Das Problem begann damit, dass ich mir einen neuen Computer zugelegt habe. Von dem aus, wollte ich dann mit meinem Browser mal schauen, ob mir jemand über Googles Email-Dienst Gmail eine Email geschrieben hat. Also Gmail im Browser eingegeben, meine korrekten Daten zu Nutzername und Passwort dazu, doch Google ließ mich mit meinem neuen Computer nicht an meine Emails.

Anstatt mir nach korrektem Login meine Emails anzuzeigen, gab Google mir folgende Aufforderung auf Englisch: „Verify it’s you
There’s something unusual about how you’re signing in. To show that it’s really you, complete the task below. Enter a phone number to get a verification code by text message or phone call. Dazu ein Select-Feld Country, ein Input-Feld Enter Phone Number und dann zwei Submit-Buttons: Send text message und Get a call.

Ich dachte natürlich nicht im Traum daran, der Datenkrake Google zu meinen Emails auch noch die Identifikationsnummer eines mir zuzuordnenden Bewegungsmelders – kurz auch Mobiltelefon genannt – mitzuteilen. Aber ohne Telefonnummer wollte Google mir auf meinem neuen Computer keinen Zugang zu meinen Emails geben, und das, obwohl ich 2-Step-Authorization extra abgeschaltet habe, eben damit Google von mir keine Telefonnummer bekommt. Doch ganz unten auf dem großen Formular gab es noch einen kleinen Link: Try another way to sign in. Also, so wollte ich glauben, da geht es wohl lang für die, die der Datenkrake Google ihre Telefonnnummer nicht geben wollen.

Da gibt es dann ein neues Formular: Verify it’s you – To sign in to your Google Account, choose a task from the list below. Zur Auswahl stehen: Get a verification code sent to your phone und – Ask Google for help getting back into your account. Da ich der Datenkrake Google eben gerade keine Telefonnummer geben will, ging es für mich dann zur zweiten Option: Google um Hilfe bitten.

Als nächstes zeigt Google mir dann nochmal ein Formular, wo ich mein mir zuletzt bekanntes Passwort eingeben muss. Nachdem ich mein Passwort – ein sicheres langes mit vielen Spezialzeichen – nun nochmal eingegeben habe, fragt Google mich auf dem nächsten Formular, in welchem Monat und Jahr ich meinen Account angelegt habe. Nun, so ungefähr weiß ich das noch, und gebe das da an.

Als nächstes schickt Google mir ein Formular, wo ich eine Email-Adresse eingeben soll, auf die ich Zugriff habe. „Enter an email address you can check now. It helps if you use an email you’ve already added to this account. Google will send a verification code to that email. Enter the verification code here. If Google can verify that this account belongs to you, you’ll see instructions to help you sign in,“ schreibt Google dazu. Nun, immerhin, denke ich, da lässt die Datenkrake sich also nach langem Formular-Füllen von einer Telefonnummer auf eine Email-Adresse herunterhandeln. Und dann will ich ganz clever sein und gebe meine Gmail-Adresse ein, in die mich Google vom Neugerät zwar nicht reinlässt, aber auf deren Emails ich mit dem ebenfalls auf dem Tisch stehenden Altgerät ja problemlos zugreifen kann. Wenn ich den „verification code“ von da bekomme, müsste es Google doch eigentlich ganz genau wissen, dass es wirklich ich bin, der nichts mehr als mit korrektem Nutzernamen und Passwort Zugriff auf seinen eigenen Account will, denke ich mir dabei.

Doch anstelle eines „verification codes“ bekomme ich in rot zum gleichen Formular die Fehlermeldung: This email address cannot be used. Please enter a different address. Nachdem es zunächst so aussah, dass sich die Datenkrake schon von einer Telefonnummer auf eine Emailadresse herunterhandeln lassen hatte, ist sie mit der eigenen Email-Adresse nun doch nicht zufrieden. Wie gesagt, ich bin währenddessen mit dem ebenfalls auf dem Tisch stehenden Altgerät über die gleiche IP-Adresse bei Gmail eingeloggt und hätte den „verification code“ damit sofort auf dem Tisch. Aber die Datenkrake Google will das nicht, sondern will eine andere Email-Adresse von mir sammeln.

OK, die soll die Datenkrake bekommen und gebe nun eine passwortlose Wegwerfmailadresse von Discardmail ein. Damit scheint die Datenkrake Google nun erstmal zufriedengestellt zu sein, denn sie zeigt nun ein Formular zur Eingabe des sechsstelligen „verification codes“ an. Warum auch nicht. Die Datenkrake hat damit eine neue von mir genutzte Email-Adresse bekommen, auch wenn ich sie eben nur einmal nutzen werde, eben um Googles „verification code“ zu bekommen. Und die Datenkrake Google sendet da auch tatsächlich einen „verification code“ hin, den ich dann flugs in das Formular von Google eingebe.

Doch anstatt des Zugangs zu meinen Mails bekomme ich dann von Google nur folgende Meldung zu sehen: Couldn’t sign you in. Thanks for verifying your email. Google couldn’t verify that xxx-mein-nutzername-xxx@gmail.com belongs to you. Dazu gibt es nun kein Formular mehr.

Google hat mich also aus meinen Emails ausgesperrt, und bietet mir als Gegenleistung für die Bekanntgabe einer Telefonnummer an, mir vielleicht wieder Zugang zu meinen Emails zu gewähren. So sieht Googles Version von WannaCry aus. Gib der Krake eine Telefonnummer, oder sie sperrt dich aus deinen Emails aus. Ob ich mit einer Telefonnummer oder einer anderen Email als der Wegwerfadresse dann wirklich von meinem neuen Computer an meine Emails rangekommen wäre, weiß ich nicht. Das geht Opfern von WannaCry wohl genauso. Die wissen auch nicht, ob sie, wenn sie bezahlen, ihre Daten wiedersehen. Ich hatte aber auch keine Lust mehr, es bei Google auszuprobieren, und zudem das unverschämte Glück, noch über ein den Zugang herstellendes Altgerät zu verfügen.

Wohlgemerkt, ich hatte schon am Anfang meinen Nutzernamen und mein Passwort auf dem Neugerät korrekt eingegeben und mit dem Altgerät kam ich ebenfalls problemlos rein. Doch das Neugerät ist – in der Google-Sprache – ja „something unusual“ – weshalb Google für einen Zugang zu meinen Emails von diesem Gerät nun unbedingt meine Telefonnummer will. Doch ich will sie der Krake nicht geben und in den Google-Account-Einstellungen gibt es keine Möglichkeit, Google mitzuteilen, mich mit einem Browser meines neuen Geräts auch reinzulassen, ohne Google eine Telefonnummer anzugeben. Ich will die Sammelwut der Datenkrake Google nicht weiter unterstützen und hatte die Nase voll.

Rein interessehalber wollte ich anschließend nochmal wissen, wie die Datenkrake versucht, bei einem Gerätewechsel Telefonnummern zu ernten, wenn ich vom Neugerät anders als mit einem Browser versuche, auf meine GMails zuzugreifen. Also habe ich noch ganz schnell mal eben auf dem Neugrät auf der Kommandozeile apt-get install mutt-patched aufgerufen, eine .muttrc für Gmail aus dem Web kopiert, da meinen Gmail-Nutzernamen und mein Passwort reingeschrieben und dann mutt gestartet. Und siehe da, mit mutt kam ich dann nur mit Nutzernamen und Passwort sofort an alle meine Mails bei gmail. Der ganze nervige Formularkram im Browser, wo ich Google eine Telefonnummer angeben soll, dient also überhaupt nicht dem Schutz meiner Daten, sondern nur dazu, dass die Datenkrake Google und die angeschlossenen Dienste eine neue Telefonnummer ernsten können.

Google ist böse.

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39 Gedanken zu “Google ist böse

  1. Bei dieser Gelegenheit möchte ich auf einen Umstand hinweisen, den ich selbst erst vor wenigen Tagen herausgefunden habe:
    Falls jemand den Chrome-Browser verwendet oder auf seinem Gerät installiert hat:
    der läuft weiter, auch wenn man ihn schließt!
    Um ihn zu beenden muss man in den Task-Manager, unter „Prozesse“ Chome anklicken, dann „Prozess beenden“ anklicken!

    1. @johannes,
      habe eben nachgeschaut, scheint nur bei windows pc’s so zu sein, hier auf dem mac, altes system os 10.5.8 ist der browser aus wenn gequitted.

    2. Ich habe Ubuntu Linux. Da nennt sich Chrom zwar Chromium, aber läuft NICHT weiter. Warum Leute zum Surfen noch Windows benutzen kann ich nicht verstehen.

      1. Warum benutzen Leute chrome oder chromium?
        Ich nutze google noch nicht einmal als Suchmaschine.

      2. UBUNDU, benutze ich schon länger, man braucht keinen Viren Scanner. Alles ein Geschäft ohne Ende. Mint ist die abgespeckte Linux Variante, denn auch UBUNDU hat inzwischen hohe Installations Daten Menge. Windows braucht kein Mensch, max. für PC Spiele.

  2. Das buch von Google gründer Eric Schmidt und Jared Cohen : The new digital age“ hat den untertitel:“Transforming nations, businesses and our lifes“. Die welt soll in eine firma verwandelt und durchkommerzialisiert werden. Eric Schmidt hat sich mal mit dem papst getroffen. Der sagte:“Ich bete für dich“. Ich schliesse daraus: Google ist als Datenkrake mitbetreiber der Ideologie der grenzenlosen weltgesellschaft, die von westlichen politeliten als „Wertegemeinshaft“ bezeichnet wird.

  3. Zum Glück hat man immer eine Wahl. Also bloß weg von diesem Verein. Es gibt auch noch viele andere Anbieter.
    Das gilt auch für andere Lebensbereiche: Zum Beispiel Starbucks oder das Cafe nebenan…

    1. Meine Rede!
      Wer Google Dienste nutzt ist selber schuld.
      Wichtiger jedoch ist, daß man einen Fehler nur einmal macht 😉

    1. Der Schreiber des Berichtes sagt mehrfach „google ist böse“ und bezieht sich damit auf das früher stark von Google propagierte Motto: „don’t be evil“

      Es gab ja schon ewig die Diskussion, ob google gut oder böse sei; und auch unter Technik-Nerds fanden sich etliche, die google insgesamt positiv bewerteten, weil sie neue Dienste entwickelt haben etc.

      Und so mancher erkennt vielleicht erst jetzt: doch, sie sind böse.

      1. Der Kapitalismus gewinnt offiziell seine Legitimation aus dem Vorhandensein wirksamer Konkurrenz. Wie jedoch jeder Mensch, der schon einmal Monopoly gespielt hat, weiß, geht es im Kapitalismus gerade darum, jegliche Konkurrenz auszuschalten, unter anderem durch Aufkaufen der selbigen, wofür die Bank bereit ist, Kredite zu geben, also um Monopolisierung zu unbegrenzter Marktmacht. Und genau das macht auch Google. Eine Übersicht nur der wichtigsten Übernahmen bis zum Jahr 2014:

        https://www.ibrahimevsan.de/2014/01/15/google-fusionen-und-uebernahmen/

        Manche nennen das dann wohl „Dienste entwickeln“.

    2. Ich wollte mich ja eigentlich nicht mehr zu solchen Themen äußern, aber dies ist mal wieder so ein krasses Beispiel, da kann ich mich wirklich drüber aufregen.

      Zunächst mal, was den konkreten Fall angeht, ist es offensichtlich so, dass Google zur Identifikation neben der Nutzernamen- und Passwortabfrage auch eine Hardwareprüfung durchführt, etwa ähnlich wie Microsoft das für das Betriebssystem Windows macht. Wenn man sein Windowsinstallation, z.B. mit Acronis, auf einen neuen Rechner überträgt, muss das System auch erneut ‚Aktiviert‘ werden, obwohl das System 1:1 übertragen wurde. Das ist also ein Vorgang, den man Google nicht zwingend als negatives Verhalten ankreiden müsste.

      Ganz anders sieht es da mit der DATENKRAKE Google aus. Allerdings sollte inzwischen auch der letzte P***er von diesen Aktivitäten, die Google da betreibt, gehört haben. Google schreibt sogar ganz offen in seine Nutzungsbedingungen, dass Daten nach eigenem Ermessen gesammelt, gespeichert und weiter verwendet werden. Wenn man nun also eine Person ist, die sich an diesen Aktivitäten stört, und der Verfasser des Leserbriefes scheint so jemand zu sein, ist es, vorsichtig ausgedrückt, etwas eigenartig, dass man dann solche Google-Dienste wie ‚gmail‘ nutzt. Ich persönlich empfinde für solche Leute kein Mitleid mehr, sondern nur noch Verachtung.

  4. Ist Google nicht ein Konzern? Weshalb oder aus welchem Grund soll irgend jemand seine Emails dort parken? Da kann doch gleich jeder bei einem Wolfsburger Luftverpester-Heizkörper-Mobilitätshersteller seine Daten „schenken“. Ops, mit den Neugeräten-mit schlechtem Wirkungsrad von unter 40% machen es schon sehr viele dank der automatischen Internetverbindung über Mobilfunk, die der kaufende oder nutzende Trottel nicht abschalten kann.
    Und wer geht heute noch mit Verstand ungeschützt ins Internet? Geht irgend jemand nackend auf die Straße mit einem großen Zettel auf dem alle netten persönlichen Daten der Familie darauf stehen? Email Dienst kündigen/abmelden und einen eigen betreiben oder einen freien nutzen. Es soll sogar Einzeller geben, die Whatsapp, Skype und andere Spitzeldienste nutzen.

  5. Ich muss auch sagen, dass man Google meiden sollte wie der Teufel das Weihwasser. Aber: wer ein Android-Handy hat (das aus einer Reihe von Gründen dem mindestens genauso spionierenden und mehr bevormundenden Applekram vorzuziehen ist, benötigt ein Google-Account für das Android-Programmrepository „Google Play“. Dort befinden sich nicht nur Googles und Anderer kommerzielle, sondern auch der grösste Teil der freien Angebote (ein Teil ist auch über das OpenSource-Repository F-Droid erhältlich, aber nicht alles).

    Und Google macht alles, um private Daten von solchen gezwungenen Anwendern zu erpressen. Eine meiner Töchter, die ein gmail-Account hat, wollte bei einem Besuch von einem meiner Rechner darauf zugreifen. Auch dort wurde der Zugriff verweigert und wurden sensible persönliche und technische Daten erpresserisch abgefragt.

    Wie gesagt, es ist schwer, sich den Zumutungen dieser kriminellen Datendiebe und Datenhehler zu entziehen. Zu empfehlen sind Handys mit Cyanogenmod- bzw. LineageOS-Roms statt Android (oder Sailfish, wo möglich). Das geht aber nicht mit allen, in der Regel eher mit älteren Smartphones der meistverkauften Serien. Es hat aber den Vorteil, dass man bei jeder Anwendung („App“) die Zugriffsrechte einschränken kann. Googles Android liest unverkniffen Kontaktlisten von Telefon und Email aus und überträgt sie in die Google-Datenbanken. Deshalb ändere ich auch nach jedem Besuch eines Android- oder Iphone-Nutzers, der auf mein WLAN zugreifen durfte, den WAP2-Schlüssel.

    1. Ich nutze android ohne google account. Allerdings verzichte ich auch freiwillig auf alle „apps“ für die eine Anmeldung erforderlich ist.

    2. Resurrection – the better cm
      Small, fast, and power-saving
      Use samsung and evrything’ll be fine.

  6. Hatte den gleichen Fall, mit dem Unterschied, dass ich meine Nummer eingegeben habe, da es dringend war. Tja bin reingefallen würde ich sagen.
    Auf der anderen Seite bin ich der Meinung, dass ein Entkommen früher oder später unmöglich ist. Also wer glaubt, dass wenn man keine Gmail hat, davon geschont ist, der tut das nur für sein beruhigendes Gewissen. Google schafft sich dann halt ein anderen Weg um an die Daten zu kommen.

  7. Was erwarten denn die Menschen, von diesen Eugenikern und Tranzhumanisten, wie zB. von dieser, so ähnlich wie wir Menschen,aussehenden Bestie: Eric Schmidt

  8. Keiner kommt auf die Idee, an seiner Haustür oder seinem Auto eine Nachricht zu hinterlassen, dass man für 2 Wochen verreist sei.
    Bei FB und Google ist das natürlich etwas anderes.

    Apropos Verreisen: In Österreich kann man Prepaid-Karten bei A1 anonym erwerben.

  9. Die Foristen haben es ja längst erkannt. So blauäugig brauchen wir uns nicht mehr anstellen, dass wir unsere Mail-Konten bei einem Google-Dienst hosten lassen.
    Was Google, Facebook da so mit Militärs, Geheimdiensten, Milliardären und „Weltverbesserern“ treiben, ist eine sehr spezielle Geschichte. Pathologisches Denken haben sie in das harmlose Wort „Transhumanismus“ gepackt.

    https://peds-ansichten.de/2017/02/die-globalisierung-und-der-transhumanismus-1/

    Herzliche Grüße an alle,
    ped43z

    1. Sehr geehrte/r ped43z, ich finde den Plan, Tranzhunanismus, überhaupt nicht harmlos, denn er bedeutet nichts anderes, als Unsere Auslöschung, als MENSCHEN und die Überführung in eine NICHT Menschliche Daseinsform . Wenn sich ALLE Fragen, was wohl die Hölle wäre, diese Tranzhumane Daseinsform, Unsterblich,für Ewig, in der Materie Gebannt zu sein.

      1. @Felix

        Sie haben schon recht. Und das dürfte auch in der verlinkten Artikelreihe so rüber kommen. Mir ging es eher um den „unschuldigen“ Klang des Wortes, welcher den Menschen auf der emotionalen Ebene den Abgrund dahinter verbirgt. Wir sind so oft in Emotionen, wenn wir glauben gerade rational zu denken …

        Herzliche Grüße, ped43z

  10. Google ist nicht nur „böse“, sonder kollaboriert auch perfekt mit Heiko Maas‘ Gesinnungsjustizministerium und der Frau Kahanes Stasi-Stiftung. Anfang Mai entfernte Google in einer konzertierten Aktion gleich drei Meinungsstörenfriede aus den Google News, das libertäre Magazin „eigentümlich frei“, in dem auch häufiger über den Syrien-Konflikt berichtet wurde, und zwei bekannte rechtskonservativen Blogs. Ein Zufall ist dabei ausgeschlossen. Wer Google als Suchmaschine benutzt, wird nicht nur ausspioniert, sondern unterstützt auch die mediale Gleichschaltung in Deutschland.

    1. Warum benutzt du das Wort „Stasistiftung“? Die Staatsicherheit der DDR gibt es seit 27 Jahren nicht mehr. Es ist eine glasklare BRD-Stiftung.

      1. Es ist glasklar eine Stiftung nach dem Vorbild der Stasi, geleitet von einer ehemaligen Stasi-Zuträgerin. Aber ich gebe zu, dass eine „Stiftung“ mit diesem Hintergrund und diesem (staatlichen) Auftrag nur in der BRD möglich ist.

      2. @Theodor Körner

        Ich glaube es ist nicht ganz das Thema und ich möchte auch das Parteibuch nicht verärgern. Ich habe aber das Gefühl irgendwie antworten zu müssen.

        1. Die Staatssicherheit war der Geheimdienst eines souveränen Staates. Den sollte eigendlich jeder Staat haben. Es müssen ja die Interessen des Staates geschützt werden.

        2. Du kommst hier mit dem berechtigtem Anliegen die ausufernde Gedankenkontrolle zu bekämpfen und verwendest zur Darstellung deiner Wut oder zur Erhöhung deiner Glaubwürdigkeit die Stasimetapher.
        Damit machst du doch genau das, was du vorgibst zu bekämpfen.

        Du sprichst damit quasi ein Denkverbot in Richtung der Organisation eines Staates aus, der niemals in einem anderen Land Krieg geführt hat, in dem es keine Arbeitslosen und keine Bettler an den Starßen gab, in dem gerade Frauen gleichberechtigt waren und deren Arbeit im Haushalt (1 Haushaltstag im Monat) anerkannt wurde…usw.

        3. Die Person Kahane und ihre Vergangenheit spielt keine Rolle in dem Programm der Gedankenkontrolle, sie ist austauschbar. Solche prinzipienlosen Menschen wird es leider wohl immer geben. Aber das Wesen dieser Stiftung wird dadurch nicht berührt.

        4. Es gab in der DDR keine Stiftungen, also keine getarnten Organisationen, die die Interessen bestimmter privater Kreise vertraten.

        5. @ Grenzwissenschaftler
        Ich finde es immer befremdend, wenn sich jemand anmaßt als Sprachrohr und Gehirn eines Mitbürgers aufzutreten, das erinnert mich irgendwie an das Betreuerunwesen in diesem Staat. Ich denke, dass „Theodor Körner“ mündig ist. Dazu paßt auch der letzte Satz im Punkt 2.

    2. „Theodor Körner“?-: der nickname ist mutig.

      „…Deutsches Volk, du herrlichstes vor allen,
      Deine Eichen stehn, du bist gefallen.“

      (T.K., Die Eichen, 1810)

      „Und verwelkend werden deine Kinder,
      Deiner nächsten Frühlingspracht Begründer…“

      -Napoleon war auch nicht böse, aber verblendet! Während der kleine Korse also seinerzeit mit einer habsburgischen Prinzessin zufrieden war, um sich zum Kaiser aufzuwerten, wollen die heutigen Herrscher gleich die Ehe mit einer Gottheit erzwingen, um sich wie Götter fühlen und präsentieren zu dürfen.

      Kaiser werden reicht da nicht mehr. DIE wollen unter Auslassung der ungeheuerlich schwierigen Zwischen- und Oberstufen höchster menschlicher Erkenntsnismöglichkeiten sofort und gleich Gott werden; -und der Schöpfung in das Getriebe fassen: aus Zeitdruck oder aus schierer Überheblichkeit? Nein, aus blanker Gier.

      Also angeheiratete Götter? Wo ist die Urkunde!

      1. Sehr geehrter Hans mein Igel, nicht angeheiratete Götter, sondern Angemaßte Götter.
        Aber auch Ikarus wollte zu hoch hinaus. So werden auch sie, die Sonne, nicht aushalten

    3. „Stasi-Stiftung“ bezieht sich auf die Stasi-Vergangenheit der Stiftungsvorsitzenden Anetta Kahane. Im Übrigen empfehle ich eine differenzierte, nichtbinäre Betrachtung von Google als Ganzes. Es ist immer noch die findigste Suchmaschine; die Pro-Contra-Liste auf beiden Seiten liest sich lang.

      1. „findigste Suchmaschine“

        gibt es da unabhängige Vergleichstests?

        Und wenn das so ist, liegt es vielleicht daran, dass die mit den Milliardengewinnen aus der Datenkrakerei mehr Möglichkeiten haben als ein kleines Uni-Team?

        Wenn du eine pro-contra-Liste erstellen willst, gehört zu jedem pro die Frage: gäb es dies ohne google (oder etwas googleartiges) dies gar nicht, oder gab es da eine gute Idee, die sich auch so durchgesetzt hätte.

      2. Schon irgendwie erheiternd findig, dass hier eine nichtbinäre Betrachtung von Google unter Zuhilfenahme einer Pro-Contra-Liste empfohlen wird … 😉

  11. Kaspersky OS
    https://betanews.com/2017/02/22/kaspersky-os/

    bei der Entwicklung hängen zwar der grösste Vasalle ( DE ) mit drinnen, aber damit ist auch klar es geht nicht gegen uns

    eine weiter Kaspersky OS Empfehlung ist das Google Ranking – das schlechte Ranking sagt alles ( „hoffen wir keiner findet das FÜR UNS bedrohliche OS – die Steigerung ist 0 Suchergebnisse )

    mfg

    ———-

    http://analitik.de/2017/04/02/die-matrix-trilogie/
    lesenswert – Matrix war 2000

    zu Microsoft
    Longhorn war 2001 in der Betaversion draußen, also kurz vor der Auslieferung, aber wurde zurückgerufen und kam dann 5 Jahre später als Vista auf den Markt ( komisch an der Sache ist, Microsoft hatte davor und danach einen ~2 Jahres Rhythmus – in diesen Fall aber fast 6 Jahre ohne neue Desktopversion – 2001 war das Longhorn zyklisch in der Endphase )

    https://de.wikipedia.org/wiki/Microsoft_Windows
    Longhorn müsst ihr selber suchen

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