Volksmobilisierungseinheiten rücken westlich von Mossul Richtung syrische Grenze vor

Wie die irakischen Volksmobilisierungseinheiten am gestrigen Sonntag mitteilten, haben sie westlich von Mossul die Gegend von Qahtania eingenommen.

Wie auf einer dazu veröffentlichten Lagekarte zu sehen ist, sind die Volksmobilisierungseinheiten damit westlich von Mossul nur noch rund 33 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt – der gerade von Volksmobilisierungskräften eingenommene Ort Qahtania ist gelb eingekreist, die von den YPG nahestehenden jesidischen Kräften beherrschte Stadt Sinjar grün und der noch von ISIS-Terroristen beherrschte Ort Baaj schwarz.

Da die Schlacht um Mossul so gut wie gelaufen ist, liegt es nahe, dass die irakischen Volksmobilisierungseinheiten westlich von Mossul bald nicht auch den ganzen Weg zur Grenze machen, und das nicht nur, wie auf der Karte eingezeichnet, strikt nach Westen, sondern auch nach Südwesten, wo die Grenze nach wie vor von ISIS-Terroristen beherrscht wird. Und, da es sich bei den irakischen Volksmobilisierungseinheiten um Kräfte der Achse des Widerstandes handelt, die ohnehin häufig in Syrien tätig sind, so etwa bei der Schlacht um Aleppo, gibt es keinen Grund, dass sie an der Grenze zu Syrien halt machen. Vielmehr liegt es nahe, dass die irakischen Volksmobilisierungseinheiten, möglicherweise verstärkt durch über Bagdad einzufliegende syrische Soldaten, die Terrorgruppe ISIS westlich von Mossul auch jenseits der Grenze nach Syrien verfolgen werden.

Sollte das so kommen, würde das bedeuten, dass die syrische Armee und ihre Partner von Nordosten her kommend eine neue Front gegen ISIS in der Provinz Deir Ezzor eröffnen. Da die syrische Armee bald auch von Westen aus der Gegend von Palmyra und südlich davon kommend gegen ISIS in Deir Ezzor vorgehen dürfte, würde das bedeuten, dass die syrische Armee und ihre Partner in Deir Ezzor von Westen und Nordosten in die Zange nehmen kann. Das wäre eine sehr gute Basis, um die in Deir Ezzor von ISIS eingekesselten syrischen Soldaten und über 100.000 Zivilisten erfolgreich befreien zu können. Und wenn irakische Volksmobilisierungseinheiten und die syrische Armee ISIS in Deir Ezzor in die Zange nehmen und sich dann in der Stadt Deir Ezzor treffen sollten, wäre damit gleichzeitig das Ziel verwirklicht, eine vom US-Empire und seinen Proxy-Kräften unabhängige Landverbindung von Teheran nach Damaskus und Beirut zu sichern. Und dazu müsste nur dem untergehenden Terrorreich ISIS Gebiet abgenommen werden, und nicht etwa wie an der Hauptstraße von Damaskus nach Bagdad in Tanf offiziellen US-Proxykräften. Nachfolgend haben wir diese Möglichkeit eines Zangenangriffes auf ISIS in Deir Ezzor in eine Karte von Wikipedia eingezeichnet.

Die Wege sind zwar weit, aber in dünn besiedeltem wüstenartigen Gelände können riesig erscheinende Fortschritte im Gelände ganz schnell gehen. Und die Wege zwischen Deir Ezzor und Mossul, von Straßen kann keine Rede sein, sind zwar holprig, aber das ließe sich mit etwas Arbeit im Straßenbau sicher verbessern und würde an der strategischen Bedeutung der Herstellung einer solchen von den USA unabhängigen Verbindung zwischen Damaskus und Bagdad wenig ändern. Sollten die irakischen und syrischen Kräfte eine Verbindung zwischen Syrien und Irak über Deir Ezzor und Mossul herstellen, wäre die vom US-zionistischen Empire auf der Hauptstraße zwischen Damaskus und Bagdad eingerichtete Militärbasis zwar immer noch ärgerlich, hätte aber ihre strategische Funktion, nämlich der Errichtung eines Sperrgürtels zwischen Damaskus und Teheran, verloren. Das dürfte auch der eigentliche Grund dafür sein, dass die zionistische Propagandaschleuder Reuters angesichts der Fortschritte der irakischen Volksmobilisierungseinheiten im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS westlich von Mossul jammert und warnt, dass „eine Verbindung der beiden Seiten „Assad einen signifikanten Vorteil im Kampf gegen die sechs Jahre andauernde Rebellion gegen seine Herschaft“ geben würde. Gibt es die Verbindung, hat das US-zionistische Empire ein wesentliches Ziel seines Terrorkrieges gegen Syrien verfehlt.

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22 Gedanken zu “Volksmobilisierungseinheiten rücken westlich von Mossul Richtung syrische Grenze vor

    1. Hansi

      Ich kann von der „Nachricht“ nur einen Satz lesen, nämlich:

      „Die Großmächte bereiten sich offenbar auf eine Teilung Syriens vor.“

      Schlüsselwort ist da das Wort „offenbar“ – was anzeigt, dass es sich nachfolgend nicht um eine Nachricht, sondern um eine Meinung handelt.

      Ich teile die Meinung nicht und halte sie für einen feuchten zionistischen Traum. Ich meine vielmehr, die syrische Armee ist – unterstützt von Mächten wie Russland und Iran – auf besten Weg, komplett zu gewinnen.

    2. Liebes PB,
      bei aller Hochachtung, der für mich wichtigste Übergang ist der am Euphrat, mit bestehenden Verkehrsverbindungen nach Palmyra und Bagdad, warum neue Projekte machen, Damaskus und Bagdad muss wohl erst einmal die alten Verkehrswege sanieren.

      Hansi
      Ich bin auch kein Abonnent, kann es also auch nicht lesen.
      Was will man den noch teilen. Es gibt 3 große Gebiete. Das Regierungsgebiet ist klar in der Achse Syrien-Iran-Russland (-Irak). Die Kurden nehmen das Geld der USA, ob nach dem Krieg der Einfluss bleibt, bezweifele ich, sie werden wohl eine weitestgehend eigene Politik in einem syrischen Verbund wollen. Bleibt das Gebiet der sogenannten FSA. Den dürfte gerade der A auf Grundeis gehen, wenn sie sehen, wie die SAA gerade vorgeht gegen IS. Entweder sie bringen sich selbst um, wie aktuell gerade in Nordaleppo, mache gute Mine zum Spiel und werden Teil Syriens oder werden nach Jordanien und die Türkei hinausgetrieben.
      Das Gefasel vom Einfluss der Großmächte dürfte das Eingeständnis sein, Milliarden in den syrischen Sand gesetzt zu haben und nun versuchen wenigsten einen kleinen Einfluss zu retten.

      1. kleine Ergänzung:
        Es entsteht gerade ein Verbund: Iran-Irak-Syrien (-Libanon), der zwar im Augenblick geschwächt ist, der aber immenses Potential hat. Es wurde durch den Krieg etwas erreicht, das so vorher in der Region nicht gab; mehrere Länder arbeiten zusammen, das da die Alarmglocken in Brüssel schrillen ist klar, den teile und herrsche geht nicht mehr auf….

    3. Sehr geehrter Hansi, der Plan: For the Greater Middel East, ist schon fast Erfüllt, denn das Israelisch/US Protektorat Kurdistan ist ja schon eine Tatsache, die Gebiete, die den Alewiten und Christen, in dem Plan zugewiesen werden, sind auch schon Fakt, nun fehlt nur noch, die endgültige Gestalt, des Israelisch/US Protektorat Sunnistan. Die Herren“menschen“ Dynastien, werden ihren KriegsKötern USA und seinen Vasallen, NIE Gestatten, den Plan nicht Planmäßig Umzusetzen.

    4. Ein Dankeschön für die Antworten!

      Es scheint, als hätten die Globalisten/NWO (Zionisten der Welt samt willfährigen Befehlsempfängern) das Gegenteil des gewünschten geschaffen.

  1. Vermeldet Canthama auf syrianperspective, gekürzt:

    1)
    Very fast advance by the Iraq PMU toward the Syrian border,
    they have advanced 15 kms today and
    they are now 25 kms to the border of Hasaka Province

    2)
    the Iraqi & Syrian Governments are fully aligned and coordinating the battle for their borders
    any force not being from the Syrian Government will be dealt as invaders or illegal.

    4)
    The race for Der ez Zor Province
    The Iraqi PMU forces will be so much closer vs the SAA in Palmyra
    after the PMU secure most of the border between Iraq and Syria
    Syria will send soldiers to Iraq (planes)
    to start advancing toward Der ez Zor city from the Iraq border.

  2. Um den Handel zu ermöglichen sollte es möglichst mehrere Straßen geben: Im Norden, in der Mitte und im Süden. Straßen, welche durch die Wüste gehen, welche durch sunnitische Stammesgebiete gehen und welche, die durch kurdische Siedlungsgebiete gehen. Sich alleine auf nur eine Straße zu verlassen macht diese Straße zum leicht angreifbaren Nadelöhr. Wenn es mehrere Straßen gibt ist durch den Ausfall einer Straße nicht sofort aller Waren- und Personenverkehr davon betroffen. Dies sorgt für eine strategische Tiefe.
    Die zwei Staaten wären gut beraten ihre Straßen weder alleine von Jordanien/USA oder sunitischen Stämmen oder Kurden oder Türken abhängig zu machen.

    1. Reisender

      Natürlich sind mehrere Straßen besser. Aber der wichtigste Unterschied besteht zwischen dem Zustand „es gibt einen Weg“ und „es gibt keinen Weg.“

  3. Hmmm, so ganz teile ich die Einschätzung des PB in diesem Falle nicht, vorallem nicht was die zukünftige Entwicklung und Strategie angeht. Aber man wird sehen was daraus wird. Ich halte es für durchaus möglich, dass diese Offensive auch IS-Kräfte binden soll zur Entlastung der SAA und Ihrer Verbündeten.

    Für michist eher Speziell, dass die irakischen Volksmobilisierungseinheiten in die Flanke der Jesidischen (und tlw. Barzahni-Kurden) Front zum IS einfällt. Gerade weil es die irakischen Volksmobilisierungseinheiten sind, die deutlich unabhängiger sind als die irakische Armee, lohnt es sich genauer hinzuschauen. Daher frage ich mich ob diese Offensive nicht schlicht und einfach das Ziel hat die Nachschubwege des IS zu unterbinden. Beide, die Jesiden wie die Baarzahni-Kurden, haben sich die Ruhe an ihrer IS-Front teilweise „erkauft“ mit der Durchlässigkeit für IS-Nachschub. Bei den Jesiden wird noch zusätzlich Druck ausgeübt über die Gefangenen jesidischen Frauen.
    Es bleibt anschliessend die Frage, wie sich die syrischen Kurden verhalten werden, respektive ob die unter Leitung der USA geschmiedete Allianz SDF aus Kurden und arabischen Kräften aus dem Grenzgebiet zu den Kurden verhalten wird. Mit dem Entstehen der SDF ist das „grüne Gebiet“ (Moderate Opposition) im Osten Syriens „Gelb“ (Kurden) geworden und das auf allen Karten die dazu zu finden sind.
    Aus meiner Sicht benutzen die „Freunde Syriens“ da diverse Gruppen für ihre Zwecke. Welche schlussendlich den Südosten Syriens und den Nordwesten Iraks beherrscht, ob Grün oder Schwarz, ist egal. Hauptsache es sind „Eigene“. Die Golfmonarchien könnten auch mit dem IS leben und darum versucht man diesen derzeit goegrafisch dorthin zu bekommen. Vorteilhaft wäre natürlich vor einer „Befreiung Rakkas“ Deir-ez-Zor in IS-Hand zu bekommen.
    Ebenfalls zewifle ich daran ob Syrien in nennenswertem Umfang Vertsärkung in den Irak schicken kann. In der Vergangenheit war es eher umgekehrt. Der Landweg für Waffenlieferungen wäre wohl deutlich wichtiger.

  4. Wichtig ist die Beherrschung der Grenze, das hatte sich am Erfolg bei Aleppo deutlich gemacht.
    Den Terroristen ihre Wege abzuschneiden.
    Weitere Erfolge kommen danach!

  5. Hassan Ridha‏ @sayed_ridha 20 Min.Vor 20 Minuten

    Joint op between PMU & YPŞ ongoing in Siba Sheikh Khidr village in order to fully liberate it

    Zusammen mit der YPG, interessant.
    Damit könnte Barzanis Alleinvertretungstraum starke Risse bekommen.

    #BREAKING
    @Hashd_Shaabi_iq controls #Taro village beneath #Sinjar mount, heads towards #Syrian border.

    Damit sollten es eher noch 12 statt 25 km sein. Gut.

  6. Schaut man sich die Stoßrichtung der PMU an, sieht man ein derzeit vielerorts erkennbares Muster: man versucht so viel vom ISIS-Gebiet abzuschneiden, wie geht, in dem man erst mal den Zugang für andere ISIS-Bekämpfer verhindert.

    Das ist bei der Ex-NySA samt ausländische SK in der syrischen Wüste zu sehen, bei der SAA die dort massiv gegengehalten hat, und auch die Luftlandeoperation der SDF kann man unter diese Überschrift stellen.

    Und die SDF machen weiter südlich des EUphrat;

    Kann man das noch als logische Richtung sehen um ISIS in Raqqa unter Druck zu setzen,

    sieht das hier schon eher so aus, sich möglichst viel Fläche zu sichern.

    Man braucht da keine sonderliche Tiefe, ISIS ist mehr oder weniger geschwächt, und man könnte ja den Flugplatz verstärken.

    Was heißt das für die SAA und Alliierte?

    Natürlich sind sie insgesamt stärker als jedes regionale „FSA“-Projekt, als schnell konstruierte regionale sunnitische Gruppen, auch als die inzwischen doch recht stattlich aufgepumpten SDF.

    Aber sollte der Krieg gegen ISIS gewonnen sein, die Deeskalationszonen halten und die anderen von Dschihadisten beherrschten Gebiete entgrünt, wird es viel schwieriger, weiter Krieg zu führen.
    Selbst die Russen dürften ihre Unterstützung dafür massiv zurückfahren.

    Insofern gilt es, entweder mit den anderen Fraktionen Abkommen zu schließen, welche Territorien unter eine gewisse Selbstverwaltung kommen, und wie die Ausgestaltet wird.
    Und noch besser, einfach schneller zu sein.
    Also Kräfte konzentrieren, Prioritäten setzen.

    Im Süden ist dies erst mal ganz gut gelungen; die Fortsetzung wäre ein Vorstoß bis zu T2, aber das birgt natürlich ein erhebliches Risiko, so ein langer Vorstoß durch dieses Gelände.

    Im Norden gilt es, möglichst schnell Maskanah zu umgehen und möglichst nah am EUphrat nach Osten zu gehen.
    Mit dem Vortoß der SDF wird das jetzt schon schwieriger.
    Der ernste Vorstoß wird erst kommen, nachdem ISIS weitgehend aus Raqqa abgezogen ist (also die, die dort nicht sterben wollen), also noch etwas Zeit.
    Dafür wäre es hilfreich, die Straße Itria-Tabqa wieder einzunehmen, um die Wege zu verkürzen.

    Und die jetzt schon öfter gerüchtete Variante, mit der PMU von der irakischen Grenze aus ISIS in den Rücken zu fallen, gehört auch ganz klar zu den Strategien, schneller zu sein als SDF oder „grüne“.

  7. Und schon kommt die Meldung, PMU habe die Grenze erreicht.

    Ganz am Rande des ISIS- Gebietes, wahrscheinlich ohne größere Kämpfe.

  8. Eine kleine Neuigkeit von unserem Staatsfernsehen. Stenzel, der wie viele andere seiner Kollegen in Kairo hockt und mit dem Fernrohr und der gütigen Mithilfe von SOHR über Syrien berichtete, befindet sich zur Zeit vor Ort in Aleppo oder war zumindest vor Kurzem dort. Hier sein Herzschmerzbericht im Zeichen des Wandels:

    http://www.tagesschau.de/ausland/aleppo-wiederaufbau-101.html

    Da ist also einer nach Latakia (unter Regierungskontrolle) geflohen und kehrt nun nach der Vertreibung der „Regierungsgegner“ nach Aleppo (jetzt wieder unter Regierungskontrolle) zurück. Haben diese öffentlich-rechtlichen Knallerbsen total vergessen, welchen unerträglichen Unsinn sie vor und nach dem Alepposieg verbreitet haben? Humanitäre Katastrophe, Kriegsverbrecher Assad und Putin, unzählige zerbombte Krankenhäuser usw.. Heute, ca. 16 Monate später, wurde Aleppo also auch laut Märchenschau befreit. Lernfähig scheint unser Propagandapparat also notgedrungen zu sein – könnte man meinen. Wäre da nicht diese Einleitung im Text:

    „Aleppo ist das Sinnbild für den Krieg in Syrien: die einstige Handelsmetropole ist fast vollständig zerstört. Doch nach der Rückeroberung vom IS kommen Bewohner und Händler zurück – und mit ihnen die Hoffnung auf den Wiederaufbau.“

    Vom IS wurde Aleppo also befreit! Bei der Tagesschau wundert mich ja wirklich nichts mehr, doch hier frage ich mich, ob die das ernst meinen im Sinne einer neuen Vorgabe von oben oder ob die ihre Zuschauer schlichtweg für saublöd halten bzw. selbst unter geistiger Umnachtung leiden. Ich entscheide mich mal für die erstere Variante. Ich vermute, die deutsche Wirtschaft dürfte größtes Interesse daran haben, am Wiederaufbau Syriens beteiligt zu werden. Jetzt, wo die Wettquoten auf den Endsieg der „Rebellen“ seit der US-Wahl dramatisch eingebrochen sind, scheint die TS tatsächlich dazu überzugehen, ihre Syrienberichterstattung den neuen Gegebenheiten anzupassen.

    1. Übrigens geschickt auch die Auswahl des Marktes. Während Bilder im Internet zeigen, das die Märkte doch schon ganz schön voll sind, fand das Studio Kairo einen, wo in den letzten Monaten nur 2 Schürzen verkauft wurden. Nennt sich wohl intensive Recherche.
      Auch kein Wort, das immer noch Sanktionen gegen Syrien wirksam sind.

  9. Scheinbar sind bereits syrische Kräfte über den Irak aus nun am Vorrücken. Wird nicht lange dauern und die Kurden werden im Osten in Marsch gesetzt nach Süden um wieder den Weg zu sperren.

  10. Sorry, etwas off topic: Ist es nicht absoluter Hohn, dass heute auf tagesschau.de ein Video veröffentlicht wurde, in dem vom Beginn des Wiederaufbaus Aleppos die Rede ist, dessen Überschrift aber „Aleppo ist das Sinnbild für den Krieg in Syrien: die einstige Handelsmetropole ist fast vollständig zerstört. Doch nach der Rückeroberung vom IS kommen Bewohner und Händler zurück – und mit ihnen die Hoffnung auf den Wiederaufbau.“ lautet
    ? http://www.tagesschau.de/ausland/aleppo-wiederaufbau-101.html
    Jahrelang versucht man uns einzureden, die lieben, guten Rebellen würden vom Kinderfresser Assad und Putin im Osten der Stadt abgeschlachtet, und nun sollen nicht Rebellen, sondern der IS der Gegner gewesen sein?

  11. Eine Frage zu den PMU: wie stehen die zur irakischen Regierung, gibt es da Weisungsbefugnisse zumindest formal, wie ist es faktisch?

    1. andreas

      Die Volksmobilisierungseinheiten unterstehen formell der irakischen Regierung, sind Teil der irakischen Regierung und sind teilweise auch zu Einheiten der irakischen Armee erklärt worden.

      Faktisch ist es so, dass sowohl die irakische Regierung als auch die irakischen Volksmobilisierungseinheiten auf Anweisungen des irakischen Großajatollah Ali Sistani hören, der sich seinerseits eng mit dem iranischen Staatsoberhaupt und Oberbefehlshaber Großajatollah Ali Khamenei abstimmt.

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