Syrische Armee rückt in den Provinzen Aleppo und Homs noch ein Stückchen vor

Am gestrigen Ruhetag Freitag, der zudem Vortag des heute beginnenden Ramadan war, hat die syrische Armee ihre Positionen im Osten der Provinz Aleppo und im Südwesten der Provinz Homs noch ein wenig ausgebaut.

Im Osten der Provinz Aleppo haben die syrische Armee und ihre Partner nun auch das rund drei Kilometer nordwestlich der immer noch von ISIS-Terroristen beherrschten Stadt Maskanah gelegene Dorf Sukkariya eingenommen.

Und im Südwesten der Provinz Homs haben die Armee und ihre Partner eine verlassenen Luftverteidigungsbasis ein paar Kilometer nördlich des Abzweigs nach Palmyra auf der Straße von Bagdad nach Damaskus wieder in Besitz genommen.

Nach den rapiden Fortschritten der letzten Tage wäre es nur logisch, wenn es nun erst einmal wieder einige Tage der Konsolidierung gäbe. Schauen wir mal.

Ramadan Karim!

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11 Gedanken zu “Syrische Armee rückt in den Provinzen Aleppo und Homs noch ein Stückchen vor

  1. Herzlichen Glückwunsch!
    Bitte nicht aufhören mit dem Marschieren!
    Das Terrorpack muss weg und Syrien wieder aufgebaut werden.
    In Europa fiebern die Geflüchteten nach Rückkehr in ihre Heimat. 😉

  2. Schönen Ramadan.

    Ob er auch militärisch eher ruhig wird?
    Es gibt Berichte über Kampfhandlungen in Suweida, eine „FSA“- Offensive soll zurückgedrängt worden sein, Luftangriffe der syrischen Luftwaffe wurden gemeldet.

    Die Situation dort ist noch nicht entschieden (wenn man davon ausgeht, dass es kein fixes Abkommen mit verbindlich eingezeichneten Grenzen gibt).
    Sollte es eine Absprache derart geben: At Tanf und das Flüchtlingscamp bleiben bei euch, von dort könnt ihr Richtung Euphrat ISIS angreifen, aber uns nicht in die Quere kommen, dann hieße es ja immer noch relativ dicht an die Orte heranzurücken und alles westlich davon einzunehmen.
    (wobei die wahrscheinliche größere grüne Tasche nicht so wichtig ist, genau wie Dumayr und Ost Qualamoun, das hat Zeit)

    Die Kräfte sind ja jetzt vor Ort, der Gegner ist äußerst dünn in dem Gebiet, warum jetzt nicht weiter machen?

    Die andere relevante Richtung ist nach Osten. Man möchte nach der gescheiterten Offensive auf Tabqa damals sicher lange ausgesetzte Streifen im ISIS-Gebiet vermeiden, sonst könnte man durch die Wüste auch Richtung T2 gehen.
    Wenn man das Risiko vermeiden will, bietet sich aber ein Angriff vom Süden aus auf T3 an.

    ISIS ist östlich von Palmyra immer noch recht stark vertreten und das ist ja jetzt auch die neue Grenze eines Kerngebietes, wenn Aleppo und Raqqa-Stadt demnächst fallen, also auch strategisch wichtig das zu halten.

    Da bietet eine neue Front vom Süden aus auf T3 mehr Möglichkeiten, sie zu knacken, um dann bis As Shuknah vorzustoßen.

    Und da kann Geschwindigkeit durchaus eine Rolle spielen

  3. «Tigers captured Mawalah Saghir and Kabir – Mustriya – Butish -Ramadan – Tasat- Khirbet Al Dib – Khirbet al Hasan- Shiha-Wadi al Mawalah»

  4. Hassan Ridha‏ @sayed_ridha 5 Std.Vor 5 Stunden

    Russia MoD: SDF agreed with IS to keep a route open from Raqqa towards Palmyra

    Russia MoD: Any movement by IS towards Palmyra will be ‚addressed firmly‘

    Russia MoD says aircraft & special forces units were used to take out the IS militants near Raqqa

    Russia MoD: On 25 May, RuAF killed 120 IS militants coming from Raqqa towards Palmyra

    Dazu Videos.

    Wobei das Video an anderer Stelle auch den Angriff auf aus Homs abziehende ISIS-Truppen zeigen sollte.

    Und so eine Vereinbarung ist derzeit auch nicht sehr sinnvoll; die SDF steht nicht südlich von Raqqa, kann also da Straßen für ISIS gar nicht schließen, insofern auch nicht sinnvollerweise öffnen.

    Aber klar, Raqqa ist nur eine Frage der Zeit, ISIS wird sich weiter südlich am Euphrat sammeln; und derzeit geht das Gebiet bis Arak, also versuchen sie es dort massiv zu halten.
    Truppenbewegungen aus der Luft auszuschalten schont die eigenen Kräfte.

  5. Und nochmal Neues; und obwohl es „nur“ um die Befreiung von 3 Dörfern geht, schon ein kleiner Meilenstein:

    Stand jetzt scheint die SAA nahezu alle Dörfer um den Salzsee Jabbul befreit zu haben, d.h. der wichtige Schluss der süd-allepinischen Front mit der Maskanah-Front sollte beschlossene Sache sein.
    Selbst die Rebellenfreunde von LiveUAMap sehen schon eine geschlossene Frontlinie der Achse Khanaser – Maskanah.

    Sollte der Straßenübergang zwischen Jabbul-See und dem südlich gelegenen Humorat-See tatsächlich ebenfalls befreit sein, wäre damit zum ersten Mal seit Jahren eine direkte Verbindung zwischen Damaskus und der Maskanah-Ebene vorhanden.

    http://wikimapia.org/#lang=de&lat=35.906467&lon=37.651262&z=15&m=b

  6. Ich nehme an das ist ein russischer Entwurf im Hintergrund?
    Da ist die Hama-Ausstülpung allerdings sehr klein geraten.

    Dafür geht die Zone im Süden viel zu weit östlich, es fehlt auch noch das ganze neue „rot“ auf der Karte.

  7. Vielen Dank an das Parteibuch und die anderen für die guten Wünsche zum Monat Ramadan, das hat mich sehr gefreut hier zu lesen und ich gebe gerne die guten Wünsche zurück.

    Möge es der Monat der seelischen Befreiung und auch der Befreiung Syriens von den Pseudo-Muslimen sein.

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