Evakuierung von friedensunwilligen Bewaffneten geht in Syrien weiter

Nachdem am Montag eine erste Gruppe von 718 friedensunwilligen Bewaffneten nebst Familienmitgliedern aus dem nordöstlichen Damaszener Stadtteil Barzeh in die von Terroristen beherrschten Gebiete Nordsyriens evakuiert wurde, folgte am heutigen Freitag eine zweite Gruppe.

Für den nahegelegenen Bezirk Tishreen konnte unterdessen eine ähnliche Versöhnungs- und Evakuierungsvereinbarung erzielt werden, während für den Bezirk Qaboun noch etwas weiter südlich auch entsprechende Gespräche laufen. Bis zur vollständigen Befreiung der syrischen Hauptstadt Damaskus ist es noch weit, aber Armee und Regierung kommen damit auf den Weg dahin wieder ein gutes Stück voran.

In der drittgrößten syrischen Stadt Homs befindet sich die vollständigen Befreiung der Stadt durch die Evakuierung der letzten Reste von friedensunwilligen Bewaffneten aus der Vorstadt Waer derweil in der Endphase. Vorgestern wurde da die neunte Gruppe von friedensunwilligen Bewaffneten nach Nordsyrien evakuiert und mit der Evakuierung der letzten Gruppe von dort ist schon bis Ende nächster Woche zu rechnen. Damit wäre dann auch die letzte Terroristentasche in der Stadt Homs komplett befreit. Interessant ist dabei, dass letzte Woche auch schon einige der frisch nach Nordsyrien evakuierten und bis dato versöhnungsunwilligen Bewaffneten nebst ihren Familien nach Waer zurückgekehrt sind, nachdem ihnen das Leben unter der Herrschaft von türkisch geführten Jihadisten in Jarabulus auf Anhieb nicht gefallen hat.

Die syrische Armee ist zwischenzeitlich im Kampf gegen die Terrorgruppe ISIS damit beschäftigt, von Palmyra aus weiter nach Osten vorzustoßen und den Korridor von Homs nach Palmyra breiter zu machen. Dabei sind die Armee und ihre Partner in den Shumriyah-Bergen nördlich des Korridors nach Palmyra gerade wieder ein Stück vorangekommen.

Östlich von Palmyra haben die syrische Armee und ihre Partner auf dem Weg zur Pumpstation T3 und der Ortschaft Arak die Gegend Talilah eingenommen.

Bis nach Deir Ezzor ist es zwar noch weit, aber auch bei diesem Unterfangen geht es also weiter voran.

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25 Gedanken zu “Evakuierung von friedensunwilligen Bewaffneten geht in Syrien weiter

  1. Bei den Videos, wie oben verlinkt, frage ich mich immer, ob die überhaupt eine Kampfszene darstellen oder ob da nur für die Kamera mal etwas rumgeballert wird? In einer Wüste auf einem Hügel stehen und mit einem Sturmgewehr ziellos „Sperrfeuer“ geben – das ist doch nicht stand der Ausbildung 😮
    Ich kann ja verstehen, dass von echten Kampfhandlungen man keine Videos drehen möchte. Doch dann zeigt doch einfach die Kämpfer vor Ortsschildern und unverwechselbarer Architektur beim Fahnenschwingen.
    Ok, ist nur eine Szene. Die abgebildeten Panzer und auf Fahrzeugen montierten MGs, welche aus der Deckung geschossen haben, können echte Aufnahmen sein. Verwirrend ist es trotzdem. An der Glaubwürdigkeit des gesamten Filmmaterials wird aus meiner Sicht bei solchen Szenen stark gerüttelt.

    1. Kein Einwand 🙂

      … und besonders erfreulich, die vier jungen Offiziere kann man jetzt wirklich als „Ordensträger“ bezeichnen.
      Keine Verluste in den eigenen Reihen, einfach toll!

      …. und nicht zu vergessen die positive Motivation für andere Truppenteile!

    2. Ergänzung: Inzwischen gibt es auch den Videobeitrag dazu …
      (Video 4:59 min RU mit en Untertitel)

      youtu.be/AZhZuxtQ4Mg

  2. Die Nato und auch die Bundeswehr sind die reinste Witztruppe. Nur gut für die Beschäftigung mit sich selbst. Nicht den Hauch einer Chance gegen die russischen Spesnaz!

    1. Dem kann ich nur zustimmen. Und das was Merkel und von der Leyen jetzt mit der Bundeswehr anrichten wird der Truppe den endgültigen Todesstoß versetzen. Die Bundeswehr-Uni entfernt jetzt nämlich sogar Bilder von Helmut Schmidt! Die Bundeswehr wird in Zukunft nur noch zwei verschiedenen Charaktere von Soldaten anziehen, 1. den Söldnertypen und 2. den Opportunisten und Karrieristen. Beide taugen nichts für den Kampf, jedenfalls nicht gegen russische Soldaten. Merkel und die vdL sollten also besser mit ihrer aggressiven Politik gegen Russland aufhören, denn so etwas kann auch leicht mal eskalieren, und dann sieht die BRD mit dieser völlig demoralisierten und unmotivierten Bundeswehr ganz schön alt aus. Kämpfen bis zum letzten werden die Soldaten der Bundeswehr nicht mehr, da bin ich mir sicher.

      Die jetzt laufenden politisch-korrekten Säuberungen, die trotz diesem Franco A. keinerlei Berichtigung haben, werden der Bundeswehr noch gewaltig auf die Füße fallen. Ich schätze es geht dabei darum, die Bundeswehr endgültig von der jahrtausendealten deutschen Geschichte und ihren deutschen Vorfahren zu trennen um endlich die heißersehnte EU-Armee ohne Identität durchzudrücken, und um letztendlich die seelenlosen neoliberalen Vereinigten Staaten der EU zu errichten. Wer weiß was an diesem ziemlich obskuren Fall Franco A. wirklich dran ist.

  3. Wenn es nicht gelingt, die fünfhundert Jahre alte Kriegsverbrecherstrategie Englands zu unterbinden, wird auch ohne die USA irgendwo ein neuer Konflikt „zufällig“ aufflammen, bevor Syrien befriedet ist.

    Die Zentrale der Weltkriegsapologeten ist nach wie vor dort, wo Hegels genialster Schmarotzer beerdigt liegt: in London.

    Aber der Weltgeist ist eben Welt und nicht nur Erde.

    1. Stimmt. Dass in London einige von Hegels „Schmarotzern beerdigt liegen“, war wohl auch schon Karl Marx und Friedrich Engels aufgefallen.

  4. ***

    Es bedarf noch einiger Zeit, bis die wirklichen Drahtzieher auch dieses Krieges in Syrien an das Licht treten MÜSSEN! Noch können die sich hinter May, Merkel, Macron und anderen unfruchtbaren Gestalten und Idioten verbergen -noch.

    Aber die mathematische Präzision des Weltgeistes und Schöpfers dieses Universums läßt keinen Dauerschnupfen zu 🙂

  5. Das ist aus den „schwindsüchtigen“ kurz vor der Rente stehende Bergarbeitern der DNR und LNR geworden. Die die ukr.Putschpanzer mit blossen Händen aufgehalten haben.

    http://colonelcassad.livejournal.com/3404612.html#cutid1

    youtu.be/jH4UWZ0gqL4
    youtu.be/52sbElOWhfI
    youtu.be/0CeCndLCEF4

    Seit Sept. 2015 entsteht in Syrien eine Eliteeinheit nach der anderen. Die Syrere schaffen es auch mit der Zeit

    Zu DDR Zeiten habe ich diesen scheinbaren „Militarismus“ gehasst wie die Pest. Jetzt verstehe ich die Idee dahinter.

    Man muss sich sehr gut schützen vor diesen Verbrechern

  6. Die meisten der aus Barzeh Evakuierten stammen aus der Region Idlib, wie es auch der Fall mit den Evakuierten aus Aleppo gewesen war, soweit sie Syrer sind.

  7. Was mich überrascht ist, dass die Evakuierten von den Jihadisten in Jarabulus wieder nach Homs zurück gelassen wurden. Früher hat man die Menschen in den Lagern doch eher als Geiseln und Humanreserve für die eigenen Milizen gesehen. Lässt das auf ein grundsätzlich sich veränderndes Verhalten der „moderaten Opposition“ schließen, um eine gewisse Verständigungsbereitschaft zu zeigen? Hat das was mit den in Astana vereinbarten Schutzzonen und anhängigen Waffenstillstandsvereinbarungen zu tun?

    Herzliche Grüße, ped43z

    1. ped43z

      Es dürfte bei der Nichtverhinderung der Rückreise durch die Jarabulus-Jihadis nicht zuletzt auch an der realistischen Fähigkeit mangeln, die Bevölkerung da festzuhalten. Die Terroristen in Idlib versuchen nach wie vor genau wie ISIS, die Bevölkerung an Flucht zu hindern, doch auch da scheitert es an der fehlenden technischen Fähigkeit zum Einsperren der Bevölkerung.

  8. @K Laurisch @johanniskraut
    Optimismus ist wichtig – keine Frage, aber auch Realismus,
    das Gefühl bewusst beiseite drängen und sich nüchterne
    Zahlen und Landkarten anzusehen. Auch ich denke, dass
    die Bundeswehr nicht allzu schlagkräftig ist, aber … man
    schaue sich die möglichen Resourcen an.
    Kleiner Rückblick auf 1. und 2. Weltkrieg : es ist erstaunlich
    wie „toll und heldenhaft“ deutsche Soldaten gegen weit
    (zahlenmässig) überlegene Gegner erfolgreich waren –
    die überlegene Kampfkraft hat sich dann auch in schweren
    Anfangsverlusten der Gegner niedergeschlagen. Aber dann ?
    Letztlich hat sich immer der Nachschub bzw. die grosse
    Materialüberlegenheit durchgesetzt – und die spricht eindeutig
    für die grosse Koalition der westlichen Kolonial-Mächte.
    (industrielle Strukturen in Europa und USA viel grösser,
    moderner und effizienter als in Russland und Syrien)
    Ich möchte es nicht auf einen Versuch ankommen lassen !
    Von so manchen (überlegenen) Waffensystemen bleibt nach
    kurzer Zeit nicht viel übrig – oder man ist dann völlig überrascht,
    dass der Gegner völlig unbekannte neue Technik erfolgreich
    einsetzt – was wissen wir denn wirklich über deren
    Entwicklungen ? Ausserdem ist es immer noch fraglich, wie
    weit sich China oder gar Russland in Syrien engagieren
    würden, wenn es hart auf hart kommt !
    Lasst uns hoffen, dass die Abschreckung funktioniert oder
    zumindest dass die USA sich wirklich heraushalten, wenn
    die „Europäer“ dem Willen Nethanjahus nachkommen sollten
    – auch dass die Türkei nicht rückfällig wird. Wenn der Konflikt
    allein auf Syrien beschränkt bliebe wäre ich auch sehr optimistisch.

  9. Es gibt Meldungen, nach denen die SDF den gerade eingenommenen Tabqa-Damm in Regierungskontrolle abgeben wollen.

    Wenn (!) es so wäre: höchst überraschend aber erfreulich. Spricht man sich hinter den Kulissen schon ab,dass man der SAA beim Marsch auf Deir Ezzor helfen will?

    1. Warten wir erst einmal ab. Die Forderungen auf Zugang zum Mittelmeer ist da eher erschreckend.

      1. dafür aber Folgerichtig, denn wie soll Kurdistan,denn sein Öl vermarkten und die Gas Leitung aus Katar, muss ja auch zu einem Mittelmeerhafen, wenn es Europa Erreichen soll.

    2. Es geht doch gar nicht um Deier azzor. Südwestlich von Palmyra kommt man 10 km pro Tag vorwärts, im Osten 10 m. Ziel ist der Euphrat bei Raqqa und das auf Wunsch der USA. Diese haben die UN bestätigen lassen, das der Giftgasanschlag bei Aleppo nicht von der SAA gekommen ist. Seitdem läuft alles wie gewohnt. Die USA wollen Raqqa um jeden Preis, deshalb auch der Vertrag mit den 4 Schutzzonen.
      Die SAA soll wohl von Aleppo als auch Homs (entlang der Aleppo Lebensader) an die Zone um Taqqa heran. Da die Kurden jeden Mann für Raqqa brauchen, übernehmen die SAA den Schutz von Tabqa und den Dämmen. (genau wie Afrin und Manbji) Die Aktion mit den Damm musste sein, bevor man auf Raqqa marschiert und die SAA war zu weit weg.
      Danach wird die SAA Ihr schweres Zeug auf der den gegenüberliegenden Euphrat-Ufer in Stellung bringen. Und von da geht’s am Euphrat entlang nach Deier Azzor ohne SDF, da die Raqqa beschäftigt sind.
      Natürlich geht es von Palmyra nach Osten, da scheint aber im Augenblick wichtiger zu sein, den Nachschub nach Ostghouta zu erschweren.

  10. Die Airbase ist nun in SAA Hand. Mal schauen ob es nun schnell nach Süd Osten geht. Noch die Tabqu Base zurück bekommen und die Luftverteidigung nach Norden kann wieder aufgebaut werden und das wichtige Zentrum ist Save.

  11. Hallo PB, Hallo User,

    schön Eurer Diskussion zu folgen.

    Aber Widerspruch was die Situation in Raqqa und am Damm angeht.

    Wenn ich Syrer wäre wäre mein Hauptziel immer noch die irakische Grenze entweder an/mit/auf der Khwaibyra Road oder weiter südlich bei Haditha/Al-Qa’im.


    https://southfront.org/syrian-army-advancing-towards-raqqah-province-after-liberation-of-jirah-military-airbase/

    Die Erfolge bei Jirah Military Airbase sind gut und sehr erfreulich, da es eine strategische Sperrposition war, aber die ist ja nun eine gut zu verteidigende Position um die Gegengen unter taktischer und strategischer Kontrolle der SAA zu halten. Die Schmuggelroute auf dem Euphrat aus der Türkei dürfte ja auch unter Kontrolle sein.
    N.m.M. ist der Marsch auf Maskanah, zur Zeit nicht Ziel führend, was gibt es da, was jetzt (!) die SAA braucht? Die Straße ist gut zu verteidigen, in bergigen Gelände, einige Brücken könnten durch IS gesprengt werden…
    Auch die Übernahme des Damm bei Tabqu und damit die Entlastung der Kurden sind taktisch nicht schlau. Das trifft auch auf Raqqa zu, außer Propagandaerfolge, viele Tote und Zeitverlust gibt es da meiner Meinung nach nichts zu holen.
    Die Kraft der SAA wird n.m.M. für das Hauptziel gebraucht, die Landverbindung in den Irak.
    Und diese gilt es ja auch gerade gegen die US-Kurden und israelisch/jordanische Südrebellen zu sichern.

    Südfront schreibt unter den Titel: „Popular Mobilization Units To Advance On Syria-Iraqi Border“
    „The Popular Mobilization Units (PMU) captured the road linking Sinjar to Baji and Kairawan as part of its Operation “Mohammed Rasool Allah 2″.
    https://southfront.org/pmu-to-advance-on-syria-iraqi-border/
    Es scheint also wichtig!
    Ich wünsch gutes gelingen!
    Gruß PAule

    1. PAule
      Die Kraft der SAA wird n.m.M. für das Hauptziel gebraucht, die Landverbindung in den Irak.

      Und welchen Nutzen bringt die Landverbindung in den Irak zum jetzigen Zeitpunkt? Die meisten Gebiete sind noch in IS-Hand. Die meisten Großstädte sind näher am Mittelmeer als am Irak und auch im Irak ist Mangel. Eine Landverbindung in den Irak ja, aber mit höchster Priorität????

      Das Ganze, was da läuft, vor allem nach dem Angriff auf den Flughafen bei Homs macht nur Sinn, wenn es einen Kuhhandel gibt. Die USA will so schnell wie möglich Raqqa, dafür bekommen die Kurden Knete. Für den Angriff wird man wohl schweres Gerät brauchen, das will man den Kurden mit Rücksicht auf die Türkei nicht geben.

      Die schweren Sachen hat die Syrische Armee. Die hat aber viele Gegner. Und unter den vielen ist die IS mit Ihren Wüstengebieten der Unwichtigste. Also macht man ein Angebot: Wir sorgen durch diplomatischen Druck auf die Geldgeber dafür, das Ihr eine gewisse Zeit nur einen Feind habt.

      Der Vorteil für die SAA ist: Man kann sich auf den IS konzentrieren. Es winkt eine riesige zusammenhängende Fläche: Euphrat-Damaskus-Hama-Aleppo und was noch wichtiger ist: Die lange Front Aleppo-Palmyra verkürzt sich auf Palmyra-Euphrat.

      Mit dem Fall Raqqas wird die USA die IS als besiegt ansehen. Und wenn die SAA mit ihren Eliteeinheiten angreifen kann, dürfte dieses riesige Projekt realistisch sein.

      1. Hallo Lutz,

        Die Sicherung der Staatsgrenzen zum Irak ist entscheidend für die Zeit nach dem heißen Krieg. Es geht um Wasser, Handel, Wirtschaft. Um den Einfluss der USA – die verschwinden nicht wen IS „besiegt“ ist.
        Wo die einmal sind bleiben sie. Im Süden Israelis, Jordanier und Saudis im Süd-Osten, im Norden Kurden und Türken und Turmenen und im Nord-Westen und Westen die US-Israel-Kurden. Gegner wohin man schaut.

        Der Alptraum für die Syrer. Ein Zustand in dem sie nur über das Meer Verbindungen zu anderen Ländern haben. Gaza in groß?

        Die Verbindung übers Meer lässt sich leicht kappen. (Siehe Jemen.)
        Ein neuer Giftgasangriff? Ein Kriegsverbrechensprozess gegen Assad – Polizeiaktion gegen Terroristen. Sanktionen wegen … Such Dir ein Grund aus.
        Ergebnis: 100% Abhängigkeit der Syrer von Transportkapazität der Russen und nicht nur politische Isolation sondern auch technische Isolation der Syrer.

        Die USA wollen nicht nur spielen.
        Vorteil der Iraker und Iraner, Verbindung zum Mittelmeer, falls das Rote Meer mal gesperrt ist oder der Suez-Kanal.

      2. See ich auch so, die Verbindung zum Irak ist ser wichtig, und unterbräche auch die Verbindung der Proxys nach Jordanien.

        Und da wird vermehrt Aktivität gemeldet, lt. Ivan Sidorenko kämpfen Amis und vielleicht Briten aktiv mit gegen ISIS in dem Gebiet.

        Wobei es zu bezweifeln ist, dass es in der Wüste ernsthafte Kämpfe gibt, und was die Bilder zeigen ist auch kaum nachvollziehbar.

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