Syrische Armee rückt östlich von Palmyra vor

Während Russland, die Türkei und Iran am heutigen Donnerstag in Astana die Einrichtung von vier Deeskalationszonen im Westen von Syrien vereinbart haben, sind die syrische Armee und ihre Partner östlich der zentralsyrischen Stadt Palmyra weiter gegen die Terrorgruppe ISIS vorgerückt.

Wie Al Masdar News berichtete, stehen die syrische Armee und ihre Partner nun östlich von Palmyra unmittelbar davor, die Talilah-Kreuzung einzunehmen und sind auch fast schon in Schlagdistanz für den noch zehn Kilometer weiter östlich gelegenen Flughafen der T3-Pumpstation. Hamza Sulyman hat den Vorstoß der Armee östlich von Palmyra in eine Karte eingezeichnet:

Günstig für die syrische Armee ist, dass vor einigen Tagen von Jordanien aus operierende US-unterstützte Kräfte, die sich gegenwärtig „Maghawir Al-Thawra“ oder „Kommandos der Revolution“ nennen und dem Vernehmen nach einigermaßen mit der syrischen Armee auskommen, vom Tanf-Grenzübergang zum Irak aus südlich an Palmyra vorbei Richtung Euphrat vorgerückt sind.

Den Kräften der Terrorgruppe ISIS fehlt es dadurch südlich und südöstlich von Palmyra völlig an stretgischer Tiefe, sodass, wenn die Beziehungen der syrischen Armee zu den „Maghawir Al-Thawra“ halten, die syrische Armee da von Süden her den Rücken frei haben dürfte und nicht nur die Station T3 einnehmen können sollte, sondern im Grunde da eigentlich nördlich der „Maghawir Al-Thawra“ bis nach Deir Ezzor, wo seit geraumer Zeit rund 100.000 Menschen und Truppen der Armee von ISIS-Terroristen belagert sind, durchmarschieren können müsste.

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36 Gedanken zu “Syrische Armee rückt östlich von Palmyra vor

  1. “ wo seit geraumer Zeit rund 100.000 Menschen und Truppen der Armee von ISIS-Terroristen belagert sind, durchmarschieren können müsste.“
    .

    Der Irrsinn hat schon viel zu lange gedauert. Es wird Zeit dafür. Last uns alles dafür machen und geben dass es bald ein gutes Ende nimmt. Ein Ende im Interesse der Syrer.

  2. Ich bin nun wirklich kein Militärstratege und auch kein Kenner der syrischen Politik, wer mit wem und wer nicht. Aber was passiert, wenn die Kommandos der Revolution westlich an Deir ez Zor vorbei nach Norden vorstoßen, bis zum Kurdengebiet? Ich habe immer noch die Befürchtung, dass Syriens Ost-West-Teilung nicht vom Tisch ist.

  3. Horst
    Die USA unterstützen die „Grünen“ Kommandos der Revolution.

    Andreas
    Wenn die Grünen versuchen sollten, östlich oder westlich von Deir Ezzor bis zum Kurdengebiet vorzustoßen, dürfte das ein grobes Faul sein und die syrische Armee und Russland müssten dann wohl ran, um da gegenzusteuern. Bisher sieht das allerdings nicht danach aus.

    1. „Grüne..“ was für Dinger? Gaddafi? Sry, aber manchmal blickt man in dem Wirrwarr von Designerbegriffen und dem Tempo in dem „Oppositionsgruppen“ aus dem Boden gestampft werden nicht mehr ganz durch.

      1. @TaxiMan: Auf ganz vielen Kriegskarten, z. B. jene auf
        https://en.wikipedia.org/wiki/Cities_and_towns_during_the_Syrian_Civil_War
        werden die Farben folgend gesetzt:
        gelb: Kurden/SDF
        rot: SAA & friends
        schwarz: ISIS
        grün: bewaffnete Opposition (alles, von Al Quaida bis zu „moderaten Rebellen“.)

        Die Bündnispolitik innerhalb der „Grünen“ ist so unübersichtlich, dass hier nicht weiter unterschieden wird. Alle „Grüne“ werden vom Territoritum des benachbarten Auslandes aus unterstützt. Sie verkaufen sich untereinander Waffen, Munition. Manchmal bekämpfen sie sich auch untereinander. Es gibt Gruppen, welche klare Proxy-Krieger sind, welche z. B. aus Saudi Arabien finanziert werden. Dann gibt es Gruppen, welche eher kriminell sind und/oder religiös fanatisch. Ohne den Nachschub aus der Türkei, dem Libanon und Jordanien und zumindest medizinische und feuertechnische Unterstützung aus Israel würden die Grünen innerhalb von Wochen zusammenbrechen. Unter dem Namen „humanitäre Hilfe“ werden auch EU-Gelder in die Gebiete der „Grünen“ gepumpt.

        Russland versucht seit langem die „Grüne“ zu spalten. Die terroristischen Gruppen mit Bezug auf Al Quaida sollen isoliert werden von lokalen Widerstandsgruppen, welche an einer politischen Lösung interesse zeigen. Durch die Abhängigkeit vom Nachschub sind die Proxy-Krieger von der Türkei und Jordanien abhängig und so indirekt steuerbar.

      2. @Reisender

        achso, Danke. Ja die grüne Bande kenne ich natürlich. Dachte es gibt was neues. Bei dem Tempo in dem vom Wertewesten in Syrien umgeflaggt wird bzw eine neue Drecksverein-Marke nach der anderen aus dem Boden gestampft wird weiss man ja manchmal nicht…

    2. Hallo PB,

      haben die Gutmenschen dieser Welt schon mal die Möglichkeit zu einem gewinnbringenden Foul versäumt?

      Besser ist man verlässt sich nicht auf Spielregeln, wenn man kann…

      @Horst, @Andreas ich stimme zu.
      Sie werden es nicht im Norden von Deir es-Zur versuchen aber das erreichen des Euphrats und dann den Fluß entlang nach Süd-Ost. Aufgabe: Wasser (!!!) und Energie (Strom, Gas, Öl) sichern.

      Gut dargestellt hier: http://www.scinexx.de/dossier-detail-86-8.html
      In aller Kürze: http://www2.klett.de/sixcms/media.php/229/konflikt_euphrat.pdf

      genauso wichtig, Sicherung Landwirtschaft: 2015 wurden 900.000 Hektar Weizen angebaut, vor dem Krieg waren es 1,5 Millionen. Große Flächen davon liegen am Euphrat und im Kurdengebiet! oder an der syrisch/israelisch/jordanischen Grenze.
      Etwa 60-70% der Flächen in ganz Syriens wären verloren.

      Und Menschen. Im Euphrattal leben etwa so viele Menschen wie in Damaskus!
      Schön hier zu sehen: http://1.bp.blogspot.com/-swn-yUDZmqc/VZGaUHtQ0II/AAAAAAAAkKo/sz8Hg_KLZkg/s1600/syrien_einwohnerdichte.jpg

      Und die strategische Sicht, Trennung von Irak-Iran und Syrien auf den Landweg durch US- und/oder Türkisches Gebiet , aber Schaffung einer möglichen Landverbindung von Israel nach Saudiarabien.

      Ich bin also wirklich skeptisch was die Entwicklung Syriens als souveränes Land angeht – aber manchmal muß man Entwicklungen eben akzeptieren.

      Traurig
      PAule

    3. Volksrevolution bedeutet, Absetzung der reaktionären Macht und Aufbau der Versorgungsinfrastuktur im Sinne des sozialen Fortschritts. Was der US-geführte Westen unterstützt, ist genau das Gegenteil von Revolution, nämlich Reaktion.

  4. Die „New Syrian Armee“ bestand ja damals aus nur ein paar Mann, die bei ihrer Luftlandeaktion aufgerieben wurden.

    Ich glaube nicht, dass das heute sehr viele sind.
    Allerdings wechseln die Gruppen sehr schnell ihre Fähnchen, wenn es dafür Ressourcen gibt, also kann sein, dass da diverse „Rebellen“ aus dem Süden auf den Zug aufspringen.

    Weiß man denn irgendetwas, wer genau von den Amis diese Gruppen wie direkt führt?

    Die Gefahr eines Flankenangriffs wird durch diese grüne Färbung nicht unbedingt viel niedriger; die dürften an zwei drei Positionen in der Wüste sitzen,wenn ISIS-Kräfte vom Euphrat Richtung Arak fahren wollen, werden sie das können.

    Aber sie haben jetzt natürlich auch andere Sorgen.

    Mit dem Memorandum sind Offensivaktionen gegen die vier Gebiete wohl erst mal runtergedreht (man kann natürlich weiter gegen die Terroristen vorgehen, aber das wäre jetzt wohl nicht das richtige Zeichen), so dass Kräfte frei werden.

    1. andreas

      „Weiß man denn irgendetwas, wer genau von den Amis diese Gruppen wie direkt führt?“

      Die werden, soweit mir bekannt, vom US-Militär geführt und unterscheiden sich dadurch von den CIA-geführten „Südfront-Rebellen.“

  5. Die Aufgaben, die ISIS Erledigen musste, die Ethnische Säuberung und Selektierung, haben sie Erledigt, jetzt sie für die Herren“menschen“ Dynastien verzichtbar, nicht Vorzeigbar , darum sind sie nun zur Vernichtung Ausgeschrieben, um die Eroberten Gebiete von Syrien, auf Dauer zu halten, sind die moderaten Kopfabschneider besser geeignet, denn sie sind schon Teil, der Nachkriegs Aufteilung Verhandlungen, in Astana und in Genf. Sie sollen jetzt, soviel Land, in Beschlag nehmen, wie möglich. Das machen sie wohl auch sehr Erfolgreich, während die Syrischen Heimatverteidiger, von Hügel zu Hügel und von Dorf zu Dorf schleichen dürfen, stürmen die moderaten Kopfabschneider, mit Riesenschritten, Richtung Euphrat und Deir ez Zor.

    1. Hahaha, von Dir liest man auch nur Dünnsch***. Wieso meldest DU dich nicht freiwillig an die Front und unterstützt die syrische Armee dort nicht Vorort? Ich glaube kaum das Du den Einblick in die Zukunft hast. Nichts ist in Stein gemeißelt und Grenzen sind nicht für die Zukunft gedacht. Aus meiner Sicht stehen die USA alleine in Syrien, sie sind umzingelt von allen Seiten. Die Front zu Jordanien werden sie auch nicht ewig halten können. Ich sehe das nicht so schwarz wie Sie, da ich 1998 schon in Serbien mein Land verteidigt habe und hier eine Verdrängung der USA aus dem Nahen Osten erleben darf. Ich verstehe nur ihre Sorgen nicht die syrische Armee ist doch schon am Euphrat und in Deir Ezzor, kontrolliert die meisten strategischen Landstriche, bis auf Raqqa. Die Kurden werde dort nicht ewig verweilen, da müssten sie das ganze Land ethnisch Säubern und wird nicht funktionieren. Ich bin mir sogar sicher das die Russland/Iran/Syrien und die Türkei einen Plan haben um die Kurden die bei den USA in Lohn und Brot stehen loszuwerden. Der Angriff auf die US gestützten Kurden war so ein Signal.
      Abwarten; Geduld sofern das bei einigen möglich ist, ansonsten hinfliegen sich einer internationalen Brigade anschließen und gegen die Kopfabschneider kämpfen.

      1. Sehr geehre/r Legija, aber Fakt ist, das die Höllenkreaturen, der Herren“menschen“ Dynastien, nun Sicher und Geborgen, in Schutzzonen, neu Bewaffnet werden, mit reichlich Drogen versorgt und mit Dollar Zugesch***en werden können, denn alle Schutzzonen, liegen praktischerweise, an den Grenzen der Länder, Irak, Jordanien, Israel, Libanon, Türkei, von wo ihr Nachschub Rollt. Die normalen Syrer und die Syrischen Heimatverteidiger, hingegen sind NICHT Schützenswert. Die nächsten Vernichtungsflüge der Israelischen Air Forces und der US Air Forces, gegen die Heimatverteidiger, werden folgen.

  6. Heimlich, still und leise, quasi durch den Türschlitz, wird folgendes verkündet: NoFly-Zone über Syrien… für US-geführte Flieger!!!
    Vielen wird die Bedeutung dieser Nachricht, sollte sie der Verifikation Stand halten, erst viel später bewusst werden.

  7. @ PAule

    Zweifellos, der Euphrat ist wichtig.

    Man sollte jetzt allerdings nicht die rasanten Fortschritte auf den Karten für die „Maghawir Al-Thawra“ überbewerten. Es gab Fotos in der Wüste, zwei Wadi sollen erobert worden sein; dafür reichen schon ein paar Leute mit ein paar Fahrzeugen.

    Dieses riesige Gebiet wird wohl keiner sehr dicht besetzen können; warum auch.

    Insofern ist es eine Sache, dort auf der Karte tausend Quadratkilometer in drei Tagen einzufärben; auch nur einen Ort am Euphrat einzunehmen schon eine andere.

    Der Versuch, noch als New Syrian Army, NSA (was für ein Marketingprofi hat sich diesen Namen ausgedacht), Abu Kamal einzunehmen, scheiterte krachend.

    Es hieß sie hätten Luftunterstützung mit Hubschraubern von den Amis, und Unterstützung von lokalen Stämmen gehabt; ersteres war viel zu wenig, da letzteres offenbar ein Wunschtraum war.

    Gibt es irgendeine Zahl, wie viele Mann das jetzt sein sollen?

    Die Gefahr besteht darin, dass neue Organisationen gegründet werden, oder bestehende Minigruppen dafür genutzt werden, um lokale Stämme und auch ISIS-Mitkämpfer aufzunehmen, die dann lokale Macht übernehmen könnten

    Militärisch wird der jetzige Haufen keine große Rolle spielen; weder, dass sie der SAA den Rücken dort frei halten können, noch dass sie da große bewohnte Gebiete wirklich erobern können, statt durch die Wüste zu fahren und ein paar Fotos zu schießen.

    Aber ja: gerade weil es so einfach ist, die Karte dort einzufärben, wäre es eine Überlegung, dort einfach ein paar rote Fähnchen zu setzen, auch damit niemand auf dumme Ideen kommt.

    1. Hallo Andreas,

      stimmt schon das besetzen einzelner Wüstenoasen allein, macht noch keinen Sieg.

      Aber ich denke ich erkenne einen strategischen Plan der Schritt für Schritt abgearbeitet wird und zur Teilung Syriens führen wird.
      Ich halte ihn sogar für brillant geplant und scheinbar auch durchgeführt.
      Das ist das für mich das Entscheidende.
      Ich halte die USA für die Planer.
      Ihre Hilfskräfte sind Israelis (Aufklärung, Waffen, Munition, Luftwaffe), Jordanier (operationale Basis, Aufmarschgebiet und Waffenhilfe) und Franzosen, die mit Flugzeugen die Kurden unterstützen und die Engländer scheinen mit Spezialkräfte dabei zu sein. Die Saudi mit Logistik, Waffen und Munition, und Geld für die Unterstützung der Jordanier.
      Beachte auch diese Meldungen:

      „Der Raum Albukemal und el-Qaim im Irak spielt einen großen Faktor für die USA in naher Zukunft. Es wird den IS nicht nur daran hindern, Angriffe auf den Irak auszuführen. Washington will auch die pro-iranische Schiiten-Miliz Haschd Schaabi und iranische Revolutionsgardisten im Irak blockieren. Diese Kräfte sollen von Syrien isoliert werden. Ziel ist es, die Ausweitung Irans auf Libanon, Damaskus und Bagdad zu stoppen.“

      Aus: https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/49004-rt-exklusiv-usa-rucken-jordanien-spezialeinheiten–syrien-irak-albukemal-rebellen/ von Anfang April.

      siehe: https://www.google.com/maps/place/Qa'im,+Iraq/@34.3441379,40.9928979,11z/data=!3m1!4b1!4m5!3m4!1s0x15466cae55b583e3:0xfca6732bc8c10578!8m2!3d34.316858!4d41.1602597

      Also eines führt zum Anderen.
      MfG PAule

      1. Und wie sollen die USA das mit 1200 Mann und ein Paar Milizen halten auf Dauer? Das Schauspiel Syrien dient als Ablenkung der Demontage des Dollars. Die USA wird das nicht ewig durchstehen und Ihre Verbündeten mit ins Grab nehmen, einige springen jetzt schon ab. Dieser RT Bericht ist sehr amüsant und meiner Meinung nicht aussagekräftig. Lieber die Zustände der Länder USA, Saudi Arabien, Jordanien beobachten. Im Irak dürften die USA ziemlich mit den Taliban und anderen beschäftigt sein. Wer erst vor kurzem seine Obergrenze zum Schulden machen erhöht hat und in Saudi Arabien auch nicht mehr das Geld fließt ist vieles nicht wie es scheint. Und das beste an dieser Sache, in diesem Wirrwarr untergräbt China still und leise den Dollar. Was wir hier sehen ist der Todeskampf der drei Hauptakteure, Israel, USA und Saudi Arabien. Das einzige was zwei dieser Akteure gefährlich macht, es sind Atomkräfte. Schießen die zuerst, verschwinden sie auch von der Landkarte.

      2. Hallo @Legija,

        Entlang des Euphrats leben ca. 2-3 Millionen Menschen. (Syrien hat in den letzten 30 Jahren seine Einwohnerzahl von 5 Millionen auf 21 Millionen vervierfacht!) Die Stämme dort waren schon immer auf ihre Eigenständigkeit bedacht und haben das auch der IS gegenüber getan. Was nicht schwer war da sie sich gleichen. Viele der dort lebenden stammen wohl ursprünglich aus dem Irak…

        Den Amerikanern ist das egal sie wollen nur eines: keine Landverbindung zwischen Irak und Syrien. Und die dort heimischen IS macht den Job gerne. Sie müssen dazu noch nicht einmal den Herrn wechseln oder neue Soldverträge unterschreiben.
        ~
        Das mit der Dollar-Abschaffung wird wohl noch eine Weile dauern, jedenfalls lange genug das wir es hier außen vor lassen können…
        Was die Hauptakteure Israel, USA und Saudi Arabien angeht, naja da sind die Namensschilder der Kategorie Staat, mehr leider nicht. Wenn du wirklich wissen willst wer den Ton in der Welt angibt schau hier:

        http://www.blicklog.com/2011/08/22/neue-studie-der-eth-zrich-ber-einflussreichsten-unternehmen-der-welt-besttigt-groe-machtkonzentration-in-wenigen-hnden/

        Hatten wir 2011 auch hier bei PB.

        einige Namen:

        1 BARCLAYS PLC
        2 CAPITAL GROUP COMPANIES
        3 FMR CORP
        4 AXA FR
        5 STATE STREET CORPORATION US
        6 JPMORGAN CHASE & CO.
        7 LEGAL & GENERAL GROUP PLC
        8 VANGUARD GROUP, INC., THE US
        9 UBS AG CH
        10 MERRILL LYNCH & CO., INC.
        11 WELLINGTON MANAGEMENT CO. L.L.P. US
        12 DEUTSCHE BANK AG

        13 FRANKLIN RESOURCES
        14 CREDIT SUISSE GROUP
        15 WALTON ENTERPRISES LLC

        16 BANK OF NEW YORK MELLON CORP
        17 NATIXIS
        18 GOLDMAN SACHS GROUP, INC
        19 T. ROWE PRICE GROUP, INC.
        20 LEGG MASON, INC.
        21 MORGAN STANLEY
        22 MITSUBISHI UFJ FINANCIAL GROUP, INC.
        23 NORTHERN TRUST CORPORATION
        24 SOCIÉTÉ GÉNÉRALE
        25 BANK OF AMERICA CORPORATION

        Zusammenfassung
        http://www.physorg.com/news/2011-08-powerful-corporations-world.html

        Gruß PAule
        Ps: Bitte wenn die US-Boys es Gewinn bringen ein schätzen würde könnten sie innerhalb von einer 2-3 Wochen auch mal 100.000 Mann in die Gegen verlegen.
        Ich will hoffen das sie darin keinen(!) Nutzen erkennen.
        Es gibt ihn nicht sie erreichen scheinbar (leider) auch so ihr Ziel.
        P.

      3. @PAule

        Ich seh das etwas anders, wären die Menschen dort gleich würde der IS jetzt nicht in solchen Problemen stecken. Über die Namensschilder USA, Israel usw bin ich mir schon im klaren. Es kostet diese Leute halt immens Geld ohne dabei wichtige Ergebnisse zu erzielen, deren Plan steckt eh schon ziemlich im Verzug. Die auf der Gegenseite sind nicht blöd und auf diesen Landgang zu verzichten. Was die Kampfkraft der US Boys und Ihrer Verbündeten angeht hab ich damals schon im Kosovo gesehen und das ist nicht wirklich was was mir wirklich Sorgen bereitet. Unser Abzug aus dem Kosovo hat fast 14 Tage gedauert, die Invasion auf Kosara war ein reines Debakel für die USA und die Albaner.
        Leider hatten wir nicht genügend Luftabwehr um unser Kernland zu verteidigen. Wie gesagt über die USA Boys und deren Milizen halte ich nicht viel, die UCK haben wir geschlagen. Man sieht es auch im Donbass, was die USA Ausgebildeten Fanboys dort erreichen. Sofern ich den Quellen aus Serbien richtig berichten ist eine gemischte Truppe ca. 2000 Mann stark bestehend aus Tschtschenen und Russen (Spezialisten) akiv jetzt im Krieg involviert, die SAA Tiger Einheiten sind unterwegs in Richtung Deir Ezzor. Nicht alle sind so blöd. Die USA stehen in Syrien nicht Serbien oder einem Drittstaat gegenüber. Ich sehe das nicht so Düster wie Ihr, da ich den Kampf gegen diese USA Fanbovs irgendwie kenne und nicht sonderlich überzeugt bin. Es könnte auch gut möglich sein das eine Front gegen die YPG oder PKK eröffnet wird um die USA in diesen Treibsand hineinzuziehen. Die USA ist zahlungsunfähig, immer neue Obergrenzen zu errichten wird diese Lage nicht lösen. Die haben im Innland genug Probleme zwischen der Soros Antifa und den Patrioten. Ich würde mir lieber Sorgen machen das Ihr in Deutschland nicht bald alle islamische Namen tragen werdet. Man darf gespannt sein was sich das alles noch verschiebt.

  8. Ein aktueller Rundblick über die Globalisten-Medien (insbesondere in das Propaganda-Flaggschiff Zeit-online) ist m. E. recht ermutigend: Z. B. wird dort erstmals die Korruption der Poroschenko-Ukraine thematisiert und die Deeskalationszonen-Strategie von Astana zähneknirschend „geschluckt“.

    In einem anderen Globalisten-Medium (FAZ? Welt-online?) wurde gestern Deeskalation bezüglich Nord Korea eingefordert (sinngemäß: „Süd Korea muß in Entscheidung über möglichen Atomangriff einbezogen werden, weil in diesem Fall ebenfalls stark betroffen“ o.ä.).

    Diese Tendenzen passen zum aktuellen Analitik-Text, in dem es um die geplante EU-Armee im Zusammenhang mit einer potentiellen Unterwerfung von Frau Merkel geht. Auch zum zeitlichen Kontext mit ihrem gestrigen Besuch in Moskau.

    Auch Thierry Meyssan äußert sich (in seiner Einschätzung vom 3. Mai zu Trumpschem Vorgehen in Syrien) wieder optimisischer und Russophilus sowieso (sehr lesenswert sein Text zu Stärken und Schwächen der NATO vor ein paar Tagen).

    Von daher sind der globalistischen Kriegsmaschinerie bezüglich Ost-Asien, dem Donbass, Syrien (plus Irak und Libyen) m. E. aktuell einige Giftzähne erfolgreich gezogen worden und ich glaube nicht, daß sie in Syrien noch mal groß aufmucken kann.
    Größere Sorgen mache ich mir derzeit um Europa.

  9. Ein schöner, echter Erfahrungsbericht eines Deutschen, der nur zum dem Zweck nach Syrien gereist ist, um die Wirklichkeit und nicht die in den deutschen/westl. Medien geschilderte Situation zu sehen.
    Unter anderem durch die Sanktionen verursachte Armut.

    Der Hamburger Schneidermeister und Modeschöpfer, Marco Glowatzki fuhr von Dezember 2016 bis Januar 2017 für 14 Tage allein in das kriegsgeplagte Land Syrien. Was er dort hörte und erlebte, steht im „krassen“ Widerspruch zu den Syrien- Darstellungen in hiesigen Leitmedien.

    https://www.rubikon.news/artikel/der-leise-tod
    z.B. für mich ganz neue Info:

    „Ein anderes Beispiel: Syrien war der größte Weizenlieferant Italiens, das seine Nudeln aus syrischem Weizen hergestellt hat. Die Exporteinbußen kann man sich in etwa vorstellen. Mich als Schneider trifft der Boykott syrischer Baumwolle. Es ist die feinste Baumwolle der Welt, aus der besonders edle Musselin-Stoffe hergestellt wurden. Die Haute Couture Häuser des Westens waren große Abnehmer und müssen sich nun mit einer qualitativ minderwertigeren Baumwolle aus Ägypten begnügen.

    wirklich lesenswert.

    1. Eine hervorragende Schilderung der von mir svhon so vermuteten Ursachenund Zusammenhänge der Raublust der USA und deren Mitläufel

    2. Sehr geehrtes Hab Kind, Syrien und die Syrer, waren ein wohlhabender Staat und sein Bürger, hatten eine Soziale Absicherung, die den Arbeitsdrohnen, in Europa, die heute Laut Mit-brüllen, Schlachtet den Diktator, die Tränen vor Neid, vor die 3D Brille, treiben würden.
      Einer der vielen Gründe für die Herren“menschen“, die Länder zu Zerschlagen, denn so-etwas, wie im IRAK, Syrien und Libyen, darf hier nicht als Beispiel bekannt werden, wo man seine Arbeitsdrohnen, gerade auf Soziale Diät setzt.

  10. Tiger geht nach Osten. Definitiv hat man von Nord Hama abgesehen. Es wird versucht nach Deir ez Zoir vorzustossen. Ein Teil von 5 Korpus bleibt in Nord Hama. NDF hat neue Waffen von Russland bekommen.

    1. Heute Nacht haben Russische Flugzeuge Angriffe geführt in Ost Homs und Dorf Suhna welche sich 40 Km östlich von Palmira befindet. Ziel waren in erste Linie Oel Lager von IS. Operation um Blockade von DEZ zu brechen trägt Name Operation Levante. Levante an arabisch heiss Khuzam und ist auch Name SAA Generals welche in Latakia gefallen ist. Diese General hat erste seine Einheiten 2012 von Aleppo nach DEZ geführt und war Freund von Zahredina.

    2. Dafür sind in Hama eine Gruppe von ca. 2000 Leuten (Spezialisten) bestehend aus Tschetschenen und Russen eingetroffen die diese Arbeit übernehmen werden. Keine Sorge, Finale Phase für die Kopfabschneider.

  11. Die komische website der OLIV GRÜNEN namens adoptrevolution ist schon ganz verbittert. Die heulen, dass sich „Jaysh al-Islams wichtigster Financier ist Saudi-Arabien“ und „Faylaq al-Rahmans Mäzene sitzen in Ankara und Katar“ gegenseitig vernichten. Russland scheint also tatsächlich Katar (Beteiligung am Gaskonzern) und die Türkei ins Boot geholt zu haben.
    Zu Felix Klinkenberg : Ist seine pessimistische Einschätzung begründet ?
    Ich hatte vor drei Jahren ähnlich gedacht. Also, dass sich die USA nach langer Schlacht, die Rosinen rauspickt.

    1. Also ich glaube eher die Amerikaner sind kriegsmüde und Proxys zu finden scheint auch nicht mehr so einfach, wie man an der Truppe an der jordanischen Grenze sieht. Trump denkt wohl eher, als mancher Politiker in der Kosten-Nutzen- Rechnung und die sieht schlecht für die USA aus. Die Grundüberlegung könnte sein: Wir vernichten die IS (zumindest auf dem Papier) und halten uns aus den Regional-Streitereien der Kleinmächte raus. Wir liefern allen Seiten Waffen und die destabilisieren die Region auch ohne uns. Am Ende über irgendwelche Allianzen zu philosophieren, halte ich für vertane Zeit, am Ende will jeder die Supermacht in der Region sein: Israel, Türkei, Saudi-Arabien, Iran…
      Die USA brauchen Asad im Kampf gegen den IS. Alles was man jetzt noch negatives zu Assad hört, ist wohl US-innenpolitisch bedingt. Aus diesen Grund hat man wohl einen Waffenstillstand vereinfacht zwischen FSA und SAA organisiert und die Geldgeber sollen dafür sorgen, das der auch hält.
      Ansonsten gibt es wohl einen großen Plan mit vielen Beteiligten.
      Die US-Proxys rücken von Jordanien Richtung Euphrat vor und ermöglichen so der SAA den Vormarsch auf Deier Azzor. In den Kurdengebieten übernehmen Russische und Regierungstruppen Schutzfunktionen gegen die türkischen Proxys, während die Kurden frei werden für den Kampf um Raqqa. Im Augenblick geht es darum den Stausee bei Tabqa zu sichern, deshalb hält man wohl im größeren Umkreis die Füße still, damit nicht noch einer aus versehen auf den Knopf drückt.
      Die SAA nimmt östlich von Homs Gebiete ein, die als IS-verseucht und damit schwer zu halten gelten. Das machen sie doch nur, wenn diese Dörfer nur Zwischenstation sind.
      Ich nehme mal an, das amerikanische Spezialeinheiten den Staudamm holen, dann kann der Angriff auf Raqqa beginnen. Während die Kurden von Nordosten aus den Ring verkleinern, würde es wohl Sinn machen, wenn die SAA von Aleppo entlang des Assad-Stausees vorrückt. Alle derzeitigen Kämpfe östlich von Homs und Palmyra dienen wohl der Bindung von IS-Kämpfern, mit den angenehmen Nebeneffekt, das man Land zurück holt.
      Das dürfte ein amerikanischer Plan sein und um ihn umsetzen zu können, braucht man die SAA in Zusammenarbeit. Man kann also davon ausgehen, das auch die USA im Hintergrund Druck auf die Geberländer ausgeübt hat. Nach dem Ende des IS dürfen sie dann versuchen Assad konzentrieren, der aber dann einen wichtigen Feind weniger hat.
      Ach so und die dann noch verbleibenden Gebiete am Euphrat dürften für die amerikanischen Proxys eine Nummer zu groß sein.

      1. Also wenn die SAA so weiter macht könnte man von Homs direkt bis Tabqa durchmarschieren:

  12. @Lukas: Dazwischen liegen aber drei (weitere) Jahre russische Strategie, Erfindungskraft, Tapferkeit und Diplomatie.
    – Also nein: Pessimistische Einschätzungen sind aller Wahrscheinlichkeit nach derzeit wesentlich unbegründeter als vor drei Jahren. Zumindest in Bezug auf den Nahen Osten.

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