Frankreich steht vor der Wahl zwischen Ex-Rothschild-Banker Macron und Nationalistin Le Pen

Nachwahlbefragungen zufolge bewahrheiteten sich in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl Umfragen, die vorausgesagt haben, dass Emmanuel Macron und Marine Le Pen vorn liegen würden und in zwei Wochen die Stichwahl um das Präsidentenamt bestreiten werden.

Der russland-freundliche Republikaner François Fillon und der unbeugsame Linke Jean-Luc Mélenchon haben die Stichwahl allen Nachwahlbefragungen zufolge mehr oder minder knapp verpasst.

Die zionistisch-wahhabitische Kriegstreiberbande scheint damit in der EU wieder Oberwasser zu bekommen.

In allen Prognosen zur Stichwahl liegt Macron, ein früherer Investmentbanker von Rothschild, der außer einer generellen Befürwortung von Krieg gegen Syrien und einer beabsichtigten Verschärfung der Spannungen mit Russland kaum spezielle Wahlkampfaussagen getroffen hat, sehr deutlich vor der Nationalistin Le Pen, die Krieg gegen Syrien ablehnt und gute Beziehungen zu Russland anstrebt. Und Benoît Hamon, der abgeschlagene Kandidat der nominell sozialistischen Partei des gegenwärtigen französischen Machthabers Hollande, hat obendrein ebenso wie Fillon bereits eine Wahlempfehlung für den vom gesamten Establishment unterstützten kriegslüsternen Rothschild-Banker abgegeben.

Nachtrag Montag 03:00h: Inzwischen ist die Auszählung bei 97% und bestätigt die Nachwahlbefragungen, dass Macron und Le Pen in die Stichwahl gehen. Der „unbeugsame“ Linke Mélenchon hat Berichten zufolge am gestrigen Abend anders als Fillon weder öffentlich eingestanden, die Stichwahl verfehlt zu haben, noch eine Wahlempfehlung für die Stichwahl abgegeben.

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80 Gedanken zu “Frankreich steht vor der Wahl zwischen Ex-Rothschild-Banker Macron und Nationalistin Le Pen

  1. Also einer Wahl zwischen der Pest und Cholera für die Wähler. Ich weiß noch nicht welche Empfehlung ich geben kann. Ich hoffe hier auf die Diskussion hier um eine Empfehlung geben zu können.

    1. Beide sind das Letzte aber die Empfehlung lautet klar __ gegen den Spitzenkanditat der von uns gesponserten Lügenpresse. Alles was uns diese „Presse“ empfiehlt. ist IMMER schlecht für die Masse

    2. Le Pen war von anfang an die einzig wählbare sie ist die hoffnung für Frankreich . Den Handlanger der Konzerne und Finanzmafia macron kann man getrost in die tonne treten . Ist schon erbärmlich wie die gleichgeschaltete medienseuche hierzulande versucht diesen macron zu pushen .

      @parteibuch

      „Wahl zwischen Ex-Rothschild-Banker Macron und Nationalistin Le Pen”

      Bei euch klingt nationalistisch zu sein irgendwie negativ oder kommt das nur falsch rüber ? Die Welt wird gerade von globalisten zerstört im grunde dominieren die globalisten schon seit jahrehunderten wird zeit das sich das ändert .

      1. „Bei euch klingt nationalistisch zu sein irgendwie negativ oder kommt das nur falsch rüber ? Die Welt wird gerade von globalisten zerstört im grunde dominieren die globalisten schon seit jahrehunderten wird zeit das sich das ändert .“

        .

        Nationalistisch zu sein ist in meinen Augen deshalb falsch weil es Deutschland in 2 Weltkriege geführt hat. Ich bin nicht nur Deutsch ich bin in erster Linie ein Mensch. Über alles andere können wir reden.

      2. Bernstein

        Bei der Kandidatin des Front National halte ich den Begriff Nationalistin schlicht und einfach für zutreffend. Wir haben uns hier einer Wertung des Begriffes vollständig enthalten. Wie positiv oder negativ der Begriff klingt, liegt damit allein in der Gedankenwelt des Betrachters.

        Wäre Marine Le Pen nicht Kandidatin des Front National, sondern Kandidatin der Tierschutzpartei, würde ich sie Tierschützerin nennen, vorausgesetzt der Name der Partei wäre kein Etikettenschwindel. In diesem Fall gäbe es die Bezeichnung „Tierschützerin“ nur in Anführungszeichen und dazu eine entsprechende Erläuterung, ähnlich wie wir hier mit Hamon und seiner „sozialistischen Partei“ verfahren sind.

      3. Was für ein Unsinn. Als ob der Nationalismus ausschlaggebend für die Weltkriege war. Da würde ich mal lieber die Rolle der Großkonzerne prüfen.

      4. Kein Volk will Krieg. Solidarität der Völker im Bewusstsein gemeinsamer Friedensinteressen, ist die einzige Möglichkeit der Aufrechterhaltung des Kapitalismus in der Krise mit den terroristischen Mitteln von Faschismus und Krieg effizient entgegenzuwirken.

        Kein Volk will Krieg. Solidarität der Völker im Bewusstsein gemeinsamer Friedensinteressen ist die einzige Möglichkeit der Aufrechterhaltung des Kapitalismus in der Krise mit den terroristischen Mitteln von Faschismus und Krieg entgegenzuwirken.

        Solange die auf Schulden aufgebaute Wirtschaftsweise des Kapitalismus nicht überwunden ist, brauchen die Völker ihre Nationalstaaten als Schutz. „Ihr habt keinen Staat, also gibt es euch nicht und weil es euch nicht gibt, könnt ihr keinen Staat haben“, wird den Palästinensern gesagt.

        Geht es hingegen um die Herrschaft über tausende Kilometer entfernte Inseln vor den Küsten ganz anderer Kontinente, wird der Imperialismus auch selbst sehr nationalistisch beruft sich afs Völkerrecht und kommt mit voller Kriegsbewaffnung angedampft.

        Der Staat des arabischen Volkes wurde vom britischen und französischen Kolonialismus durch Förderung des islamfeindlichen Wahhabi-Terrorismus und Aggressionskrieg brutal unterdrückt, woran in Algerien auch der Vater von Le Pen mit Begeisterung beteiligt war und sie selbst hat dem niemals eine deutliche Absage erteilt hat.

        Denn gerade für die Bemühungen imperialistischer Entstaatlichung, wird das Prinzip „Wir, das ist gegen andere“ benutzt, um Völkersolidarität zu unterbinden und die Menschen gegeneinanderzuhetzen. Zu sehen ist das in der Ukraine, wo der auch als Globalismus bezeichnete Imperialismus, den als Nationalismus bezeichneten Faschismus mit allen Mitteln fördert.

        Und die Fahnen welcher imperialistischer Staaten schwenken die sich angeblich gegen Nationalismus einsetzenden Pseudolinken? Es sind Fahnen der am meisten nationalistischen Staaten der Welt.

      5. clearly
        „Solange die auf Schulden aufgebaute Wirtschaftsweise des Kapitalismus nicht überwunden ist, brauchen die Völker ihre Nationalstaaten als Schutz“
        Ja, nur leider bietet auch der Nationalstaat keinen Schutz.
        Mayer Amschel Rothschild (1744-1812): „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“
        Christoph Hörstel:
        http://xn--christoph-hrstel-wwb.de/deutschland-auf-dem-weg-in-den-geplanten-organisierten-zusammenbruch/
        „Beherrscht wird die globale Politik nicht von den Regierungen, sondern durch die Konzernkartelle, geführt von dem einen größten Kartell: dem Finanzsektor. Wer das nicht weiß, ist nicht in der Lage, Politik angemessen zu analysieren. Das Finanzkartell benötigt zur weiteren Absicherung und Ausdehnung ihrer globalen Macht und Kontrolle die Druckmöglichkeit mit Kriegen zwischen Nationen und im Inneren von Staaten. Dieses Druck- und Drohpotenzial bildet dann eine Art Klaviatur erpresserischer Einflussmöglichkeiten. Wie schon in früheren
        Fällen wird im Notfall, zum Beispiel wie jetzt bei drohendem Finanz- und Währungscrash immer irgendwo und irgendwie ein Krieg losgetreten, um die Völker davon abzulenken, dem Finanzkartell endlich das abenteuerliche Verdienstmodell zu sperren: Zins/Zinseszins, private Geldschöpfung und eine nationale Währung, die gleichzeitig weltweit die Leitwährung ist.“
        Der überwiegende Teil der Menschen braucht einen Arbeitsplatz, um überleben zu können. Somit sind die meisten Menschen nicht frei, sondern abhängig – abhängig von den GroßKapitalisten.
        Das wird sich nur ändern, wenn das gesamte Gesellschafts-&Wirtschafts-System geändert wird –
        – DenkAnsätze dafür gibt es bereits einige
        http://www.members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zusammenarbeit/IQOAsD.html

      6. @Karsten Laurisch

        „Nationalistisch zu sein ist in meinen Augen deshalb falsch weil es Deutschland in 2 Weltkriege geführt hat.“

        Oh Mann, Karsten! Das ist nur Rhetorik, oder? Wie unterscheidest Du „national“ von „nationalistisch“?

        Dieses Deutschland, das zwei Weltkriege geführt hat und sich immer so sehr bemüht, die alten nationalistischen braunen Geister von vor 80 Jahren nicht auferstehen zu lassen, führt aktuell – noch einmal dick unterstrichen: aktuell – einen Krieg gegen Syrien und verkauft uns seine Folgen auch noch als Gipfel der Humanität. Es gibt aktuell Millionen Heimatvertriebene und Hunderttausende Tote zu beklagen – und Du schaust in die Geschichte von vor 80 Jahren und hast Sorge vor Begriffen wie „Nation“? Ich kenne keine wirkliche braune Dumpfbacke und würde jede auch heftigst angehen – aber einmal ganz theoretisch gefragt: Was sollte denn durch eine Partei, für die die Nation wichtig ist, schlimmeres passieren als wir es jetzt schon aktuell haben? Noch mehr Opfer als die aktuellen Millionen des Syrien-Krieges? Ich denke, dass eher zu einem Ende dieses ganzen Kriegs-Wahnsinns führen wird.

        Besten Gruß!

      7. Irgendwie habe ich den Eindruck, das die Geschichtskenntnisse einiger ausschließlich im Nachplappern der Siegergeschichtsschreibung besteht.
        Im Internet kann sich wirklich JEDER (noch!) unabhängig informieren. Dann klappts vielleicht auch mit dem Verstehen des Zustandekommens der zwei Weltkriege.
        Kleiner Tip: Läuft heute genau wie damals. Von den gleichen Gruppen, mit den gleichen Methoden, aus den gleichen Gründen. ***

      8. Zu dem strittigen Thema – ich nenne es einfach mal „Internationalismus vs. Imperialismus vs. Souveränität vs. Nationalismus“ – hat die in Paris lebende Amerikanerin Diana Johnstone („Die Chaos-Königin: Hillary Clinton und die Außenpolitik der selbsternannten Weltmacht“) einen schönen Artikel verfasst, den ich sehr empfehlen möchte:

        The Main Issue in the French Presidential Election: National Sovereignty
        http://www.counterpunch.org/2017/04/21/the-main-issue-in-the-french-presidential-election-national-sovereignty/

    3. @Karsten Laurisch

      Also ich würde für jenen Kandidaten welcher für ein starkes Europa einsteht stimmen d.h. für eine bessere Beziehung mit Russland sowie Anerkennung des Referendums über den Status der Krim vom März 2014.

      .. also für Marine Le Pen

      1. @Karsten Lauritsch

        Nicht der Nationalismus hat die zwei Weltkriege geschaffen, sondern die arrogante Art der Deutschen, sich über Bedürfnisse anderer Völker hinwegzusetzen.

        „Wir brauchen Land im Osten!“ „Wir brauchen das Erdöl im Kaukasus.“
        Schon als ich in der Grundschule war, kamen mir diese „Begründungen“ sehr seltsam vor.

        Warum glauben Sie denn, dass Deutschland in der EU so unbeliebt ist?
        Weil Merkel, Schäuble und die Deutschen glauben, bestimmen zu dürfen, was in der EU zu geschehen hat. (Denken Sie nächstes Mal, wenn sie einen politischen Talk hören, an diese Aussage)
        Bevor neue Sanktionen oder neue EU-Bestimmungen beschlossen wurden, traf sich Merkel mit Hollande, dann erst durften die anderen Außenminister dazu und mussten sich an die „EU-Räson“ halten.

        Und das Ärgste: Es fällt Deutschen ihre Arroganz nicht einmal auf!

      2. Ich bin entsetzt. Wenn wir so etwas machen, die Unterstützung des russischen Imperialismus, dann doch richtig. Also Rückgabe von Königsberg, Aufteilung von Polen, und am besten noch eine Ardennenoffensive! Nicht solcher Kleinkram wie die winzige Krim. Heute die Ukraine und morgen die ganze Welt! *Achtung, Satire!*

      3. @Günther

        Günther sagt:

        23. April 2017 um 22:26

        @Karsten Laurisch

        Also ich würde für jenen Kandidaten welcher für ein starkes Europa einsteht stimmen d.h. für eine bessere Beziehung mit Russland sowie Anerkennung des Referendums über den Status der Krim vom März 2014.

        .. also für Marine Le Pen“

        .

        Ich würde für einen Kandidaten stimmen der hierfür steht.
        http://www.perestroika.de/
        Den sehe ich noch nicht. Ich bin ehrlich auf Grund der bisherigen Diskussion hier würde ich mich der Stimme enthalten wenn ich wählen dürfte. Es ist für mich immer noch die Wahl zwischen der Pest und der Cholera. Also bisher alle Kandidaten un wählbar.

    4. Macron wird die Wahl gewinnen,es kommen Reformen und die Franzosen gehen dann in Massen auf die Straße weil sie einfach nicht begreifen das macron ein Mann der alten Elite ist

      1. Wie wollen den die Franzosen, AUF DIE STRASSE GEHEN ???
        Wenn der permanente Kriegszustand bleibt und die Söldner, zu 2/3 ihrer Mannschaftsstärke, den öffentlichen Raum besetzen.
        Das ist eine OFFEN, Faschistische Herrschafts-Diktatur

  2. 30 % AUSGEZÄHLT, nicht von den Rothschild Meinungsimplementierungs- Instituten suggeriert, Madam liegt mit 24, 7 vor dem Hausmaier, der Rothschilds, mir 21,5
    Vive le Madam Le Pen
    Vive la France
    Liberté, Égalité, Fraternité

    1. Was bedeuten denn die Reformen aufweichen der 35 stundenwoche
      Zeitarbeit wie in Deutschland Minijobs Rentenalter rauf und und und,und dann werden die Franzosen auf die Straße gehen,nicht wie in Deutschland die schlucken doch alles bis die Finanzkrise durchschlägt dann werden auch die deutschen langsam aufwachen ……

  3. Wenn Macron wirklich auch am 7.Mai gewinnt werden seine 5 Jahre Wahlwerbung für Le Pen sein denn er war schon mal in der Regierung und ist gescheitert. Zudem würde seine Kriegspolitik den Terrorismus deutlich stärken im Nahen Osten und vor allem Frankreich noch mehr ins Chaos stürzen. Aber es kann sein das das Puschen von Macron kontraproduktiv sein wird da die Melenchon Wähler auf keinen Fall Macron wählen würden und Fillon Wähler Positionen besitzen die deutlich näher bei Le Pen sind. Ich denke Letztere werden in Scharen Le Pen wählen.

      1. @einparteibuch

        Danke für Antwort, Hinweis und Info. Ich habe zwischenzeitlich auch selbst bemerkt mein Posting war etwas vorschnell. Jedenfalls ist es mir wichtig mit Le Pen eine Kandidatin in der Stichwahl zu haben welche auch den Gentest bzgl. besseren Russlandbeziehungen (Russlandaussagen) besteht und auch den Krieg gegen Syrien ablehnt.

        Maßlos enttäuscht bin ich von Fillion, denn nach seiner heutigen prompten Wahlempfehlung sehe ich Ihn nur noch als „entlarvtes und gescheitertes Trojanisch Pferd“ eingesetzt vom gesamten Establishment unterstützt von kriegslüsternen Rothschild-Banker.

  4. Wie haben die das nur geschafft, diesen Macron in
    kurzer Zeit in die Köpfe so vieler Wähler zu hämmern.
    Er gehört ja auch gar keiner Partei an, oder ist das
    gerade sein Vorteil.

    1. ulrich

      Mit Angstmache: wenn ihr nicht Macron wählt, wird Le Pen oder Mélenchon den Präsidentenpalast erobern und dann geht die Welt unter.

      1. Glaube nicht dass das immer noch zieht denke eher an Wahlmanipulation kann mir gut vorstellen das Bürger bezahlt werden um eben solche lakaien zu wählen .

        Wie läuft das eigentlich bei den Wahlen in Frankreich ab wer überwacht das zählen der Stimmen genau ? Würde mich gern interessieren wer die personen sind die da zählen und wer sie überwacht würde ich gern mal live sehen wie das da abläuft .

      2. Günther

        Direkte Wahlmanipulation durch falsche Auszählung, Hinzufügen von Stimmzetteln etc dürfte bei der breiten und vielfältigen Opposition ebenso schwierig sein wie direkter Stimmenkauf. Stimmenkauf ist ohnehin schlecht machbar, weil es illegal ist und nicht kontrollierbar ist, wie die gekauften Wähler dann wirklich gestimmt haben. Was natürlich immer geht, ist Stimmenkauf im Sinne von Angstmache mit Dingen wie: Wählt uns wieder, wenn die anderen rankommen, gibt es kein Geld mehr für eure Schule, euren Kindergarten etc.

        Letztlich ist es dann doch so, dass die Wahlschlacht durch Meinungsmache entschieden wird. Und ja, ich finde das auch verblüffend, dass das herrschende Establishment mit Meinungsmache in der Lage zu sein scheint, die meisten französischen Wähler dazu zu bewegen, ihr Kreuz bei einem Rothschild-Banker zu machen, der genau für all das steht, weswegen der gegenwärtige Präsident der unbeliebteste der Geschichte ist, und der nur noch mehr von all dem verkörpert.

        Naja, was lästere ich über die dummen Franzosen. Man muss sich nur mal anschauen, wem die Deutschen mehrheitlich ihre Stimmen geben, da könnte man auch meinen, die hätten beim regelmäßigen Trinken aus dem Klo zu oft den Deckel auf den Hinterkopf abbekommen und könnten deshalb nichtmal mehr halbwegs klar denken.

      3. @pb

        „Naja, was lästere ich über die dummen Franzosen. Man muss sich nur mal anschauen, wem die Deutschen mehrheitlich ihre Stimmen geben, da könnte man auch meinen, die hätten beim regelmäßigen Trinken aus dem Klo zu oft den Deckel auf den Hinterkopf abbekommen und könnten deshalb nichtmal mehr halbwegs klar denken.“

        :-)) LOL :-))

        Ja, das Wahlvolk ist sehr verwunderlich. Macron ist alter Wein in neuen Schläuchen, also Syrienkriegsbefürworter und wird auch weiterhin nicht die Absicht haben, ISIS&Co endlich zu besiegen. Toleranz und Weltoffenheit hören für Macron bei Assad und Putin auf – und damit wäre seine Maske eigentlich leicht zum Fallen zu bringen, doch auch Le Pen bohrt nicht tiefer und thematisiert den Syrien-Krieg nicht in der Tiefe. Insoweit ist es nicht nur das wundersame Wahlvolk, das so ein Wahlergebnis ermöglicht, sondern auch Le Pen selbst. Sie hätte – gerade nach dem jüngsten IS-Anschlag von Paris – wenigstens Trumps legendäre Frage aufgreifen können, warum der IS nicht schon vor Jahren besiegt wurde und was denn an der Beseitigung Assads wichtiger war und ist als der Schutz der eigenen Bevölkerung. Aber vielleicht kommt das ja noch in den kommenden zwei Wochen – Macron wird jedenfalls keine Antwort darauf haben.

        Das Gute an dieser Wahl ist, dass keine der etablierten Parteien etwas mit der zukünftigen Präsidentschaft zu tun hat – und dass 76 Prozent der französischen Wähler den alten Wein in neuen Schläuchen abgelehnt haben.

  5. Zitat PB vom 16.4. „… würde damit in einer Stichwahl zwischen
    Emmanuel Macron und Marine Le Pen, … Le Pen in allen Umfragen
    zu potentiellen Stichwahlen seit Jahr und Tag mit etwa 60% zu 40%
    durchweg klar hinten liegen“ .
    Ich fürchte das PB hat sehr recht – die Wahl ist so gut wie gelaufen.
    Wir können uns auf einen Präsidenten Macron einstellen und damit
    muss ein anderes Land in der EU den Anfang machen uns aus der
    „Dauerknechtschaft“ der Eurokraten zu befreien.
    Das wird wohl nicht so rasch gelingen – auf den deutschen Wähler
    wird man sich im Herbst bestimmt verlassen können !
    Schade, dann wird der Karren eben noch viel tiefer im Dreck stecken
    müssen – die kommende Merkel-Macron-Monarchie MMM machts
    möglich (MMMmm). Andererseits kann man in Moskau und Damaskus
    jetzt schon fest planen – von dieser EU kommt nichts Brauchbares.
    Das bezeichne ich dann als „Mangel an Zivilcourage“ beim EU-Wähler.

    1. ka49mich

      Da kann ich nur zustimmen. Man sollte Le Pen noch nicht ganz abschreiben, aber ihre Chancen stehen nicht gut. Oddschecker hat Le Pen gerade im Schnitt als 5-zu-1-Außenseiterin, was deutlich schlechter ist, als die Chancen von Brexit und Trump es waren.

      Die nächste gute Chance, den Eurokraten in den Arm zu fallen, kommt vermutlich erst durch M5S bei der Wahl in Italien, aber bis es soweit ist, kann es noch über ein Jahr dauern.

      1. Hallo PB,

        in Frankreich stehen dieses Jahr noch Parlamentswahlen an 11.06 und 18. Juni (zweiter Wahlgang) 2017.

        Ein Präsident ohne Mehrheit (seiner) Partei im Parlament und ohne Ministerpräsidenten seiner Partei, kann nicht viel erreichen. Erst der Dreiklang macht einen mächtigen Präsidenten aus.

        Was wenn die FN mit beachtlichen Stimmen in das Parlament einzieht? Das wird schwierig aber nicht unmöglich. Deshalb ist es schon bemerkenswert das die „alten“ Parteien so gar kein Kandidaten in die Stichwahl gebracht haben.

        Das könnte in den Parlamentswahlen die bisherigen Absprachen „alle gegen FN“ sehr erschweren… Wenn die Beute kleiner wird bleiben zwangsweise einige hungrig. und jetzt muß durch 3 geteilt werden.

        MfG PAule

      2. PAule

        Wichtige Dinge wie Krieg kann der Präsident in Frankreich ganz allein beschließen. Außerdem vermute ich, dass die „Sponsoren“ von Macron ihm im Parlament bei wichtigen Abstimmungen schon Mehrheiten organisieren werden. Schließlich sponsorn da die gleichen zionistsichenSeilschaften nicht nur Macron, sondern auch eine satte Mehrheit der Abgeordneten des Parlaments. Und schon vor der Wahl haben sich führende Vertreter der nominell „sozialistischen Partei“ von Hollande für Macron anstelle des Kandidaten ihrer eigenen Partei ausgesprochen. Kurzum: das Gerede der Massenmedien vom Außenseiter Macron, der keine Mehrheit im Parlament hat, halte ich für Schwindel.

      3. Es ist so ähnlich wie in Österreich bei der Bundespräsidentenwahl:

        Nur hatte Hofer vor der Sichwahl eine viel bessere Ausgangslage. 36%, während Van der Bellen 22,5% hatte. Aber natürlich gab es Kampagnen und es wurde jedes Mittel genutzt, ALLE anderen GEMEINSAM gegen Hofer aufzuwiegeln( einschließlich gekaufter Falschnachrichten aus Israel).
        Hofer hatte da wenig Chancen.
        Und so wird es auch Le Pen gehen, vor allem, da ein Linker sicher nicht Le Pen wählen wird.

      4. einparteibuch
        „Wichtige Dinge wie Krieg kann der Präsident in Frankreich ganz allein beschließen. Außerdem vermute ich, dass die „Sponsoren“ von Macron ihm im Parlament bei wichtigen Abstimmungen schon Mehrheiten organisieren werden. Schließlich sponsorn da die gleichen zionistsichenSeilschaften nicht nur Macron, sondern auch eine satte Mehrheit der Abgeordneten des Parlaments.“
        Ja, sehe ich genauso.
        Im Kapitalismus haben die GroßKapitalisten die Macht, weil sie die Wirtschaft über Investitionen und Arbeitsplätze in der Hand haben; die Politiker sind nur Marionetten.
        Horst Seehofer :
        “Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt, und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.”

  6. Nun hat man einen Rothschild-Ableger aus dem Hut gezaubert und schickt ihn in’s Rennen gegen die „Pöse“ Le Pen …
    Irgendwie gibt es hier Ähnlichkeiten mit der Paarung Killery und Donald Duck! Zwei Seiten einer Medaille. (Inzwischen ist die Donald-Kritik der Systempropagandisten doch ziemlich abgeflaut … !)
    Donald hat sich ja nun selbst entlarvt …
    Man hat immer zwei Eisen im Feuer und der Unbedarfte glaubt an eine „Wahl“! Man denke dabei an Waterloo …

  7. Der erste Wahlgang in Frankreich ist vorbei, der 2. wohl nur Formsache. Was hat es gebracht?
    Die etablierten Parteien spielen praktisch keine Rolle, wohl ein deutliches, dass der Wähler erkannt hat, dass ein einfaches weiter so, nicht funktioniert. Gewonnen hat deshalb einer, der mit neuen Gesichtern etwas bewirken will. Nur spricht vieles dafür, das wir wieder das Griechenland-Syndrom bekommen: Links blinken und dann rechts versagen.
    Es hat den Anschein, dass es praktisch keinen wirklichen Links-rechts-Konflikt mehr gibt, wohl auch deshalb, dass es praktisch keinen Klassenkampf mehr gibt. Indirekt gibt es ihn aber noch: Der Ansatz ist nur der Unterschied zwischen dem neoliberalen Ansatz und dem Konsumentenfreundlichen Ansatz. Selbst in den Chefetagen der Banken hat man wohl erkannt, dass der neoliberale Ansatz nicht mehr greift. Weder 0-Zins noch mehr Geld den Reichen in den A…. blasen, schafft Investitionen, da die fehlende Kaufkraft fehlt. Es wird offensichtlich, dass die Aufgaben des Klassenkampfes jetzt die Politik erledigen muss.
    Das Problem: In den europäischen Verträgen ist der der Neoliberalismus in Stein gemeißelt. Und das damit dringend notwendig ist: Reformieren der EU. Und damit sind wir beim 4. Platzierten, der für mich das beste Konzept hatte. Ein USA oder Frankreich zu erst, bringt nichts. Wir brauchen Europa. Für mich erstaunlich, dass dies 20% bereits erkannt haben finde ich ein gutes Ergebnis.

    1. Lutz

      „Gewonnen hat deshalb einer, der mit neuen Gesichtern etwas bewirken will. Nur spricht vieles dafür, das wir wieder das Griechenland-Syndrom bekommen: Links blinken und dann rechts versagen.“

      Macron ist kein neues Gesicht, er war Minister unter Hollande und hat da die Menschen mit dem „Gesetz Macron“ tyrannisiert. Und Macron blinkt auch nicht links, im Gegenteil, er sagt selbst von sich, er sei nicht links.

      1. einparteibuch
        Und Macron blinkt auch nicht links,

        Zumindestes scheint er sich mit Leuten zu umgeben, die auch linke Wähler ansprechen. Ich habe mich mit den französischen Gesichtern praktisch nicht beschäfftigt, klar geworden ist mir trotzdem, das er auch eine neoliberale Lösung anstrebt und da sind wir uns wohl einig.
        Gestern So 13 Uhr life auf Phönix eine interessante Runde. Rixinger von der Linken, Palmer von den Grünen gegen jede Menge Banker. Es herrschte erstaunlich Eintracht, das die ganzen neoliberalen Sachen wie 0-Zins und so weiter nicht mehr die Erfolge bringen, da sich Investitionen nicht lohnen, weil die Kaufkraft fehlte. Es wurde wieder mal nach den Staat gerufen (öffentliche Ausgaben usw.)
        Und damit dürfte klar sein, das auch Macron die Probleme nicht lösen kann.
        Ich weiß, das ich mich nur auf wirtschaftliche Fragen konzentriere. Aber die Beziehungen z.B. zu Russland stehen ja auch die Fragen, Absatzmärkte zu beleben. Krieg kommt dann, wenn man die wirtschaftlichen Probleme nicht mehr in den Griff bekommt usw.

  8. In Spanien wurde Rivera als „neue, unverbrauchte Kraft“ aus dem Hut gezaubert, in Frankreich Macron; um den vom Establishment angewiderten eine saubere „Alternative“ zu präsentieren.

    Auf diesen Zug sprangen die Medien auf; ob nun gelenkt oder weil ohnehin dort nur Menschen an den Hebeln sitzen, die das gleiche denken, ist ja für den Ausgang egal.

    „Linksliberal“ hörte ich gestern Abend als Attribut für Macron; was macht diesen Neoliberalen zum „linken“?

    Mal sehen, ob nicht nur der Mann, sondern auch seine Politik in den Medien so hochgejubelt wird.

    Es ging ja dem Wirken des „Rotgrünen Reformprojektes“, Steuersenkung für Höchstverdiener und Kapitaleinkunftsbezieher, Steuererhöhung für Verbraucher, Lohnsenkung, Sozialkürzung, Hartz IV, Abbau öffentlicher Leistungen, starker Ausbau der „Gebühren“ und „Abgaben“ (quasi Kopfsteuern, sozial völlig blind), endlich wieder Deutsche im Krieg, etc.pp,
    ein jahrelanges mediales Trommelfeuer voraus.
    „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“, der kranke Mann Europas, faule Sozialschmarotzer.

    Nur so konnte man letztlich Konsens über die Maßnahmen erzielen.
    Und dabei erklären, wie sehr das Land doch“nach links gerückt“ sei.

    Ich kenne die Diskussion in Frankreich kaum, aber die Hochjubelung Macrons, der ja unter Holland versuchte, neoliberale „Reformen“ umzusetzen, als neue Kraft, lässt nichts gutes erwarten, von dieser Seite.

    Wobei es Hoffnung gibt, dass die Franzosen doch eher auf die Straße gehen, wenn ihnen was nicht passt, und die kommende „Agenda“ nicht einfach so schlucken.

  9. Ist es nicht schön: Die Franzosen haben jetzt die Chance sich freiwillig dem Wirtschaftsdiktat aus Berlin zu unterwerfen. Frankreich möchte jetzt dann auch voll auf Angebotspolitik setzten. Senkung bzw. Streichung des Mindestlohn, Verlängerung der Arbeitszeit, Streichung von Stellen der öffentlichen Hand, Senkung der Steuern für hohe Einkommen.

    In Deutschland kann dann bei den unteren Einkommensgruppen mit Blick auf Frankreich dann eine weitere Runde der Lohnzurückhaltung, etc. eingeläutet werden.

    Bin gespannt wann in der EU der Vorschlag kommt, die Löhne unter jenen in China zu senken und die Arbeitszeiten so flexibel zu gestalten, wie es in China üblich sei. Falls man länger arbeitet braucht man ja auch nicht so viel Geld, da man weniger Zeit hat für den Konsum hat.

    1. „Bin gespannt wann in der EU der Vorschlag kommt, die Löhne unter jenen in China zu senken und die Arbeitszeiten so flexibel zu gestalten, ___wie____ es in China üblich sei.“

      https://www.fit4russland.com/wirtschaft/1665-china-will-die-4-tage-arbeits-woche-einfuehren
      China will die 4-Tage Arbeits-Woche einführen

      Also lass mal China raus aus diesem Thema

      ———————————

      Wanderarbeiter, kennt Europa bzw Deutschland seit 1990. Sonntags und Freitags waren die OST WEST Verbindungen immer zu

      Wanderarbeiter
      Schaue mal nach wieviel Deutsche in Deutschland auf den deutschen Feldern arbeiten

      Der grosse Einschnitt wird in der franz.Rente kommen. Denn nur dort kann man RICHTIG RICHTIG Kohle machen.

      1. China entwickelt sich tatsächlich zum Lohnhochland. Vielleicht hätte ich Indien, Vietnam oder Moldawien als Beispiele benennen sollen.

        Das grichische wirtschaftliche „Erfolgsmodell“ darf vor Frankreich keinen halt machen.

        Andere schreiben schon: Wer heute Macron wählt sorgt dafür, dass bei den nächsten Wahlen Le Pen gewählt wird. Die Politik von Macron wird die Wähler Le Pen zutreiben. Diesmal wäre es wohl eine schwache Präsidentin. Da sie weder eine Mehrheit noch Bündnispartner im Parlament haben wird. Wie die Welt in 5 Jahren aussieht ist unklar. Bis dahin könnte Le Pen auch im Parlament eine Hausmacht haben und wird für ein paar Ministerposten dann noch einen Steigbügelhalter finden. Le Pen könnte dann plötzlich „die letzte Hoffnung“ vor den „linken Chaoten“ sein, welche ein bedingungsloses Grundeinkommen einführen wollen und sich für Klimagerechtigkeit einsetzten werden.

      2. Also noch hätte ich als Normalmalocher lieber deutsche oder französische Bedingungen als chinesische

        Aber die Richtung ist interessant.

        Die Verdummungsmaschinerie erklärt, hier „fehlen“ schon übermorgen 6 Millionen Arbeitskräfte, wir werden alle elendig verhungern, oder brauchen Massenzuwanderung.

        Und es gibt gleichzeitig die Diskussion, dass mindestens 6 Millionen Arbeitsplätze wegen Automatisierung wegfallen, deshalb alle flexibler arbeiten müssen, wieder mehr Stunden zu niedrigeren Löhnen und am besten rund um die Uhr, wenn es sein soll.

        Und wie irre es ist, beide Positionen gleichzeitig zu vertreten, fällt scheinbar niemandem auf?
        Oder halten sie das Publikum für ausreichend verblödet, diese beiden Positionen nicht zusammenbringen zu können?

        Jedenfalls findet keine nennenswerte Diskussion zur Zukunft der Arbeitsgesellschaft statt, nur blöde Katastrophenszenarien, um weiter Löhne zu senken, und Massenzuwanderung zu initiieren, die logischerweise den Zusammenhalt der Gesellschaft vermindert (die neuen nehmen Jobs auch gerne mit Lohndumping, kann man ihnen persönlich auch nicht vorhalten, der Fehler liegt woanders).

        Und China setzt planmäßig die Verbesserung der Lebensbedingungen um. Pfui wie kommunistisch.

        Gab mal Zeiten, da wurde die 35-Stunden-Woche eingeführt, und es war weitgehend klar, dass weitere Produktivitätsfortschritte teilweise auch in weitere Verkürzung gehen werden.

      3. Reisender
        Vielleicht hätte ich Indien, Vietnam oder Moldawien als Beispiele benennen sollen.

        also bei Vietnam wäre ich vorsichtig. Bei dem deutschen Lohnniveau wirst Du es langsam wenig finden.
        Ich würde sagen. Deutschland will Spitzenreiter in der Textilindustrie werden.

      4. Nachtrag: Der durchschnittliche Lohn in Deutschland sagt inzwischen gar nichts mehr: Es gibt noch die gut bezahlten „festen“ Arbeitsverträge. Gleichzeitig gibt es Millionen von neuen „Jobs“ als Aufstocker, „1-Euro-Jober“, Praktikanten, befristete Verträge, Leiharbeiter. Dann werden hunderte von unbezahlten Überstunden gerissen, welche den Stundenlohn auf dem Papier erheblich absenkt. Scheinselbständige etc. runden das ganze ab. War es in den 60’ern, 70’ern und 80’er Jahren in der alten BRD noch gut möglich innerhalb seines Lebens ein Haus zu bauen und abzuzahlen geht das heute einfach nicht mehr. Entweder man erbt oder heiratet reich. Doch wie will man mit einem befristeten Vertrag überhaupt einen Kredit bekommen?

        (Ja, einzelnen, etwa Beamten ist es natürlich noch möglich. Doch nicht mehr der gesamten Generation.)

    2. Volltreffer, Reisender.

      Die Eurokraten in Berlin jubeln über Macron, weil der der Schwächste aller französischen Präsidenten sein wird. Ein „Spielball“ ohne politische Hausmacht (Partei) im Rücken.

      Wollte „Berlin“ ihm wirklich helfen, dann in der Form möglichst schnell steigender Löhne und Gehälter in Deutschland, was der französischen Ökonomie bessere Wachstums-Chancen im internationalen Wettbewerb bieten würde. Aber genau das wollen die „Unsrigen“ nicht – das schöne Erfolgsmodell des Exportweltmeisters aufgeben.
      Macron wird also ein konfliktreiches „Reformprogramm“ durchziehen müssen, wobei Massenstreiks zur Normalität gehören werden. Aber wie gut, dass jede Menge Zuwanderer da sind, die man bei sozialen Unruhen mit Terror ins „Spiel“ bringen kann.

      Für Merkel & Co. die ideale Gelegenheit, den französischen Schwächling nach Belieben zu manipulieren. Obendrein werden die Regierungsmedien uns glaubwürdig versichern, was für ein harter und erfolgreicher Verhandlungspartner Präsident Macron ist. Wir dürfen gespannt sein…

  10. *** Nun frage ich die sogenannten „Weltkriegsauslöser-Versteher“ : Wer startet denn die Kriege rund um den Erdball?!!!

  11. Macron will Präsident der Patrioten gegen die Nationalisten sein!

    Er schwafelt davon, dass er neue Gesichter und Talente in die Regierung holen will, wo jeder seinen Platz haben kann.

    Die abgeschlagenen Kandidaten Benoit Hamon, Premier Cazeneuve und Fillon haben ihre Wähler alle aufgefordert für Macron zu stimmen

    Man kann nur hoffen, dass Wahlbetrug nicht möglich ist und dass die Mehrheit der Franzosen auf dieses Blendwerk nicht reinfällt.

    Le Pen steht für „Frankreich zuerst“, gute Beziehungen zu Russland, gegen ungeordnete Einwanderung und ein Ende des Krieges in Syrien.

    1. <<<Die abgeschlagenen Kandidaten Benoit Hamon, Premier Cazeneuve und Fillon haben ihre Wähler alle aufgefordert für Macron zu stimmen<<<

      @Demeter

      Und was hat Melenchon dahingehend zu sagen, wenn er schon was gesagt hat?

      1. @einparteibuch

        Danke für die Antwort!
        Macht den Mann gleich noch sympathischer.
        Schade. Eine Stichwahl zwischen ihm und LePen wäre natürlich der Clou gewesen und der Mainstream hätte ähnlich hyperventiliert, wie vor und nach der Trump-Wahl.
        Die einzige Chance für LePen scheint mir jetzt nur noch zu sein, wenn vor der Stichwahl noch ein deftiger Terror(?)anschlag stattfände….)

      2. mark2323

        Terror dürfte nicht allzuviel bewegen, wenn man sich die von Terror überschattete erste Runde der Wahl anschaut. Was Le Pen helfen könnte, wäre, wenn Macron nun noch schnell von einem richtig dicken Skandal erfasst würde.

        Aber auch das erscheint mir unwahrscheinlich, denn gäbe es da fertiges Material, wäre die Zeit vor der ersten Wahlrunde vermutlich effektiver gewesen, um es zu verwenden. Bleibt also Le Pen also realistisch nur noch, darauf zu hoffen, dass es ihr in zwei Wochen durch Überzeugungsarbeit gelingt, 20% Umfrage-Rückstand wettzumachen, und falls das nicht klappt, sich auf 2022 vorzubereiten.

      3. @pb

        „Terror dürfte nicht allzuviel bewegen, wenn man sich die von Terror überschattete erste Runde der Wahl anschaut. Was Le Pen helfen könnte, wäre, wenn Macron nun noch schnell von einem richtig dicken Skandal erfasst würde.“

        Ich spreche das gerne noch einmal an – auch weil ich die Frage in Deutschland sehr wichtig finde: Was würde Macron für eine Antwort geben, wenn Le Pen ihn endlich fragen würde, warum der IS nicht schon vor Jahren in seinem militärischen und ideologischen Zentrum besiegt worden ist?

      4. Meier

        „Was würde Macron für eine Antwort geben, wenn Le Pen ihn endlich fragen würde, warum der IS nicht schon vor Jahren in seinem militärischen und ideologischen Zentrum besiegt worden ist?“

        Ich glaube, Macron würde antworten, dass das IS-Problem sehr komplex und schwierig ist, aber man arbeite daran, wie man an anderen Problemen arbeite, und man müsse etwas Geduld haben, dann wird das Problem gelöst werden, genau wie andere Probleme auch gelöst werden. Und, obgleich man es nicht verharmlosen sollte, sollte man das IS-Problem auch nicht überbewerten und stattdessen die Lösung wirklich schwieriger Probleme vorantreiben, wie etwa Reformen, um Frankreich wieder wettbewerbsfähiger zu machen.

        Und dann geht die Sprechblase wieder wie üblich weiter. Von so einem Politiker klare Antworten zu bekommen, ist, wie wenn man einen Pudding an die Wand nageln will.

      5. @pb

        „wie wenn man einen Pudding an die Wand nageln will“

        Schon klar, aber komme mir keiner mehr damit, dass wir es heute verlernt hätten, genau hinzuhören und dass wir es nicht merken würden, wenn uns einer redensartlich das Ohr abkauen will. Dann muss man eben die Frage wiederholen, immer und immer wieder – bis es auch der letzte frz. Wähler begriffen hat, welch‘ sedierenden Müll Macron erzählt (oder Macron lässt die Wahrheit selbst ans Tageslicht kommen). Dass Le Pen (und auch alle anderen Oppositionskräfte in anderen europäischen Ländern) bei dieser Terror-Frage nicht nachbohren, das will mir einfach nicht in den Kopf. Denn dass sie nicht um die Umstände ganz genau wissen, das kann mir auch keiner erzählen.

        Wenn man den Macron-Pudding lange genug mit der Terror-Frage erhitzt, dann wird er irgendwann auch so fest, dass man ihn „an die Wand nageln“ kann – idealiter erfolgt jedoch ein Erkenntnisfortschritt bei Macron.

    2. neue Talente?

      Also hat Marcon Lügenbarone und Hütchenspieler im Petto, die Talentierter sind als z. B. Hollande, er selbst und z. B. Merkel.

      Dabei fällt mir soeben auf, was macht das neue Talent der SPD namens Schulz? Komödienstadel?

  12. Die Börse hat sofort verstanden – es geht wieder weiter
    „nach oben“ mit der Wirtschaft (Dax +3 %) und vor Allem
    mit den Banken (Commerzbank +9,5 %, Deutsche Bank
    + 7,5 %) und der Euro wurde stärker gegenüber dem Dollar.
    Das sind natürlich nur kurzfristige Ausschläge, und die
    Banken sind sich eben sicher, dass auch Frankreich unter
    Macron die Absicherung der Kredite im Auge behält. Der
    Mensch hat eben Angst vor jeder Art der Veränderung –
    und Melechon war da z.T. ein Alptraum, der nun vorbei ist.

  13. Das die Rothschild Dynastie, nun einen ihrer Angestellten, auf den Präsidenten Sessel setzt, heißt doch NICHTS anderes; Sie wollen die Herrschaft über Frankreich, nun ganz OFFEN Übernehmen.
    Gnade Gott dem Französischem Volk.
    Denn dann, werden sie unter einem verschärften Hartz IV vegetieren und den Krieg, gegen Russland und die Menschheit, Verschärft weiter-treiben müssen.

    1. Was heißt denn das? Ein starker Nationalstaat EU oder ein Europa starker Nationalstaaten? LePen steht für letzteres, wobei beides in dem Sinne nicht geht. Bei starken Nationalstaaten hat die EU nicht mehr viel zu sagen.

      Nationalstaat oder Nation sind im Prinzip völlig wertungsfreie Begriffe für völkerrechtlich anerkannte Länder. Jemand, der nun will, dass sei Land erhalten bleibt und durch Grenzen geschützt wird, vor was auch immer, wäre dementsprechend ein Nationalist. Wer stolz auf sein Land und seine Kultur ist und es auch verteidigen würde, ist ein Patriot.
      Um alle diese zu diskreditieren, die diesen beiden Begriffen entsprechen und solche Ansprüche an die Politik stellen, werden sie durch die transatlantischen Globalisten als rassistisch, antisemitisch und antidemokratisch dargestellt unter dem Deckmantel „Nationalisten“ und setzen sie mit den Nazis gleich. Sie sprechen von Abschottung, „leben in der Vergangenheit“ usw. und behaupten, Nationen wären die Ursache für Weltkriege.
      Das Gegenteil ist der Fall. Je größer und stärker es wird, desto überheblicher und unkontrollierbarer wird das Konstrukt.
      Ich möchte noch mal ausdrücklich vor so was wie der EU warnen. Sie versucht die Mitgliedstaaten unter Kontrolle zu bringen also zu entmachten, baut die Demokratie ab und steht mit Mächten in Beziehung, die alles manchen, aber nicht den einfachen Menschen dienen. Sie werden versuchen, allen Menschen, allen Regionen, allen Kulturen, ihre neoliberale Agenda aufzudrücken. Sie haben schon viel erreicht, seht euch an für was unser Geld alles verpfändet wurde, und sie arbeiten solange erfolgreich weiter, wie die Menschen nicht aufstehen.
      Sie hören nicht freiwillig auf.

  14. @Bohnennase

    „Bohnennase sagt:

    24. April 2017 um 00:55

    Was für ein Unsinn. Als ob der Nationalismus ausschlaggebend für die Weltkriege war. Da würde ich mal lieber die Rolle der Großkonzerne prüfen.“

    .

    In einem Punkt hast Du recht. Die Großkonzerne waren ausschlaggebend für den Ausbruch der Kriege. Allerdings haben sie sich in beiden Kriegen der Hilfe des Nationalismus bedient um die Menschen dafür auf ihre Seite zu bringen

    1. “ in beiden Kriegen der Hilfe des Nationalismus“

      Na ja, verraten sie mal wie Krieg ohne Nation und Nationalismus stattfinden soll. Dabei sind die Seiten unerheblich, denn sie werden stehts Nationalistisch handeln, handeln müssen.
      Auch die SAA muss gedanklich Nationalistisch geprägt sein und die ISIS, gründete nicht umsonst einen „Staat“ mit nationalistischer Prägung.

      Ich bleibe bei Nationalismus hart an der Begrifflichkeit und lehne die propaganda Defintion ab.

      1. Schweizer

        ISIS lehnt Nationalismus ab. Die Ideologie dieser Terrorgruppe faßt auf globalem wahhabitischem Sektiererismus: Muslime in aller Welt, steht und kämpft zusammen, aber nur die Sunniten versteht sich, weil alle anderen sind Apostaten.

      2. „Na ja, verraten sie mal wie Krieg ohne Nation und Nationalismus stattfinden soll“ Wie währe es mit einer Welt ohne Kriege? Dann brauchen wir keinen Nationalismus. Bisher haben alle Kriege wir der Westen angezettelt. Hören wir auf „Weltverbesser im Namen der Humanität“ zu sein und hören wir auf einfach auf Krieg zu führen, dann braucht Syrien auch keinen Krieg zu führen und von Natur her sind die Syrer keine Nationalisten sondern Panaraber.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Panarabismus

      3. Wie Krieg ohne Volk gehen soll? (Nation ist ein Volk dann wenn es einen Staat hat.)
        Ganz einfach mit Söldner und Banditen, religiös oder ideologische Fanatiker.

        Also die übliche Art.

        Nationale Armeen kämpfen nicht für Ruhm und Reichtum sonder für den Schutz und die Erhaltung ihres Volkes.
        Im Interesse des Volkes liegt auch nicht Eroberung und Ausplünderung von anderen Völkern, das liegt nur im Interesse der globalen Eliten, die sich um ihre Pfründe streiten.

  15. @ andreas sagt:
    24. April 2017 um 17:36

    Doch längst aufgefallen, nur das ist so irre dass es meist ausgeblendet wird. Auch hier werden alte Sozenparolen dagegengehalten, aber die nutzen nichts. Denn wir stehen vor Veränderungen die weitaus größere gesellschaftliche Verwerfungen bringen werden, als zur Zeit der Industrialisierung.
    Es gibt m Moment keine Idee/Vision für die Zukunft. Industrie 4.0 kann sie jedenfalls nicht sein.

    1. Der Schweizer
      „Es gibt m Moment keine Idee/Vision für die Zukunft. Industrie 4.0 kann sie jedenfalls nicht sein.“
      Ideen gibt es schon einige:
      http://www.members.aon.at/goedheinz/GOD_Deutsch/Zusammenarbeit/IQOAsD.html
      Den Machthabern sind solche Ideen natürlich zuwider, deshalb werden sie auch nicht in den Massenmedien aufgegriffen.
      Aber unsere RohstoffBasis ist für das derzeitige VergeudungsWirtschaftsSystem so schmal
      http://www.bgr.bund.de/DE/Themen/Min_rohstoffe/Downloads/angebots-nachfragesituation-mineral-rohstoffe-endber2006.pdf
      (ab Seite 17)
      dass in absehbarer Zeit ein neues System durch RohstoffMangel erzwungen wird.

  16. Heute wurden oft die Worte „linksextremistisch“ und „rechtsextremistisch“ zur Beschreibung Le Pens und Melenchons verwendet.

    Was für ein Schwachsinn.
    Um „Extremist“ nach der gängigen Definition zu sein, muss man die gegenwärtige Ordnung nicht nur ablehnen und durch etwas anderes ersetzen wollen, sondern dies auch noch gewaltsam.

    Da ist allerdings nicht das Kartell einer Politik im Sinne des oberen ein Promille (und ihrer Funktionselite) gemeint, sondern gro gesagt die verfassungsmäßigen Ordnungen in ihren Grundbestandheiten.

    Wenn jemand den Euro in seiner jetzigen Form ablehnt, weil er weiß, zu welchen ökonomischen Verwerfungen dieser durch die idiotische Konstruktion zwangsweise führt, ist er selbstverständlich alles andere als ein „Extremist“.

  17. Sehr geehrter Herr Laurisch, da sollten wir dann aber korrekt sein, es war nicht der gesunde Nationalstolz, sondern der National Faschismus, der jede Nation durchdrungen hatte. So das die Interessen des Großkapital, zu der Interessen des Staates gemacht wurden, genauso wie Benito Mussolini, den Faschismus charakterisiert hat.So das die Staaten und ihre Armeen, die Privat Armeen, der Großkapitalisten waren und sind. Denn bei uns, herrscht immer noch der Faschismus, nur mit hübsch geschminkter Visage.

    1. @Felix Klingenberger

      „Sehr geehrter Herr Laurisch, da sollten wir dann aber korrekt sein, es war nicht der gesunde Nationalstolz“

      .

      Ich habe nichts gegen einen „gesunden“ Nationalstolz. Ich bin Ehrlich ich bin stolz auf meiner Herkunft. Ich bin ein deutscher Sorbe. Ich bin Stolz auf Göhte, ich bin Stolz auf Karl Marx und Friedrich Engels, ich bin stolz auf Blücher, ich bin stolz auf Staufenberg. Alles waren Menschen aus Deutschland. Ich habe nur etwas gegen Menschen die der Meinung dass Deutsche besser sind als andere Menschen, aus welchen Gründen auch immer.

  18. @andreas
    (24. April 2017 um 17:36)
    „(…)Und wie irre es ist, beide Positionen gleichzeitig zu vertreten, fällt scheinbar niemandem auf?
    Oder halten sie das Publikum für ausreichend verblödet, diese beiden Positionen nicht zusammenbringen zu können?(…)“
    ————————————————————————-

    Äußerst treffender und gut geschriebener Kommentar! Das sehe ich ganz genau so.
    Grad gestern noch ein YT-Video, das ich anschaute, öfter unterbrochen durch die Werbung von Siemens „Optimierung der Automatisierung“ (so in etwa).

    Hilfe! Wir schaffen unsere Arbeitsplätze ab und ersetzen uns durch Maschinen, aber auch „Hilfe!“ Wir brauchen neue Arbeitskräfte! Dringend!

    Es ist einfach nur absurd.

    P.S. In der Großstadt, in der ich wohne, stöhnen die Pendler täglich wegen massiver Staus laut auf und der öffentliche Nahverkehr platzt zu Stoßzeiten auch aus allen Nähten. Wenn da nur eine Bahn mal ausfällt, geht oft fast nix mehr.
    Und das in NRW, wo die Arbeitslosenzahlen ja bekanntlich eher hoch sind. Hätten wir hier annähernd so etwas wie wirklich gute Arbeitslosenzahlen (nicht die von der Fake-News-Presse) wäre das schon aus dem Grund zum Scheitern verurteilt, weil die Infrastruktur völlig überlastet wäre…)

  19. „ISIS lehnt Nationalismus ab.“

    Und trotzdem riefen sie den Islamischen Staat aus und verkündeten das Kalifat. Was nichts anderes ist als einen Staat zu gründen der dann Nationalistisch, also in seinem Interesse, handelt.

    1.eine Art zu denken, bei der die eigene Nation als besser und wichtiger als andere Nationen gesehen wird. (Gottesstaat)
    2.das starke Gefühl, zu einer Nation zu gehören, das mit dem Wunsch verbunden ist, auch einen eigenen Staat zu gründen. (Gottesstaat)

    Nun, wenn die ISIS Nationalismus ablehnt dann könnte eine Erklärung dazu sein, dass Nationalismus zu Weltlich ist. Aber was ist ein Gottesstaat? Kein Nationalismus?

    1. Schweizer

      Der Unterschied zum Nationalismus besteht darin, dass das ISIS-Kalifat in der Vorstellung der Terrorgruppe ISIS die ganze Welt umfasst, beziehungsweise alle nach sektierischen Kriterien bestimmte Menschen auf der ganzen Welt. Staatsgrenzen sind von ISIS nicht gewollt. Es gibt da lediglich temporäre Fronten auf dem Weg, die ganze Welt zu beherrschen. Die ISIS-Ideologie ist deshalb eben nicht nationalistisch, sondern globalistisch.

  20. @ PAule

    entschuldigen sie wenn ich ihnen hier widerspreche.

    Schauen sie sich Syrien an, die SAA wird vom Volk genährt. Die Söldner im übrigen auch, nur etwas anders und von mehreren anderen Völkern. Würden sich die Syrer nicht als Nation sehen und Nationalistisch handeln, wäre der Krieg längst durch.

    1. noc ein Nachtrag……….

      „Nationale Armeen kämpfen nicht für Ruhm und Reichtum sonder für den Schutz und die Erhaltung ihres Volkes.“

      Ich gehe davon aus dass nicht abgestritten wird, dass z . B. Rom, die USA nationale Armeen unterhielten/unterhalten und natürlich für Ruhm und Reichtum kämpften und kämpfen.

      „Im Interesse des Volkes liegt auch nicht Eroberung und Ausplünderung von anderen Völkern, das liegt nur im Interesse der globalen Eliten, die sich um ihre Pfründe streiten.“

      Das halte ich für vollkommen Geschichtsvergessen. Ohne Volk konnte die Elite bisher nicht. Vielleicht später mit Robotern.

      Interessen es Volkes, Beispiel. Im Interesse des Volkes liegt ein akzeptabler Energiepreis.
      Der Verweis auf die globale Elite ist also zu kurz gegriffen. bzw. ein zu einfache Darstelung der Problematik

  21. Hallo Schweizer,

    Ich bleibe bei meiner Aussage: Nationale Armeen kämpfen nicht für Eroberung und Ausplünderung anderer Volker.
    Das ist schlicht nicht in ihrem Interesse.
    In der Neuzeit Europas waren stehende Heere bis zu den Napoleonischen Befreiungskriegen, mit Ausnahmen (Bauernkriege, Friesen, Schweizer u.a.) steht’s Sklaven- Leibeigene- oder Söldnerheeren, geführt von Berufssoldaten (Adel) im Auftrage von örtlich Mächtigen.
    In seinem Namen würde auch der Krieg geführt. Er war der Nutznießer. Nicht das Volk.
    ~
    Erst die Franzosen und dann die Preußen haben das geändert mit der Einführung der allgemeinen Wehrpflicht und zwar gegen Napoléon.
    Das und die Einführung der Meritokratie war eine Erfolgsfaktor für Preußens und Deutschlands Auferstehung weit über das Militär hinaus
    (Der Militär-Reorganisations-Kommission gehörten an: Generalmajor Gerhard von Scharnhorst (Vorsitzender der Kommission), Oberstleutnant August Neidhardt von Gneisenau, Major Hermann von Boyen, Major Karl von Grolman und Stabskapitän Carl von Clausewitz. aus https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Reformen#Zentrale_Handlungsfelder )

    Damit das gelingen konnte waren aber weitreichende Reformen in Preußen notwendig: Die Preußischen Reformen (nach ihren Hauptinitiatoren auch Stein-Hardenberg’sche Reformen genannt).

    „Zentrale Handlungsfelder

    Im Kern waren die „organischen Reformen“ eine Synthese aus Altem und Fortschrittlichem. Es galt, die inzwischen wenig effektiven Strukturen des absolutistischen Staates aufzubrechen. Stattdessen sollte ein Staat mit Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger auf der Grundlage von persönlicher Freiheit und Gleichheit vor dem Gesetz entstehen. Hauptziel der Staatsführung war es, durch eine Erneuerung von Innen den Weg zur Befreiung von der faktischen französischen Oberherrschaft [… ermöglichen.]
    Ein zentraler Punkt waren die Mitwirkungsmöglichkeiten der Bürger im Staat durch Einführung der Selbstverwaltung in Provinzen, Kreisen und Kommunen. Nach der Nassauer Denkschrift Steins war das Ziel: „Belebung des Gemeingeistes und des Bürgersinns, die Benutzung der schlafenden und falsch geleiteten Kräfte und zerstreut liegenden Kenntnisse, der Einklang zwischen dem Geist der Nation, ihren Ansichten und Bedürfnissen und denen der Staatsbehörden, die Wiederbelebung der Gefühle für Vaterland, Selbständigkeit und Nationalehre.“[8] Aus den Untertanen sollten Staatsbürger werden, die die Sache des Staates vertreten sollten. […] An die Stelle der alten ständischen Gliederung von Geistlichkeit, Adel und Bürgertum traten nun Adel, Bürgertum und Bauern. Das Wahlrecht sollte ausgeweitet werden und auch freie Bauern umfassen. Dieser letzte Punkt war daher eine Grundlage der Bauernbefreiung.“
    Quelle https://de.wikipedia.org/wiki/Preu%C3%9Fische_Reformen#Zentrale_Handlungsfelder

    Damit ist, gleichzeitig mit der Abschaffung der Leibeigenschaft, auch die moderne Nation der Deutschen definiert und die organisatorischen Grundlagen für ihr werden gelegt worden.

    ~
    Aber Schweizer,

    das heißt nicht das ab diesem Zeitpunkt der Weltfrieden ausgebrochen wäre, aber ab diesen Zeitpunkt wurde wenigstens für das Volk und Vaterland gekämpft und nicht für den örtlichen Potentaten, auch und vor allem, weil die Potentaten sich davon Ruhm und Geld und Macht versprachen.
    Und was auch noch wichtig war, seit der Gründung des 2. Deutschen Reiches unter Bismarck haben wenigsten die deutschen Herrscher nicht mehr untereinander Krieg geführt.

    Eine Nationale Volksarmee ist nur eine Voraussetzung für den Frieden und leider nicht die einzige.

    Das es seit dem nur Besser geworden ist stimmt auch nicht, heute müssen wir wieder aufpassen das wir nicht wieder für fremde Mächte in den Krieg ziehen. Die Wehrpflicht ist ja schon wieder abgeschafft …

    Gruß Paule

    Ps: Die US-Armee ist seit 1973 eine Söldnerarmee. Vietnam und Korea sorgte dafür das Wehrdienst in den USA nicht sehr beliebt war.
    Zu den Preußen und dem Kadavergehorsam 🙂 bitte hier lesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsches_Heer_(Deutsches_Kaiserreich)#F.C3.BChrungsprinzipien
    P.

  22. Auszug aus dem Artikel von Thierry Meyssan vom 25.April 2017

    Titel : „Die Franzosen versenken sich selbst“

    „Wir erleben eine historische Wende in Frankreich, in der das ehemalige politische Spektrum auseinander fliegt und wo eine neue Kluft auftaucht. Angesichts der intensiven Medien-Propaganda, die das Land heimsucht, erkennen die Franzosen die wahren Richtlinien nicht mehr und klammern sich an rote Linien, die nicht mehr existieren. Dennoch sind die Fakten klar und manche Entwicklungen absehbar.“

    http://www.voltairenet.org/article196104.html

    „Hillary Clinton hat die US-Wahlen verloren, Emmanuel Macron dürfte in Frankreich gewinnen.

    Nichts beweist, dass Marine Le Pen fähig sein wird, die Rolle von Charles De Gaulle zu spielen, aber drei Dinge sind sicher:
    – Ebenso wie die Briten im Jahre 1940 ihren Ekel unterdrückten, als sie De Gaulle in London aufnahmen, so werden die Russen heute Le Pen unterstützen.
    – Ebenso wie im Jahr 1939, als nur wenige Kommunisten den Anweisungen ihrer Partei trotzten um den Widerstand aufzunehmen, sind heute nur wenige Anhänger von Jean-Luc Mélenchon bereit, diesen Schritt zu wagen. Aber nach dem Nazi-Angriff auf die Sowjetunion, unterstützte dann die ganze kommunistische Partei De Gaulle und bildete die Mehrheit des Widerstandes. Es besteht kein Zweifel, dass in den nächsten Jahren Mélenchon an Seiten von Le Pen kämpfen wird.
    – Emmanuel Macron wird nie die Leute verstehen, die sich gegen die Herrscher ihrer Heimat auflehnen. Er wird also auch nicht die Völker des „Erweiterten Nahen Ostens“ verstehen, die mit der Hisbollah, der islamischen Republik Iran und der Arabischen Republik Syrien für ihre wirkliche Unabhängigkeit kämpfen.“

  23. Also,ich finde das Ergebnis der Wahl zielführend:Sollte Le Pen siegen,gäbe es Umbrüche in
    Frankreich und mit Macron,dem wilden jungen Reformer,werden die Umbrüche halt etwas
    später erfolgen:Die Franzosen werden es ihm schon geigen,oder?

    1. Ist das Satire?

      Macron wild, weil er sich mit 17 in seine vierzigjährige Lehrerin verknallte, oder warum?

      Hollande hatte ein Programm, welches die Finanzkrise zumindest hätte entschärfen können: durch Abbau der Einkommenskonzentration Verschuldung (nicht Staats-, sondern Gesamt-) und dabei auch Geldvermögen verringern, zumindest relativ.

      Dafür war das Programm auch nicht ausreichend, dazu müsste man die Finanzbranche kräftig zusammenstreichen; aber es hätte gereicht, um aus der Agonie herauszukommen.

      Nur: so ein Programm kann unmöglich innerhalb einer Währungsunion mit einem größeren Land funktionieren, welches massive interne Abwertung betreibt.

      Rund die Hälfte der Stimmen ging bei der Wahl an Kandidaten, die den Euro abschaffen oder umfassend reformieren wollen; offenbar ist das Verständnis für das Problem weit weiter verbreitet als in D.

      Macron wird versuchen, die interne Abwertung D in Fr nachzubilden; das würgt die Binnenkonjunktur erst mal weiter ab, verschärft das Auseinanderdriften der Gesellschaft.

      Sollte er es schaffen, sich in Brüssel gegen D soweit durchzusetzen, dass er sehr große staatliche Investitionsprogramme auflegen darf, ohne Rücksicht auf die Defizitkriterien, dann könnte er eventuell eine Agenda starten, die nich tin eine mehrjährige Depression führt.

      Das Ergebnis wäre dann, im „besten“ fall also, dass mehr Franzosen Arbeit haben, weniger Lohn für alle, mehr Steuern auf Konsum etc., mehr Abgaben, weniger Sozialleistungen.

      Und das ganze läutet eine neue Austeritätsrunde in Europa ein.

      Das „Geigen“ wird darin bestehen, es etwas abzumildern; aber in die richtige Richtung, also Euro abschaffen oder radikal verändern, kann das nicht gehen.

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