Terroristen verlassen Homser Vorstadt Waer

Am heutigen Samstag hat die Evakuierung von rund 1500 Terroristen, nicht versöhnungswilligen Aufständischen und ihren Familien aus der seit Jahren abgeriegelten Homser Vorstadt Al Waer begonnen.

Rund 500 Bewaffnete und 1300 ihrer Familienangehörigen sollen Al Waer im Verlauf des heutigen Tages mit 53 Bussen verlassen.

Bis die Evakuierung der Bewaffneten abgeschlossen ist, sorgen russische Kräfte für Sicherheit bei der Umsetzung der Evakuierungsvereinbarung. Wenn die Evakuierung der Bewaffneten, die wahlweise in den von Al Kaida beherrschten Norden der Provinz Homs, in die von Al Kaida beherrschte Provinz Idlib und in den von der türkischen Armee und mit ihr kooperierenden bewaffneten Gruppen beherrschten Norden der Provinz Aleppo reisen dürfen, in einigen Wochen planmäßig abgeschlossen werden kann, wird mit den rund 40.000 verbleibenden Einwohnern ein Versöhnungsabkommen umgesetzt, demzufolge der syrische Staat wieder die volle Kontrolle über die Vorstadt Al Waer bekommt. Es wird damit gerechnet, dass dann rund 100.000 vor den Terroristen geflüchtete ehemalige Einwohner in die Vorstadt Al Waer zurückkehren.

Al Waer ist der letzte Stadtteil der zentralwestsyrischen Millionenstadt Homs, der noch von Terroristen beherrscht wird, nachdem der Rest der 2011 mit Unterstützung westlicher Geheimdienste, Medien und Politikern weitgehend von Terroristen übernommenen Stadt bis zum Mai 2014 von den schwer bewaffneten Terrorbanden befreit werden konnte.

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37 Gedanken zu “Terroristen verlassen Homser Vorstadt Waer

  1. Worauf hoffen die?

    Wieviel Sold trifft noch aus dem Ausland ein?

    Welche ausländischen Dienste schüren weiter die Hoffnung, dass sie siegen könnten?

    Oder macht es einfach viel mehr Bock, mit der Knarre in der Hand als großer(kleiner) Held rumzulaufen, als sich ins zivile Leben einzuordnen?

  2. Wenn man jetzt NATO wäre, würde man die mit Terroristen vollbesetzten Busse einfach sprengen. Aber zum Glück ist man keine NATO.

    Erinnern wir uns an die Greultaten und sinnlosen Massaker an der Zivilbevölkerung in Yoguslawien!

  3. Ein Terrornest weniger.
    Eine weitere Frontbegradigung.
    Und wieder rd. 1 Brigade der SAA & Partner freiwerdend, welche diesen Kessel nicht mehr sichern müssen und somit frei werden für andere wichtige Aufgaben und Fronten.
    Die Totalniederlage der ziotransatlantik-wahabi Terrorproxys ist nur noch durch ein massives Eingreifen von USA, Israel oder Golfdiktaturen verzögerbar, was immer unwahrscheinlicher wird.
    Abwendbar aber nicht mehr.

    1. Die Israelis kreisen schon auf höchstem Niveau. Bin mal auf die SAA Reaktion des nächsten Luftangriffs gespannt.

      1. Israels Verteidigungsminister Avigdor Lieberman hat Syrien mit der Zerstörung seiner Luftabwehrsysteme gedroht, wenn die syrische Armee erneut israelische Kampfflugzeuge mit Raketen beschieße.

        „Das nächste Mal, wenn die Syrer ihre Luftabwehrsysteme gegen unsere Flugzeuge einsetzen, werden wir diese ohne das geringste Zögern zerstören“, sagte Lieberman heute im israelischen Rundfunk.

        http://orf.at/#/stories/2383985/

        Also wirklich dreist vom zionistischen Regime in Tel Aviv. Klartext: Wir brechen das Völkerrecht und wenn ihr euch wehrt dann brechen wir es noch schlimmer!
        Da bleibt einem die Spucke weg…

      2. @diomuoti

        Ich interpretiere die Aussage anders. Interessant ist, was nicht gesagt wurde.
        Man stelle sich vor, was passiert wäre, wenn aus dem Gaza-Streifen ein israelisches Flugzeug angegriffen worden wäre. Dann hätte die Erklärung gelautet, nein, es hätte gar keine Erklärung gegeben, sondern innerhalb von Stunden wäre der Gaza-Streifen mit einem Bombenteppich eingedeckt worden. Das ist in diesem Fall nicht passiert. Das deutet darauf hin, dass die Botschaft angekommen ist und die israelische Regierung verstanden hat, dass jetzt Schluss mit lustig ist.

    2. @diomuoti @Matthias

      Der Lieberman ist kein lieber Mann…
      Schaut euch bitte mal den Unterschied in der Aussendarstellung an, den Israel inzwischen bietet:
      Aus einem Land, welches rezidivierende Luftschläge im Nachbaland verübt hat und es zur Staatsstrategie hat werden lassen, kein öffentliches Wort darüber – vorher, und noch viel mehr hinterher – zu verlieren, ist nun nach diesem offensichtlichen Wirkungstreffer, auf einmal ein zauderndes, drohendes und kläffendes Land geworden. Diese Transformation bestätigt nur den Fakt, dass Israel erschüttert und relativ überrascht ist, ob dieser Grußkarte vom plötzlich reagierenden Gegner.
      So eine Aussage vom großen Zionisten ist eine Bankrotterklärung. Moralisch ohnehin außerhalb jeglicher Bewertungsskala.
      Ich persönlich würde inzwischen dann doch eher meinen, es hat tatsächlich einen Abschuss gegeben. Die Penetranz der syrischen Darstellung und die keifernden Reaktionen aus Tel Aviv lassen diese Vermutung aufkommen.

  4. Dies dürfte wieder einige Tausend Sicherungskräfte freischaufeln. Herrscht eigentlich mit dem großen Kessel nördlich von Homs eine Vereinbarung? Sonst wäre es ja sinnvoll mal Richtung Talbiseh und Ar-Rastan vorzugehen…

    1. Bohnennase

      Nein, da gibt es zumindest keine formelle Vereinbarung, denn da ist Al Kaida. Allenfalls gibt es da eine informelle relative Ruhe an der Front. Und ja, die Rastan-Tasche nördlich von Homs deutlich zu verkleinern dürfte nach der vollständigen Einnahme von Waer die nächste Aufgabe sein, die in der Gegend ansteht.

  5. Also wenn ich da keiner Fakenews aufgesessen bin, hat sich wohl wieder mal gezeigt, das bei allen Abmachungen, manchmal braucht es auch Nachdruck braucht.

  6. Es gab ja schon eine Abmachung zu AL Wear.
    Ist schön länger her, ich meine, dass da auch einige Militante herausgingen, der Rest in die „Versöhnung“ einwilligte, und Al Wear wurde auf der Karte „rot“.

    Was ist der Unterschied zur jetzigen Vereinbarung?

    1. andreas

      Diesmal haben die Russen wohl eine größere Rolle bekommen.

      Und du hast natürlich recht: ob das Abkommen nun diesmal auch wirklich umgesetzt wird, muss sich erstmal noch zeigen. In jedem Fall sind aber wieder eine Reihe von Terroristen aus Waer raus, was für sich schon ein Fortschritt ist.

      1. Ich kann ja kein arabisch.
        Gibt es denn diese Abkommen in schriftlicher Form?
        Sind da ganze Gruppen benannt, die abziehen, und andere, die „their cases setteld“ bekommen möchten?

        Oder geht es immer nur um Individuen?

        Und wie ist das bspw. in Homs gelaufen; es gab m.W. eine gemeinsame Kontrolle des Stadtteils, die sich jetzt „moderat“ gebenden Milizen mit regierungstreuen Kräften.
        Haben die ersteren die letzteren einfach irgendwann rausgeschmissen?
        Oder gar umgedreht?

        Oder waren die älteren Abkommen so ausgestaltet, dass zwar auf dem Papier die Regierungskontrolle wieder da war („rot“), aber de facto lokale „Rebellen“gruppen alleine das Sagen hatten, und dann sich nicht mehr an das Abkommen gehalten haben?

        Fragen über Fragen, aber durchaus interessant, vielleicht findet man da Artikel, wenn man arabisch suchen kann. Müsste doch in Syrien gerade ein Thema sein.

        Diverse Vororte von Damaskus waren ja auch schon „rot“, und sind jetzt wieder hart umkämpft; wie viele solcher Gebiete gibt es denn noch, wäre auch interessant.

        Die Beteiligung der Russen soll ja wohl auch dafür sorgen, dass nicht wieder nach ein paar Monaten Raketen aus Al Wear in andere Stadtteile fliegen.

      2. andreas

        Die Abkommen, die die syrische Armee und das syrische Versöhnungsministerium schließen, sind recht unterschiedlich. Der Inhalt hängt immer von der Situation vor Ort und dem Verlauf der Verhandlungen ab. Wenn Abkommen schriftlich getroffen werden, sind sie häufig nicht-öffentlich.

      3. Die Frage nach der Schriftform hatte ich auch schon einmal gestellt. Das Pb antwortet nun, dass sie „häufig“ nicht-öffentlich sind. Gibt es denn wenigstens ein öffentliches Beispiel, liebes Pb? Ist es möglich, so etwas hier im Original und Übersetzung zu posten? Ich stelle mir bisher eigentlich ziemlich banale Formulierungen vor, gleichwohl wäre ein Original schon interessant, denn womöglich werden da doch konkretere Dinge abgesprochen. Und noch eine einfache Frage: Findet sich immer ein des Lesens und Schreibens Kundiger (denn Syrien ist ja nicht frei von Analphabeten)?

        Und noch eine Frage, liebes Pb, zu:

        „Wenn die Evakuierung der Bewaffneten, die wahlweise in den von Al Kaida beherrschten Norden der Provinz Homs, in die von Al Kaida beherrschte Provinz Idlib und in den von der türkischen Armee und mit ihr kooperierenden bewaffneten Gruppen beherrschten Norden der Provinz Aleppo reisen dürfen, in einigen Wochen planmäßig abgeschlossen werden kann …)

        Werden die Terroristen erkennungsdienstlich vollumfänglich erfasst? Wird man Sie in Zukunft wiedererkennen können, wenn sie im Norden der Provinz Homs, in der Provinz Idlib oder Aleppo wieder zu den Waffen greifen? Ihr dürft weiter Terroristen spielen, nur nicht hier – kann schwerlich das Motto sein, oder? Und warum dauert die ganze Aktion in Homs „planmäßig“ „einige Wochen“? Wie viele vermutet man in Homs außer den hier genannten? Sind Al Kaida oder andere Gruppen erfreut über den Zuwachs in ihren Gebieten?

      4. Meier

        Aus dem Wadi Barada gab es beispielsweise eine Vereinbarung, die öffentlich geworden ist. Ich glaube mich erinnern zu können, dass wir das „Dokument“ hier auch im Parteibuch gezeigt hatten. Das sah aus wie ein rausgerissener Zettel aus einem Schulheft, darauf handschriftlich fünf oder so Punkte in Stichworten vermerkt und darunter einige Namen und unleserliche Unterschriften.

      5. Um hier mal wahllos ein paar aufgeworfene Fragen zu behandeln:

        – Ich habe auf Twitter einen Scan von einem Antragsformular gesehen, das man im Falle einer gewünschten Evakuierung ausfüllen muss. Eine zumindest rudimentäre Erkennungsdienstliche Behandlung scheint es also zu geben, inwiefern die Angaben auch auf Korrektheit geprüft werden weiss ich nicht.

        – Das Vorangegangene sollte auch die Frage von Andreas beantworten, es scheint immer um einzelne Personen zu gehen, nicht um Gruppen

        – Nach dem was ich gelesen habe, scheint es so als ob die Regierungsseite lieber die Evakuierung in einem Schwung durchgeführt hätte, dann aber den Wünschen der anderen Seite entgegengekommen ist.

    1. Alle reden von Mossul und Raqa, der Krieg entscheidet sich aus strategischer Sicht final aber dann zugunsten der SAA & Partner, wenn alle Terrornester um Damaskus, Homs und Daara ausgeräumt (Idlib dann danach zuletzt) Landverbindung zu DeirEzzor hergestellt und die Grenze zu Libanon, Golan und Jordanien lückenlos kontrolliert wird.
      Dann versiegt nicht nur der letze Nachschub für die Terroristen, sondern setzt tausende Soldaten der SAA & Verbündeter frei für andere Fronten, für das Endziel der Totalvernichtung der ziotransatlantisch-wahabitischen Terrorproxys und Erhalt/Stärkung der Wiederstandsachse Iran-Irak-Syrien-Libanon, unterstützt von Russland und China.

  7. Antwort aus Israel.
    Verbal, sie müssen ja etwas sagen, wenn sie gefragt werden. Ob da noch Substanz unterlegt wird, bleibt abzuwarten.

    Ob sie die militärischen Mittel dazu hätten? Käme darauf an, wie gut die Systeme sind.
    Dass sie der Fla-Rakete älterer Bauart so ein sauteures Teil hinterhergeschickt haben, könnte auch so gedeutet werden: koste es, was es wolle, wir gehen da voll rein.

  8. +++ BREAKING +++

    Netanjahu droht mit Ausschaltung der syrischen Luftabwehr

    Nach dem israelischen Luftangriffen auf Syrien und dem darauffolgenden Abschuss eines israelischen Kampfjets, der ein reiner Verteidigungsakt war, droht Netanjahu mit der Zerstörung der Luftabwehr Syriens. Das zionistische Regime sieht seine Felle in Syrien wegschwimmen und droht nun also mit einem direktem Krieg gegen Syrien!

    https://de.sputniknews.com/politik/20170319314947404-israel-syrien-drohung-zerstoerung-luftabwehrsysteme/

    1. Die Ziomafia ist eben sehr empört und aussersich darüber das sie nicht mehr wie die letzten Jahrzehnte ungehindert und ungeniert seine Nachbarn terrorisieren, bedrohen und Mordens kann, vor allem aus der Luft.
      Sie sind bedauerlicher Weise dazu in der Lage ihre illegale, verbrecherische, völkerrechtswiedrige und unverschämte Drohung wahr zu machen, auch wenn nicht ohne blutige Nase, denn neben einigen modernisierten S200 (und dutzenden obsoleten S75 und S125) Stehen auch einige Buk, Kub, Tor1, Tunguska und Pantsir Luftabwehrsysteme bei der syrischen Armee, einige Stück davon mittlerweile auch bei der Hisbollah, und eine Batterie S300 ist im Zulauf und wohl in Kürze bei Damaskus operational.
      Dazu kommen mehrere Batterien der Russen in ihren Basen und auf den Schiffen in Tatrus und vor der Küste mit modernsten Versionen der S300, S400, Tor2 und Pantzir2.
      Der Ausgang wird abhängig davon sein, ob und wie die Russen auf einen massiven Luftschlag Israels reagieren werden?

  9. Heute gab es massive Angriffe in Jobar, Richtung Qaboon.

    Eine Verbindung wäre ein herber Rückschlag.
    E solle ja Gespräche bzgl. Qaboon, wenn die jetzt eine Verbindung nach Ost Ghouta hätten, wäre das natürlich vorbei, weil dann die Harten einmarschieren.

    Nach einigen Geländegewinnen gab es Gegenangriffe, also die Verbindung wird hoffentlich nicht geschafft.
    Aber man sieht, wie vorsichtig man vielerorts sein muss, Truppen vorhalten etc.

  10. Wieder Berichte über israelischen Luftschlag, Qualamoun Berge auf Hisbollah.

    Israelischer Botschafter in Russland zum zweiten mal einbestellt, laut Al Arabya.

    Das Austesten geht weiter.
    Dort bestand ja (wahrscheinlich) keine direkte Gefahr, Russen zu treffen, wie beim letzten mal bei Palmyra.
    So diesmal keine Berichte zu Luftabwehreinsatz.

    Vielleicht die „letzte Warnung“ an den Botschafter.

    Allerdings wird Netanjahu wahrscheinlich weiter eskalieren.

    1. Natürlich werden die Zios weitermachen. Zumindest vorerst. Die Spannung liegt ganz auf der Seite der Reaktion.
      Und: Es gibt die Luftschläge, die von außerhalb Syriens ausgeführt werden und in Syrien einschlagen, und den Luftschlägen, die das syrische Hoheitsgebiet verletzen.
      Zumindest letzteres unterliegt seit Freitag einem neuen Kompass. gegen den feigen, mehrheitlich alibi-mäßugeb Beschuss aus der ferne kann Syrien (vorerst) nicht viel machen.
      Die Libanesen müssten ihrerseits Farbe bekennen. Aber so lange der Hizbullah nicht selbst einschreitet, und das wird er vorerst nicht (wer deckt sein Blatt schon frühzeitig auf?), werden wir wohl mit diesen from-far-hits leben müssen.

      1. kaumi

        Auch auf den israelischen „Beschuss aus der Ferne“ könnte Syrien durchaus reagieren. Es ist durchaus möglich, Fliegern, die Raketen über die Grenze abfeuern, grenzüberschreitend Flugabwehrraketen hinterherzuschicken. Auch wenn die Chancen auf einen Treffer da schlecht sind, wäre das sicher nicht angenehm für Israel, wenn in Israel Sirenen angehen und die Bevölklerung in Bunker flüchtet, weil Israel mal wieder Syrien angegriffen hat.

        Außerdem könnte Syrien natürlich mit Boden-Boden-Raketen die Start- und Landepositionen von angreifenden israelischen Fliegern attackieren. Das Problem dabei ist natürlich, dass Syrien dann auf eine weitere israelische Eskalation gefasst sein muss und die entsprechenden syrischen Kräfte nicht für den Kampf gegen den Jihadi-Terror zur verfügung stehen. Im Moment braucht Syrien noch so ziemlich alle verfügbaren Kräfte für den Kampf gegen den Jihadi-Terror, aber die Lage verbessert sich Monat für Monat deutlich, und wenn das Problem mit dem Jihadi-Terror in einiger Zeit weitgehend gelöst ist, wäre es nur natürlich, anschließend auch das Problem der israelischen Nadelstich-Aggressionen ernsthafter anzugehen.

  11. http://breakingnews.sy/ar/article/88230.html

    Baschar al-Dschafari, ständiger Vertreter Syriens bei der UN. In kürze seine wesentlichen Aussagen:

    Bezügl. israelischer Luftschlag:

    – “ Ich bin informiert worden, wie das Gespräch zwischen den Russen und dem israelischen Botschafter abgelaufen ist. Er (der israelische Botschafter) hat einen Fußabdruck als Erinnerung an dieses Treffen mitnehmen dürfen“.
    – “ Die Russen haben den Israelis ganz klar zu verstehen gegeben, dass sie weitere Luftschläge nicht mehr tolerieren werden, da sie eine Reaktion der syrischen Luftabwehr provozieren und diese Eskalation die aktuellen Prozesse im Land stark konterkariert“.
    – “ Die Israelis sind aktuell so gereizt, weil sie mit der aktuellen Lage nicht umgehen können. Sie hatten diese Reaktion nicht erwartet und werden tausend Überlegungen anstellen, bevor sie wieder so ein Manöver ausführen“.

    Bezügl. Friedensgesprächen:

    -“ Wir vertrauen weder der türkischen Seite noch der amerikanischen. Von Beiden kam noch nichts, was unser Vertrauen in ihr Handeln hätte stärken können“.
    Baschar al-Dschafari (arabisch بشار الجعفري, DMG Baššār al-Ǧaʿfarī, * 14. April 1956 in Damaskus, Syrische Republik) ist seit 2006 der derzeitige Ständige Vertreter (UN-Botschafter) Syriens bei den Vereinten Nationen.
    Baschar al-Dschafari (arabisch بشار الجعفري, DMG Baššār al-Ǧaʿfarī, * 14. April 1956 in Damaskus, Syrische Republik) ist seit 2006 der derzeitige Ständige Vertreter (UN-Botschafter) Syriens bei den Vereinten Nationen.
    Die Zusammenfassung des Wesentlichen

  12. Den Kampf um das ISIS-Gebiet hat auch „grün“ noch lange nicht aufgegeben.

    In Ost Qalamoun rückt „FSA“ von der Dumayr-Tasche aus vor; und jetzt kommt eine „FSA Ahmed Al-Abdo“ von der Wüste aus Richtung Jordanien entgegen.

    (bei aller Vorsicht bei der „Quelle“)

    Das dürfte ein Teil der „Südfront“ sein; also mischen die Amis neben der SDF noch auf anderem Weg mit, oder ist das ein israelischer Zweig?

    Und das hier

    Nun müssen diese Gebilde, gibt es ja auch für Raqqa und so, erst mal zeigen, dass sie existieren.

    Auf dem Video sieht man, dass die ISIS-Kämpfer geradezu spielend integrieren könnten, so rein optisch.

    1. andreas

      Das ist eine US-gestützte und in Jordanien basierte Jihadi-Truppe, die im Verbund mit der US-gestützten New Syrian Army versucht, von Jordanien aus ISIS Gebiete in Syrien abzunehmen. Bislang waren die so schwach, dass die gegen ISIS nicht viel ausrichten konnten, und obendrein gelten sie soweit mir bekannt, ihren US-Führern als extrem unzuverlässig. Aber immerhin haben sie es irgendwann geschafft, den fast direkt im Dreiländereck mit Jordanien liegenden syrischen Tanf-Grenzübergang zum Irak unter Kontrolle zu bekommen, und ISIS die Kontrolle über diesen wichtigen Transportweg abzunehmen. Nach einer Erinnerung durch die russische Luftwaffe haben sie sich irgendwann wohl auch bereit erklärt, am international vermittelten Waffenstillstand in Syrien teilzunehmen.

      Nun scheinen sie vom Tanf-Grenzübergang ein Stück auf der Straße Richtung Damaskus gegen ISIS vorgekommen zu sein, wenn die Nachricht stimmt. Saba Biyar ist hier:

      http://wikimapia.org/#lang=en&lat=33.780003&lon=37.688770&z=12&m=b&show=/25573360/Al-Saba-Biyar

      Bis die auf syrische Armee treffen, wo sich dann zeigen würde, ob sie die Teilnahme am Waffenstillstand ernst meinen, ist es noch weit.

      1. Naja, wenn sie eine Verbindung zur „FSA“ in Ost Qalamoon herstellen, ändert das die Ausgangslage für Verhandlungen, auch wenn es weitgehend Wüste ist.
        Man kriegt sie ja nicht einfach so weg, falls sie sich an den Waffenstillstand halten, und dann große Gebiete im Südosten besetzen.

        Aber Kräfte, um das Gebiet zu besetzen, sind jetzt natürlich nicht frei, die Prioritäten liegen woanders.

        Dafür ist mit den drei Dörfern heute Deir Hafr definitiv südlich passiert, die Autobahn jetzt die letzte durchgehende richtige Straße aus der Stadt ins ISIS-Gebiet.

        Die SAA wird noch weiter südöstlich vorrücken, und irgendwo den Sack zu machen; mal sehen, wie viel ISIS dann noch drinnen bleibt.

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