Ein paar Eindrücke von der Münchner Zombiekonferenz

Der erste Tag der „Münchner Sicherheitskonferenz“ erweckte im Großen und Ganzen den Eindruck, ein Haufen Untoter wäre da aus der Gruft gestiegen, um der Welt noch einmal schwafelnd zu demonstrieren, warum dieses Horrorkabinett an aggressiver Ignoranz und militanter Arroganz auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet ist oder sich gerade auf dem Weg dorthin befindet.

Eingeleitet wurde die Sicherheitskonferenz wie gewohnt durch den deutschen Allianz-Spezi Wolfgang Ischinger, der dem an- oder verwesenden Zombiepublikum mit Trauerstimme die Nachricht verkündete, dass es auf der Welt gerade eine große „Unsicherheit“ gibt, und dabei völlig übersah, dass die ständigen Angriffskriege, Putsche, Regime Changes und Versuche dergleichen, eben diese Unsicherheit erzeugt haben, ganz so, als ob Unsicherheit schlecht für’s Geschäft der Allianz-Versicherung wäre. Und direkt darauf betrat auch schon die Flintenuschi die Bühne.

Gelangweilt dreinblickend machte sie klar, wie toll sie es findet, dass erstmals seit 70 Jahren wieder deutsche Soldaten im Baltikum stationiert sind. Als ihren Zukunftsplan legte sie dar, dass die deutschen Rüstungsausgaben in den nächsten Jahren verdoppelt werden, und sie sich durch nichts und niemanden von diesem Weg abbringen lassen will. Etwas komisch wirkte es, dass sie sich intensiv darum bemühte, den Anschein zu erwecken, als würde sie damit nicht auf einen drohenden Liebesentzug durch den der deutschen Zombieregierung verhassten US-Präsidenten Trump reagieren, sondern das „für Europa“ wollen. Wäre ihre langatmige Schwafelei nicht so einschläfernd gewesen, hätte sie damit vielleicht wenigstens ein herzliches Lachen vom Publikum geerntet. Was kann es schon schöneres geben, als sich vom geliebten US-Präsidenten Trump beschützen zu lassen? Wer nicht eingeschlafen ist und auf eine Argumentation gehofft hatte, wieso mehr Geld für mehr Militär, Rüstung und Waffen mehr Sicherheit bringen soll, wartete vergeblich. Mehr europäisches Militär soll mehr Stabilität in der Umgebung der EU bringen, ganz so als ob es nicht auch das europäische Militär und die europäische Politik gewesen wären, die Jugoslawien, Irak, Libyen, Syrien und die Ukraine mit Terrorkrieg überzogen und in Krieg gestürzt haben und damit die Stabilität rund um die EU zerstört haben. Natürlich gab es von der Flintenuschi kein Wort dazu, wie die Steigerung der Militärausgaben Deutschlands und der EU dazu beitragen können, dass zukünftig Aggressionen Deutschlands und von EU-Staaten unterbleiben. Als sie auch noch anprangerte, dass Souveränität und Völkerrecht ignoriert würden, und damit auf Russland zielte ohne Russland zu sagen, wirkte sie angesichts der von ihr nicht erwähnten westlichen Angriffskriege gegen Jugoslawien, Irak, Syrien und so fort nur noch grotesk, und wer das Kool Aid der Zombies nicht getrunken hat, dürfte sich unweigerlich fragen, aus welcher Gruft diese untote Tante gerade gestiegen sein mag.

Trumps Kriegsminister James Mattis hat anschließend kurz und bündig den ganzen Kladderadatsch der Transatlantiker runtergeleiert, wofür er von den Zombie-Medien natürlich kräftig gelobt wurde, während es dabei kaum jemand gemerkt hat, dass er da das vergiftete Lob eingebaut hatte, wie toll Amerika es finde, dass Deutschland nun die Führungsrolle in der EU übernommen habe, womit er die vom Mem „Deutsch-beherrschte-EU“ getriebenen EU-Fliehkräfte en passant gestärkt hat.

Das inoffizielle Motto der Müncher Zombiekonferenz durfte dann Israels Senator John McCain verkünden:

We cannot allow ourselves to question the rightness and goodness of the West.

Zu deutsch: Wir können es uns nicht erlauben, die Richtigkeit und Güte des Westens in Frage zu stellen.

Auch nach mehreren illegalen Angriffs- und Terrorkriegen des Westens einschließlich der absichtlichen Unterstützung von Terrorgruppen wie Al Kaida soll es also nicht erlaubt sein, Fragen zur Rechtmäßigkeit und Güte des Handelns der westlichen Täter zu stellen. Diese Phrase scheint nicht nur das Leitmotiv der Münchner Sicherheitskonferenz zu sein, sondern geradezu definierend für die Zombie-Diktatur der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft. So sieht eine Diktatur aus.

Und das ist genau der Grund, weshalb die Zombies gerade untergehen, denn die meisten Leute mögen keine Diktaturen.

Nachtrag vom Samstag: Zwischenzeitlich hat auch noch die selbstgekrönte Präsidentin der EU in München geschwefelt und dabei natürlich punktgenau daran vorbeigeredet, dass die von NATO- und EU-Staaten geführten Expansionskriege wesentlicher Hauptgrund für die zunehmende Unsicherheit und Flüchtlingsströme ist, wobei sie allerdings trotzdem ein klein wenig für bessere Beziehungen zu Russland geworben hat. Und ebenso hat US-Vize-Präsident Mike Pence die anwesenden Untoten mit martialisch klingendem Geschwafel und anderem Nonsense beglückt.

Der diesjährige Münchner „Zombieball“ geht also weiter wie gehabt:

(Danzer-Video via Bachheimer)

Nachtrag vom Samstag Nachmittag: Mit dem russischen Außenminister Lawrow gab es dann noch mal jemanden, der auf dem Zombietreffen ein paar vernünftige Worte gesagt hat: Die NATO-Expansion hat in Europa heute für so große Spannungen gesorgt wie es sie seit 30 Jahren nicht mehr gab, ganz wie der russische Präsident Putin es vor genau zehn Jahren ebenfalls in München für den Fall ein Nicht-Kursänderung der NATO vorhergesagt hat, was ihm damals von den NATO-Expansionisten übel ausgelegt wurde.

Heute sind wir ein halbes Dutzend Kriege zur Ausdehnung des Machtbereiches von USA, NATO und EU weiter und das von Putin vor 10 Jahren für diesen Fall vorhergesagte schlimme Chaos in Europa und der Umgebung Europas ist für jederman sichtbar. Doch die Zombies wollen ihren Expansionskurs trotzdem nicht ändern.

Nachtrag vom Samstag Abend: In der Rede von US-Vize-Präsident Pence war, wie der Spiegel meldet, so etwas wie eine als Solidaritätsbekundung getarnte diplomatisch verklausulierte Drohung drin: „So wie Sie zu uns unter Präsident Trump stehen, so werden wir treu zu Ihnen stehen.“ Fein gemacht, und wenn der Spiegel darüber schreibt, ist die Botschaft von Pence in Europa ganz sicher angekommen. Außerdem hat Pence in seiner geschmeidigen Rede die EU „vergessen,“ wie wohl nicht nur Politico aufgefallen ist.

Der neue deutsche Außenminister Sigmar Gabriel positioniert die SPD in München übrigens im Unterschied zur Flintenuschi-CDU als Aufrüstungsbremser, was der SPD im Hinblick auf die Wahlen im Herbst durchaus zu Gute kommen könnte.

Nachtrag Samstag Nacht: Trump selbst war heute übrigens auch nicht untätig. Der hat sich in Florida zu seiner Basis gesellt und da 9000 seiner Anhänger seine Politik persönlich erklärt:

Dafür zu sorgen, dass seine Basis informiert, aktiv und engagiert bleibt, ist enorm wichtig, weil letztlich nur seine Basis es Trump ermöglicht, sich gegen das tief eingegrabene Establishment und dessen Fake-News-Medien durchzusetzen.

Nachtrag vom Sonntag: Der Sonntag in München begann mit einer sehr diplomatisch formulierten Rede des iranischen Außenministers Javad Zarif, in der er erklärte, dass mit dem Finger auf andere zu zeigen, Probleme nicht löst, und stattdessen vorschlug, durch multilaterale Gespräche zwischen allen relevanten Akteueren regionale Probleme zu entschärfen und so zu lösen, dass keine Gruppe ausgeschlossen und marginalisiert werde, und ganz konkret schlug er vor, mit einer Gruppe für mehr Dialog zwischen Iran und Saudi Arabien und anderen GCC-Staaten anzufangen, um zunächst über kleine Themen Vertrauen aufzubauen.

In scharfem Kontrast dazu standen das anschließende Panel dreier US-Senatoren, wo Israels Senator Lindsey Graham seiner Iranfeindlichkeit freien Lauf ließ, und noch mehr die anschließenden Reden von Israels radikalsiedlerischem Außenminister Liberman und – nach einer auf etwas Einsicht schließen lassenden türkischen Rede – vom saudischen Außenminister Jubeir, die aus praktisch nichts anderen als Schimpftiraden gegen Iran bestanden:

Der Kontrast zwischen einem an Frieden durch Diplomatie interessierten Iran und den aggressiven Untoten im US-Senat, in Israel und in Saudi Arabien hätte kaum deutlicher werden können.

Mit einer nicht ganz nebensächlichen Schlussbemerkung von Wolfgang Ischinger ging die Münchner Konferenz dann zu Ende, nämlich sinngemäß, dass, da sowohl Donald Trump als Angela Merkel daran gelegen zu sein scheint, bessere Arbeitsgrundlagen mit Russland herzustellen, man da doch eigentlich vorankommen können müsste, etwa durch eine Neubelebung des durch den westlichen Sanktionswahn praktisch außer Funktion gesetzten NATO-Russland-Rates, für die sich auch Lawrow offen gezeigt hat. Sollte das funktionieren, hätte die Konferenz letztlich sogar einen greifbaren Nutzen gehabt.

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56 Gedanken zu “Ein paar Eindrücke von der Münchner Zombiekonferenz

  1. EpochTimes berichtet über ein Interwiev über Pizzagate. Wenn Trump seine Kenntnisse veröffentlicht, haben die Herrschaften ausgespielt. Unbedingt lesenswert. Macht Hoffnung.

    1. diesen Artikel bei EpochTimes habe ich auch gelesen …..http://www.epochtimes.de/politik/welt/trumps-machtkampf-um-paedogate-betrifft-die-welt-us-regierungsinsider-packt-aus-a2051762.html?latest=1…….. ich bin aber nicht sicher, wie seriös die Quelle ist, auf die sich EpochTimes bezieht…….http://victuruslibertas.com/2017/02/exclusive_interview_with_dhs_insider/…..
      hat jemand hierzu Erkenntnisse?
      Wenn das ernst zu nehmen ist, dann birgt es in der Tat jede Menge Sprengstoff….

      1. Anna

        Was die weltpolitischen Hintergründe betrifft, so liegen die Artikel wohl nicht ganz daneben. Was allerdings den konkreten Fall „Pedogate“ betriftt, so sind das nichts als unbelegte, anonyme Behauptungen, oder mit anderen Worten gesagt, genauso Fake News wie die Amnesty-Berichte über Syrien.

      2. @epb: hier irrt oder unterschätzt das Parteibuch. Pädo- oder Pizzagate ist nicht weniger als das Messer mit dem Trump „das Herz des Davy Jones“ durchstechen >Muss< – wenn er wirklich Kapitän sein will. Das alles ist auch alles nicht neu, gärt seit mindestens dreizigJahren: kugeln Sie etwa "Ted Gunderson" oder die sogenannten "Radiation-Hearings". Oder finden Sie den Zusammenhang des "Dima-Jakovlev-Gesetzes" mit dem "Magnitzki-Act". Zu letzterem gebe ich die Antwort: Es ist die (koshere) Kinder-Handels-Mafia. Im übrigen schätze ich die Arbeit des ePB.

    2. Epoch Times – das sagt doch schon alles. Die sollen doch warten bis Trump seine Kenntnisse veröffentlicht und die Herrschaften dann ausgespielt haben. ***

  2. „denn die meisten Leute mögen keine Diktaturen“ das würde ich so nicht unterschreiben, genauso wenig wie 90% der Sklaven nicht die Sklaverei abschaffen wollen, sondern nur ihre Position von Sklave zu Sklavenhalter verändern wollen.

    1. Sehr geehrte/r Heideltal, zu-mindestens gilt das für das 1/3 der Gesellschaft, für ihre Erfüllungsgehilfen, die kein bisschen weniger Verschlagen, Rücksichtslos und Brutal sind, nur in der falschen Familie gelandet sind.

    2. „denn die meisten menschen mögen keine diktaturen“ das würde ich auch nicht unterschreiben. Singapur ist nahezu eine diktatur mit scheinwahlen, drakonischer justiz und presseunfreiheit. Dennoch
      besitzt es eine hohe anziehungskraft. Ich glaube die menschen mögen lieber eine gut geführte monarchie mit hohem lebensstandard (Beispiel Bhutan,Lichtenstein), als die chaos-schein-demokratie, wie sie hier bei der Münchener Zombiekonferenz zutage tritt.

  3. Ich lausche auch immer der Konferenz der Untoten. Da kommen die Füchse zusammen und beklagen, dass die Gänse nicht in Frieden leben können.
    Man sollte diese Reden atombombensicher lagern, damit spätere Generationen – so fern sie es noch gibt – mal nachhören können, was da an dummes Zeug geredet wurde.

    1. Konnte mir nie angewöhnen, bei menschlichem Niveau auf unterstem Bergwerk, von Elite zu sprechen.

    2. Danke für das Video, besonders der Schluss des 4 Teils war interessant.

      Zu Teil 4 des Video-Beitrags von Schlüter eine Anmerkung:

      Herr Schlüter hat das wichtigste und wahrscheinlichste Damoklesschwert welches über den USA schwebt nicht auf dem Schirm. Es ist ein erneutes New-Madrid-Erdbeben im Bundesstaat Missouri und angrenzenden Bundesstaaten Dieses Erdbeben fand zum Jahreswechsel 1811-12 statt. Es gab 4(!) gewaltige Erdbeben der Stärke 7,4-8. Das muss man sich mal vorstellen bei der heutigen Siedlungsdichte im Großraum Missouri, 4 Erdbeben in 4 Wochen und keins schwächer als 7+.

      Das Problem bei einem neuen New-Madrid-Erdbeben ist, dass so ein Beben nicht mit einem Beben in Kalifornien zu vergleichen ist (siehe wiki Link). Aus geologischen Gründen richtet nämlich ein gleichstarkes Erbeben rund um New-Madrid viel verheerendere Schäden an als ein gleichstarkes Beben in Kalifornien. Bei einem 8+er Beben wären die Auswirkungen bis zu den Rockys und Washington zu spüren, das gesamte industrielle Herz der USA westlich der Rocky bis hoch zur Ostküste wäre also mehr oder weniger betroffen. Ob die Amis erdbebensichere Bauvorschriften erlassen haben kann ich nicht sagen, wenn nicht, na dann gute Nacht West-USA.

      Hier gibt es eine Karte die den Schadensraum zeigt

      New Madrid Beben
      https://en.wikipedia.org/wiki/1811%E2%80%9312_New_Madrid_earthquakes

      Wenn man jetzt bedenkt, dass bei Wiki angegeben wurde das eine gewisse Wahrscheinlichkeit für so ein Beben in den nächsten 3 Jahrzehnten besteht, ergibt die Deindustrialisierung Sinn. Das ist natürlich alles nur eine Spekulation, es könnte sich dabei aber auch einfach nur um nimmersatte Geldgier der US-Eliten handeln.

  4. Michael Moore das „FlaK-Schiff“ der Linken trompetet und trommelt wie ein Wilder um Trump zu stürzen.

    Er hat sich zum Wasserträger der NeoCons gemausert und bedient vehement das Meme
    des bösen Russland und das Trump ein Vasall Putin’s sei.

    Da kommt mir Zappas bonmot „Jazz isn’t dead it just smells funny“ in den Sinn.

    1. @ dejavu

      Das ist schlimm! Michael Moore war mal der Hoffnungsträger der Kriegsgegner! Ihn nun so abdriften zu sehen macht sprachlos und killt die Bewegung.

      1. Inwiefern driftet er denn ab? Er hat niemals eine prinzipielle Ablehnung von Angriffskrieg erkennen lassen, seine Kritik am Irakkrieg war völlig offensichtlich ausschließlich dadurch motiviert weil dieser durch einen Präsidenten mit ungenehmen Stallgeruch befohlen wurde.

      2. @Johanniskraut

        <>

        Kommentar eines youtube Nutzers nachdem er folgendes video gesehen hat:

        Michael Moore der große Nahost-Experte, im Papageien-modus.

        Ist der wirklich so doof oder tut der nur so ?

  5. Das hat bisweilen wirklich etwas Amüsantes an sich zu sehen, wie sie sich alle winden und immer noch in nichtssagende Rhetoriken flüchten wollen. Ich bin ja auch nur ein Mensch und kenne das Moment der Schadenfreude. Gleichwohl geht es mir nicht nur um den Untergang. Mit geht es auch um Läuterung. Wer durch das Tal der Läuterung gegangen ist, der ist fortan ein anderer. In der Situation liegt auch die große Chance, sich auf das zu besinnen, was „unsere Werte“ einst waren.

    P.S. Ich warte immer noch auf die erste Verschwörungstheorie, die behauptet, dass Donald Trump gar nicht existiert. Wenn an der Theorie von den menschlichen Abwehrmechanismen etwas dran ist, dann müsste die bei dem einen oder anderen irgendwann kommen.

    1. @H. Meier

      Wen soll es nicht geben, Trump? Den Namen habe ich noch nie gehört, wer soll denn das sein? Haben Sie Ihm schon die Hand gegeben, nein?

      Na sehen Sie, er kommt vermutlich aus Bielefeld und das sagt ja verschwörungspraktisch schon genug, nämlich alles. –

      Das mit der Wandlung oder ersatzweise (wendehälsischen) Rettung der Polit-Karriere, ist schon bei Sigi zu spüren, er läuft sich warm, will eine gute Startposition in der Nach-US-Zeit ergattern, und das sollten wir dem Dicken ausnahmsweise mal wirklich gönnen, wir sind schließlich keine ’nachtragenden Bielefelder‘, oder? Ach ja, die kann es ja gar nicht geben, ontopragmatisch.

  6. Friedenskonferenz

    Bei fast jeden Redebeitrag 🙂 ausser Lawrow gerade 🙂 wird kolportiert, alle müssen ihre finz.Anstrengungen erhöhen. Ausser GR, GR kann die Beiträge runterschrauben.

    LOL – GR wird wohl bald an die muslim Anreinerstaaten verteilen. LOL
    Die N@O wird bei der Lösung versagen.

    😉 Man kann sich nicht auf den Trumpp verlassen 🙂

    Folgen:

    EU Armee wird dann ganz schnell kommen und strahlenden Lebensraum im Osten suchen. Die Frage ist wann marschieren wir der Sonne entgegen.

    Die Mohnfelder in Afghanistan sind ganz schlecht für unsere Klientelpolitiker.

  7. Von Widerstand ist die Rede; Aufruhr im Wertewesten. Und für was wird demonstriert? Für Vernunft? Frieden? Sozialen Fortschritt? Völkerverständigung? Für Solidarität mit den vom Terror des Imperialismus angegriffenen Menschen in Venezuela, Bolivien, Argentinien, Brasilien, Ukraine, Libyen, Syrien, Jemen, Afghanistan, Iran, Irak, Russland, Nicaragua? McCain, Soros, Clinton – weil sie nicht bemerken, dass den Brandstiftern nachzulaufen, um deren Opfern zu helfen, der Versuch ist, Trump rechts zu überholen, deshalb sieht das alles so bedauernswert lächerlich aus.

  8. War das heute eine Sicherheitskonferenz ?
    Dort sind schon lustige Gesellen unterwegs.

    Bei solchen Gestalten,in meiner Stadt, würde ich Bürgerstreifen organisieren.

  9. Widerliches Pack, vor allem die Leyen mit ihrer billigen 3 Wetter Taft Frisur und die Mumie McCain. Was mich am meisten ärgert ist, daß die Ar***löcher sich auf meine Kosten mäßten im Nobelhotel Bayerischer Hof.

  10. Derweil in der wirklichen Welt:
    Mit großer Freude und Genugtuung habe ich den Beschluss der russischen Administration zur Kenntnis genommen, die Papiere der beiden Volksrepubliken in der Ostukraine „vorläufig“ anzuerkennen. Ich hatte eigentlich erwartet, dass die Hauptstrom-Medien deshalb unverzüglich ihre Messer wetzen, blieb bislang jedoch aus. Vielleicht auch ein Ausdruck des veränderten Kräfteverhältnisses. Unter anderem liefert der deutsche Saker Blog dazu interessante weiterführende Informationen. Ein Nutzer schrieb dort:

    „Ich bin restlos begeistert. Putin hat tatsächlich einen adäquaten Weg gefunden, Giwi und den anderen ermordeten Kommandanten des Donbass Blumen aufs Grab zu legen, indem er die Dokumente der Selbstverwaltung, die sie mit ihrem Leben verteidigt haben, anerkennt.“

    So ähnlich sehe ich das auch.

    1. Lest ihr noch den vineyardsaker? Das hat doch mit dem Saker nichts mehr zu tun!
      Der Blog wurde von Russophilus – feindlich – übernommen, den doch nur sein eigenes Geschreibsel interessiert.
      Als noch Saker-Artikel von Dagmar Henn übersetzt wurden, hat er den Saker immer besserwisserisch schärfstens kritisiert.
      Gibt es überhaupt noch Artikel von Dagmar Henn oder dem Saker? Jedesmal, wenn ich in letzter Zeit dorthin schaute, waren es Russophilus-Artikel. Die brauche ich mir nicht durchzulesen, solche Beiträge bringen keinen Erkenntnisgewinn.

      1. Was der Russophilus schreibt, ist lesenswert und gut; manches mal etwas langatmig vielleicht. Und natürlich läßt sich das mit den Artikeln von D. Henn nicht vergleichen in der Quantität. Aber der Russophilus sucht auch noch seine Linie. Das ist doch in Ordnung? Der hat sich auch ein schweres Erbe und eine wilde Leserschaft an das Bein gelacht 🙂

        Zur Selbstverliebtheit mancher Blogbetreiber bei steigender Besucherfrequenz lassen sich inzwischen ganze Bücher schreiben. Da gibt es Pop- und Flopstars, da ist von dem reinen Selbstdarsteller bis zum echten Herold alles vertreten.

        Das Parteibuch beispielsweise kontrolliert auch die spitzigen Igel, wenn diese nach dem Genuss herabgefallener Früchte sich dünken, plötzlich ein Hase zu sein…

        Ist diese gepflegte Umgangsart nicht allemal kultivierter als nur Klicks zu generieren!?!

      2. Ja ist kein AMI Saker mehr, sondern ein Dorf, für die Deutsch / Russische Freundschaft. Wer lieber, den alten Todeskurs, der Weltbeherrscher goutiert, dem stehen ja andere Gemeinschaften zur Verfügung.

  11. Bei Mike Pence Rede ist Sergej Lawrow endgültig klar geworden, dass Russland auch von der neuen Regierung der USA nichts Gutes zu erwarten hat. Deshalb hat er demonstrativ den Saal verlassen, bevor Pence seine Rede beendet hatte. Unter großem Widerwillen ergriff Sergej Lawrow später dann das Wort und wirkte sehr abwesend.
    Niemals zuvor zeigten seine Augen eine solche Verachtung und Trotz gegenüber den westlichen „Partnern“. Dem russischen Top-Diplomat ist noch bewusster geworden, dass man mit diesen Kriegstreibern Nichts auf der Vernunftebene erreichen wird und Russland nur aus einer starken Position etwas erreichen kann. Diese Kriegstreiber-Konferenz stand im Licht der weiteren Eskalations-erhöhung gegenüber Russland und dem Iran.
    Berechtigterweise wird Russland jetzt seine Zurückhaltung der letzten Wochen gegenüber den USA weiter aufgeben und wieder entschiedener seine Interessen durchsetzen. Die Anerkennung der Dokumente der Donbass- Republiken, die Verurteilung des Einsatzes der Touchka U Raketen der Ukraine als Massenvernichtungswaffen gegenüber Zivilisten und die explizite Ankündigung der FSB-Verantwortlichkeit zur Abwehr von ukrainischen terroristischen Aktionen erfolgte synchron zur Kriegstreiber-Konferenz in München. Die Erlasse von Putin sind ein deutliches Zeichen der Stärke Russlands an den Westen.
    Natürlich müssen die Russen noch stärker werden, aber das wissen sie selbst am besten. Am wichtigsten ist für Russland, dass es weiterhin so einig bleibt, damit man es nicht von innen heraus zerstören kann wie die UdSSR.

      1. @Parteibuch

        .

        Nicht jeder der anderer Meinung ist als wir ist automatisch ein „Zombie“.
        Antares sagt:

        einparteibuch sagt:

        20. Februar 2017 um 00:20

        Antares

        Ich weiß nicht, aus welcher Zombie-Gruft du gerade entsprungen bist.

      2. Karsten

        Ich habe „Antares“ ja freigeschaltet. Nur, das, was er hier kommentiert hat, las sich nicht wie Meinung, sondern wie eine Reihe von selbstsicher vorgetragenen Behauptungen, ohne dass er auch nur den Hauch eines Anhaltspunktes dafür geliefert hätte, dass sie stimmen. Anders ausgedrückt: was er hier verbreitet hat, war Fake News.

        Das ist genau die Methode, die Zombies ständig anwenden: behaupten ohne einen Hauch von Beleg oder wenigstens Logik.

      3. Liebes Parteibuch nicht Jeder hat eine rosa Drump-Brille auf. Für mich ist Trump nur das kleinere Übel des USA-Imperialismus als die demokratische Kriegstreiberin. Bisher hat Trump das völkerrechts-widrige Drohnenmorden im Jemen nicht gestoppt. Des Weiteren ist keine grundsätzliche Änderung der Politik im Nahen Osten erfolgt.
        Bei der Sicherheitskonferenz in München wurde weiterhin die NATO als Friedenskraft gefeiert. Meine Aussagen, dass S. Lawrow die Rede von Pence verlassen hat und verärgert war, dass Putin ein Dekret über die Anerkennung von Dokumenten der LNR und DNR erlassen hat ist Dein Recht als Fake News zu bezeichnen. Es ist auch Dein Recht mich als Zombie zu brandmarken. Das ist alles Dein Recht, weil es Dein Parteibuch ist und Deine Ideologie und Gesprächskultur.

      4. Antares

        Schau, du bist hier herzlich willkommen, deine Meinung zu äußern, auch wenn sie bezüglich der Einschätzung der Trump-Administration und der Einschätzung von Lawrow eine andere ist als wir vom Parteibuch sie hier haben.

        Nur wäre es hilfreich, wenn du dabei zwischen von dir behaupteten Tatsachen und Meinungen unterscheidest, dann käme da von mir auch kein „Klotz“ als Antwort drauf.

        Dass einem erfahrenen Mann wie Lawrow anhand der größtenteils aus den üblichen Phrasen bestehenden Rede von Pence irgendetwas „endgültig klar geworden“ sein soll, halte ich bei einem so erfahrenen Mann wie Lawrow es ist, für praktisch ausgeschlossen. Er hat sich auch nicht entsprechend geäußert. Dass Lawrow den Saal während der Rede verlassen hat, kann beispielsweise auch einfach damit zusammenhängen, dass sein Terminkalender eng ist und er etwas anderes zu tun hatte. Wenn Pence auf seiner Rede etwas überraschendes sagen oder nicht sagen würde, würde Lawrow das ohnehin erfahren. Dass Lawrows Augen bei seiner anschließenden Rede Verachtung und Trotz gezeigt hätten, konnte ich auch nicht erkennen. Für mich sah das eher nach professioneller Anstrengung aus, was wenig verwunderlich wäre, da Lawrow in München eine Menge mehr oder weniger wichtiger bilateraler Treffen hatte.

        Was die begrüßenswerten Erlasse von Putin zur Anerkennung der Dokumente der DNR/LNR angeht, so würde mich es nicht wundern, wenn die zuvor von Lawrow mit amerikanischen Gesprächspartnern in München besprochen worden waren. Bemerkenswert fand ich dabei nämlich, dass die Trump-Regierung darauf nicht reagiert hat, obwohl Poroschenko seinem Unmut darüber in München Luft gemacht hat.

    1. Danke liebes Parteibuch für Deine ausführliche Antwort und das ich trotz meines kritisch analytischen Geistes hier immer noch willkommen bin. Ich hätte mir nie angemaßt über Herrn S. Lawrow wie gestern erfolgt zu schreiben, wenn ich nicht über entsprechende Kenntnisse verfügt hätte. Das meine Einschätzung aus russischer Sicht eher eine Tatsache als meine persönliche Meinung wiederspiegelt kannst Du heute auf RT deutsch nachlesen.
      https://deutsch.rt.com/kurzclips/46700-muenchner-sicherheitskonferenz-russland-usa-ukraine/

      1. Antares

        Nichts für ungut. Jetzt verstehe ich, wo die Einschätzung, dass die russische Seite unzufrieden mit den USA in München war, herkommt. Und da gab es nun auch eine Bestätigung dafür, dass Lawrow bei der Rede von Pence aus Protest gegangen ist – wobei ich Lawrow allerdings für viel zu erfahren halte als dass er sich bei so einer Entscheidung von negativen Emotionen leiten ließe. Nach allem, was von Lawrow bekannt ist, pflegt er einen sarkastischen Humor und agiert sehr kühl kalkulierend. Wobei Konstantin Kosachew im Interview immerhin sagt, dass die Atmosphäre sich in München Russland gegenüber im Vergleich zu den Vorjahren verbessert hat.

        Was ich sehr interessant zu beobachten finde, sind die unterschiedlichen Reaktionen auf Putins Erlass zur vorübergehenden Anerkennung von Dokumenten aus der DNR/LNR. Die deutsche Bundesregierung behauptet, das sei eine Verletzung des Minsker Abkommens, weil es die Einheit der Ukraine unterminiere, und deshalb sei das völlig inakzeptabel:

        http://uk.reuters.com/article/uk-ukraine-crisis-documents-germany-idUKKBN15Z10V

        Frankreich sagt damgegenüber, das sei eine Verletzung des Geistes des Minsker Abkommens und bedauert deshalb Putins Erlass:

        http://www.reuters.com/article/uk-ukraine-crisis-documents-france-idUSKBN15Z198

        Und die Trump-Regierung sagt dazu bisher einfach gar nichts. Ich kann mich des Verdachtes nicht erwehren, dass Lawrow und Vertreter der Trump-Regierung, möglicherweise sogar unter Beteiligung von Deutschland und Frankreich, diesen Zug von Putin und die milde westliche Reaktion darauf vorab in München besprochen haben. In Zusammenhang mit dem neu vereinbarten Waffenstillstand müsste das eigentlich Druck auf Kiew bringen.

    2. „Antares sagt:

      20. Februar 2017 um 14:41“

      .

      🙂 Herzlich willkommen zu unserer „persönlichen“ „Prügelei“. Nur zu Deiner Info. Das was Du vom Parteibuch persönlich kennengelernt hast, das ist zwischen ihm und mir gang und gäbe. Es ist also Normal zwischen ihm und mir.

  12. “ Sollte das funktionieren, hätte die Konferenz letztlich sogar einen greifbaren Nutzen gehabt.“

    .

    Das dauert aber noch eine weile ehe das wirklich eintritt. Noch dauert der Machtkampf in Washington und zwischen Washington und Berlin an.
    http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_16/LP02517_150217.pdf
    https://de.sputniknews.com/kommentare/20170219314607700-NATO-Kriegs-Club-Muenchen/
    http://www.world-economy.eu/nachrichten/politik/details/article/endspiel-papst-franziskus-versus-us-senator-john-mccain/

    1. McCaine… die fleischgewordene Zio-Menschenfeind- Puppet.
      Egal, was in diesen Zeiten noch alles passieren mag, diese Ausgeburt darf niemals auch nur den Hauch einer Chance bekommen, in irgend eine führende Position zu gelangen.

      1. kaumi

        Als gerade frisch für sechs weitere Jahre wiedergewählter US-Senator ist McCain in einer führenden Position. Die Kunst besteht darin, McCain und seine Israel-First-Kameraden wie Graham, Sasse und Cotton entweder für vernünftige und friedfertige Politik zu kooptieren oder sie als innerparteiliche Opposition zu marginalisieren. Bei einer 52-48-Mehrheit für die Republikaner im Senat ist das eine der schwierigsten Aufgaben von Trump.

        Wenn Trump sich gut macht, sollten die Republikaner ihre Mehrheit im Senat allerdings 2018 ausbauen können, was, wenn das gelingt, dabei helfen dürfte, Israels Senator McCain und seine Konsorten zu marginalisieren.

      2. @PB
        Danke für die Informationen.
        Was ich, um ganz genau zu sein, meinte, war, dass McCain nie den Status eines „Entscheiders“ in der US-Regierung erlangen darf.
        Und diesen Oberzionisten samt seiner ideologisch-verbrannten Clique für eine „vernünftige und friedfertigen Politik zu kooptieren“… ist ungefähr so ambitioniert wie Lawrow dazu zu kooptieren, eine im Sinne der ukrainischen Regierung „vernünftige und friedvolle Politik“ zu machen.

      3. kaumi

        So viele Abstimmungen im Senat gab es bisher noch nicht, wo es darum ging, McCain und Kumpane zu kooptieren.

        Aber wie bereits anlässlich der Bestätigung von Tillerson durch McCain und Kumpane geschrieben, ist es Trump bisher gelungen, im Senat die Schweine zum fliegen zu bringen.

        Wesentlich dafür, dass das Kooptieren dieser Israel-Firster funktioniert, ist, dass Trump anders als Obama dafür sorgt, dass seine Basis aktiv bleibt. Nur so bekommen die „Schweine“ – wie sich McCain ausdrückt – Flügel.

  13. Während der harte MacCain weich und weinerlich auftrat, trat der weiche Lindsey -ein Homophilkuss-Profi ersten Ranges- selbstreferentiell als harter Kerl auf: to kick russia in the ass…

    Was mag der Herr Außenminister Lawrow angesichts dieses vulgären Hinterteildauerbewohners Graham gedacht haben?: Hat seine Exzellenz mit den Augen gerollt, war beschämt, beleidigt oder hat doch innerlich schallend gelacht über dieses waghalsige statemente einer drahtseilgesteuerten Puppe??

    Als Contrafiguren zu Pence und Mattis zumindest haben diese beiden Spitzen- und Topproleten MacCain und Graham durch theatralisches Verhalten auf der SiKo nicht enttäuscht. Und der geneigte Beobachter wünscht sich durchaus des öfteren Auftritte dieser überaus begabten, ja begnadeten Hanswurste auf der Weltbühne.

    Applaus! bitte also liebe Leute. Denn die Puppenspieler wollen ihre Figuren doch auch beklatscht wissen…

  14. Ich habe in meinem Leben schon viele Satire-Magazine konsumiert. Mit herrlichen, aber auch schrecklichen Texten und Inhalten. Ich habe auch Hanni&Nanni gelesen, Winnetou, Wilhelm-Busch-Märchen… aber dieser Beitrag gehört ganz sicher zum Besten, was ich in der letzten Zeit in Sachen Satire, Märchen und Humor lesen durfte. Und als sozialer Mensch möchte ich schöne Texte gerne mit euch teilen:
    https://www.israelnetz.com/politik-wirtschaft/sicherheit/2017/02/20/israel-und-saudi-arabien-gegen-den-iran/
    Wahnsinn 🙂

  15. Dass auf der diesjährigen MSC die Kriegstreiber plötzlich zu sanften Engeln mutiert wären, glaubte das jemand ernsthaft? Bei eingeladenen Leuten wie McCain und Kenneth Roth? Wir sollten also emotional wieder runter kommen.
    Ein Mann wie Lawrow wird von einem Kriegshetzer nicht aus dem Saal gejagt, dafür ist dieser Mann, der Ischinger mit Wolfgang anredet, einfach zu abgeklärt.

    Und ein paar Foristen haben es angedeutet. Der Ton hat sich geändert und der Zwiespalt und der mehrschichtige Machtkampf zwischen den transatlantischen Eliten und den neuen Machtgruppen in den USA schimmerte durch. Und ganz gefährlich, so finde ich: Deutschland sieht sich auf dem Weg zu neuer Größe. Das wird bei dem ganzen Zirkus um Trump von vielen übersehen.

    Feinheiten sind es, auf die wir mehr achten sollten, statt im Loch der Empörung zu versinken. Man schaue sich nur noch mal die Rede von Angela Merkel im Jahre 2015 an und vergleiche sie mit der diesjährigen. Das sind schon deutliche Unterschiede. Auch wie Lawrow explizit Initiativen von Merkel hervorhebt und als Idee dem Publikum anbietet, finde ich schon bemerkenswert.

    Wer will, mag meine ganz eigene Sicht hier begutachten:
    https://peds-ansichten.de/2017/02/angela-merkels-rede-bei-der-muenchner-sicherheitskonferenz-2017/

    Herzliche Grüße an alle, ped43z

    1. Sehr geehrte/r ped43z, *** Deutschland sieht sich auf dem Weg zu neuer Größe. ***
      Da wird nix von. denn eine Internationale Großmacht, ohne die erforderlichen Atomwaffen, ist ein WITZ.
      Die einzige Macht in Europa, hat bald, mit der Madam Le Pen, eine Vernünftige Präsidentin, die der Zusammenarbeit, auf unserem Eurasischen Kontinent, die Priorität gibt.

  16. ped43z

    Ja, ich stimme dir da weitgehend zu. Unter dem inzwischen offenkundigen transatlantischen Expansionswahn gab es und gibt es nach wie vor auch noch deutschen Expansionswahn, der vielleicht besser „mitteleuropäisch“ genannt werden sollte, und nach wie vor nach so etwas wie „Lebensraum im Osten“ trachtet. Verbunden mit drastisch steigenden deutschen Rüstungsausgaben sehe ich das auch als Gefahr.

    Und wo wir gerade beim deutschen Größenwahn sind, hattest du bei der Rede von Merkel auch den Eindruck, dass sie die Rede nicht als deutsche Bundeskanzlerin, sondern als selbstgekrönte Herrscherin über die EU gehalten hat? Ich finde das insbesondere deswegen interessant, weil Merkel damit im Grunde ganz ohne Not Le Pen in Frankreich und der M5S in Italien in die Hände spielt.

    1. @einparteibuch

      Und wo wir gerade beim deutschen Größenwahn sind, hattest du bei der Rede von Merkel auch den Eindruck, dass sie die Rede nicht als deutsche Bundeskanzlerin, sondern als selbstgekrönte Herrscherin über die EU gehalten hat?

      Absolut! Wie gesagt, Angela Merkel ist eine Machtpolitikerin reinsten Wassers. Und sie wird dort, wo sie Macht erweitern kann, jede Chance nutzen. Die Emanzipation vom großen „Partner“ jenseits des Atlantik wird vor allem von ihr voran getrieben.
      Interessant ist, dass die transatlantisch gesteuerten Medien überhaupt nicht begreifen, was derzeit passiert. Deshalb pressen sie auch Merkels Worten und Taten in das einzig gülitge, fest eingebrannte Narrativ, dass durch die Neocons um Clinton und McCain (als Vorzeigepolitikern) vorgegeben wird.
      Merkel achtet sehr darauf, ihre Möglichkeiten auszuloten und dabei genau auf ihre Mit- und Gegenspieler zu achten, um nicht zu überreizen. Dadurch lässt sie sich mehr Spielraum als andere Politiker. Wenn sie es für sich vorteilhaft hält, wird sie absolut kein Problem haben, die neue Politik der Trump-Regierung mitzutragen und für die eigenen Zwecke auszunutzen. Sie wartet ab, lauert, laviert. Das ist genau das, was heutzutage im Machtdenken (was ich, wie die meisten hier wissen, zutiefst ablehne) erforderlich ist.
      Und andere lauern mit und lavieren mit, z.B. Stoltenberg, der ganz anders fabuliert als noch vor Jahresfrist.
      Was ich aber als besonders gefährlich sehe, ist, dass die Leute nicht begreifen, dass zum Herrschen der andere Pol unbedingt erforderlich ist: die Unterwerfung. Und es gibt genug kleine und größere Leute in der europäischen Politik, die sich nur allzu gern andienern, um am Futtertrog der Macht einen Happen ab zu bekommen. So wird ein neues wirtschaftliches -, politisch – und militärisches Machtzentrum aufgebaut und ein neuer Hegemon wächst heran.
      Unterschätzen wir das nicht, denn dieser Hegemon wird keinen Deut bessere Politik machen, als es die Übermacht USA in den vergangenen Jahrzehnten tat. Und diese Kriegsrethorik, die hier tagtäglich in den Medien läuft, läuft auch für die sich nicht so zeigenden Elten in Deutschland, für die Merkel steht. Diese Kriegsrethorik ist ganz schliimm, weil sie in den Medien nach Orwellschem Muster weich gespült wurde und von den Menschen gar nicht als solche wahr genommen wird.
      Die Aufgabe (so meine Sicht) der hunderten Blogs in Deutschland muss darin bestehen, die Menschen darauf aufmerksam zu machen; ein mühseliger langer Weg … Aber wir machen das doch, weil wir Veränderungen wünschen, oder? Also sollten wir eines auf gar keinen Fall: Verzagen.

      Herzliche Grüße, ped43z

  17. Der Plan ist mehr als 100 Jahre alt. Die von Deutschland und Österreich-Ungarn geführte EU holt sich die Restukraine, wozu brauchen wir da Frankreich und England, die gönnen uns sowieso nichts.

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