Rücktritt von Flynn „verkompliziert“ Netanjahu-Besuch

Wie die New York Times in einem Artikel berichtet, „verkompliziert“ der überraschende Rücktritt von Mike Flynn als nationaler Sicherheitsberater der USA den Antrittsbesuch von Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu beim neuen US-Präsidenten Donald Trump.

Mark Landler schreibt in dem Artikel der New York Times im Detail:

Der Rücktritt von Herrn Trumps Nationalem Sicherheitsberater Michael T. Flynn entzieht Herrn Netanjahu seinen stärksten Verbündeten im Weißen Haus, um Druck auf den iran zu verstärken. Und das Aufkommen von Jared Kushner, Herrn Trumps Schwiegersohn, als aufstrebender Nahost-Friedensmacher hat den Enthusiasmus des Präsidenten für eine Friedensinitiative zwischen Israelis und Palästinensern erhöht – etwas, was Herr Netanyahu nicht begierig ist, zu diskutieren.

Da Außenminister Tillerson und Verteidigungsminister Mattis auf Reisen sind, dürfte sich Netanjahu bei seinem Besuch bei Trump anstatt mit Flynn nun mit Kushner und Bannon unterhalten müssen, was das Gespräch eher in Richtung Friedensprozess driften lassen könnte, schreibt Mark Landler weiter. Israel-Lobbyist Martin Indyk erklärte dazu weiter, der eine Punkt, wo Netanjahu keinen Raum für Manöver habe, der Friedensprozess, sei der eine Punkt, über den Trump reden wolle, und bei dem einen Punkt, über den Netanjahu reden wolle, Iran, da vermisse er nun seinen Flügelmann Flynn.

Ähnlich bedauernd äußerte sich auch die radikalzionistische Siedlerpostille „Jerusalem Post“ zum Rücktritt von Flynn, dass dadurch Israel über Iran mit einem Nationalem Sicherheitsteam in Unordnung sprechen müsse, denn Michael Flynn sei Trumps Mann an der Spitze für Israel gewesen. Auch das liberalzionistische Hasbara-Blättchen Haaretz schreibt, der Rücktritt von Flynn sei ein Schlag für Netanjahu, und verweist darauf, dass Mossad-Chef Yossi Cohen und der amtierende israelische Nationale Sicherheitsberater Jacob Nagel im Dezember und Januar bereits zwei Geheimbesuche in Washington gemacht haben, um die Politik zwischen der israelischen Regierung und der neuen US-Administration abzustimmen, unter anderem was Syrien, Iran und den israelische-palästinensischen Konflikt angeht. In einem optimistischen Szenario sei es so, dass Flynns amtierender Nachfolger Keith Kellogg nahtlos weitermacht, wo Flynn aufgehört hat, doch Flynns Rücktritt sei eine große Enttäuschung für diejenigen in Israel, die auf seine kompromisslose Haltung zu Iran und islamischen Terror zur Beeinflussung der Richtung von Trumps Politik gebaut haben. Die israelische Rechte habe Flynn geliebt, und die rechte Jerusalem-Post-Kolumnistin Caroline Glick habe nach seiner Ernennung einen Jubelartikel geschrieben, dass das bedeute, dass Trump zum Erringen eines bedingungslosen Sieges gegen den radikalen Islam als Erstes das iranische Regime stürzen wolle.

Doch nun ist Flynn weg vom Fenster, und Begin-Fan Eli Lake findet das offenbar nicht gut, denn er geht so weit, das bei Bloomberg einen „politischen Mord“ zu nennen. Flynn sei mit vermutlich illegalen Leaks regelrecht abgeschossen worden, wobei die noch von Obama eine Weile übriggebliebene amtierende Justizministerin Sally Yates eine Rolle gespielt habe, und solche Leaks von Geheimdiensten Methoden einer Diktatur seien. Nachdem Flynn nun weg sei, kämen anschließend dann wohl Kellyanne Conway, Steve Bannon und Reince Priebus an die Reihe, doch das Hauptgericht sei Donald Trump selbst, meint Eli Lake bei Bloomberg mit großen Bedauern.

Die Berichte dazu, dass als Nebeneffekt des von Trump erbetenen Rücktritts von Michael Flynn die Beziehungen der Trump-Administration zur israelischen Netanjahu-Regierung „verkompliziert“ werden oder sich das Aufmerksamkeitszentrum darin von Iran zum Israel-Palästina-Konflikt verlagern könnte, eröffnen eine neue Perspektive zu möglichen unbekannten Hintergründen des erzwungenen Rücktritts. Was völlig klar sein dürfte, ist, dass Flynns Telefonat mit dem russischen Botschafter Ende Dezember nicht der Grund für seine Entlassung war, denn solche Telefonate zu führen, ist keineswegs illegal und gehört zur Arbeitsplatzbeschreibung eines designierten Nationalen Sicherheitsberaters. Auch der Punkt, dass Flynn zunächst intern und öffentlich geleugnet hatte, mit dem russischen Botschafter auch über Sanktionen gesprochen zu haben, um danach einzuräumen, das Thema Sanktionen sei vielleicht doch erwähnt worden, wirkt vorgeschoben, denn wenn die Trump-Administration das gewollt hätte, hätte sie das Thema wohl im ohnehin hohen medialen Grundrauschen einfach untergehen lassen können, ohne dass das einen großen Unterschied im Ansehen der Trump-Administration gemacht hätte. und das gleiche gilt auch für den missglückten Jemen-Raid, den nicht nur Flynn, sondern auch Verteidigungsminister Mattis und Militärstabschef Dunford abgezeichnet hatten. Mit Flynn scheint es ein anderes Problem gegeben zu haben.

Mike Flynn hatte sich als Ex-DIA-Chef einen Namen dadurch gemacht, dass er 2015 offengelegt hat, dass die US-Regierung 2012 zum Vorantreiben des Sturzes des syrischen Staatschefs Assad gezielt eine Politik betrieben haben, um im Osten von Syrien und Westen von Irak ein jihadistisches Terroremirat, wie es heute als „Islamischer Staat“ bekannt ist, entstehen zu lassen, weil sie sich durch die Entstehung von so etwas wie dem ISIS-Kalifat in Syrien und Irak eine Schwächung von Bashar Al Assad erhoffte. Führend verantwortlich für die gezielt zur Unterstützung von Al Kaida betriebene US-Politik war unter anderem die aus den gleichen Finanzquellen finanzierte spätere demokratische Spitzenkandidatin Hillary Clinton, weshalb es logisch war, dass der ob der Unterstützung des US-Kriegsgegners Al Kaida empörte Flynn im Wahlkampf Trump unterstützte. Mit Flynn gab es jedoch die außen- und sicherheitspolitische Unstimmigkeit, dass Flynn offenbar nicht nur die Terrororganisation Al Kaida, sondern auch gegen den mit Russland und Syrien verbündeten Iran eine große Abneigung hatte, und seine aggressive Rhetorik gegen den Iran die von der Trump-Admistration geplante russisch-amerikanische Verständigung über den Kampf gegen den Terror unterminierte. Durch die Absetzung von Flynn wurde nun die Möglichkeit verbessert, die für die USA auch ökonomisch wichtige russisch-amerikanische Verständigung erreichen zu können, die nicht durch die von Israel präferierte extreme US-Feindseligkeit gegenüber Iran belastet ist.

Dass es zur Absetzung von Flynn kaum mehr als drei Wochen nach seiner Ernennung gekommen ist, sieht dabei zwar unschön aus, passt aber zeitlich ganz gut. Ohne dass Flynn in den letzten Wochen als von Israel geliebter Nationaler Sicherheitsberater amtiert hätte, wäre es für US-Präsident Trump bestimmt schwieriger gewesen, seine wichtigsten Kabinettsposten, darunter Tillerson und Sessions, durch den immer noch zu weiten Teilen von der Israel-Lobby dominierten Senat zu bekommen. Da die wichtigen Minister nun im Senat durch sind, hat Flynn seine Aufgabe erfüllt und kann durch jemanden ersetzt werden, der das russisch-amerikanische Verhältnis nicht durch übertriebene Feindseligkeit gegen Iran belastet.

Etwas dumm sieht dadurch nun vielleicht Al-Kaida-Freund Netanjahu aus, aber der kann sich kaum beschweren, denn er selbst hat sich schließlich auch nie darum geschert, wenn US-Präsidenten durch seine Handlungen dumm dastanden. Und außerdem hatte Trump seinen Wählern schließlich versprochen, dass er sich außenpolitisch auf den Kampf gegen ISIS und Al Kaida konzentrieren wird. Praktisch für Trump ist dabei, dass die Vergabe des Postens des Nationalen Sicherheitsberaters nicht der Zustimmung durch den Senat bedarf, die Israel-Lobby bei der Neuvergabe also nicht über den Senat mitreden kann.

Sollte das von Trump von vornherein so geplant gewesen sein, wäre das nicht mal schlecht gemacht.

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38 Gedanken zu “Rücktritt von Flynn „verkompliziert“ Netanjahu-Besuch

  1. Wenn Flynn wirklich so vorteilhaft für Israel gewesen wäre, dann frage ich mich, wer ihn abgeschossen hat. Haben die Israel-freundlichen Netzwerke in den USA da vielleicht ein Eigentor geschossen? Oder gibt es eine dritte Fraktion, die gleichzeitig gegen Israel und gegen die Annäherung an Russland ist? Dass Flynn ein wichtiger Kontaktmann nach Moskau war, wurde ja durch die offizielle Reaktion des Kremels bestätigt, der den Rücktritt von Flynn als Belastung für die Beziehungen zur USA bezeichnete.

    Und was ich bisher von Flynn mitbekommen habe, ist, dass er klar gegen die Neocons steht – ganz prominent seine Veröffentlichung der Dokumente, die belegen, dass der IS eine Kreation der US-Geheimdienste war. Ob Israel das wirklich gefallen hätte? Denn die hängen ja auf der gleichen Seite im Netzwerk mit dem IS drin. Und Flynn hat sicher auch Dokumente in der Schublade liegen, die die Verstrickung israelischer Geheimdienste mit dem IS belegen – dann würde Israel ganz schön schlecht dastehen.

    1. Matthias

      Mir war klar, dass die Trump-Administration für einen erfolgreichen Kampf gegen Al Kaida und für eine tatsächlich erfolgversprechende Annäherung an Russland weg vom großen Iranhass kommen muss. Jeder sieht in Syrien und Irak schließlich, dass Russland und Iran ein Team im Kampf gegen Al Kaida bilden. Und wer Trump im Wahlkampf genau zugeschaut hat, konnte erahnen, dass Trump das auch weiß: einmal wäre es ihm fast rausgerutscht, aber dann hat er es sich buchstäblich im letzten Augenblick anders überlegt (Das ging etwa so: „… und nicht nur mit Russland sollten wir eine bessere Beziehung bekommen, sondern, ich hasse es zu sagen, auch …“ abrupter Abbruch des Satzes – weiter mit seiner Standard-Floskel „der Iran-Deal war der schlechteste Deal aller Zeiten…“).

      Dabei habe ich gedacht, dass die Trump-Regierung dadurch den notwendigen Schwenk dadurch vollziehen wird, dass Flynn eines Tages an die Presse geht und eine Erklärung macht, dass er sich den Iran nochmal genau angeschaut habe und der Iran ihm zwar nach wie vor islamisch unsympathisch ist, der Iran aber kein Feind und kein Terrorstaat ist, sondern ein unverzichtbarer Partner im Kampf gegen Al-Kaida-Terror. Israel – und insbesondere Netanjahu – hat hingegen Trump für vertrauenswürdig gehalten, gerade weil Flynn seinen Zorn auf den Iran wie eine Monstranz vor sich hergetragen hat, und Spannungen mit Iran – sowie Unterordnung aller anderen außenpolitischen Aspekte darunter – Kernelement einer von Israel, Israel-Lobby und Neocons manipulierten US-Außenpolitik sind.

      Aber anstatt, dass Flynn – wie von mir erwartet – seine Meinung geändert hat, wurde er nun zurückgetreten. So kann Trump einen Schwenk natürlich auch machen. Und die israelischen Reaktionen zeigen sehr deutlich, dass Israel darüber nicht glücklich ist. Interessant ist, dass das nun schon der zweite „überraschende“ Schwenk von Trump weg von Israel-Lobby und Neocons ist – als Chris Christie nach dem Wahlsieg als Übergangsorganisator abgelöst wurde, gab es schon mal so einen abrupten Schwenk zum besseren.

      Auch da hat Trump einen überraschenden Schwenk nach dem Sieg in einer großen Schlacht gemacht, damals war die Schlacht die US-Präsidentschaftswahl, und in den letzten Wochen war es die Schlacht im Senat um die Bestätigung von Trumps wichtigsten Ministern.

      1. @pb

        Danke für diesen Artikel. Vielleicht versteht man die Causa Flynn auch besser, wenn man die politische Szenerie – und nicht nur in den USA – psychologisch genauer betrachtet. Das sind auch alles nur Menschen – und diese Menschen vertrauen sich nicht unbedingt, sondern sind eher misstrauisch, insbesondere dahingehend, was das Gegenüber nun wirklich will. Da kann es in der Tat so sein, dass man – wenn man merkt, dass Israel sich sehr an Flynn klammert – man ihn genau aus diesem Grunde fallen lässt und Israel ins Leere laufen lässt. Und das heißt nicht, dass Flynn wirklich etwas gegen den Iran hat, sondern es kann auch einfach nur bedeuten, dass er nur so getan hat, sich nur als möglicher Vertreter israelischer Interessen für die Israelis zu erkennen gab, um dann im entscheidenden Moment abzuspringen bzw. abgesprungen zu werden. Wenn man bedenkt, um welch große (Kriegs-)Nummer es zwischen Iran und Israel geht, dann ist Flynn ein großartiges Bauernopfer zur Verhinderung einer Eskalation. Ein Flynn ist zudem ja nicht aus der Welt, ist weiterhin gut vernetzt, hat weiterhin Einfluss.

        Nebenbei bemerkt: Ich finde dieses Herumtaktiere und Psychologisiere und ständige Misstrauen schrecklich – bisweilen regelrecht krank. Klare Worte und die Öffentlichkeit mitzunehmen können da viel effektiver sein – und schaffen auch mehr Vertrauen.

  2. Die Lage in den USA wird immer verworrener.
    Kein Mensch blickt mehr durch wer da wen stürzt oder opfert und wozu er das tut.
    Tatsache ist aber das ein ehemaliger Chef des Militärgeheimdienstes am Telefon nicht über Dinge plaudert die ihm zum Verhängnis werden können.
    Das gilt auch für die neuste Nummer der NY Times betreffs Trumps Wahlmanagers der mit russischen Spionen telefoniert haben soll.
    Seit Snowden und Merkels NSA Handy weiß jeder auf dieser Welt das die 16 US Geheimdienste und ihre Filialen im Westen alles und jeden abhören und ausspionieren.
    Jeder gestanden e US Bürger und Politiker weiß das und er ist mit Sicherheit nicht so nauv am Telefon mit potentiellen Gegner zu plaudern.
    Da stimmt was nicht.
    Das stinkt.
    Tatsache ist dass da ein Machtkampf tobt den es so in den USA bisher wohl noch nie gegeben hat.
    Wer da allerdings gegen wen Putscht erschließt sich nicht wirklich.
    Putscht die Schattenregierung gegen Trump?
    Putscht Trump unter Bauernopfern gegen die Schattenregierung?
    Ist Trump gar der Mann der Schattenregierung?

    Niemand blickt mehr durch.
    Alle die Leute die Trump als Hoffnungsträger sehen werden wohl enttäuscht werden.
    Alle die die den Weltputschisten einen Heimatgruß gönnten werden wohl auf ihre Kosten kommen.
    Wer weiß?
    Dort in den USA läuft ein Film dessen Ende noch nicht geschrieben ist und in dem die angekündigten Hauptdarsteller möglicherweise nur eine Nebenrolle spielen.

  3. Die jüdische Allgemeine schreibt: „Schließlich trat Trumps Tochter Ivanka zum Judentum über, bevor sie mit dem Spross eines New Yorker Immobilienmaklers, Jared Kushner, unter die Chuppa trat.” Trumps Tochter Ivanka betete mit ihrem jüdischen Ehemann Jared Kushner (durch den sie zu Chabad Lubavitch „fand“) zu Rabbi Schneerson.

    Wie gefährlich ist also Trump-Schwiegersohn Jared Kushner? Für diese durchgeknallte Sekte der Lubavitcher Juden sind alle Nicht-Juden sogenannte Goyim. Juden besitzen göttliche Seelen. Nur sie sind die wahren Menschen. Die Gojim (Nichtjuden) sind Tiere. Sie haben den Juden zu dienen.

    1. Zit : „Die Gojim (Nichtjuden) sind Tiere. Sie haben den Juden zu dienen.“
      Das klingt ziemlich hart, kann aber auch leicht missverstanden werden.
      Es hängt wohl sehr von der inneren Einstellung zu den Mitmenschen ab.
      Im Prinzip finden wir das Prinzip genauso im Christentum wieder :
      Wie schon König David ein Hirtenjunge war und die (dummen) Schafe
      hütete, so wird das Prinzip Hirte zu den Schafen dann im Christentum
      auf Jesus, den Herrn und Hirten übertragen. So wie die Schafe ihrem
      Hirten vertrauen können, muss dem Nutz-Vieh seine „Bestimmung“
      vorgegeben werden, den Ochsen das Zaumzeug angelegt werden, um
      es richtig zu lenken und zur effektiven Arbeit zu bringen.
      Wenn das gut gemacht wird – geht es allen gut !
      Nun gibt es Menschen, die sich für Herren über andere halten,
      berufen durch Intelligenz, Bildung, Überblick über die Fakten, aber
      auch durch Organisation, die Fähigkeit etwas umzusetzen, wobei die
      Macht durch Reichtum und die Fähigkeit mittels Medien die Massen
      zu lenken diesen Eliten schon ein riesiges Spielfeld eröffnet.
      Letztlich haben alle diese grossen Führer versagt – u.a. auch weil sie
      grössenwahnsinnig wurden und es nicht mehr zu einem brauch-
      baren Interessenausgleich kommen konnte, sondern nur noch zu
      Korruption und Vetternwirtschaft. So ist es eben, wenn Menschen
      Gott spielen … , und meinen zu Höherem berufen zu sein.
      Das gilt für Juden wie für Nicht-Juden – aber es könnte sein, dass es
      eine kleine Grupppe, nennen wir sie mal „Zionisten“, – unter Einbe-
      ziehung von „Christen“ geschafft hat, mit diesem perfektionierten
      System fast alle Widerstände auf dem Weg zur Weltherrschaft zu
      beseitigen.
      Sein wir doch mal ehrlich – wollen wir „zivilisierten“ Europäer nicht
      auch die Afrikaner belehren – nach unseren Konzepten sollt ihr
      wirtschaften, Verträge nach unseren Vorstellungen abschliessen,
      Frieden nach unserer Definition halten bzw. anstreben … .
      Nun ist es eben Fakt, dass der Grossteil der westlichen Nationen
      sich gar nicht mehr vorstellen kann, dass die restliche Welt
      „unsere“ Führung ablehnt, wo sie uns doch so viel Reichtum
      gebracht hat. Im Grunde genommen ahnt diese jüdisch-
      christliche Kultur, dass ihr Ende-der-Dominanz bevorsteht .
      Auch das ist Teil der Lehre : das (göttliche) Gericht über Israel
      und die Nationen … , die Verunsicherung nimmt zu, weil immer
      mehr klar wird, dass wir nicht die „Guten“ auf dieser Welt sind.
      Viele Christen und viele Juden wollen ihren Mitmenschen
      ehrlich „dienen“ und sind dabei schrecklich naiv – haben aber
      keine bösen Absichten – und wollen nicht zusammen in den
      Topf geworfen werden … „die Juden …“ , „die christlichen Kriege“.

  4. Flynn legte 2015 offen, daß die US-Regierung den Sturz Assads betrieb -und stützte damit doch indirekt den Iran?, um diesen dann später zu bekämpfen??- Gehen moderne drei-Sterne Generale derartig vor???

    Zumal wenn die ganzen Hasbara-Blättchen große Tränen zu Flynns Abgang vergießen, beschleicht den geneigten Betrachter das Gefühl, es weinten die Krokodile im Chor.

    Ob hier eine konzertierte Heuchelei komponiert wurde?-

    Zumindest hat Flynns Sohn sich durch das Gezwitscher auf Twitter zum Thema „Pizzagate“ ja auch vorzeitig aus Trumps Mannschaft geschossen…

    Möglicherweise stolpert diese Administration auch über die eignen Tricksereien. Denn die haben ja alle in der selben politischen Jauchegrube gelernt: immer um das Dicke rumschwimmen.

    Das Austricksen Dritter ist doch sowohl innen- als auch außenpolitisch die eigentliche Stärke der US-Politik. Die spätpubertären grinsenden Visagen von Bush II, Rumsfeld und Cheney, wenn sie jemanden reingelegt hatten, können doch nicht vergessen sein?

    In dieser spätpubertären Phase politischen Verhaltens stecken die USA naturgemäß auch mit Trump noch fest: viel schlau, viel stark, wenig bescheiden.

    Die Frage lautet also: Schaffen diese Leute es, den Entwicklungsstau abzubauen und eine ähnlich ernsthafte Haltung zu gewinnen wie diese von führenden Politikern in Russland vorgelebt wird!

    – Nach dem prorussischen Flynn also müsste das nächste Opfer Tillerson heißen? Denn wenn Deutschland von Russland fern gehalten werden soll, dann sollen die USA von Russland zweimal fern gehalten werden.

    Und?, lohnt sich für dieses außerordentlich wichtige Ziel ein Chor der weinenden Krokodile nicht!!

  5. Hmm, diesen Positivismus und Optimismus habe ich so nicht:
    Die Forderung der „Rückgabe“ der Krim an die Ukraine und der Rücktritt Flynns sieht für mich eher wie ein Einknicken vor der anti-russischen, Neocon-Falken Front und ihrer Handlanger im tiefen Staat aus.

    Ich irre mich aber gerne und lasse mich durch eine Analyse des Parteibuchs gerne belehren, doch auch die Aussagen der neuen UN-Botschafterin der USA und auch die nicht vernehmbare Israelkritik lassen mich nichts Gutes erahnen. Alles Wesentliche, was ich aus der US-Administration zu Israel höre, ist: Eins Einstaatenlösung, Siedlungsbau, Botschaft in Jerusalem. Und in diesem einen Staat Israel wird es doch ganz sicher nicht zu einer Gleichstellung und einem Ende der Enteignung und Vertreibung der Palästinenser kommen.

    Aber, wie gesagt, ich sehne mich nach einem Irrtum…

    1. Noway

      Mit seiner Offenheit für eine Einstaatenlösung bringt Trump Netanjahu weiter in Bedrängnis.

      Bislang basiert Netanjahus Macht nicht zuletzt darauf, dass er in Israel erklärt, ein Anhänger von Okkupation und rassistischer Einstaatenlösung zu sein, während er im Ausland mehr oder weniger überzeugend vorgibt, die Zweistaatenlösung zu wollen. Dabei hält er die Siedler nur dadurch von seinem Sturz und einer radikaleren, schnelleren und offeneren Siedlungspolitik abhält, dass er in Israel sagt, sie könnten das nicht machen, um die USA nicht zu erzürnen. Das wirkliche Problem dahinter ist jedoch, dass Israel sich durch eine offenere Siedlungspolitik in Richtung Einstaatenlösung von Europa und der liberalzionistischen Israel-Lobby in den USA entfremdet, und das vermutlich unwiderruflich. Israel kettet damit Israels zukünftige Existenz geradezu an das Wohlwollen von Trump. Die Siedler sind blind für die Gefahr, weil die sich für von Gott auserwählt halten. Das kann ein Riesenproblem für Israel werden, denn Trump ist nicht von der Israel-Lobby abhängig, für sprunghafte Meinungswechsel berüchtigt und für Rache an Kritikern.

      Wehe also Netanjahu und Israel, wenn es zukünftig mal zum Streit mit Trump kommt, denn dann stehen Israel udn Netanjahu fast allein in der Welt da – aber mit einem solchen Streit darf fest gerechnet werden, siehe dazu etwa diesen Link aus dem Parteibuch-Artikel oben:

      http://www.politico.com/magazine/story/2017/02/donald-trump-netanyahu-israel-214769

      Heftiger Streit zwischen Trump und Israel ist geradezu vorprogrammiert, weil Trumps Motto „America First“ sich mit dem Motto der Israel-Lobby „Israel First“ beißt.

  6. Das M.Landler von der N.Y.Times den „aufkommenden“ Jared Kushner als vertreter der „Nahost Friedensmacher“ bezeichnet klingt aber befremdlich. Ist der Kushner nicht AIPAC mitglied und zionistischer sektierer?

    1. novize

      Kushner ist vor allem Trumps Schwiegersohn, von dem zu erwarten ist, dass seine Loyalität, wenn es hart auf hart kommt, nicht auf der Seite von Israel, sondern auf der Seite von Trump liegt.

  7. Zum zweiten:

    Die momentane Taktik scheint zu lauten, wir schießen dem Trump jetzt ein paar Zacken aus der Krone, dann pariert der schon.

    Gegen Trump stehen mindestens 500 Jahre gewachsene Arglistigkeit. Dagegen können ihn auch seine Generale nicht abschirmen. Und die politisch erfahrenen Leute seines Teams werden ihn naturgemäß liberal beraten. Ist der Goldman-Sachs Banker Bannon dagegen dauerhaft immun?-

    Trump mußte seinem Bauchgefühl folgend und ohne lange zu fackeln nach kurzer Absprache per Telefon in Moskau einfliegen, um sich mit Putin zu treffen. Aber diese Schockmöglichkeit ist verpaßt.

    Der Mann denkt in Dollars und nicht in Generationen.

    Und aus welchem erfolgreichen Geschäftsmann wurde überhaupt jemals ein großer Staatsmann? Aus keinem.

    Aber aus einem erfolgreichen Staatsmann kann durchaus ein erfolgreicher Geschäftsmann werden: Friedrich der Große!

    Der baute nach all den Kriegen und Toten nicht nur den Staat wieder auf, der verkaufte der Bevölkerung auch noch die Kartoffel zur Selbsternährung. -Aber der Präsident Trump wird „Politisches Testament“ des Fritzen von 1752 kaum gelesen haben?-

    „…die Prinzen von Geblüt sind die schlimmsten Intriganten. Auf ihre Beobachtung muss besondere Sorgfalt verwendet werden.“

    1. „Goldman-Sachs Banker Bannon“
      Ich wusste nicht, dass Bannon Goldman-Sachs Banker war.

      „Und aus welchem erfolgreichen Geschäftsmann wurde überhaupt jemals ein großer Staatsmann“
      Was ist ein erfolgreicher Staatsmann?
      Kann aus einem Politiker ein erfolgreicher Staatsmann werden? Meiner Meinung nach verbietet sich dies für den Beruf, da diese von den Parteien „gezüchtet“ werden.
      Die Regierung dürfen nur Menschen aus dem Volk ausüben, die direkt gewählt werden. Geschäftsleute gehören auch dazu, ob sie erfolgreich sind oder nicht. Entscheidend ist, dass sie moralisch gefestigt sind, bereit sind, die Verantwortung zu tragen und die Belange der einfachen Bevölkerung uneingeschränkt vertreten. Auch Geschäftsleute dienen i.d.R. dem Volk.
      Das man einem Geschäftsmann unterstellt, nur aufs Geld zu achten, insbesondere aufs eigene, ist zu kurz gedacht. Dann könnte man einem Landwirt unterstellen, er würde nur auf den Acker achten und sei daher ungeeignet, ein Land zu führen.

      Ob jemand Geschäftsmann ist oder nicht, zeigt nicht, ob jemand hohe Moral und Verantwortung hat.
      Wahrscheinlich ist der Beruf überhaupt egal, es sei denn bei jenen, wo Moral und Anstand abtrainiert werden, wie bei den vielen Politikern und vielen Rechtsanwälten.
      Es gibt nichts, was einen Geschäftsmann für eine Regierung diskreditiert, wie es im Moment vom Mainstream ständig gemacht wird. Der Mainstream diskreditiert übrigens alle Regierenden, die Politik nicht erst mal „ordentlich gelernt“ haben, vor allem wenn sie Moral und Anstand ausüben und unbequem sind.

  8. Alles sehr diffus, sehr viel Geschwurbel im Staate Trumps. Immer wenn du denkst, du hast den Drive raus, vollzieht sich in Trumpland ein Manöver, das dich wieder ins Leere laufen lässt.
    All´ die Analysen und Spekulationen weltweit zeugen doch vom Umstand, dass im Prinzip kein Schwein auch nur den Schimmer einer Ahnung davon hat, was im Weißen Haus wirklich vor sich geht.
    Es könnte fast tierisch amüsant sein… hinge nicht so viel globales Weh` und Leid davon ab.

    Was wissen wir denn, wirklich sicher und faktisch beleg- und darstellbar, von dieser Kirmes-Regierung in Übersee? Nicht viel bis nichts. Vieles reine Spekulation, Interpretation.

    Es beschleicht einen, zumindest mich, das Gefühl, dass da entweder die US-Führer selbst so gar nichts auf die Kette bekommen und sich vor unseren Augen eine Art „try and error“ – Gruppierung formiert. Oder aber ein verdammt gewievter, cleverer, genialer Coup vorbereitet wird, den keiner von uns zu erkennen vermag.
    Trumps Wendungen, Drehungen und verbalisierte Aussagen sowie die Hypotheken und die scheinbar amateurhaft-naiven Fehler seines Teams sorgen jedenfalls bei mir nur noch für ungläubiges Staunen.

    Ich denke, und ich fühle intuitiv, dass aus diesem Land erstmal nur noch schlimmes und schlimmeres kommen könnte. Denn sowohl Variante eins (Idiotenpack) als auch Variante zwei (politische Genies) beunruhigen mich eher als das sie mich optimistisch stimmen.

    1. kaumi

      Beim „Projekt Trump“ sind unzweifelhaft politische Genies am Werk, die ausgesprochen planvoll und sehr methodisch vorgehen und die schon vor dem Start des Projektes Trump über viel mehr Macht verfügt haben müssen, als es allgemein bekannt war. Anders ist es nicht zu erklären, dass in den USA ein Außenseiterkandidat wie Trump es war, sehr starke politische Gegner bezwingen und Präsident werden konnte.

      Um einen Vergleich zu bemühen: Team Trump agiert wie ein um viel Geld zockender Billardspieler, der, bevor er seine Gegner aufsucht, sie genau beobachtet, sich den Mund mit Alkohol ausspült und sie dann mit lallender Stimme zu einem 10.000-Dollar-Match herausfordert. Um den Tisch torkelnd tut er so, als wüsste er nicht, wie man einen Queue hält, und doch hat Team Trump schon zweimal hintereinander mit Serien von „glücklichen Zufallstreffern“ den Tisch abgeräumt – Team Trump hat nämlich gegen alle Vorhersagen (und gegen die Elite von Wall Street, Massenmedien und AIPAC) die republikanische Nominierung und die Präsidentschaft gewonnen. Und nun befindet sich „Team Trump“ im dritten Match – nämlich das Nutzen der Präsidentschaft zum Erreichen der gesteckten Ziele. Und wieder torkelt Trump um den Tisch und tut so, als wüsste er nicht, wie man einen Queue hält, hat ganz nebenbei seine wichtigsten Minister durch den Senat gebracht und dann Plopp, oh sorry, zu passender Zeit Israels Lieblingsmann abgeschossen. Keine Absicht, Leute, keine Absicht, das war halt dumm gelaufen. Wer’s glaubt wird selig.

      Wo findet man soviel Professionalität, Organisationsvermögen und Macht? Eine Antwort könnte das US-Militär sein. Es würde mich nicht wundern, wenn Obama seinem republikanischen Verteidigungsminister Chuck „Ich bin ein amerikanischer Senator, kein israelischer Senator“ Hagel seinerzeit befohlen hat, im Militär und Sicherheitsapparat der USA ein innerhalb eines anderen Geheimprojektes getarntes streng geheimes Special Access Projekt aufzusetzen, um die amerikanische Souveränität in den USA wiederherzustellen und die herrschende zionistische Lobby global zu besiegen. So ließen sich eine Reihe von „Schwarzer-Schwan-Ereignissen“ besser erklären, etwa dass Jeremy Corbyn Labour Chef geworden ist, der Iran-Deal durchgeboxt werden konnte und Brexit gewonnen hat, als mit vielen anderen Theorien, und das Phänomen Trump könnte auch dazugehören.

      Das muss nicht so sein, aber eine vor der Öffentlichkeit verborgen wirkende Kraft von der Stärke und Organisationsfähigkeit des US-Militärs würde meiner Meinung nach die zu beobachtende Serie von „unwahrscheinlichen Ereignissen“ – die harte Nackenschläge für die von der Israel-Lobby dominierten Globalisten bedeuteten – besser erklären als viele andere Ansätze, viel besser als etwa die Theorie, dass russische Hacker für Brexit und Trump gesorgt haben.

      1. „politische Genies“?—

        Mein liebstes Parteibuch, ist das noch Satire oder doch schon offene Verkohlung??

        Politische Genies sitzen in Moskau, wie Putin und Lawrow welche sind, die vor zehn Jahren voraussagten, was eintreten wird, wenn die Idioten in den USA von ihrer Agenda nicht ablassen können.

        Was die Spinner jenseits des Atlantik da abfackeln, hat mit Politik, geschweige mit Diplomatie nichts, aber überhaupt nichts mehr zu tun, sondern nur noch mit Selbstzerstörung unter großkotziger in kaufnahme der Zerstörung dritter.

        Und hierzulande setzt sich der Ischinger in einen bequemen Ledersessel und schwadroniert „der Westen hat sich in Syrien nicht nachhaltig genug eingebracht“.

        Möchte diesen altersstarrsinnigen Kopf jemand aufklären? Hat sich der Westen mit seinen überragenden Werten in Libyen nicht genug eingebracht?? Herrscht durch den Eingriff des werten Westens in Libyen kein Krieg mehr, sondern ein goldener Frieden ???

        – Warum bekommt so ein bösartiger Heuchler wie der Ischinger keinen Herzschlag, keinen Schlaganfall oder wenigstens eine Ohrfeige durch das Mikrofon geleitet und verpasst, wenn er diese ungeheuerlichen Lügen verbreitet!

        Ist Gott nur noch mit den Verbrechern?

      2. Hans

        Gottes Gerechtigkeit geht manchmal seltsame Wege.

        Das zionistische Hetzblättchen Hasbaretz titelt gerade:

        Netanjahu hat sich einen republikanischen Präsidenten gewünscht, doch der grausame Gott hat ihm stattdessen Trump gegeben

        http://www.haaretz.com/opinion/.premium-1.771656

        Ich glaube, ähnliches kann man über Ischinger sagen. Also, Ischinger hat keinen Herzschlag, keinen Schlaganfall und auch keine Ohrfeige durch das Mikrofon bekommen, sondern Trump. Ich glaube, Ischinger hätte wahrscheinlich lieber einen Herzschlag, einen Schlaganfall oder eine Ohrfeige anstatt Trump bekommen.

        Seine frechen Worte gegen seinen neuen Herrn und Meister aus Übersee – Ischinger sprach gar von einer Kriegserklärung – scheinen außerdem ein weiteres Sprichwort zu bestätigen: „wen Gott strafen will, dem raubt er zunächst den Verstand.“

      3. @1PB

        Zu Ihrer Betrachtung zu Ischinger.

        Ja, genau,

        ich wusste nicht, dass Sie auch so ein Karmaspezialist sind. Trump ist der biographische Super-Gau für diesen kleinen Waffenschieber I. So arbeitet nur die List der Vorsehung, dass schafft kein Drehbuchautor, es ist Spitzenklasse. –

        Und Merkelina von der Unterbauchraute muss heute mit einem, durch Putin gewendeten, Ajatollah Erdogan verhandeln, auch kein karmischer Pappenstil, leider bekommen wir an unseren Reichsbildfunkempfängern nicht alle Details mit, schade eigentlich.

      4. Gino

        Sieht so aus, dass Benjamin Fulford so langsam wieder zumindest teilweise in Sphären der Realität zurückschwebt. Freue mich für ihn, dass es ihm offenbar schon etwas besser geht.

  9. einen Springer geopfert und die Königin in die Bredoullie gebracht.
    Sollte dem so sein, wäre daß ein weiterer Beweis für Trumps meisterliche Trollfähigkeiten, die denen Putins ebenbürtig sind.
    Mich hat ja schon Netanjahus Umarmung Trumps jubilieren lassen, läuft doch der antisemitische Beißreflex ins eigene Fleisch, kommt mir ein antiLiniker so.

  10. Zum dritten:

    Liebes Parteibuch.

    Der General Flynn hat sich im Vorgefühl des winkenden Sieges schon einmal aus dem Fenster gelehnt.

    Und wie sagte Generalfeldmarschall Erich von Manstein in seinem Werk „Verlorene Siege“ sinngemäß: Wer von dem Kleid der Bellona einen Zipfel erhaschen möchte, darf nicht vergessen, daß diese Siegesgöttin eine sehr launische Natur besitzt.

    Der Flynn also mag ein fähiger US-General sein :-), als Politiker ist er eine Null. Und den ersten Beweis dazu lieferte er, als er übersah, seinem Sohn rechtzeitig zum Thema „Pizzagate“ den Mund zu verbieten! Der Kerl hat also nicht einmal seine nächsten Mitarbeiter unter Kontrolle. Das kann nicht verborgen bleiben in dieser Jauchegrube; wo alle um das eigene Überleben an der Macht kämpfen.

    Vielleicht ist Trump auch nur der Initialzünder für den großen Sprengsatz, welchen die USA durch Verbrechen bei sich selbst angehäuft haben?

    Dann zumindest wäre die Welt etwas freier von dieser Pestilenz, diesem Schweinestall, und die übervolle Jauchegrube ergösse sich über good old country himself.

    -Durchaus im Andenken an die unterschlagenen Toten in Dresden und auf den Rheinwiesenlagern.

    Mögen die Geister -dieser aus Sadismus vorsätzlich ermordeten Menschen- jeden ganz langsam in den Wahnsinn treiben, dessen Lebensvorteil auf der Leugnung basiert.

  11. @1PB

    Ganz herzlichen Dank, für Ihre Darstellungen.

    Ja, es gibt eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass Obama, der ja auch in der Bredouille war, schon rechtzeitig eine Art Doppelleben begann immer hin und her switchte um nicht doch noch, in den letzten Monaten, abgeräumt zu werden.

    Ja, er hatte es nicht verhindert, dass zu seiner Zeit 26.000 Bomben fielen, aber was hat er verhindert, das ist ja nicht sichtbar und müsste aufgerechnet werden. –

    Das lässt auch bis heute rätseln, was er der Merkelstellvertreterin mitzuteilen hatte, bei seiner letzten Europareise. Hat er die Doppelrolle transatlantisch oder schon im Modus des Widerstandes gegen die Globalisten geführt oder dies gar provokant offen gelassen? Merkels kaputte Tornados und ihre Pannenpolitik ließen das noch gerade so interpretieren, bzw. das sie etwas von Obamas Doppelrolle für sich abgekupfert hat. Wer weiß, die Zukunft wird es erst zeigen können. Ihre Begrüßung von Putin war wieder signalisierend so eng, wie irgend möglich!?

    Ich hatte vor vielen Jahren ein denkwürdiges Gespräch mit einem gut befreundeten Architektenkollegen in der Schweiz, W.B. aus Baselstadt. Schon sein Vater bewegte sich in den höchsten Regierungskreisen, war eine Art Sekretär von Rudolf Steiner, mochte die damalige braune Regierung, war Unterhändler der Schweizer. Eines Tages, es war schon zur Zeit von Bush j. sagte er mir, also der Sohn dieses Unterhändlers und zu meinem damaligen Erstaunen, tja, ich habe es vor einigen Tagen direkt aus Bern mitbekommen, Vater Bush hat die Agenda des Juniors zwar nicht völlig stoppen, aber doch erheblich abschwächen können. –

    Der Berner berichtete von vor Ort aus Washington, dass der Vater in direkter familiärer Initiative den Junior-Heißsporn zurückgepfiffen hatte und zwar mächtigst möglich, als dieser gerade dabei war, im Willen des MIK der USA, und des tiefen US-Staates, einen ‚heißen Atomkrieg‘ aufzulegen. –

    Wörtlich, sinngemäß: „Ihr wisst ja gar nicht, ahnt nicht, was ihr Vater Bush verdankt, ihr Europäer!!!“

    Wenige Monate später starb er an Überarbeitung. Seit dem bin ich skeptisch, was aktuelle Lageeinschätzungen von Politik betreffen.

    Warum sollte es heute nicht wieder oder nicht immer noch, so zugehen? Manchmal hängt das Schicksal nur an sehr dünnen Fäden und das öffentliche Intermezzo bildet nichts davon 1:1 ab.

  12. Scheint mir so als wird es wieder Zeit ein paar Mossad Attacken (im Namen Allahs) in den USA durchzuführen. So bringt man die USA wieder auf Kurs.

    Schaut euch mal die Serie Black Mirror Staffel 3 Episode 5 an. Das was in der Serie passiert kann 1:1 auf die heutige Zeit übertragen werden. Ersetzt einfach „roaches“ oder „Kakerlaken“ mit Moslems.

    1. S.K.

      Unter Trump könnten israelische False Flag Attacken ganz böse in die Hose gehen. Trump ist das zuzutrauen, locker vom Hocker in die Welt zu twittern, dass das eine israelische False Flag Attacke war, wenn es Anhaltspunkte dafür gibt.

  13. Liebes Parteibuch.

    „Gottes Gerechtigkeit“ müssen wir selbst sein. Die inneren Anlagen sind da, der Rest ist schrecklich versaut.

    Irgendwann kommen die Ahnen und Herren wieder eingeflogen. Aber kein Mensch weiß, ob wir bis dahin diesen einmalig wunderschönen Planeten schon zu Schanden geritten haben?

    Der Kampf geht also im wesentlichen um die Statthaltung oder um den Eisernen Heinrich.

  14. Liebes Parteibuch, ich hatte händeringend nach irgend welchen Erklärungen gesucht und war schon an dem Punkt..alles verlorene Liebesmüh.., als heute Euer Kommentar zur Absetzung von Flynn kam. DANKE dafür! Nun gibt es wenigstens wieder Hoffnung und, ja, das ergäbe durchaus Sinn. Wenn auch so kleinste Zweifel—-können solche Winkelzüge wirklich im Vorhinein geplant und durchgezogen werden. IST Trump sooo clever? Es würde aber auch erklären, warum Russland jetzt die Füsse so still hält und sich kaum äußert, insbesondere zu den Forderungen, die Krim zurückzugeben…..

    1. ***

      Also weder das Parteibuch noch der Präsident Putin ist in der Lage, die Krim zu verteilen oder zurück zugeben.

      Und der letzte außerordentliche Herr der Krim war 1942/43 Erich von Manstein ( 11 Armee); welcher vor oder nach der Feldmarschalltitulierung die Eroberung lakonisch kommentierte: Es hat sich nicht gelohnt, die Eroberung von Sewastopols hat zuviele junge Offiziere gekostet.

      Russische Offiziere, Unteroffiziere und Mannschaften auch? Natürlich!, aber Feindverluste werden bis heute nicht genannt.

      ***

  15. Also ich rede mal so drauf los. Wenn ich Trump wäre würde ich Putin kontaktieren, ihm sagen du ich fordere die Krim zurück aber nicht so wirklich. Könnt ihr bitte so richtig aufheulen, wir bringen das mit dem General in Ordnung. Was den Iran angeht haben wir beide dann mehr Luft. Du weißt ja Wladimir der Bibi und der Sultan brauchen von uns wie immer viel Geduld und eine variable Leine.

  16. Ich kann mir nicht vorstellen, dass man einen Politik-Vertreter
    mit Namen Trump aussucht, und dazu einen General mit festen
    Überzeugungen (Flynn), man lässt die erfolgreich Wahlkampf
    machen, um dann nach wenigen Wochen zu sagen, Sorry,
    der General hat eine zu unpassende Haltung zur Regionalmacht
    Iran, im Wahlkampf war er ein Zugpferd – nun brauchen wir ihn
    nicht mehr.
    Klar, Flynn ist ersetzbar, es gibt sicher viele fähige Generäle in
    der army und in den Geheimdiensten, mal sehn was da noch
    kommt.
    Aber ein Problem sehe ich nach wie vor ungelöst : Glaubwürdigkeit.
    Ein roter Faden muss auch für mittelmässig begabte Menschen
    erkennbar sein, wie soll denn Vertrauen bzw. eine Kontinuität
    wachsen – Grundvoraussetzung für wirtschaftlichen Erfolg – wenn
    Personalien so rasch gewechselt werden.
    Klar, der Kampf gegen tief verwurzelte Lobbyisten lässt nicht
    unbedingt ein offenes Visier zu, aber können die Eliten wirklich
    darauf verzichten, dass die Politik von Teilen der Gesellschaft
    verstanden wird ? Wenn sich die „Protestwähler“ mal innerlich
    abwenden, ist die Tendenz kaum noch umzudrehen .
    Auch wird es nicht ohne Presse/ TV gehen. Wie will die Regierung
    ihre Absichten bzw. Gründe kommunizieren ? Twitter wird auf
    Dauer zu wenig sein, Fox ist zu einseitig, Breitbart auch umstritten.
    Da müsste für die Milliardäre im Hintergrund doch noch eine
    Zeitungs-TV-Übernahme her – Kommunikation und Deutung ist
    Alles !! Diese Deutungshoheit ist sooo wichtig, wie man an der
    Erklärung zum Fall Flynn und den Israel-US-Gesprächen sieht.

  17. DWN: „Der Machtkampf zwischen den US-Geheimdiensten und US-Präsident Donald Trump eskaliert. Nach dem Abgang von Michael Flynn sprechen die Dienste von „Kreml-Gate“ (Kremlingate) und wollen nun Trump persönlich des „Hochverrats“ überführen. So schreibt der Observer unter Berufung auf Spekulationen aus dem Geheimdienst-Apparat: „Es ist schwierig sich vorzustellen, wie Flynn beschlossen haben soll, mit Moskau zu marschieren, ohne einen wie immer gearteten Auftrag von Donald Trump zu haben. Wir wissen nicht, ob dies der Fall war und können daher darüber nicht spekulieren. Aber während Flynn zweifellos ein unberechenbarer Typ ist, versteht er als Karriere-Soldat die Befehlskette mit völliger Klarheit. Die Annahme, dass der künftige National Security Advisor alle Kanäle der Kommunikation mit dem Kreml alleine erschlossen hat, ist ebenso glaubwürdig wie die Vorstellung, dass die Klempner beschlossen haben, ohne größere Befehle in das Watergate Gebäude einzudringen.“

    Der frühere NSA-Spitzenmann John Schindler feuert daher über Twitter mit scharfem Geschütz. Schindler ist in der weltweiten Geheimdienst-Community (IC) sehr gut vernetzt und reflektiert daher vermutlich sehr zutreffend, was Trumps Gegner denken und worauf sie ihre nächste Attacken aufbauen werden. Er wirft Trump Hochverrat vor und sagt ihm voraus, dass er im Gefängnis sterben werde:“

    Das klingt nach einer sehr heftigen Attacke; auch das ganze Gelaber von Watergate, als ob das „Vergehen“, einfachen Kontakt mit dem Ausland zu haben, irgendwie relevant wäre.

    „Schön“ zu sehen, auf welche Seite sich „progressive“ Medien stellen, im Kampf Geheimdenstkreise (tiefer Staat) gegen Trump.

    1. andreas

      John Schindler ist einer der radikalsten und fanatischsten Neocons, der seit Jahren im Bereich der Lügenpropaganda für Israel tätig ist. Die Behauptung, dass Trump wegen seiner außenpolitischen Bemühungen um eine Verständigung mit Russland wegen Verstoß gegen das völlig schwammige und daher schon immer ignorierte Logan-Gesetz oder gar wegen Hochverrat verurteilt wird, ist grotesk. Es ist seit Ewigkeiten üblich, dass Privatpersonen und erst recht Präsidentschaftskandidaten mit ausländischen Regierungen sprechen. Man muss sich bloß mal anschauen, mit wie vielen Regierungen Team Obama im Wahlkampf 2008 gesprochen hat – der ist ja sogar auf sowas wie Staatsbesuche rumgereist, unter anderem nach Berlin.

      Und dann ist da noch etwas: die USA befinden sich mit Russland nichtmal im Krieg, im Gegensatz zu Al Kaida, zu denen Schindler und seine Kumpane Kontakte zur Koordinierung des Sturzes von Assad unterhalten. Wenn da jemand wegen Hochverrat verurteilt werden könnte, dann also Schindler und seine Neocon-Kumpane.

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