Telefongespräch zwischen Donald Trump und Vladimir Putin

Am heutigen Samstag hat der neue US-Präsident Donald Trump Telefongespräche mit Staats- und Regierungschef von fünf G20-Staaten geführt, und zwar mit dem japanischen Premierminister Shinzo Abe, der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel, dem russischen Präsidenten Vladimir Putin, dem französischen Präsidenten Francois Hollande und dem australischen Premierminister Malcolm Turnbull.

Mit besonderer Spannung war das Telefonat mit Vladimir Putin erwartet worden, dass etwas länger als eine halbe Stunde gedauert haben soll. Auf russischer Seite führte Präsident Vladimir Putin das Gespräch allein, während auf US-Seite, wie aus einem von Sean Spicer getwitterten Foto hervorging, außer Donald Trump noch Mike Flynn, Mike Pence, Steve Bannon und Reince Priebus zugegen waren.

Rund zwei Stunden nach dem Gespräch veröffentlichte der Kreml folgende Meldung zu dem Gespräch – Übersetzung vom Parteibuch:

Telefongespräch mit dem Präsidenten der USA Donald Trump

Es gab ein Telefongespräch von Vladimir Putin mit US-Präsident Donald Trump.

Vladimir Putin gratulierte Donald Trump offiziellen Amtsantritt und wünschte Erfolg bei seinen zukünftigen Aktivitäten.

Während des Treffens zeigten beide Seiten Bereitschaft, basierend auf einer konstruktiven, gleichen und gegenseitig vorteilhaften Grundlage gemeinsam aktiv an der Stabilisierung und Entwicklung der russisch-amerikanischen Zusammenarbeit zu arbeiten.

Gründlich wurden aktuelle internationale Fragen erörtert, darunter die Bekämpfung des Terrorismus, die Situation im Nahen Osten, der arabisch-israelische Konflikt, der Bereich der strategischen Stabilität und der Nichtverbreitung von Kernwaffen sowie die Situationen um das iranische Atomprogramm und die koreanische Halbinsel. Auch wurden die wichtigsten Aspekte der Krise in der Ukraine berührt. Es wurde vereinbart, eine partnerschaftliche Zusammenarbeit in all diesen und anderen Bereichen zu etablieren.

Zugleich wurde die Priorität der gemeinsamen Anstrengungen im Kampf gegen die größte Bedrohung, den internationalen Terrorismus, unterstrichen. Die Präsidenten sprachen sich für den Aufbau einer wirklichen Koordinierung der amerikanischen und russischen Aktionen zur Eliminierung von ISIS und anderen Terrorgruppen in Syrien aus.

Die Seiten betonten die Wichtigkeit der Wiederherstellung der für beide Seiten vorteilhaften Beziehungen in Handel und Wirtschaft zwischen den Geschäftskreisen der beiden Länder, die eine weiter fortschreitende und stabile Entwicklung der bilateralen Beziehungen anregen könnte.

Vladimir Putin und Donald Trump vereinbarten, ihren Mitarbeitern Anweisungen zu erteilen, um einen möglichen Termin und Ort für ein persönliches Gespräch zu erarbeiten.

Donald Trump bat darum, dem russischen Volk seine Wünsche für Glück und Wohlstand auszurichten, und verwies darauf, dass das US-amerikanische Volk Sympathien für Russland und seine Bürger hegt.

Vladimir Putin seinerseits betonte, dass das russische Volk ähnliche Gefühle gegenüber den Amerikanern hege. Er erinnerte daran, dass unser Land seit mehr als zwei Jahrhunderten Amerika unterstützt hat, sein Verbündeter in zwei Weltkriegen war und jetzt die USA als wichtigen Partner im Kampf gegen den internationalen Terrorismus betrachtet.

Die beiden Staatsmänner vereinbarten regelmäßige persönliche Kontakte zu pflegen.

Das Gespräch fand in einer positiven und konstruktiven Atmosphäre statt.

Das liest sich geradezu wie eine historische Verkündung des Endes des neuen kalten Krieges und der Beginn einer engen russisch-amerikanischen Zusammenarbeit in praktisch allen Fragen der Weltpolitik. Einige Stunden nach der russischen Erklärung zum Telefongespräch meldete Reuters, dass das Weiße Haus in Washington kurz mitgeteilt habe, das positive Telefongespräch sei ein signifikanter Start zur Verbesserung der Beziehungen zwischen den USA und Russland, die dringend der Reparatur bedürfen, und beide Präsidenten, Trump und Putin, seien hoffnungsvoll, dass die beiden Seiten nach dem heutigen Telefongespräch sich schnell bewegen können, um Terrorismus und andere wichtige Punkte beiderseitiger Besorgnisse angehen zu können.

Man darf nun auf die wütenden Reaktionen der notorischen Russlandhasser in den USA und weltweit warten, die unglücklich sind, dass ihnen ihr geliebter Feind nun wohl abhanden kommen wird. Das in Deutschland führende anti-russische Hetzblättchen „Spiegel“ ist allerdings im Moment noch sehr damit beschäftigt, sich darüber zu empören, dass US-Präsident Donald Trump gegen einen olivgrünen Kriegstreiber, der Vorstandsmitglied der Atlantikbrücke und Vizechef der deutsch-amerikanischen Parlamentariergruppe ist, eine Einreisesperre verhängt hat, sodass da für Empörung gegen das russisch-amerikanische Tauwetter gegenwärtig nicht viel Platz ist. Die deutsche Führerin Angela Merkel dürfte derweil damit beschäftigt sein, darüber nachzudenken, was Donald Trump wohl damit gemeint haben könnte, als ihr ihr ins Hausaufgabenheft schrieb, dass die NATO sich den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts stellen muss.

Neben seinen internationalen Telefonaten hat Donald Trump heute noch drei Exekutivbefehle unterzeichnet, und zwar zur Neuorganisation des Nationalen Sicherheitsrates der USA, zur Einführung des von ihm versprochenen fünfjährigen Lobbyismus-Banns für Regierungsmitglieder und zur Beauftragung des US-Militärs, ihm innerhalb von 30 Tagen einen Plan vorzulegen, wie die Terrorgruppe ISIS bezwungen werden kann.

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32 Gedanken zu “Telefongespräch zwischen Donald Trump und Vladimir Putin

  1. Oberflächlich betrachtet scheint Trump sich in der Geschichte verewigen zu wollen, als der Präsident, der gnadenlos das Establishment komplett raus schmeißt und was für seine Leute tut.

    Es gibt einen interessanten Film von Greg Palast über den Wahlbetrug seitens Trump

    Es scheint eine gewisse Gefährdung zu bestehen, dass Trump abgesetzt wird, durch Impeachment etwa.

    Interessanterweise finden diese Vorwürfe in den MSM kaum Beachtung.

    Chomsky gab bei RT zu Protokoll, es wäre besser gewesen, Clinton als das kleinere Übel zu wählen, da sie über die liberalen Volksmassen besser unter Druck zu bringen sei für Zugeständnisse.

    1. „Impeachment“
      Die Folgen wären erstmal ein „Lame Donald“, das Impeachment kann sich ja über Jahre hinziehen. Sowas machen die Amis nicht ber Nacht.

      Das könnte auch das wahre Ziel der „Unaussprechlichen“ sein
      ( Katze aus dem Haus … )

      1. sg

        Ein Impeachment geht bei unpopulären Präsidenten ohne feste Anhängerschaft, aber nicht bei populären Präsidenten, die so viele feste Anhänger haben wie Trump.

        Die vielen Anhänger von Trump wären stinksauer und würden bei nächster Gelegenheit alle republikanischen Abgeordneten und Senatoren rauskegeln, die sich an so was beteiligen. Auch die republikanische Partei würde das nur überstehen, wenn sie alle Verräter rauswirft. Unter solchen Bedingungen ist es unmöglich, genug Verräter zusammenzubekommen, um im House eine Mehrheit und im Senat eine Zweidrittelmehrheit für ein Impeachment zustande bringen.

        Die Realität der Machtverhältnisse sieht so aus, dass sich die Neocon-Bande nicht mal traut, Tillerson zu blockieren, obwohl sie ihn hasst wie kaum etwas anderes. Sie wissen genau, dass Trump und seine zahlreichen Anhänger sie nach allen Regeln der Kunst fertig machen, wenn sie es wagen sollten, ernsthaft quer zu schießen. Um wieder Oberwasser zu bekommen, müssten sie Trump von seiner Basis entzweien, aber das wird nicht leicht, denn Trump erfüllt seine Wahlversprechen, was seine Basis bloß fester an ihn bindet.

      2. Es geht um den Akt als solches und nicht um die wahre Amtsenthebung. Wenn das Volk auf die Strasse geht, um so besser !

        Wenn wir uns diesen lame duck einfach mal fiktiv vorstellen und dann mal die Vor und Nachteile betrachten, dann hätten wir einige Lösungen die ohne Impeachment bzw „Lame Donald“ NIE möglich wären.

        So zB
        Wenn die NATO gegen Russland Krieg führen wöllte, wäre „Lame Donald Land“ auf einmal ein neutrales Land ( wie WKI und WK II ) Denn es brauch die Unterschrift des Präsidenten um Panzer fahren zu lassen.

        Man wie GENIAL „Wir schicken unsere Vasallen in den Schwächungskrieg, aber ohne uns“ „Nach der Amtsenthebung schlagen wir uns auf die Seite des Stärkeren“

        Dieser Präsident wollte sich ja sogar verbrüdern mit Russland und nur Handels Krieg gegen Mexiko und China.

        Die UK wollen auch nicht mehr irgendwo intervenieren
        „so wurde es versprochen“
        Das kennen wir auch schon so aus dem WK II

        —————–
        Ja was für Möglichkeiten und der gallische Hahn macht auf dicke Eier und ist auf Krawall gebürstet. Sanktionsaufhebung nach den Regeln von Minsk, diktiert er dem „russophilen“ Trump.

  2. Daß Herr Trump seinen großen Sprüchen noch größere Taten folgen läßt- wer hätte das gedacht!

    Wenn der Mann so weitermacht, steht er auf der Beliebtheitsskala mit Putin bald auf einer Ebene ganz oben. Und nur die Presseköter und anderes Gelichter wird noch kläffen und jaulen und am Ende weinen, weinen, weinen.

    Vielleicht ist er tatsächlich großartig und wir werden ihn lieben?!

    1. Hallo @Hans,

      ich habe es angekündigt! 🙂

      Musste jetzt sein, ich wäre sonst geplatzt.

      Aber das es für uns großartig wird – ich glaube nicht!

      Möglich würde das erst, wenn wir jemanden an der Regierung hätten, die ein genauso klares Ziel, das dem Volk nutzt und genauso viel Mut und Tatkraft hat.
      Einen guten Überblick über die anstehenden Entscheidungen kann man hier finden:
      http://www.prabelsblog.de/2017/01/xi-jinping-merkel-und-die-deutsch-chinesische-freundschaft/

      Welche Schlussfolgerungen daraus zu ziehen sind muss dringen im Volk diskutiert werden, den es ist seine Zukunft.

      Gruß Paule

      1. @ Paule

        Großartig ist bereits die Handlungsfähigkeit der neuen US-Regierung; zeigt diese doch die völlige Handlungsunfähigkeit der Minusauswahl des BRD-Regimes auf: außer verbaler Flatulenzen nichts gewesen.

  3. Nun, man kann sagen, dass, wenn es in diesem Stile weitergeht und alle Ankündigungen
    sowie Wahlversprechen eingehalten werden die Welt sicher eine andere werden wird.
    Es bleibt nur zu hoffen, dass Präsident Trump und Präsident Putin sowie andere fortschrittliche
    Politiker uns und der Menschheit noch sehr lange bei bester Gesundheit erhalten bleiben.
    Der widerwärtige Abschaum der sich derzeit bis auf wenige Ausnahmen in unserem Land
    als Politiker breitgemacht hat, sollte schleunigst in sich gehen oder die Bühne für bessere Leute freimachen. Ich glaube jedoch, dass dies nur mit etwas Nachdruck vom Volk geschehen wird.
    Hoffen wir das Beste!

  4. Da schau her, der Horst Seehofer hat offenbar geschnallt, was los ist – Tagesschau meldet:

    CSU-Chef Seehofer – Lob für Trump, Kritik an Sanktionen

    CSU-Chef Seehofer hat gefordert, die Sanktionen gegen Russland noch in diesem Jahr aufzuheben. Zudem solle Russland in den Kreis der G-8-Staaten zurückkehren. US-Präsident Trump lobte er hingegen.

    Der CSU-Vorsitzende und bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer fordert ein schnelles Ende der Sanktionen gegen Russland. „Die Sanktionen gegen Russland sollten in diesem Jahr beendet werden“, sagte Seehofer der „Bild am Sonntag“. „Russland sollte auch in den Kreis der G8 zurückkehren. Wir müssen raus aus dem Block-Denken des 20. Jahrhunderts. Es geht um gemeinsame Antworten auf Terror, Migration, Klimawandel.“ Er plädiere für „Realpolitik statt Säbelrasseln“. …

    Zugleich lobte Seehofer den neuen US-Präsidenten Donald Trump: „Er setzt mit Konsequenz und Geschwindigkeit seine Wahlversprechen Punkt für Punkt um. In Deutschland würden wir da erst mal einen Arbeitskreis einsetzen, dann eine Prüfgruppe und dann noch eine Umsetzungsgruppe.“ …

    http://www.tagesschau.de/inland/seehofer-russland-101.html

    1. Wir wollen mal hoffen das sich das alles in allem positiv entwickelt. Das ganze politik geschmeiss in deutschland müsste weg, merkel ,schulz, die rot ozemir, und fuschi von der line.Auch die ganzen schlimmen abkommen die da unterschrieben wurden.Wie ESM ,FRISKALPAKT, LISSABONVERTRAG, alles knebelvertraege.Die eu kommission taugt auch nicht, und die EZB ???

    2. Die Sanktionen kommen ja vom Abschuss des Flugzeuges über der Ukraine, offensichtlich konnte man das den Russen nicht wirklich in die Schuhe schieben. Deshalb wurde gewechselt zum Thema Krim. Man glaubte wohl man könnte die Ukraine so mit Geld befeuern, das der Wahlstand, die Krimbewohner zurück zur Ukraine zieht. Das ist komplett nach hinten los gegangen, ernsthaft will wohl von denen, die auf der Krim wohnen, keiner zurück zur Ukraine, Ihnen geht es in Russland besser und die Brücke bei Kertsch ist weit voran gekommen. Da man wohl Angst hat, das die Menschen sehen, wie gut es den Menschen auf der Krim geht, nimmt man auch dieses Thema aus dem Schussfeld.

      Interessant die Formulierung von Neuaußenminister Gabriel und seinem französischen Kollegen:
      Sanktionen gibt es deshalb, weil in der Ostukraine kein Frieden ist. Jeder politisch Interessierte weiß, das es eher an der Kiewer Diktatur liegt als an Moskau.

      Alle Europäer, die dieses Jahr Wahlen haben, haben Gegner (Wilders, Le Pen, die franz. Konservativen oder die AfD,) die einen Wahlkampf eher russlandfreundlicher führen werden. Um denen den Wind aus den Segeln zu nehmen, wäre es günstig, wenn sich die Sanktionen ins nicht auflösen.

      Wie? Ein Beispiel: Die Kiewer, die in die eigene Geldbörse Wirtschaftenden, brauchen immer Geld, aus den USA wird weniger fließen. Also ist die einzige Geldquelle dann die EU, Fordert die nun einen Handel: Man solle erklären, das man sich endlich mit den Rebellen geeinigt hat, es sei Frieden, auch wenn sich formal nichts ändert, ist das der Grund da, die Sanktionen auf zu heben. Nach 1 oder 2 Monaten geht es dann weiter, aber da können die Sanktionen ja nicht mehr verlängert werden.

      Irgendwie so wird das zum Problem der westlich Diktaturen werdende Sanktionsproblem wohl im Frühjahr oder Sommer still und heimlich entsorgt werden.

      1. In Frankreich sind alle aussichtsreichen Kandidaten gegen die Sanktionen gegen Russland.

        Nach der Wahl in Frankreich dürfte es für die weitere Verlängerung der Sanktionen in der EU schlicht die notwendige Einstimmigkeit nicht mehr geben. Interessant wird es dann zu sehen sein, ob Russland im Gegenzug auch seinerseits die russischen Kontersanktionen gegen die EU aufhebt.

        Gerade was die Landwirtschaft angeht, hat Russland nämlich ein starkes Interesse daran, dass die Sanktionen bestehen bleiben.

      2. Warum sollen die Russen offiziell die Sanktionen nicht aufheben? Ob die Russen wieder polnische Äpfel kaufen werden, wohl nur wenn sie billig sind—

      3. Lutz

        Eben. Zuviel Importware könnte die gerade mühsam gepäppelten heimischen Agrarerzeuger mit Niedrigpreisstrategien im russischen Markt wieder zurückdrängen oder unwirtschaftlich machen. Außerdem könnten die subventionierten EU-Agrarerzeuger so auch junge Handelsbeziehungen Russlands mit besseren Freunden Russlands, etwa GUS-Staaten, wieder zurückdrängen, was etwa für Äpfel relevant sein könnte.

        Dramatisch dürften die Auswirkungen im Molkerei, Fleisch- und Wurstgeschäft sein. Da hätte die heimische russische Agrarindustrie nicht nur damit zu kämpfen, dass ihre Betriebe sich oft noch inn der Aufbauphase befinden und deshalb nicht so eingespielt und durchrationalisiert wie die der EU sind, sondern auch damit, dass viele EU-Produkte in dem Bereich starke Marken sind – man denke etwa an Käse aus Frankreich, irische Butter oder Wurst aus Deutschland – wo sich konkurrierende russische Erzeuger schwer gegen tun, selbst wenn ihre eigenen Erzeugnisse gleichwertig oder sogar besser sind.

      4. Nun sei doch nicht so pessimistisch, vergleich das doch mal mit der Zeit nach der Wende. Erst mussten es die Marken aus dem Westen sein, das ließ schnell nach. Putin hatte viel Zeit für Propaganda ….
        Auch hat sich der Markt in Europa schon bereinigt. Sollten die Russen wirklich wieder europäische Lebensmittel kaufen, würden die Preise explodieren….
        Ich glaube nicht, das die Europäer nach den Sanktionen wieder ihre Lieferungen aufs alte Niveau bringen. Das Geflecht ist so kompliziert, da eine genaue Vorhersage zu machen, ist Kaffeesatzleserei.

  5. „…die wütenden Reaktionen der notorischen Russlandhasser“, also Menschenhasser, also Faschisten, also Rechtsextremisten, unbewusst oder bewusst und wie auch immer getarnt. Somit erklärt dies auch das Benutzen von terroristischen Hitler-Faschisten im Osten Europas und terroristischen Wahhabi-Faschisten im Nahen Osten als humanitär-demokratisch getarnte Regime-Change-Söldner für Herrschaftsinteressen und „offene Investorengebiete“.

    1. Hallo @clearly,

      worüber regst Du dich auf?
      Wir leben in einer Welt der Kapitalisten und der Imperien.
      Von Amerika über China bis Russland und die Halbimperien EU, Iran, Saudis und Israel u.v.a.m.
      Wo Du hinschaust, überall die gleiche Wirtschaftsordnung.
      Zur Erinnerung: Kapitalisten sind diese, die, wenn sie eine Bank nicht überfallen können, selber ein gründen. Und wenn sie die haben und es noch andere gibt, dann mieten sie sich eine Räuberbande, um diese zu überfallen.
      Welche Sorte Halsabschneider ist dabei vollkommen egal. Die Hauptsache ist, sie ist effektiv und machen beim Sterben nicht so einen Radau.

      Gruß Paule

  6. …und das Gekläffe hat schon begonnen:

    Der Hollande jault gegen den geplanten Protektionismus Trumps an. Weil dann kann der Hollande sich nicht mehr auf Steuerzahlerkosten für 10.000.- Euronen pro Monat den Coiffeur leisten?

    Und die Merkel kritisiert Trumps Einreisestopp, pflastert aber gleichzeitig Deutschlands Straßen mit Überwachungstechnik und Polizei voll.

  7. „Beauftragung des US-Militärs, ihm innerhalb von 30 Tagen einen Plan vorzulegen, wie die Terrorgruppe ISIS bezwungen werden kann.“

    Sehr gut und sehr konsequent, für jemanden, der Obama für den Gründer von ISIS hält, für jemanden, der die alte Nato für obsolet erklärt, weil sie sich nicht um ISIS kümmere, für jemanden, der neue Bündnisse im Kampf gegen ISIS ankündigt …

    Interessant wird im weiteren auch sein, ob alles das, was uns ISIS auch brachte, nämlich einen immer mehr um sich greifenden Überwachungsstaat, der enorme Steuergelder verschlingt, nach ISIS zurückgefahren wird und was mit ehemaligen Kriegstreibern und finanziellen Gewinnern der ISIS-Geschichte wird. Sie nur in den Ruhestand zu schicken, ist zu wenig. In Deutschland gab es anfang vergangenen Jahres ein bahnbrechendes Urteil: Da mussten Steuergeldverschwender privat haften – und die hatten sich nicht einmal privat bereichert. (http://www.derwesten.de/staedte/bochum/ex-asta-vorstaende-muessen-fuer-pleite-party-in-bochum-zahlen-id11497816.html)

  8. Campact macht wieder Stimmung gegen Trump. Sie fordern per Mail auf gegen ihn zu demonstrieren. Seine Verbrechen, die Einlösung seiner Wahlversprechen. Ich habe die Mail gelöscht. 🙂 Allerdings nicht den Verteiler. In dem will ich bleiben damit die mir immer sagen welche Gemeinheiten die vorhaben.

    1. @Karsten Laurisch

      Um was geht es da genau bei dem Demo-Aufruf? Ich bin zwar kein regelmäßiger Compact-Leser, aber irgendwie wundert mich das. Womöglich war die Mail gefälscht?

      1. @parteibuch @karsten Laurisch

        Danke für die Klarstellung. Und sorry, Karsten Laurisch, dass ich hier einen Schreibfehler unterstellte.

        Gleichwohl ist es bemerkenswert, wie sich Spreu und Weizen trennen.

        Beste Grüße!

  9. Die CSU holt den Guttenberg, Baron Kairos, aus dem Abseits?

    Das ist der richtige Schachzug, der zu Gute ist wirklich eine Antwort auf das Phänomen Trump.

    Naja, eine Antwort, wenn man Trump für ein Oberflächlichkeitsphänomen hält.
    Guttenbergs Diss ist ein Ausbund an Geschwurbel, das absolute Gegenteil von Klartext, und von Wahrheit wollen wir mal auch nicht reden.

    Aber zumindest machen die sich Gedanken, statt einfach die Reihen abzudichten, und Abweichler ruhig zu stellen.

    1. @andreas

      KTG zu holen ist wirklich dreist. In der Causa Petra Hinz (https://de.wikipedia.org/wiki/Petra_Hinz#Gef.C3.A4lschter_Lebenslauf) wurde die moralische Latte für Politiker sehr hoch angelegt, was eigentlich zu begrüßen ist. Die CSU macht es eben wie die GRÜNEN ( vgl. Az. 0786/14/1 auf http://recherche.presserat.info/)

      P.S. Seehofer hat heute übrigens Donald Trump für seine Konsequenz und Geschwindigkeit gelobt. Da lobt gerade der richtige. Denn: Konsequenz und Geschwindigkeit sind Seehofers Vornamen nach Horst – oder war es Habemus Merkel?

  10. >>>
    Hassan Ridha ‏@sayed_ridha 4 Std.Vor 4 Stunden
    Syrian MoD officially announces in statement that Wadi Barada villages have been liberated through SAA operations + reconciliation agreement
    >>>

    Ist denn die Truppe von Alloush Teil des Waffenstillstandes?
    Dann müsste man sich n Ostghouta auf die eher kleinen Kräfte von Nusra konzentrieren.

    Aber er hatte ja gesagt, nicht zu unterschreiben, oder erinnere ich das falsch?
    Allerdings war er dann als „Oppositions“führer in Astana, wäre jetzt eine etwas groteske Situation.

  11. Putin dürfte nicht erfreut darüber sein, dass Personen aus Ländern des radikalen Islam weiterhin einreisen dürfen, was den Bemühungen in Syrien widerspricht.

    „In total, Saudi citizens killed 2,369 Americans between 1975 and 2015, according to CATO.“

    „Egyptian citizens killed a total of 162 Americans between 1975 and 2015.“

    „A total of 314 Americans were killed by UAE citizens between 1975 and 2015, according to CATO.“

    http://www.nydailynews.com/news/politics/trump-muslim-ban-excludes-countries-linked-businesses-article-1.2957956

    „NPR weist darauf hin, dass aus keinem der Länder in den letzten 20 Jahren ein Terrorist kam, der die USA angegriffen hat. Und dass Trump in anderen muslimischen Ländern noch fröhlich Geschäfte macht.“

    https://blog.fefe.de/?ts=a6721afe

    „Handliche Übersichtskarte: Länder, in denen Trump Golfplätze oder Hotels hat, und Länder, die unter das Einreiseverbot fallen. Ansonsten würde es sich noch lohnen, mal die Länder, aus denen die 9/11-Flugzeugentführer kamen, in den Vergleich mit einzubeziehen.“

    https://blog.fefe.de/?ts=a670b4f6

    1. martin

      Ja, sehr schön, dass die Massenmedien nun endlich berichten, dass der Bann die falschen Länder trifft. Die Washington Post hat das auch schon berichtet.

      Trumps mutmaßlicher Plan, den Anti-Terror-Kampf vom Kopf auf die Füße zu stellen, und die Massenmedien dazu zu bringen, endlich die tatsächlichen Terrorexporteure als solche zu benennen, scheint aufzugehen.

      Siehe dazu auch unser Kommentar hier:

      sulem

      Ja, du hast völlig recht, die Länder, die nun von Trumps Einreisebann in die USA betroffen sind, sind nicht primär die Staaten, von denen der Terror ausgeht. Da hätte Saudi Arabien Nummer 1 auf der Liste sein müssen.

      Aber, und das ist der spannende Part: hast du Trumps Executive Order mal gelesen? Da stehen überhaupt keine Ländernamen drin! Trump zitiert da lang und breit das Versagen der Visa-Behörden bei 9/11, und verweist dann auf Gesetze, wo die sieben Ländernamen als Terrorstaaten dringstehen, die nichts mit 9/11 zu tun hatten:

      https://theconservativetreehouse.com/2017/01/28/epic-is-team-trump-baiting-liberal-media-and-refugee-protesters-by-using-obamas-own-policy/

      Die falschen Ländernamen der angeblichen Terrorsponsorstaaten kommen vom Kongress und von der Obama-Administration! Trump hat darauf heute auch aufmerksam gemacht – die Liste der angeblichen Terrorstaaten kommt noch von Obama, sagt Trump, diese sieben wurden von der Obama-Regierung ausgesucht, während 40 andere muslimische Staaten das Label von Obama nicht bekommen haben.

      Das könnte duchaus Ziel des Ganzen sein: der Öffentlichkeit in einem richtigen Skandal klarmachen, dass die USA über 15 Jahre lang höchstoffiziell die falschen Staaten als Terrorstaaten betrachtet haben.

      Mal schauen, wie das in den nächsten Tagen und Wochen weitergeht. In nicht einmal vier Wochen steht der von Trump georderte Bericht dazu an, welche Mängel es bei der Terrorabwehr in den USA trotz aller harschen Maßnahmen noch gibt. Es wäre verwunderlich, wenn da nicht drinstehen würde, dass die Maßnahmen die falschen Länder treffen.

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