Trumps Kernbotschaft „Amerika Zuerst“ ist in den USA unglaublich populär

Die wesentliche vom neuen US-Präsidenten Donald Trump in seiner Antrittsrede verkündete Kernbotschaft „Amerika Zuerst“ stößt einer Umfrage von Morning Consult zufolge bei der Bevölkerung der USA auf sehr viel Zustimmung, aller massenmedialen Empörung darüber zum Trotz.

Konkret befragte Morning Consult die Teilnehmer an der Umfrage zu einigen Kernsätzen, die Trump in seiner Rede zum Amtsantritt benutzt hat – ohne darüber zu informieren:

Haben Sie eine positive oder negative Reaktion zu der folgenden Aussage: „Von diesem Moment an wird es nur noch Amerika zuerst heißen. Jede Entscheidung zum Handel, zun den Steuern, zur Einwanderung, zur Außenpolitik wird zum Nutzen der amerikanischen Arbeiter und amerikanischen Familien getroffen werden. Wir müssen unsere Grenzen vor den Verwüstungen anderer Länder schützen, die unsere Produkte herstellen, unsere Unternehmen stehlen und unsere Arbeitsplätze zerstören. Schutzmaßnahmen werden zu großartigem Wohlstand und Stärke führen. Wir werden zwei einfachen Regeln folgen – amerikanisch kaufen und amerikanisch einstellen.“

Wie aus den Details der Umfrage ab Seite 151 hervorgeht, gaben zu dieser Aussage 38% der Befragten an, sie hätten dazu eine „sehr positive“ Reaktion, 27% meinten „eher positiv,“ 14% „eher negativ,“ 8% „sehr negativ“ und 12% sagten „Weiß nicht/Keine Meinung.“ Das ist eine satte Mehrheit von 65%, die Trumps Kernbotschaft positiv sieht, und ihr stehen nur 22% gegenüber, die sie negativ sehen. Dabei ist schon allein die Zahl derjenigen, die diese Botschaft „sehr positiv“ sehen, fast doppelt so groß, wie die Zahl derjenigen, die diese Amerika-Zuerst-Botschaft eher oder sehr negativ sehen, und in buchstäblich allen Teilgruppen der Befragten, sogar in der Teilgruppe der Clinton-Wähler, wenngleich da natürlich schwächer ausgeprägt als unter Trump-Wählern, gab es mehr positive als negative Reaktionen.

Die Umfrage von Morning Consult ist repräsentativ und der Auftraggeber Politico ist bislang nicht dadurch aufgefallen, Trump gegenüber sonderlich freundlich gesinnt zu sein, ganz im Gegenteil.

Advertisements

52 Gedanken zu “Trumps Kernbotschaft „Amerika Zuerst“ ist in den USA unglaublich populär

  1. Danke für die Darstellung.

    Mal sehen, ob es davon noch anderswo auf deutsch zu lesen gibt.

    1. andreas

      Ja, da bin ich auch schon sehr neugierig. Bilderberg-Organisator Matthias Naß hat noch heute Morgen in der Zeit gezeigt, dass er nicht versteht, dass es gerade Trumps Botschaft „Amerika Zuerst“ ist, weswegen Trump in den USA trotz des erbitterten Widerstandes von Wall Street und den Massenmedien so populär ist wie er ist:

      Widerspruch, Mr. Trump!

      Nein, das liberale Amerika kapituliert nicht einfach. Es widerspricht dem neuen Präsidenten, am vergangenen Samstag schon mit mehr als einer Million Stimmen. Und es scheint, als wäre dies erst der Anfang gewesen. …

      Trumps Antrittsrede war purer, aggressiver Populismus. „Wir nehmen die Macht von Washington, D.C. und geben sie an euch, das Volk, zurück.“ Weiter: „Der 20. Januar 2017 wird als Tag in der Erinnerung bleiben, an dem das Volk wieder zu den Herrschern dieser Nation wurde.“ Dazu als Leitmotiv das chauvinistische „Amerika zuerst! Amerika zuerst!“.

      Nie hat ein frisch vereidigter Präsident so gesprochen. So anmaßend. So hasserfüllt. So primitiv. Viele Amerikaner fühlen sich wie Fremde im eigenen Land. Zur Demokratie, zum Schutz von Bürger- und Minderheitenrechten sagte ihr neuer Präsident kein Wort. Schon gar nichts zur Verantwortung der USA in der Welt. Ein Hort der Freiheit daheim und eine Schutzmacht für die Bedrängten in aller Welt: Man mag das für sentimentale Propaganda halten, aber so hat sich die Nation bisher begriffen. Und so verstehen viele Amerikas Verantwortung bis heute. Welches Land sollte denn an seine Stelle treten? …

      Manche Blicke richten sich jetzt auf Europa. Und da besonders auf Deutschland und seine Bundeskanzlerin. …

      Die Kanzlerin hat überzogene Erwartungen fast erschrocken abgewehrt. … Aber die Hymnen aus dem Ausland verstummen nicht, die ihr eine besondere Rolle in der Verteidigung der liberalen internationalen Ordnung zuschreiben. …

      Quelle:

      http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-01/usa-donald-trump-populismus-protest-liberale-5vor8/komplettansicht

      Der glaubt noch allen Ernstes, in den USA das Rad der Geschichte zurückdrehen zu können. Dabei hat die Bevölkerung der USA eben gerade von dem die Nase gestrichen voll, was Bilderberger Naß die „liberale internationale Ordnung“ nennt, mit all den idiotischen US-geführten Welteroberungskriegen, Nutzlosbündnissen und Freihandelsabkommen, um damit die Welt nach den Vorstellungen von Wall Street, Israel und der Israel-Lobby blutig und teuer „liberal“ umzugestalten.

      1. Matthias Naß kann sich ja einmal folgenden Vortrag von Ingar Solty (… ist junger Politikwissenschaftler aus Marburg mit dem Schwerpunkt Friedens-, Außen und Sicherheitspolitik und schreibt regelmäßig zu den USA.) ansehen.

        „Die Krise des politischen Systems der USA ist lange unterschätzt worden, Solty versucht die Ursachen darzustellen und analysiert die ökonomischen und sozialen Ursachen.
        Unter Obama stieg die soziale Ungleichheit weiter an, Realeinkommen der Mehrheit der Bevölkerung sanken Kapitaleinkommen stiegen. Solty belegt dies beispielhaft und zieht Schlüsse.“

      2. Bin überrascht wie wahr doch die verschiedensten Thesen von EPB wurden. Am Anfang vor zirka einem Jahr konnte ich dem „zionistischen“ „Israel-First“ gar nicht soviel abgewinnen. Als Folie für die deutsche Geschichte und darüber hinaus, ist das ziemlich „mindblowing“. Mit jeder weiteren derzeitigen Panikaktion wurden aus Thesen für mich Fakten.
        Danke EPB!

      3. Mathias Naß ist sowas von eingebunden im transatlantischen System, das die Auflösung seiner kognitiven Dissonanz in einer schweren Depression enden könnte:

        Am 20. November [2016] hat das 23. Expertengespräch der Atlantik-Brücke mit dem U.S. European Command im Magnus-Haus in Berlin stattgefunden. Den Vorsitz hatten Admiral Mark Ferguson, Commander Allied Joint Force Command Naples, U.S. Naval Forces Europe und U.S. Naval Forces Africa, und Generalleutnant Erhard Bühler, Leiter der Abteilung Planung im Bundesministerium der Verteidigung. Friedrich Merz, Vorsitzender der Atlantik-Brücke, führte in das Gespräch ein. Seit 1990 dienen die in dieser Form einzigartigen Gespräche in vertraulicher Atmosphäre dazu, dass sich hochrangige Vertreter des U.S. European Command sowie der Bundeswehr auf Einladung der Atlantik-Brücke mit Experten aus Ministerien, Parlament, Wirtschaft und Medien über aktuelle sicherheits- und verteidigungspolitische Themen austauschen. […]

        Wer diese Treffen leitete, dürfte dem Leser ja klar sein. Besser lässt sich Die Zeit als transatlantisches Medium, glaube ich, kaum ins Bild setzen.
        (Quelle: Atlantikbrücke höchst selbst)

        Herzliche Grüße an alle; ped43z

  2. Das höre ich von US Kollegen auch! Deshalb sollte man hier langsam mal mit dem Trump Bashing aufhören und fast auffordernde Sätze wie (die Lösung für das „Problem“ Trump): „Mord im Weissen Haus, zum Beispiel“ (Presseclub Sonntag) sind auf schärfste zu verurteilen!

    1. Jürgen

      Bisher galt in den USA die inoffizielle Devise: „Empire zuerst“ – was oft gleichzusetzen war mit „Israel first.“ Die Welt sollte Wall Street und der Israel-Lobby untertan gemacht werden, koste es, was es wolle. Und oft genug wurden zu dem Zweck der Machtausdehnung und der Steigerung der Profite von Wall Street Jobs aus den USA exportiert, wofür NAFTA und TPP beste Beispiele sind, und zum Wohlgefallen Israels führen die USA reihenweise idiotische Kriege, ohne dass sie davon selbst irgendetwas haben: Afghanistan, Irak, Libyen, Syrien, Somalia…

      Die Parole „Amerika Zuerst“ stellt das auf den Kopf: Trump ist es egal, wer anderswo in der Welt regiert. Wenn Amerika außenpolitisch handelt, dann soll das den Leuten in den USA Sicherheit, Jobs und Wohlstand bringen. Die ganzen US-geführten Regime Changes in fernen Ländern zum Durchsetzen einer – wie Naß das nennt – „liberalen internationalen Ordnung“ sind extrem teuer, bringen den USA aber nichts ein, genausowenig wie ein kalter Krieg mit Russland den USA neue Jobs bringt.

      „Amerika Zuerst“ bedeutet den Bruch mit der von Wall Street und Co verfolgten Ideologie des US-geführten Globalismus, oder anders gesagt die Auflösung des zionistsich dominierten American Empires, der Pax Americana und des Washington Consensus. Darum geht’s, deshalb ist das Thema so tabu, und deshalb wird Trump für die Losung „Amerika Zuerst“ vom Establishment so scharf angegriffen, obwohl die US-Bevölkerung Trumps Ansicht diesbezüglich ganz überwiegend richtig findet.

  3. Zuerst war Brexit, nun kam Trump, was kommt als nächste Ohrfeige für diese Europa-Verräter,
    abgesehen vom Ausstieg Erdogans , das der Nato die Türkei gekostet hat und dass aus Aleppo die
    „Gemäßigten“ vertrieben wurden, wird das heurige Jahr noch viele Überraschungen bieten.

  4. Ein Programm, Deutschland zuerst, würde auch hier in der BRD,begeistert aufgenommen. Genauso wie das Credo von Präsident Putin, Russland zuerst, das Credo, von Madam Le Pen, Frankreich zuerst, das Credo von Präsident Duarte, Philippinen zuerst. Wenn alle Staaten nach dieser Grunddevise handeln würden, ginge es allen Staaten gut.

  5. Wäre ja schön, wenn das, was man sich als KillaryGegner wünscht, tatsächlich auch so eintreffen würde. Indes halte ich entsprechende Weissagungen für arg verfrüht. Wir wollen mal abwarten, wie das Duo Trump/Netanjahu miteinander agiert. David Friedmann, der künftige IsraelBotschafter der USA, lässt, falls das stimmt, was man über ihn so hört, so einigen neuen Spekulationen einen recht großen Raum, dass die künftige Geschichte noch ganz anders laufen könnte. Diese Wahl spricht für eine ganz ordentliche Verschärfung des NahostKonfliktes. Ich kann mir nun wahrhaftig nicht vorstellen, dass sich Trump auf diese Weise eines lästigen Problems zu entledigen gedenkt. So nach dem Motto, wenn Israel jetzt komplett durchdreht, dann lassen wir es im eigenen zionistischen Sumpf endgültig absaufen. Das wäre zwar schön, aber ist an Traumtänzerei nun wirklich nicht zu überbieten.

    1. Paul-Wilhelm:

      Schau mal, wass JJ Goldberg im Forward schreibt:

      http://forward.com/opinion/361143/how-erratic-trump-unnerves-even-netanyahu/

      Es sieht so aus, dass Netanjahu ob seiner Beziehung zu Trump schon jetzt mulmig wird. „America First“ ist eine der wenigen Kräfte, die potentiell stark genug sind, um die Macht der Israel-Lobby zu brechen. Und schon jetzt sieht es so aus, als habe Trump die Machtverhältnisse wieder vom Kopf auf die Füße gestellt: nicht mehr Israel gibt den Ton in der pseudo-freundschaftlichen Beziehung an, sondern Trump, also die US-Seite. Ein Fehler von Netanjahu und Israel ist in Teufelsküche.

      1. Naja – in etwa eine kleine, in diplomatischen Kreisen übliche dialektische Reflektion über das, was auch sein könnte, weil es ein wenig danach riecht. Unterm Strich weiß auch Goldberg wenig. Da gibt es doch tatsächlich mal eine Gemeinsamkeit zwischen Israel und der restlichen Welt. Keiner weiß was Genaues. Selbst in der jetzigen USAdministration weiß vermutlich der eine nicht, was er von den anderen zu halten hat.
        Genau das ist das Unterhaltsame an der gegenwärtigen Lage. Trump ist auf jeden Fall gut für eine SpringteufelNummer. Hoffentlich haut niemand so schnell den Deckel zu. Solange Amerika mit sich selber beschäftigt ist, hat der Rest der Welt eine Atempause.

      2. Ich frage mich immer wieder, wie die Vollpfosten auf die Idee kommen, dass ein „selbstgefälliger, rachsüchtiger Narzisst mit kurzer Aufmerksamkeitsspanne“ eine amerikanische Wahlkampagne gegen die gesamte Presse gewinnen konnte, nachdem er vorher Milliarden in der internationalen Baubranche verdient hat.

        Für Trump ist unterschätzt zu werden zwar ein Vorteil, aber ich denke, die Leute auf die es real ankommt, haben inzwischen ihre Hausaufgaben gemacht.

      3. De profundis

        Das Problem für die Trump-Gegner ganz weit oben, die verstehen, was da gelaufen ist, ist, dass sie das ihren unteren Ebenen nicht kommunizieren können. Sollten sie denen etwa sagen: Obama hat zu Beginn seiner zweiten Amtszeit die Nase voll von der Herrschaft Israels über die USA, den ständigen US-Vasallenkriegen für Israel und unserer Allianz mit Al Kaida gehabt, er hat uns deshalb das Militär auf den Hals gehetzt und das hat nun Trump installiert, um uns zu entmachten und die Demokratie und Selbstbestimmung des US-amerikanischen Volkes wiederherzustellen? Und das US-Militär ist außerdem sauer auf uns, weil es sich da dummerweise herumgesprochen hat, dass wir auch Kennedy ermordet und 9/11 organisiert haben.

        Da würden die mittleren und unteren Schichten der Lakaien der Israel-Lobby doch aus den Latschen kippen.

      4. @Parteibuch

        Herrliche Antwort an Leser De profundis:

        „Da würden die mittleren und unteren Schichten der Lakaien der Israel-Lobby doch aus den Latschen kippen.“

        Und nur, um ein aus-den-Latschen-kippen der Lakaien zu verhindern, versuchen „die Trump-Gegner ganz weit oben, die verstehen, was da gelaufen ist“ die Dinge nicht zu kommunizieren. Wow! Wie selbstlos ist das denn von denen da „oben“!

        Eher geht es wohl darum, Trump-Gegner und vor allem „oben“ zu bleiben.

        P.S. Ein paar meiner Lieblings“argumente“ von Leuten von „oben“ sind zudem, dass das die einfachen Bürger alles nicht verstehen würden, dass das die einfachen Bürger alles nur verwirren würde, dass die einfachen Bürger schon genug andere Sorgen hätten, dass die Wahrheit die öffentliche Sicherheit und Ordnung gefährden würde. Das sind alles nur Sprüche, um ein Weiter-so nicht zu gefährden – und sie sind fürchterlich arrogant.

      5. Paul-Wilhelm

        bedenke: hinter diesem Trump steht rund die Hälfte des Amerikanischen Wahlvolks!

        Gruß, Hombre

    2. Dass Friedman ein Entgegenkommen für Israel ist, höre ich praktisch ausschließlich von „liberalen“ Beobachtern, die nachweisen wollen, dass Trump es nicht ernst meint und in Wirklichkeit mit Israel unter einer Decke steckt. Liest man die Äußerungen von Zionisten (also die, die es wirklich betrifft), sieht das ganz anders aus. Die äußern Bedenken bis Ablehnung. Selbst Debka ist mit der Nominierung Friedmans nicht glücklich.

  6. apropos 9/11 … das wird die Crux und Niederlage für die USA werden; eine jede Nation ist nur durch ihre Moral berechtigt, sobald die Moral derart sinkt, dass man sich auf die neue Iphone-Version konzentrieren muß, dann kracht schon das ganze Gebälk und droht einzustürzen; sprich: die Tatsachen für 9/11 dürften schon derart vor einer Veröffentlichung stehen, dass Trump noch ‚das kleinere Übel‘ war, er ist Patriot und Milliardär und sicher nicht an einer Verschwörungstheorie interessiert, die Milliarden-Immobilien-Wert einfach so vernichtet *lol*

  7. Mauerbau gegen wilde EInwanderung und Verzicht auf TTIP/CETA, jeden Tag ein neuer Schock für die
    Clintons!

  8. Liebes Parteibuch. Soll die Mauer nicht auch den ungehemmten Rauschgifttransport von Mexico in die USA hemmen bzw. verhindern. Die Folgekosten der Rauschgiftsucht in den USA dürften jährlich doch auch einige Milliarden verschlingen?

    Und mit dem Direktimport des Rauschgiftes aus Afg. durch die CIA per Flugzeug dürfte es nun auch vorbei sein. Damit werden auch die schwarzen Kriegskassen zur unkontrollierten Bezahlung der Söldnertruppen von X-Services (ehemals Black Water) etc schwer belastet.

    Trump hat dieses brisante Thema Rauschgift / CIA nicht thematisiert, aber es liegt doch nahe, daß er hier scharf durchgreifen wird.

    1. Hans

      Es liegt in der Tat nahe, dass Trump beim Thema Rauschgift hart durchgreifen wird. Trump spricht das Thema Rauschgift oft an, und nicht selten in Zusammenhang mit seiner Mauer. Aber dass die Mauer den Drogenschmuggel aufhält, ist reichlich unrealistisch.

      Das Thema Drogenkriminalität könnte jedoch eine großartige Gelegenheit für Trump sein, sich mit dem Iran zu verbünden. Iran leidet unter dem von den USA beschützten Rauschgiftanbau gerade über die Grenze in Afghanistan enorm. Deshalb würde Iran nur zu gern dafür sorgen, den Opiumanbau in Südafghanistan wieder auf ein Niveau wie zuletzt unter den Taliban zu drücken, wo auch die Heroin-Schwarzmärkte in westlichen Großstädten mangels Angebot ausgetrocknet waren.

      Trump könnte auf die Weise eine politische Partnerschaft mit dem Iran in den von Jahrzehnten anti-iranischer Propaganda geprägten USA durchsetzen: „die USA brauchen die ZUsammenarbeit mit dem Iran, um das afghanische Heroin aus den Städten der USA wegzubekommen.“ Das wäre eine Botschaft, die von Trumps Wählern sicher verstanden und mit Zustimmung bedacht würde, auch wenn die Israel-Lobby und die Massenmedien dabei im Dreieck springen würden.

  9. Botschaft wird nicht nach Jerusalem verlegt; zumindest jetzt nicht, verschoben ohne Termin, aber „ich halte meine Versprechen immer“ sagt Trump.

    Israel beginnt Trumps Präsidentschaft mit massivem Siedlungsbau, mal sehen, welche Reaktion es geben wird.

    1. „Botschaft nach Jerusalem verlegen“ ist eine jener Botschaften, die oberflächliche Beobachter als israel-freundlich auslegen, hinter denen in Wirklichkeit aber eine Kampfansage steht.
      Eine Zwei-Staaten-Lösung, oder auch nur der Status quo in Israel/Palästina, hat langfristig keine Zukunft – das ist wohl auch Trump klar. Und eine Ein-Staaten-Lösung ist das Ende Israels in der derzeigtigen Form. Schon vor Jahren haben intelligente Beobachter das Dilemma Israels beschrieben: Israel könne sich entscheiden zwischen eine Demokratie sein und ein jüdischer Staat sein. Demokratie würde bedeuten, allen Bewohnern die gleichen Rechte zu geben – und damit haben die Juden nicht mehr die Mehrheit der Staatsbürger. Andererseits würde die Entscheidung zu einem jüdischen Staat bedeuten, einen erheblichen Teil der Bevölkerung als Menschen zweiter Klasse zu behandeln, um sie von der politischen Mitwirkung auszuschließen. In Südafrika nannte man so etwas Apartheid. Beides gleichzeitig – ein jüdischer, demokratischer Staat – geht nicht. DAS ist das Problem Israels. Und wenn in einem längerfristig entstehenden, multikulturellen, neuen Staat, der demokratisch, aber nicht mehr jüdisch ist, eine Hauptstadt gesucht wird, wird die Wahl natürlicherweise auf Jerusalem fallen – die Stadt, die den drei großen monotheistischen Religionen heilig ist. Und dann wird auch die US-Botschaft dort sein.
      Daher kann Trump gut versprechen, die Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Und wenn es konkret wird, sagen, vorher müsst ihr aber eure Hausaufgaben machen und ein demokratischer Staat werden – solange ihr nicht auf diesem Niveau seid und ein Provisorium bleibt, bleibt eben auch die Botschaft ein Provisorium. Das durchschauen aber eben nur intelligente Beobachter. Für die oberflächlichen erschein Trump israel-freundlich.

  10. Lavrov warns West will have to pay dearly for stoking revolutions in Middle East

    http://tass.com/politics/927309

    The ministry’s spokesman has suggested that British Defense Secretary Michael Fallon should pay more attention to the British Navy

    http://tass.com/defense/927375

    Vladimir Putin has thanked King of Jordan for supporting meeting in Astana

    http://tass.com/world/927318

    Die 300 kriegen jetzt ordentlich Druck. Selbst Jordanien neigt sich gen Osten.

  11. Wer hilft Syrien bei seinem „Syria first“?
    https://deutsch.rt.com/der-nahe-osten/45761-aleppo-medien-nach-scheitern-syrischen/

    Karin Leukefeld fasst noch mal schön zusammen… und ich würde sagen, Deutschland muss, zusammen mit den anderen Mitgliedern der Westmafia (aka „Freunde Syriens“) – vor allem Frankreich, GB, Türkei, Israel und Mr. Trumps Amerika – Reparationszahlungen zum Wiederaufbau entrichten. Und das ist keine Spinnerei eins Verschwörungstheoretikers. Alle Fakten liegen auf dem Tisch. Der Wiederaufbau hat bereits in best-möglichem Verhältnis und in kleinen Schrittchen bereits begonnen…

  12. >>>Rudaw EnglishVerifizierter Account
    ‏@RudawEnglish

    #BREAKING: Turkey welcomes President @realDonaldTrump’s decision to create a No-Fly-Zone inside Syria, says they suggested this long ago.
    >>>

    Bitte was?

  13. andreas

    Nein, Trump hat gesagt „Safe Zones“ in und außerhalb Syriens, nicht wie Rudaw behauptet, No Fly Zones.

    kaeptngarfield

    Was dabei wichtig zu beobachten ist, ist die russische Reaktion. RT meldet dazu:

    Trump says he’ll order ‘safe zones’ for Syria, regrets not ‘taking’ oil out of Iraq

    … “I’ll absolutely do safe zones in Syria for the people,” he said in a lengthy interview with ABC, his first since taking office. The president did not specify details, but explained his intention with a nod towards Europe, which he said made a mistake by letting in asylum seekers from the Middle East….

    Moscow was quick to react to Trump’s plans, with Kremlin spokesman Dmitry Peskov suggesting the US should calculate all the possible consequences.

    “It’s important to make sure that this does not further aggravate the situation with refugees,” Peskov told a conference call with reporters. …

    https://www.rt.com/news/375135-trump-syria-zones-iraq-oil/

    Russland und Syrien ist nicht per se gegen „sichere Zonen“ in Syrien. Wichtig ist, dass von diesen sicheren Zonen keine Kriegsaktivitäten gegen den Rest von Syrien ausgehen und es klar ist, dass letztlich Syrien die Kontrolle über die sicheren Zonen hat.

    Wenn Tillerson und Mattis sich mit Lavrov und Shoygu hinsetzen und die dann gemeinsam einen einvernehmlichen Plan erarbeiten, wie sichere Zonen für Flüchtlinge in Syrien aussehen sollen, dann wäre mit den sicheren Zonen in Syrien alles in Butter, da Lavrov und Shoygu sich dabei natürlich mit Assad und Velayati abstimmen würden.

    Peskovs Reaktion auf Trumps Ankündigung von Safe Zones scheint mir in die Richtung zu gehen, aber mehr wird man wohl erst nach der Bestätigung von Tillerson durch den Senat nächste Woche erfahren. Bis dahin dürfte der Ball flach gehalten werden.

    1. So ist es.
      Merkwürdig, dass bei jedem missverständlichem Pups, der in Sachen Syrien losgelassen wird, sofortige panische Reaktionen erfolgen. Ohne russisches Abnicken, kann in Syrien nicht mal rasen gemäht werden.
      Kommt hinzu, dass der Berg längst erklommen ist und nun beim Abstieg in Talnähe sicher keine größeren Probleme mehr zu erwarten sind:

      Sammelstellen für friedliche Syrer, die sich noch uneins sind, wohin ihre weitere Reise gehen soll, werden auch im Sinne der syrischen Regierung sein. NoFly-Zones sicher nicht… aber davon spricht auch niemand.

      1. kaumi

        … köstlich,

        Zitat: „ohne russisches Abnicken, kann in Syrien nicht mal Rasen gemäht werden“.

        … genau so ist es! (das übersehen nur die Meisten)

        Gruß, Hombre

      2. kaumi
        und nun beim Abstieg in Talnähe sicher keine größeren Probleme mehr zu erwarten sind

        Militärisch mag es stimmen, das die Fronten klar sind, auch wenn die ISIS gerade mal wieder die Muskeln (Deier Azor) zeigt, nur liegen noch viele Fallen bereit:
        Die Kurden bestehen aus unterschiedlichen Interessen. Die Kurden in Nordwestaleppo leben und kämpfen ja nun schon lange zusammen mit der SAA. Im Nordosten Syriens haben Kurden schon die SAA angegriffen. Der Krieg kehrt da viel unter den Tisch.

        Die Tasche von Idlib. Meist bekämpft man sich ja gegenseitig, aber es fließt wohl immer noch so viel Geld, das es zu Stabilisierung kommen könnte,

        Auch wenn ISIS fast nur noch in der Wüste agiert, muss das gründlich gesäubert werden, das da keine Partisanennester übrig bleiben.

        Der sogenannte Westen hat Interesse den Krieg in Syrien weiter schwelen zu lassen, da werden noch viele Probleme kommen.

        Die Gebiete im Südwesten, also an der Grenze zu Israel, waren bisher weitestgehend außen vor. Irgendwann muss man da aufräumen. Selbst wenn man die Golanhöhen mal außen vor lässt, gibt es auch sicher noch Probleme mit einem hochgerüsteten Nachbar-Land.

  14. Trump geht laut Meldungen nun auch auf Konfrontationskurs zu Russland/Putin.
    Er will angeblich eine Flugverbotszone in Syrien einrichten.
    Das er da, so sich die Meldungen bestätigen, mit seiner Putinfreundlichkeit geblufft hat war zu befürchten.
    Das sage ich nicht erst seit heute.

    Was geschieht wirklich in den USA?
    Warum wirft die neue Regierung alle die bisher so nützlichen aber verlogenen Werte über Bord? (Mauern bauen. Folter ist hilfreich, Verbrecher an den Pranger stellen u.s.w. – die Liste der unfassbaren Demontage der Werte mit denen die USA bisher so verlogen erfolgreich hantiert haben ist unglaublich).

    Haben wir es mit einem Putsch zu tun (ein Anglozionistischer mit clever verteilten Rollen?) der von langer Hand mit Hilfe der Schattenregierung durchgezogen wurde (man kann auch so tun als ob man dagegen ist um die Gegner in Hoffnung zu lassen).

    Ich glaube wir wurden alle getäuscht und wir haben es hier mit einer Art Machtergreifung zu tun bei der man die Welt lange im unklaren ließ.
    Ich glaube das die USA erkannt haben das sie nicht ewig mit falschen Zahlen und Falschgeld operieren können und das nun der Tag gekommen ist Freund und Feind abzukassieren.
    Ich habe Trump nie getraut.
    Wer meine Beiträge der letzten Monate zum Thema kennt weiß das.

    Das Einzige was ich positiv an ihm fand war die versprochene Russland und Syrienpolitik.
    Diese Hoffnungen sind, so die Meldungen stimmen, nun auch passe.
    Nur meine Hoffnung das die USA auseinanderfliegen und ihr Image ganz zerstören bleibt noch (das aber bedeutet möglicherweise Krieg. Keines seiner bisherigen Flut von Dekreten betrifft die US Truppen im Ausland).
    Ich kann nur hoffen das Putin vorbereitet war und ist und auf der Hut vor Trump ist denn er ist nun mal ein US Amerikaner aus der Elite und zudem ein Immobilienhai.

    Soweit meine Meinung zu diesem seltsamen Geschehen in den USA.
    Da stinkt was gewaltig.

    1. Hanno

      Wie oben schon gesagt, die Nachricht zur Flugverbotszone ist Fake News. Das hat Trump nicht gesagt.

  15. Das Medien-Bashing gegen Trump wird langsam unheimlich, kann er das überleben? … ich meine, die Medien haben unbegrenzten „Nachschub“ an Material, Lügen und Geld … oder machen sich die Medien gerade selbst kaputt? was sagt das PB?

    1. santa

      Trump sitzt am längeren Hebel. Trump hat die Wahlen gegen die Medien gewonnen. Deshalb braucht er die Medien jetzt auch nicht, um die Wählerbasis, die ihn ins Amt gebracht hat, bei ihm zu halten. Die muss Trump aber hinter sich halten, weshalb er genau tun muss, was er seinen Wählern im Wahlkampf versprochen hat.

      Wenn Trump erstmal fester im Sattel sitzt, dann wird Trump mehr Möglichkeiten bekommen, gegen die Medienhetze vorzugehen, denn als Präsident kann er vielen Massenmedien über Geld und Regulierungen kräftig Druck machen und sie in die Pleite treiben. Obendrein hat Trump noch noch die Kontrolle über die CIA. Die Medien ruinieren sich mit ihrer Kampagne gegen Trump also über kurz oder lang selbst.

      1. „Massenmedien über Geld und Regulierungen kräftig Druck machen und sie in die Pleite treiben. Obendrein hat Trump noch noch die Kontrolle über die CIA.“
        Hat er wirklich Kontrolle, oder wer hinter den Kulissen, wie der Councel of Foreign Relations, oder die Bilderberger oder Mister Rothschild himself… ?

      2. santa

        Ja, Trump hat die Kontrolle über die CIA. Trump ist Präsident und hat damit die Befehlsgewalt, der CIA-Chef war seine Wahl und fähige Leute, die wissen, wie man einen Dienst wie die CIA führt hat, Trump schon länger um sich rum geschart, man denke nur an Ex-DIA-Chef Mike Flynn, der nun Trumps NSB ist.

        Übrigens, ich würde mich nicht wundern, wenn Trump selbst schon seit langem CIA-Agant wäre und schon lange zu dem Laden dazu gehört. Wie ich drauf komme: Trump hat sich bei seiner Rede bei der CIA damit gebrüstet, schon 15 mal oder so auf dem Cover von Time erschienen zu sein. Das stimt zwar nicht ganz, denn er war da wohl „nur“ elf mal auf dem Cover, aber die grundlegende Aussage stimmt: Trump war schon sehr oft auf dem Cover von Time. Time würde ich als so etwas wie das Hausblatt der CIA betrachten, was auch eigentlich jeder weiß. Schon Carl Bernstein hat seinerzeit in seinem berühmten Artikel „The CIA and the Media“ auf die außergewöhnlich enge Beziehung zwischen Time und der CIA hingewiesen. Wenn Trump nun besonders oft auf dem Cover von Time war, liegt der Schluss nicht fern, dass die CIA damit Trump unterstützen wollte, was wiederum nahelegt, dass Trump ihr Agent war. Das muss nicht so sein, aber das wäre gar nicht so unlogisch – schließlich habe ich das US-Militär schon als die stärkste Kraft hinter Trump identifiziert. Wenn Obama das Militär hinter Trump gestellt hat, könnte er das auch mit der CIA gemacht haben. Wenn ich recht habe, dürfte das CIA-Manöver mit dem Dodgy Dossier dann von vornherein darauf angelegt gewesen sein, nach hinten loszugehen, also die Medien – insbesondere CNN – als Verbreiter von üblen Gerüchten bloßzustellen.

  16. Victoria „F*ck the EU“ Nuland gefeuert, mit ihr die ganze Spitze im Außenministerium.

    Schluss mit Regime Change, war die Ansage; jetzt die ganzen Regime Changer zu feuern, ist nur logisch.

    Was sagt die Wertegemeinschaft: gefährlicher Isolationismus.

    1. Felix

      Sehr schön. Egal ob die gefeuert wurden oder in Erwartung dessen selbst abgehauen sind, Hauptsache diese Bande ist da weg. Dass die das dann gleich noch zu Josh Rogin an die Neocon-Postile WaPo als „Massenrücktritt“ durchgestochen haben, um Trump damit zu schaden, zeigt, wie diese Bande tickt.

      Wenn ich mich recht an Berichte bei Sputnik erinnere, planen Trump und Tillerson im „israelisch besetzten“ US-Außenministerium ganze Abteilungen zu schließen, um den Laden – den weder Obama noch seine beiden Vorgänger unter Kontrolle hatten – wieder unter die Kontrolle der US-Regierung zu bringen.

  17. Merkel schickt Zombie Norbert Röttgen nach Waschington, damit Trump den richtigen Eindruck von Deutschland bekommt. Soweit
    ich weiss, hat dieser Mann noch nie etwas richtig gemacht.

    1. Der Röttgen, der noch vor ein par Wochen gesagt hat, dass man mit Russland nicht über Frieden in Syrien verhandeln sollte? Da wird sich Trump freuen, welchen Dödel er da von Merkel vorgesetzt bekommen hat 🙂

      1. Röttgen ist doch der Vertreter der Transatlantikbrücke, die jetzt mit aller Macht Ihre Macht (vor allem in D) zu behalten

  18. Die bürgerlich konservativen Wähler in der Schweiz finden solche, irgendwie Sinn befreite Parolen und Plakate, auch immer ganz toll. Hier wird genau wie beim grossen Bruder auf der anderen Seite des Atlantik über dämliche Einwanderungspolitik gestritten obwohl hier seit Jahren jährlich ca. 100000 Menschen einwandern.

    Wer mal dort mal hier sich erkundigt stellt fest das die Propaganda genau die gleiche ist. Gleich sind auch die Gruppen von Menschen die beschuldigt und aufgehetzt werden. Gleich sind auch die Profiteure… die reichen Eliten die von der globalisierung immer reicher werden.

    Da geht es dann um mehr Überwachung der Grenzen, aufstocken der Polizei, neue Gesetze für Überwachung von Post, Telco, Internet, Mail und öffentlichem und privatem Raum (als privat gilt auch der öffentliche Verkehr da dies ja AGs sind)…

    Man baut sich virtuelle Wagenburgen…

  19. Auch wenn es der 88 Beitrag ist und das Thema 3 Tage alt:

    Mann kann ja neben Trump AFD, Le Pen oder Wilders schreiben und es wurden ja die Ursachen angerissen. Nur liegt die Ursache tiefer:

    Ein Irrtum von Marx: Klassenkampf bringt die neue Gesellschaft. Das ist definitiv falsch. Klassenkampf ist der wichtigste Stabilisator des Systems. Er sorgt für den Ausgleich von investieren und Konsumieren.
    Bekommt der Arbeiter kein Geld, kann er nicht kaufen, es lohnt nicht zu investieren. Hat er zu viel, fehlt das Geld zum Investieren und er kann mit seinem Geld nichts anfangen.
    Mit dem Ende des Systems fehlt den Arbeitern die Kraft für Klassenkampf, das notwendige Gleichgewicht neigt sich zu Gunsten einer ungerechten Verteilung von Arm und reich.
    Nur Trump bekämpft dieses Ungleichgewicht nicht, sondern verstärkt es.
    Da die Kraft fehlt durch Klassenkampf das Ungleichgewicht zu lösen, sucht man Scheinursachen, die man bekämpft und da kommt dann Amerika zu erst oder Frankreich zu erst. Nur ist das Maschinenstürmerei. Globalisierung kann man nicht zurück drehen. Die Probleme kommen daher das das System nicht richtig auf die Globalisierung reagieren kann, Kleinstaaterei (auch die EU oder Russland zähle ich dazu) ist da ein Grund.

    Ich bleibe dabei Trump ist der Gorbatschow der USA. Er sieht die Probleme, er hat aber keine Lösung.
    PS: Liebe Gewerkschafter, Entschuldigung, das ich Euch auf die Füße getreten bin, wer aber 2 % als maximale Grenze des Lohnwachstums ansieht, ist ein Scharlatan.

    Die Lösung: Neue Systemansätze, wo ja die Linken gerade intensiv (nicht) nachdenken.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.