Russische Hacker waren es!

Der Berg kreiste heute eine Ejaculatio Praecox und gebar die Lösung der Klown-Frage. „Wenn ich jetzt anträte, würde ich scheitern,“ sprach er dazu.

Transatlantiker haben es so gewollt.

Auf Twitter zeigte die Basis sich begeistert. Elias J. S. etwa schrieb spontan:

Großartig! Zwei Parteien, Zwei Kandidaten, Zwei mit der Ausstrahlung eines staubigen Pantoffels. „Mit #Schulz, für immer Mutti!“

Hartmut Beyerl tweetete:

SPD stützt Merkel: Loser und EU-Politbürokrat Schulz wird Kanzlerkandidat. Geht es unsympathischer?

Andere Fans bejubeln nicht ganz frei von Ironie, wie Martin Schulz Europa zum Besseren verändert hat.

Doch was, wenn es nach dem 24. September nichtmal zu der von den Ewiggestrigen erhofften Kenia-Koalition reichen sollte? Die Antwort ist klar. Russische Hacker waren es! Russische Hacker haben die Wahl manipuliert, indem sie die SPD gezwungen haben, Martin Schulz als Kanzlerkandidat aufzustellen. Putin ist schuld!

Anders kann es gar nicht gewesen sein.

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54 Gedanken zu “Russische Hacker waren es!

  1. „Doch was, wenn es nach dem 24. September nichtmal zu der von den Ewiggestrigen erhofften Kenia-Koalition reichen sollte?“

    Gibt ja noch die hier. :–)

    https://images.duckduckgo.com/iu/?u=https%3A%2F%2Ftse4.mm.bing.net%2Fth%3Fid%3DOIP.s-BmZLz6Eoawi_M-Og6ybQEsDH%26pid%3D15.1&f=1

    Wie schon im alten Thread angemerkt: die einzige Chance für die SPD wäre es gewesen, dass sich in einer sehr breiten Diskussion jeder als Kandidat hätte stellen können, um einen „Sanders“ zu finden: glaubwürdig, nicht im Establishment, nicht verwoben mit den ganzen alten Ideen.

    Kann ja noch kommen, angesichts der Erfolge von Sanders (der ohne den „Dolchstoß“ wohl gewonnen hätte) und Trump (auch wenn man hier dessen Erfolg nich tmag, schaut man sich genau an, wie das ging); wahrscheinlich aber nicht von der SPD.

  2. Wer hat Interesse an einer schwachen Regierung ?
    Eine Regierung die von ihrem Volk abgelehnt wird.

    Wenn wir das verstehen, ja dann kommen wir der wahren Ursache und den wahren Problemen näher

  3. …und niemandem ist bewusst das die Die Linke einen hervorragenden Menschen vorgeschlagen hat…. Christoph Butterwegge… schon vergessen oder ist diese AusWahl schon zu komplex für das Volk…

    1. Der wurde ja nicht als Kanzlerkandidat, sondern als Kandidat für den Präsidenten vorgeschlagen.

      Aber dem würde Merkel wohl nicht zustimmen, denn dann hätte sie Steinmeier als Gegenkandidaten.

  4. Klown Frage…
    Das Parteibuch hat mal wieder richtig gelegen und so waren wir besser informiert als Andere. Politischer Instinkt und brilliante Analyse.
    Wie lernt man so etwas??
    Vielen Dank

  5. Die Provokation des parteibuches ist offensichtlich: man stelle die Physiognomie eines abschreckenden Beispieles selbssüchtigen Wesens in ein konzentriertes Bild: Schulz!

    Hat diese aufgeblasene Hauptdrahtpuppe schon ein Ticket nach Washington gebucht, oder sich doch zuerst nach Würselen in die mittelmäßige Unsichtbarkeit verkrochen – ??

    Wo sind die Termine des Schulz und Konsorten bei dem Präsidenten Trump oder bei den Leuten dieser neuen US- amerikanischen Delegation ??

    Welche europäische Abordnung überhaupt hat sich bei Trump oder dessen Leuten schon angemeldet und wurde offiziell eingeladen?- Nichts! Null!!?

    Große Fr***e, nichts dahinter -Außenminister geworden wie der Fischer ohne Angel und Haken???

    Armes Westeuropa, noch ärmeres Deutschland.

  6. Die Transatlantiker haben nicht mehr so viel zu sagen. Sie sind orientierungslos, ihre Prognosen waren alle falsch, ihre Listen sind nichts wert, weder für die eine noch für die andere Seite.
    Ich persönlich freue mich, dass der angstgetriebene antideutsche Finsterling Gabriel aus der ersten Reihe verschwindet. Und der freundliche Martin Schulz hat sicher bessere Chancen, vor allem bei den irregeführten Wählern der
    olivgrünen Kriegs- und Drogenpartei.

    1. ulrich

      Wenn ich das recht einschätze, gab es in der SPD zwei konkurrierende Ideen:

      – mit Gabriel als K-Kandidat in Richtung Frieden mit Russland und Partnerschaft mit Putin
      – mit Schulz West-Kurs halten für EU-Transatlantiker-Wall-Street-Kleptokratie

      Dass Gabriel zurückgezogen hat, dürfte seiner Einsicht geschuldet sein, dass die SPD bei den nächsten Wahlen wohl in jedem Fall eine Klatsche bekommen wird. Das von der SPD bei den Wählern verspielte Vertrauen lässt sich nicht über Nacht zurückgewinnen, selbst dann nicht, wenn die SPD mit einem geradezu revolutionär guten Friedensprogramm antreten würde. Selbst da würde der SPD kaum jemand glauben, dass sie nicht wieder wie üblich links blinkt und dann doch rechts abbiegt.

      Schulz hat nun die schier unmögliche Aufgabe zu bewältigen, für die klassischen clintonistischen Transatlantiker in der SPD gegen den internationalen EU-kritischen Zeitgeist zu schwimmen und damit zu gewinnen. Wenn Schulz bei der Wahl die erwartete derbe Klatsche kassiert, dann wird das auch eine Klatsche für die Transatlantiker in der SPD.

      Schulz muss danach die Konsequenz ziehen und abtreten. Aus dem Hintergrund kann dann Gabriel wiederkommen, und sagen, die Transatlantiker in der Partei hätten ja nun ihre Chance gehabt, aber die Wähler haben sie und ihr Programm abgelehnt. Nun führe er oder jemand anders vom Schröder-Putin-Flügel – möglichst mit glaubwürdigem sozialen Anstrich und frischem Gesicht – die SPD auf einen neuen Kurs als Russland-freundliche Friedenspartei, vermutlich damit einhergehend auch Trump-freundlich und vielleicht sogar ein bisschen EU-kritisch.

      .So in etwa könnte das Kalkül aussehen.

      1. „So in etwa könnte das Kalkül aussehen.“

        Das kann durchaus das Kalkül sein, nur mit unter gehen politische „Spielchen“ an der Realität vorbei. Ohne die Linken wird Gabriel kein ´Bundeskanzler und mit den Linken auch nicht. Er ist einfach nur ein „rotes Tuch“ für die Linken.

      2. „Transatlantiker haben es so gewollt.“

        Es klingt vielleicht „Blöd“. Es ist in meinen Augen ein „Angebot“ der Transatlantiker an die Linken. Was daraus wird und wie damit umgehen müssen wir noch sehen. Hilf dabei dass wir dabei keine Fehler machen.

      3. @Parteibuch
        Danke für die zutreffende Analyse, bin ebenfalls zu einem ähnlichen Schluss gekommen.

        Meine Frage nun:
        Ist dieses Spiel für die SPD nicht brandgefährlich? Schaut man sich die Wahlergebnisse der BT-Wahl an:
        https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:German_parliamentary_elections_diagram_de.svg

        so sieht man, dass sich die SPD seit 1972 (Helmut Schmidt) im dauerhaften Abstieg befindet (wenn man den von Kohl kurzfristigen und fremdverschuldeten Anstieg 1998 herausrechnet).
        So sieht man, dass die Wähler von der SPD seit Jahrzehnten enttäuscht sind und dieses verlorengegangene Vertrauen nicht oder nur sehr mühsam wieder erkämpft werden kann.

        Setzt man nun Schulz zur Wahl, könnte das in einem Fiasko für die SPD enden (unter 20%), da zumindest in meinem Umfeld (keine AfD-Wähler größtenteils) und dem was ich in der Öffentlichkeit (AfD-Fanboys und „Volksverräter“-Schreier herausgenommen) wahrnehme, Schulz deutlich unbeliebter ist als Gabriel.

        Die Mehrheit der Bevölkerung steht mehr oder weniger hinter Merkels Politik – da die AfD als braune Gefahr gesehen wird (mit Ausnahmen im Osten). Die Folge wäre, eine stabile CDU-Mehrheit >40%.
        Die AfD wird zwar einziehen, aber mehr als 10% wird das nicht werden, wenn man bedenkt, dass bis Herbst noch Zeit ist die glühenden Kohlen aus dem Feuer zu holen (öffentlich „härtere“ Flüchtlingspolitik, um der AfD Stimmen zu nehmen. Wird bereits jetzt schon dosiert eingesetzt).

        Damit könnte die CDU auch über 50% holen, die SPD unter 15% fallen und AfD wird sich mit den Linken und Grünen je ~10% teilen und die FDP mit über 5% wieder zurück kommen.

        Sollte dieses Szenario eintreten, was bringt dann noch nach weiteren 4 Jahren (2021) eine russlandfreundlichere Politik mit geeignetem Kandidat, wenn die SPD sich bei 15% aufhalten wird und Mühe haben wird über 20% zu kommen?

        Zwischen 2017 und 2021 wird die Russlandfeindlichkeit auf ein normales Maß zurückgehen, da die Global Player (USA, BRICS, West-EU ohne Deutschland/GB) die Position Russlands als Mitgestalter der Weltpolitik endlich akzeptieren werden (müssen), was ja jetzt schon anfängt zu passieren.

        Wenn 2021 Russland nicht mehr der aktuelle Hauptfeind ist – was bringt dann diese Politik?

        Ich sehe die Entscheidung Schulz als K-Kandidat als einen sehr großen Fehler an, der die SPD dauerhaft auf 15% halten wird, da nicht jetzt der passende Zeitpunkt (EU-Exit-Zeitalter) ist einen Vollblut-EU-Politiker zu installieren.
        Jetzt wäre eine Contra-Etablishment-Politik richtig und nicht Pro. Wenn sich in 4 Jahren die Hauptprobleme der EU klären werden (Flüchtlinge, Exit’s, souveränere EU-Politik) – und das werden sie größtenteils, dann wäre ein Pro-EU-Kandidat richtig.

        Folge wäre eine dauerhaft starke CDU mit wechselnden Juniorpartnern.

        Sind die bei der SPD wirklich so unfähig diese Gefahr nicht zu sehen?

      4. Andreas

        Nein, ich sehe da im Moment kein junges und frisches Gesicht, sodass das, 2021 dann doch auf Gabriel hinauslaufen könnte. Das Problem: ich vermute, im Zeitalter von Trump wird es dem Zeitgeist entsprechen, echte „Typen“ mit Schrullen und Macken, aber deutlich vorgetragener eigener Meinung zu wählen, also Leute, die sich trauen, anzuecken, nur solche Typen – natürlich sind auch Frauen damit gemeint – werden aus den Parteien bislang weggebissen.

        Aber: es wäre nach der Wahl 2017 für die SPD ja noch Zeit, frische und junge Gesichter weiter vorn zu platzieren, sodass es bis zur Wahl 2021 welche geben könnte.

      5. Karsten

        Ich sehe da kein Angebot. Wenn die tatsächlich glauben, dass sie in der gegenwärtigen Stimmung im Herbst mit rot-rot-grün auf eine Regierungsmehrheit kommen, dürften sie dann besonders hart aufschlagen.

        Mit Schulz als „Zugpferd“ sehe ich die SPD im Herbst bei 15%, noch hinter der AfD.

      6. Bilderrahmen

        Ich vermute, an der Spitze wird die Gefahr schon gesehen, doch in der mittleren Funktionärsschicht dazwischen begreifen sie nicht, was die Stunde geschlagen hat.

        Die mittlere Funktionärsschicht steckt geistig immer noch im Zeitalter des Clintonismus, und sehen nicht, dass in den USA nicht nur Clinton verloren hat, sondern damit auch der Clintonismus gestorben ist. Die Zukunft links der Mitte liegt nun klar bei Leuten mit Programmen wie die von Sanders und Corbyn. Das ist die linke Alternative zum Trumpismus, für die sich Menschen begeistern lassen. Aber würde Gabriel nun mit so etwas wie einem Corbyn/Sanders-Programm antreten, würde er nicht nur von den transatlantischen Massenmedien, sondern obendrein auch noch von den Ewiggstrigen in seiner eigenen Partei fertiggemacht. Und ja, ich glaube, dass diese mittlere Funktionärsschicht in der SPD wirklich so unfähig ist. Da braucht es vermutlich wirklich erst eine derbe Klatsche, damit die zum Nachdenken kommen.

        Die große Frage nach der Wahl könnte sein, wer der deutsche Corbyn-Sanders in der SPD werden soll. Sahra Wagenknecht wäre nahezu perfekt für die Rolle, und läge voll im internationalen Trend, wenn die Sanders/Corbyn-Opposition zu Trump/May stärker wird, aber die ist in der falschen Partei. Anders gefragt: wo ist die Wagenknecht der SPD? SPD-Urgestein Albrecht Müller würde vom Programm her gut zu einem Sanders/Corbyn-Zeitgeist passen, scheint mir abr zu alt für eine große Rolle 2021. Aber vielleicht gibt es da im Umfeld der Nachdenkseiten ja jemand in der SPD, der jünger ist, und eine ähnliche Linie vertritt?

      7. Liebes Parteibuch,

        ich sehe den Zug mit M. Schulz sogar als recht schlau vom System angedacht.

        Schulz wird als EU-Integrator in schwierigen Zeiten (Trump-US-Isolationimus vs. EU) verkauft. Angeblich kann er mit allen so gut. Merkel ist in der EU nicht unumstritten, dagegen kann Schulz hier gut platziert werden.
        Des Weiteren kann Schulz als nicht involviert in die Versäumnisse der GroKo dargestellt werden. Dieses Problem hätte Gabriel aber gehabt, denn wie wollte der Wahlkampf gegen seine eigene Regierungspolitik von vier Jahren Dauer glaubhaft führen? Das würde sogar dem verblendetsten SPD-Wähler auffallen.

        Auch wenn man die SPD als abgeschrieben betrachtet, sehe ich den Zug mit Schulz vom dahinter stehenden Transatlantiker-Zirkel als sehr klug gesetzt. Und wenn es nur der SPD gelingt Ihre eigene Klientel zu mobilisieren und die entsprechenden drei- bis fünf Prozent zuzulegen um eine erneute Groko aufzulegen, dann kann im Sinne der Eliten für weitere vier Jahre das Rad sich weiter drehen. Inhaltlich ist das eh das Selbe, konsequente Finanz-Globalisten Politik und Zerstörung sämtlicher Gesellschaften mittels Open-Border im Sinne von G. Soros.

        Martin Schulz hat den Auftrag im Sinne seiner Herren dafür zu sorgen, dass sich in schwierigen Zeiten für die EU-Politmafia Kurs gehalten werden kann. Die europäische Filiale der Transatlantiker hofft auf die Konterrevolution in den USA, spätestens in vier Jahren.

    2. ulrich meier

      Die stellen absichtlich solche Typen auf. Der Opperman hällt heute eine Rede, was die SPD nicht alles so geschafft hat in den letztn jahren , ein Erfolg sagt er ist „Die Versöhnung mit den Gewerkschaften“.

      Ja gestern hat sich die Nahles mit den Gewerkschaften vorm Gericht getroffen. Verklagt wegen den Grundrechten. Unfassbar alles

      Da kommen Fragen auf was da los ist.
      Ich denke bei jedem vom Postboten bis zum Zuckerbäcker

      Das ist alles Absicht, die sind total durchgeknallt. Jetzt haben sie ihren „Besten“ an die Spitze gesetzt. Mit aller macht Wahlhilfe für AfD und … keinen Plan aber normal ist das nicht.

  7. Was schwafelt Ihr da? Ich verstehe überhaupt nichts. Angesichts der allgeimenen Propaganda dass Russen hacken, sowas als Überschrift zu nehmen, zeigt, dass ihr in eueren politischen Inzuchtkreisen völlig verblödet seid, was ihr für eine Außenwirkung erzeugt. Sowas zeigt, dass es sich hier um Spinner handelt, die man regelmäßig ignorieren kann. Wenn ihr nicht gar das ganze Net-news- Portal in den Dreck zieht mit solchen Artikeln. Dass die SPD euch auslauchen kann, darauf kommt es an – nicht was ihr euch in eurer Überheblichkeit einbildet.

    Ihr habt von mir in der Vergangenheit immer gute Kritiken gekriegt, aber das hier, sorry. Völlig daneben. Sämtlche Propagandaregeln verletzt – alle.

    1. Wurden die Ironie-Tags vergessen oder meinen Sie das ernst?!

      Falls nicht vergessen, ist das der Grund warum Sie nichts verstehen:

      @Partbeibuch
      Kann man das Bild hier direkt einfügen?

  8. >Russische Hacker waren es! Waren was??? Beweise???
    >Der Berg (welcher Berg???) kreiste (seit wann kreisen Berge ???) heute eine Ejaculatio Praecox (eine was?? -kann man eure Artikel nur mit Lexikon lesen? Und wo ist hier eine Ejakulation? Warum vorzeutig?? > und gebar die Lösung der Klown-Frage (was ist KLOWN???? und eine Klownfrage??? und die Lösung davon ???
    > . „Wenn ich jetzt anträte, (ja wer denn verdammt nochmal????!!! würde ich scheit

    Ihr seid gescheitert … ! Spinner

    1. 08oo

      „Was schwafelt Ihr da? Ich verstehe überhaupt nichts.“

      Einfach den Artikel bis zum Ende lesen und die Links klicken.

      „Russische Hacker waren es! Waren was??? Beweise???“

      Die meisten Leser scheinen das schon verstanden zu haben, siehe den Artikel oben:

      „Russische Hacker haben die Wahl manipuliert, indem sie die SPD gezwungen haben, Martin Schulz als Kanzlerkandidat aufzustellen.“

      So oder so ähnlich werden die Atlantiker nach der Klatsche für die SPD im Herbst argumentieren, und vermutlich den ganzen Sommer über auch schon vorbeugend. Dass nicht „russische Hacker“ und „Putin“ Schuld an der anstehenden Wahlniederlage für die SPD sind, sondern die Entscheidung der SPD-Führung, ausgerechnet den EU-Politbürokraten Schulz als Kanzlerkandidaten aufzustellen, werden sie versuchen, mit Schuldzuweisungen an Hacker und Putin zu übertünchen.

  9. >>>
    Ihr habt von mir in der Vergangenheit immer gute Kritiken gekriegt, aber das hier, sorry. Völlig daneben. Sämtlche Propagandaregeln verletzt – alle.
    >>>

    Propaganda um den gemeinen Bild-Leser „subtil“ zu manipulieren?

    Ja, da ist der Artikel wohl nicht geeignet. Soll er auch nicht. Man muss schon selber denken. Sonst ist eh alles egal, Parolen nachplappern macht ja nichts besser, auch wenn es „gutgemeinte“ Parolen sind.

    Die Aussage des Artikels ist doch sehr klar.

    Die SPD kriegt eine Klatsche bei der Wahl.
    Dafür wird man möglicherweise russische Hacker verantwortlich machen, wie das zur Zeit üblich ist.

    Da die eigentliche Ursache in der Aufstellung von Schulz liegt, muss jene also von den russischen Hackern durchgedrückt worden sein.
    Das treibt die Absurdität heutiger „Argumentation“ in den Mainstreammedien auf die Spitze.

    Die Absurdität des Hacker-„Arguments“ zur US-Wahl ist ja an sich nicht zu steigern.

    Die Parteispitze der Demokraten setzte sich massiv für Clinton und damit gegen den aussichtsreicheren Kandidaten für die Wahll gegen Trump ein; nur mit der extrem unbeliebten Clinton konnte man gegen den schon wegen der medialen Darstellung unbeliebten Trump verlieren.

    Weil das bekannt wurde, durch wikileaks, habe man nun die Wahl verloren; nicht wegen der Tatsache, dass man nur so verlieren konnte. Absurd.

    Und dann noch die russischen Hacker dazwischen geschaltet, völliger Blödsinn.

    Wer da nicht selber anfängt zu denken, der merkt wohl gar nichts mehr, und liest vielleicht diesen Artikel hier falsch. Aber dem kann man eh nicht mehr helfen.

  10. Ja, das ist ein Geschenk für Merkel. Interessanterweise lobhudelte man gestern auf DLF dermaßen den Schulz, da konnte einem schlecht werden (erst in späteren Kommentaren wurde man etwas realistischer..)

    Ein Fokus fiel völlig aus: meiner Meinung nach hat Gabriel die prekäre Lage der SPD klar erkannt. Die Kanzlerschaft zu erreichen ist für die SPD völlig unmöglich. Mit ihm ebenso wie mit Schulz. Scheitert Gabriel als KK, wird er mit einiger Sicherheit auch den Parteivorsitz verlieren. Das könnte den Mann aus Würselen ebenso treffen, aber da sitzt Gabriel bereits auf dem Stuhl des Aussenministers. Mit dieser Funktion hofft er wohl bis September noch einige Meriten zu verdienen, so dass er im neuen Kabinett Merkel diesen Posten weiterbegleiten werden kann. In meinen Augen hat Gabriel klar erkannt, dass ein Martin Schulz ihm als Konkurrent für den Aussenminsterposten -für den Schulz ebenfalls gehandelt wurde- weit gefährlicher werden kann.

    Das ist reine Machtpolitik. von Gabriel gesteuert, dieser hat den Steinmeier als BP lanciert und damit die Ausgangsposition in seinem Sinne geschaffen. Gar nicht so schlecht, der Siggi.

  11. Zuzutrauen wär es ihnen tatsächlich.

    Ist ja auch eine Super-Nachricht für alle, die den transatlantisch-globalistischen Spezialdemokraten möglichst viel Erfolg für ihr Projekt „U18“ wünschen. Mit dem EU-Propagandisten aus Würselen sind sie ihm um weitere 3 bis 4 Punkte nähergekommen. Sogar „U15“ ist nun in erreichbare Nähe gerückt. Hurra!

    Spätestens seit ihrer Agenda- und Kriegsführungspolitik arbeitet diese Partei, die den Namenszusatz „sozial“ längst hätte streichen müssen, mit verbissenem Ehrgeiz an ihrer Selbstzerstörung. Nun haben die Genossen der Bosse es sogar geschafft, einen Kanzlerkandidaten und Parteivorsitzenden zu finden, der zumindest außerhalb ihrer rosaroten Seifenblase noch unbeliebter ist als Sigmar Gabriel. Da kann man ihnen nur zurufen: Weiter so! Ihr schafft das! 🙂

    Und wer davon träumt, die CDU käme nochmal auf, geschweige denn über 32 Prozent, schwebt meiner Meinung nach auch mindestens einen halben Meter über dem Boden. Das Selbstzerstörungsprogramm dieser Partei trägt den Namen Angela Merkel. Es ist von den CDU-Lemmingen genauso gesetzt wie die Segel in Richtung Eisberg. Auch darüber kann niemand traurig sein, dem am Erhalt dieses Landes liegt.

    Gemeinsam haben sie zu lange zu viel außen- und innenpolitischen Schaden angerichtet. Ihre Selbstzerstörung ist die Hoffnung auf das Ende der Zerstörungen, die sie rings umher anrichten.

    1. Sehr geehrte/r BlueAngel, solange Fride Springer, Liz Mohn und die andern, überzeugt sind, das IHRE Interessen, von der LeeerRaute, am besten Durchgesetzt werden, solange, werden ihre Gehirngewaschenen ArbeitsDrohnen, die LeeeerRaute, für ihre aller allerbeste Mutti aller Zeiten Ansehen und sie “Wählen“, wobei sie natürlich nicht Wählen, sondern Kreuzchen Malen, denn Wahlen, setzen natürlich Souveräne und Informierte Bürger VORAUS.

  12. Es gibt eine Gruppe in der SPD, die gegen die Rußland Sanktionen sind und auch gegen Ceta und Titip waren. Gabriel hat ihre Anträge immer abgewürgt, auch eine offene Diskussion darüber gar nicht zugelassen.
    Bei Ceta hat er sie dann reingelegt.
    Die wissen , dass Gabriel kein Linker ist, er gibt sich nur gerne als solcher aus. Ich weiß nicht, ob Schulz als Parteivorsitzender das anders machen wird, ich halte es aber für möglich, dass er die Position findet,
    „Europa first.“ und damit eine Position gegen Merkel herausbildet.
    Und wenn die Aufhebung der Sanktionen für den Zusammenhalt von Europa gut ist, dann wird er das auch vertreten und offener diskutieren.
    Es dürfte auf jeden Fall interessanter werden.

  13. Von Albrecht Müller gibt es eine sehr sachliche Analyse zur Kandidatur von Martin Schulz, die im Grunde zum gleichen Ergebnis kommt wie wir hier:

    Der zweifache Schock: Schulz soll Kanzlerkandidat und obendrein Parteivorsitzender werden

    Schlüsselsatz darin meiner Meinung nach:

    Schulz ist nicht der Typ, weder von der Person noch von den Inhalten her, die eine Volksbewegung zugunsten eines Wechsels in Gang bringen kann.

    http://www.nachdenkseiten.de/?p=36756

    Auch André Tautenhahn sieht die Kandidatur von Schulz sehr kritisch:

    Das Dilemma der SPD ist riesengroß

    … Die SPD sollte die Wähler nicht weiter für dumm verkaufen und dringend ihr Verhältnis zur Großen Koalition klären, statt wieder nur eine Glaubwürdigkeit und gute Wahlaussichten unter den Bedingungen des Weiter-so herbeizufantasieren. … So ist richtig, was Rudolf Dreßler sagt: Das Dilemma der SPD ist riesengroß.

    http://www.taublog.de/170125das-dilemma-der-spd-ist-riesengross

    Sahra Wagenknecht äußert sich, nun ja, freundlich-distanziert, zur Kandidatur von Schulz:

    1. Sehr geehres einparteibuch, das Dilemma der SPD ist gar keines, sondern eine Richtungsentscheidung, ob sie weiter nach dem alten Paradigma, auf den A Demokratischen Molloch Brüssel setzt. Denn würden sie eine Richtung, für uns Menschen, für ein Europa der Vaterländer Vorschlagen und Anstreben, dann könnten sie allmählich, wieder Vertrauen aufbauen, nur die reale Faschistische Sozialschlag, Wirtschaft, Finanz und Kriegs Politik, der Vergangenheit, wird ihnen noch lange Anhaften, so wie das Blut ihrer Opfer. Auch die Funktionäre, der „Linke“ ,will NICHTS anderes, als den Molloch Brüssel, eine Änderung ist gar Unmöglich, weil die „Linke“, von der ersten Sekunde an, so A Demokratisch Strukturiert wurde, das eine Änderung NIE von unten, sondern nur von Oben möglich ist. zB. die Unterstützung der Faschistische Sozialschlag, Wirtschaft, Finanz und Kriegs Politik.

      1. Schade, dass die SPD nicht Sahra Wagenknecht aufstellen kann.
        Welch überzeugende und attraktive Frau!

      2. Sahra Wagenknecht ist in der Partei, in der sie ihrer Meinung nach, am ehesten ihre Ansichten vertreten und verwirklichen kann. Sie ist also in der richtigen Partei. Wer Sahra Wagenknecht haben will muss auch Sahra Wagenknecht wählen.

  14. Man könnte es als Gabriels Trick sehen. Er verlässt ein derzeit sinkendes Schiff als Kapitano.

    Schulz hat keine Chance. Weder mit dieser SPD noch als Person. Er ist kein Symphat und damit frei gewählte Führerfigur, er gehört (noch ?) zu den Internationalen, denen eine diktatorische EU nützt. Natürlich ist er ein Machtmensch und wird sich anpassen. Und natürlich ist das auch seine egozentrische Schwachstelle. Trotzdem: an dieser Aufgabe wird er verschleißen, und könnte zum Symbol des (prozentualen) Untergangs der SPD und nach seinem Abtritt ihrer folgenden Ereuerung werden. Gabriel war übrigens nie ein echter Befürworter von TTIP. Er hat taktisch mit dafürgestimmt, und trotzdem es mit hinausgezögert.

    Das sagt mir mein (natürlich nicht beweissicherer) Instinkt.

  15. Noch drei Anmerkungen zur Kandidatur von Martin Schulz, über die hier bisher noch gar nicht diskutiert wurde:

    1. Wie würde es sich auf die Kandidatur von Schulz auswirken, wenn Marine Le Pen am 7. Mai zur Präsidentin von Frankreich gewählt wird? Die ganze EU-freundliche Strategie von Schulz könnte damit Makulatur werden, denn Le Pen hat da klare Ansagen gemacht: entweder die EU wird stark zurückgebaut oder Frankreich wird ein Referendum über den Austritt abhalten.

    2. Wie würde es sich auf die Kandidatur von Schulz auswirken, wenn am 14. Mai in NRW rot-grün abgewählt wird? NRW ist der Landesverband von Schulz, dort ist er Spitzenkandidat für den Bundestag und auch als Bundesparteivorsitzender der SPD träfe Schulz bei einer Klatsche in NRW wesentliche Verantwortung.

    3. Sollten die beiden Szenarien oben eintreten, so ist es nicht undenkbar, dass die SPD im Herbst doch nicht Schulz plakatiert, sondern mit wem sonst auch immer, und wenn es Gabriel, Schwesig oder Sellering wäre, als Notlösungs-Spitzenkandidat in die Bundestagswahl geht.

    1. 1. Jetzt erst recht!, werden sie auf die Plakate schreiben.
      Die letzte Rettung für Europa kommt aus Deutschland.
      Natürlich eine irrsinnige Strategie, neben Merkel, Oberausteritätsmutti bzw- -Zuchtmeisterin Europas; aber das wird so kommen.

      2. Naja, Wahlniederlagen in den Ländern hatten schon diverse; da er kein Landespolitiker war, dürfte das nicht so schwer wiegen.

      3. wer sollte sich denn dafür hergeben?
      Sobald sich auch durch die rosaroteste Brille die krachende Niederlage nicht mehr verkennen lässt, ist ja klar, dass es eine heftige Umstrukturierung in der SPD geben wird, oder zumindest könnte.
      Jetzt sich noch auf ein Schild heben lassen, als „neues Gesicht“, was ja keineswegs einen großartigen Politikwechsel vertreten kann?

  16. Mich erstaunt immer wieder, die Klugsch***er wissen schon im Voraus, wer Kanzler wird! Demokratie in Deutschland wurde abgeschafft.


  17. Das ist reine Machtpolitik. von Gabriel gesteuert, dieser hat den Steinmeier als BP lanciert und damit die Ausgangsposition in seinem Sinne geschaffen. Gar nicht so schlecht, der Siggi.“

    Hmm, Machtpolitik würde sich ja darum drehen, möglichst viel Macht für die Organisation zu besorgen.

    Das ist im Sinne einer privaten Pöstchensicherungspolitik optimal, was der Ex-Popper da gerade macht.

    1. @Andreas
      Zitat:“Das ist im Sinne einer privaten Pöstchensicherungspolitik optimal“

      Genauso habe ich das auch gemeint. Warum sollte Machtpolitik denn die Organisation in den Vordergrund stellen? Man bedient sich der Organisation. Natürlich ist hier keine absolute Einbahnstraße möglich, natürlich gilt es Organisationsinteressen zu berücksichtigen. Aber letztlich …

  18. Wer von den hier anwesenden Kommentatoren war in den letzten 2 Jahren auf einer SPD-Veranstaltung/Stammtisch auf Kummunal-Ebene? Man schaue sich dort um, um etwas über die SPD zu erfahren. Da ist nichts mehr, es ist eine leere Hülle von Menschen die der alten SPD hinterhertrauern und neuen Jungen welche an die Tröge wolllen aber keine Einbindung in das normale Leben (sprich Arbeit, Beruf usw) haben.
    Bei thematischen Veranstaltungen kommen keine echte kritischen Fragen, wenn sie kommen sie von Externen. Ein weiteres ist, es sind geschlossene Gruppen von immer den selben Menschen, damit erlahmt automatisch die Fähigkeit über den Tellerrand hinauszusehen. Man ist ja mit gleichgesinnten zusammen. Das sollte man nicht unterschätzen wie dies den geistigen Horizont einschränkt. Auch mit ein Grund für die teilweise auftretende Wagenburgmentalität.
    Politischer Diskurs findet genau dann statt, wenn Menschen unterschiedlichster Ansichten unter der Randbedingung menschlicher Achtung/Respekt ihre Ansichten austauschen. Neue Ansichten gewinnt man nicht innerhalb seiner eigenen Spezies.

    1. Hallo Pirat,

      die Einschätzung stimmt. Das Problem ist sie haben keines, die Basis weiß nicht für wenn Politik gemacht werden soll.
      Politik für die Genossen, ja aber für welche?

      Zum Schulz, der hat dasselbe Problem, auf die Frage was seine Grundanliegen in der Politik sein werden, sagte er heute „Mit mir wird es kein EU-Bashing geben und den Populisten wird klare Kante gezeigt.“
      Ist da noch was hinzuzufügen? Der Mann kann nichts, weiß nichts und will nichts, außer einen schönen bedeutenden Posten mit wenig Arbeit und viel Geld.

      Er vertritt nur sich selber! Wie alle diese Schranzen der neuen SED.

      Vergessen in dieser Diskussion ist der Herr aus Hamburg Scholz. Er könnte es machen, aber der will auch nicht.
      Warum auch er hat sich jetzt seine neue schöne Elphi fertig gekungel. Alles ist friedlich sogar die AfD-Professoren sind brave und maulen nur im Rathaus rum. Das hält der bis zur Rente in 10 Jahren aus.

      Überall dasselbe Problem: Wir machen Politik, für wen ist nicht wichtig solange es Posten gibt. Jetzt scheint es aber damit eng zu werden und jetzt können sie es nicht mehr.
      Warum auch für die meisten winkt nach der Abwahl sowieso eine Spitzenrente….

      Fragen wir doch mal was denn die Raute des Schreckens in ihrer neuen Periode so auf den Plan hat:

      1.) mehr Geld für die Armee, die EU-Armee, keine Bürgerarmee, sondern Söldner aus aller Herren Länder von Alaska bis Zaire. Abgabe der Befehlsgewalt an die Nato, Beseitigung des Parlamentsvorbehaltes. Trump wird es freuen, ca 100 Milliarden Budget und ca. 800.000 Mann bestens ausgerüstet mehr im Köcher. Das ist ein Deal. Gegen Russland.
      2.) Einführung eines Eu-Finanzminister also ein EU-Schäuble mit Budgethoheit für alle Länder der EU. Eu-Mitglieder werden die Position der BRD-Länder haben. Änderungen der Verträge laufen bereits.
      3.) Einführung eines EU-Passes und Abwertung der Nationalstaatsbürgerschaften auf das Niveau der BRD-Länder-Bürger.
      Macht sich gut bei der Wiedereinführung der Wehrpflicht, man 12 Monate in Mali oder Zaire ist doch was.
      Vereinheitlichung der der Migrationsregel. Irgendeiner muß Kinderkriegen. Supranationaler Grenzschutz geführt aus Brüssel und Kommandogewalt gegenüber nationalen Stellen (einschließlich Zwang). Im ernst gut für die Aufstandsbekämpfung. Bereits vorhanden nur die Befugnisse müssen noch erteilt werden.
      4) Justiz, Geheimdienste, Staatsanwälte verantwortet, kommandiert und geführt nach EU-Recht aus Brüssel, den nationalen Stellen übergeordnet. (Bereits Existenz. Befugnisse fehlen noch.)
      5.) Einführung einer nivellierten Arbeitslosen- Renten- und Krankenversicherung und Sozialhilfe. Bereits möglich, Gesetze gibt es, nur das Finanzierung und die Höhe der Leistungen… aber geht schon siehe Punkt 1-5 die Deutschen werden schon Zahlen, wozu gibt es den EU-Länderfinanzausgleich … nur für Deutsche werden die Auszahlungen halt etwas gering – aber passt schon wir sind ja Internationalisten.
      Das sind nur die wichtigsten Dinge. Mit wem sollte die Raute das machen?

      Mit dem „müssen aber auch was für unsere Leute machen“-Gabriel oder mit dem „Kein-EU-bashing”- Internationalisten und Buchhändler?

      Also alles nach Plan, wenn wir es zulassen. Sigi-Pop macht sich noch ein paar schöne Tage in der Welt Indien, Ozeanien, USA. Hehe das Leben ist schön und Frau und Kind kann man mitnehmen der Steuerzahler zahlt

      Gruß Paule

    1. das sieht so aus, als habe die SPD mal was richtig gemacht und schon hagelt es Kritik.

      1. „das sieht so aus, als habe die SPD mal was richtig gemacht und schon hagelt es Kritik.“

        .

        Ob die SPD „alles richtig“ gemacht hat wird die Zukunft zeigen. Ich würde mich freuen wenn es von der SPD eine richtige Entscheidung gewesen ist. Ich lass mich überraschen.

  19. Die spd ist tot. Toter gehts nicht. Ob mit Gabriel oder Schulz ist wurscht. Die cdu ist auch tot, nur hat sie mit Merkel immer noch jemanden der Schlafschafe zu einem „ist ok“ mobilisiert. Von daher ist es ziemlich klar, das die Raute wieder das rennen macht. Die einzige Hoffnung liegt in der afd, aber dazu mus sie die cdu schlagern und das ist ambitioniert.

      1. Karsten Laurisch und Johanneskraut,

        Die einzige Hoffnung liegt in der AFD…
        Mit der AFD wird kein Problem gelöst…

        irgendwie habt ihr beide recht,

        die Hoffnung liegt darin, dass durch möglichst viele Stimmen für die AFD die da oben den Denkzettel bekommen , den sie verdienen.

        Aber wenn ich das Parteiprogramm lese, dann möchte ich mit ihnen nichts zu tun haben und schon gar nicht von ihnen regiert werden.
        Das ist aber auch bei einem guten Ergebnis für die AFD nicht zu
        erwarten.

        Mit der AFD wird kein Problem gelöst, sie weist aber auf viele
        Probleme hin, da wirklich da sind und sonst von der Lügenpresse unterdrückt oder verharmlost werden.

        Ich hatte ja geglaubt , die AFD könne wenigstens nicht von Zionisten unterwandert werden , so dass da keine antideutsche Mossad- Fraktion entstehen wird. Seit Koblenz bin ich mir da aber auch nicht mehr sicher.
        Verkehrte Welt, ich weiss nicht mehr, wo rechts und links ist.
        Da hilft nur wachbleiben, dazulernen und Parteibuch lesen.

  20. @ Karsten Laurisch

    Der Hinsweis auf das Parteiprogramm der AFD ist richtig und man kann ihn nicht oft genug wiederholen. Die AFD verspricht laut Parteiprogramm keinesfalls revolutionäres, nichts volksfreundliches oder irgendwas, was nach entschlossener, ernsthafter Oppositionspolitik aussieht. Vielmehr lassen sich erzkonservative Schwerpunkte erkennen, die von der CDU/CSU bereits auf Eis gelegt wurden oder so nicht mehr kommuniziert werden.
    Tatsächlich ist das bemerkenswerte an der AFD, dass sie propagandistisch in der Selbstdarstellung ein Bild zeichnet, dass sich überhaupt nicht mit dem eigenen Parteiprogramm deckt.
    Und hier sind wir wieder bei einem der leidigen Defizite in der deutschen Bevölkerung: Kaum jemand liest Parteiprogramme…

    1. Hallo @Dietmar, Gruß @Karsten

      was gibt es den sozialeres als die Umverteilung von in Deutschland erwirtschafteten Geld an Europa und die Welt zu beenden und lieber in Deutschland für Deutsche zu investieren?
      Gestern habe ich das hier schon mal ausführlicher geschrieben

      Nur ein paar Einzelposten:

      Jährlich Netto-Beiträge zwischen 20-26 Milliarden an die EU. Dazu kommen 5-10 Milliarden an Sonderzahlungen.

      300-500 Millionen € jährlich an Kindergeld für Kinder in fremden Ländern.
      300-500 Millionen € jährlich an Krankenkassenkosten für Ausländer von der Türkei bis nach Marokko.
      Und dann 60-70 Milliarden jährlich Flüchtlinge in Deutschland …. 5-10 Milliarden Kosten für Entwicklungshilfe und Flüchlingen im Ausland.
      Sonderleistung gen für die Bewaffnung fremder Länder (1,5 Milliarden für U-boote Israel, 700 Millionen Ägypten)
      Truppen in Mali, Afghanistan, vor den Küsten von Libanon und Somalia, Ausbildungsmissionen in der ganzen Welt macht locker 10 Milliarden. Polen…, Litauen, Ukraine.. 5-10 Milliarden für Waffeneinkäufe in den USA.

      Die Griechenlandhilfe sind 80-250 Milliarden (je nach Rechnung und Zeitpunkt der Fälligkeit der Kredite) ich halte eher 350 Milliarden für realistisch.
      80 Milliarden in den ESM eingezahlt, 500 Milliarden zu Rettung in deutsche Banken eingezahlt….

      5 Milliarden zahlt die EU wegen der Schäden aus den Russlandsanktionen … Die BRD hat freiwillig 3 Milliarden davon gezahlt.

      Das alles ist Geld das mit Steuern in Deutschland in die Kassen der BRD eingezahlt wurde von Dir, von mir und uns allen!

      Wenn wir das Geld in Deutschland einsetzen würden… Das nenne ich Sozial!

      5 € HarzIV-erhöhung nenne ich Verscheißerung. 2 € Kindergelderhöhung Erdnüsse. Bei der Erhöhung der Rente sollen 12 Milliarden gezahlt werden – da geht in Berlin die Welt unter…

      Was auf uns noch zu kommt schaue bitte einen Beitrag von mir weiter oben … Das sind die Gefahren EU-einheitliche – Sozialleistungen auf Niveau von Portugal oder Griechenland! Rente, Arbeitslosengeld, Krankenleistungen, Ausbildung, und EU-einheitliche Beiträge und Steuern. Rechne einmal pauschal 20 Prozent von 1000 € (Gehalt in Portugal) und 20 Prozent von 3000 (Gehalt in Deutschland) Deutsche werden das 3fache bezahlen und alle werden das gleich bekommen.
      Ach ja und an den Schulden aller anderen 27 EU-Staaten werden wir uns beteiligen (EU-Bond – Ein Betrag ist nicht zu Beziffern bei 15-80 Billionen €, kein Schreibfehler, die BRD hat 2 Billionen) und an deren Investitionen (Zukunftsfond nach Junker 100-300 Milliarden, ein Drittel zahlen wir)

      Der Hauptvertreter dieser Politik ist Merkel und – oh Wunder – Schulz! Schöne Neu Welt!

      AfD wählen! EU Umbauen! Euro abschaffen!

      Deutschland zu erst!

      Gruß Paule

      1. @Paule
        „AfD wählen! EU Umbauen! Euro abschaffen!“

        .

        Das einzige was an dieser Aussage richtig ist, das ist die EU umgebaut werden muss . Fangen wir mit dem Euro an. Wenn wir jetzt den Euro abschaffen, also den Währungsraum zerstören, dann führt das in Europa zu einem Verteilungskampf, zwischen den Staaten um die verbleibenden finanziellen Ressourcen, der zwangsläufig zu einem Krieg in Europa führt. Jeder Zusammenbruch eines Währungsraumes führte bisher in der Geschichte zu Kriegen und Bürgerkriegen. Der Euro kann und sollte erhalten werden in dem Europa umgebaut wird. Europa muss zu einem demokratischen Europa der Menschen umgebaut werden. Jetzt ist ein Europa der Monopole.
        Was das Thema AfD wählen angeht. Meine Frage was sollte damit bezweckt werden und erreicht werden? Hier mal nur ein Beispiel. Die AFD wollte ursprünglich sogar den Mindestlohn beseitigen und will die Arbeitslosenversicherung abbauen. Den Mindestlohn gab es in den meisten europäischen Ländern schon seit Mitte der 90 Jahre des letzten Jahrhunderts. In jedem Land dabei in unterschiedlicher Höhe nur in Deutschland nicht. Die erste Partei die den Mindestlohn forderte war die PDS. Damals hieß es unisono von allen anderen Parteien das dies nicht gehe weil zu teuer und Arbeitsplätze gehen verloren. Erst als sich die PDS mit der WASG zur Linken vereinigte und die Linke in den Bundestag einzog erst da hat die SPD den Mindestlohn für sich entdeckt und nun haben wir ihn und wir stellen fest die ursprüngliche Forderung der Linken war richtig und kostete keine Arbeitsplätze sondern schuf sogar noch welche. Wer ein sozialeres Deutschland will muss die Linke wählen denn je stärker die Linke im Bundestag desto sozialer wird die Bundesrepublik, selbst wenn sie nicht in der Regierung ist. Je stärker die AfD im Bundestag ist desto unsozialer wird Deutschland. Es sollte jeder entscheiden was er für sich will.

      2. Hallo Karsten,

        danke für die Antwort und Frieden den Sklaven und Krieg ihren Herren.

        Was die Linken angeht, haben sie es einfach verk*ckt!
        Nicht dass sie es nicht könnten – sie wollen nicht!
        Anti-Deutsch, pro Staatsauflösung, pro EU-Einheitsstaats und damit einfach antidemokratisch und (Neo)-imperialistisch.

        Die globale Freiheit des Kapitals, das haben sie sich auf die Fahnen geschrieben!
        Ob sie es wissen?
        Ich denke schon, sie sind klug, sie müssen es wissen. Ich kenne viele von denen aus DDR-Zeiten.

        Ganz frisch Gysi geht nach Brüssel, er will „die politischen Kräfte gegen soziale Spaltung in Europa bündeln“.
        http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-12/gregor-gysi-europaeische-linke-vorsitzender

        Heißt, er ist der neue Schulz: Schuldenvergemeinschaftung (EU-Bonds), EU-Sozialleistung, Bankenrettung, pro Nato. Fremde Richter, ausländische Söldner, strengere Gefängnisse, neue fremde Armeen in Deutschland. Deutsch Soldaten an der Ostfront in der Sperrspitze, in Mali, in der Türkei, Afghanistan sowie so. Bald als Interventionsarmee in Aleppo? (Entschuldigung das musste raus, ich kenne meine Pappenheimer.)

        Karsten, es geht nicht um die Frage Mindestlohn, es geht darum ob das Volk noch der Souverän im Staate ist, also die Frage kann das Volk den wenigstens noch sprechen, zuhören tun sie ja schon lange nicht mehr, haben wir Demokratie (wenn auch ein schlechte) oder Neofeudalismis.
        Wobei der Geldadel endlich global vom Staat befreit wird und der König aus der Klasse der 8 Milliardäre kommt.

        Ich will ja nicht schlecht reden, natürlich wird auch das Volk befreit.
        Es wird einsehen das es kein Volk ist, das es keine Heimat, keine Kultur, keine Geschichte, keine Zukunft, keine Wurzel, keine eigene Sprach braucht (Pidgin-Englisch reicht vollkommen). Es wird frei um Arbeitsplätze von Grönland bis nach Timbuktu konkurrieren, sein Hausstand wird in den Tornister passen. Frau und Kinder braucht er ja nicht. Das übernehmen die staatlichen Brutanstalten. Ergebnis der ultimative Arbeitssklave – der Homukuli! Bei Bedarf Genetisch angepasst.

        Da ist mir die AfD im Bundestag mit wenigstens 33 % zur Blockierung der anstehenden Verfassungsänderungen wesentlich lieber. Es ist die letzte friedliche Chance.

        In Frieden PAule
        PS: Die Reihenfolge hat einen Sinn: „AfD wählen! EU umbauen! Euro abschaffen!“
        P.

      3. „Da ist mir die AfD im Bundestag mit wenigstens 33 % zur Blockierung der anstehenden Verfassungsänderungen wesentlich lieber. Es ist die letzte friedliche Chance.“
        .

        Hier muss ich Dir entschieden widersprechen. Wenn die AfD 33% im Bundestag hat, dann haben wir die gleichen Verhältnisse wie 1932 in Deutschlands. Wo das hingeführt hat wissen wir. Die NSDAP hatte auch keine parlamentarische Mehrheit bei der Machtübernahme 1933. Sie hatte Konservative Regierungspartner, die dann aber pö ap pö entmachtet worden sind.
        https://de.wikipedia.org/wiki/Chronologie_der_nationalsozialistischen_Machtergreifung
        Teile der CDU liebäugeln heute schon mit einer Koalition mit der AfD, denn die Mitglieder der AfD kommen zum großen Teil aus dem rechten Spektrum der CDU Was wir noch nicht wissen ist wie dann der oder die Führerin heißt, Höcke oder Petry.

  21. Also der Euro sollte in jedem Fall beibehalten werden, egal wie es nun mit der EU weitergeht an eventuellen Austritten in der Zukunft. Ich denke zumindest da haben die Nationen begriffen, dass eine gemeinsame Währung erheblich mehr Resistenz gegenüber notorischen Spekulanten wie Soros und Co bietet, als wenn jede Nation ihr eigenes Währungssüppchen kocht. Man hat seinerzeit bei der Battle von Soros gegen das englische Pfund gesehen, dass Einzelstaaten mit mit nationaler Währung durchaus gefährdet werden können.

    Was das Thema AFD angeht und die finanzielle Aufstellung vom User PAule. Zunächst hört sich das gut an, aber ohne Gegenrechnung fehlt mir da irgendwie die Absicherung. Bei der Bankenkrise gebe ich Dir zwar Recht, nur ist die Frage was ohne diese gigantischen finaziellen Stützungen an Entwicklung auf dem Plan gestanden hätte. Die Kettenreaktion, die hier im Raum gestanden hat, ist nicht gänzlich von der Hand zu weisen.
    Was die Kosten für Asylbewerber angeht, ist es von den Zahlen sicher erstmal zutreffend, soweit uns die realen Ausmaße überhaupt bekannt sind. Andererseits muss man da wohl auch den strategischen Blick hinter die Kulissen wagen. Deutschland hat weit über eine Million Männer aus Syrien aufgenommen. Eine Integration von diesen ist nahezu aussichtslos, weil diese zu erheblichen Teilen bestenfalls bis zum Grundschulniveau beschult wurden oder gar nicht lesen und schreiben können. Das sie den Anforderungen der deutschen Gesellschaft nicht gerecht werden können ist damit klar, nur stellt sich dann die Frage nach der Sinnhaftigkeit ihres Aufenthalts hier. In Syrien gibt es ja nun mittlerweile genug sichere Gebiete, wo sie leben und arbeiten könnten. Und ohne Frage würden sie dort auch gebraucht werden.
    Für mich stellt sich daher die zentrale Frage, warum die Bundesregierung so vehementes Interesse an deren Aufnahme und deren längerfristigen Verbleib in Deutschland hat. Wenn man bedenkt das die Bundesregierung während des gesamten Krieges in Syrien stets radikale und terroristische Fraktionen unterstützt hat, dann macht es durchaus Sinn eine Million syrische Männer im Asylbewerberstatus dem syrischen Militär vorzuenthalten. Denn wer in der BRD im Asylbewerberheim sitzt, kann schlecht von der SAA eingezogen werden und somit gegen die terroristischen Fraktionen in Syrien kämpfen, die von der Bundesregierung so leidenschaftlich unterstützt werden…
    Das ist meine eigene Erklärung für mich und sie muss nicht stimmen, jedoch ergäbe sie immerhin Sinn.

    1. Hallo Dietmar Winter,

      Euro erhalten Ja oder Nein hat auch mich lange Zeit nachdenklich gemacht. Schließlich ist diese Form der Währungsunion einmalig in der Welt. Warum wird im folgenden klar und warum wir das auflösen müssen.

      Eine Antwort weiß ich seit ich das hier gelesen haben:
      Titel: Das Scheitern historischer Währungsräume: Kann sich die Geschichte auch für die Eurozone
      wiederholen?
      http://www.wiwi.uni-wuerzburg.de/fileadmin/12010400/_temp_/DP_127_02.pdf

      Untersucht wurden darin die folgenden Währungsunionen:

      Lateinische Münzunion (Frankreich, Belgien, die Schweiz, Italien und ab 1868 auch Griechenland) 1865 -1927.
      Die Skandinavische Münz-/Währungsunion 1870 -1931
      Die Kronenzone 1918-1919
      Rubelzone 1998 -1991

      Die häufigsten Austrittsgründe von Staaten und damit das Scheitern der Währungsunionen waren:
      • Geringe Macht/fehlendes Mitspracherecht bei geldpolitischen Entscheidungen innerhalb der Union 19
      • Abweichende geldpolitische Ziele [der Mitglieder] 13
      • Ungleiche Bargeldverteilung innerhalb der Union 10
      • Herstellung der kompletten Souveränität / Politische Neuorientierung 8
      • Durch den Unwillen der anderen verbliebenen Mitgliedsstaaten 6

      Zitat daraus:
      „Fazit
      Aus der Geschichte lassen sich häufig Rückschlüsse auf die Gegenwart ziehen. Unabhängig von der historischen Dimension sind einige Gemeinsamkeiten für das Scheitern der vorgestellten vier Währungsräume erkennbar. Hinter den Ursachen zur Auflösungs- bzw. Austrittsentscheidung stehen stets divergierende nationale Interessen. Diese manifestieren sich in unterschiedlichen geldpolitischen Zielen und fiskalpolitischen Entscheidungen, welche sich zuerst an den nationalen Bedürfnissen und danach an den Unionsinteressen orientieren. Unterschiedliche Politiken innerhalb eines Währungsraums spiegeln sich wiederum in der Entwicklung der effektiven Wechselkurse und somit in der Wettbewerbsfähigkeit eines Landes wider. Während Länder, die aus diesem Umstand Schaden nehmen beabsichtigen, unter minimalem Verlust die Union zu verlassen, halten Profiteure am Bestehen der Union fest. Einige historische Austritts- und Auflösungsgründe könnten auch heute auf die EWU und ihre Mitglieder zutreffen. Die divergierende gesamtwirtschaftliche Entwicklung der Eurozone seit Ausbruch der Finanzkrise hat sich bisher nicht beruhigt. Das Wohlstandsgefälle zwischen dem Süden und dem Norden der EWU nimmt wieder zu und die Solidarität zwischen den Mitgliedern wird immer stärker ausgereizt. Ob und wie eine Konvergenz in Zukunft möglich sein wird, hängt stark von der Wettbewerbsfähigkeit des Südens ab. Mit steigender Heterogenität innerhalb der Union, nimmt auch die Austrittswahrscheinlichkeit einiger Länder weiter zu.“
      -Ende Zitat-
      ~
      Der Dollar ist eine Währungsunion von 50 + 3 Staaten in den die Einzelstaaten pleitegehen können und die bisher(!) funktioniert wenn man von den 20 Billionen $ Schulden absieht. :-))
      Am Jahresende erfolgt eine Abrechnung, ein Zahlungsausgleich zwischen den 53 (im Euro entspricht das den Target-2-Konten) gezahlt wird mit Gold oder Wertpapiere.
      ~
      Eine Währungsunion dieser Art wäre ich nicht abgeneigt aber gibt es die Bereitschaft anderer Staaten in Europa? Wir werden sehen.

      Im Euro erfolgt kein Zahlungsausgleich, da ist das Target-2-Konnte lediglich eine Anschreibetafel (Bierdeckel) Zahlungstag: Sankt-Nimmerlein. Jeder Wirt wäre bereits pleite.

      Zur Illustration: die Target-2 Konten der BRD betragen ca. 750 Milliarden € Guthaben, die anderen Staaten müssten uns also am Jahresende diesen Betrag in echt aushändigen (die USU-Staaten fahren echtes Gold durchs Land).

      Griechenland -72.360 Millionen, Spanien -330.188 Millionen, Italien -362.985 Millionen. Diese Staaten wären sofort pleite.
      Zu Griechenland, das ist ein Betrag zusätzlich zu den ca. 350 Milliarden oder 350.000 Millionen sonstiger Schulden, Spanien hat 115.000 Millionen normale, und Italien hat 2.300.000 Millionen € (2,3 Billionen) normale Schulden. Deutschland hat etwa 2.111.000 Millionen (2,1 Billionen) Schulden und ein Guthaben von 750.000 Millionen €.
      http://www.gevestor.de/details/die-schulden-der-eu-laender-in-echtzeit-griechenland-als-schuldenkoenig-742949.html

      Also das sind die Gründe für die geordnete Auflösung des bisherigen €-Systems.

      Gruß Paule

      1. @Paule

        .

        Wenn es eine Möglichkeit für eine geordnete Auflösung des Eros gäbe, dann währe ich der Erste der dafür ist. Nur ich sehe diese Möglichkeit nicht. Durch die Neoliberale Bankenrettung sind alle Staaten bei der EZB hoch verschuldet. Diese Schulden müssten diese Staaten übernehmen und in Euro dann zurückzahlen. Was in der dann gültigen heimischen Währung unmöglich ist. Der einzige Gangbare Weg ist in meinen Augen wenn Deutschland die Euro Zone verlässt und wieder die DM einführt. Deutschland könnte Problemlos die eigenen Euro Schulden bei der EZB zurückzahlen. Die übrigen Euro Länder könnten dann den Wirtschaftsnachteil, den sie gegenüber Deutschland durch die Deutsche Niedriglohnpolitik haben, durch Währungsanpassungen ausgleichen. Deutschland Profitiert vom Euro. Glaubst Du wirklich dass unsere „Eliten“ dazu bereit sind?

    2. Hallo Karsten,

      das Ganze ist noch etwas anders, wenn Deutschland alleine die Währungsunion verlässt, wäre Deutschland besser dran als Andere. Denn Deutschland hat innerhalb des Europäischen Zentral Bank-System über 750 Milliarden Guthaben, allein aus Target-2.
      Etwa 50 Milliarden Einlagen der Deutschen Bundesbank bei der EZB wären ebenfalls auszuzahlen.
      Und anders als es bei den anderen Ländern ist, gehört dieses Geld tatsächlich der Bundesbank als Bank des Volkes. Sie verfügt selber nochmals über ca. 50 Milliarden in Fremdwährungen und Wertpapier und etwa 130 Milliarden € in Gold.
      Bei etwa 2.100 Milliarden Staatsschulden in Euro (eigentlich Kredite bei anderen) die die BRD zum Zeitpunkt wertmäßig, nachhaltig gesichert, aufgenommen hat, könnte man damit ziemlich gut leben. Die Kreditgeber würden sich sogar freuen, sie würden dann mit weniger Währungsrisiko und mehr sicherer Zinsen leben.
      Wenn die Währung aufwertet, braucht die BRD weniger zurückzahlen.

      Das Problem sind die anderen Teilnehmer der EZB. Siehe oben die haben ihre Schulden vielfach mit dem Namen der EZB aber eigentlich der Deutschen abgesichert.
      Das heißt im Prinzip mit dem Spargeld der Deutschen. Wenn wir austreten, würde der Euro in Bodenlose stürzen. Wir würden unser Guthaben ca. 800 Milliarden € in Papier wieder bekommen, dass das Papier auf den es steht, nicht wert ist. Wir würden es überleben, die anderen nicht.
      Tatsächlich liegen die andern Länder irgendwo zwischen der BRD und Italien/Griechenland auf der Schuldenskala. Niederland und Belgien uns näher als Spanien und Portugal.
      Deshalb wäre es das vernünftigste, die Exit-Strategie für jedes Land detailliert festzulegen. Um so, den Schaden, für die einzelnen Länder, gering zu halten, das Mindeste muss aber sein die Target 1+2-Salden, möglichst schnell, auszugleichen.

      So kann man es auch im Punkt 2.3 des AfD Programms Nachlesen.
      Hier der Link: https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/05/2016-06-27_afd-grundsatzprogramm_web-version.pdf

      Fazit: Die Eurobeseitigung wird Geld kosten, vor allem Deutschland und die Niederlande. Aber die Beendigung ist unvermeidlich! (Siehe auch meine Post weiter oben) je länger wir warten um so teure wird es. Für wirklich alle!
      Sogar die Banken: Wirkliche Pleitestaaten zahlen keine Kredite mehr zurück.

      MfG Paule
      PS: Im Programm auch zu finden (Punkt 5 und 6.2), die AfD ist für Mindestlohn, staatliche Unterstützung bei Not und Arbeitslosigkeit, verstärkte Unterstützung für alleinerziehende Mütter und Väter und Familien mit Kindern, für Pflegende und Pflegebedürftige.
      PPS: Danke für Deine Antwort.
      P.

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