Rückblick auf die blutige Präsidentschaft von Barack Obama – Machtübernahme

Obwohl die Präsidentschaft von Barack Obama sehr unterschiedlich beurteilt werden dürfte, so wird im Rückblick auf diese acht Jahre in einer Hinsicht weitgehend Einigkeit herrschen: reichlich blutig waren diese Jahre.

Nachdem der schwarze Rechtsanwalt mit dem teilweise islamischen Namen Barack Hussein Obama II, der zu seiner Zeit als Staatssenator in Chicago Reden auf zwei Demonstrationen gegen George W. Bushs Krieg gegen den Irak gehalten hatte, im November 2008 zum 44. Präsidenten der USA gewählt worden war, freute sich Abner Mikva: „Wenn Clinton unser erster schwarzer Präsident war, dann ist Barack Obama unser erster jüdischer Präsident.“ Natürlich wusste er, dass Barack Obama Christ war, aber er hatte da trotzdem einen Punkt. Die steile politische Karriere von Barack Obama war außer seiner eigenen persönlichen Leistung im Wesentlichen das Ergebnis seiner Unterstützung durch einflussreiche und finanzkräftige liberalzionistische Juden und Jüdinnen aus Chicago, zu denen unter anderem die Milliardärin Penny Pritzker, die Tochter eines ehemaligen Präsidenten des Jüdischen Weltkongresses Bettylu Saltzman und er selbst als ehemaliger Rechtsberater des Weißen Hauses gehörten. Der jüdische Politikberater David Axelrod leitete wie schon zuvor seinen Senatswahlkampf auch seinen Präsidentschaftswahlkampf und Penny Pritzker organisierte die Finanzen seiner Kampagne. Rahm Emanuel, Sohn eines Mitglieds der zionistischen Untergrundorganisation Irgun, sollte Stabschef von Obamas Weißem Haus werden, und mit Joe Biden hatte Barack Obama sich jemand als Vize-Präsidenten gesucht, der zwar Katholik war, jedoch in all den Jahrzehnten seiner langen politischen Karriere nie auch nur den Hauch eines Zweifels daran gelassen hatte, dass er ein besonders glühender Freund Israels und überzeugter Zionist war.

Gleichwohl mag man bestreiten, dass es Obama besonders auszeichnete, der erste jüdische US-Präsident genannt zu werden. Auch Bill Clinton wurde vor seiner ersten Wahl zum US-Präsidenten vom damaligen AIPAC-Chef David Steiner über den grünen Klee gelobt, wobei er gleich mit offenlegte, dass AIPAC seine Wahlkampgne mit einem Dutzend Leuten an zentralen Positionen unterstützte, die danach alle große Jobs bekommen würden. Und nach der Präsidentschaft von Bill Clinton wurde auch rückblickend festgestellt, dass Bill Clinton mehr Juden in hochrangige Positionen ernannt hat als jeder andere Präsident vor ihm. Und auch Bill Clintons Nachfolger George W. Bush hatte, und sei es nur aus Angst, ihm könne es so gehen wie seinem Vater George H.W. Bush, der 1991 von Israel ernsthaft einen Siedlungsstopp gefordert hatte und im ersten Golfkrieg den irakischen Präsidenten Saddam Hussein nicht wie von Neokonservativen gefordert eliminierte, und daraufhin nach seiner ersten Amtszeit aus dem Amt gewählt wurde, eine enge Verbindung zur Organisation PNAC der jüdisch-republikanischen Bewegung der Neokonservativen entwickelt, die seine Präsidentschaft mit 9/11 und der US-Invasion des Irak wie nichts anderes prägen sollte, auch wenn PNAC-Mitgründer Bill Kristol bei der Präsidentschaftswahl 2000 zunächst John McCain unterstützte. Weiterhin war es so, dass Obamas wesentliche Wahlgegner von 2008 reichlich jüdische Unterstützung hatten. Hillary Clinton, Senatorin aus dem jüdisch geprägten Wall-Street-Heimatstaat New York, hat bei den Vorwahlen 2008 mehr jüdische Stimmen als Obama bekommen und wurde insbesondere vom jüdischen Establishment unterstützt, während Obams Hauptwahlgegner 2008 McCain ohnehin der Liebling der Neokonservativen schlechthin war. Der einzige Kandidat, der 2008 in den Vorwahlen einen nennenswerten Stimmenanteil erreichte und nicht engstens mit der Israel-Lobby verbunden war, war der libertäre Abgeordnete Ron Paul, der auf der republikanischen Spur eine prinzipielle Kampagne gegen das Establishment ähnlich der von Pat Buchanan 1996 fuhr. Obama selbst erklärte auf der AIPAC-Konferenz 2008, wie sehr er sich Israel und dem israelischen Wunsch nach Frieden verbunden fühlt.

Und trotzdem, oder gerade deshalb, traute die Israel-Lobby, deren tatsächliche Wirkmächtigkeit zur Zeit des Amtsantritts von Obama trotz des 2006 erschienenen Buches von Mearsheimer und Walt dazu noch als eine „antisemitische Verschwörungstheorie“ galt, Obama nicht über den Weg, wobei da meist angeführt oder vorgeschoben wurde, dass zum Freundeskreis von Obama auch Rashid Khalidi, der US-amerikanisch-palästinensische Historiker und Direktor des Nahost-Instituts der Columbia University, wo Obama auch studiert hatte, gehörte, denn wenn jemand palästinensische Freunde habe, dann könne er kaum 100% Pro-Israel sein. Besonders deutlich wurde das Misstrauen dadurch, dass der von der Israel-Lobby dominierte US-Kongress kurz vor der Wahl 2008, als wahrscheinlich war, dass Obama gewinnen würde, eine formelle Gesetzesergänzung im „Naval Transfer Act 2008“ verabschiedet hat, mit der der zukünftige US-Präsident verpflichtet wurde, Israels Qualitative Militärische Überlegenheit (QME) zu garantieren.

Obamas Sieg bei der Hauptwahl der Präsidentschaftswahl 2008 war klar und deutlich. Mit fast 10 Millionen Stimmen – mehr als sieben Prozent – Vorsprung kam Obama auf 365 Wahlmännerstimmen, während sein republikanischer Gegner John McCain gerade einmal auf 173 kam. Obamas Wahlsieg löste auch im Ausland, unter anderem in Europa und Deutschland, große Begeisterung aus. Auch die UNO-Vetomächte Russland und China sahen der Präsidentschaft von Obama nach der desaströsen Zeit von George W. Bush reichlich positiv entgegen. Günstig für Obama war obendrein, dass es der demokratischen Partei, zu der Obama gehört, bei den Kongresswahlen 2008 zudem gelungen war, ihre 2006 errungenen Mehrheiten in beiden Kammern, Senat und Abgeordnetenhaus, nicht nur zu verteidigen, sondern auf jeweils fast 60% auszubauen.

Nach seiner Wahl bestanden Obamas außenpolitische Aufgaben im Wesentlichen darin, den USA ein freundliches Gesicht zu geben und die unter seinem Vorgänger beschädigten Beziehungen der USA zu anderen Staaten wieder zu verbessern, die von seinem Vorgänger begonnenen teuren Kriege in Irak und Afghanistan zu beenden und die US-Besatzungstruppen von dort heimzuholen sowie einen dauerhaften Frieden im israelisch-palästinensischen Konflikt durch eine Zweistaatenlösung zu vermitteln, wofür Obama als grundsätzlich Verständnis für die Sorgen und Bedürfnisse aller Seiten zeigender toleranter Politiker, der anders als sein Vorgänger gewiss keinen Kreuzzug gegen Muslime führen wollte, bestens geeignet schien. Obamas dringendste innenpolitische Aufgaben wurden darin gesehen, die aufgrund der Finanzkrise eingebrochene US-Wirtschaft wieder in Schwung zu bringen und eine umfassende Krankenversicherung für alle US-Amerikaner einzuführen. An Personal standen Obama dafür, abgesehen von Hillary Clinton, die Obama aufgrund eines Deals mit ihr während der knappen demokratischen Vorwahlen zur Sicherung seiner Nominierung als Außenministerin nehmen musste, im Großen und Ganzen eine vom jüdischen Citibank-Manager Michael Froman gestellte Liste mit Vorschlägen für seine Kabinettsmitglieder, an die er sich einschließlich des von seinem Vorgänger George W. Bush übernommenen Republikaners Robert Gates als Verteidgungsminister weitgehend hielt, sowie Leon Panetta, den er selbst als CIA-Chef aussuchte, sowie einige von ihm selbst ausgesuchte Sonderbeauftragte wie etwa George Mitchell für Frieden im mittleren Osten und Richard Holbrooke für Afghanistan und Pakistan zur Verfügung.

Die Lage war mit der Finanzkrise und zwei laufenden großen Kriegen in Irak und Afghanistan zwar schlecht, doch schienen die vor Obama liegenden Aufgaben trotzdem nicht allzu schwierig und keineswegs unlösbar. Und die Aufgabe, die Beziehungen der USA zu anderen Staaten wieder zu verbessern, hatte Obama praktisch schon im Vorfeld mit seinem blendenden Lächeln gelöst.

Was also sollte mit Obamas Präsidentschaft schief gehen können?

(Der zweite Teil der Serie findet sich hier: Rückblick auf die blutige Präsidentschaft von Barack Obama – erste Jahre)

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17 Gedanken zu “Rückblick auf die blutige Präsidentschaft von Barack Obama – Machtübernahme

  1. Zurecht wirft dieser Blog mit seiner Ausrichtung einen besonderen Blick auf Obamas Umgang mit den zionistischen Bestrebungen, insbesondere, ob Ibama nicht selbst Teil dieser zionistischen Bestrebungen ist.

    Das ist alles schwer zu beurteilen, insbesondere weil selbst Trump nach seiner Attacke auf die UN-Resolution 2334 oder die Absicht, die US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen, schwer einzuschätzen ist.

    Womöglich geht es – wie so oft – auch nur darum, ordentlich für Verwirrung zu sorgen. Auf alle Fälle begrüße ich die jetzige Situation, führt sie doch zu einer Auseinandersetzung und vielen Fragestellungen, die zuvor alle mit dem Wieselwort ‚Antisemitismus‘ abgewehrt wurden. Wer hin und wieder die Bundespressekonferenzen verfolgt, der bekommt auch mit, dass die deutsche Bundesregierung auch sehr klar Stellung bezieht (Man muss da die die BPK verfolgen, da diese Thematiken eigenartigerweise nicht von den Medien aufgegriffen werden. Erst gestern sah ich dazu einen Bericht im heute-journal.)

    P.S. Obama ist Christ? Was hält er eigentlich davon, dass Paulus in die Synagogen ging und Juden das Evangelium von Jesus Christus predigte? Das kann man z.B. gut in der Apostelgeschichte nachlesen im Kapitel 14, die Verse eins bis sieben. Ich weiß, viele sträuben sich, wenn es religiös wird. Doch die aktuellen Fragen sind ohne Religion nicht zu verstehen. Netanjahu beruft sich nur auf die Religion: „Wir sind nicht wie Belgien, das eine Kolonie im Kongo errichtet. Wir sind wie Belgier in Belgien. Die Verbindung des jüdischen Volks zur Westbank reicht 4000 Jahre bis zum Stammvater Abraham zurück. Natürlich erkennen wir an, dass auch ein anderes Volk auf diesem Land lebt, auch wenn es Tausende Jahre später kam. Wir wollen sie nicht vertreiben. Aber sie wollen uns vertreiben, aus dem ganzen Land!“ Und dieser Anspruch gilt nicht nur für die Westbank, sondern zumindest für alles Land, welches an Abraham verheißen wurde, wie eben auch die syrischen Golan-Höhen, weitere Teile Syriens (zu biblischen Zeiten: Baschan) … Ich stelle jedem Juden, der die Landnahmepolitik Israels unterstützt die Frage, wann denn Schluss ist? Ist mit Baschan alles vorbei? Oder muss da noch mehr Land eingenommen werden? Und von jeden Juden, der sich da immer noch auf die Religion berufen will, fordere ich auch das Halten der 613 jüdischen Gebote ein. Das ist eben immer weniger gegeben. Auch das Judentum wird immer säkularer und benutzt die Religion nur noch.

  2. Die Frage ist doch, warum die Zionisten 2008 letztlich für Obama und nicht für die superzionistische Clinton votierten?

    Einserseits wollte man die Kriegsverbrecherära von Bush II. unsichtbar machen, ohne diese aber beenden zu müssen. Das wäre mit der zu offensichtlich prozionistischen Clinton nicht möglich gewesen. Also baute man einen Hoffnungsträger auf, schmückte ihn mit dem Friedensnobelpreis als Vorschusslorbeer und konnte so getarnt unter diesem Deckmantel ganz ungestört den Sturz von Libyen, Ukraine usw. vorwärtstreiben. Zur Sicherheit flankierte man den nicht ganz linientreuen Obama mit Joe Biden als Vize und mit der Clinton als Außenministerin.

    Und das funktionierte auch so gut, daß man den superzionistischen Parteigänger McCain 2012 die Wahl gegen Obama verlieren lassen konnte, ohne die Kriegsära abbrechen zu müssen, da auch McCain zu offensichtlich ein Superzionist ist.

    Nachdem Obama sich aber in Syrien wankelmütig zeigte und die Kriegsfurie der Zionisten zu erlahmen drohte, musste eine absolut linientreue Kraft ans Ruder ins Weiße Haus gebracht werden: Hillary Clinton, um die Kriegsfurie erneut zu beleben, ja mit der Clinton geradezu zu personifizieren.

    Das ging gründlich schief. Und es besteht für die Zionisten nun tatsächlich die Gefahr, dass die USA keine neuen Kriege vom Zaun brechen und den Honig des Friedens kosten wollen.

    Für Eretz Israel ein gewaltiger Schlag. -Man schaue sich nur einmal das herablassende Urteil des Zionisten Netanjahu zu dem Treffen in Paris an, wo sich hochrangige Politiker aus 70 Staaten trafen, um den Frieden in Nahost zwischen Palästina und Israel zu erörtern. Dieses überaus arrogante Urteil von Netanjahu zeigt doch schlaglichtartig was diese Leute von Frieden und anderen Sichtweisen halten: nichts!

    1. Hans

      Das zionistische Machtsystem ist nicht monolithisch. Die Protagonisten und Fraktionen der zionistischen Machtkonfiguration streiten sich auch untereinander wie die Teufel. 2008 hat Obama sich in den Vorwahlen haarscharf gegen Clinton durchgesetzt. Das hat er aber nicht aufgrund größerer Unterstützung bei der zionistischen Machtelite, denn die hätte mehrheitlich lieber Clinton gehabt, sondern aufgrund größerer Unterstützung bei vielen einfachen Vorwählern der Demokraten. Dazu muss man sagen, dass die Leute, die Obama ins Rennen geschickt haben, durchaus klug agiert haben, gerade diesen Kandidaten aufzustellen:

      Schwarzes Gesicht und weißer Lebenslauf, muslimischer Name, christlicher Glaube und jüdische Freunde, und dann war er noch ein Verfassungs- und Bürgerrechtsanwalt mit sauberem Leumund und einem Lächeln, das Frauen begeisterte, der auch schon mal eine Rede auf einer Demo gegen den Irakkrieg gehalten hat, aber den Krieg gegen Afghanistan für richtig befunden hatte. Da war für viele was dabei, die ihre Hoffnungen und Träume in einen Kandidaten projizieren wollten. Beliebt war er und schwer zu schlagen, und eigentlich schien das Risiko seiner Präsidentschaft aufgrund seiner langjährigen jüdischen Spansoren für die Lobby auch tragbar, wenngleich Clinton von der Lobby natürlich schon besser eingenordet war. McCain, den Kandidaten der Republikaner, hätten zwar viele in der Lobby auch gern an der Macht gesehen, aber noch ein Neocon-Kriegstreiber an der Macht war einfach nicht durchsetzbar, und hätte vermutlich die Beziehungen der USA zum Rest der Welt weiter ruiniert, was auch nicht im Interesse der Lobby gewesen wäre. Also ist die Lobby dann mit dem unkonventionellen liberalzionistischen Kandidaten Obama gegangen.

      So ist Obama an die Präsidentschaft gekommen.

      1. Hans

        Es gibt Zahlen, aber die sind wenig aussagekräftig:

        http://www.opensecrets.org/pres08/

        2008 war noch vor der Citizens United Entscheidung, und so gab es deutliche Limits, was und wie jemand spenden durfte. Heute sind PACs dagegen frei, große Spenden anzunehmen, müssen bloß anschließend sagen, wieviel sie von wem bekommen haben.

        Im Allgemeinen heißt es, Clinton lag beim frühen Sammels von gebündelten Großspenden 2007 klar vorn, doch Obama hat sie 2008 mit unzähligen Kleinspenden überholt. Ein Geheimnis könnte dabei sein, ob es für einen Großspender machbar ist, unzählige Kleinspenden unter erfundenen Namen zu machen, und so die Regeln gesetzesbrecherisch zu umgehen.

        Eine andere Möglichkeit, Spendengesetze zu umgehen, besteht übrigens darin, seine Wahlkampagne selbst zu finanzieren. Man darf von seinem eigenen Geld für eigene Wahlwerbung soviel ausgeben wie man will. Möchte man Großspender verschleiern, können die mit einem Geschäfte machen, die natürlich überhaupt nichts mit der Wahl zu tun haben. Also, mal angenommen, ich habe eine Immobilie für 100 Mio Dollar gebaut, und nun steht die Stückweise in der Zeitung, so dass ich, wenn ich alles verkauft habe, damit 300 Mio Dollar einnehme und somit 200 Mio Dollar Gewinn gemacht habe. Möchte nun jemand, der sehr zahlungskräftig ist, dass ich gut bei Kasse bin, etwa mit dem unverbindlichen Hintergedanken, dass ich mal angekündigt hatte, irgendwann vielleicht mal an einer Präsidentschaftswahl teilnehmen zu wollen, könnte er mir einfach die ganzen Immobilien abkaufen, und er würde nirgendwo als Spender auftauchen. Meine Kunden offenzulegen, wäre ich nicht verpflichtet. Das könnten im Grunde sogar Ausländer sein. Ich könnte dann sogar noch ein Wahlkampfargument draus machen: ich finanziere meinen Wahlkampf selbst und bin deshalb unabhängig von Lobbyisten.

        Aber wichtiger und teurer dürfte es als Kandidat ohnehin sein, einflussreiche, schlagkräftige und reichweitenstarke Medien hinter sich zu bringen. Sich in klassische Medien zum Zweck der Wahl- und Politikbeeinflussung einzukaufen, kann, wenn es überhaupt mal was zu kaufen gibt, wie gerade, wo der Besitzer von Time Warner seine Propagandaklitsche einschließlich CNN für die Kleinigkeit von rund 85 Mrd Dollar an die Telefonfirma AT&T verkaufen will, richtig ins Geld gehen und obendrein politische Genehmigungen erfordern. Gehören einem keine Medien, läuft man als Kandidat derjenigen, denen die Medien gehören, ist also nicht selbständig.

        Bei Obama vs Clinton 2008 gab es einen deutlichen Aspekt von Chicago gegen New York was die hinter den demokratischen Kandidaten stehenden Medien- und Geschäftsnetzwerke angeht. Die Republikaner sind demgegenüber geschäftlich traditionell in den Süd- und Flyover-Staaten besonders stark.

  3. Der große Hoffnungsträger Obama mit seinem „yes we can!“ verblasste sobald er im Oval Office eintraf. Lag dort ein Erpressungsschreiben parat, welches ihn gefügig machte?

    Solche Handlungsanweisungen sollen wohl auch im Bundeskanzleramt liegen. Hat Egon Bahr nicht darüber berichtet?

    1. Kurt

      Nein, das läuft anders. Die zionistische Lobby beherrscht die Massenmedien und Hollywood, Wall Street und einige weitere Branchen der Geschäftswelt sowie den Kongress und nennenswerte Teile der Justiz. Zu Obamas Amtsantritt beherrschte die zionistische Lobby auch noch weite Teile des Staatsapparates, insbesondere viele hochrangige Posten in Militär und Geheimdiensten.

      Da braucht es kein Erpressungsschreiben an einen frisch gewählten Präsidenten mehr. Es reichen da Zeitungsartikel wo Worte wie Impeachment oder One Term drin stehen. Erinnerungen an JFK wären schon ungebührlich grob, da darf ein Präsident, der mit dem Gedanken spielt, ungezogen zu werden, selbst drauf kommen. Obama scheint da drauf gekommen zu sein und soll mal auf kritische Vorhaltungen eines Freundes gesagt haben, er möchte nicht so enden wie MLK.

      1. „Nein, das läuft anders. Die zionistische Lobby beherrscht die Massenmedien und Hollywood, Wall Street und einige weitere Branchen der Geschäftswelt sowie den Kongress und nennenswerte Teile der Justiz.“

        .

        Vollkommen richtig. Das nennt man auch den „tiefen Staat“, denn das ist das System das herangewachsen ist und langläufig unter „Kapitalismus“ läuft . Wenn man das verändern will gibt es zwei Möglichkeiten.
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        1. Man macht es wie Erdogan und entfernt mit Gewalt alle „Verdächtigen“ ohne Rücksicht auf Verluste. Selbst wenn man damit potentielle Verbündete verprellt. Die Kurden und die Linken Kräfte.
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        oder
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        2. Nachdem wir die Gewalt über unsere Medien wieder gewonnen haben, wo wir auf dem Weg sind, gewinnen wir die Gewalt über unser Bildungssystem wieder.

    2. Sehr geehrter Kurt, solche Kreaturen, wie Obama, die brauchen nicht Erpresst zu werden, sie gehen ihren Weg, nach oben und werden auf jeder Stufe, von den Herren“menschen“ Dynastien, Hand selektiert. Aller-dings, hat er mit Sicherheit, die Handlungsanweisungen, seiner Chefs, in Form eines Exposés, der Rank cop, auf seinem Schreibtisch vorgefunden, die restlichen Befehle, erreichen ihn dann, jeweils Situation abhängig.

    3. „Die zionistische Lobby beherrscht die Massenmedien und Hollywood, Wall Street und einige weitere Branchen der Geschäftswelt sowie den Kongress und nennenswerte Teile der Justiz. “

      Hallo Einparteibuch,

      Im Sputnik steht zu den NPD-Verbot-FakeNews-Verbreitern:

      „​Außer den Online-Editionen des Spiegel-Magazins und der „Zeit“ haben laut der „Berliner Zeitung“ auch die „Neue Zürcher Zeitung“, die „Frankfurter Allgemeine Zeitung“, das „Erste“ der „Stern“ und der „Mitteldeutsche Rundfunk“ zunächst das angebliche Verbot der NPD verkündet.“

      Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20170117314151276-npd-verbot-falscheilmeldungen/

      Heißt das im Umkehrschluss, dass gerade jene Medien zur Achse der in Deutschland von den Netzwerken Unterwanderten (siehe Ihr Zitat oben) zählen?

      Mit besten Grüßen,
      Johannes

      1. Johannes

        Nein, die Schkussfolgerung ist falsch. Diese Medien wollten nur besonders schnell sein und haben deshalb die Meldung verbreitet, ohne die Verlesung des ganzen Tenors abzuwarten.

        Sie haben also unsauber gearbeitet und werden dafür nun zurecht verspottet. Der Umkehrschluss, das deshalb gerade „jene Medien zur Achse der in Deutschland von den Netzwerken Unterwanderten“ zählen, geht zuweit, denn unsauberes Arbeiten gibt es auch in anderen Medien. Der Fehler war hier auch sicher keine Absicht, auch wenn die Auswahl der Fake-News-Verbreiter in diesem Fall schon einen hübschen Teil der gesteuerten Medien umfasst, und man sicher darüber philosophieren kann, ob eine Geisteshaltung, wie sie die Journalisten der gesteuerten Medien an den Tag legen, solche Fehler wahrscheinlicher macht.

  4. „2. Nachdem wir die Gewalt über unsere Medien wieder gewonnen haben, wo wir auf dem Weg sind,…“

    Wirklich? Denn wenn ich mir dazu die Thematik Verlinkung und Fake-News anschaue glaube ich, dass wir bald auch noch das letzte Fitzelchen Gewalt über die Medien verloren haben werden.

    1. Das beste Medium ist doch immer noch der Mund; mit dem sich übrigens ganz kostenlos ein freundliches Lächeln versenden lässt. Aber wenn die Menschen da draußen sich lieber hinter ihren albernen Spielzeugen verstecken anstatt miteinander zu reden, ja dann haben die „Medien“ natürlich leichtes Spiel.

    2. @Andreas Schuster
      „Wirklich? Denn wenn ich mir dazu die Thematik Verlinkung und Fake-News anschaue glaube ich, dass wir bald auch noch das letzte Fitzelchen Gewalt über die Medien verloren haben werden.“

      .

      Das ist das letzte Aufbäumen eines schwer angeschlagenen Gegners. Das müssen wir verhindern, mit allen Mitteln. Das ist richtig
      Übrigens noch etwas zum Thema „Tiefer Staat“. In meinen Augen eine sehr interessante Analyse.
      https://de.sputniknews.com/politik/20170117314154690-us-nomenklatura-trump-russland/

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