Syrische Armee implementiert nun doch militärische Lösung im Wadi Barada

Nachdem die letzte Waffenstillstands- und Versöhnungsvereinbarung dadurch zusammengebrochen ist, dass Terroristen gestern den Koordinator des Versöhnungskomitees für das Wadi Barada auf dem Rückweg von einer Besprechung mit ihnen hinterrücks erschossen haben, und die Terroristen im Wadi Barada sich damit als völlig unberechenbar und vertragsunfähig gezeigt haben, hat die syrische Armee heute mit der Implementierung einer militärischen Lösung für das Wadi Barada begonnen.

Am Sonntag hat die syrische Armee Al Masdar News zufolge zunächst die direkt südöstlich der Wasserquelle von Ayn Al Fijeh gelegene Ortschaft Ayn Khadar eingenommen. Al Manar meldete anschließend, dass die syrische Armee auch die Anhöhe Ras Sira eingenommen hat, die Ayn Al Fijeh und den westlich davon gelegenen Nachbarort Deir Moqren von Norden her überblickt.

Die zur Reparatur der Wasserversorgung von Damaskus ins Wadi Barada entsandten Techniker mussten sich aufgrund der Entwicklung unverrichteter Dinge zurückziehen, so dass nun immer noch nicht klar ist, wann die von Terroristen aus Wut über die Niederlage ihrer Kumpane in Aleppo sabotierte Wasserversorgung von Damaskus wiederhergestellt werden kann. Die sich im Wadi Barada aufhaltenden Terroristen ihrerseits haben unterdessen angekündigt, das Wasserwerk in Ayn Fijah und die in Tunneln verlaufenden Wasserleitungen nach Damaskus sprengen zu wollen, um sich dadurch an der Bevölkerung von Damaskus für ihre fehlende Unterstützung für den Terrorismus zu rächen.

Nachtrag: In Husseiniyah im Westen des Wadi Barada soll angeblich die syrische Flagge gehisst worden sein.

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47 Gedanken zu “Syrische Armee implementiert nun doch militärische Lösung im Wadi Barada

  1. Live Parteibuch
    SAA hat Zeit mit Verhandlungen verloren. Eine ruhige Integration geht immer besser wenn weniger Menschen dafür gestorben sind. Jetzt wird eine Versöhnung nicht mehr möglich sein und trotz einen militärischen Sieges wird in Barada Tal unzufriedene Bewölkerung wohnen.
    Interessant zu sagen, dass General welche gestern erschossen würde, ist seit Jahren pensioniert und ist in Ayn al Fiyed geboren und genoss Höhe Ansehen unter Bewölkerung von Wadi Barada. Islamisten behaupten dass Hissbolah in erschossen haben.
    Sonst in Palmira sind SAA Kräfte vorgerückt und sind jetzt 40 Km von Stadt entfernt. Aber es gibt Zeichnen, dass zuerst werden Oel Felder nördlicher eingenommen.
    Grösste Problem ist in Dair el Zoir entstanden. Dort hat IS Verteidigungsminister Linie durchgebrochen und wichtige Strasse von Flughaffen abgeschnittenes. Seit heute morgen versucht Rep. Garde eine Gegenofensive.

    1. Also ich hoffe auch, das die Truppen nicht weiter nach Osten ziehen auf Palmyra zu, sondern nach Norden in die Gasfelder abbiegen: Es ist kalt in Syrien.

      So wie es aussieht, beherrscht die SAA/Hizbolla die Berge rings ums Tal des Wadi Barada. Die Bewegung der Terroristen dürfte mächtig eingeschränkt sein, hoffen wir mal, das es den Terroristen schwer fallen wird, diese Pläne um zu setzen.

      1. Ich finde auch, dass Palmira hat gar keine strategische bedeutung. Wenn SAA nicht versuchen wird zu Deir ez Zoir vorzustossen ist Palmira nur eine geschlossene gasse. Ich teile Deine Meinung, dass Gas und Oel Felder sollten Ziel sein. Es ist auch fraglich wie sich Truppe in Deir ez Zoir halten werden. wenn SAA gezwungen wird 200 km durch Wüste zu marschieren und nacher Linie zu halten, dann sehe ich schwarz.
        Wadi Barada ist abgeschlossene sache. Ich hoffe, dass SAA gesamte Region zu Grenze jetzt aufreumt.

      2. zgvaca
        Es ist auch fraglich wie sich Truppe in Deir ez Zoir halten werden. wenn SAA gezwungen wird 200 km durch Wüste zu marschieren

        Da gebe es noch 2 andere Möglichkeiten:
        Die SAA marschiert ohne Feindkontakte durch die Wüste.
        Die 2. aber eher unwahrscheinlichere, die SAA macht einen Deal mit den Kurden und sie gehen zusammen von Nordosten vor. Da sind es wohl nur 30-40km zum Teil fast nur Wüste, damit wäre das Thema Deir ez Zoir aber komplett.

        Auch möglich, die SAA verstärkt ihre Angriffe auf die Öl- und Gasfelder und macht sogar Andeutung, Palmyra nördlich zu umgehen, so dass die ISIS gezwungen ist Leute in Deir ez Zoir ab zu ziehen.

        Ansonsten wie viele Enden gab es schon da am Euphrat und immer war es kein Ende. Dann wäre wohl die wahrscheinlichste: Von Darra aus ist man schon ziemlich weit an der Jordanischen Grenze entlang gekommen. Dann wollen die Iraker zur Syrischen Grenze vorrücken, die Syrische Armee könnte dann zum Euphrat vorrücken und dann entlang des Euphrats Richtung Deir ez Zor, dann reden wir aber über Monate, wenn nicht Jahre

    2. „(..)trotz einen militärischen Sieges wird in Barada Tal unzufriedene Bewölkerung wohnen“

      Dann muss man sie eben vor die Wahl stellen, zufrieden zu sein und dafür am Leben bleiben zu dürfen oder aber weiterhin unzufrieden aber dafür im Grab zu sein. Das wirkt bei den Menschen oft wahre Wunder und ganz schnell stellt sich selige Zufriedenheit ein.

      1. Eine Menge dieser „Unzufriedenen“ befinden sich bereits in Europa und feuern von dort die Terroristen aus dem Barada-Tal an. und verbreiten die übliche Al-Kaida-Propaganda. Viele davon sind über ganz Deutschland verstreut.

      2. Ich frage mich, ob nicht die Rute von Aleppo, entlang des Assad Lake, nicht die sichere Rute nach Dair el Zoir ist und ob die Sprengungen von historischen Objekten in Palmyra, nicht eine bewuste Provokation war um die SAA in ein Gebiet zu locken, in denen der IS einen Vorteil hat.

  2. In der Deir ez-Zor soll es wirklich sehr kritisch aussehen. Weiß das Parteibuch mehr darüber?

    1. Danke Stiller Leser! Ich bin dennoch beunruhigt was Der Ezor angeht. Die Infos die ich habe sprechen von einem Kampf auf Messers Schneide mit zum Teil massiven Geländeverlusten. Verliert man an Boden ist das nicht in jedem Fall schlimm. In einem Kessel sieht das jedoch anders aus. Der Flughafen ist extrem wichtig für die Versorgung und die Verteidigung der Stadt. Die republikanische Garde mit ihrem drusischen General sind mit das Beste was Syriens Armee zu bieten hat. Diese Einheiten sollte nicht verheizt werden. Hoffentlich dreht sich das Blatt schnell wieder…

    1. Die DWN sind für mich (und andere) nicht mehr lesbar.
      Sie fordern eine Registrierung und Bezahlung.
      Deshalb bringt es nichts, dorthin zu verlinken.

      Ich verstehe ja, dass immer mehr Zeitungen für ihre Online-Ausgaben Geld haben wollen. Aber so werden sie halt nicht mehr gelesen.

      1. Aus den DWN

        >>>
        Der scheidende CIA-Direktor John Brennan hat den künftigen US-Präsidenten Donald Trump wegen dessen Kritik an den Geheimdiensten angegriffen. Wenige Tage vor der Amtseinführung von Trump warnte Brennan den Republikaner am Sonntag in einem Interview mit dem Sender „Fox News“, Russland nicht zu schnell freizusprechen. Trump müsse beachten, was er sage – und stets die Konsequenzen bedenken. „Spontaneität ist nichts, was nationale Sicherheitsinteressen schützt.“
        ——–
        Trump hatte den US-Geheimdiensten vorgeworfen, Informationen zu kompromittierenden Dossiers gegen ihn gestreut zu haben. Er warf ihnen sogar Nazi-Methoden vor. Brennan nannte diese Trump-Aussage ungeheuerlich. Es sende kein gutes Signal in die Welt, wenn der künftige Präsident seinen eigenen Geheimdiensten nicht vertraue.
        >>>

        Soso.

        Aber wenn die Geheimdienste ein „Dossier“ an die Öffentlichkeit lancieren, welches den eigenen Präsidenten mies aussehen lassen soll, dann sendet das ein gutes Signal an die Welt? 🙄

      2. Freut euch nicht zu sehr über Trump.
        Er ist immernoch ein Teil der Strategie.
        Und diese Strategie lautet die USA dämmt China ein, die EU dämmt Russland ein. Bloss wie ohne Krieg?

        Das Problem dabei ist, die NATO.
        Im Kriegsfall der EU – Russland, stecken die Amis bis zur Halskrause mitten im Krieg und die USA kann sich nicht um China kümmern. Also tritt man aus der Nato aus oder man gründet ein neues Bündnis bzw eine EU-Armee. Das momentan sieht nach Austritt aus. Den Trump hinterfragt ja alles was an Strukturen besteht. Und die EU ändert nix an ihrer aggresiven Position

        Man suggeriert der Bevölkerung beide Parteien ( EU / USA ) können nicht mehr miteinander, aber wir wissen doch, sie können nur miteinander.

        ganz ganz gefährlich Geschichte alles
        Wenn die Verträge der NATO geändert werden ……..
        oder die Amis austreten kommen wir in die heiße Phase

      3. Problem
        „Das Problem dabei ist, die NATO.“

        Ich würde das gar nicht so hoch hängen, wie Du. Die USA nimmt über die NATO viel Einfluss auf Europa und hat z.B. die osteuropäischen Länder damit gelockt, das man die Verteidigung übernimmt. Die baltischen Länder haben praktisch kein Militär und verlassen sich darauf, das die NATO die Verteidigungskosten tragen. Man malt ein Schreckensszenarium an die Wand von einer bevorstehenden Russlandinvasion, bezahlt aber für die Truppen keinen Cent. Politisch war das ja sogar so gewollt.

        Nun stellt natürlich Trump die Frage: wieso bezahlen die Baltischen Länder so wenig und die USA fast alles. Wenn also die baltischen Länder selbst für die Verteidigung zahlen sollen, ware das aus Sicht einer stärkung der USA logisch oder Afganistan, wieso trägt die USA die Hauptlast, wo sie doch am weitesten weg ist, also die geringsten Interessen hat. Oder wieso hat Deutschland immer noch Verteidigungskosten unter Durschschnitt.

        Für mich stellt Trump die NATO nicht in Frage, er will die Kosten nur mehr verteilen und das wird Europa bald merken.

      4. „Für mich stellt Trump die NATO nicht in Frage, er will die Kosten nur mehr verteilen und das wird Europa bald merken.“

        Die suggeriert der Bevölkerung beide Parteien ( EU / USA ) können nicht mehr miteinander

        Trum sagt: „wir werden ausgenutzt + Handelskrieg“
        EU sagt: „Despot, unfähig usw“

        Aber wir wissen doch, sie können NUR miteinander.

  3. Der Zerfall der Nato ist überfällig, denn der Warschauer Pakt existiert ja auch nicht mehr.
    Deutschland sollte neutral werden,
    denn für die Flüchtlinge wird genug bezahlt(hoffentlich nicht mit mehr Attentaten).
    Vielleicht wird Trump der neue Gorbatschow, grins.

    1. Rumulus
      „Der Zerfall der Nato ist überfällig, denn der Warschauer Pakt existiert ja auch nicht mehr.
      Deutschland sollte neutral werden,“

      Ja klingt gut, nur an der Realität weit vorbei.
      Die EU fliegt nahezu auseinander, das Geld wird knapp Im Augenblick sind die Zinsen niedrig, das entspannt die Lage, dafür ist das Wachstum nahezu 0, das bewirkt das Gegenteil. Irgendwann muss es aufwärts gehen, das treibt die Zinsen. Da es aber nur auf sehr geringen Niveau passiert.

      Kurz die EU ist ein Pulverfass. So lange es noch etwas zu verteilen wird es nicht auseinanderbrechen. Ende des Jahres macht Frankreich Kassensturz, eventuell Deutschland. Trump will mehr Geld von den EU-Ländern. Dann könnte viele Länder überlegen den türkischen Weg zu gehen also weg von der EU rein in den Eurasischen Verbund. Griechenland durchaus Italien, Bulgarien, Rumänien und wenn die gehen könnte es auch fürs Baltikum interessant werden, einen Wechselwindchen scheint da auch schon zu wehen.

      Wir sehen es an der Türkei, die NATO ist die Zwangsklammer, die dieses Westeuropäisches Eroberungsreich zusammen hält. Ein Schreckgespenst, was dieses kolonialisierte Reich zusammenhält (Putin) wird nur über die NATO funktionieren.

      Auch wenn es Schwachsinn ist, wird man wohl eher an der NATO als an der EU festhalten. Auch wenn es militärisch weniger Bedeutung hat, es geht darum, das teuer erkaufte Territorium des ehemaligen RGW-Raums zu sichern.

  4. Der Kampf ums Wasser ist noch voll in Gange..

    Ich werde ne Flasche Wein aufmachen sobald das Wasser dort wieder sprudelt.
    Unglaublich welche Durchtriebenheit Menschen an den Tag legen können.. Wie verblendet kann jemand sein um Millionen vom Wasser abzuschneiden

    1. Ja. leider sind problemen in Deir ez Zoir von Minute zu Minute grösser. Luftwaffe ist machtlos. Angeblich bekommen IS Truppe Meldung wenn Flugzeuge abheben und haben genug Zeit Positionen zu wechseln. Flughaffen ist abgeschnitten. Versorgung wird jetzt noch schwiriger. Keine Hilfe in sicht. Angeblich beteiligen sich 12000 Islamisten an angriffen. Meistenz von ihnen aus Irak.

  5. Um Ostaleppo sollen SAA & Friends um die 35K Mann gehabt haben.
    Die sollten mal langsam aus dem Urlaub zurückkehren um Richtung Deir Ezzor, Palmyra und Wadi Barada mit dem Aufräumen *** beginnen.

  6. Und angeblich sollen 14.000 ISIS-Kämpfer an der Offensive beteiligt sein.
    Kann das sein?

    Fakt ist, angesichts der angekündigten SDF-Offensive Richtung Deir ez Zur wäre es notwendig für ISIS, die Enklave endlich zu nehmen.
    So lange die SAA und Allies dort eingekesselt und in Defensive sind, war das nicht so wichtig, strategisch
    Bisher gab es einen heldenhaften Abwehrkampf, und die Alternative ist klar: halten, oder sterben, das muss ein sehr spezielles Klima sein.

    Mal sehen, wie viel Luftunterstützung möglich ist, und wie viel sie ausrichten kann.

  7. Beten und das Beste wünschen. Mehr geht leider nicht-
    Kann mir nicht vorstellen das die Verteidiger jetzt einknicken, sie wissen genau was ihnen bei verlorener Schlacht blüht..

  8. Keine Panik wegen Deir ez Zor. Auch wenn die Airbase jetzt temporär isoliert wurde, so ist diese wirklich extrem gut befestigt. Bei jahrelangen Versuch eben diese Airbase einzunehmen, fabriezierte der IS bislang wahre Leichengebirge aus eigenen Kämpfern.
    Zudem sitzt in der Stadt und am Flughafen mit der 104. Luftlandebrigade der Rep. Garde die militärische Elite der Elite, deren Befehlshaber Zahreddine in Syrien Kultstatus hat. Diese Elite-Einheit ist nicht nur extrem kampfstark und loyal, sondern verfügt auch über ansehnliche Unterstützungseinheiten vor Ort. Zudem bleibt ob des Ggeners ohnehin nur der Kampf bis in den Tod, da der IS alle Gefangenen ohnehin aus Gründen der Propaganda hinrichten würde.
    Es ist davon auszugehen, das die militärische Führung in Deir ez Zor nicht nervös und und aktionistisch handeln wird. Wenn sich Gelegenheit und Umsetzbarkeit überschneiden, wird man den Flughafen wieder freisetzen. Genug Truppen sind im Raum Deir ez Zor dafür vorhanden.

    1. Trotz Befestigung werden der SAA empindliche Schläge zugefügt. Vor kurzem wurden zwei in Hangars abgestellte Jets mit TOWs abgeschossen, weil die Banditen über einige Kilometer freie Sicht in die beidseitig offenen Hangars hatte.

  9. Deir ez Zoir ist militärisch nicht von Palmira zu erreichen. SAA wird fast gezwungen sein entlang Euphrat zu gehen. In Stadt selber hat sich Situation etwas verbessert. Gewisse Punkte würden zurückerobert.

    1. Euphrat ist die zentrale Versorgungsrute des IS. Wie schön wäre es, wenn die SAA von Norden und die Irakischen Truppen von Süden den Euphrat entlangmaschieren und sich in der Mitte treffen würden. Zudem könnte man, bei einer Kontrolle über den Staudamm, auch kurzfristig die Überquerung des Flusses (bei Gefahr), auf Brücken einschränken.

    2. Warscheinlich kann man kurzfristig einen Vormarsch entlang des Eurphrats beschleunigen, indem man sich auf die westliche Seite beschränkt und nur die Brücken sichert. Dadruch könnte man sich wesentlich schneller nach Deir ez Zor vorarbeiten. Die andere Seite könnte man dann zum Sommer säubern.

      Euphrat-Wasserstände:
      Höchststände: April/Mai
      Niedrigstände: August/Oktober

    3. >>>
      SAA wird fast gezwungen sein entlang Euphrat zu gehen.
      >>>

      Also entlang besiedelten Gebietes, ohne sichere Stützpunkte, weitgehend feindliche Bewohner?

      Nach dem Scheitern des Zuges gen Tabqa dürfte es sehr große Bedenken geben, sich weit außerhalb des gesicherten Gebietes zu exponieren.

      In der Wüste mit schnell verlegbaren Truppen ist ISIS ein sehr ernster Gegner, auch wenn sie auf dem absteigenden Ast sind.
      Ein Rückschlag mit wirklich herben Verlusten kann sich die SAA nicht leisten.

      So bitter es für die Menschen und vor allem für die Truppen in Deir ez Zur ist: ein Großangriff über diese Entfernung dürfte nach rationaler Abwägung wohl eher unwahrscheinlich sein.

  10. Die Grundfrage aber bleibt, warum hat die Russische Armee, riesige Panzer und Fahrzeug Konvois, über das freie Wüstengelände, von Mossul bis Deir ez Zoir, völlig Unbeeinträchtigt vorrücken lassen, anstatt den Höllenkreaturen, vom Fürsten der Finsternis Obama, rechtzeitig die Fahrkarten, zu ihren Jungfrauen auszustellen???
    Haben sie unter der Deckung, der US Air Forces und deren Vasallen, diese Truppenverlegung vorgenommen???

    1. Wieso Grundfrage?

      Die Amis haben sicher das eine oder andere mal ihre Hand schützend über die Jihadis gehalten.

      Wenn du mal in einer Wüste gewesen bist oder gar ein paar Tage durch sie gewandert bist kannst du dir sicher vorstellen wie groß der Aufwand ist selbige lückenlos zu überwachen.
      Spionagesateliten, Drohnen und Überwachungsflüge schön und gut.
      Trozdem ist eine lückenlose Überwachung schlicht nicht möglich.

      Alleine die Felsen in einer Wüste sind wunderbare Verstecke für jeden der etwas zu verstecken hat.
      Wenn nun die Irren mit schätzungsweise 60 km/h in ihren Pickups durch die Pampa brettern, (am besten noch bei Nacht mit maximal dem Tagfahrlicht eingeschaltet) geben sie ein schlechtes Ziel ab..

      In einer Nacht können solche Truppen schnell verlegt werden und bei Bedarf zuschlagen.

      Wenn bekannt ist wo sie auftanken und ruhen kriegst du sie, ansonsten nur mit Helikoptern oder mit der SU25 Frogfoot im Verband mit der Infanterie (CAS).

      Daher wohl auch die Stationierung der SU25 Frogfoot (ich glaube die M3)…

  11. In Deir ez Zoir wird die Lage langsam ernsthaft kritisch für die dort festsitzenden rd. 100.000 Zivilisten und rd. 5.000 SAA Soldaten.
    Die Terroristen sind schon so nahe herangerückt das mittlerweile am Flughafen nichts mehr starten und landen klann, somit entsteht ein massives Problem mit dem Nachschub.
    Tausende IS Terroristen sollen aus dem Irak herangezogen worden sein, mit hunderten Fahrzeugen, wieder einmal völlig ungehindert und unbedroht, ein mehrere Kilometer langer Konvoi, hunderte Kilometer durch flache offene Wüste herangekarrt.
    Und wieder in Rätsel wie Daes in nahezu völlig freiem und deckungslosem Gelände, wieder so nahe heranrücken kann, gegen gut eingegrabene Einheiten mit jeder Menge Schützenpanzern, Panzern und Artillerie, incl. Luftunterstützung.
    Und wären die korrupten, feigen und unfähigen Dilletanten von der sog. irakischen Armee, auch nur halb so mutig und fähig wie die SAA 6 Friends, wäre der Irak längst vom Daesh ausgemistet und das Problem gäbe es garnicht, denn trotz Überlegenheiten von bis zu 10:1 an Mann und Bewaffnung gegenüber Daesh, incl. totaler luftüberlegenheit, kommt die sog. irakische Armee nur millimeterweise voran, trotz zusätzlicher Unterstützung durch zig tausende schiitische Kämpfer.
    Hat PB weitere Infos zur Lage?

    WadiBarada ist hingegen an sich überhaupt kein Problem, denn um Damaskus stehen mehr als genug SAA Einheiten & Friends herum, somit sollte das ganze Gebiet binnen weniger Wochen restlos bis zur Grenze zum Libanon ausgeräumt werden können, was wieder mind. 5K bisher gebundener Einheiten von SAA & Friends frei machen würde, für andere und wichtigere Einsatzgebiete.

  12. Die Lage in Deren Zur wird wirklich langsam sehr, sehr ernst. Ich sehe nicht wie die verbliebenen Kräfte ohne Hilfe von Außen (aber woher soll die kommen?) die Situation bereinigen kann. Ohne Versorgung auf so engem Raum – nur noch eine Frage der Zeit. Die besten Truppen so zu verlieren wäre eine Katastrophe. Vielleicht sollte der Iran doch mit Luftlandetruppen intervenieren, wir erleben sonst eine Wiederholung (Raqqa-Airbase) mit demoralisierender Wirkung. Warum äußert sich das Parteibuch noch nicht zur Situation in der Gegend?

    1. Reinhard

      „Warum äußert sich das Parteibuch noch nicht zur Situation in der Gegend?“

      Wir werden uns zu Deir Ezzor äußern, wenn uns klar ist, was da eigentlich Sache ist. Wir kennen Karten wie die hier:

      Wir kennen auch Berichte wie diesen:

      https://www.rt.com/news/374011-deir-ezzor-offensive-airbase/

      und diesen:

      http://sana.sy/en/?p=98473

      Das Problem ist, wie wir in Aleppo gesehen haben, man erinnere sich nur an den „großen Erfolg“ der Terroristen in Ramouseh, können solche Karten und Nachrichten ausgesprochen irreführend sein. Die Einschätzung der tatsächlichen Lage in Deir Ezzor ist ausgesprochen schwierig, noch schwieriger als sie es in Aleppo war. Bevor wir dazu eine Einschätzung abgeben, möchten wir uns ein klareres Bild von der Lage in Deir Ezzor machen. Gegenwärtig halten wir das für durchaus möglich, dass der gegenwärtige Angriff auf Deir Ezzor der allgemeinen Nachrichtenlage widersprechend für die Terroristen genauso nach hinten losgeht, wie sie mit ihrem Angriff auf Ramouseh in eine Falle gegangen sind.

      Und, ehrlich gesagt, sind wir im Moment auch etwas knapp in der Zeit, unter anderem, weil wir die atemberaubende Entwicklung in den USA und ihre Konsequenzen für den Rest der Welt möglichst genau verfolgen wollen.

  13. Möglich – wie das PB es formuliert – dass der Angriff auf Deir Ezzor mit einer
    Niederlage für ISIS endet. Ich hoffe es jedenfalls und kann mir nicht vorstellen, dass da einfach die Gegend aufgegeben wird.

  14. >>>Und, ehrlich gesagt, sind wir im Moment auch etwas knapp in der Zeit
    >>>

    Verstehe ich vollkommen, wir stehen womöglich an einem Kipppunkt, da war Aleppo noch ein wichtiger Teil, Deir ez Zur letztlich nicht, ISIS wird früher oder später ohnehin beendet oder in etwas anderes überführt werden, was sich aber nicht heute entscheidet.

    Trotzdem eine Frage 😉 (Nur antworten, wenn es keine Umstände macht.)
    Wie glaubwürdig sind die Berichte, dass da 12.000 oder 14.000 Kämpfer von ISIS angreifen?

    1. andreas

      Möglicherweise wird aus dem gegenwärtigen ISIS-Angriff auf Deir Ezzor auch ein großer Wendepunkt, aber ein ganz anderer, als ISIS und die Unterstützer von ISIS es sich erhoffen.

      Trump und seiner Absicht, die russisch-amerikanischen Beziehungen zu verbessern, bläst in den USA zur Zeit ein unglaublich scharfer Wind von den zionistischen Massenmedien und dem US-Kongress entgegen. Der gegenwärtige ISIS-Angriff auf Deir Ezzor gibt Trump, der in zwei Tagen Präsident wird, ein kaum zu schlagendes Argument für eine militärische Kooperation der USA mit Putin und Assad an die Hand.

      Er braucht als Präsident bloß zu Twittern:

      In Deir Ezzor stehen 100.000 unschuldige Zivilisten davor, von ISIS massakriert zu werden. Assad und Putin haben größte Mühe, den Angriff der Terroristen auf Deir Ezzor abzuwehren, vielleicht schaffen sie es nicht. Ich habe als Commander in Chief heute den US-Kommandeur für Syrien angewiesen, sich mit seinen russischen und syrischen Kollegen in Verbindung zu setzen, um sie zu fragen, ob und wie wir ihnen bei der Abwehr des Angriffs der ISIS-Terroristen auf Deir Ezzor helfen können. Möge Gott der Bevölkerung von Deir Ezzor, darunter viele Christen, beistehen!

      Sollte das etwa so kommen, könnten die zionistischen Massenmedien und der Kongress praktisch nichts gegen die von Trump gewünschte US-Kooperation mit Putin und Assad machen, denn sollten sie es versuchen, kann Trump sie als Verräter brandmarken, die auf der Seite von ISIS stehen und mit ihrer starren Haltung die Ermordung von 100.000 Menschen in Kauf nehmen würden.

      Und wenn die amerikanisch-russisch-syrische Kooperation zur Rettung von Deir Ezzor erfolgreich ist, kann Trump daraus natürlich im nächsten Schritt eine umfassendere Kooperation gegen ISIS, und später dann noch viel mehr, machen. Damit wäre Deir Ezzor dann wirklich ein gewaltiger Wendepunkt geworden.

  15. Ich würde dann auch zum neuen Artikel überleiten – nur so viel: Ich stimme Andreas völlig zu, dass Der Ezzor nicht so wichtig ist, deshalb hatte ich auch an früherer Stelle schon mal geäußert, dass ich es nicht verstehe ausgerechnet dahin die Republikanische Garde mit ihrem drusischen General zu entsenden. Ihn und wie ich finde die besten Einheiten der SAA dort so ausbluten zu lassen macht mich fassungslos. Ich hoffe aber immer noch auf die ungebrochene Widerstandskraft und auf eine wie auch immer geartete Intervention…

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