Irakische Sicherheitskräfte wollen Euphrat bis zur syrischen Grenze befreien

Wie Press TV berichtet haben die 7. Division der irakischen Armee, Polizeikräfte und Volksmobilisierungseinheiten am heutigen Donnerstag von Haditha aus eine Operation zur Befreiung der am Euphrat im Westen der Provinz Anbar gelegenen Ortschaften Anah, Rawa and al-Qaim aus der Hand von ISIS-Terroristen gestartet.

Wenn die heute gestartete Operation am Euphrat abgeschlossen ist, ist die irakische Armee damit am Euphrat bis zur syrischen Grenze vorgerückt. Eine Karte von vor einer Woche zeigt ungefähr die gegenwärtige Lage in der Provinz Anbar.

Da die meisten der irakischen Sicherheitskräfte nach wie vor bei der Operation zur Befreiung der von ISIS-Terroristen beherrschten Millionenstadt Mossul eingesetzt sind und sie da wohl auch noch eine ganze Weile gebunden bleiben werden, ist allerdings nicht mit schnellen Fortschritten am Euphrat zu rechnen. Nichtsdestotrotz dürfte durch die Operation am Euphrat eine weitere Front entstehen, die die Terrorgruppe ISIS weiter unter Druck setzt und den Zusammenbruch der Terrorgruppe beschleunigt. Etwas Entlastung könnte die Operation auch für die syrische Armee und ihre Partner bringen, die in Deir Ezzor und westlich von Palmyra gegen die Terrorgruppe ISIS kämpfen.

7 Gedanken zu “Irakische Sicherheitskräfte wollen Euphrat bis zur syrischen Grenze befreien

  1. Wahnsinn! Da kämpft echt noch jemand gegen den IS?

    Deutschland chauffiert mittels V-Mann lieber den Weihnachtsmarkttäter von Dortmund nach Berlin und bekämpft lieber Assad und Putin. Ich frage mich, warum der IS Deutschland auf dem Berliner Weihachtsmarkt angegriffen haben sollte, wo Deutschland doch lieber – und im Sinne des IS – gegen Assad und Putin vorgeht?

  2. Hier paar Bemerkungen aus Balkan Forum betreffend verschiedene Frontabschnitten.
    pro-rebel Report on the current Situation in Idlib Governorate: „This is a Jungle“. In only ten days there have been kidnappings, robberies, assaults and murderes commited against rev factions, especially those that left Aleppo

    Bei Palmira hat SAA 16 verschiedene Einheiten gehabt. Zusammenarbeit hat versagt. Befehlstruktur hat nicht egsistiert.

    Al Tanaf ganz in Osten ist Menschenleer. Vor halbe Jahr hat Neue Syrische Armee IS vertrieben, aber dann hat Neue Syrische Armee aufgehört zu egsistieren. Jetzt sollten dort noch 50 Kämpfer sein welche sich in eine Militär Base befinden. Angeblich werden in Damaskus 1300 Soldaten ausgebildet in nächste paar Monaten Base zu übernehmen und Grenze dort zu überwachen.

    Bei Wadi Barada mehrere nicht erfolgreiche versuche Dörfer zu stürmen. Angeblich sind Islamiste Willig Russen zulassen Wasserquelle zu betreten aber SAA hat das nicht zugelassen.

    1. Bei Wadi Barada sieht man wieder eine schlecht ausgerüstete SAA
      der Unterschied zu Aleppo ist schon sehr gross

      Die Jungs aus Aleppo sollen erstmal runterkommen, zuhause oder in einer „ruhigen“ Basis. War eine grosse Leistung, XX Tausend durchgeknallte, mit Amphetaminen voll gepumpte, wahabiten Söldner zur Kapitulation zu „überreden“

      1. Die russische Zurückhaltung ist auch hier nicht nachvollziehbar, denn rund ums Wasserwerk und die Quellen leben kaum Zivilisten und weit und breit nur kleine Dörfchen und wenig Deckungen.
        Warum dann hunderte Djihadisten, die sich dort auf kaum mehr als 2-3 Quadrat Km tummeln, nicht einfach mit 1-2 dutzend Thermobarischen- oder Wakuumbomben ausgesäubert werden, ist ein Rätsel.
        Auf wen nimmt Russland immer noch Rücksicht?
        Auf die Lügner, Heuchler und Betrüger des sog. Westens?
        Auf die ziotransatlantische Mafia?
        Auf die saudisch-salafi-wahabi-takfiri Steinzeitislamisten und den Terroristenfinanzierer No.1 der Erde?
        Warum immer noch?

        Un wie es sein kann das immer noch weite Teile der SAA und NDF in Turnschuhen herumlaufen, ohne Helme, ohne Schusswesten, in Zivilkleidung oder kunterbunter Militärkleidung, mit uralten AK47 und RPG7, während Russland, Iran und verdeckt auch China und Indien angeblich tonnenweise Waffen und Ausrüstung liefern, seit Jahren, ist auch ein großes Rätsel.

      2. @ElCommandante
        „..russische Zurückhaltung…“

        colonel cassad schreibt, das es 250 Luftangriffe pro Woche durch die SyAAF und Russen gegeben hat. Richtig ist im Tal sind die Dörfer, aber die wichtigen Stellen ( Quellen ) sind auf dem Berg, auf der anderen Seite des Tales. Auf diesem Berg soll es einen Horchposten geben der bis nach Damaskus rein horchen kann ja usw.

        Einen steilen Berg stürmen ist glaube das schlimmste was es gibt. Die Lage ist meiner Meinung nach nicht so einfach für die SAA + Freunde. Ich denke die Russen probieren es Diplomatisch zu lösen und eine ordentliche Angriffsstrategie auszuarbeiten um viele viele SAA Leben zu retten. Glaube auch mit stürmen von Bergen / Anhöhen haben die Syrer und Russen keine so gute Pauschalstrategie. ( Auch die Türken tun sich extrem schwer damit, in AL BAB )

        Ich bin mir sicher die Einheiten die momentan dort sind, stürmen den Berg nicht. Niemals. Das machen paar SAA Elitetruppen, aber unter hohen Verlusten.

        Am besten selber lesen http://colonelcassad.livejournal.com/3167222.html#cutid1

        Zu den Tonnen von Ausrüstungsmaterial,
        Zgvaca hat es mit dem Fall von Palmira angesprochen.
        „Bei Palmira hat SAA 16 verschiedene Einheiten gehabt. Zusammenarbeit hat versagt. Befehlstruktur hat nicht egsistiert.“

        Dort haben die Russen ihr Munitionsdepot gesprengt und genau das war das Signal für die höheren Offizier sich in das „Luxusauto“ zu setzen und sich aus dem Staub zu machen. Sicher sind einige Führer nicht loyal zu Syrien aber es ist besser man hat sie auf seiner Seite und nicht gegen sich. Man muss sowas einplanen aber ist auch nicht so einfach

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.