FSA-Terroristen in Syrien betteln um ihre Eliminierung

Einige der unter der Marke FSA operierende Terroristen in Syrien, die unter der Schirmherrschaftvon Russland und der Türkei Ende Dezember einem Waffenstillstand und politischen Gesprächen mit der syrischen Regierung zugestimmt haben, scheinen es sich gerade anders zu überlegen, und haben soeben erklärt, dass sie nun erstmal doch keine Gespräche möchten.

Außerdem wollen die Terroristen wohl auch den Waffenstillstand aufkündigen, falls die syrische Regierung es wagen sollte, die von unter Fürhung von Al Kaida operierenden Terroristen im Wadi Barada sabotierte Wasserversorgung für die syrische Hauptstadt Damaskus wiederherzustellen.

Terroristen im Wadi Baradi hatten die durch das Wadi Barada laufende Wasser nach Damaskus im Dezember zunächst gezielt mit Diesel vergiftet und anschließend die Wassversorgung von Damaskus komplett gesprengt. Dabei haben sie sich zunächst mit ihren Taten in sozialen Netzwerken gebrüstet, bevor wahhabitische Propaganda-Sender die Fake News verbreiteten, die durch das Wadi Barada laufende Wasserversorgung von Damaskus sei durch Angriffe der syrischen Regierung kaputt gegangen. Für die syrische Regierung kommt es aufgrund der Vergiftung und Sprengung der Wasserversorgung, von der Millionen Menschen abhängen, nicht in Frage, den Terroristen im Wadi Barada weiterhin die Kontrolle über die Wasserversorgung von Damaskus zu überlassen.

Vor der Erklärung zur Aussetzung der Gespräche durch die FSA-Terroristen – unter Führung der Alloush-Bande, die die Dachmarke FSA schon vor über vier Jahren verlassen hat – hatte das der Terrorgruppe Al Kaida nahestehende französische Hollande-Regime den Terroristen verbal den Rücken gestärkt.

Nach Einschätzung des Parteibuchs sieht die Situation so aus, dass viele Menschen in Syrien mit der Aufkündigung des Waffenstillstandes durch die Terroristen kein Problem hätten und die Eliminierung der Terroristen durch die syrische Armee und ihre Partner ohnehin für die im Vergleich zu einem Waffenstillstand zuverlässigere Lösung des Terrorproblems in Syrien halten, auch wenn viele Truppen der syrischen Armee noch bis zum orthodoxen Weihnachtsfest nächstes Wochenende Urlaub haben und größere Offensivoperationen der syrischen Armee bis dahin nicht vorgesehen sein dürften.

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22 Gedanken zu “FSA-Terroristen in Syrien betteln um ihre Eliminierung

  1. Ist es nicht völlig falsch die Terroristen die die Saudis und Kataris geschickt haben in Syrien zu bekämpfen? Besser diese brutalen Königshäuser *** fertig machen. Die „feinen Herren“ lässt man ungeschoren, die Völker bluten. Das ist nicht gut.

    1. Lieber 08oo,

      Sau-Arabien ist aber unser „Partner und Verbündeter“. Deren Menschenrechtsverbrechen sind nur Folklore die wir eben tolerieren müssen, so erzählen uns das unsere Mainshit-Medien. Assad ist böse, aber die Wahhabiten sind Partner, verstehen Sie? Alle Christen in Syrien feiern Assad, aber die Sunni-Wahhabi-Ideologie die uns Nizza, Paris, Brüssel, München, Berlin, …. bringt, ist unser Partner. Verstehen Sie? Nein? Ich auch nicht.

      Deren Ideologie wird hofiert und unterstützt, solange sie für unsere Geostrategie nützlich ist. Die USA und das kleine Siedlerland Land am Mittelmeer als Garant des Hauses Saud wird deren Gezücht um jeden Preis verteidigen. Als Tankstelle, Petrodollar-Kunde und zuverlässiger Ork-Lieferant sind die viel zu wichtig für die NWO.

      2017 ist das entscheidende Jahr, …wir sind jetzt analog zum Kriegsjahr 1943 an der Ostfront. Jetzt muss die Zio-Achse an ihrer empfindlichsten Stelle getroffen werden. Sau-Arabien ist ein sehr weicher Stein in der Phalanx, hier sollten ggf. auch asymmetrische Mittel eingesetzt werden, dann ist sehr schnell Ende mit weltweiter Dschihad-Finanzierung. Ohne Kohle wird der globale Terror auch nicht mehr wirksam sein können. Deren Propaganda-Anstalten die weltweite Moscheen betreiben leben von der Kohle aus den Ölparasitenregionen vom persischen Golf.

      Frohes Neues Jahr!

    2. „Falsch oder richtig“ sind keine Dimension in der Politik. Eher „möglich oder unmöglich“. Sollten sich die USA und RU gemeinsam entscheiden, den Terror zu beenden, dann ist in ein paar Wochen bis Monaten Ruhe in Syrien und kurz danach auch im Irak.

      Die Wahrscheinlichkeit einer solch umfassenden Übereinkunft ist jedoch minimal, selbst wenn Trump wollte, könnte er kaum durchsetzen, sich offen und mit militärischem Nachdruck gegen alle bestehenden Bündnispartner in der Region zu stellen.

    3. @08oo
      „Besser diese brutalen Königshäuser *** fertig machen. Die „feinen Herren“ lässt man ungeschoren, die Völker bluten. Das ist nicht gut.“

      Was ist danach ?
      Dann kommen die nächsten Befehlsempfänger, denn die Saudis sind auch bloss Befehlsempfänger. Zwar stehen die relativ weit oben in der Befehlskette aber eben auch nicht ganz oben.

      Denn du vergisst das Spielchen geht nicht erst seit 2012 oder 2011 oder 1989 oder 1945 sondern viel viel länger

  2. Ich begreife nicht, wieso SAA keine Eile hat Wadi Barada zu befreien? Es würden keine Verstärkungen dort geschickt und sogar 20% dort stationierte Soldaten befinden sich in Ferien.
    Auf andere Seite, ein scheitern von Waffenstilstand wird wie Ohrfeige für Türkei sein. Wahrscheinlich wird Erdogan ein Teil von Islamisten in Euphrat Schild integrieren und andere Teil zu Abschuss freigeben.
    Nach Ferien geht weiter. Priorität ist Wadi Barada und Palmira ( dass finde ich Unnötig) und ich tippe an östlich von Kuweirs Flughaffen liegende Gebiet wie Ziel nächste SAA Ofensive.

    1. Wenn die Türkei wirklich ein Interesse an einem Waffenstillstand hat, dann müßte sie auch verstehen, dass die Zerstörung der Wasserversorgung und die Verhinderung ihrer Wiederherstellung ein Angriff und damit ein Bruch des Waffenstillstandes von Seiten der Terroristen ist. Frankreich sieht das nicht so, aber Frankreich will auch keinen Waffenstillstand.
      Wenn Wadi Barada bei der Wasserversorgung von Damaskus nicht ersetzt werden kann, dann hat die SAA gar keine andere Wahl, als die Terroristen dort zu vertreiben.

    2. Zgvaca
      „Ich begreife nicht, wieso SAA keine Eile hat Wadi Barada zu befreien?“

      Die Wasserversorgung für 5 Mio- Menschen ist zerstört. Die neuen Teile liegen garantiert nicht in einem Regal. Da muss einiges beschafft werden, also wozu die Eile?

      Hauptaugenmerk dürfte die Versorgung von Aleppo sein. In einer nicht unbedingt Assad freundlichen Seite, konnte ich lesen, das man die Hochspannungsleitung Homs-Aleppo reparieren will. Ich glaube nicht das die auf SAA-Gebiet verläuft. Irgendwo stand auch, das der Kanal vom Euphrat unterbrochen wurde. 2016 hat man die zivilen Fragen den militärischen Belangen untergeordnet. Ich glaube das wird 2017 nicht mehr gehen. Wenn der Flughafen bald wieder angeflogen wird werden auch bald wieder Betriebe Ihre Produktion aufnehmen. Dann braucht man eine kontinuierliche Versorgung.

      2016 waren landwirtschaftliche Flächen vor allem ein ideales Feld für SAA-Panzer, 2017 werden sie vermehrt zur Versorgung der Bevölkerung gebraucht… Daran wird sich die Allianz auch etwas halten müssen.

  3. Wadi Barada liegt genau auf der Linie, nach und nach alle Enklaven um Damaskus zu ent-terrorisieren.
    Insofern eine willkommene Gelegenheit. Und gewaltig blöd von den „Rebellen“.

    Wer hat denn jetzt alles gekündigt, wer noch nicht, wer sich schon geäußert, verhandlungsbereit zu sein?

    1. andreas

      Oben im Artikel ist ein Link zur Erklärung der Terroristen drin, da stehen die 12 Namen der Gruppen in Arabisch drauf: Angeführt von Alloushs Islam Armee, weiter mit Sham Falken, Faylaq Al-Rahman, Fastaqim, „Freie Armee Idlib“ und so fort. Bemerkenswert ist da einiges, zum Beispiel dass die Islam Armee auf dem Zettel unter der Überschrift FSA zeichnet, dass unzählige große Terrorgruppen wie Ahrar Al Sham, Zenkis und Mujahedin Armee da fehlen, und die unterzeichnende sogenannte Freie-Armee-Gruppe sich mit dem Zusatz „Idlib“ schmückt – was zeigt, dass es sich da offenbar nur um eine Fraktion handelt.

      Angesichts dessen, dass die Liste von der Islam Armee angeführt wird, die bekanntlich ein vornehmlich saudischer Proxy ist, sieht es so aus, als würden die Saudis mit der Erklärung versuchen, ihren wahhabitischen Proxy-Terroristen den FSA-Mantel anzuziehen und den türkisch-russischen Waffenstillstand zu torpedieren.

      1. Danke; diese Ungereimtheit fiel mir auch auf, deshalb die Frage.
        Letztlich wird sich ja in naher Zukunft jede Gruppe erklären müssen, ob sie „moderat“ sein oder Bomben auf den Kopf kriegen wollen.

  4. Aus dem Protokoll der Bundespressekonferenz vom 12.10.2016 (https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Mitschrift/Pressekonferenzen/2016/10/2016-10-12-regpk.html):

    „Frage : Herr Schäfer, eine kurze Lernfrage zu Aleppo: Gibt es eine Gruppe in und um Aleppo, die dort kämpft, die die Bundesregierung unterstützt?
    Schäfer (Anm.: Sprecher AA): Wir unterstützen doch überhaupt nicht jemanden, der sich in diesem Bürgerkrieg einlässt, sondern wir wünschen uns eine politische Lösung. Aber in Ost-Aleppo gibt es in der Tat wohl auch Kämpfer, die unter der Flagge der Freien Syrischen Armee tätig sind.“

    Das nur zur Erinnerung, dass nicht nur Saudis und Kataris die FSA unterstützen, sondern die Bundesrepublik Deutschland offen und frei zugibt, Unterstützer der FSA zu sein.

    Und weiter zur Erinnerung: Es gibt kein völkerrechtliches Mandat für die Bundesrepublik Deutschland, die FSA zu unterstützen.

    Wo sind die moralischen Willkommens-Klatscher, die moralischen Fremdenfreunde, die moralischen Humanisten, die moralischen Anti-Hass-Kämpfer, die moralischen Kirchen, die moralischen Parteien, die sich getrauen, die deutsche Unterstützung der FSA zu kritisieren?

  5. Die Wasserversorgung muss zurück in die Hände der SAA, da kann es keine zweite Meinung geben. Bei den nächsten Offensiven wird es wohl um die Befreiung der beiden schiitischen Ortschaften gehen müssen (oder man evakuiert alle) und darum, die Grenze zur Türkei (Lattakia) zu schließen. Dann gibt es nur noch einen Riesenkessel, der ausschließlich von See her beliefert werden könnte. Dazu stehen aber genug Marineeinheiten zur Verfügung um das zu kontrollieren. Man weiß außerdem, wie solche Kessel in Syrien gewöhnlich enden. Die letzte Tasche (Kessel) sollte man dann aber richtig ausräumen. Man hätte sehr viel Zeit dafür. Der Kessel sollte geschlossen werden, bevor alle schiitischen Milizen aus dem Libanon, Irak, Afghanistan etc. abgezogen werden müssen. Dies wird ein Punkt sein, dem sich auch Russland in Verhandlungen nicht entziehen kann. Die eigene Argumentation, dass fremde Mächte sich in Syrien nicht einzumischen hätten, muss natürlich selber auch glaubwürdig bleiben. Also lieber jetzt noch einmal eine große Anstrengung und dann in aller Ruhe mit eigenen Kräften…

    1. Reinhard

      Die syrische Armee beherrscht die gesamte Küste bis rauf zur Türkei. Die Terroristen sind vor ein paar Jahren krachend mit ihrem Versuch gescheitert, ein Stück Küste zu erobern. Nach kaum zwei Wochen hatte die syrische Armee den Küstenstreifen im Grenzgebiet zur Türkei wieder unter Kontrolle.

  6. Was ich nicht verstehe warum es im Libanon ?? noch ?? so ruhig ist.

    Eigentlich ist dort die Schutz bzw.Garantiemacht Syrien, mit sich selbst beschäftigt

    Die schiitische 1/3 Minderheit ist den 1/3 griechisch katholische Christen ___ die gleichen wie in der West Ukraine zB Jazenjuk __ !! die haben mit Griechenland NIX zu tun !! __ und den 1/3 Sunniten doch total unterlegen

    Hängt das mit der Gewaltenteilung zusammen?,
    Eigenartig das es noch so ruhig ist ?
    Man ließt auch fast gar nichts über das Land.

    Wie als wäre es total uninteressant bzw. wie als wäre es richtig weit oben involviert

    1. sg

      Dass der Libanon noch nicht im Terror versunken ist, liegt an der Kampfkraft der Hisbollah, die da die letzten Jahre gemeinsam mit der libanesischen Armee die Ordnung aufrecht erhalten hat.

      Inzwischen sympathisieren deshalb viele der Christen im Libanon mit Hisbollah. Sogar viele der Christen, die vor ein paar Jahren noch fest gegen Hisbollah standen, äußern heute offen ihre Dankbarkeit, dass Hisbollah dafür gesorgt hat, dass der Libanon nicht von den von Saudis und Kataris gesponsorten wahhabitsichen Terroristen überrannt werden konnte, die den Christen da genauso den Garaus wie im Irak gemacht hätten, wenn sie nur gekonnt hätten.

  7. Ich habe ein interessante Beitrag über Deir el Zoir gefunden. Und vor ich diese Beitrag vergesse, setzte ich in gerne mit Erlaubniss von Parteibuch in diesen Forum ab.
    Wer kämpft für SAA in Deir ez Zoir?
    In erste Linie Einheiten von NDF. Meistenz sind Einwohner aus Umgebung. Komadant ist gewisse Firas al Irakia. Er würde beschuldigt Schwarze handel zu betreiben und Produkte sehr teuer zu verkaufen.
    In NDF sind viele Mitglieder Clans Busraja welche aus westliche Regionen vor IS geflüchtet haben und jetzt kämpfen zusammen mit SAA.
    Zweite grösse Gruppe ist Al Sheitat. Auch ein Clan welche am Anfang für Revolution war aber brutalität von IS hat sie gezwungen Seite zu wechseln. Nur in einen Dorf hat IS 150 Mitglieder dieses Clan umgebracht. Sie sind bekannt wegen ihre Mut aber auch über brütalität gegenüber IS. Sie schneiden Köpfen IS Kämpfer ab und gerne posieren damit. Abdel Satar ist ihre Komadant nach dem erste Komadant Abdel Baset gefallen ist.
    Dritte stàrkste Einheit ist Hissbolah. Zu erstaunen ist, dass Mitglieder diese Einheit sind Einwohner von Deir ez Zoir wie Dörfer Hatla i Jutla welche zu Hissbolah beigeträten sind
    Vierte Einheit sind Iman bin Zaytin welche sehr treu zu iranischen Revolutionaren Garde steht. Sie nennen sich auch Islamische Wiederstand.
    Fünfte Einheit ist Brigade Führer von Löven welche oft nehmen Leute und bringt sie irgenwelche Arbeiten zu erledigen. Arbeiten oft mit Polizei zusammen und versuchen IS Spione zu fassen.
    Sechste Einheit sind Löven von Euphrat und ausführen meistenz Diversantske Aktionen.
    Siebte Einheit ist Adler von Luft Power und ihre Aufgabe ist Schutz von Flughaffen
    Und achte Einheit ist von Baath Partei und ihre Aufgabe ist wichtige Objekte zu schützen wie Getreide Silo in Dorf Al Djura.
    Dann sind noch teile 17 Division und 137 Brigade.
    Angeblich ist Moral gut und Versorgung funktioniert. Ich hoffe, dass ich Namen diese Gruppe richtig übersetzt habe. Beitrag kommt aus Balkan Forum

    1. zgvaca

      Danke, diese Informationen aus dem Balkanforum erscheinen uns recht plausibel und decken sich mit unseren Teilinformationen zur Lage in Deir Ezzor.

  8. Ein gutes neues Jahr 2017 von einem stillen Mitleser der seinen Hut vor dem Parteibuch zieht und einige Fragen zum alten Jahr hat.

    Es gab im abgelaufenen Jahr einige Ereignisse in Syrien die, so sie hoffentlich stattgefunden haben, medial still und leise in der Versenkung verschwanden, wären sie doch erstklassig geeignet bestimmte Kreise vorzuführen.
    – die „Revanche“ für Deir Ezzor in Idlib. Das kann man ggf noch verstehen, dass so etwas, wenn es stattgefunden hat nicht an die große Glocke gehängt wird
    – bei dem Abschuß einer israelischen Maschine müsste es trotz Absturz im „Rebellengebiet“ Bildbeweise geben, wo doch heutzutage jeder zweite mit einer Kamera herumläuft
    – um die in Aleppo aufgestöberten NATO- Helfershelfer ist es auch still geworden.

    Weiss das Parteibuch mehr ?

  9. Elijah J. Magnier ‏@EjmAlrai 42 Min.Vor 42 Minuten

    Count of #AQ (JFS) killed in #Sarmada increased to 40: media

    Die Koordinaten des Treffens kann es durchaus von anderen“Rebellen“ gegeben haben.
    So wirkt der Waffenstillstand auch gut, auch wenn er nicht eingehalten wird.

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