Evakuierung von Terroristen und Angehörigen aus Aleppo läuft

Die Terroristen wollen doch grüne Busse anstelle von gelben Bulldozern. Mit einigen Tagen Verzögerung und nach noch etwas Druck der Armee in der Nacht läuft nun die Evakuierung von Terroristen und ihren Angehörigen aus der letzten Tasche an Terroristen in Aleppo.

20 grüne Busse sowie 10 Krankenwagen der syrischen Regierung begleitet von russischen Offizieren und Mitarbeitern des internationalen Roten Kreuzes fahren über Ramouseh im Pendelverkehr zwischen Aleppo und Idlib.

Und ebenso dürfen die Terroristen rund 100 eigene Fahrzeuge für ihre Evakuierung nutzen.

Der russische Generalstab berichtet, dass rund 5000 Terroristen aus Aleppo mitsamt ihrer Familien aus der umzingelten Terroristentasche evakuiert werden wollen und der erste Konvoi rund 1500 Personen transportiert.

Press TV meldet, dass die ersten 1000 Personen inzwischen aus der Terroristentasche in Aleppo evakuiert wurden, und erklärt weiterhin, ein Konvoi von 29 Bussen und Krankenwagen habe sich von der Provinz Hama aus in die von Terroristen umzingelten Ortschaften Fua und Kafraya in der Provinz Idlib westlich von Aleppo aufgemacht, um von dort 1200 Kranke und Verletzte sowie ihre Familien nach Latakia zu evakuieren.

Zur Stunde treffen die grünen Busse gerade für den zweiten Konvoi bei den Terroristengebieten von Aleppo ein.

Da in mehreren Runden evakuiert wird, wird es noch eine Weile dauern, bis der letzte Terrorist Aleppo verlassen hat, selbst wenn nun alles problemlos vonstatten geht – was keineswegs sicher ist.

Personen in den Terroristengebieten von Aleppo, die dort bleiben wollen, dürfen dort übrigens bleiben. Bewaffnete Terroristen unter ihnen müssen allerdings kapitulieren und ihre Waffen abgeben, und angesichts dessen, dass die syrische Armee nach der Evakuierung in die Viertel einrücken wird, wird ihnen auch kaum etwas anderes übrig bleiben.

Nachtrag 18:30h: Drohnen-Video vom Terroristenkonvoi, der Aleppo vrlassen hat:

SANA meldete zwischenzeitlich, dsas auch der zweite Terroristenkonvoi Aleppo verlassen habe.

Nachtrag 19:50h: Der zweite Konvoi mit Terroristen aus Aleppo ist in Rashideen im von Al Kaida beherrschten westlichen Aleppiner Umland angekommen und die im Konvoi gereisten Personen haben die Fahrzeuge verlassen. Von Rashideen aus können die Personen mit den üblichen Transportmechanismen der Terroristen in die von Al Kaida beherrschte Stadt Idlib, oder wohin auch sonst sie immer wollen, weiterreisen.

Nachtrag 20:50h: Der syrische Präsident Bashar Al Assad erklärte heute, dass er glaubt, die Befreiung von Aleppo werde in die Geschichte der Welt eingehen als wichtiger Punkt, der den Beginn einer neuen Epoche markiert:

Nachtrag 21:15h: In Aleppo werden gerade die letzten Busse des dritten Terroristenkonvois nach Idlib bestiegen.

Nachtrag 21:30h: Der dritte Terroristenkonvoi verlässt gerade die Terroristengebiete von Aleppo.

Nachtrag Freitag 06:40h: Hassan Ridha meldet, dass bislang fünf Terroristenkonvois mehr als 6000 Menschen aus Aleppo ins von Al Kaida beherrschte westliche Umland von Aleppo gebracht haben.

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54 Gedanken zu “Evakuierung von Terroristen und Angehörigen aus Aleppo läuft

  1. In Idlib werden dann bald die ersten Gefechte mit den Neuankömmlingen stattfinden, denn die fühlen sich um ihre Beute betrogen und wollen Entschädigung. Gut ist aber deren Registrierung
    durch syr. Behörden.

  2. lesenswerte Übersetzung von http://www.vpk-news.ru
    bei https://www.fit4russland.com/kriege/1782-die-neue-nahoestliche-realitaet

    „………Ursprünglich hatten Katar, die Türkei und Saudi-Arabien geplant, das Aleppo zu einer hauptstädtischen Alternative zu Damaskus würde und beabsichtigten eine Regierung aufzubauen, die in der internationalen Arena als die „wahre Vertreterin des syrischen Volkes“ (Libysche Variante) auftreten würde. Daher war auf Aleppo die erhöhte Aufmerksamkeit im Westen, in den arabischen Monarchien und in der Türkei gerichtet…….“

    ————————–

    die britische Handschrift ( teile und herrsche – also einen Gegenstaat gründen )

    1. sgr

      Die Planung ging nicht von Katar, die Türkei und Saudi-Arabien aus, sondern von den USA. Die damalige US-Außenministerin Clinton hatte im Sommer 2012 – wenige Tage nach dem totalen Bruch der kurz zuvor geschlossenen Friedensvereinbarung zu Syrien durch die große Terroroperation „Vulkan in Damaskus und Erdbeben in Syrien“ – unvermissverständlich angekündigt, Aleppo zu einem syrischen Benghazi machen zu wollen und von dort aus ganz Syrien erobern zu wollen:

      http://www.smh.com.au/federal-politics/political-opinion/rebels-bank-on-aleppo-as-new-benghazi-20120804-23m3h.html

      http://www.fairobserver.com/region/middle_east_north_africa/building-next-benghazi-syria/

      1. @einparteibuch
        „Die Planung ging nicht von Katar, die Türkei und Saudi-Arabien aus“

        Die dauerlächelnde Frau von nebenan ( HClinton ) durfte das äussern was man ihr aufgetragen hat. Die sind wir vielleicht los, ABER die ihr die Aufträge gaben, sind immer noch da wo sie vorher waren.

        Das die alle zusammenhängen sollten nun alle wissen
        ( Wer all diese freundlichen Regierungen steuert wissen wir nicht zu 100% – manche sagen das Kapital – Ich sage die proth. bzw kath.Kirche – gegen die orth.Kirche – Wir hatten hier schonmal diese Diskussion )

        ALSO
        Ist es nicht egal wer die Aufträge ausspricht und umsetzt ?
        Sowas sollte kein Streitpunkt sein.

        ————————————————————

        Das ist wie mit dem „Problem“ unserer nie lächelnden „Mutti“ ,
        viele denken wenn die wegg ist dann ist alles wieder gut .

        ABER
        „Wir schaffen das“ – wird es auch danach geben
        😉 „Basta“ 😉

  3. @einparteibuch „…selbst wenn nun alles problemlos vonstatten geht – was keineswegs sicher ist.“

    10 Stunden vorher, bevor der erste Bus zum Terroristennest gelangte, begann eine weitere Offensive der Jaysh Al-Fateh (Nusra) auf den Südwesten aus Rashideen4. Eine Gegenoffensive wird durchgeführt.
    https://www.almasdarnews.com/article/syrian-army-foils-major-jihadist-assault-southwest-aleppo/

    Der ganze Bereich um Aleppo wird wohl guerillamäßig in der Zukunft angegriffen. Sollte nämlich irgendwo und -wann ein mächtiger Durchbruch entstehen, wäre das der Supergau. Um dann die durchgebrochenen Banden wieder aus einem wesentlich größeren Stadtbereich zu entfernen… daran mag ich nicht denken. Aleppo wird noch lange Zeit viele Militärkräfte binden.

    1. Die Befreiung Ostaleppos wurde doch in Rekordzeit geschafft. Warum sollte das nicht immer wieder so funktionieren. Für mich denke ich, dass Aleppo für die Terroristen und ihren Unterstützern keine Hoffnung mehr gibt, es gibt einfach nach 6 jahren Krieg zu wenige die ins Paradies befördert werden wollen. Idlib ist gegen Aleppo ein Spaziergang für die SAA, die jedes mal gewinnen wird, weil ihre Ideologie Gerechtigkeit heißt.

  4. Mit ansderen Worten Islamisten haben Blockade durchgebrochen. Klar mit Grünen Bussen aber richtung Leben und weiter kämpfen. Erdogan hat angedeutet, diese Kämpfer in Euphrat Schild zu integrieren. Auch diese Austausch von Bewölkerung von Kafraya zu Latakia ahnt nicht gutes. Besteht ein Deal von teilung von Syrien? Ich hätte lieber Aleppo noch paar Woche an kleinen Feuer gehalten aber damit Islamiste vernichtet statt ihnen Leben geschenk zu habe.

    1. Zitat @zgvaca: „Besteht ein Deal von Teilung von Syrien?“

      Ich wollte zwar nie daran glauben, aber ich denke es jetzt tatsächlich, zumindest auf Zeit.
      Russland wird sich eher nicht mit (noch)größeren Kräften engagieren, am Boden gleich gar nicht. (warum sollen sie diesen Kampf führen und nicht die Syrer?)
      Für das ganze Syrien scheint derzeit weder die Kraft der SAA zu reichen, noch der Willen Russlands.

      1. Hans

        „Für das ganze Syrien scheint derzeit weder die Kraft der SAA zu reichen, noch der Willen Russlands.“

        Das sehe ich anders. Die syrische Armee wird ihre Ankündigung wahrmachen, ganz Syrien vom Terror zu befreien. Natürlich dauert das ein bisschen, aber der Sieg in Aleppo verleiht der Armee starken Rückenwind.

        Wo sollen die Terroristen denn noch glauben, dass sie den Sieg der Armee verhindern können, wenn sie nichtmal ihren Teil in Aleppo halten konnten. In Käffern wie Kafr Zita, Idlib oder Kafranbel? Das ist lächerlich. Aleppo war der mit Abstand schwierigste Brocken für die Armee und den hat sie mit Bravour gemeistert. Die kleinen Käffer, wo die Terroristen nun noch hausen, einzunehmen, ist deutlich einfacher.

        Trotzdem erwarte ich weiter ein langsames Vorgehen der Armee, um die Kräfte nicht überzustrapazieren, aber vor allem, um den wichtigen, den militärischen Fortschritt begleitenden, sozialen Prozessen in den Terroristengebieten Zeit zu geben, zu wirken.

      2. @PB
        „Aleppo war der mit Abstand schwierigste Brocken für die Armee und den hat sie mit Bravour gemeistert.“
        Bezüglich der Aleppo- Operation bin ich einer Meinung. Scheint bei all den schwierigen Umständen mit einer moderaten Opferzahl bei den Befreiern und den Zivilisten in Ostalleppo jetzt zu Ende zu gehen.

        Ich habe aber nach wie vor Bedenken bezüglich der Position Russlands. Auf der einen Seite ist die Assad- Koalition ohne Russland zu schwach -immerhin wird der Westen die andere Seite weiter unterstützen-, auf der anderen Seite scheint der Iran zunehmend seine Eigeninteressen in den Vordergrund zu stellen (siehe nur z.B. die Verwirrungen um den Beginn der Evakuierungsmission). Türkei mit ihren unklaren Ambitionen in Nordsyrien und ihrer Dschihadistenunterstützung noch dazu.

        Zurückziehen können sich Russen nicht.
        -SAA allein zu schwach
        -dazu sind die Handlungen der Türkei nicht loyal genug
        -russischer Einfluss gegenüber Iran würde gemindert
        -westliches Eingreifen auf direkter militärischer Ebene würde wieder wahrscheinlicher.
        -es würde als Verrat empfunden, solange die militärische Lage nicht vollständig, überall, unter Kontrolle ist.

        Das Engagement ausweiten wollen die Russen nicht
        -Kostenfrage
        -man sprach von Anfang an von einem zeitlich begrenzten Einsatz, dessen Dauer bereits überschritten wurde
        -Es besteht die Gefahr eines *Afghanistan- Szenarios*
        -außenpolitische Gründe

        Ich frage mich also, wie sich die Russen letztlich den Exit aus diesem Konflikt vorstellen?

        Mal sehen, wie sich eine Trump- Administration zum Syrienkonflikt positioniert.

      3. Hans aus Olb

        Keine Sorge, die Zusammenarbeit zwischen Russland und Iran ist so gut und eng wie nie zuvor. Die russische Präsenz in Syrien kann ohne weiteres auf viele Jahre verlängert werden, die Basis in Tartous besteht ja auch schon Jahrzehnte.

        Für Syrien und Iran reicht es dabei im Grunde, wenn Russland symbolisch und diplomatisch dabei ist, um die NATO von Dummheiten abzuhalten. Aber natürlich ist russische Hilfe auch im Bereich der Ausrüstung für den Anti-Terror-Kampf sehr willkommen. Davon hat Russland auch selbst etwas: die russische Waffenindustrie bekommt eine Bühne, um der Welt zu zeigen, wie gut russische Waffen sind, was dem Exportgeschäft sehr förderlich ist.

        Tatsächlich ist das Zusammenspiel aber inzwischen so eng, dass China, Russland, Iran, Irak, Syrien und Hisbollah wie eine gut abgestimmte Mannschaft mit verteilten agieren, um ein größeres gemeinsames Ziel zu erreichen, nämlich das Ende des unipolaren Zeitalters, oder anders gesagt, das Ende der Unterjochung der Welt durch die USA und den Übergang in eine multipolare Welt. Und die im Kern russisch-chinesisch-iranische Koalition wächst diesbezüglich beinahe kontinuierlich.

    2. Die SAA und Alliierte haben beispielloses in Aleppo vollbracht.
      Eine größere Millionenstadt nach zähem Ringen und unendlicher Geduld und Nackenschlägen von Terroristen zu befreien und dabei eine, im vergleich zur höchstmöglichen Opferrate, minimale Zahl an getöteten Zivilisten zu gewährleisten, das hat internationales Topniveau.
      Dieses gelang – und nicht nur in Aleppo – immer wieder nur durch diese strategischen Winkelzügen, zum Wohle der Infrastruktur und der unbescholtenen Bewohner der jeweiligen Gebiete.
      Das Vorgehen der SAA und all´ die Verluste durch teilweise von außen völlig unverstandene Rückzüge, zaghaftem Vorgehen etc. , schlägt sich jetzt endgültig im Bewusstsein der Menschen durch. Ein Schatz, der für das weitere Zusammenleben von immenser Bedeutung ist.
      Nach Schätzungen von libanesischen und syrischen Stellen haben ca. 80% – 85% der jetzt befreiten Ostaleppiner die Entscheidung getroffen, in ein Gebiet gebracht zu werden, welches unter Kontrolle der syrischen Regierung steht. Kann man sich das vorstellen (rhetorische Frage und gerichtet an all` die Konzernmedien und Konzernpolitikern), wo doch „das Regime Belagerung, Aushungern, gezielte Exekutionen, Fassbomben, Giftgas etc. eingesetzt hat, um sie alle zu töten und einen Genozid zu begehen“?
      Diese Strategie des Herauslassens, Sammelns und Wegtransports der verbohrten Extremisten ist m.E. absolut nachvollziehbar und hat bereits in vielen Gegenden Syriens die Wirksamkeit bestätigt.
      Der Rest wird sich auch noch ergeben. Die , die weiterkämpfen wollen, werden sterben, die, die aufgeben, werden leben, in Syrien, der Türkei oder Europa. Ich denke gerade Europa im Allgemeinen und Deutschland, Frankreich und GB im Speziellen haben es sich redlich verdient, einigen „ihrer Rebellen“, zumal gemäßigt, einen neuen Hort der Demokratie und der Gleichheit zu schenken, an dem sie für alle Zeit glücklich gemeinsam alt und über vergangene Zeiten sprechen können, nicht wahr?

    3. Dass die SAA grundsätzlich sehr großzügig mit freiem Abzug ist, dürfe mit längerfristigen Erwägungen zusammenhängen. Sicherlich könnte man in vielen Fällen auch leicht eine bedingungslose Kapitulation der „Freiheitskämpfer“ erreichen und sie inhaftieren. Nur, was macht man dann mit ihnen nach dem Krieg? Sie wären ein permanentes Sicherheitsrisiko.

      Eine viel elegantere Lösung ist es, alle faulen Eier in einem Korb zu sammeln und sie dann zu guter Letzt in einer „Aktion Toilettenspülung“ außer Landes zu treiben und ihre ausländischen Sponsoren sich mit dem Detritus ihres glorreichen Stellvertreterkriegs herumschlagen zu lassen.

      Angesichts der zu diesem Zeitpunkt herrschenden Kräfteverhältnisse machen ein paar tausend Terroristen mehr bei der großen Endoffensive gegen Idlib auch nicht mehr viel Unterschied, ganz abgesehen davon dass viele zweifellos bereits vorher die Fliege machen werden.

    4. All die scheinheilige westliche Welt hätte aufgeheult bei einer Vernichtung von 5.000 ihrer unschuldigen Lieblinge, welche sie so niedlich als „Freischärler“ bezeichnen, dabei aber verhehlen, dass weltweit aus über 60 Nationen diese Religioten mit einer Waffe dort hin aufgestellt worden sind, um Einheimischen zu terrorisieren. So hat erst Syrien diese Bande aus Aleppo entfernt.
      Vergleichsweise hatte Erdogan in Südtürkei ganze Stadtviertel einplaniert um solche ALTEINGESESSENE auszutreiben.

  5. Eine Frage an das Parteibuch:
    Durch die Einnahme von Aleppo werden ja nun viele Offensivkräfte frei. Tiger forces, Desert Hawks, Hisbollah, Republikanische Garde etc.

    Wo wird euer Einschätzung nach die syrische Führug diese Kräfte zum Einsatz bringen, so sie auf ein gemeinsames Ziel angesetzt werden?

    An welcher Front oder in welche Angriffsrichtung würdet ihr selbst diese freigewordenen Einheiten einsetzen?

    Danke 🙂

    1. Ein Teil wird bleiben um Aleppo zu sichern. Ich rechne mit 10-15 000 Soldaten. Wahrscheinlich, wird jetzt eine Pause entstehen und erst dann werden nächste Prioritäte gesetzt. Parteibuch liegt sehr gut mit Einschätzung West Aleppo. Für Ost Ghouta hat SAA genug Soldaten von Ort. Da braucht man keine Verstärkung aus Aleppo. Ich tippe auf eine Ofensive auf Dayr Hafir. Oder wenn Russen wollen auf Palmira?

      1. ja zgvaca diese zahl mag in etwa stimmen nur werden diese kräfte hauptsache offensive verteidigung zur aufgabe haben. die polizeilichen und ordnungsdienstlichen massnahmen werden von syrischer polizei und geheimdienst übernommen werden verstärkt durch die (tschetschnischen) mp speznas.

    2. Ich halte einen Vorstoss Richtung Deir Hafir und Richtung Euphrat für strategisch deutlich wichtiger als Richhtung Idlib. Als nächstes Ziel das Regierunsgebiet an den Euphrat anzuschliessen ist nahezu unerlässlich. A) Um den Anspruch für den Wasserbezug ab dem Euphrat für die Zukunft zu gewährleisten unabhängig davon wie die Nachkriegslösung in Syrien dereinst aussehen wird.
      B) Um den IS von den türkischen Nachschubwege abzuschneiden. Die EU zahlt aus meiner Sicht nur pro Forma für die Flüchtlinge3 Mia. Jährlich. Ein Teil dieses Geldes wird auf verschlungenen Kanälen in die Rekrutierung und Bewaffnung fliessen. Die EU musste da für die Türkei und Quatar einspringen.
      http://www.voltairenet.org/article190340.html
      http://www.voltairenet.org/article191261.html
      http://www.voltairenet.org/article190881.html

      Das fehlende Stück des Kanals habe ich versucht einzuzeichenen. Es sind gute 10 Km, dann fliesst das Wasser bis in die Idlib-Plains
      http://wikimapia.org/#lang=en&lat=36.146192&lon=37.235069&z=14&m=b&gz=0;371778202;361318092;2574;0;0;24955;67806;131701;133895;167048;293540;239125;754451;266845;767326;383258;1084899;311195

      1. Ist jedem bereits auffällig, dass dieser Krieg Unsummen verschlingt, welches zB. von einer Euro-Abwertung aufgefangen wird, welche bereits etwa 30% gegen dem Dollar beträgt und nebstbei eine riesen Teuerung für den EURO-Raum bedeutet. Tägliche EInkäufe beweisen das und auch gehen die Importe aus China dadurch stark zurück. Damit ist aber das Ende der Fahnenstange nicht erreicht, denn auch dieser USAm Rüstungsexport mach Osten kostet Unsummen, sodass sogar der Ukrainische Wahnsinn links liegen bleiben muss. Saudi kann da nimmer mehr leisten und steht bereits an der Bettelschwelle, zumal die sich mit dem Jemen-Abenteuer verspekuliert haben, so wie NEP das bereits erwähnte. Nicht aus Ungefähr haben die Amis diese Entwicklung hautnah verspürt und anstatt Clinton den Trump gewählt.

  6. Am 29. November hätten die Är***e ohne Grenzen noch den Menschen in Ostaleppo 45 Tonnen Medikamente und medizinisches Material in 24 Stunden bringen können:
    https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/ost-aleppo-praktisch-ohne-gesundheitsversorgung
    Für die selben Menschen, die jetzt in Ganzaleppo Hilfe brauchen geht das nicht, da schiebt man es auf ein Büro in Barcelona….
    Ja so sind die NGOs – verlassen kann man sich nur auf das historisch gewachsene Rote Kreuz / den roten Halbmond.

    1. Lutz

      Man höre und staune: die Malteser International in Köln geben zu, die als geheimes Kinderkrankenhaus getarnte ISIS/Al-Kaida-Zentrale in Ost-Aleppo betrieben zu haben. Natürlich finanziert von der geliebten deutschen Bundesregierung.

      http://www.tagesschau.de/ausland/syrien-interview-101.html

      Und kaum war Al Kaida aus dem „Kinderkrankenhaus“ in Ost-Aleppo vertrieben, stellen die Malteser die HIlfe für die Zivilbevölkerung in Ost-Aleppo ein.

      1. Die Malteser sind ja auch Stolz drauf, in Idlib sehr aktiv zu sein.

        Nun ja es geht ums Geld und Hauptgeldgeber ist ja nun mal der Steuerzahler dessen Geld von den Politikern verwaltet wird-
        Und darüber nimmt man Einfluss, zuletzt haben das auch die Fakenewsmacher versucht. Sie wollten das Rote Kreuz zu Propagandazwecken nutzen, das ist aber nicht geglückt. Auch wenn der CDU-Politiker Seiters in Deutschland an der Spitze steht. Das Rote Kreuz der Ukraine hatte ja im Donbasskonflikt eine negative Rolle gespielt (regelrecht Behinderungen von Hilfslieferungen aus Russland – ohne Erfolg), das dürfte die Organisation weltweit nicht gut bekommen zu sein.

        Ich scheine aber mit Meinung zu den Ärzten nicht der Einzige zu sein, schließlich haben sie heute zugegeben, das Sie unter Druck stehen, endlich etwas in Aleppo zu unternehmen.

      2. Bingo ! Lutz und NEP. Dass sind genau die Enthüllungen bzw. Argumente, die man in Alltagsgesprächen braucht !
        Was meine ich ? Lügen der NATO Kriegshetzer, welche dann später denen zugegeben werden. Lügen, die schon an der einfachsten Logik scheitern.
        Leider verfangen sich NEP oder die Propagandaschau meist zu sehr in Details. Und die Leser, Blogger vergessen das Wesentliche.
        Auf Deutsch : Man weiß hinterher oft weniger als vorher und VERLIERT jede Diskussion mit den Mainstream Affen auf der Strasse.
        Der Freeman von Alles Schall und Rauch ist ein Vorbild, in dem er erstmal kurz, deutlich und PARTEIISCH erklärt, worum es eigentlich geht.
        Als DDR Fan liebe ich diesen Mann zwar nicht richtig, aber seine Methode finde ich genial.
        In diesem Zusammenhang wichtige Frage : Gibt es überhaupt deutsche Reporter die vor Ort sind ?
        Die 13+1 deutschen grosskapitalistischen Mörder Medien tuen ja gerade so, als wenn sie da einen Haufen Journalisten in Syrien hätten.

      3. Rheinlaender

        „Gibt es überhaupt deutsche Reporter die vor Ort sind?“

        Im Moment wüsste ich keinen deutschen Journalisten, der in Aleppo ist. Aber die Tagesschau hatte vor ein paar Tagen jemand da. Nur der berichtete dann auch nur sehr zaghaft, was er da gesehen hat, und anschließend kamen wieder die Propagandablasen vom ARD-Studio Kairo.

        Aber Reuters hat offenbar eine Journalistin vor Ort, die sich zum Aufdecken einer dicken Lüge nicht zu feige war:

        Soviel zur westlichen Propaganda der Rubrik „Assad hungert die umzingelte Bevölkerung aus.“ Es gab reichlich Nahrung und Hilfsgüter in Ost-Aleppo, aber die vom Westen unterstützten Terroristen hatten die Nahrung und Hilfsgüter gebunkert und ließen die Bevölkerung der von ihnen beherrschten Gebiete oft ohne Essen.

      4. @Parteibuch
        Man höre und staune: die Malteser International in Köln geben zu, die als geheimes Kinderkrankenhaus getarnte ISIS/Al-Kaida-Zentrale in Ost-Aleppo betrieben zu haben. Natürlich finanziert von der geliebten deutschen Bundesregierung.

        Wo ist dieses „Geständniss“ für die Verbindung Kinderkrankenhaus-Al-Kaida-Zentrale zu sehen?
        Im verlinkten Beitrag jedenfalls nicht, respektive es braucht einige Gedankegänge darauf zu kommen. Einzig das die Johanniter nur die Terroristen tätig waren wird klar.

      5. Interessant ist dass, der Chef von White Helmets im Interview (Link vorher) erwähnt wird und anscheinend verletzt ist. Man müsste mal nachfragen mit welchen lokalen Organisationen die Malteser zusammengearbeitet haben…

        Die Krankenhäuser in Ost-Allepo sind ja ALLE zerbombt. Könnte das mal jemand nachprüfen mit Fotos und so ? Wäre doch auch eine lohnende Reportage für die MSM ?

      6. MAK

        Die Kölner Managerin der Malteser International hat erklärt, die Malteser hätten in den Terroristengebieten von Aleppo über namentlich nicht genannte Partner in der Türkei und Syrien ein „Kinderkrankenhaus“ betrieben. Auf der Webseite der Malteser International zu Syrien werden aber auch das Auswärtige Amt und das Entwicklungsministerium als Sponsoren des Malteser-Projektes in Aleppo aufgelistet.

        Unseres Wissens gab es nur ein „Kinderkrankenhaus“ in den Terroristengebieten von Aleppo, von den Massenmedien stets bezeichnet als „das letzte.“ Und das war zunächst eine ISIS-Zentrale nebst Foltergefängnis, wie hier zum Beispiel nachzulesen ist:

        „… Shehabi was being held at a children’s hospital in Aleppo used by ISIL as its heaquarters in the city. This week rebels overran the base and freed dozens of captives …“

        http://www.thehindu.com/todays-paper/tp-international/fresh-breath-of-life-for-syrian-activists/article5572348.ece

        Nur haben die Rebellen die Kinderkrankenhaus-Basis von ISIS nicht etwa ungenutzt gelassen, sondern Al Kaida hat die als eines ihre Hauptquartiere weiter betrieben, eben weil den Terroristen Hauptquartiere in Krankenhäusern beste Deckung gegen Luftangriffe der syrischen Armee bieten, und zusätzlich gibt es da reichlich Strom, Wasser sowie Kommunikationsmittel, eben alles, was eine Terroristenzentrale braucht. Und Überraschung, eben dieser Milad Shehabi, der zuvor im ISIS-Knast im „Kinderkrankenhaus“ saß, machte noch vor ein paar Tagen Fotos aus dem „Kinderkrankenhaus“ der Malteser – die die Malteser auf ihrer Webseite verwendeten.

        Und als die syrische Armee die Gegend von Al Kaida und Co befreit hat, ist die ganze Besatzung des von den Kölner „Maltesern“ finanzierten „Kinderkrankenhauses“ – das, obgleich an einem geheimen Ort gelegen, natürlich gezielt von der syrischen Armee angegriffen worden sein soll – schnell abgehauen anstatt weiter den Zivilisten in der Gegend medizinisch zu helfen, wie die Syrien-Managerin der Malteser bei der Tagesschau erklärte. Was auch nur logisch ist, wenn man weiß, dass die „Krankenhäuser“ in den Terroristengebieten von Aleppo in Wirklichkeit regelmäßig Zentralen von Al Kaida und ähnlichen Terroristen waren.

        Urs1798 hat etwas mehr zu Malteser-Kinderkrankenhaus-Fotograf Melad Shehabi recherchiert:

        https://urs17982.wordpress.com/2016/12/15/die-evakuieriungen-haben-begonnen-waffenruhe-fuer-neue-offensive-durch-al-kaida-genutzt-krankenwagen-durch-terroristen-beschossen/

      7. Da will ich auch noch beweisen, das die Malteser Stolz sind, in Idlib sehr aktiv zu sein:
        http://www.malteser-presse.de/newsdetails/article/40858.html?cHash=82ec3718c331c65ea6e3f9b6bf39932f
        Mit dem enttarnenden Satz:
        „Die Malteser haben mit finanzieller Unterstützung des Auswärtigen Amtes 1.100 Zelte und 13.000 Decken beschafft, um auf den Zustrom von Flüchtenden aus dem Umland von Aleppo in die Region Idlib reagieren zu können. “
        Heißt: Für Idlib ist Geld da für Aleppo nicht

      8. uso

        „Man müsste mal nachfragen mit welchen lokalen Organisationen die Malteser zusammengearbeitet haben…“

        Ja, und vor allem müsste man mal in Erfahrung bringen, in welche Örtlichkeiten in Ost-Aleppo die Malteser ihr Geld und das Geld der Bundesregierung (AA/Entwicklungshilfeministerium) – deutsches Steuergeld – gesteckt haben.

        Auf der Webseite der Malteser ist auch das nämlich offenbar bewusst sehr unkonkret gehalten:

        „Medizinische Hilfe in der Region Aleppo:

        … Malteser International unterstützt durch die syrische Partnerorganisation primäre und sekundäre Gesundheitseinrichtungen im Großraum Aleppo. In der Zielregion leben mehr als 1 Millionen Menschen. Die massiven Luftbombardements und Bodenkämpfe zwischen einer Vielzahl an bewaffneten Gruppen steigern den Bedarf an medizinischer Versorgung ebenso wie die schlechte Versorgungslage mit allen Gütern des täglichen Bedarfs.

        Genaueres zur Mittelverwendung findet man da wohl nicht. Aber dazu, woher die Mittel stammen findet sich da was:

        „Finanzierung Projekte:
        Auswärtige Amt, Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung, Aktion Deutschland Hilft, Ein-Herz-für-Kinder, Bergmann Stiftung.“

        Sprich: die Malteser haben in Aleppo Steuergeld verteilt. Schau selbst:

        https://www.malteser-international.org/de/hilfe-weltweit/naher-osten/syrien.html

        Und nun sagt die Regionalmanagerin der Malteser in der Tagesschau, die Malteser hätten im Rebellengebiet von Aleppo über ungenannte Partner ein „Kinderkrankenhaus“und eine „Blutbank“ betrieben. An welchen Orten genau sich dieses „Kinderkrankenhaus“ befunden haben soll, sagen die Malteser nicht, nur dass es öfter mal umgezogen sei, zuletzt in den Keller eines Privathauses. Alles streng geheim – aber der böse Assad hat unsere Krankenhäuser gezielt bombardiert.

        Wenn die Malteser in Aleppo ein „Kinderkrankenhaus“und eine „Blutbank“ betrieben haben, dann müssen die konkrete Adressen mit Straße und Hausnummer gehabt haben.

        Wenn da jemand nachbohren würde, das könnten nicht nur Journalisten, sondern auch Politiker, es geht ja wohl um die Verwendung von Mitteln aus dem Bundeshaushalt, könnte man dann vermutlich herausbekommen:

        – wer die syrischen Partner der Malteser in Aleppo waren
        – an welche Adressen das Geld geflossen ist, und jeweils von wann bis wann, ein „Kinderkrankenhaus“ war schließlich nur bis Jan 2014 ISIS-Foltergefüngnis und anschließend eher Al Kaida Zentrale
        – ob und wie die Einrichtung des „Kinderkrankenhauses“ und der „Blutbank“ der syrischen Regierung bekannt gemacht wurde. Die Bekanntgabe der Adresse und eine Kennzeichnung wären wichtig, um Schutz als Krankenhaus beanspruchen zu können, und nicht gar zu schnell in den Verdacht zu geraten, in Wirklichkeit eine geheime Kommandozentrale von Terroristen, natürlich mit angeschlossenem geheimen Feldlazarett für verletzte Terroristen, betrieben zu haben
        – wie sichergestellt wurde, dass das deutsche Steuergeld und die mit deutschem Steuergeld beschafften Dinge nicht zur Finanzierung von Terrorismus zweckentfremdet wurden.

        Hat man die genaue Adresse (oder die Geo-Koordinaten für Wikimapia) der von den Maltesern in Aleppo unterstützten medizinischen Einrichtungen, dann müsste man anhand von Facebook-Postings, der Situation beinder Einnahme durch die syrische Armee, etc, vergleichsweise einfach rauszubekommen sein, ob es in der Einrichtung – wie von uns stark vermuttet – eine Terroristenzentrale drin gab, und das „Krankenhaus“ im Wesentlichen zur Tarnung und als menscheliches Schutzschild für die Terroristenzentrale diente.

        Was aber überhaupt nicht geht, ist wie die Malteser-Managerin sich über Angriffe der syrischen Regierung auf ein „Krankenhaus“ zu beklagen, aber gleichzeitig die Adresse des „Krankenhauses“ wie die Adresse einer Terrorzentrale geheimzuhalten. Da sollte sich eine medizische Organisation schon entscheiden: wer die Adresse eines Krankenhauses offenlegt, kann sich über Angriffe darauf beklagen, aber wer die Adresse geheimhält, muss sich nicht wundern, wenn eine Kriegspartei die Einrichtung nicht als Krankenhaus erkennt.

        Freunde aus Aleppo sagen, dass in den Terroristengebieten in allen Krankenhäuser Terroristenzentralen eingerichtet wurden, eben weil das zwar verboten, aber militärisch vorteilhaft ist, besonders wenn der Gegner Lufthoheit hat. Es ist wohl auch international bei Terroristen nicht unüblich, so erklärt sich zum Beispiel das heftige US-Bombardement eines Krankenhauses in Kunduz vor ein paar Monaten, nachdem die Taliban Kunduz gestürmt hatten. Auch die Taliban hatten da sofort ihr Hauptqaurtier im Krankenhaus von Kunduz eingerichtet. Trotzdem kann in so einer Situation eben eine ansonsten nicht zu beanstandende Finanzierung eines Krankenhauses der illegalen Finanzierung einer Terroristenzentrale sehr nahe kommen. Wenn verdeckt und geheim vorgegangen wird, etwa wie Malteser und Bundesregierung das in Aleppo gemacht haben, spricht viel dafür, dass verdeckte Terrorfinanzierung das Ziel ist.

      9. Nicht nur die Malteser, auch andere s.g. Hilfsorganisationen scheinen für die Kopfabschneider aktiv zu sein. Heute hat „Save the Children“ eine Mail mit dem Betreff „Unerträglich.“ versandt. Auszug:
        „Um die Evakuierten aufzunehmen, haben wir im nordwestsyrischen Idlib Hilfsgüter und Personal bereitgestellt, und in den besetzten bzw. umkämpften Gebieten tun unsere Partner alles, um den Menschen zu helfen.“

        Eigentlich unglaublich, dass die damit noch so offensiv werben.

      10. Reifen
        „Eigentlich unglaublich, dass die damit noch so offensiv werben.“

        Nun ja Politik und (N?)GOs arbeiten ja fest zusammen. Die Aufträge kommen wohl weitestgehend aus der Politik oder sind mit ihr abgesprochen. Und wenn die Bundesregierung weiß, was man macht und dann auch noch ein Großteil der Kosten trägt, dann kann man damit doch ruhig werben.

        Es ist sicher kein Problem, wenn Hilfsorganisationen auch in Terroristengebieten helfen, im Gegenteil. Zum Problem wird’s, wenn:
        – wenn die von Sprecher der Bundesregierung angekündigte Hilfe gar nicht in Aleppo ankommt, sondern in Idlib
        – wenn nur einer kleinen Menge (max. 5000 Zivilisten) geholfen wird und die Mehrheit (mehr als 100 000) leer ausgeht.
        – wenn die die Flüchtlinge gar nicht in Idlib bleiben sollen, sondern die Türkei die Kämpfer und deren Angehörige ins Gebiet Euphrats Shield umsetzen will. Dann steht die Frage für was braucht man in Idlib diese Gelder?
        Damit sollten die Hilfsorganisationen langsam mal anfangen zu belegen, was man mit Geldern des Steuerzahlers gemacht wird. Das sollte ja auch im Interesse z.B. der Malteser sein, das sie eben nicht, das Geld ungesehen an in Syrien operierende Partner weiter gegeben haben, die dann eben in Aleppo kein Krankenhaus sondern ein militärisches Hauptquartier betrieben haben. Den der Verdacht liegt ja Nahe.

      11. Der Bild-Jihadist sprach schon lange davon, in letzter Zeit auch FakeNewsMacher und Politik: Estnische Säuberungen.
        Wenn man den Menschen nur in Idlib Hilfe gibt und nicht in Aleppo und sie so zum Umsiedeln zwingt, sind das dann keine?

  7. WennSyrien Glück hat, ziehen all diese Mörderbanden nach Germoney! Dann hat Merkel viel zu schaffen.

    1. @ biersauer

      Merkel ist das doch sch*** egal! Im Gegenteil, sie würde den Zustrom von wehrfähigen Muslimen für den kommenden Bügerkrieg begrüßen.

      Nein, WIR werden das aus zu baden haben! Bis es zum offenen Bürgerkrieg kommt…

  8. HdK meldet:

    ++ Russische Fallschirmjäger landen in Syrien ++

    Jetzt geht alles plötzlich ganz schnell: Die vom Westen unterstützten Terroristen haben die Evakuierung von 30.000 Zivilisten aus Fua und Kafraya zugestimmt. Diese Städte werden von den Terroristen seit Jahren belagert weil die Menschen sich nicht den Terroristen unterwerfen wollten. Diese Menschen sollen nun ihre Heimat verlassen und in die sicheren Assad-Gebiete umgesiedelt werden, da die Regierung ihre Sicherheit zur Zeit nicht gewährleisten kann. Im Gegenzug lässt die syrische Regierung die restlichen Terroristen aus Ost-Aleppo nach Idlib abziehen. Da man den vom Westen unterstützten Terroristen nicht trauen kann, sind in der Nacht hunderte russischer und iranischer Fallschirmjäger und Spezialeinheiten in Fua und Kafraya gelandet. Sie wollen der syrischen Armee und der libanesischen Hisbollah bei der Evakuierung der Zivilisten Schutz geben. Der iranische Regierung hat der Türkei mit einer Kriegserklärung gedroht, falls sie Evakuierung sabotieren sollten.

    https://www.facebook.com/HinterKulissen

    Hat das Parteibuch Meldungen dazu?

    1. Johanniskraut

      Nein. Nur eine Einschätzung: diese Nachricht hat Hinter den Kulissen offensichtlich frei erfunden.

    2. ich würde sagen das ist eine mischung aus realität und fiktivem (möglicherweise auch nicht bestätigtem) klar ist Fua und Kafraya sind bestandteil der vereinbarung, auch gehe ich davon aus diese gebiete eben nicht den halsabschneidern übergeben werden, sondern (befestigter) militärischer standort der saa und verbündeten (mit luftunterstützung /versorgung) bleiben werden. bestätigt sind auch zahlreiche fallschirmabwürfe von seiten der iraner in dem gebiet. und hand aufs herz glauben sie im ernst das die gebiete um palmira tatsächlich „unter kontrolle“ des isis stehen? glauben sie mir sie stehen vor allem unter „kontrolle“ der einsatzgruppen der „gru fledermäuse“ ich gehe auch von einer präsenz dieser einheiten im gebiet idlib usw. aus. es scheint auch so zu sein das die mp- speznas momentan sicherheitsgaranten der abziehenden terroristen „spielen“ müssen. dies wiederum scheint auf einen deal mit der türkei zurückzugehen und auf die tatsache das tschtschenische speznas den islamischen glauben haben – und zwar sunnitischer prägung -was wiederum wohl so eine art „vertrauensbonus“ bei den kopfabschneidern „symbolisieren“ soll.

  9. Ekelhaft wie die Medienhuren in MerkelDeutschland rumheulen weil die Kopfabschneiderbastarde untergehen. 3 Begriffe gibt es für die Mörder in den Mainstreammedien, Rebellen, Aufständische und Oppositionelle. Ich wünsche mir, dass mal eine SPON oder ZEIT Maulhure die Bekanntschaft mit so einem Kopfabschneider macht.

  10. Vielen hier wahrscheinlich bekannt(?), für mich jedoch eine Neuigkeit und Überaschung als plötzlich, Brita Hagi Hasan als Exilbürgermeister der Millionenstadt Aleppo, sozusagen von den Westmedien aus dem Hut gezaubert und präsentiert wurde.
    Inzwischen gibt es sogar einen aktuellen Euronews Videobeitrag betreffend dieses „Ostaleppo Exilbürgermeisters“ !

    „Kurz vor dem EU-Gipfel in Brüssel am Donnerstag ist der Bürgermeister von Ost-Aleppo mit EU-Ratspräsident Donald Tusk zusammengekommen. Dabei bat Brita Hagi Hasan um eine Beobachter- und Aufsichtsmission der EU für Evakuierungen.“

    Euronews (Video de 1:02 min)

    „Hasan ist seit Ende November in Europa und war zuvor auch mit Frankreichs Außenminister Jean-Marc Ayrault zusammengetroffen.“

    1. /satire on/

      Der §130 StGB wird um einen Absatz ergänzt: Wer die Verbrechen an den 350.000 Einwohnern von Ost-Aleppo billigt, leugnet oder verharmlost, wird mit einer Freiheitsstrafe nicht unter 2 Jahren bestraft.

      Hintergrund: Im Dezember 2016 sind 2/3 dieser Einwohner spurlos verschwunden. Ob sie in Geheimgefängnissen des Assad-Regime gefoltert und hingerechtet wurden oder auf offener Straße verbrannt wurden, konnte letzlich nie geklärt werden. Die Regime von Assad, Putin und der Terrorstaat Iran wie die terroristische Bewegung der Armee Gottes sind für diese Verbrechen verantwortlich und entziehen sich einer Aufarbeitung und Strafverfolgung. Wer mit diesen Personen kommuniziert oder gar Handel treibt, billigt die genannten Verbrechen. Auch zahlreiche Blogs sowie die Fake-News-Sender genannter Staaten verharmlosten die Verbrechen. Sie zweifeln an, dass überhaupt noch 350.000 Personen in den vom Assad-Regime befreiten Stadtteilen gelebt hatten. Die Parteien AfD und Die Linke wurden verboten, da sich die Parteien nicht unmittelbar von jenen Mitgliedern distanzierten, welche gegen die Gesetzesänderung protestiert oder im Bundestag eine Gegenrede gehalten hatten.

      /Satire off/

    2. Das ist halt ein ausgezeichneter Welt – Bürgermeister

      http://www.worldmayor.com/contest_2016/aleppo-mayor-brita-hagi-hasan.html

      „The City Mayors Foundation is looking for mayors who have recognised that people, whatever their origin, status or background, are the greatest capital the world has to offer. This year’s World Mayor Project will identify mayors whose cities have done the most to welcome immigrants and have used their skills to enrich and diversify society culturally, economically and socially. Brita Hagi Hasan, President of the City Council of Aleppo (East), Syria, has been shortlisted for the Prize. |||

      Erfolgsmodell Ostaleppo 🙂

    3. Wenn man denkt, dümmer geht Kriegspropaganda nicht mehr, kommt von irgendwo ein „Exilbürgermeister von Ost-Aleppo“ daher.

  11. Erstaunlicher Beitrag des ORF zur Syrien Berichterstattung. Es wird erstmals auch die Russische Sicht auf den Syrienkonflikt/Aleppo beleuchtet!

    Titel: „Verdrehte Sichtweisen zur Syrien-Berichterstattung“(2:56min)

    http://tvthek.orf.at/profile/ZIB-24/1225/ZIB-24/13899179/Verdrehte-Sichtweisen-zur-Syrien-Berichterstattung/13932713

    „Die mediale Darstellung des Syrien-Konflikts divergiert stark. Während der Westen berichtet, dass mit Unterstützung von Russland Gräueltaten an Zivilisten begangen wurden, werfen die Russen dem Westen eine Doppelmoral vor und sehen sich als Helfer im Konflikt.“

  12. Brita Haji Hassan, der „Bürgermeister“! Eine Geschichte, wie aus Köpenick, die Geschichte über den „Bürgermeister von Ost-Aleppo“. 5 Stunden Verlängerung des letzten EU Gipfels in Brüssel gab es wegen Hassan und dessen bewegenden Appellen. Wenn jemand seriös ist, dann ist es doch jemand, der Bürgermeister genannt wird. Sehr merkwürdig, dass bisher noch niemand irgend etwas von ihm oder über ihn hörte!

    Wer ist Brita Haji Hassan? In Aleppo soll er seit Monaten nicht leben. 2013 wird er als „Deputy“ des „Councils“ von Ost-Aleppo erwähnt, eingeschworen auf die Scharia. Nun wie ein Kaninchen aus dem Hut aufgetaucht, als Bürgermeister:

    „Abdul Aziz Maghrabi was elected the head of the Local Council of Aleppo, and Britta Haji Hassan as his deputy. The members of both Councils were sworn in to serve the citizens in accordance with the Islamic Sharia.“

    en.etilaf.org/daily-newsletter/daily-newsletter-16-12-2013.html

  13. Hier mal ein schönes Beispiel über die Arbeit der FakeNewsMacher:
    http://www.rp-online.de/politik/ausland/evakuierungen-aus-aleppo-vorerst-gestoppt-aid-1.6469501

    Zur Evakuierung seien zu wenig Busse eingesetzt
    Man hat 20 Busse und etwa genauso viele Krankenwagen aufgetrieben und das obwohl die selben Weißhelme vor Wochen festgestellt haben, das es keine Krankenwagen in Ostaleppo mehr gebe.

    Die UNO sagt es gehe schleppend.
    Die selbe UNO, die immer gefordert hat, Zivilisten und vor allem Verletzte müsste evakuiert werden, das aber selbst nie auf die Reihe gebracht hat.

    Es warteten noch Menschen
    Mit 6000 dürften die, die nach Idlib wollten, raus sein, die restlichen 244 000 wird man wohl die nächsten 1000 Jahre vergeblich suchen.

    Die Fahrer haben wie gewohnt eine gute schnelle Arbeit abgeliefert. Das man dies aus Deutschland nicht mehr kennt (BER, Elbphilharmonie) verunsichert natürlich.

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