Ägypten hat den wahhabitischen GCC-Terror von Katar offenbar zunehmend satt

Während der saudische Diktator Salman auf Verbrüderungstour in den vier anderen wahhabitischen GCC-Terrorstaaten war, um da die Einheit der wahhabitischen Lakaien Israels im Kampf gegen die vom Iran bedrohlich ausgehende Toleranz zu beschwören, haben offenbar Handlanger des wahhabitischen Terrorregimes in Katar einen massenmörderischen Terroranschlag gegen Christen im von einer saudisch geführten Koalition unterstützten Ägypten verbrochen.

Ägypten ist so verärgert, dass es überhaupt kein Geheimnis mehr daraus macht, dass in den wahhabitischen GCC-Staat Katar geflüchtete Terroristen der Muslimbruderschaft hinter dem Terroranschlag in Kairo stecken.

Das saudisch-wahhabitische Terrorregime befindet sich damit in einer schwierigen Lage. Einerseits will das saudische Regime die ägyptische Armee als militärisches Rückgrat einer saudisch geführten Weltmacht der wahhabitischen GCC-Staaten haben, und andererseits will das katarische Bruderregime nicht mal davon Abstand nehmen, Ägypten mit Terror und anderen destruktiven Aktivitäten, wie etwa offener Propaganda gegen die ägyptische Armee, zu verärgern. Angesichts des unkontrollierten katarischen Verhaltens sind selbst die israelischen Freunde besorgt, dass ihnen die zionistisch-wahhabitische Terrorallianz unter Einschluss Ägyptens auseinanderfliegen könnte. Hektisch versuchen Hasbara-Outlets wie die deutsche Wochenzeitung „Zeit“ deshalb gerade zu vertuschen, dass Katar hinter dem anti-christlichen Terror in Kairo steckt und stattdessen die Urheberschaft des Terrors in Kairo ISIS zuzuschreiben, ganz so als ob sie nicht wüssten, dass ISIS die Verantwortung für Alles übernimmt, besonders wenn dafür saudisches Geld drin ist.

Doch das katarische Terrorregime denkt überhaupt nicht daran, vom Terror abzulassen, und kündigt in Anbetracht der Befreiung von Aleppo offiziell an, weiterhin wahhabitische Terroristen zu unterstützen, und das obwohl der ägyptische Präsident Sisi kürzlich ausdrücklich erklärt hat, die syrische Armee im Kampf gegen den Terror zu unterstützen. In Anbetracht dieser Lage macht Ägypten auch trotz Abhängigkeitkeiten von GCC-Geld kein Geheimnis mehr darum, sich mit Iran in regionalen Fragen zu besprechen, egalob das den Saudis gefällt oder nicht.

Advertisements

10 Gedanken zu “Ägypten hat den wahhabitischen GCC-Terror von Katar offenbar zunehmend satt

  1. Und warum können das die Ägypter jetzt, plötzlich so UNGEZOGEN handeln: Weil die Russische Flotte, im östlichen Mittelmeer stationiert ist und somit die Eigenständigkeit, von Ägypten Abgesichert wird.

    1. Felix

      Mit der russischen Flotte dürfte das nichts zu tun haben, mit unter General Sisi erreichter finanzieller Unabhängigkeit von den GCC dafür umso mehr.

  2. Warum bombt Katar in Agypten gegen die politisch unbedeutende Gruppe der koptischen Christen?

    Das Parteibuch hat am 20.05.13 in einem Artikel schlüssig vorgestellt, daß der Krieg gegen Syrien nicht primär wegen der Erdgaspipeline von Katar -durch Sau-Arabien und Syrien- in die Türkei geführt wird.

    Und auch wenn Agypten kein Mitglied der GCC (Sau.-A., Katar, Bahrain, VAE, Oman, Kuwait) ist, und die koptischen Christen für die Wahabiten eben nur Christen und keine Menschen sind, scheint dieser Terroranschlag doch völlig sinnlos zu sein, also von der politischen Tollwut Katars motiviert (Rache gegen irgendwen für den entgültigen Verlust der Erdgaspipeline durch Syrien?).

    Oder soll dieser scheinbar sinnlose Terror ein Testballon sein, um Ägyptens Reaktion zu testen? Denn Ägypten ist mit 2 Milliarden Dollar jährlicher Militärhilfe aus den USA ein ähnlich leidiger Kostgänger wie Israel mit 3 Milliarden Dollar jährlicher Militärhilfe aus den USA.

    Wenn die Trump-Administration also tatsächlich Auslandsgelder einsparen will, dann doch lieber in einem destabiliserten Agypten als bei der glorreichen Friedenstaube des Nahen Ostens. Und mehr noch: Ein destabilisiertes Ägypten schreit geradezu nach einer Aufstockung der jährlichen Militärbeihilfe für Israel als unwiderlegbares Argument.

    Zu weit gedacht?-

    1. Hans

      Ich kann deinen Gedanken nicht folgen.

      Politisch unbedeutend sind die Kopten in Ägypten nicht, sondern eher das zivile Rückgrat der Macht von Sisi.Und die von Katar unterstützten Muslimbrüder sind nach wie vor sauer, die Macht in Ägypten an Sisi verloren zu haben, weshalb sie nun offenbar verstärkt probieren wollen, die Kopten mit Terror einzuschüchtern.

      1. Danke für die wertvolle Ergänzung zur ägyptischen Innenpolitik.

        Zuviel Goethe?:

        Koptisches Lied

        Lasset Gelehrte sich zanken und streiten,
        Streng und bedächtig die Lehrer auch sein.
        Alle die Weisesten aller der Zeiten
        Tanzen und singen und stimmen mit ein.

        Merlin der Weise im leuchtenden Grabe,
        Wo ich als Jüngling gesprochen ihn habe,
        Hat mich mit gleicher Weisheit belehrt:

        Töricht auf Bessrung der Toren zu harren.
        Kinder der Klugheit, o habet die Narren
        Eben zum Narren auch wie sichs gehört.

        Und in den Höhen der indischen Lüfte,
        Und in den Tiefen ägyptischer Grüfte
        Habe ich selbiges Wort nur gehört:

        Töricht auf Bessrung der Toren zu harren,
        Kinder der Klugheit o habet die Narren
        Eben zum Narren auch wie sichs gehört.“

        (Goethe, West-Östlicher-Divan, 1819-27)

        Allerdings bestätigt das doch die These der Destabilisierung Ägyptens via Katar zugunsten Israels um die vakanten Fleischtöpfe in den USA?

      2. Nicht nur das. Al Sissi ist in Ägypten, nicht ganz so gut und anerkannt wie Assad aber in ähnlicher Manier, der Schutzpatron der Minderheiten, vor allem der christlichen, die gesellschaflich eine nicht unbedeutene Rolle spielt. Die „Schutzbefohlenen“ zu attackieren bedeutet daher ein direkter Angriff auf deren Beschützer… eben Sissi.
        Zusätzlich werden in der islamisch-sunnitisch geprägten Bevölkerung durchaus vorhandene Ressentiments gegenüber der koptischen Bevölkerung bedient. Eine nachvollziehbare Taktik der Islamisten, und ein ebenso nachvollziehbares Sponsering durch das Mekka der Terrors.

        Man kann es drehen und wenden wie man will: Das Zentrum der Bigotterie, der Verwesung und des humanitären Verfalls liegt geographisch ziemlich genau auf der Achse Riad/Doha.
        Ich hatte schon vor Jahren „angefragt“, was gegen ein Sensemann-Kommando sprechen würde, um dem Dreck in der Wüste ein für allemal das Intregieren auszutreiben. Es müssen ja nicht physiologisch Köpfe rollen, aber im übertragenen Sinne (Anschlag auf den Palast mit hohem Sachschaden, Beschädigung anderer höchst sensibler und „königlicher“ Symbole) würde als deutliche Botschaft seine Wirkung nicht verlieren.

  3. Zum zweiten:

    Die allgewaltige Kraft des Geldes hat mit dem Verlust des eine Milliarde Dollar teuren -und verlorenen Wahlkampfes der Hillary Clinton einen ganz empfindlichen Schlag erlitten.

    Und nun scheint dieser -mit hunderten am Milliarden finanzierte Krieg in Syrien- durch die Hilfe einer „Regionalmacht“ auch noch verloren zu gehen.

    Und das macht die Hohepriester und Verwalter des bedruckten Klopapieres zunehmend skeptisch gegen das eigene Allmachtsmittel. (reichlich früh, oder?)

    Zwar laufen die politischen und journalistischen Eierdiebe und Gaunergehilfen noch brav in der Spur. Ansonsten aber läuft der Karren auf der Felge -und das Rad wird brechen!

    Die Heilung dieses Allmachtsmittels der Welteroberungsprotagonisten soll nun darin bestehen, das Papiergeld in reines Plastikgeld zu verwandeln. Womit dann nicht nur die eigene Macht gesichert wird?-, sondern durch straflose Besteuerung des Volksvermögens auch die unersättliche Gier der Hohepriester und Verwalter des Geldes zur eigenen Machterhöhung bis in das Unendliche steigerungsfähig werden soll…

    Was von den Großakteuren dieser Machtergreifung allerdings nicht erkannt wurde, ist, daß das Geld eine Erfindung war, damit auch die Schwächsten nicht hungern und frieren mussten. Das Geld in seinem ursprünglichen Sinne war also ein Mittel der Umverteilung von oben nach unten, um den schwächeren Menschen ein Leben in Würde und Ehre zu gewährleisten, und so aus der Gesamtheit der Menschen eine echte Gemeinschaft zu bilden -als Abbild Gottes in Liebe.

    Aber wie sagte schon weiland Jesus?: Die Blinden kann ich sehend machen und die Lahmen zum Laufen bringen. Aber die Verblendeten… Herrjemine.

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.