Bekommt die Linke mit Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht wieder mehr Biss?

Am Wochenende hat der Vorstand der Linkspartei beschlossen, mit Sahra Wagenknecht und Dietmar Bartsch als Spitzenkandidaten in den Bundestagswahlkampf 2017 zu ziehen.

Das Geplärre des transatlantischen Spiegels dazu zeigt, dass die Mossad-Fraktion und ihre Unterstützer mit dieser Entscheidung nicht ganz glücklich sind. Doch schaut man sich Sahra Wagenknecht tatsächlich an, dann wirkt sie geradezu handzahm. Hier zum Beispiel äußert sie sich gerade im Interview mit Sophie Schewardnadse zu aktuellen Fragen der Politik.

Sahra Wagenknecht wirkt da zwar reichlich weichgespült, aber immerhin ist da im Unterschied zur pseudolinken Mossad-Fraktion noch ein Hauch von linker Opposition gegen die herrschende zioatlantische Kriegsmafia zu erkennen. Mehr linke Opposition ist mit der Mossad-Fraktion im Schlepptau vermutlich schwer möglich. Fraglich bleibt dennoch, ob ein Hauch von Opposition für ein gutes Ergebnis reichen wird, und wenn ja, ob dann mit solch weichgespülten Positionen im theoretischen Fall einer rot-rot-grünen Mehrheit auch ein Politikwechsel erzwungen werden kann.

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17 Gedanken zu “Bekommt die Linke mit Spitzenkandidatin Sahra Wagenknecht wieder mehr Biss?

  1. Eine Kandidatin, für die Menschen und eine verschwindende Minderheit, der Partei und einen Kandidaten, für Bak Schalom, die Antideutschen und die absolute Mehrheit der Funktionäre, der Partei. Nicht Wählbar

    1. Ist das nicht ein innerer Widerspruch: Eine Kandidatin, für die Menschen und eine verschwindende Minderheit.. Zum Teil mag es sein, dass die „Menschen“ in dieser Gesellschaft eine „verschwindende Minderheit“ sind.

  2. Der deutsche Ar***kriecher wählt aus „Protest“ also AFD. Das heißt Neoliberalismus plus USA/NATO Kriege plus EU Katastrophe hoch 2.
    Warum wählt der Deutsche Bückling nicht DKP oder NPD, wenn er die Herrschenden ärgern will ?
    Sondern nur die politisch korrekte Mainstream AFD ?

    1. Rheinlaender

      Vermutlich, weil der deutsche *** deine seltsame Einschätzung nicht teilt, dass die AfD politisch korrekter Mainstream sind, er die DKP nicht leiden kann und er die NPD für eine Veranstaltung der deutschen Geheimdienste hält, um Opposition gegen die Wand zu fahren und politisch unschädlich zu machen.

  3. Egal in welchem Land, wer Großkapitals rechtsextremistische Kettenhunde, die wie auch immer gefärbten Menschenhasser der Faschisten unterstützt, kann wohl selbst kaum besser sein, und auch nur in Nähe solcher Kreise zu geraten, hat für nach dem Gleichwertgrundsatz aller Menschen fortschrittliche Politik Betreibende, also echte Linke, nach Verbot und Zerschlagung aller Organisationsstrukturen, schon immer im Vernichtungslager geendet.

  4. Die einzige möglichkeit die ich sehe Deutschland aus den klauen der Besatzer und Finanzmafia zu befreien ist wenn sich die Bevölkerung endlich solidarisiert *** bis das Marionettenregime (alle Parteien) verschwindet würde mit Sicherheit nicht lange dauern . Mit der herstellung der Souveränität kann endlich eine direkte Demokratie nach schweizer Modell installiert werden und den sofortigen Austritt aus Nato,EU und Euro beantragen .

  5. sie hat sich durchgesetzt und sie hat eine Vision, und sie gehört sicherlich nicht zu der Mosad Fraktion. Das Wohnzimmerinterview war einfach nur langweilig mit der netten Dekoration mit Blumenvase und Büchern.

    Sie sollte unbedingt noch Privatunterricht bei Heidi Klum nehmen.

    Ich wünsche ihr jedenfalls allen Erfolg.

  6. Sarah ist mir sehr oft noch zu brav, sie könnte aber anders wenn ihr nicht jedesmal das Messer im Rücken angesetzt würde wenn sie mal vorprescht. Mit dem undurchsichtigen Bremser Bartsch wird das nichts.
    Das schlimmste aber sind die BAKShaloms in dieser Partei die die Linke ruiniert haben.
    Ich sage immer ganz naiv; Sarah mach was eigenes. Nimm den Oscar und echte Linke Freunde und du erreichst 10%
    mich würde es freuen Alberon

    1. Sehe ich ähnlich und inzwischen sogar als letzte Chance.
      „Ich habe nicht Auschwitz überlebt, um zu neuem Unrecht zu schweigen.“ Wer es nicht einmal schafft, sich hinter diesem Lebensmotto eines Leiters der jüdischen Gemeinde in Berlin und des Zentralrates der Juden in Deutschland, des, wie selbst der politisch nicht gerade fortschrittlich links stehende „Tagesspiegel“ schreibt, „jüdischen Gewissens in Deutschland“ zu versammeln, der kann keineswegs glaubhaft den Gleichwertgrundsatz aller Menschen vertreten und steht somit wohl kaum links, sondern zwangsläufig rechts auf der Seite der Ablehnung des Gleichwertgrundsatzes, so weit rechts nämlich, dass er sich erpressbar macht, dem unterstützten, dem Gleichwertgrundsatz offen entgegenwirkenden, also erkennbar rechtsextremistischen und wegen in der Region Menschenleben gefährdendem Vorgehen auch antisemitischen Regime gegenüber, das nicht zögern wird, genau dieses gefälschte Links anzuprangern, sobald von der Unterstützung abgerückt werden könnte.

  7. Hallo,

    ich verfolge die Wege der Sahara schon seit den 90 Jahren als sie die Ikone der Kommunisten in der PDS war. Sie war und ist sehr klug mir sehr sympathisch. Nur leider hat sie mit ihrer Jugend auch ihren Mut und ihren Schneid verloren, siehe ihr Interview im 1 oder 2 Satz „…es ist kein starker Herausforderer in der SPD da….“
    Sie glaubt leider nicht mehr an ihre/ die Sache. Es ist keine „Vision“ mehr da, was man macht falls man Gewinnt! Also auch nicht mehr der Wille, also macht man das Machbare und das bestimmen andere….

    Das führt auch zum unmittelbaren Problem was alle „echten“ Linke in diesem Lande haben, sie wissen nicht mehr für was oder wen sie Politik machen.
    Wer sind die Menschen, die Interessen, das Klientel für das sie sich einsetzen wollen und für wenn nicht?

    Die Ausnahme davon sind leider nur die Söldner in den Reihen der Linken, die sich sich selbst und ihr Wohlergehen als Gegenstand ihrer Politik sehen.
    Die fragen doch nur was zahlst`e und was muss ich tun.

    Aktuell denke ich das sich die BW als Katastrophe für die Linke erweisen wird.

    Womit wir bei der AfD sind. Ich wiederhole es noch einmal. In Europa geht es um die Abschaffung der Demokratie und um die Schaffung eines quasi feudalistischen Systems aus globalisierter Elite und EU-Funktionären.
    Bestes Beispiel das Wochenende.
    Österreich war der Kampf der vereinten Europäer gegen die nationalen Österreicher. Leider einen Punktsieg für die europäische Elite.

    In Italien waren die neuen Feudalisten einen Schritt weiter. Die Verfassungsänderung hatte zum Ziel eine Ein-Parteien-Verfassung zu installieren.
    (Die stärkste Partei im Parlament sollte 60 Prozent der Sitze erhalten, zu besser Regierbarkeit, die zweite Kammer wäre zur Posten-Versorgungsanstalt für Verdiente Bürgermeister geworden…
    Für Interessierte: http://verfassungsblog.de/stabilitaet-als-fluchtpunkt-der-italienischen-verfassungsreform-auf-welchem-weg-und-um-welchem-preis/ )

    Das selbe wird in Deutschland versucht. (EU-Währung, EU-Grenzdienst, EU-Armee, EU-Strafrecht, EU-Bankenunion, EU-Polizei, EU-Finanzminister, EU-Geheimdienst, EU-Zahlungsausgleich, EU-Zensur, EU-Gemeinschaftsschulden, EU-Arbeitslosenversicherung, EU-Hartz-4 ….)
    Zurück zur AfD: Ihre Aufgabe ist die Rettung des Nationalstaats. Nur die AfD stellt eine Kraft dar die die unmittelbare Verhinderung der endgültigen Auflösung/Ablösung der Demokratie, ihres Trägers, des Staates und seiner Institutionen, der nationalen Kultur und Traditionen schaffen kann. Sie sollte mindestens 34% erreichen damit das GG nicht gänzlich Zahnlos wird.

    Wenn die Linke das auch wollen sollte (ich wünsche es mir) dann sollte sie die Frage für wenn sie Politik machen will schnellsten beantworten.

  8. „Die einzige möglichkeit die ich sehe Deutschland aus den klauen der Besatzer und Finanzmafia zu befreien ist wenn sich die Bevölkerung endlich solidarisiert *** bis das Marionettenregime (alle Parteien) verschwindet würde mit Sicherheit nicht lange dauern . “

    Wer soll sich mit wem warum und wie solidarisieren?
    Die Gesellschaft ist fragmentiert, ein wichtiges Ziel der neoliberalen Gegenrevolution, siehe Thatcher: „There is no such thing as society.“

    Woher sollte die Solidarisierung „der Bevölkerung“ auf einmal kommen?

    Wie besch..eiden die Verhältnisse sind, bezüglich der Lebensverhältnisse Otto Normalos (und erst recht Klein Ernas) gemessen an den Möglichkeiten der extrem hohen Produktivität sind, wird in D durch den Euro verdeckt.
    Befeuert durch die Propaganda, dass es gut für Menschen ist, wenn sie so viel wie möglich malochen „dürfen“, auch wenn haufenweise Schrott hergestellt wird, der dann auch noch zu großen Teilen ans Ausland quasi verschenkt wird.

    Diese Problematik ist für „die Bevölkerung“ nicht zu erkennen, schon gar nicht zu sehen, was alternativ möglich wäre.

    Insofern war die AfD als Anti-Euro-Partei bei knapp fünf Prozent; als Anti-Flüchtlings-Partei kann sie vielleicht auf 15 kommen.

    Erst wenn der Euro den Bach runtergeht, die „Neumark“ (oder der „Kerneuro“ mit ein paar anderen Hartwährungsländern) schlagartig auf 1,70 $ oder so springt, hier die ganzen Überschussexportarbeitsplätze sofort wegfliegen und die Sozialsysteme drastisch in Schieflage geraten, wird das „Deutschland geht es gut“-Gesäusel verschwinden, und es ergeben sich Möglichkeiten.

    Eine richtige Linke unter einer charismatischen Spitzenfrau könnte dabei eine große Rolle spielen; mal sehen, ob Sahra wirklich schwächelt, oder taktiert; wenn sie zur Gallionsfigur geworden sein sollte, kann sie nicht mehr abgesägt werden.

  9. https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/12/06/urteil-steuerzahler-muessen-konzerne-fuer-atomausstieg-entschaedigen/

    Das kommt raus, wenn man zu dumm ist, Politik zu machen; oder einfach zu Gunsten von Klientelinteressen.

    Aber die Überschrift liest sich schlimmer, als es wohl ist; nur für die Investitionen nach dem Ausstieg aus dem Atomausstieg von schwarz gelb soll es Entschädigungen geben.

    Der Zeitraum bis zum Atomausstiegsaustiegsausstieg ist ja recht kurz gewesen. ;–)

  10. Mir gefällt Sahra Wagenknecht sehr gut.
    Ich fragte mich einmal, wer müsste gegen Merkel aufgestellt werden, damit er gegen Merkel eine Chance hat, und da kam ich nur auf Wagenknecht und Lafontaine.

    Wenn die SPD Martin Schulz aufstellt, da könnte sie genauso bei Steinbrück bleiben. Unsympatisch und unfähig.

    Aber ob sie zusammen mit der Linken eine Chance hat, möchte ich bezweifeln.

    ————–
    Kriegsursachen:
    Die Hauptursachen sind die EU-Sanktionen gegen Syrien, die den Syrern die Lebensgrundlage, die Basis für die Wirtschaft, ihre Versorgung mit Lebensmitteln und Medikamenten nehmen und die Bevölkerung direkt zur Flucht zwingen. So haben die Kirchenführer in Damaskus einen verzweifelten Hilferuf gestartet, dass die EU-Sanktionen aufgehoben werden sollen.
    http://www.antikrieg.com/aktuell/2016_06_18_appell.htm
    http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=23286

    Und dass Merkel von Anfang an hinter dem heimtückischen Krieg gegen Syrien stand, wurde schon 2012 in der „Zeit“ beleuchtet. http://www.zeit.de/2012/31/Syrien-Bundesregierung/komplettansicht

    Mehr: https://de.sputniknews.com/politik/20161203313613915-eu-maut-hollande-fillon-merkel/

  11. Sahra Wagenknecht, ist eine der wenigen aus der ganzen Politikergarde, die mir hilft den Galuben an die Politik nicht ganz zu verlieren.
    Ich bin ja sonst politisch eher im rechtsbürgerlichen Spektrum zuhause, aber ich schaue gerne über den Tellerand hinaus. Sahra Wagenknecht ist eine Politikerin die ich schätze wegen ihrer gradlinigen und fundierten Argumentation und ihrem Willen diese Positionen auch mit glaubwürdiger Arbeit zu untermauern. Ich würde mir mehr Politiker mit einem solchen Format wünschen. Auch wenn ich nicht alle ihrer vertetenen Positionen uneingeschränkt teile, so schätze ich die verfolgte Strategie und die Wertschätzung die sich darin findet. „Politik für viele , statt Politik für Wenige“.
    Ich hatte vor 1,5 Jahren Gelegheit im Rahmen des Wahlkampfs für die Nationalen Wahlen in der Schweiz einer Diskkusion zwischen Sahra Wagenknecht/Oskar Lafontaine versus Christof Blocher/Roger Köppel (Parteistrategen der schweizerischen Volkspartei SVP) beizuwohnen. Es war ein Genuss und die die Differenzen schienen keineswegs unüberbrückbar.
    Was mich mich in letzter Zeit öfters mal zum Gedanken brachte, „könnte in Deutschland eine Koalition zwischen Linken und AFD nicht auch funktionieren?“ Beiden Parteien gemeinsam ist der Wille dem „Primat der Politik“ wieder zum Durchbruch zu verhelfen. Dies im Gegensatz zu den „etablierten Parteien“, die mehr Politik im Dienste „Primat des Neoliberalismus“ machen.
    In einer LINKE/AFD Koalition würden sicher die Fetzen fliegen,daran besteht kein Zweifel, aber beiden Parteien gemeinsam ist der Wille aktiv zu gestalten, Agieren statt reagieren. Ich erkenne mehr Gemeinsamkeiten als es auf den 1. Blick erscheint. Wenn auch die Lösungsansätze ganz unterschiedliche sind, die zu erreichenden Ziele gleichen sich trotz völlig unterschiedlicher Argumentation.
    (Wird wohl noch längere Zeit ein Wunschtraum bleiben)

    1. Hallo @MAK,

      jeder darf träumen, das ist gesund und öffnet den Blick auf Möglichkeiten.

      Aber um Deinen Traum auch real werden zu lassen wäre es notwendig das die Linke sich entscheidet für das (ganze) Volk Politik machen zu wollen.
      Zweitens, das das sie anerkennen das der Weg dazu eben nicht die Globalisierung (von oben – nur von hier funktioniert sie) ist sondern die Demokratie, die nur im Nationalstaat funktioniert.

      Aus dieser Erkenntnis könnten sich n.m.M. Möglichkeiten einer gemeinsame Politik von AfD/Linken für das deutsche Volk und die Völker Europas ergeben.

      Gruß Paule
      Ps: Was ich lustig finde ist das die Raute des Grauens auf ihrem Krönung-Gottesdienst in Essen sich zwar verpflichte hat sie wolle Deutschland dienen, und das es Deutschland doch gut gehe, sie aber bestimmt wer das Volk ist.
      An Tragik-Komik nicht zu überbieten…
      P.

      1. @Paule
        Punkt 2 stimme ich weitgehend zu. Es ist zurzeit keine Organisation aktiv, die die Funktion des Nationalstaates übernehmen könnte. Dazu ist weder die EU noch die UNO, OECD oder Europa-Rat in der Lage.
        Selbst der von vielen „Liberalen“ für seine „Offene Gesellschaft“ so verehrte Karl Popper, hat noch einige zusätzliche Bedingungen dafür festgehalten, die aber gerne grosszügig „vergessen“ werden.

        Was Merkel angeht war der Parteitag in Essen doch sehr aufschlussreich. So ganz „Alternativlos“ scheint nichtmehr alles zu sein. Die merkelschen „Kettenhunde“ (Tauber, Kauder und Co.) vermochten nicht mehr alles auf Linie zu bringen. Die Junge Union brachte ihren Antrag dur doppelten Staatsbürgerschaft durch. Merkel dementierte umgehend.
        http://www.n-tv.de/politik/Merkels-naechste-Zumutung-article19275551.html

        Neben den Parteiustrittsformaten aus Kreisen der EX-Konrad-Adenauer-Stipendiaten (http://cdu-austritt.jimdo.com/) tauch jetzt noch die „Konservative Sammlung“ als neue „CSU-Schwesterpartei“ auf.
        http://konservative-sammlung.de/

        Es bleibt also spannend im CDU-internen Machtkampf, auch wenn die bisherigen „Schlachtrösser“ des konservativen Flügels abtreten ( Lammert, Bosbach).

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