(((Washington Post))) bläst zum Kampf gegen YYYKremlpropagandaYYY ;-)

Manche Glanzleistungen der (((Wahrheitspresse))) der (((westlichen Wertegemeinschaft))) sind so grotesk, dass man aus dem Lachen nicht mehr heraus käme, wenn Kriegspropaganda nicht so ein blutiger Ernst wäre.

Während des Großen Mem-Krieges 2016 haben einige der den vergleichsweise russophilen Kandidaten YYYDonald TrumpYYY im Kampf gegen die Kriegstreiberin (((Hillary Clinton))) unterstützenden Internet-Aktivisten der YYYAlt-Right-BewegungYYY sich bekanntlich die Provokation erlaubt, eine Liste mit den Namen von einigen Tausend der bekanntesten (((Mainstream-Journalisten))) mit jüdischem Hintergrund zu erstellen, da drumherum eine sehr simple Browsererweiterung für den Google-Chrom-Browser zu programmieren, die immer dann, wenn sie im angezeigten Webinhalt einen der auf der Liste enthaltenen Namen gefunden hat, um den Namen drei Klammern gesetzt hat, und diese Browsererweiterung unter dem Namen „Coincidence Detector“ – was zu deutsch etwa soviel wie „Zufalls-Entdecker“ heißt – bei (((Google))) als Chrom-Erweiterung zu veröffentlichen. Die (((Mainstream-Massenmedien))) waren über die Browsererweiterung kollektiv wütend und empört. Das führende Blättchen der (((Neocons))), die (((Washington Post))), empörte sich über die Browser-Erweiterung beispielsweise mit der wütenden Schlagzeile: Antisemitische Trump-Unterstützer haben eine gigantische Liste von Leuten erstellt, um auf sie mit einem rassistischen Mem zu zielen. Eine Solidaritätswelle für die von der Browsererweiterung genannten (((Alpha-Journalisten))) mit jüdischem Hintergrund wurde ins Leben gerufen und Google löschte die Browsererweiterung von seiner Downloadseite, nur die schlechte Publicity für die YYYAlt-Right-BewegungYYY blieb. Aber die Macher der Browser-Erweiterung muss die schlechte Publicity nicht gestört haben, denn sie agieren vermutlich nach der politisch inkorrekten Devise: „Es gibt keine schlechte Publicity.“

Anschließend wurde – vermutlich von den gleichen Internet-Aktivisten der YYYAlt-RightYYY – unter dem Namen PropOrNot eine zum Coincidence Detector nahezu identische Browsererweiterung für den Chrombrowser bei Google zum Download gestellt, nur dass die zugrundeliegende Liste diesmal einige Hundert russische und vergleichsweise russlandfreundliche Webseiten enthielt und die Erweiterung diesmal keine drei Klammern, sondern dreimal den Buchstaben Y um die Namen der Webseite machte. Dazu wurde die anonym betriebene Webseite PropOrNot.com erstellt, die sich im Titel als „Ihr freundlicher Nachbarschafts-Propaganda-Identifikations-Dienst“ anpreist, und vor russischer Propaganda auf amerikanischen Webseiten warnt. Dazu wird erklärt, die zum Download angebotene Browser-Erweiterung diene zum Hervorheben russischer Propaganda, und die Liste der Webseiten umfasst neben russischen Nachrichtenagenturen einfach ein bunt durcheinandergewürfeltes Sammelsurium von einigen Hundert mehr oder minder populären US-Webseiten, die irgendwann mal etwas an der pausenlosen russophoben Hetzkampagne der Massenmedien kritisiert haben. Die ganze Webseite ist so voll von grotesker anti-russischer Hetze im McCarthy-Stil, dass sie locker als Satire oder Aktionskunst durchgehen könnte. Aber da die Massenmedien an anti-russischen Ressentiments – anders als an einer Liste jüdischer Alpha-Journalisten – überhaupt nichts stört, blieb die analog zum „Coincidence Detector“ erstellte Browsererweiterung PropOrNot nebst zugehöriger Webseite über Monate völlig unbeachtet.

Doch nun, da (((Hillary Clinton))) die Schlacht um Washington verloren hat, und viele der hinter ihr stehenden (((Israel-Lobbyisten))) der felsenfesten Überzeugung sind, dass das nicht etwa an ihrer pausenlosen Kriegstreiberei und der dekadenten Oppulenz der sie unterstützenden Bankster der (((Wall Street))) liegt, sondern an „Fake News“ im Internet und russischer Propaganda, kam plötzlich nochmal Bewegung in die Sache. Die (((Washington Post))) veröffentlichte vor einer Woche einen russophoben Artikel, indem sie unter anderem die Webseite PropOrNot als Seite von Experten, die „Fake News“ und die russische Propaganda entlarven würde, in höchsten Tönen lobte. Auf den Spott von YYYSputnikNewsYYY über den offenkundigen Missgriff der (((Washington Post))) reagierte die Washington Post nicht etwa dadurch, dass sie sich entschuldigte und die Story vom Netz nahm, sondern dadurch, dass sie ihrer Story trotzig noch einen Link auf einen von PropOrNot gerade noch schnell zusammengeschusterten grotesken „Bericht“ über russische Propaganda hinzufügte.

Da die (((Washington Post))) in ihrem grenzenlos ignoranten anti-russischen Hass immer noch nicht gemerkt zu haben scheint, wem sie da auf den Leim gegangen ist, darf nun mit Spannung darauf gewartet werden, wie es weiter geht. Übrigens, wir vom Parteibuch werden in unseren zukünftigen Artikeln wieder darauf verzichten, drei Klammern, Y oder sonstige Zeichen um Protagonisten von Auseinandersetzungen zu machen, aber, wo die (((Washington Post))) nunmal der Meinung ist, dass das eine prima Form der Auseinandersetzung mit Anderen ist, haben wir den Unfug für diesen Artikel zur Illustration hier ausnahmsweise mal mitgemacht.

17 Gedanken zu “(((Washington Post))) bläst zum Kampf gegen YYYKremlpropagandaYYY ;-)

    1. g3rry

      Danke für die konstruktuve Kritik. Wie du richtig erkannt hast, haben wir hier beim Parteibuch keine Ahnung von der englischen Sprache. Deshalb verwenden wir hier ausschließlich den Google-Translator, der uns zu dem seltsamen Ergebnis geführt hat:

      https://translate.google.com/#auto/de/coincidence

      Gut, dass du so schön aufgepasst hast. Wie man so schön sagt: Доверяй, но проверяй.

  1. Daß das Parteibuch auch dieses Schlachtfeld bearbeitet, ist gut und wertvoll. Danke sehr.

    Die Niederlage der Zionisten im Syrienkrieg scheint doch mehr Verwirrung zu stiften als absehbar; und die provokativen Nadelstiche der israelischen Luftwaffe bei Damaskus werden das Blatt nicht wenden können, noch die propagandistisch verzerrte Darstellung von Allepo zum „größten Friedhof der Welt“; um einen moralischen Aufschrei der Völker zu erzeugen. Damit eben auf dieser künstlich erzeugten Empörungswelle mittels einer UN-Resolution der Krieg in Syrien erneut befeuert werden kann.

    Die Möglichkeiten schamloser Ausnutzung von Gutmütigkeit und Friedfertigkeit der Völker sind offensichtlich erschöpft: Die Welle rollt nun rückwärts.

    – Ein Großisrael wird ein schräger Traum bleiben, und Assad wird in den Geschichtsbüchern als Löwe von Syrien stehen. Erdogans Name aber wird in der Türkei eines Tages als Synonym für ein sehr hässliches Schimpfwort gelten. ( Liman von Sanders war seinerzeit über diese mittelalterlichen Pascha schon sehr entsetzt.)

    Und Putin?🙂 Nun, sie werden ihm Lieder und Gedichte widmen; diesem großen Mann des russischen Volkes.

    Ehre, wem Ehre gebührt!

  2. Sollen doch alle ihre Listen öffentlich machen.

    In einer Demokratie muss man die Fakten kennen, aufgrund derer man entscheidet. Das einzige, was nicht hinnehmbar ist, ist, dass man Intimitäten oder etwas Ehrenrühriges öffentlich macht oder das Privatleben durch öffentliche Listen publik macht. Aber es ist keine Sünde jüdischer oder russischer Herkunft zu sein. Wo das politisch bedeutsam ist, soll jeder es wissen dürfen. Es ist auch nicht schlimm, dass es falsche Listen gibt. Die werden durch ihre falschen Angaben von den Betroffenen diskreditiert.

    Es ist wichtig zu wissen, woher unsere Politiker und Journalisten herkommen. Da besteht ein öffentliches Interesse. Kein Politiker oder Journalist darf das verbergen. Wer öffentlich tätig ist verpflichtet sich zu einem hohen Mass an Transparenz.

    In Wirklichkeit sind es meistens die Journalisten selbst, die unter Vorspiegelung eines falschen öffentlichen Interesses die Privatrechte von Menschen verletzen.

    1. …blub, blub, blub.

      Letzte Woche war der unrasierte Vorsitzende der FDP (mit Fahrdienst und Bundestagskennzeichen von Berlin !!!) in der Osterstraße in Hamburg zum Fr***en oder zum Fi…. anwesend, und fuhr nachher k***frech im abgedunkelten Fond eines A8 von dannen…

      Zeugen für diesen Vorgang können beigeracht werden.

      Vergessen Sie niemals die Macht der Logen! Die mauern ohne Sand und Steine.

  3. Danke für den Artikel. Über diese PropOrNot-Seite gibt es ja derzeit in den alternativen Medien eine Welle der Entrüstung über die Diffamierung der vermeintlich russische Propaganda verbreitenden Seiten (so z.B. in den NachDenkSeiten den Bericht „Fake-News“-Hysterie von Paul Schreyer und Albrecht Müller).

    Diesen Zusammenhang zu der vorherigen Liste (und Browser-Erweiterung) der „Alt-Right-Bewegung“ hatte aber bislang niemand aufgezeigt. Ich denke nach dem Lesen Ihres Artikels auch, dass das dieselben Initiatoren waren. Und dass sich tatsächlich die „Washington Post“ als „nützlicher Idiot“ erweist, der kostenlose Werbung für eine tolle Liste alternativer Medien macht, die man selbst nur mit Mühen und großem Zeitaufwand in diesem Umfang hätte erstellen können.

    Auch der Wahlkampf von Donald Trump war ja deswegen so günstig, weil ihn die Presse des Establishments mit kostenlosen Artikeln stets ins Rampenlicht rückte. Und wie man nun weiß, kommt es in den heutigen Zeit gar nicht mal so sehr darauf an, was der Kontext der Schlagzeile ist sondern nur, dass man in den Köpfen der Menschen präsent bleibt. Die Entscheidung, ob man das „gut“ oder „schlecht“ findet, treffen die Menschen dann offensichtlich doch selber.

    P.S. Auch von mir noch ein herzliches Dankeschön für diesen Blog, den ich täglich mehrfach besuche, weil ich absolut herausragende Informationen und Analysen bekomme. Respekt.

  4. YYYParteibuchYYY😉 – Deine Arbeit ist von unschätzbaren Wert! Ich kannte die Zusammenhänge aus obigem Artikel auch nicht, und freue mich, über die Erweiterung meines Horizontes! In diesem Sinne auch von mir ein herzliches Dankeschön!

    1. Hier gibt es ein weiteres Interview mit W. Wimmer

      Zeit-Fragen > 2016 > Nr. 25/26, 8. November 2016 > «Alle Gefahren gehen derzeit von den Vereinigten Staaten aus»

      Interview von World Economy mit Willy Wimmer

      World Economy: Sie waren vor kurzem in Russland. Provokativ formuliert: Bereitet Putin sich auf einen Krieg vor?….

      mehr hier

      http://www.zeit-fragen.ch/de/ausgaben/2016/nr-2526-8-november-2016/alle-gefahren-gehen-derzeit-von-den-vereinigten-staaten-aus.html

      ….

      Ich frage mich einfach wer bzw. welche Gruppen sich jeweils hinter den Regierungen tummeln. Es ist ja nicht so das die Präsidenten alles alleine Entscheiden können und zudem einem guten Teil ihrer Zeit für öffentliche Aufgaben wahrnehmen. Wer aber steckt die Ziele, Freund oder Feind, arbeitet die Strategien und Politik aus??? Wer trifft die Entscheidungen die danach vom Präsidenten verkündet werden ???

      Wenn etwa die Infrastruktur der USA mit Hilfe Chinas ausgebaut werden soll wäre noch spannend ob da versucht wird China wieder von Russland zu trennen… auf der anderen Seite sind eh die meisten bekannten sozialen Medien des Internet in der Kontrolle jüdischer Interessen, egal um welchen politischen Flügel es geht.

  5. Wer die Informationen hier und die Nachforschungen John Helmers (http://johnhelmer.net/?p=16851) zum gleichen Thema zusammenzieht, kann die Vermutung des Parteibuchs, dass die PropOrNot Authoren jede Art von Publicity als ihrer Sache dienlich ansehen, nur bestätigt sehen. Die Lektüre von John Helmers Artikel erlaubt dem Leser aber darüber hinaus, diese Posse in einem materiell bedeutsamen Kontext zu sehen: „THE EMPIRE’S LAST GASP – ANGLO-AMERICAN JOURNALISM CHOKES ON ITS OWN DIGITAL MODEL“ lauten Titel als auch résumé seines Artikels. Eine weniger kurze Zusammenfassung wäre, daß Zeitungsredaktionen von großen Telekommunikationsgesellschaften übernommen werden, um Mobiltelefon-gerechte Inhalte für ihre Kunden zu generieren, wobei der Nutzer nicht für Inhalte, sondern für deren Übertragung bezahlen soll. Dem neuen Format entsprechend verkommt natürlich der redaktionelle Inhalt, während gleichzeitig der Marktwert dieser digitalen Abfallsammelstellen mit deren Bekannheitsgrad wächst — Hauptsache der Dreck wird hochfrequent abgerufen.

  6. Coole Favoritenliste😂

    veteranstoday.com/2016/11/29/neo-and-engdahl-the-dangerous-deception-called-the-trump-presidency/comment-page-1/

  7. https://proxy.suma-ev.de/cgi-bin/nph-proxy.cgi/en/I0/https/euobserver.com/justice/136110

    Gefährliche EU-Richtlinie: Jeder kritische Bürger kann ein Terrorist sein
    Eine neue EU-Richtlinie steht kurz vor ihrer Verabschiedung im EU-Parlament. Sie gibt des nationalen Regierungen weitreichende Möglichkeiten, die Meinungs- und Pressefreiheit sowie das Demonstrationsrecht einzuschränken und die Grundrechte der Bürger zu beschneiden.

    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | 2. Dezember 2016 |Justiz und Inneres des EU-Parlaments (LIBE)

    Wisst ihr dazu mehr?

  8. Menschenrechtsorganisationen warnen vor Terrorismusrichtlinie der EU von Ingo Dachwitz am 30. November 2016, 22:30 in EU / 6 Kommentare
    Die Terrorismusrichtlinie der EU landet in der kommenden Woche im Innenausschuss des EU-Parlaments und soll noch in diesem Jahr beschlossen werden. Menschenrechtsorganisationen appellieren schon heute an die Mitgliedsstaaten, die gefährliche Schwammigkeit der Regeln nicht auszunutzen.

    Düstere Zeiten für freie Kommunikation. Foto: Evgeniy Koryakin unter CC0-Lizenz
    Düstere Zeiten für freie Kommunikation. Foto: Evgeniy Koryakin unter CC0-Lizenz
    Nachdem sich die EU-Institutionen Mitte November im Trilog-Verfahren auf einen Entwurf der neuen Terrorismusrichtlinie geeinigt hatten, soll diese nun am 5. Dezember letztmalig in den Ausschuss für Bürgerliche Freiheiten, Justiz und Inneres des EU-Parlaments (LIBE-Ausschuss) kommen. Gegenüber der im November geleakten Fassung wurden nur noch kosmetische Veränderung vorgenommen (finale Fassung, PDF). Es gilt als ausgemacht, dass das Parlamentsplenum sie in dieser Form verabschieden wird – vermutlich noch in diesem Jahr.

    Gefahr für Meinungsfreiheit und öffentlichen Protest
    Dass die Richtlinie aus grundrechtlicher Sicht hochgradig problematisch ist, hatten wir hier im Blog mehrfach berichtet. Eine Reihe von Nichtregierungsorganisationen hat die EU-Mitgliedsstaaten deshalb heute aufgerufen, bei der nationalen Umsetzung der Richtlinie besonders auf den Schutz von Grundrechten zu achten. Zu dem Bündnis gehören Amnesty International, das European Network Against Racism (ENAR), European Digital Rights (EDRi), die Fundamental Rights European Experts Group (FREE), Human Rights Watch (HRW), die International Commission of Jurists (ICJ) und die Open Society Foundations (OSF).

    netzpolitik.org/2016/menschenrechtsorganisationen-warnen-vor-terrorismusrichtlinie-der-eu/

    Wollen die jetzt nach östlichem Vorbild gegen NGOs und Schorsch vorgehen?

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