Mutti Merkel, hilf! Schnell! Gib den Bankstern mehr Geld!

Im transatlantischen Schmierblättchen „Spiegel“ findet sich heute ein bemerkenswerter Satz: „Die traditionsreiche Bank Monte dei Paschi kämpft ums Überleben.“

Dass die Bankster von der italienischen „Monte dei Paschi“ ziemlich pleite sind, ist eigentlich nichts neues. Deshalb sollten ja auch einige der mit diesen Bankstern besonders verbandelten Bankster von Goldman Sachs, Santander, Citibank, Bank of America Merrill Lynch, Crédit Suisse und die mit der Monte dei Paschi besonders innig verbandelten Bankster der Deutschen Bank die Kleinigkeit von fünf Milliarden Euro berappen, um das Ding wieder flott zu machen. Doch, oh weh, nun meldet das transatlantische Schmierblättchen: „Nun warnt das Institut vor Risiken in Höhe von acht Milliarden Euro.“

Und nicht nur das. Weiter heißt es im transatlantischen Schmierblättchen:

Ob das klappt, ist unklar. „Es gibt ein Risiko, dass das Geschäft nicht erfolgreich ist und nicht abgeschlossen werden kann“, warnt das Geldhaus in dem Prospekt. … Gemeint ist damit offenbar das Verfassungsreferendum in Italien am 4. Dezember, an das Ministerpräsident Matteo Renzi seine politische Zukunft geknüpft hat. Scheitert Renzi, sehen Investoren auch die Kapitalerhöhung bei der drittgrößten Bank des Landes in Gefahr …

Staatsknete wollen die Pleite-Bankster also. Und da Italien genauso ziemlich pleite wie die Monte dei Paschi ist, hätten die ach so notleidenden Bankster natürlich gern europäisches Geld, oder anders ausgedrückt, deutsches Geld.

Nur noch wenige Tage hat Mutti Merkel Zeit, den Bankstern mal wieder ein paar Milliarden rüberwachsen zu lassen. Sportlich-elegant bemüht sich Merkels Russland-Sanktionen-Kumpan Matteo Renzi in Italien gerade darum, Stimmen für sein Referendum nächsten Sonntag zusammenzukratzen, um sich und seinesgleichen mehr Macht in Italien zu verschaffen. Doch selbst der Spiegel muss nun zugeben, dass der Bankster-Freund Renzi trotz seines auf Anraten von Obamas Wahlkampfstrategen durchgeführten plötzlichen Verzichtes auf die EU-Flagge schlechte Karten hat, daraus als Sieger hervorzugehen. Umfragen sehen längst eine Niederlage von Renzi voraus.

Und da ist die jüngste Nachricht von der Monte dei Paschi noch nicht mal drin eingepreist. Bei den transatlantischen Verbrecherbanden herrscht Panik. Italien wackelt, titelt das führende israelisch-atlantische Kriegstreiberblättchen in Deutschland. Wenn Banksterkumpan Renzi noch eine Chance haben soll, muss ihm Merkel nun ganz schnell die Monte dei Paschi retten. Wozu gibt es denn die westliche Wertegemeinschaft, wenn nicht dazu, Bankster mit Milliarden über Millairden an Steuergeld vor den Folgen ihrer Gier zu retten und gemeinsam Strafaktionen gegen Moskau durchzuführen?

Sollte Renzi das Referendum verlieren, droht der Untergang des Abendlandes. Bankster könnten pleite gehen und Russland-freundliche Kräfte wie die M5S könnten auch in Italien an die Macht zu kommen. Und das können Angela Merkel und ihresgleichen doch kaum wollen.

25 Gedanken zu “Mutti Merkel, hilf! Schnell! Gib den Bankstern mehr Geld!

  1. Mein Kollege ist Italiener.Der ist fest davon überzeugt das Renzi das Referendum verliert.
    Ich dachte der erste Sargnagel für die EU ist LePen.
    Aber anscheinend geht der Untergang der EU genauso schnell wie die Befreiung von Aleppo .
    Wir werden bald morgens aufwachen und , schwups, alles ist anders.
    Mal sehen. Möglicherweise kommt dann , Rette sich wer kann, und ich zuerst.
    Ich warte dann auf den Tag wo sie Putin die Tür einrennen und ihn anbetteln.

    1. Pawel

      „… anscheinend geht der Untergang der EU genauso schnell wie die Befreiung von Aleppo …“

      Ja, selbst im Baltikum scheint sich was zu tun:

      http://www.heise.de/tp/features/Politische-Wende-im-Baltikum-3505822.html

      Und in Österreich könnte am Sonntag auch noch ein Sieg von Hofer anstehen.

      https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Bundespr%C3%A4sidentenwahl_in_%C3%96sterreich_2016&oldid=160102852#Umfragen_vor_der_Wiederholung_des_zweiten_Wahlgangs

      1. Nachdem alle Umfragen Hofer leicht vor VdB gesehen haben, hat ATV und das Gratiskäseblatt ‚Heute‘ noch eine Umfrage herausgebracht, die ungefähr so viel Aussagekraft hat, wie Voraussagen von Spiegel, Bild & Co.

  2. Wenn Mutti da das Vetil öffnet, ist es das 1. Kapitel zu einer Fortsetzungsreihe „Italiens undendliche (Finanz)Geschichte“ ganz nach dem Vorbild der griechischen Variante.
    Es wäre bei Greichenland für den Euro und die Euroländer schon besser gewesen die Staats- und Bankenpleite zuzulassen und anschliessend Staat und Banken für einen Neustart wieder mit Euros zu versorgen. Die isländische Variante ist eben die langfrsitig tauglichere, und vorallem zügelt sie die Finanzbranche ohne irgendwelche politischen Luftnummern wie „Banktransaktionssteuer“ u.s.w.

    1. „Es wäre bei Greichenland für den Euro und die Euroländer schon besser gewesen die Staats- und Bankenpleite zuzulassen “

      richtig

      „und anschliessend Staat und Banken für einen Neustart wieder mit Euros zu versorgen. “

      Mit Neodrachmen oder so.
      Währungsunionen sind Mist! (es gibt Ausnahmen unter sehr harten Rahmenbedingungen; für Länder mit verschiedener Geldwertstabilitätstradition niemals)

      „Die isländische Variante ist eben die langfrsitig tauglichere“

      siehste.
      Die waren ja nicht im Euro, die Krone konnte ordentlich abwerten (und der gemeine Isländer sich nur noch einen Monstertruck leisten)

  3. Haben die klugen westl.Köpfe nicht Ratingagenturen für Risikomanagment geschaffen um genau solche Risiken im Vorfeld bewerten zu können ? Und im „Katastrophenfall“ reagieren zu können

    Ist der Renzi jetzt eine Ratingagentur?
    Ist der Spiegel jetzt eine Ratingagentur?

    Was sagen diese „unabhängigen“ Ratingagenturen dazu?

    Wenn es so schlecht um diese Bank steht,
    gehört diese Bank und die dazugehörige Ratingagentur abgewickelt

  4. Die Merkeldiktatura als Mutti zu bezeichnen ist eine Beleidigung jeder wirklichen Mutter….Diese Hosenanzug Trägerin ist mittlerweile eine Zumutung mit ihrem Gehabe geschwurbeltender Ausdrucksweise.

  5. Mutti Merkel, gib uns Geld,
    Uns, den Herren dieser Welt!

    Wirst du heute brav bezahlen,
    Siegst du morgen bei den Wahlen.
    Du, die mächtigste von allen,
    Möchtest uns doch auch gefallen?
    Und bedenke, unser Schweigen
    Kann auch mit dem Finger zeigen…

    Gib uns Häuser, Brücken, Straßen,
    Und was Tote längst vergaßen.
    Alles wird dein Volk verzeihen;
    – Und wir können weiter leihen.
    So zu deinem schönen Ruhm
    Gibst du du fremdes Eigentum.

    Mutti Merkel, gib uns Geld,
    Weil sonst deine Welt zerfällt.

    (Rohfassung)

  6. @Parteibuch

    Ich finde deinen Blog klasse und lese ihn gerne. Bin nun erst seit ein paar Jahren hier. Früher hab ich gerne „alles schall und rauch“ gelesen aber Freeman ist irgendwie total abgerutscht, schreibt nur noch in Schimpfwörtern und flucht. Kommentare die ihm nicht passen werden nicht freigeschaltet. Besonders das mit dem fluchen lässt die Seite immer unseriöser wirken.

    Was ich damit sagen will, ich hoffe das Ihnen das nicht auch irgendwann passiert🙂 Z.B. „israelisch-atlantische Kriegstreiberblättchen“ ist noch ok (entspricht ja der Wahrheit) aber wenn daraus irgendwann mal „das dreckige israelisch-atlantische Kriegstreiberblättchen“ wird, wäre ich enttäuscht.

    1. Das ist in der Tat bedauerlich, weil der Freeman nach wie vor eine gute Nase und Sicht auf die Dinge hat.

      Und seine herabwürdigenden Auslassungen gegen das deutsche Volk zeugen von einem massiven Mangel an gründlicher Geschichts- und Rechtschreibkenntnis. Aber wenn der Kerl nun einmal meint, die Deutschen als Projektionsfläche benutzen zu müssen, um die eigenen Mängel fassbar zu machen; nun ja, an diesem Brocken sind schon andere gesundet -oder gescheitert.

      Insofern ist bei dem Parteibuch dieser Entwicklungsprozess ausgeschlossen. Es sei denn, es droht eine verzögerte Spätpubertät🙂

  7. Das muss einfach mal gesagt werden, weil es mich ärgert.

    Den Nick ‚Mutti‘ für Angela Merkel halte ich für eine Verniedlichung und Verharmlosung dessen, was diese Frau repräsentiert und für einen Schlag ins Gesicht für jede echte Mutter, die von ihren Kindern ‚Mutti‘ genannt wird. Kann mir auch gut vorstellen, dass dieser „Kosename“ von den PR-Managern Merkels in den Ring geworfen wurde.

    Also hört bitte auf damit…

  8. Die moralische Diskussion um den Begriff „Mutti Merkel“ gehört in die Kirche, die gesetzliche vor das Gericht. Und in beiden Fällen ist klar, dass weder die Kirche noch die Gerichte bereit sind, das Volk vor „Mutti Merkel“ zu schützen. Sondern in Deutschland hat sich mittels der Logen eine Kamarilla etabliert, welche beinahe unsichtbar am Volk vorbei über dem Volk vom Volk fett lebt (aber immer unter der schützenden Hand ausländischer Geheimdienste).

    Man sollte sich also „Leo“ nennen, wenn man wie ein Löwe brüllen und nicht nur wie ein Kätzchen schnurren kann.

    1. Bitte mal nachdenken. Mutti ist ein Kosename, den man für eine Person verwendet, die man achtet, verehrt und über alles liebt. Jedenfalls glaube ich, dass das die meisten Kinder tun.

      Wenn hingegen von Merkel jemand behauptet, sie sei eine Lügnerin und vielfache Mörderin, ist es schwer, dem zu widersprechen.

      Ich bitte nun alle mal in sich zu gehen und zu überlegen, warum um alles in der Welt sollte man für eine potentielle Lügnerin und Massenmörderin den liebevollen Kosenamen Mutti verwenden? Das ist doch schlicht falsch!

      Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass dieser Nick nicht aus dem Volk stammt. Erinnern wir uns. Als der Name auftauchte, wurde er sofort vom gesamten Mainstream aufgenommen und weitergetragen. Den Nick zu benutzen bedeutet aus meiner Sicht nichts weniger, als sich vor den Karren der Merkel-PR spannen zu lassen.

      Es war auch keineswegs meine Absicht, mit meiner Kritik die Verdienste des Parteibuchs zu schmälern, im Gegenteil. Wir alle schätzen und achten das Parteibuch für seine treffenden Analysen und seinen unermüdlichen Einsatz, über die Vorgänge in den Krisengebieten wie Syrien oder der Ukraine u.s.w. zu berichten, und das völlig unentgeltlich. Dafür ein großes Dankeschön an das Parteibuch.

      Aber vielleicht geht es auch ohne „Mutti“.

      1. leo

        Wir sind der meinung, dass unsere Leser unsere Verwendung des von der Lügenpresse gern verwendeten Wortes „Mutti“ für die kinderlose Merkel schon recht gut einschätzen können – genauso wie sie unsere Verwendung des westlichen PR-Begriffes „Westliche Wertegemeinschaft“ zutreffend als das einschätzen, was es ist: beißender Sarkasmus.

      2. @parteibuch

        Bitte mein Genörgel zu entschuldigen, aber das ist eben meine Meinung.

        Mal was anderes: Ich habe die Seite vom Parteibuch vergeblich nach älteren Artikeln durchsucht (ältester angezeigter Artikel ist aktuell vom 22.11.). Gibt es da irgendwo ein Archiv?

        Danke schon mal für eine Antwort.

      3. leo

        Ja, es gibt ältere Beiträge. Dazu unten einfach auf die Schaltfläche „Ältere Beiträge“ klicken.

      4. @parteibuch

        Puh, wenn es so einfach wäre. Bei mir gibt es keinen solchen Button.

        Verwende Firefox ESR 45.5.0 auf MacOS 10.7. Script- und Addblocker ausgeschaltet. Irgend eine Idee wo es haken könnte?

        Sonst habe ich eben Pech gehabt, trotzdem Danke für den Hinweis.

      5. @parteibuch

        Pardon, aber NoScript war nicht vollständig deaktiviert, der Button ist jetzt da, alles gut, Danke nochmal.

  9. Was ist der Unterschied zwischen Populismus und Popel-ismus?

    Erstere versuchen die Stimme des Volkes zu vernehmen, letztere bohren vor Hilflosigkeit in der Nase und suchen den bösen Butschermann.

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