Fillon gewinnt republikanische Vorwahlen in Frankreich

Bei den Vorwahlen der Republikaner zur Präsidentschaftswahl 2017 in Frankreich hat sich der als Russland-freundlich geltende Kandidat François Fillon mit großer Mehrheit durchgesetzt.

Allgemein erwartet wird, dass in der ersten Runde der französischen Präsidentschaftswahl im April 2017 der Kandidat der Rebublikaner, der nun also François Fillon heißt, und die ebenfalls als Russland-freundlich geltende Kandidatin der Nationalen Front, Marine Le Pen, die meisten Stimmen, aber keine absolute Mehrheit bekommen werden, sodass François Fillon und Marine Le Pen anschließend im Mai in einer Stichwahl um die Präsidentschaft kämpfen werden. Von weiter „links“ stehenden politischen Kräften wird angenommen, dass sie die Stichwahl verfehlen werden, weil die sich als „sozialistisch“ bezeichnende Al-Kaida-nahe Partei des russophoben Zionisten François Hollande nicht dazu bereit ist, auf einen eigenen Kandidaten zu verzichten, und damit konstruktiveren und beliebteren linken Kräften wie der Linkspartei und ihrem Spitzenmann Jean-Luc Mélenchon den Weg in die Stichwahl versperren wird.

Die Wahrheitspresse nimmt gegenwärtig basierend auf Umfragen, die nahelegen, dass die Wahl von Marine Le Pen zur Präsidentin Frankreichs ebenso unwahrscheinlich ist wie die Niederlagen der Brexit-Gegner in Britannien und von Hillary Clinton in den USA, an, dass François Fillon sich in der Stichwahl letztlich gegen Marine Le Pen durchsetzen wird. Ideologisch unterfüttert wird dieses Gruppendenken der Wahrheitspresse mit der Behauptung, dass der radikal neoliberale Republikaner François Fillon zwar eine scharf rechte Politik vertrete, er aber gleichzeitig nicht rechtspopulistisch sei, weswegen er einerseits der Nationalen Front mit seinem Rechtskurs Wähler abspenstig machen werde und er andererseits links eingestellte Wähler mit der fehlenden Attributierung als Rechtspopulist für sich gewinnen werde, so dass die – in den Augen der Wahrheitspresse und der zionistisch-wahhabitischen Eliten als solche gesehene – Katastrophe eines Wahlsieges von Marine Le Pen ausbleiben werde.

Marine Le Pen scheint das aber ganz anders zu sehen. Sie scheint eher zu glauben, der radikal neoliberale und elitäre Fillon wird ihr mit seinem anti-sozialen Programm eine Chance geben, unzählige einfache Bürger links wie rechts davon zu überzeugen, dass sie nicht nur ihre Interessen gegen die der Elite vertritt, sondern auch die sozialere Alternative repräsentiert.

Wie auch immer das Duell zwischen Fillon und Le Pen ausgehen sollte, wird das Ergebnis, wenn es in der Stichwahl wirklich wie angenommen zu dem Duell kommen sollte, so sein, dass Frankreich einen großen geopolitisch relevanten Schwenk hin zu besseren Beziehungen mit Russland machen wird. Für all diejenigen, die hoffen, dass das globale zionistisch-wahhabitische Empire des Terrors einer friedlicheren multipolaren Welt Platz macht, ist der heutige Sieg von Fillon also eine sehr gute Nachricht.

8 Gedanken zu “Fillon gewinnt republikanische Vorwahlen in Frankreich

  1. Ich hoffe die Franzosen wissen ,wem sie den miserablen wirtschaftlichen Zustand von der Grande Nation zu verdanken haben. Egal wie sich die Republikaner in Zukunft nennen werden. Sie sind die Elite die sich von Gaddafi den Wahlkampf finanzieren lassen um in danach umbringen zu lassen. Wie kann man solche verlogene Dellitanten noch wählen? Auch wenn ich eher links denke würde ich LePen allemal vorziehen.

    1. Das Schubladendenken rechts und links (oder was es sonst noch angeblich gibt) ist doch eh nur ein Mittel der Spaltung und die Moderation dieser „Richtungen“ in die eine oder andere das elitäre Feintuning, um die ihnen genehme Wahl zu ermöglichen.
      Das Schubladendenken ist auszuschalten, denn nur damit ist man relativ frei im Denken, um eine echte Wahl zu haben … zumindest, wenn man an die Funktion der Wahl zu wissen glaubt.

  2. Neben möglichen sozialen Aspekten, macht Le Pen vor allem auch die Ankündigung eines Referendum zum möglichen FRexit, welches sie im Video oben noch einmal wiederholt, zu meiner Wunschkandidatin.

    Ein Austritt Frankreichs aus der EU wäre ein sehr wichtiger Schritt, den Einfluss der anglozionistischen Kräfte in der EU zurückzudrängen.

    Das würde auch Merkels Pläne eines erstarkten, von den USA unabhängigen zionistischen Europas, Stichwort: ‚Aufbau einer Europa-Armee‘, welcher schon beschlossen wurde, zunichte machen. Denke ohne Frankreich wird das nicht machbar sein.

    Möge Le Pen siegen!

  3. Ich glaube auch den Republikanern in Frankreich kein Wort mehr! Egal, was der Fillon vor der Wahl ankündigt, entscheident ist, was er nach der Wahl tut. Und diesbezüglich, würde ich Fillon keinen Hosenknopf anvertrauen!

  4. Freut euch nicht zu früh. Nach der Wahl wird alles bezüglich Rußland vergessen und das komplette neoliberale Programm durchgezogen.

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