Syrische Armee rückt weiter in Terroristengebiete von Aleppo vor

Die syrische Armee und ihre Partner sind nach ihrem vorgestrigen Vormarsch in den Bezirk Hanano am Freitag von Osten und Nordosten her kommend weiter in die umzingelten Terroristengebiete der nordwestsyrischen Metrole Aleppo vorgerückt.

Berichtet wurde da zum Einen davon, dass die syrische Armee am Freitag tiefer in den Bezirk Hanano eingerückt ist. Dazu, wo genau in der Gegend des Bezirks Hanano gegenwärtig die Frontlinie ist, gibt es allerdings recht unterschiedliche Angaben und Karten.

Auf einer Karte von @miladvisor stellt sich die Lage am Freitag Abend wie folgt dar:

Ähnlich stellt 24 Resistance Axis die aktuelle Lage im Osten von Aleppo dar:

Auf einer Karte von Al Masdar News sehen die Fortschritte der syrischen Armee und ihrer Partner in Hanano am Freitag Abend hingegen nach etwas mehr aus:

Auf einer Karte von @A7_Mirza sehen die Fortschritte der syrischen Armee und ihrer Partner in Hanano am Freitag Abend hingegen östlich von Masaken Hanano nach etwas weniger aus:

Auf einer von der den Terroristen nahestehenden Webseite Qasioun veröffentlichten Karte sehen die blau markierten Fortschritte der syrischen Armee in Hanano zwar auch beachtlich, aber trotzdem noch wesentlich kleiner aus:

RT Arabic hat am späten Freitag Abend ein Video aus Masaken Hanano veröffentlicht, aus dem eindeutig hervorgeht, dass die syrische Armee und ihre Partner dort ein großes Gebiet unter Kontrolle haben:

@Ald_Aba hat in einer Standortbestimmung allerdings aufgezeigt, dass das Video im nordöstlichen Teil von Masaken Hanano gedreht wurde, bei dem sich alle Seiten einig sind, dass die syrische Armee den unter Kontrolle gebracht hat, sodass das Video zur genaueren Bestimmung der aktuellen Frontlinie nicht weiter hilft. Klar ist aber, dass, wenn die syrische Armee da weiter nach Westen vorrückt, sie dann über Sakhour nach Sheikh Khedr gelangen könnte, womit sie im Nordosten von Aleppo einen erheblichen Teil des von Terroristen beherrschten Gebietes vom Rest der umzingelten Terroristengebiete abschneiden könnte.

Weiterhin berichtet Al Masdar News, dass die syrische Armee am Freitag im Südosten von Aleppo auf einen Hügel vorgerückt ist, von dem aus sie den Bezirk Marjah von Osten her überblicken kann.

Sollte die Front der Terroristen da zusammenbrechen, wäre es für die syrische Armee aus möglich, über Marjah zur Zitadelle vorzurücken und damit das von Terroristen beherrschte Gebiet in Aleppo auch auf dieser Linie zu zerteilen.

Weiterhin wird berichtet, dass die syrische Armee auch im südlich von Hanano gelegenen Bezirk Jabal Badro ein Stück vorgerückt ist. 24 Resistance Axis meint dabei auf Bildmaterial erkannt zu haben, dass die syrische Armee und ihre Partner von der Quds-Brigade inzwischen bei der Moschee im Osten des Bezirks angelegt sind.

Die Wirkung dieses Vorrückens dürfte dafür sorgen, dass die Frontlinie der Terroristen im Osten von Aleppo noch weiter überlastet wird. Auch wenn es noch etwas unklar sein mag, wo die aktuelle Frontlinie im Osten von Aleppo gerade wirklich verläuft, ist jedoch völlig klar, dass die Fortschritte der syrischen Armee und ihrer Partner erheblich sind. Al Kaida fuhr Berichten zufolge am Freitag mit Autos durch Ost-Aleppo, von denen aus sie alle Männer zu den Waffen rief. Doch viele werden sie nicht gefunden haben, die der Mobilisierung folgen konnten. Abgesehen von den Frontlinien sind die Terroristengebiete in Aleppo weitgehend menschenleer, weil da im Laufe der letzten Jahre praktisch alle Einwohner vor dem Krieg und den unterschiedlichen Terrorbanden geflüchtet sind.

Am Freitag ist etwas mehr als einem Dutzend weiteren Personen trotz Verminung der Übergangen und harscher Strafandrohungen durch die Terroristen die Flucht aus den Terroristengebieten von Aleppo in die von der Regierung kontrollierten Gebiete geglückt. Der UNO-Sondergesandte De Mistura warnte unterdessen, die syrische Armee könne ganz Ost-Aleppo bis Weihnachten wieder unter Kontrolle bringen, wobei Ost-Aleppo jedoch zerstört würde. Den Terroristen ihrerseits ist es am Freitag mal wieder „gelungen,“ mehrere Zivilisten in Aleppo sowie weitere an anderen Orten in Syrien durch Terroranschläge zu ermorden.

Weiterhin völlig uneinsichtig bezüglich ihrer Unterstützung des Terrors in Syrien scheint jedoch die Türkei zu sein. Al Manar berichtete am Freitag, die syrische Armee habe in Erfahrung gebracht, dass dort in der vergangenen Woche die von Al Kaida geführte Terrorallianz Jaish Al-Fateh ein Geheimtreffen mit ihren Sponsoren Saudi Arabien, USA und Türkei abgehalten hat, bei dem die Terroristen in Aleppo angewiesen wurden, sich keinesfalls aus Ost-Aleppo evakuieren zu lassen, sondern trotz aussichtsloser Lage weiterzukämpfen, auch wenn damit zivile Opfer verbunden seien. Unterdessen hatte der türkische Präsident Erdogan am Freitag ein Telefongespräch mit dem russischen Präsidenten Putin zur Lage in Syrien und Aleppo. Türkische Medien betonten dazu sinngemäß, Erdigan habe sich darüber beklagt, dass vier sich illegal in Syrien aufhaltende Soldaten bei einem syrischen Luftangriff nordöstlich von Aleppo ums Leben gekommen seien und außerdem seinen Unmut darüber kundgetan, dass die syrische Armee erklärt habe, die östlich von Aleppo gelegene Stadt Al Bab von ISIS-Terroristen zu befreien, wo doch die türkische Armee gerade Erdogans Lieblingsterroristen den Weg nach Al Bab freizukämpfen versucht. Russische Medien betonten hingegen, der russische Präsident Putin habe Erdogan zum Tod der vier türkischen Soldaten kondoliert. Erdogan hat im Moment ein Problem damit, zur Unterstützung seiner großtürkischen Pläne wie üblich den Westen gegen Russland auszuspielen, weil er mit der EU gerade einen dicken Streit hat.

Nachtrag 14:00h: Es werden weitere Fortschritte der Armee im Bezirk Hanano gemeldet. 24 Resistance Axis sieht die aktuelle Lage im Osten von Aleppo gegenwärtig so, dass die Armee von Norden kommend durch den Osten des Bezirks vorrückend nun ganz im Süden der Gegen Masaken Hanano angekommen ist, es im Westen des Bezirks jedoch noch Terroristen gibt:

Nachtrag 14:30h: Eine aktuelle Karte des Militärmedienzentrums stellt die Lage in Hanano deutlich anders dar als 24 Resistance Axis.

Demnach haben die Armee und die Quds-Brigade die ganze Gegend Masaken Hanano unter Kontrolle, sind jedoch im dicht bebauten Rest von Hanano östlich davon überhaupt nicht drin.

Weiterhin wird gerade gemeldet, dass der Vormarsch der Armee in Hanano es heute mehr als 150 Zivilisten ermöglicht hat, sich vor den Terroristen in die Regierungsbeiete in Sicherheit zu bringen.

Außendem meldet Al Masdar News weitere Fortschritte der Armee und ihrer Partner im östlichen Aleppiner Umland Richtung Al Bab.

24 Gedanken zu “Syrische Armee rückt weiter in Terroristengebiete von Aleppo vor

  1. Also die Annahme von De Mistura, dass die SAA ganz Ost-Aleppo bis Weinachten eigenommen hat, halte ich für für blanken Unsinn. Realistischer ist es schon, dass der gesamte Nordteil von Ost-Aleppo bis Ende Dezember von der syrischen Armee eigenommen wird. Und das wäre schon viel mehr, als wir noch vor einer Woche zu hoffen gewagt hätten. Entscheidend wir auf alle Fälle sein, wieviele Kämpfer man im Nordteil dann abschneiden und neutralisieren kann. Sollten dort die meisten in den Rest von Ost-Aleppo entkommen, könnten die sich dort durchaus noch eine Weile halten.

  2. Die Türkei ist kein verlässlicher Partner für Russland. Ich verstehe gar nicht, warum Putin Erdogan kondoliert.
    Die Türken sind in Syrien eingefallen und befinden sich widerrechtlich dort.
    Wie ich hörte, wollen die dort sogar eine Militärbasis errichten.
    Syrien darf sich das nicht gefallen lassen und muss jede diesbezügliche Bemühung mit Waffengewalt verhindern.
    Die Türkei hat dort NICHTS verloren.

    Putin soll sich auch nicht auf Turkish Stream stützen, da lieber nochmals mit Bulgarien verhandeln.

    1. Schweigen ist nicht immer Gold

      Ich vermute, das strategische Ziel Russlands besteht darin, der Türkei dabei zu helfen, aus der Nato rauszukommen.

      1. Die Türkei ist ein strategischer Langzeitgegner Rußland und wird es auch immer bleiben, da sie durch ihren Einfluß auf die muslimischen Minderheiten in Rußland eine ständige Gefahrenquelle darstellt. Falls die Türkei so dumm ist aus der NATO auszusteigen könnte das Rußland nur recht sein.

  3. Wenn ich mal mitspekulieren darf.

    Die Türkei ist ja (noch) NATO-Mitglied und muss wohl, in der aktuellen Lage, wenigstens den Schein wahren, ein halbwegs zuverlässiger NATO-Partner zu sein. Ich könnte mir gut vorstellen, dass Syrien da eingeweiht ist und seinen Teil beiträgt, diesen Schein zu stützen. Dazu würden dann u.a. diese „Scharmützel“ zwischen Syrien und der Türkei, die wir gerade erleben, dienen. Auffällig auch, dass Putin kein Wort zu den Vorgängen verliert. Dazu passend war im Juli die Rede von Geheimtreffen zwischen Erdogan und Assad.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.de/2016/08/turkei-andert-vollig-einstellung-zu.html
    https://de.sputniknews.com/politik/20160620310749331-tuerkei-erdogan-syrien-hand-kuessen-assad/

    Im August hingegen dementiert Sputnik.

    https://de.sputniknews.com/politik/20160905312408219-russland-usa-syrien-praesidenten-treffen/

    Wenn es da nun tatsächlich ein Arrangement zwischen der Türkei und Syrien gibt, dann sicher unter der Regie Russlands. Entweder mit dem Ziel, die Türkei aus der NATO herauszulösen, oder aber die Türkei als „U-Boot“ in der NATO zu belassen, um sie dann von innen heraus, zu schwächen. Wichtig dabei ist nur, die Türkei irgendwie auf die russische Seite zu ziehen. Das alles würde wiederum zu Putins Vorliebe passen, in großen geostrategischen Zusammenhängen zu denken, anstatt sich mit „Kleinkram“ herumzuschlagen.

    Aber wie gesagt, ist alles Spekulation.

    1. FortRuss berichtet aktuell von weiteren Angriffen der syrischen Luftwaffe auf türkische und FSA-Stellungen. Dies würden übereinstimmend türkische und FSA-Militärs sowie Aktivisten der „Syrischen Opposition“ berichten.

      Journalisten der türkischen Agentur ‚Ahmed Haber‘ berichten demnach von syrischen Bombardierungen auf gepanzerte Fahrzeuge und Camps der Türken und der FSA, wobei 40 Personen getötet worden seien. Die Angriffe sollen gestern und heute stattgefunden haben und sich auf das Gebiet um Azraq konzentriert haben.

      http://www.fort-russ.com/2016/11/syrian-air-forces-launch-third-bombing.html

      Auffällig für mich sind die zweifelhaften Quellen und die Überschrift des Artikels:

      Syrian Air Forces launch third bombing raid on Turkish, ‚FSA‘ camp

      In der Überschrift wird das Wort ‚raid‘ verwendet, was mit ‚Überfall‘ oder auch mit ‚Raubzug‘ übersetzt werden kann, so dass schon die Überschrift eine Unrechtmäßigkeit eines solchen Angriffs impliziert, sollte er überhaupt so stattgefunden haben. In Anbetracht der Tatsache, dass, vorausgesetzt die Meldung entspricht der Wahrheit, die Syrer ja nur ihr eigenes Territorium verteidigen würden, ist das schon frech. Und das alles von einem russischen Nachrichtenportal.

      Wie ist das zu bewerten? Ist das alles noch Fake?

    1. die zweite Ikone der der Revolution nach Muʿammar Muhammad Abdassalam Abu Minyar al-Qaddhafi! Ich hoffe der Geist der Revolutin wird nie versiegen!
      Sie werden für immer in meinem Herzen leben.

  4. Wieder einmal ein schönes Beispiel von Lügenpresse:
    http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/int/201611/26/80061.html
    Am Anfang ein Radiointerview mit einem Herren vom roten Kreuz mit Kontakten zum syrischen Halbmond mit einem ausgewogenen Interview:
    – Versorgungslage in Ost und Westaleppo schlecht
    – Auf die Frage nach dem UN-Gesandten Quatsch: Ostaleppo ist schon weitestgehend zerstört
    – Alle Konfliktparteien geben keine Sicherheitsgarantien
    Und was daraus der RBB als Teil des Ersten daraus macht, kann man ja selbst lesen.

  5. Also, wenn das so weitergeht im Osten von Aleppo, braucht die SAA bald die Feuerpause, um die ganzen Gebiete zu sichern. 60% von Hanano sind wohl befreit, erste Gerüchte besagen sogar 100%. Hoffen wir mal, das die SAA bis Freitag noch etwas Frontbegradigung macht (entlang der verlängerten Castello road und nordwestlich vom Flughafen)
    Und sollte auch nur ein Fünkchen Wahrheit daran sein, das die SAA nur noch 3 oder 5 km bis Al Bab hat, wäre das ein Starkes Zeichen über die aktuelle Stärke der syrischen Armee. Da wird wohl bald nicht nur die ägyptische Armee die Möglichkeit suchen, Ihre Flieger unter Realbedingungen zu trainieren.

    1. Lutz

      Gerüchte, dass Hanano komplett befreit ist, scheinen voreilig zu sein. The Inside Source meldet nach wie vor schwere Kämpfe:

      24 Resistance Axis hat eine neue Positionsbestimmung im Südosten von Hanano veröffentlicht:

      An einer Frontbegradigung in Aleppo hat die SAA kein Interesse, im Gegenteil, das Interesse ist, die Front möglichst lang zu machen, um die Terroristen mit der langen Frontlinie zu überfordern.

      1. An eine Aufspaltung glaube ich nicht, was bleibt dann übrig? Gleichmäßig bis zur äußeren Stadtautobahn vor zu rücken, was eine Frontbegradigung wäre, damit wäre Osteleppo ein Schlauch von etwas mehr wie 10km Länge und an den meisten Stellen im nördlichen Teil von 2 km Breite. Die geringe Breite würde einen Austausch von Truppen erschweren (aber nicht unmöglich machen), zumal man im nördlichen Teil keine breiten Straßen mehr zur Truppenverschiebung hätte. Deswegen würde eine Frontbegradigung entlang des Stadtrings durchaus Sinn machen, zumal man gerade die Verteidigungslinien durchbrochen hat. Ich wäre ja aber schon froh, wenn die SAA nicht jetzt schon ihre Pause macht, sondern die Situation ausnutzt.
        Und was wären die Alternativen?

      2. Interessante Perspektive der Fotos. Die Aufnahme unten rechts müsste somit aus dem dichter bebauten Teil des Hanano-Bezirkes gemacht worden sein, was den Frontverlauf der ersten 3 Karten im Artikel stützen würde.

      3. Lutz

        Mal angenommen, die SAA würde aus irgendeinem Grund keine Aufspaltung der Terroristengebiete in einzelne Kessel wollen, dann wäre die Alternative zu einer begradigten Front eine Front mit vielen Zacken und Brückenköpfen, also etwa nicht überall bis zum Stadtring vorrücken, sondern an einige Stellen darüber hinausgehend Brückenköpfe einrichten, und an anderen Stellen nicht mal bis zum Stadtring vorzurücken, ähnlich wie die Front im Süden von Aleppo bei Ramouseh/Sheikh Saeed aussieht.

        Das macht die Front lang und erfordert viel Personal – auf beiden Seiten. Das Problem der eingekesselten Terroristen in Aleppo damit ist, dass ihre Personaldecke da dünn ist und Verstärkung eben wegen der Einkesselung nicht herangeführt werden kann. Für die Terroristen wäre es hingegen wegen ihrer angespannten Personaldecke in Aleppo militärtaktisch durchaus nicht ungeschickt, wenn sie die Front durch Rückzüge begradigen und verkürzen würden. Aber für ihre Kampfmoral wäre es fatal, weshalb sie es trotzdem nicht machen.

  6. einparteibuch
    „dann wäre die Alternative zu einer begradigten Front eine Front mit vielen Zacken und Brückenköpfen“

    Die Terroristen können nicht mehr eine verzackte Front bestücken, sie müssen von sich aus begradigen (so neue Verteidigungslinien gebaut werden) Damit wäre der Effekt verflogen.
    E hat sich gezeigt, das an den breiten Straßen ideal Verteidigungswälle errichtet werden können und der Gegner muss etwa 10m über frei Straße. Innerhalb von Wohnvierteln Verteidigungsstellungen auf zu bauen hat Nachteile.

    Ich weiß die SAA liebt es sich bei Angriffen zurück zu halten, was in Ostaleppo zu den verzackten Frontlinien führen würde, aber langsam wird es Zeit, das die syrischen Truppen das Problem Ostaleppo vom Tisch bringen und dazu muss man jede Gelegenheit nutzen.

    Den Terroristen geht wohl langsam der Sprit aus. Wenn sie nicht beweglich sind, bringt das SAA die lange Front auch keine weitere Vorteile.

    Es hat sich wohl gezeigt, das Terroristen nachwachsen. Wenn aus der Türkei oder Idlib mehr Kämpfer nachwachsen, wie getötet werden, macht die lange Front keinen Sinn, da hilft nur sofort agieren.

    1. Lutz

      In den umzingelten Terroristengebieten von Aleppo kommen keine neuen Terroristen nach, eben weil sie umzingelt sind. Unter dem kümmerlichen Rest der da noch verbliebenen Zivilbevölkerung haben die Terroristen auch schon alles rekruitiert, was ging. Und auch alle Kinder, die fähig sind, Waffen zu tragen, haben die Terroristen da schon längst rekruitiert. Bis da neue Kindersoldaten für die Terroristen in großer Zahl „nachwachsen“ können, dauert es viele Jahre.

  7. Die Versorgung, mit Waffen, Munition und frischem Kanonenfutter und zur Beförderung des Kampfes-willen, mit ausreicht Drogen, scheint ja problemlos gesichert zu sein. Da werden die NATO Pionier Einheiten, in den vergangenen Jahren, ganze Arbeit geleistet haben und das Zentrum von Aleppo, mit langen Tunneln, an die Gebiete, die als US Besetzte Zone geplant war und die nun ja auch, unter US Herrschaft stehen, verbunden haben.Dann kann der Kampf noch sehr lange dauern, es sei denn, Präsident Trump, würde Anfang nächsten Jahres, diese Aktivitäten, der Al CIAda Untersagen.

    1. Dem schließe ich mich an und gebe zu bedenken: Ostaleppo ist etwa 12 km lang und im Schnitt derzeit etwa 6 km breit, sind 36 km Umfang * den Einbuchtungen, das heißt es sind etwa 100km Frontlinie , da gibt es Schlupflocher…

  8. Der Stein rollt..

    Hanano wird wohl bald komplett eingenommen

    Viele Zivilisten verlassen nun Ostaleppo, es könnten noch mehr werden.

    @MIG29_ berichtet das ein russ. Boot in Tartus angelegt hat, ich hoffe es sind eine Menge Nachtsichtgeräte dabei. Ein bisschen Hightech könnte im Häuserkampf einer Großstadt eine Menge Menschenleben schonen.

    Die Tendenz ist klar, Ostaleppo wird den Jihadis abgegraben, ob ein Schlauch daraus werden soll oder einzelne kleinere Kessel ist im Grunde egal.
    Ob jetzt noch ein zwei oder keine (einseitigen) Waffenstillstände beschlossen werden fällt m.M.n. dabei nicht mehr groß ins Gewicht.
    Im Frühjahr könnte es vorbei sein, wir dürfen nicht vergessen das das Minienräumen eine Weile dauern kann

  9. Paar kurze Meldungen aus Balkan Forum
    Wichtigste am Anfang. Angeblich haben Türken getötet diese US Soldat und USA hat dann bombardiert türkische Position und dabei 3 Soldaten getötet. Türken haben dann SAA beschuldigt füt Luftangriff verantwortlich zu sein. Aber heute sind türkische Luftabwehr Systeme in Syrien einmarschiert.
    Hanano ist angeblich befreit. Letzte 200 islamiste verhandeln gerade mit SAA über kapitulation. Und angeblich haben Einheiten Ahrar al Sham Positionen in Sahour und Haydarija verlassen und nach Süden sich zurückgezogen. Jetzt sind andere Milizen in diese Region auf sich alleine gestellt. Wenn das stimmt, dann ist zu erwarten wieder eine Feuerpause und Verhandlung über aufgabe und gratis Transport.

    1. @zgvaca

      „Angeblich haben Türken getötet diese US Soldat und USA hat dann bombardiert türkische Position und dabei 3 Soldaten getötet. Türken haben dann SAA beschuldigt füt Luftangriff verantwortlich zu sein.“

      Sehr interessante Nachricht, zgvaca. Das würde einiges erklären.
      Gibt es da Quellen zu dem angeblichen US-Angriff vom Balkan Forum?

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