Donald Trump will TPP am 1. Tag seiner Präsidentschaft beerdigen

Der designierte US-Präsident Donald Trump hat gerade in einer Videobotschaft bekräftigt, dass er bereits am ersten Tag seiner Präsidentschaft eine offizielle Mitteilung über die Ablehnung des anti-chinesischen Wirtschaftspakts TPP durch die USA ausfertigen wird.

Das ist eine sehr gute Nachricht für die Perspektive der Entwicklung einer multipolaren Weltordnung anstatt eines neuen kalten Krieges.

Und obendrein hat Donald Trump sich auch noch mit der demokratischen Abgeordneten Major Tulsi Gabbard getroffen und scheint mit ihr bei der Beendigung des Terrorkrieges gegen Syrien zusammenarbeiten zu wollen. Da ist zwar noch nichts in Sack und Tüten und es ist davon auszugehen, dass die Israel-Lobby alles daran setzen wird, das im US-Kongress zu sabotieren, aber auch das ist kein schlechtes Zeichen.

43 Gedanken zu “Donald Trump will TPP am 1. Tag seiner Präsidentschaft beerdigen

  1. Wenn TPP einen ähnlichen Zweck hat wie TTIP, nämlich mittels wertloser Papierschnipsel – auch Dollar genannt- andere Völker und Staaten fremdzubesteuern und damit arbeitsloses Einkommen zu generieren, dann tritt Herr Trump mit der Aufhebung von TPP dem großen Zauberer der wundersamen Geldvermehrung aber ganz mächtig vor das Schienbein.

    Wei´ß der Mann wirklich, mit wem er sich da anlegt? Kennedy hatte es scheinbar nicht begriffen. Und das obwohl dessen schwerkrimineller Vater, der selbst Günstling des großen Zauberers war, den Sohn eindringlich gewarnt hatte…

    1. Auf Facebook waren wohl schon die Fake News (Auffliegen-) Verhinderer aktiv mit Zugangserschwerung. Bei Twitter ist des Video bisher noch frei abrufbar:

      Wer den Glauben an die Echtheit von Weißhelm-Beweisen behalten will, sollte sich keinesfalls dieses unfreiwillige „Making of“ ansehen, um fortan zu wissen, wie solche „Beweise“ gefälscht und ungeprüft verbreitet werden, den moralischen Druck auf die öffentliche Meinung erhöhend, als Zustimmung ausgelegtes Schweigen der Akzeptanzbeschaffung für Krieg zu erreichen. Das Bild ist zu Beginn nicht etwa angehalten, sondern die Schauspieler warten auf das „Action“ von der Regie.

  2. Wie wird eine solche Zusammenarbeit, von Menschen, die ihre Freiheit, ihre Demokratie und die Recht und Gesetz, wieder haben wollen, hier in der BRD Gebrandmarkt: Querfront

  3. https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/22/donald-trump-verkuendet-erste-sofort-massnahmen-fuer-die-usa/

    Die DWN haben mehrere angekündigte Sofortmaßnahmen aufgeschrieben, und erörtern das „Wirtschaftsprogramm des neuen US-Präsidenten“, welches „einer der wichtigsten Berater von Donald Trump, der für Finanzen und die Wirtschaftspolitik zuständige David Malpass“ vorgestellt hat.

    Da sind wichtige Themen angesprochen; aber bisher auf sehr allgemeine Art.

    Von einem großangelegten Infrastrukturprogramm kann man nach dieser Ankündigung nicht unbedingt ausgehen; kann ja noch kommen.

    „Die Infrastruktur sei ausbaufähig, es gebe viele private Firmen in den USA, die in sie investieren möchten. Das Geld sei da, doch die staatlichen Regularien würden den Bau vieler Projekte verhindern. Hier müssten Vereinfachungen stattfinden, findet Malpass.“

    1. andreas

      Ich weiß nicht, was in dem Paywall-Artikel von DWN steht, aber im Moment stellt Trump wohl erst mal nur Sofortmaßnahmen vor, die er sofort nach Amtsantritt selbst eigenmächtig abzeichnen kann.

      Alles, was staatliches Geld kostet, fällt beispielsweise nicht darunter, weil da der ihm bislang nicht gerade freundlich gesinnte Kongress die Finger drauf hat.

      1. Ist keine Paywall, irgendeine e-mail brauchts natürlich.

        Trumps Sofortprogramm wird so zusammengefasst:

        „Energie: Aufhebung der Regulierungen für Fracking und Kohle.
        Bürokratie: Für jede neue Regulierung müssen zwei alte Regulierungen abgeschafft werden.
        Nationale Sicherheit: Der Generalstab soll einen Sicherheitsplan entwickeln, der die USA von Cyber-Attacke und anderen Angriffen schützt.
        Einwanderung: Das Arbeitsministerium soll alle Missbräuche von Visa-Programmen prüfen.
        Ethik: Regierungsmitglieder dürfen fünf Jahre lang keine Positionen als Lobbyisten einnehmen, für ausländische Regierungen dürfen sie lebenslang nicht arbeiten.“

        Richtig, das kostet nichts.

        Ebenfalls nichts kosten würde die Ankündigung, mit allen wichtigen Gruppen einen Infrastrukturplan zu erarbeiten, mit dem Straßen, Leitungen etc. auf Vordermann und viele Menschen in Arbeit gebracht werden können.
        Stattdessen heißt es aus dem Wirtschaftsprogramm von Malpass

        „Die Infrastruktur sei ausbaufähig, es gebe viele private Firmen in den USA, die in sie investieren möchten. Das Geld sei da, doch die staatlichen Regularien würden den Bau vieler Projekte verhindern. Hier müssten Vereinfachungen stattfinden“

        Na gut, 100 Tage hat er ja Zeit, ab Amtsantritt.
        Andererseits muss Trump damit rechnen, dass der Senat 2018 wieder verloren geht (wobei die Konstellation bei der Wahl recht günstig für die Republikaner ist), er die Zeit im Gegensatz zu Obama also nutzen sollte.

      2. Paywall bei DWN beginnt erst ab 3 Artikel für die gleiche IP-Adresse.😉

        DWN bezieht sich auf einen „Wall Street Journal“-Artikel in dem Malpass das Witschaftsprogramm vorgestellt wird.
        http://blogs.wsj.com/economics/2016/11/20/what-will-donald-trump-do-on-economic-policy-heres-a-top-advisers-view/?mod=e2twe
        Die Inhalte:
        AuflösungTTP
        Schuldenobergrenze (Kongress soll über Regierungsbudget befinden)
        FED (Soll Vertauen in Dollar stärken, QE zurückfahren)
        Infrastruktur (Regularien vereinfachen)
        Dodd-Frank-Act (Anpassung, derzeit funktionsunfähig)
        Co2 -Steuer (Ablehnung)
        Hypothekenmarkt (Das gegenwärtige System bevorzuge reiche Leute und benachteilige Durchschnittsverdiener, darum Umbau)

      3. andreas

        „Andererseits muss Trump damit rechnen, dass der Senat 2018 wieder verloren geht (wobei die Konstellation bei der Wahl recht günstig für die Republikaner ist), er die Zeit im Gegensatz zu Obama also nutzen sollte.“

        Im Kongress haben nicht Trump und seine Unterstützer die Mehrheit, sondern nach wie vor die Israel-Lobby , und die wird wie schon bei Obama überparteilich daran arbeiten, um Trump zu sabotieren. Damit, dass Trump auf dem republikanischen Ticket Präsident wurde, kann er zwar einen gewissen Druck auf republikanische Abgeordnete und Senatoren machen, so wie Obama das beim Iran-Deal auf demokratische Senatoren vorgemacht hat, aber ein harter Kern von republikanischen Neocons bleibt, von denen zu erwarten ist, dass sie Alles daran setzen werden, um Trump scheitern zu lassen. Bei einer 52-48-Mehrheit für die Republikaner reichen schon drei Neocon-Senatoren, um Trump, wobei auch immer, zu stoppen. Und drei republikanische Anti-Trump-Senatoren sind schnell gefunden: McCain, Graham und Sasse oder Cotton etwa.

        Das heißt, wenn Trump bis 2018 im Deal mit dem Kongress etwas bewegen will, braucht er entweder die Zustimmung von einigen der Neocons, oder er braucht Unterstützung aus den Reihen aufmüpfiger Demokraten, wo etwa Sanders ihm bereits partielle Zusammenarbeit angeboten hat. Beides ist jedoch reichlich kompliziert. Nach den Midterm-Elections 2018 könnte da einiges einfacher werden, wenn Trump es gelingt, einige der 33 Sitze, die meisten davon besetzt von der Israel-Lobby, davon 25 Demokraten, zu seinen Gunsten zu drehen. Das kann durchaus klappen, wenn er der Bevölkerung den Eindruck vermittelt, dass Trump das richtige für Amerika vorhat und der Senat Trump aus politisch-taktischen Erwägungen blockiert. Und das ist dann auch das Druckmittel, was Trump hat, um Sabotagebemühungen der Lobby im Kongress zu durchbrechen.

        Genau entlang dieses Armdrückens werden in den nächsten zwei Jahren Deals zwischen Trump und dem Kongress ausgehandelt werden. Mit großartigen Ergebnissen würde ich da nicht rechnen.

        Was sehr spannend ist, ist dass Trump weiter Front gegen die Clintonistischen Lügen-Spin-Medien macht. Die zionistisch-wahhabitische Hetzseite „Tagesschau“ ist darüber entsetzt, aber dieser Mut kann Trump viel Achtung seiner Unterstützer – und viele neue Fans – einbringen. Da die Clintonistischen Lügen-Spin-Medien in den USA inzwischen schließlich etwa so beliebt wie Fußpilz sind, ist es gut vorstellbar, dass Trump diese Schlacht gewinnt, womit die zionistische Mafia deutlich geschwächt würde.

  4. OT

    Die Verhandlungen um Khan ash Shaykh kommen wohl langsam voran, es gibt jetzt die Zahl von 1200 Kämpfern, die rausgehen wollen/sollen.

    Es ist anzunehmen,dass man möglichst alle Taschen ausräumen will.Sollen sie doch in ihrem Kalifat Idlib das goldenen Zeitalter einläuten, das wird für die übergroße Mehrzahl der Syrer kein attraktives Angebot sein, im Vergleich zur Syrischen arabischen Republik mit Religionsfreiheit und auf dem Weg in die Moderne.

    Selbst wenn es in Verhandlungen doch noch dazu kommen sollte, dass die dort herrschenden „Moderaten“ eine Rolle nach einer Versöhnung spielen, dürfte das mittelfristig dazu führen, dass die bei Wahlen wieder verschwinden.

    Und die Türken sollen eine Militärbasis in Nordaleppo einrichten.
    Kann mir nicht vorstellen, dass das mit Syrern oder Russen abgesprochen ist. Da testet wohl der Sultandarsteller mal wieder aus, wie weit er gehen kann.

  5. Er gibt den Menschen zunächst einmal Hoffnung auf ein besseres Leben innerhalb der gewohnten Waren- und Konsumgesellschaft – insbesondere in den USA. Und dies wiederum verleiht ihm einen Bonus und Unterstützung seiner Wähler. Somit könnten in der Welt deeskalierende Dinge geschehen. Aber dennoch stößt auch Trump auf einen zunehmenden Krisenschub des Kapitalismus, der unser ganzes Leben erfaßt hat, da hilft keinerlei Medikation, auch wenn der Schub immer noch trickreich in die Zukunft hinausge- bzw. -verzögert werden kann – regional und global. Der tendenzielle Fall der Profitrate setzt sich unaufhaltsam fort. Es kommt also auch darauf an, wie die Menschen vor allem jetzt in den USA die Diskrepanz zwischen Versprechen und Enttäuschung bewerten werden und darauf reagieren – destruktiv einerseits oder andererseits konstruktiv im Sinne der Vermeidung von weiteren Krisenkriegen. Letzteres erst würde wirklich helfen, auch wenn es das bisherige gewohnte Konsum-, Wohlstands- und angestrebte Sorglosleben in Frage stellt. Es geht nicht mehr so weiter, aber es geht auch nicht mehr zurück. Werden die Menschen das in naher Zukunft wirklich verstehen und darauf eine neue Antwort geben können z. B. in Richtung eines neuen humanistischen und nachhaltigen Sozialismus, eine Aufgabe, die nicht wie in der Vergangenheit als Utopie von „Eliten“ diktiert werden darf, sondern frei und auch gefahrvoll und durch wahrhaft verantwortungsvolle Teilnahme aller erst noch geschaffen werden muß?

    1. dirkneu

      Es ist gut möglich, dass Trump – ob absichtlich oder nicht – die Grundlage dafür legt, dass der nächste Präsident ein selbsterklärter Sozialist wie Sanders auf dem Ticket der Demokraten wird. Die Bewegung ist seit Sanders schon da, nur war die zionistische Kriegsmafia innerhalb der Demokraten diesmal noch stärker als die neue Bewegung. Die Niederlage von Clinton war eine notwendige Voraussetzung dafür, dass die zionistische Kriegsmafia innerhalb der Demokraten entmachtet werden kann, und jetzt bleibt es zu hoffen, dass es mit der Niederlage von Clinton auch wirklich zu einem Machtwechsel bei den Demokraten kommt.

      1. einparteibuch

        Das wäre in der Tat das beste, was man sich wünschen kann. Auf diesen Machtwechsel hoffe ich auch ein wenig. Ich denke sogar, daß Trump in der gegenwärtigen Situation die bessere Wahl ist, insbesondere wenn es dann innerökonomisch nicht bzw. nicht mehr so gut läuft. Dann kann man es zumindest nicht der Sandersbewegung und folgende in die Schuhe schieben. Soll doch erst mal Trump die Suppe möglichst hilfreich auslöffeln.
        Gruß :))

      2. dirkneu

        Stell dir mal vor, was passiert wäre, wenn Sanders Präsident geworden wäre.

        Die Republikaner wären dann in der Hand der Bushisten und Neocons geblieben. Sanders hätte sich somit ähnlich wie Obama einer nahezu geschlossenen oppositionellen Front aus Clintonisten und Bushisten gegenübergesehen und wäre bei allem, was er gemacht hätte, sabotiert worden, und schließlich wäre der wahrscheinlich bleibendste Effekt seiner Präsidentschaft gewesen, dass die von der Israel-Lobby dominierten Massenmedien behaupten würden, seine Präsidentschaft sei der Beweis dafür, dass „Sozialismus, Sozialdemokratie und andere radikale und populistische Ideen“ links wie rechts keine Lösungen hervorbringen und nicht funktionieren können. Nach vier bis acht Jahren Sanders hätte dann wieder ein richtiger republikanischer Israel-über-Alles-Neocon-Kriegstreiber wie Bush/Romney/Rubio die Macht ergriffen.

        Das wäre eine strategische Katastrophe. So wie es ist sieht das Ganze strategisch viel besser aus. Wenn die Leute Trump satt haben, steht die Sanders-Bewegung in den Startlöchern und die globalistische Kriegslobby geht wieder leer aus. Wenn die Trump- und Sanders-Bewegung-Präsidentschaften dann nach acht bis 16 Jahren vorbei sind, wird von der herrschenden USraalischen Kriegslobby nicht mehr viel übrig sein. Und die Welt wird bis dahin ohnehin schon so multipolar geworden sein, dass die zionistisch-wahhabitisch-evangelikale Mafiastruktur sich ihre Weltbeherrschungspläne sowieso abschminken kann.

      3. einparteibuch

        Du: „Stell dir mal vor, was passiert wäre, wenn Sanders Präsident geworden wäre.

        Die Republikaner wären dann in der Hand der Bushisten und Neocons geblieben. Sanders hätte sich somit ähnlich wie Obama einer nahezu geschlossenen oppositionellen Front aus Clintonisten und Bushisten gegenübergesehen und wäre bei allem, was er gemacht hätte, sabotiert worden, …“

        Sehr schön ergänzt und wie immer auf den Punkt gebracht!

  6. Australien hatte von sich aus schon erklärt aus dem TPP aus zutreten bzw es nicht umsetzen zu wollen und sich China zuzuwenden. Ein guter Grund….Australien ist ohne den Großabnehmer seiner Rohstoffe regelrecht erschossen…..es sind nur politische Indizien die das Schwenken der Flagge Richtung VSA veranlassen.. dieser Wirtschaftsraum wird sich radikal verändern bzw ist bereist in Gange…im Endeffekt wird zählen wer die wirtschaftliche Macht hat hat das Sagen….wer das in Zukunft ist dürfte wohl allen klar sein…

  7. https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/22/die-usa-haben-zuviel-geld-in-kriege-gesteckt-statt-in-bildung-und-infrastruktur-2/?ls=ap

    Nochmal die DWN. Michael Bernegger schreibt abseits des ökonomischen Mainstreams, und trifft meist die richtigen Punkte.

    Ein längeres Zitat, sein Artikel ist sehr lang.

    „Das Programm der Republikaner ist nicht, wie verschiedene Kommentatoren geschrieben haben, eine Fortsetzung des Status quo. Es ist nichts anderes als eine massive Beschleunigung der beschriebenen Trends der letzten 15 bis 30 Jahre. Tiefere Steuern für Private und Unternehmen sind eine Fortsetzung der Politik der letzten 30 Jahre. Vor allem die Steuersenkungen für Private bringen nur den Staatshaushalt noch mehr auf die schiefe Ebene. Bei den Unternehmenssteuern gilt es lediglich, die Anreize zur Abwanderung und Auslagerung zu beseitigen. Den Banken Restriktionen durch die Aufhebung von Dodd-Frank zu erlassen und damit noch mehr Kreditexpansion und Risiko zu erlauben, macht das Finanzsystem und die Realwirtschaft wieder bzw. noch anfälliger. Weniger staatliche Regulierung ist auch eine Garantie für höhere Medikamentenpreise und Spital- und Arzttarife – mit dem Effekt explodierender Gesundheitskosten.

    Die Energiewirtschaft regulatorisch und steuerlich zu begünstigen, bedeutet gutes Geld schlecht investiertem nachzuwerfen. Steuern zu senken für die einkommensstarken und vor allem wirklich Reichen, kann einen starken Anstieg der Renditen am Kapitalmarkt auslösen. Einige Millionen illegal anwesender Immigranten heimzuschicken, ändert nichts am viel größeren Problem der Benachteiligung der durchschnittlichen Amerikaner durch das Bildungssystem. Nebenbei gilt es beizufügen, dass die rein operationelle Umsetzung eines Infrastrukturprogrammes in den Wachstumszentren nicht einfach wäre, wenn die illegal anwesenden Ausländer abgeschoben würden. Der Bausektor ist dort vor allem von Latinos dominiert – auf den Baustellen wird spanisch gesprochen. Eine Legalisierung mit dem Zwang und der Folge, die Schwarzarbeit zu beseitigen, würde mehr versprechen. Was in den USA wirklich etwas bringt, ist ein massives und langfristiges Infrastrukturprogramm, das solide finanziert sein sollte – etwa durch Steuererhöhungen für hohe Einkommen und vor allem für die Superreichen. Und statt immer weiter erhöhter Ausgaben sollten Bildungs- und Gesundheitswesen, Militär und Energie effizient bewirtschaftet werden. In dieser Hinsicht bietet das Land fast unbegrenzt Potential.“

    Das Problem hat nicht nur Trump als Republikaner, mit wirtschaftsliberaler Grundüberzeugung, sondern natürlich auch andere Anti-Establishment-Bewegungen von „rechts“, die für mehr Liberalität in der Ökonomie sind.

    Das funktioniert einfach nicht!
    Es braucht etwas wie einen New Deal II, um das kapitalistische System nochmal halbwegs in Schwung zu bringen.

    Mal sehen, was nun praktisch von Trump kommt.

    Denn eines ist klar: Make Amerika great again ist hohl, wenn es der normalen Mittelschicht, die ihre Kinder nicht mehr in bessere Bildungsabschlüsse hineinbekommt und deren Jobs schlechter und prekärer und weniger werden, nicht besser geht.

    1. anderas

      „Es braucht etwas wie einen New Deal II“

      Klar braucht es das. Nur kann Trump eben keinen „Deal“ am ersten Tag seiner Amtszeit per Erlass durchsetzen.

      So einen New Deal müsste er zumindest mit dem Kongress aushandeln, was aufgrund der Budgetfetischisten dort extrem schwer ist, und möglicherweise noch mit weiteren Körperschaften und Institutionen, die nicht oder nicht direkt unter Trumps Kontrolle stehen. Das Verhandeln eines neuen New Deals wird etwas Zeit brauchen, selbst wenn Trump das bestmöglich, energisch und richtig angehen sollte.

    2. Steuersenkungen sind nicht per se schlecht. Die amerkanischen Firmen horten gewaltigen Firmengewinne im Ausland wegen der der Steuern in den USA.
      Die Frage der Besteuerung des Kapitals dreht sich mehr darum welche Bedingungen dazu existieren. Wenn „arbeitendes Geld“ in der Wirtschaft niedriger besteuert würde als Geld in der Finanzindustrie, sind Steuersenkungen durchaus ein zielführendes Instrument.
      So wie ich Malpass interpretiere läuft das ganze auf eine modernisierte Aauflage des Glass-Steagall-Acts hinaus. Die Gründe für diese Einschätzung, die Leine der FED wird verkürzt inklusive klarer Ansage was von ihr erwartet wird, Dodd-Frank-Act gilt als unwirksam und soll reformiert werden, der Hypothekenmarkt soll umgebaut werden.
      Meine Einschätzung zutrifft, ist da einiges von Roosevelts New-Deal-ähnlich.

  8. TPP sollte ja vor allem China aus dem Wirtschaftsraum draußen lassen und die Macht mehr an die Konzerne verschieben.

    In Südostasien wirtschaftlich zusammen zu arbeiten ohne China ist ökonomisch aber ein Witz. Der chinesische Markt ist dafür viel zu lukrativ da einfach extrem groß.

    Mit Al Quaida zusammen Regime Change zu betreiben ist einfach eine schlechte Idee. Zu glauben, man hätte da ein paar nützliche Idioten, welche steuerbar bleiben, ist halt falsch. Gleichwohl kann man immer noch versuchen Imperium zu sein. Kriege mit eigenen Soldaten zu gewinnen. Auf die Vielzahl der verdeckten Operationen zu verzichten. Oder gar irgend ein durch Korruption zustande gekommener Vertrag eines Konzern in einem Drittland militärisch vor demokratischen Prozessen zu schützen. Auch ein Imperium braucht moralische Anerkennung. Ein Imperium, welches aus einer großtechnischen StaSi besteht und einer Ledernackenabteilung, welche alle Aufstände gegen kolonialen Ausbeutermacherschaften zusammenknüppelt ist halt irgend wann weltweit verhasst. Sein Ruf etwas zu verbessern schadet nicht.

  9. Solange Trump die private Fed Mafia unberührt lässt bleibe ich skeptisch immerhin ist die Fed eines wenn nicht gar die Wurzel allen Übels schlechthin . Die Geldkontrolle MUSS in die staatlichen hände damit würde man der zionistischen finanz und kriegsmafia das genick brechen .Auch in Europa muss die EZB aufgelöst werden und die kontrolle zurück in den jeweiligen Staaten ansonsten wird sich nichts ändern .

    Le Pen hat da das richtige Programm die Frau ist klasse .

    1. @bernstein
      Danke für den link , also ich habe von dieser Frau bisher nur vernünftige und schlüssige
      Argumente gehört.

      P.S.: dass Sarkozy raus ist aus dem Rennen zeigt, dass die Mehrheit der Franzosen verstanden hat.
      Von dem wollen sie sich nicht noch mal hinters Licht führen lassen.

    2. Sehr geehrter Bernstein , wenn in der Französischen Bevölkerung, auch nur noch ein Hauch, der Energie, aus der Französischen Revolution glimmt, dann werden sie, die politische Erbin, von Charles de Gaulle, die Madam Le Pen, zu ihrer Präsidentin bestimmen.

  10. Beim Lesen dieses Artikels mußte ich mich sofort an ein Interview vom letzten Jahr mit Tulsi Gabbard bei CNN erinnern. Zufällig ging es einem Liveleak-User ähnlich, so dass ich es schnell wiederfand:

    http://www.liveleak.com/view?i=340_1479758101

    Tolle Frau. Klare Ansage. Ich war damals schon sehr überrascht, das ausgerechnet CNN einem solchen regierungskritischen Standpunkt in dieser Länge Gehör verschafft hatte. Womöglich ein Fehler im System, der nicht mehr korrigiert werden konnte. In der deutschen Nachrichtenlandschaft dürften solche Systemfehler inzwischen ausgeschlossen sein. Ich freue mich aber sehr, dass Trump diese Demokratin getroffen hat und hoffe, dass dies noch öfter passiert. Wäre ich Trump, würde ich ihr einen Job im neuen Team anbieten.

    1. @Pawel

      Das ist nur meine Meinung und viele sehen das vielleicht anders, aber ich finde es nicht gut, auf solch niederträchtige Propagandaartikel eines menschlich völlig verkommenen Schmierfinken zu verlinken.

      Jeder der sowas anklickt, unterstützt im Prinzip solche Dreckschleudern, denn die zählen jeden Klick als Zustimmung.

      Ist nicht böse gemeint, also nichts für ungut.

      1. Das Ding ist ja noch genialer. Und jetzt beide Artikel vergleichen. Welcher ist besser , genauer , ausführlicher?

      2. „Jeder der sowas anklickt, unterstützt im Prinzip solche Dreckschleudern, denn die zählen jeden Klick als Zustimmung.
        Ist nicht böse gemeint, also nichts für ungut.“

        .

        Leo hier muss ich widersprechen. Jeder sollte sich in meinen Augen aus allen verfügbaren Quellen informieren. Allerdings auch entsprechend einschätzen. Wenn es eine rechtsradikale Quelle ist sollte man es auch so bezeichnen allerdings sollte man die Nachricht zur Kenntnis nehmen.

      3. Ich bin auch kein Fan von diesen Drecksblatt. Aber es ist schön zu sehen wie diese ,, Journalisten “ geschockt sind.

      4. @Karsten und Pawel

        Ist völlig in Ordnung, ich sag ja, dass das viele anders sehen. War nur als Denkanstoß gemeint.

        Beste Grüße

      5. aber dennoch sehr Interessant ist der Kommentarbereich habe es etwas durchgearbeitet. Der Artikel kommt auch bei den meisten FAZ Lesern nicht gut weg!

  11. Oh man, gerade zufällig gesehen, die Vogelgrippe ist wieder los.

    Das die es wagen, diesen Quatsch, immer wieder als neue Sau durchs Dorf zu treiben.

    Na dann, immer schön in Deckung bleiben.

  12. Hallo,

    tolles Forum, und tolles Stück im Welttheater….

    Aber… nicht vergessen wir sind Teil der Welt die gerade als Beute neu zwischen Amerika, China und Russland neu verteilt wird.
    Da braut sich stürmisch was zusammen, erst ein rauer Wind das das Stille im Auge des Orkans und dann das Chaos.

    Siehe hier. Wirkungen des TTP Ausstiegs auf die Wirtschaft kurz und präzise.

    Bitte auch den Kommentar von Jörg sagte am 22. November 2016 12:29 um 12:29 :

    Wir können nur Überleben wenn wir unseren Standpunkt nach den eigen Interessen klug wählen und unsere Kräfte sammeln und weiter ausbauen.

    Wir müssen die Stille des Sturms die demnächst kommt unbedingt nutzen!

    Dafür brauchen wir ein geeintes Volk und eine dazu gewillte Regierung.

    Hoffentlich bekommen wir das hin.

    Gruß Paul

    PS: Die Chinesen überraschen mich ob ihrer Schnelligkeit und taktischen Geschick.

    Und dann ist da noch : „Le Pen: Merkels Tage gezählt, raus aus EU und Euro“
    http://www.mmnews.de/index.php/wirtschaft/88732-le-pen-merkels-tage
    P.

  13. Tulsi Gabbard hatte mir schon gefallen – allein schon optisch (was vielleicht bei Trump auch eine Rolle spielt – als sie sich für Bernie Sanders starkmachte.
    Ja Tulsi und Bernie Sanders wären sicherlich eine Bereicherung für Trumps Team.

    Tulsi als Verteidigungs- oder als Außenministerin.
    Aber ob dem der Kongress zustimmt?

  14. Das Problem aller westl.Politiker ist doch nur Reden und genau das Gegenteil zu machen.

    Die sprechen von Demokratie in Syrien aber führen einen verdeckten Krieg gegen Syrien. Das ist ein Kriegsverbrechen. Die reden über Netzsicherheit / Digitalisierung und spionieren uns noch mehr aus. Die sprechen über gerechte Löhne und schalten eine Gewerkschaft nach der anderen aus / Kurzarbeit / Billiglöhne durch 1 EUR Jober bzw Harzsatz kürzungen.
    Wenn die das eine Sagen meinen sie genau das Gegenteil.
    Könnte weiter auflisten.

    Also warten wir ab was nach den Reden von DT an Taten folgt.
    Ich denke nix !
    Es geht jetzt weiter, nur mit neu gemischten Karten und einen neuen, falschspielenden Kartengeber

  15. MAK: „“Meine Einschätzung zutrifft, ist da einiges von Roosevelts New-Deal-ähnlich.“

    Die kapitalistische Maschinerie braucht ein Gleichgewicht von Angebot und Nachfrage.
    Nach dem Say’schen Gesetz schafft sich jedes Angebot seine Nachfrage, in dem die im Produktionsprozess erzielten Einkommen (Löhne, Mieten, Zinsen, Gewinne etc.) auch ausgegeben werden sollen, also neue Nachfrage entsteht.
    Und wenn man etwas spart, also nicht ausgibt, dann findet sich jemand, der sich das leiht, und ausgeben will.

    Das beschreibt moderne Gesellschaften natürlich nicht annähernd korrekt.

    immer größere Anteile der Einkommen sollen nicht ausgegeben, sondern zu Geldvermögen werden.

    Der behauptete Zusammenhang, dass mit gespartem, also nicht nachfragewirksamen Einkommen, anderen die Möglichkeit gegeben wird, etwas auszugeben, ist im heutigen Geldsystem weitgehend Unsinn. Die Kreditvergabe der Banken hängt nur schwach von den Einlagen ab.

    Theoretisch kann also für die Nachfrage ausfallendes Einkommen durch neue Kredite ausgeglichen werden. Das Problem kommt erst dann, wenn weitere Kreditausweitung nicht mehr möglich ist, bzw. wenn die ausgereichte Kreditmenge reduziert werden soll. Krise, jede Tilgung verstärkt den Nachfrageausfall, eine Spirale nach unten.

    In der WWK I lief das so ab, am Ende gab es Länder mit 60% gesunkener Industrieproduktion.

    In der laufenden WWK II haben die Notenbanken massiv eingegriffen, um die Spirale zu vermeiden. (die deutschen Austeritätsfanatiker haben allerdings einige Länder der Südperipherie dazu gezwungen, aber hier überschneidet sich die Verschuldungskrise mit der Eurokrise).

    Der New Deal sorgte für staatliche bzw. staatlich inizierte reale Investitionen einerseits, aber mittels massiver Steuererhöhung und finanzieller Repression (Zwangsanleihen zu Niedrigzinsen bei höherer Inflation) auch zu einer deutlichen Egalisierung der Einkommen, der Anteil der höchsten Einkommen sank drastisch.
    (und die Bankenwurden deutlich zurecht gestutzt)

    Eine Lösung der Krise brächte solche Maßnahmen. Einige Details daraus werden gar nichts bewegen.

    Das wichtigste sind Maßnahmen, die sich in realer Produktion oder Bauinvestitionen etc. niederschlagen;und ein Plan, was man macht, wenn das Geldsystem letztlich doch zusammenbrechen wird.

  16. Im New Deal wurden Steuern erhöht und bestehende Finanzmittel neu reguliert ( zB. Goldhandel ). Handelsbilanz wieder gerade gestellt ( ok das passt vielleicht ). Das was wir momentan sehen hat nix mit New Deal zu tun.

    Vor einen halben Jahr habe ich das auch schon irgendwo gelesen,
    Im Zusammenhang mit Sanders ….

  17. andreas und sg

    „Es braucht etwas wie einen New Deal II, um das kapitalistische System nochmal halbwegs in Schwung zu bringen.“
    Wenn mensch sich die Arbeitslosen-Zahlen dieser Zeitspanne ansieht,
    https://de.wikipedia.org/wiki/New_Deal#Arbeitsmarkt-_und_Konjunkturpolitik
    so sank die Arbeitslosigkeit und nahm dann wieder zu, erst der WK2 senkte sie dann wirklich.
    Möglicherweise war der ‚New Deal‘ gar nicht so wirkungsvoll, wie er gefeiert wird, – die eigentliche Wirkung hatte also möglicherweise WK2 – eine unangenehme Vermutung, die aber auch vom U$-‚Wissenschaftler‘ behautet wird. wird
    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/06/29/us-oekonom-wirtschafts-wachstum-ist-nur-mit-kriegen-moeglich/

    Wenn ich mir die Geschichte der Menschheit ansehe:
    Verfügbare Technik->Wirtschaftssystem
    bloße Hand : Sammler
    Pfeil+Bogen : Sammler und Jäger
    Pflug : Ackerbau
    Münz-Prägestock : Geldwirtschaft
    Maschine : Industrie
    Vollautomatische Fabrik : ????
    Mir sieht das sehr danach aus, dass wir einen neuen Entwicklungsschritt brauchen – also ein neues Gesellschafts-&Wirtschafts-System.
    Dazu gibt es ja bereits einige Vorschläge.
    Falls da das ‚richtige‘ noch nicht dabei ist, so werden wir halt weitersuchen müssen.
    Aber das müsste die Bevölkerung in der Breite selbst tun. Diesbezüglich auf die Politiker oder einen ’starken Mann‘ zu hoffen, das wird wahrscheinlich vergeblich sein.
    Freundliche Grüße, HG

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