USA und fünf EU-Lakaien beschließen Verlängerung anti-russischer Sanktionen

Jetzt gibt es doch ein konkretes Ergebnis des Besuchs von Barack Obama in Berlin.

Wie der ausgehende US-Präsident Barack Obama mitteilte, haben er und seine Statthalter in den fünf wichtigsten europäischen US-Vasallenstaaten, Merkel, Hollande, May, Renzi und Rajoy, soeben in Berlin beschlossen, die Sanktionen gegen Russland unter dem Vorwand der russischen Opposition gegen das von Neocons mit False-Flag-Terror an die Macht geputschte Kiewer Nazi-Regime um ein Jahr zu verlängern. Obama hat dazu Donald Trump eindringlich vor „Deals“ mit Russland gewarnt. Die deutsche Bundeskanzlerin Merkel wurde dabei zum Garanten der Fortsetzung der Russland-feindlichen Politik der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ im Trump-Zeitalter bestimmt – eine geradezu groteske Entscheidung, die völlig ignoriert, dass Merkel diese Aufgabe kaum erfüllen können wird, nicht nur wegen zunehmendem Widerstand dagegen in Deutschland, sondern auch in mehreren kleineren EU-Staaten.

Der designierte neue US-Präsident Donald Trump hat unterdessen offenbar den als Russland-freundlich geltenden Ex-Militärgeheimdienst-Chef Michael Flynn zu seinem obersten Sicherheisberater bestimmt. Damit dürfte die Bühne für reichlich Krach um die Russland-Politik der USA und der EU bereitet sein, wovon vornehmlich vergleichsweise Russland-freundliche Politiker wie Norbert Hofer, Marine Le Pen und Björn Höcke profitieren dürften.

67 Gedanken zu “USA und fünf EU-Lakaien beschließen Verlängerung anti-russischer Sanktionen

  1. Haha genial! Und ich hab schon befürchtet, dass die Merkel-Bande versuchen wird zu überleben, indem sie der neuen US-Administration so tief wie es nur geht in den Allerwertesten kriecht. Aber ganz im Gegenteil, good old Germany als neuen Leuchtturm der Dreckigkeit in der Welt zu etablieren- wow. Damit hab ich nicht gerechnet. Das wird die Fliehkräfte hierzulande und in der f*cking EU derartig erhöhen, dass es die Verbrecher -wenn nicht sprichwörtlich- in Stücke reißen wird!

  2. Die 5. Jahreszeit hat gerade begonnen und schon wird die Albernheit zum politischen Leitsatz erkoren. Das Narrenschiff auf Kurs.

  3. Liebe Parteibuch
    Ich finde das hervoragend. Eine abschwächung von Sanktionen werde russische Wirtschaft sehr stark treffen.Massnahma welche wegen Sanktionen beschlossen würden zeigen erste Resultate. Landwirtschaftliche Produkte überhollen bei Export Waffeerzeugnisse. Auch Maschinenindustrie und IT Bereich wird bis Ende nächste Jahr sich Waffenexporten nähern. Und in Russland gibt zur Zeit mehrere grössere Projekte bei welchen westliche Firmen werden um jede Fall dabei sein auch wenn sie dabei in Russland eigene Filialle aufmachen müssten. Viele kleine Länder, welche sich an Sanktionen nicht beteiligen haben erst jetzt ihre Produktion für russische Markt vorbereitet und erst in nächste Zeit werden sie Fuss an russischen Markt fassen.
    Das Italiener jammern, dass wegen Sanktionen haben 7 Mlrd bis jetzt verloren und 200 000 Arbeitsplätze werden Wähler honorieren. Oder, dass ab 2018 gesamte russische Export wird Baltische Länder vermeiden werden Menschen dort spätestenz 2019 merken wo viele Subventionen aus EU werden gekurzt. Wenn noch Russland 2019 kein neue Vertrag mit Ukraine über Gasliferung abschlisst, werden Merkel Tage in Deutschland gezählt sein.
    Ich kenne viele Serben. Und ich weiss, dass Sanktionen haben erste 6 Monate eine starke Einfluss. Nacher passt sich jede Regierung an. Sanktionen gegen Russland sind keine Sanktionen, weil sich 3/4 der Welt daran nicht beteiligt. Unsere Dummheit bestrafft unsere Volk und Politiker versuchen uns das wie richtige weg zu zeigen.
    Wir haben die Uhren, Russen die Zeit. Und Zeit für diese Sanktionen in Rechnung zu stellen wird kommen.

    1. zgvaca
      Man könnte es als Abschiedsgeschenk an sein Land (USA) sehen. Einfach den Konkurrenten klein halten zum Wohle der US-Wirtschaft.
      Übrigens dürfte 2019 Merkel wahrscheinlich egal sein, da wird sie wohl dem Nachfolger gerade übergeben haben, wenns nicht schon 2017 vorbei ist.

      Ansonsten sehe ich das auch so: Wenn jetzt sie Sanktionen aufgehoben werden, würde das wohl kaum jemand mehr merken

    2. zgvaca

      du hast völlig recht, der freie Handel hat der russischen wirtschaft nicht gutgetan, dabei konnten sie vor 1990 alles selber bauen, z.B. gute Lastwagen und Baumaschinen. Die Jelzin Zeit hat da viel zerstört, was jetzt wieder aufgebaut werden kann.

      Anders ist es mit den Einschränkungen im Kapitalmarkt, es ist für Rußland schwieriger geworden, an Geld zu kommen und so an der wunderbaren Geldvermehrung teilzuhaben die hier im Westen gerade stattfindet und nur den Reichen nützt. Ich hoffe, dass sie hier auch eine Lösung finden, etwa über die BRIC Staaten.

  4. Ich wünschte das Verträge welche das Ausland betreffen zur öffentlichen Einsicht vorgelegt und auch zur Abstimmung gebracht werden. So ein System hatten die Lybier mit ihrer Variante von Demokratie zur Verfügung und so wurden alle derartigen Verträge zur Abstimmung vorgelegt. Es gibt nicht nur diese eine Demokratie die uns die USA als beste aller Welten vormachen…

    Keine Demokratie westlicher Wertegemeinschaften hat jemals so etwas ermöglicht. Anstatt dessen lassen sich die Europäer von US Interessen vergewaltigen und stossen die hiesige Bevölkerung über jeden Abgrund der von drüben kommt. Weltbank, IMF, UNO, TTIP, WTO und viele andere bestimmen unser Leben und wir haben kein Wort dazu zu sagen und mitbestimmen geht grad gar nicht.

    Wirklich sehr sehr listig ist, das für Staatsoberhäupter ehem. Ost Persönlichkeiten derart gefördert wurden. Damit hat man sich eine völlig ignorante Führungselite installiert welche dermassen krasse Atlantiker sind und Ultrakonservative Wertvorstellungen vermitteln.

    Wie diese Personen überhaupt so schnell an die Macht befördert wurden hat man bis heute nicht genau verstanden. So wie die Strategie so schnell wie möglich die Gauck Behörde zu schaffen die alle Rechte an den Archiven der DDR für sich annektierte. Auch darüber hat nie eine öffentliche Debatte und Meinungsfindung statt gefunden. Kein Wunder den niemand wusste was man über ihn wusste…

  5. Richtig ist wohl das Michael Flynn, nur seinen Job machte, wobei „Russland“ freundlich einfach eine Erfindung der Main Stream Lügen ist und war.

    „““Der designierte neue US-Präsident Donald Trump hat unterdessen offenbar den als Russland-freundlich geltenden Ex-Militärgeheimdienst-Chef Michael Flynn zu seinem obersten Sicherheisberater bestimm““““

  6. Ich vermute mal, dass Obama hier nicht Fakten schaffen will, entgegen dem baldigen Amtsantritt von Trump. Sonst würde er von Trump bald vorgeführt.
    Obama muss hier einigermassen die Zustimmung von Trump haben.

    Interessant ist, dass von Syrien keine Rede ist.

    Deshalb vermute ich, dass Trumps Versöhnungsbemühungen mit Russland dahin gehen, dass Trump in Syrien Russland entgegen kommen wird, aber im Gegenzug Entgegenkommen Russlands in den Sachen Krim und Ukraine erwartet.

    1. @Gerhard Eichhorn

      „Interessant ist, dass von Syrien keine Rede ist.“

      Laut Tagesdoof online kam auch Syrien zur Sprache. Dort heißt es:

      „Nach US-Angaben forderten Obama, Merkel, Frankreichs Staatschef François Hollande, Spaniens Ministerpräsident Mariano Rajoy, die britische Regierungschefin Theresa May und Italiens Ministerpräsident Matteo Renzi Syrien, Russland und den Iran zur sofortigen Einstellung der Angriffe auf die syrische Stadt Aleppo auf.

      Außerdem müsse der Zugang für humanitäre Hilfe gewährleistet werden. Deeskalation und diplomatische Bemühungen bleiben nach Ansicht der sechs führenden westlichen Staats- und Regierungschefs die einzige Möglichkeit, den Syrien-Konflikt zu lösen.

      Die syrische Armee und die russische Luftwaffe verstärkten derweil ihre Angriffe auf den von Rebellen gehaltenen Ostteil Aleppos. Nach Angaben der Hilfsorganisation Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) musste wegen des Bombardements dort nun eines der letzten Krankenhäuser den Betrieb einstellen.“

      http://www.tagesschau.de/inland/obama-eu-treffen-103.html

      Also alles wie gehabt. Derweil verkündet Russland, dass gerade 1 Tonne Hilfsgüter in Teilen Ostaleppos verteilt werden.

      https://www.almasdarnews.com/article/russian-military-delivers-aid-refugees-rebel-held-eastern-aleppo/

      1. Constantin Opel

        „Derweil verkündet Russland, dass gerade 1 Tonne Hilfsgüter in Teilen Ostaleppos verteilt werden.“

        Nein, Russland hat keine Hilfsgüter in Teilen Ostaleppos verteilt. Das geht natürlich nicht, solange die Terroristen jegliche Hilfsaktionen sabotieren, und das steht da auch nicht. Da steht, dass Russland Hilfsgüter an Flüchtlinge aus Ost-Aleppo verteilt hat.

      2. „Nach Angaben der Hilfsorganisation Union of Medical Care and Relief Organizations (UOSSM) musste wegen des Bombardements dort nun eines der letzten Krankenhäuser den Betrieb einstellen.“

        UOSSM ist eine weitere dubiose Quelle wie die „White Helmets“. Deren Schlagseite bei der humanitäre Hilfe offensichtlich ist. Allein die Lage der medizinischen Stützpunkte bestätigt dies ebenso wie die Trägerschaft der „Union“, die ist nahezu vollkommen identisch mit den westlichen Kriegsteilnehmern.
        http://www.uossm.de/wer_sind_wir

        Ansonsten mal beim Blog von Urs1798 reinschauen, das ist sein Spezialgebiet
        https://urs17982.wordpress.com/2016/10/07/reihenweise-mediziner-als-bewaffnete-terroristen-entlarvt-aleppo-idlib-bab_al_hawa/

    2. Deshalb haben Trump und die Reps vermutlich auch das Midnight Gesetz verabschieded (Senat steht noch aus), dass es einfacher macht, last minute Entscheidungen der Vorgängerregierung (in diesem Falle Obama) rückgängig zu machen….

      Obama will sich verewigen. Wird nicht funktionieren. Je länger ich zusehe, desto mehr mag ich Trump und seinen Stab.

    3. „Deshalb vermute ich, dass Trumps Versöhnungsbemühungen mit Russland dahin gehen, dass Trump in Syrien Russland entgegen kommen wird, aber im Gegenzug Entgegenkommen Russlands in den Sachen Krim und Ukraine erwartet.“

      Und wie sollte so ein Entgegenkommen aussehen?

      Ich glaube nicht, dass Russland in Sachen Ukraine und schon gar nicht in Sachen Krim, auch nur einen Schritt zurückweicht. Warum auch? Nur weil die USA aufhören in Syrien das Völkerrecht zu brechen? Auch von Trump wüde ich ein solches Vorgehen nicht erwarten.

    4. @Parteibuch

      Auweia. Das tat weh. Entschuldigung und vielen Dank jedenfalls für die Richtigstellung.

  7. Nun, wollen wir mal „quer über die Ecke“ denken. Wem nützt es, wenn die wichtigsten europäischen Regierungen an der Sanktionsschraube drehen sollen und damit auch wollen. Richtig, den Ami’s. Genauer der neuen Regierung! Passt alles ins Trumpolino-Konzept: Amerika’s First. Und gleichzeitig viele Konkurrenten für den russischen Markt ausgeschaltet. Genial. Der Obama ist schon immer ein guter Verkäufer gewesen. Die Merkel wird nun die Motivation eines Wadenbeißers entwickeln, immer im Glauben, dem bisherig herrschenden Neocons weiterzudienen. „Für Frieden und Sozialismus – seid Bereit!“

  8. Ja herrlich, so ein politischer Zweifrontenkrieg, nicht wahr! Die alternativlose Führerin hat den D-Day nicht kommen sehen; sie durfte nicht geweckt werden und schlief -wie immer.

    Jetzt noch schnell die Sanktionen verlängern und der eigenen Wirtschaft schaden, bevor Trump dieselben enventuell für blödsinnig erklärt.

    Aber was soll man von dieser Witzfigur auch anderes erwarten als eine Lachnummer?

  9. Die Sanktionen sind doch nur noch Provokation zu bewerten, Demütigung der Russen. Die „glorreichen 5“ wollen nur die Rechten in Russland stärken. Die werden aber in der Ost-Ukraine Outsourced. Und die Veränderung in Russland zeigen, RU brauch die EU nicht

    Dilemma für die Anhängerschafft von „yes we can – nothing“

  10. Vergessen ,
    natürlich stärkt das auch hier in der EU die Rechten !
    Die Rechten die immer mehr genau wegen dieser Politik profitieren.

    Könnet auch der Master Plan sein.

    Naja nur Nationalisten sind bis jetzt nach Osten gezogen und mit runtergelassener Hose zurück gekommen ( nicht alle )

  11. Ich sehe das ähnlich wie zvga.

    Es dient der Wirtschaftsstärkung von Russland und Amerika. Und es dient der Schwächung der zentralistischen EU. So kann sie sich leichter selbst umbauen (zentralistisch abwickeln und förderativ stärken) aufgrund von ersichtlichen Schwächen.

    Wird wohl mit Putin und Trump abgesprochen sein.

  12. Um das Atomabkommen mit Iran ist es ja auch wieder sehr ruhig geworden… Obwohl Trump ja immer so wetterte. Oder es war mehr ein Einschmeicheln bei Israel wegen der Wahl?!

    1. Alberich

      Trump hat ja zunächst im Sommer 2015 mit Cruz und der ZoA werbewirksam gegen den Iran-Deal demonstriert. Für Obamas Deal mit dem Iran hätte er als Republkaner gar nicht antreten brauchen.

      Trump hat dann immer Stimmung gegen den Iran-Deal als schlechtesten Deal der Geschichte gemacht. Dazu hat er aber gesagt, dass es kaum möglich ist, einen einmal abgeschlossenen Deal einfach zu zerreißen und er stattdessen den Deal strikt durchsetzen werde, so strikt, dass dem Iran hören und sehen vergeht. Mit anderen Worten, er hat gesagt, er will am Deal festhalten. Später ist Trump dann eher in Richtung „Neuverhandlung“ gegangen, nur, dazu bräuchte er die Zustimmung Irans – also wieder nur heiße Luft.

      Es reicht, sich anzuschauen, wer über den Sieg von Trump erfreut ist und wer Panik hat, um zu wissen, wie Trump und seine vieldeutigen Positionen Trumps von den führenden Mächten der Welt eingeschätzt werden.

      Man bedenke etwa: während Putin schon vor einem Jahr mit Trumps Sicherheitsberater zu Abend gegessen hat, mussten Merkel und Hollande den Trump-Tower ohne Kontakt anrufen und sich erstmal 24 Stunden durchtelefonieren, um rauszukriegen, wie sie Trump erreichen können. Das könnte geradezu als Witz durchgehen: wenn die Regierungschefs der NATO-Staaten D und F dringend Kontakt zum frischgewählten US-Präsidenten hätten haben wollen, hätten sie ja mal Putin in RU anrufen und fragen können, ob er ihnen die Telefonnummer des frischgewählten US-Präsidenten rausgibt.

      Die australische Regierung war immerhin so schlau, einen australischen Golfpartner von Trump um die Kontaktdaten zu bitten, und in Britannien wusste die Regierung, dass Ex-UKIP-Chef Nigel Farage gemeinsam mit Trump Wahlkampf gemacht hat, wollte ihn aber wohl nicht um die Kontaktdaten bitten.

      1. Auf die naheliegenste Idee kam die deutsche Regierung/Politik schon gar nicht. Es zählen diverse deutsche Unternehmen oder deren Tochterfirmen zu den Wahlkampfspendern in den USA. Die Deutsche Bank ist zusätzlich als grosser Kreditgeber an das Trumpimperium tätig. Dort hätte man mit Sicherheit direktere Kontakte zu vermitteln gewusst.

      2. Auch wenn sich die Antworten recht profund lesen, finde ich deine Urteile ab und an leicht naiv. Was natürlich an der Brille liegen mag, die du trägst. Wenn es um das Abendessen/Kontakt zu einem Präsidentschaftskanditaten der letzten us-elections geht, welche Wahl hätte Putin denn gehabt.

    1. @Alberon

      Die Frage hatte ich weiter oben auch schon gestellt.

      So wie ich das sehe, hat Putin nicht die geringste Veranlassung, in Sachen Krim oder Ukraine irgendwelche faulen Kompromisse einzugehen. Schon deswegen nicht, wenn die Gegenleistung lediglich darin besteht, dass die USA aufhören, in Syrien das Völkerrecht zu brechen.

    2. Gute Frage.. Die Krim ist natürlich gegessen. Alle wissen das. Sie war früher, ist jetzt wieder und bleibt Teil Russlands. Ohne diese unnötige Aktion Chruschtschow´s in den 50igern würde sich das Märchen von der russ. „Annexion der Krim“ heute auch nicht in der westl. Propagandakiste befinden. Die ist gut gesichert und eine neue Brücke wird gebaut. Zum Ausschlachten und um Russland/Putin zu dämonisieren dient das natürlich nach wie vor sehr gut. Ich schätze auf dem Weg in eine neue Weltordnung wird man das auch später ruhig und ohne großes Gezeter offiziell anerkennen.

      Und @Ukraine: Seitens Russland kann man da eig. nicht viel machen. Es ist schließlich das Regime in Kiew, welches (auf Befehl des zio-Empire) nichts unternimmt, um bei dem vereinbarten Abkommen weiter voran zu kommen. Wegen irgendwas muss man ja Sanktionen verhängen. Außerdem verläuft da noch eine Route der Seidenstraße.

      1. Dass es damals bei der, laut Augenzeugenberichten, Medieninszenierung rund um eine einsame Musikbühne auf einem großen Platz in Kiew, keine US-westlichen, sondern ausschließlich russische Politiker gewesen seien und die Koordinations- und Befehlszentrale des blutigen rechtsextremistischen Putsches nicht die Kiewer US-Botschaft war, muss wohl der Herzenswunsch Ewiggestriger sein.

        In der Realität war es ja nicht Russland, das die Demokratie in der Ukraine zerstört und dafür gesorgt hat, dass die Ukraine seit dem 23. Februar des Jahres 2014, der Verfassung der Ukraine sowie dem Internationalen Recht entsprechend, fortdauernd bis zur Stunde keine Regierung mehr hat und daher auch die Autonome Republik Krim betreffend, zu jeder fraglichen Zeit die Regierungsgewalt bereits von Kiew auf die ukrainischen Regionalparlamente übergegangen war, wo sie sich derzeit rein rechtlich noch immer befindet.

        Natürlich muss es in diesem Zusammenhang nichts weiter heißen, doch wenn als Folge des zuletzt gescheiterten Überfalls durch Großkapitals Hitler heute zu Russland gehörende Gebiete von Erben einschlägiger antirussischer Kriegspropaganda auf ihrer Unwetterkarte, bei „mouseover“ erscheinend statt als „RU“ oder „RF“, mit „0“ bezeichnet werden[1], dann ist dies wohl kaum ein Hinweis auf den Willen zu Frieden und Völkerverständigung.

        [1] http://wetter.tagesschau.de/unwetter/

    3. der meint Russland soll sich genau so benehmen wir die EU Politiker.
      Volkes Willle missachten ,
      Volksentscheidungen ignorieren

      Russland soll westliche „Werte“ hochleben lassen .
      sein Volk ausnehmen , verraten, nicht beschützen

  13. Liebe Parteibuch.
    Es wäre schön wieder mal etwas über Syrien zu lesen. Es gibt keine Bewegungen an Front aber Russen und Syrer geben sich Mühe aus Luft Leben von Islamisten schwer zu machen.
    Wenn ich betrachte Ziele welchen Luftwaffe in letzten Tagen getroffen hat https://pbs.twimg.com/media/Cxi2M4dWgAAB9wh.jpg
    dann komme ich zu vermutung, dass SAA Ofensive wird in diese Richtung gehen. https://pbs.twimg.com/media/Cxiw8BUWQAAckpW.jpg:large
    Was denkt Parteibuch darüber?
    Heute Abend kleine Bewegungen in Ost Aleppo aber nicht Weltbewegendes bis jetzt.

    1. zgvaca

      Es wird hier über Syrien wieder berichtet werden, wenn sich da mehr sichtbares tut.

      Gegenwärtig tut sich da trotz aller Ankündigungen wenig an der Front.

  14. Teil einer Bilanz: Obamas Henkermaschinen

    Der scheidende Präsident Obama hat unzählige willige Helfer/Unterstützer bei extralegalen Tötungen, bei illegalen Angriffskriegen und sonstigen abscheulichen »Missionen«. Er gibt/gab die Richtung vor, wie man anderen Staaten den Arm umdreht (O-Ton). Der Friedensnobelpreisträger 2009: »Bin wirklich gut darin, Leute zu töten« http://www.voltairenet.org/article180868.html

    Er hat dieser Tage zum Briefing aufgefordert, empfangen, wie die Trump-Administration bestmöglich und nachhaltig zu destabilisieren ist. Ein Teil der EU-Willigen vereint im Kanzleramt bei der Melkkuh, über den grünen Klee gelobt, damit sie ihre Verpflichtungen ihrer im Hintergrund kaum wahrnehmbaren Macht-Supporter nicht vernachlässigt > http://www.berliner-zeitung.de/image/23718122/2×1/940/470/788038ab17f3fd024877d333cf26ac7b/nd/angela-merkel–1-.jpg . Auch kompatibel u.a. für das Thema Nuklearwaffen-Aufrüstung/–Modernisierung und zum Report ihrer Indien-Reise (BRICS) die von der CoL installierte, bekennende Atombomben-Anhängerin aus GB. Und denkbar auch anwesend die (in der BRD stationierten) führenden Köpfe der US-Army, NSA, Geheimdienste, NATO (CENTCOM, AFRICOM …), Bundeswehr und div. NGOs (GMF, SWP, KAS et al.), um Fakten zu schaffen.

    Im Krieg gegen die Feinde Amerikas setzen die USA allen Behauptungen zum Trotz zunehmend bewaffnete Drohnen ein. Obama unterschreibt wöchentlich die Henkerliste, die Ausführung erfolgt aus Ramstein > http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/USA1/drohnen.html (2014). Interessant ist die Beleuchtung der Korruption des Nobel-Preis-Komitees > Wie Obama zu seinem Nobelpreis kam > http://www.voltairenet.org/article190309.html (2009). Guantanamo, sonstige Foltereien, Wirtschaftsspionage und –krieg gegen Russland nicht zu vergessen.

    Der Investigative Journalist Wayne Madsen hat 2010 CIA Unterlagen entdeckt, die Verbindungen zwischen Institutionen und Personen belegen, welche in prominenter Beziehung zum Leben Barack Obamas und seiner Familie stehen. > Obama — die CIA-Familie > http://www.voltairenet.org/article190308.html (I) > http://www.voltairenet.org/article190307.html (II)

    Zahllose Menschen finden Mr. Obama sympathisch; allen voran die westlichen MSM, die sich förmlich überschlagen, ihn wie einen Popstar zu feiern und zu lobpreisen für all seine Taten (Missionen), durchgeführt vor unseren Augen.

    1. „Obama — die CIA-Familie“

      Das gewisse Verbindungen bestehen war mir ja bekannt, aber die beiden Beiträge lassen sich verkürzt zusammenfassen, mit Obama hat die CIA die Präsidentschaft direkt übernommen.

      1. Genau! Und aus Papas Nachbarland Ät(utopien) wandern zufällig viele Verwandte nach Tellerwief aus. BINGO! Ausserdem ist der Sohnemann über Mama mit Dickie Tschenie verwandt.

        Die bedienen immer beide Seiten. Auch jetzt. Der Schwenk vom Trompeter zu Iwan (siehe Es We Pe Dokument, Okt. 16) wurde durch Br. schon längst angekündigt und entspricht auch der Kiss.-Linie. Deshalb war er diese Woche auch im Tower anwesend.

        https://jasminrevolution.wordpress.com/2012/08/07/russen-griechen-und-rassismus-die-wende-des-zbigniew-brzezinski/

        Übrigens begrüßen die Springer den bärtigen Pressenewcomer sehr, und die entlassenen Spiegels finden gleich wieder einen neuen Arbeitgeber😂

      2. @Salander

        Bloss wie soll die „neue“ Verbrüderung mit Russland funktionieren ?
        Wie soll die Umarmung mit der Regionamacht die schlimmer als Ebola bzw.IS sind funktionieren?

        Niemals,
        in 500 Jahren nicht.

        Das was jetzt mit der Ukraine passiert ist, vergessen die Russen den Amis niemals. Die Russen haben ja viel mehr ukr.Gräueltaten gesehen wie wir

        NIEMALS

        Man konnte die 90er dem Jelzin + seinen Suff + Gorbatscho in die Schuhe schieben. Und die Rolle der Amis unter den Tisch fallen lassen. Das funktionierte nur dank Putin. Der ist nicht Antiamerikanisch

        Das geht aber in der Ukraine und für die Aussagen des FNPträgers nicht mehr.
        Die Russen brauchen einen Schuldigen, den sehe ich in diesen Fall nur im WH, dank den Keksen + grünen Scheinen von „Fuck the EU“ und die Sanktionen + Rede des FNPTrägers

        Die haben das Ding so massiv gegen den Baum gefahren, schlimmer geht es nicht mehr.

        BR könnte anfragen ob man die Worte Kiewerrus / Skythen(Gold)*1) / Ebola / Regionalmacht / Moskal aus dem russischen Wortschatz entfernt,

        dann könnte die Verbrüderung in 400 Jahren wieder funktionieren

        1)
        Skythenschatz der Krim – hoffe die Amis haben den noch nicht eingeschmolzen?

      3. @ sgr

        Zu 1) habe ich bei anjamueller.livejournal.com nichts neues gefunden. Vielleicht kann ich über Freunde mehr erfahren und hier wieder berichten.

        Ich bin auch ziemlich ratlos. Mein Bauchgefühl sagt mir für D nichts gutes.

        Zur Umsetzung des Br. Plans (neue Ausrichtung/Verbrüderung) war es zwingend notwendig, Killi zu entfernen. Wie hätte sie auch eine glaubwürdige 180° Drehung vollführen können?

        Der „alte“ Plan wurde im Klon D aber fest zementiert (siehe Rede Friedm.) Die Raute kann jetzt nicht einfach zurück rudern, ohne ihre besten Freundinnen zu verärgern, die aber nun angeblich zum gemeinsamen Feind von U und R erklärt worden sind. Wir haben zum 3. mal die A.-Karte gezogen.

  15. Mit jedem Scalp der 8 Kriegsherren i Ostaleppo wird deren Suppe immer dünner.
    Wenn jetzt der Ostteil zweigeteilt werden wird, dann zerbricht das ganze Gebilde ,
    immer ein Scalp nach dem anderen!
    Obama und die Fünf dürfen dann um den NACHLASS POKERN:

  16. Donald Trump sucht Russlands Nähe aus dem gleichen Grund, aus dem Hillary Clinton Krieg mit Russland will: Trump ist strikter Globalisierungsgegner, Obama und Clinton ihre korrupten Marionetten. Putin hat seinerzeit die Oligarchen aus Schlüsselpostionen entfernt. Dafür hat George Soros ihm dann Barack Obama und Hillary Clinton auf den Hals gehetzt. So ziemlich ALLES, was Massenmedien als Grund für die Zunahme der Spannungen mit Russland angeben, ist hingegen von vorne bis hinten erstunken und erlogen („fake news“). Trump wird diesen Kurs umdrehen. Um damit allerdings dauerhaft erfolgreich sein zu können, ist es unbedingt erforderlich, die politische Unterwanderung der Massenmedien durch Oligarchen wie George Soros rückgängig zu machen und die Verantwortlichen wegen Verschwörung zur Rechenschaft zu ziehen. Das Justizministerium wird wichtiger werden, als sich manche gegenwärtig vorstellen können …

    1. „Donald Trump sucht Russlands Nähe aus dem gleichen Grund, aus dem Hillary Clinton Krieg mit Russland will: Trump ist strikter Globalisierungsgegner, Obama und Clinton ihre korrupten Marionetten.“

      Das wäre dann ja nicht der gleiche Grund.

      Ansonsten d’accord. Ohne Pluralismus der Medien stirbt jede Demokratie.

      1. @leo: Das war ein Rätsel für die Leser🙂. Der „Grund“ lautet: Putin mag keine Globalisten, die sein Land kapern wollen. Aus diesem Grund mag der Trump ihn aber aus ebenso diesem Grund mögen der Obama und die Hillary ihn nicht. Der Trump mag den Putin, weil er die gleichen Ziele für sein eigenes Land hat und der Obama und die Hillary mögen den Putin nicht, weil er ihnen beim Versuch zu Kapern auf die Finger gehauen hat.

  17. Sanktionen haben ausser der Wirtschaftkomponente auch eine Art von Stigmatisierungsfunktion. Wenn Russland, ohne Wenn und Aber, zum bösen Staat erklärt wird, wird es natürlich viel schwieriger haben gegen die Einkreisung vorzugehen. Auch Freunde Russlands werden gegen diese Stigmatisierung ankämpfen müssen.

    Jetzt sind wir Zeugen wie brenzlich die Situation für Atlantikeliten geworden ist. Immer mehr Masken fallen, die Lakaien werden gezwungen zum öffentlichen Bekennen, ihre Lügen bekommen immer kürzere Beine. Bald werden die Fronten übersichtlicher und die wahren Strippenzieher werden sichtbarer.

    Ist das ihr letzte Aufbäumen? Wahrscheinlich noch nicht, aber mit jeder neuen Nebelkerze, jeder neuen noch so schlauen Kampanie gegen die Vernunft und Frieden entbloßen sie immer mehr ihr wahres Gesicht. Und so buddeln sie fleissig an ihrem eigenen Grab.
    Weiter so!

  18. Hier ein sehr interessantes Telefonat das Ken Jepsen mit einem Mitarbeiter der Weltbank, Peter König, zum Thema „Trump und seine Nominierungen“ geführt hat. Er (Peter König) sieht das kritisch und erwähnt in Minute 5 zwei Namen: Für´s Außenministerium: Nute King Gringwich (oder so ähnlich) und für das Schatzamt einen gewissen Demian. Weiß das Parteibuch da mehr drüber?

    https://kenfm.de/kenfm-am-telefon-peter-koenig-ueber-donald-trump-und-sein-kennedy-problem/

    1. Johanniskraut

      Gingrich und Dimon haben erklärt, keinen Kabinettsposten bei Trump annehmen zu wollen.

  19. Oh, das beruhigt mich sehr!!!
    Ich denke der Weltbanktyp hat Einblick und ne gute Menge Ahnung, und wenn der die beiden Kandidaten als „Superziocons“ bezeichnet, dann wird da was dran sein und wenn Trump die nominiert hätte, müsste man sich sorgen, dass Trump eventuell Obama´s Weg geht, der sich sein Kabinett von den Zio´s hat vorschlagen lassen.

    By the way, das Telefonat ist auch schon ein paar Tage alt, vom 16.11.2016 um genau zu sein. Und da kann das noch so ausgesehen haben.

    1. santa

      Damit dürfte nun eine von Trumps fragwürdigen Geschäftspraktiken beerdigt sein. Das war im Wahlkampf auch durchaus Thema. Billig weggekommen, würde ich sagen.

  20. Leo: „So wie ich das sehe, hat Putin nicht die geringste Veranlassung, in Sachen Krim oder Ukraine irgendwelche faulen Kompromisse einzugehen. Schon deswegen nicht, wenn die Gegenleistung lediglich darin besteht, dass die USA aufhören, in Syrien das Völkerrecht zu brechen.“

    Die Krim ist Teil Russlands,die Bewohner wollen das so, ein Kompromiss ist gar nicht möglich; denn Konstrukte wie ein entmilitarisiertes Gebiet scheiden ja aus.

    Zur Ostukraine gibt es das Minsker Abkommen; ich halte es für sehr wahrscheinlich, dass Putin dem ohnehin folgen wollte.
    Nun ist es zum jetzigen Stand einfach für Russland, für Minsk zu sein; liegt der Ball doch in Kiew, es muss ein Föderalisierungsgesetz geben.
    Schwierig wird es, wenn das mal geschehen sein sollte, und die Grenze laut Abkommen an Kiewer Truppen übergeben werden muss; aber Verhandlungsmsse zum jetzigen Zeitpunkt kann es nicht geben, Minsk einhalten ist und bleibt die russische Position.

    .in Syrien dagegen gibt es diverse denkbare Abstufungen für eine Nachkriegsordnung.
    Nur ist es für Trump bei der aktuellen Ausgangslage gar nicht so leicht, irgendeine Kompromissposition überhaupt zu finden.
    Und Durchsetzen ist noch schwieriger, wenn er gerade Schluss machen will mit der amerikanischen Beteiligung.

    1. @andreas

      Ich denke Russland hat zu hart gearbeitet, zu viele Tiefschläge eingesteckt, um seine heutige günstige Position im Geopolitischen Machtpoker zu erreichen. Russland kann ein gutes Stück weit aus einer Position der Stärke jedem Kontrahenten weltweit gegenübertreten.

      Die Krim ist russisches Staatsgebiet, genau so wie Sewastopol oder Moskau, da gibt es nichts zu verhandeln. Für die Ukraine und auch für Syrien wird Russland nur einer für das eigene Land geopolitisch tragbaren (um nicht zu sagen günstigen) Lösung zustimmen. Wie die aussehen wird weiß hier niemand.

  21. Ich verstehe nicht, wie D, F, GB, I,Sp und USA -die Sanktionsverlängerung BESCHLIEßEN können.
    Da haben ja die anderen Länder der EU auch noch etwas mitzureden!

    Merkel tut immer so, als wäre sie die EU. NEIN!!!
    Österreich und etliche andere EU-Länder wollen die Sanktionsverlängerungen NICHT!!
    Ich hoffe, unsere Politiker lassen sich nicht wieder über den Tisch ziehen.

  22. Auf dem Saker hab ich nen Post von stcorona gelesen, nach dem Trump Pompeo den CIA-Direktor Posten gibt, weil das eine Art Rückversicherung für ihn darstellt. Pompeo hat sich schon zu Zeiten des Bengasi-Überfalls (9/11/2012) deutlich positioniert und „lebt und stirbt“ angeblich dafür, die Clintons (in diesem Fall zusammen mit Obama) ans Messer zu liefern. Und nur Trump könne ihn daran hindern, als CIA-Chef aus zu packen. Eine gute Rückversicherung dafür, dass Trump nicht eines Tages (wohl möglich noch vor der Amtseinführung) gemurdert wird, möchte ich meinen.

  23. Bei aller Euphorie sei Vorsicht angemahnt.
    Zur Erinnerung: 37 umgedrehte Wahlmänner reichen.
    Regen oder Traufe spielen dann keine Rolle.
    Es letztlich nur eine Frage der Anzahl der Scheine.

    Was dann?

    D.C.

    1. D.C.

      Das Umdrehen von 37 Wahlmännern steht nicht zu befürchten.

      Was hingegen eine sehr reale Gefahr ist, ist, dass die Beharrungskräfte der aggressiven Komponenten in den USA sich auch unter Donald Trump durchsetzen und seine Politik dann letztlich nur zu mehr Gewalt, Krieg und Chaos, jedoch nicht zu einem Bruch mit den bis dato herrschenden aggressiven Komponenten der USA führt.

      1. @parteibuch

        Das war es wohl was der Saker (der aus Florida) meine, als er in seinem Artikel ‚Trump elected as president – risks and opportunities‘ die Frage stellte, ob Trump den Mut haben wird sich diesen Kräften entgegenzustellen.

        Ich stelle mir das so ähnlich vor, wie die Säuberungsaktion Erdogans in der Türkei. Dabei dürfte es keine Tabus geben, alle wichtigen Größen der Fraktion der Neocons müssten in einer militärisch gestützten Überaschungsaktion festgesetzt werden, gefolgt von einer Gründlichen Säuberung der Medien. Das wäre dann sowas wie ein Militärputsch, der, würde Trump den durchziehen, illegal wäre. Die Frage wäre dann, ob das amerikanische Volk und das Militär dahintersteht und solch eine Aktion stützt. Kann mir gut vorstellen, dass die Welt insgeheim auf sowas hofft.

        Ja, ich weiß, das wird nicht passieren, aber träumen darf man doch noch.

      2. leo

        Es dürfte weniger um „säubern“ gehen als darum, diese desaströsen Kräfte der Kriegslobby und ihre Machtmittel und Machtzentren in einem längeren Prozess demokratisch niederzuringen. Dass Trump die Präsidentschaftswahl gewonnen hat, war diesbezüglich ein guter Anfang.

        Nun geht es darum, dass Trump die Macht dieses Amtes in gesetzeskonformer Weise so nutzt, dass die desaströsen Kräfte der Kriegslobby weiter zurückgedrängt werden. Das ist, selbst wenn man voraussetzt, dass er den Willen dazu hat, was noch gar nicht so ganz klar ist, einfacher gesagt als getan. Aber wenn er das macht und es geschickt anfängt, dürfte Trumps Popularität dadurch stark steigen, was dann wiederum seine demokratischen Möglichkeiten zum Vorgehen gegen die Kriegslobby erweitert.

      3. „Es dürfte weniger um „säubern“ gehen als darum, diese desaströsen Kräfte der Kriegslobby und ihre Machtmittel und Machtzentren in einem längeren Prozess demokratisch niederzuringen.“

        Ja, schon richtig. Das war auch nicht so ernst gemeint. Wenn man unentwegt geprügelt wird, darf man auch mal aufschreien.

      4. @ einparteibuch

        Der Artikel von Diana Johnstone > http://www.heise.de/tp/features/Von-der-Gefahr-einer-hysterischen-Opposition-gegen-Trump-3491079.html arbeitet einen Lösungsvorschlag heraus. Dafür sollte und müsste die Trump-Administration die Leute in Massen auf die Strasse bewegen, um sie nachhaltig für das gemeinsame Ziel »Gegen Kriege« zu vereinen (Präsident aller Amerikaner).

        » (…)Das ist ein Zeichen, dass nicht nur die Kriegspartei in den USA, sondern auch die europäische NATO-Maschine Druck auf Trump ausüben wird, genau dieselbe kriegerische Politik zu betreiben, wie sie von Hillary Clinton favorisiert wird. Und die enttäuschte Opposition von Clinton-Anhängern geht und wird mutmaßlich nicht auf die Straße gehen, um Widerstand gegen Kriege zu leisten, sondern um sich gegen Trumps Opposition gegen Kriege zu stellen. (…) Darin liegt die Gefahr einer hysterischen Opposition gegen Trump. (…)

        Eine progressive Opposition sollte den Clintonismus hinter sich lassen und ihre eigenen politischen Positionen entwickeln, angefangen mit der Opposition gegen Kriege zur Herbeiführung von »Regimewandeln« – und zwar sogar dann, wenn auch Trump gegen solche Kriege ist. Tatsächlich sollte sie Trump dazu drängen, diese Position beizubehalten, da er in Washington unter dem starken Druck stehen wird, sie aufzugeben. (…)

  24. @ Don Carlos & Parteibuch

    Ich hab das mit den Wahlmännern noch nicht so richtig auf der Pfanne. Wie funktioniert das? Und wieso kann man jetzt, nachträglich, noch 37 Wahlmänner umdrehen?

    1. Johanniskraut

      Theoretisch bestünde die Möglichkeit, dass einige Wahlmänner bei der letztlichen Präsidentschaftswahl nicht so abstimmen wie sie es vor der Wahl versprochen haben. Praktisch ist sowas bis jetzt nur in absoluten Ausnahmefällen etwa alle 50 Jahre mal bei einem Wahlmann passiert, und es gibt auch nichts, was dafür spricht, dass das diesmal anders ist.

  25. Ich habe das immer noch nicht verstanden. Ab einem Mindestalter sind alle aufgerufen zur Wahl zu gehen, richtig? Die Wähler machen Ihr Kreuz dann bei Trump oder Clinton, richtig? Wie und wann kommen dann die Wahlmänner ins Spiel? Nach der Wahl? Kommt die Wahlmännerwahl noch?

    1. Dieses Wahlsystem kommt noch aus dem Postkutschenzeitalter 1789.
      https://de.wikipedia.org/wiki/George_Washington#Die_Wahl_zum_Pr.C3.A4sidenten_und_die_Vereidigung

      Da zu den damaligen Zeiten die Mehrheit der US Amerikaner Farmer waren und sie auch wählen können sollten wurde im November gewählt weil da die Ernte eingebracht war und die Farmer Zeit hatten in die Stadt zur Wahl zu gehen. Da die Farmer Sonntags in die Kirche sollten wird seit dem immer an einem Dienstag gewählt. Sonntags sind sie in der Kirche und am Montag haben sie Zeit in die Stadt zur Wahl zu gehen. Es gab damals noch keine Telegrafie und da nicht alle Bürger nach Washington zur Wahl gehen konnten wurden also von den Wählern „Wahlmänner“ beauftragt die mit der Postkutsche nach Washington reisen um dann am 19.Dezember im Auftrag ihrer Wähler den Präsidenten zu wählen.

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