Trump wählt sein Personal aus

In den USA findet gegenwärtig ein Prozess zur Auswahl des Personals des zukünftigen US-Präsidenten Trump und anderer Organisationen statt.

Nachdem für zwei nicht zustimmungspflichtige Spitzenposten, den Posten des „Stabschefs des Weißen Hauses“ und den von Trump neugeschaffenen „gleichberechtigen“ Posten des „Chefstrategen des Weißen Hauses“ ein Trump gegenüber fairer Mann des Establishents und ein Vertreter für Trumps populäre Basis ausgewählt wurden, werden die nachrangigen Spitzenposten gerade einer Lobbyismus-Prüfung unterzogen.

Der Teilprozess Lobbyismus-Prüfung in der Personalauswahl wurde von Trump eingeleitet durch die Übergabe der Verantwortlichkeit für den Übergangsprozess mit der gegenwärtigen US-Regierung von seinem Unterstützer, Governeur Chris Christie, an seinen designierten Vize-Präsidenten Mike Pence. Trump hatte im Wahlkampf versprochen, den Sumpf trocken zu legen, das heißt mit dem Lobbyismus in Washington aufzuräumen. Die rechtliche Anforderung des Lobbyismus Disclosure Acts besagt, dass Tätigkeiten als Lobbyist, und zwar auch solche von bis zu einem Jahr vor Amtsübernahme, offengelegt werden müssen. Personen, die offzielles Mitglied von Trumps Übergangsteam werden wollen, müssen deshalb ein umfangreiches Versprechensdokument unterschreiben, das unter anderem besagt, keinen nach dem Lobbismus auszuüben oder vom Lobbyismus Disclosure Act erfassten Lobbyismus ausgeübt zu haben. Wer als veröffentlichungspflichtiger Lobbyist oder anderen Problemen mit dem Versprechen trotzdem eine Rolle im Übergangsteam der Trump-Regierung haben will, scheint sie nur bekommen zu können, wenn er Trump gegenüber überzeugend begründet, dass es für ihn oder sie eine Ausnahmeregelung geben muss. In einem CBS-Interview erklärte Trump diese denkbaren Ausnahmen damit, dass praktisch jeder in Washington Lobbyist sei und es mithin schwierig sei, Spitzenpersonal zu finden, dass nicht Lobbyist ist. Mit anderen Worten: Trump lässt die unterschiedlichen Lobbyisten in Washington gegeneinander antreten, und behält es sich vor, letztlich zu entscheiden, wie er es für richtig hält.

Durch den Prozess „Lobbyismus-Prüfung“ wurden bisher aus dem Zirkel für den Regierungsübergang folgende Personen entfernt:

– der Ex-Abgeordnete Mike Rogers, dessen Leute Trump nach seinem Rauswurf stalin-artige Säuberungen vorwarfen
– der frühere Innvovationsberater beim DIA Matthew Freedman
– der frühere Bush-Offizielle Kevin O’Connor
– der Energy-Lobbyist Mike McKenna

Senator Jeff Sessions, der so etwas wie das Gehirn hinter der Trump-Kampagne zu sein scheint, und der pensionierte Generalleutnant Michael Flynn, dem die zionistische Mafia zu freundliche Kontake zu Russland vorwirft, scheinen von der „Lobbyismus-Prüfung“ hingegen zu profitieren. Da die radikalzionistischen Massenmedien und ihre Handlanger vom Vorgang „Korruptionsprüfung“ nicht zu profitieren zu scheinen, sit es leicht erklärbar, warum sie Druck für ein schnelles Ende dieses Vorgangs machen.

Lobbyisten in Washington zeigen sich beim dem „demokratischen Establishment“ nahestehenden TV-Sender CNN verunsichert. Kritik scheint vor allem von Neocons zu kommen: der neokonservative Bush-Offizielle Eliot Cohen warnte trotz anderslautender Aufrufe zuvor vor einer Mitarbeit in Trumps Regierung und der frisch wiedergewählte neokonservative Senator und erbitterte Trump-Gegner John McCain warnte Trump, Entspannung mit Russland sei inakzeptabel.

Die zionistischen Massenmedien machen Druck auf Trump, schneller voranzuschreiten, während Trump argumentiert, der Prozess der Personalauswahl sei gut und organisiert, aber letztlich bestimme er, wer die „Finalisten“ seien. Interessant ist dabei die Kritik an Trump, seine Personalauswahl sei wie seine TV-Show „The Apprentice.“ Trumps Wähler dürften das durchaus goutieren, seine TV-Show kennen sie und zeigt ihnen eher, dass er sich mit Personalauswahl auskennt.

Es dürfte schwierig werden, das Argument von der Hand zu weisen, auch wenn einige neokonservative Extremisten gerade versuchen, sich an Trump ranzumachen.

Nachtrag 16:00 MEZ: Die Pro-Clinton/Anti-Trump-Webseite Politico meldet, Trumps Lobbyismus-Restriktionen hätten eine „Schockwelle durch Washingtons riesiegem Netzwerk von professionellen Beeinflussern gesendet.“ Trumps Beschränkungen von Lobbyismus seien deutlich schärfer als die von Obama. Alle hätten gewusst, dass Trump im Wahlkampf versprochen habe, Lobbyismus deutlich stärker zu beschränken, aber kaum jemand habe geglaubt, dass er das wirklich macht. Politico versucht das als Problem für Trump darzustellen, weil er dadurch in Washington kaum Leute findet und Zeitpläne für den Übergang schwieriger einzuhalten sind. Aber die US-Bevölkerung dürfte sich über solche Nachrichten, die bezeugen, dass Trump wirklich versucht, den Sumpf trockenzulegen, ganz überwiegend gewaltig freuen.

Nachtrag 17:30 MEZ: NBC meldet, dass Michael Flynn von Trumps Schwiegersohn Jared Kushner mit Veto-Macht bezüglich jeglicher Entscheidung zur nationalen Sicherheit ausgestattet worden ei. Und Flynn soll dann auch kräftig zugelangt und gleich reihenweise Hochkaräter von den Namenslisten für das Übergangsteam entfernt haben: Marine General iR Peter Pace, Admiral iR William McRaven, Marine General iR James Mattis und den früheren Vorsitzenden des Geheimdienstausschusses im Repräsentantenhaus Mike Rogers. Das deutet ganz klar darauf hin, dass Michael Flynn – oben im Bild beim Essen mit Vladimir Putin und Willy Wimmer in Moskau zu sehen – die absolut zentrale Figur in Trumps Administration bezüglich des enorm wichtigen Themas Verteidigung und nationale Sicherheit wird.

Nachtrag Freitag 12:30h: Trump scheint Gerüchte streuen zu lassen, dass er Michael Flynn den Job als National Security Adviser angeboten hat. Michael Flynn dürfte dem Neocon-Establishment schwer im Magen liegen, aber da der Posten nicht zustimmungspflichtig ist, dürften sie dagegen wenig ausrichten können.

Zuvor hatte Trump mit einem offiziellen Statement Spekulationen angeheizt, dass er Jeff Sessions nicht wie erwartet zum Verteidigungsminister, sondern zum Justizminister machen könnte. Damit würden sich jedoch zwei dicke Probleme ergeben: erstens würden Progressive gegen Sessions als Justozminister Sturm laufen, weil sie ihn – ob zu Recht oder zu Unrecht spielt dabei keine Rolle – für einen Rassisten halten. Und zweitens würde sich dann die Frage stellen, wer Trumps Verteidigungsminister sein soll, wenn nicht Jeff Sessions. Tom Cotton dürfte, obwohl er selbst Veteran ist, zu „leichtgewichtig“ für den Job sein. Und der Mann für diesen vermutlich wichtigsten Spitzenposten müsste gut mit Michael Flynn können und absolut vertrauenswürdig sein. Da bleibt es also ncoh abzuwarten, ob Trump nicht am Ende in einem Kompromiss mit Progressiven Jeff Sessions doch nicht zum Justizminister, sondern zum Verteidigungsminister ernennt. Und für den Job als Justizminister dürfte Trump auch deutlich mehr Auswahl haben, Chris Christie würde ihn sicherlich machen können, und „kulturell Progressive“ würden Chris Christie trotz Brückenaffäre bestimmt lieber als Justizminister haben wollen als den ausgesprochen konservativen Südstaatler Jeff Sessions. Mit einem ausgesprochen konservativen Verteidigungsminister wie Jeff Sessions dürften kulturell progressive hingegen weniger Probleme haben. Also abwarten: um Thanksgiving herum, also etwa nächste Woche Donnerstag, sollen wesentliche Nominierungen für Trumps Kabinettsposten offiziell bekannt gegeben werden, die dann im Januar Zustimmung vom Senat brauchen, um den Job auch wirklich zu bekommen.

Nachtrag Freitag 14:30h: Der vom Netzwerk der Koch-Brüder gesponsorte Tea-Party-Abgeordnete Mike Pompeo soll wohl CIA-Direktor werden.

79 Gedanken zu “Trump wählt sein Personal aus

  1. Nach dem Wahlsieg von Donald Trump hatte ich zwar nicht den sofortigen Zusammenbruch der Mainstream Propaganda erwartet, aber doch so was wie eine gewisse Abmilderung, gefolgt von einer allmählichen Anpassung an die neue US-Linie. Aber weit gefehlt, die Hetze geht unvermindert weiter, auch gegen Trump, ungeachtet seiner Wahl zum Präsidenten. Auch die Fortsetzung der Russlandsanktionen wird weiter gefordert, obwohl der Druck aus den USA weitgehend verschwunden sein dürfte. Das lässt nur einen Schluss zu, DE ist kein Vasall, DE ist (im Rahmen seiner Möglichkeiten) treibende Kraft.

    Es scheint tatsächlich so, dass DE bezüglich initiativer politischer Niedertracht und Verkommenheit auf Augenhöhe mit den amerikanischen Neocon-Eliten agiert, und nur wegen der verpatzten Präsidentenwahl, keinen Moment daran denkt, von seinen Zielen abzulassen. Dazu würde auch der nun verstärkt vorangetriebene Aufbau einer europäischen Armee passen, welcher uns von gewissen Kräften (was auch das Vertrauen in ein von mir bisher sehr geschätztes Blog, zumindest in Frage gestellt hat) als Emanzipation von den USA verkauft wird. DE an der Spitze eines militärisch vereinigten und hochgerüsteten Europas, für mich der schlimmste Albtraum, ob emanzipiert oder nicht.

    Es ist eigentlich nicht schön, so etwas zu sagen, aber immer öfter denke ich, dass es vielleicht besser wäre, wenn DE niemals wieder souverän wird, im Gegenteil, DE sollte vielleicht für immer unter Aufsicht bleiben, z.Zt. am besten unter russischer. Eine Alternative wäre, wenn das deutsche Volk seine Eliten mit allen gebotenen Mitteln zur Ordnung rufen würde, aber das ist wegen der deutschen Untertanenmentalität überhaupt nicht in Sicht.

    In dem Zusammenhang möchte ich gern auf einen Artikel von Gert Ewen-Ungar verweisen, der dieses Szenario, wie ich finde, sehr treffend beschreibt.

    https://deutsch.rt.com/meinung/43209-trump-uber-erschutterungen-im-deutschen-mainstream/

    Demnach steht DE mit seinen Bestrebungen in der EU einigermaßen isoliert da. Wenn in Frankreich dann noch Le Pen gewinnt, sind die deutschen Großmachtfantasien wohl ohnehin erst mal vom Tisch, hoffentlich.

    Wäre sehr an der Meinung des Parteibuchs und der Foristen hier zu dem Thema interessiert.

    1. leo

      Deutschland ist nicht enfach ein Vasall der USA. Vielmehr steht Deutschland unter der Herrschaft der zionistischen Lobby. Das geht zum Teil über die USA, kommt zum Teil aber auch direkt vom zionistischen Apartheidregime in Tel Aviv.

      Es zeigt sich nun, dass die Bindungskräfte der herrschenden deutschen „Elite“ zum US-Präsidenten weniger stark sind als ihre Beziehungen zur radikalzionistischen Kriegslobby. Das ist nicht sonderlich überraschend, außer für die, die den Unfig der herrschenden Massenmedien glauben.

      1. @parteibuch

        Da ist wohl was schief gelaufen…

        Den Text von „Der Punkt an der Geschichte ist…“ bis Ende des Absatzes, hatte ich nicht geschrieben.

        @kdö oder @conrath oder wie Sie sich auch immer nennen.

        Auch hier treten Sie in der gewohnt belehrenden, arroganten Weise auf, beim Saker sind Sie u.a. deswegen raugeflogen. Vielen Dank, aber auf eine Antwort von Ihnen kann ich verzichten.

      2. leo

        Oops, da ist bei uns wirklich was schiefgelaufen. Entschuldigung. Anstatt als Antwort ist unser Kommentar dazu als dein Wort erschienen. Das ist nicht OK und soll so nicht sein, wir haben das nun als unser markiert. Hoffentlich ist es nun korrekt.

    2. Leo,

      im Grunde hat NEP bereits die Antwort geliefert. Ich möchte nur noch eine kleine Ergänzung vornehmen:
      Der Päsident der USA ist die eine Sache, die transglobal etablierte Zio-Achse (diffus über Tel Aviv, Washington, Paris, London, Berlin u.a. verteilt) die andere. Vergleiche unsere politische Elite mit dem Springer-Haus… so ungefähr verhält sich die Situation. Nicht das Weiße Haus ist der Dienstherr sondern die „Weiße Achse“.
      Wir dürfen die Hoffnung nicht aufgeben, dass es auch in unserem Land Volksvertreter geben wird, die ausscheren werden. Diese Hoffnung speist sich aus der Erkenntnis, dass es diese bereits gegeben hat… und wenn der Einfluß der „Lobby“ ein wenig verkleinert wird, dann werden diese Personen auch länger politisch und physisch wirken dürfen.

      1. @parteibuch, @salamshalom

        Ja, das ist die bekannte Argumentation (vermeintlich) aufgeklärter Gegner der neoliberalen Politik. Worauf ich aber hinaus will ist, dass DE selbst Teil (initiativ und treibend) der „weißen Achse“, wie salamshalom es nennt, ist. Erhofft hatte ich mir eigentlich Argumente/Beweise, die eben das eindeutig widerlegen.

        Natürlich ist die Argumentation, dass DE sozusagen das verführte Opfer ist, bequemer. Auch ich würde mich damit evtl. etwas besser fühlen, wenn auch nicht viel. Ich habe aber noch keinen Nachweis gesehen oder ein überzeugendes Argument gehört, dass DE eben doch selbst, aus eigenem Antrieb, Täter ist. Darum geht es mir.

        (Editor: Der Punkt an der Geshichte ist, die zionistische Kriegsmafia vor die Tür zu setzen, die immer für jeden Krieg war. Das aber ist kompliziert, weil nicht nur die USA, sondern vor allem die zionistische Lobby Deutschland im Griff hat. Mact ein Politiker nicht, was die Lobby will, schießt die Lobby regelmäßig mit Vorwürfen von Antisemitismus, und die deutsche Bevölkerung frisst den Unfug meistens. Die Gehirnwäsche aka Re-Education, war da sehr erfolgreich.)

      2. leo

        Doch natürlich, beim blutigen Zerbrechen Jugoslawiens spielte Deutschland eine wenn die nicht die Hauptrolle. Bei den gegenwärtigen Kriegen ist das aber defintiv nicht mehr so, man denke nur an Westerwelles Enthaltung zu Libyen.

      3. Leo,
        „Ich habe aber noch keinen Nachweis gesehen oder ein überzeugendes Argument gehört, dass DE eben doch selbst, aus eigenem Antrieb, Täter ist. Darum geht es mir.“
        Die Art und Weise wie Deutschland das Russland-Bashing betreibt, geht über Knechtdienste weit hinaus. Unser Außenminister war federführend bei dem Regimechange in der Ukraine. Unsere Kanzlerin stand vor nicht einmal einem Jahr im TV mit Erdogan zusammen und betonte dessen Leistung für Europa und beim Kampf gegen den Terror… da bombadierte dieser bereits eifrig Anatolien.
        Ich denke, unsere Elite hat sich weiterentwickelt. Dass sie die EU im Würgegriff haben (hatten), leitete eine Morphose ein. Weg vom Befehlsempfänger und Türsteher, hin zum Mitspieler und Clubbesitzer.

      4. Ach verflixt, jetzt sehe ich das erst…

        Der Satz sollte lauten:
        Ich habe aber noch keinen Nachweis gesehen oder ein überzeugendes Argument gehört, dass DE eben N I C H T doch selbst, aus eigenem Antrieb, Täter ist. Darum geht es mir.

        Das erklärt einige „eigenartige“ Antworten🙂

      5. @nocheinparteibuch

        Was Westerwelles Zurückhaltung betrifft, hatte das mit fetten Wirtschaftsverträgen zu tun (u.a. Siemens) und das kräftigt Leo’s These, die ich übrigens teile!
        Man braucht nur mal die Militäreinsätze der Bundeswehr untersuchen, da spielt die NATO zum großen Teil gar keine Rolle. Entweder laufen Sie als UN-Einsätze (aber nicht zu verwechseln mit Blauhelm-Einsätzen) oder unter dem Dach der EU.
        Und wie man in Syrien sieht, macht es DE auch mal einfach ohne Mandat. FRA hatte ja drum gebeten. Da wird dann gern das GG vergewaltigt.
        Der Hinweis auf Jugoslawien ist richtig und wichtig – und hatte ein langes Vorspiel, das bereits in den 1980gern los ging, als die (west-)deutschen Geheimdienste begannen, Wühlarbeit auf dem Balkan zu betreiben, s.a.:
        https://peds-ansichten.de/2015/04/der-exodus-aus-dem-kosovo-eine-recherche/

        DE emanzipiert sich als kleiner Hegemon, in Europa wirtschaftlich und anderswo zusätzlich (quasi) als Stützung auch militärisch. DE hat „Freihandelsabkommen“ (für mich ein Unwort) mit vielen afrikanischen Staaten und schleichend stärkt es dort seine militärische Präsenz, s.a.:
        https://peds-ansichten.de/2016/06/frischer-fisch-aus-afrika#freihandelsabkommen

        Das ist kein Auftrag von Ziocons sondern von den eigenen „Eliten“. Das es eine starke Vernetzung mit den Neocons in den USA gibt, bestreite ich damit keineswegs. Gleich und gleich gesellt sich gern …

        Sowohl die USA als auch DE sind systemisch gleich aufgestellt, folgerichtig kommen ähnliche strategische und politische Verhaltensmuster raus.

        Beste Grüße an alle, ped43z

    3. „Das lässt nur einen Schluss zu, DE ist kein Vasall, DE ist (im Rahmen seiner Möglichkeiten) treibende Kraft.“

      Kann ich nicht nachvollziehen: Trump ist doch noch gar nicht Präsident sondern immer noch der George Soros Freund Barack Obama. Und Soros organisiert auch in USA gerade wieder eine seiner Farbenrevolutionen.

      1. Die Frage ist doch u.a., warum hält DE daran fest, die Sanktionen gegen Russland zu verlängern, obwohl der Druck aus den USA nicht mehr, oder zumindest nicht mehr langfristig gegeben ist. Die Argumentation war doch seit Beginn der Saktionen immer die, dass DE sich an den Sanktionen beteiligen muss, weil die Amerikaner Druck machen. Selbst im deutschen und im amerikanischen Mainstream hieß es, die Europäer wurden von den Amis zu den Sanktionen gezwungen.

        Das Parteibuch sagt nun, dass es dann eben nicht die Amis waren/sind, sonder die Israel-Lobby. Das mag ja stimmen, aber dann stellt sich die Frage, warum wir Angst vor der Israel-Lobby haben müssen, wenn die USA als „Kamphund“ nicht mehr dahinter stehen. Das wäre dann vielleicht Druck über das Währungssystem und die Finanzmärkte, dem DE nichts entgegen zu setzen hätte. Oder gibt es diesen Druck gar nicht und DE handelt aus eigenem Antrieb?

      2. leo

        Die weitereichende Medienmacht der Radikalzionisten ist da ein wesentlicher Punkt. Die klassische Mediendominanz lässt aufgrund von Internet zwar gerade etwas nach, aber sie reicht immer noch locker, um nahezu jeden Politiker, die meisten AfDler und einige Linke ausgenommen, nach Belieben zu zerstören.

    4. Hallo Leo,

      Also ich wüsste keinen Grund warum meine Familie, die Familien meiner Geschwister, Tanten, Onkel, Großonkel Großeltern, Nichten und Kusine usw. usf. und ich, nicht Souverän sein soll also selber bestimmen kann was ich mit meinem Leben anfange.

      Aus welchen Grund soll ich Sklave sein? Was habe ich Deiner Meinung nach verbrochen?

      Ein Zweite Frage: Warum soll ich daran Schuld sein das die Amerikaner seit fast 70 Jahren hier ihre Herrschaft errichtet haben, für die ich jetzt schon bezahlen muss?
      Mit meinen Steuern, mit meiner Kultur, mit meiner Sprache und mit den Verlust meiner Heimat? Wenn ich sterbe werde ich hoffen das keiner meiner Söhne oder Enkel auch noch mit ihren Blut bezahlen müssen.

      Also warum findest Du das richtig?

      Und, was ja noch viel schlimmer sein sollte, für Dich zu mindestens, wünscht Du dir das auch für Dich und die Deinen?

      Eine Dritte Frage wenn Du gestattest: Was tust Du den das die Deutschen von ihren jetzigen Herren wieder als souverän anerkannt werden?

      Ich und meine Familie, meine Sippe und die die ich zu den Geschlechtern der Deutschen zähle haben zu mindesten die Russen nach Hause geschickt und zwei Teile des Volkes wieder vereint.

      Und noch etwas, Souveränität bedeutet nicht, das das Leben schön und leicht ist, sonder schwer und anstrengenden, auch schwierig. Wie sollte es auch anders sein im Leben geht es immer um Leben und Tot!
      Um was den sonst?

      Ach ja was qualifiziert den gerade die Russen dazu unser Aufseher zu sein, und was ist an denen besser als an Amerikaner, Engländer, Polen, oder Franzosen? Wollen die etwa weniger Geld, Blut und Gehorsam?
      (Das habe ich und meine Vorfahren am eigen Leib und Seele erfahren.)

      Mich beschleicht das Gefühl da Du am Stockholm-Syndrom oder so leidest.

      http://www.spiegel.de/einestages/stockholm-syndrom-so-entstand-die-bezeichnung-a-1109897.html

      Als Medizin empfehle ich Georg Büchner lesen im Darmstädter „Der Hessische Landbote“ im Juli 1834

      „Dieses Blatt soll dem hessischen Lande die Wahrheit melden, aber wer die Wahrheit sagt, wird gehenkt, ja sogar der, welcher die Wahrheit liest, wird durch meineidige Richter vielleicht gestraft. Darum haben die, welchen dies Blatt zukommt, folgendes zu beobachten:
      1. Sie müssen das Blatt sorgfältig außerhalb ihres Hauses vor der Polizei verwahren;
      2. sie dürfen es nur an treue Freunde mitteilen;
      3. denen, welche sie nicht trauen, wie sich selbst, dürfen sie es nur heimlich hinterlegen;
      4. würde das Blatt dennoch bei Einem gefunden, der es gelesen hat, so muß er gestehen, daß er es eben dem Kreisrat habe bringen wollen;
      5. wer das Blatt nicht gelesen hat, wenn man es bei ihm findet, der ist natürlich ohne Schuld.
      Friede den Hütten! Krieg den Palästen!“

      Und all da vielleicht auch dies Stelle:

      „Das ganze deutsche Volk muß sich die Freiheit erringen. Und diese Zeit, geliebte Mitbürger, ist nicht fern.- Der Herr hat das schöne deutsche Land, das viele Jahrhunderte das herrlichste Reich der Erde war, in die Hände der fremden und einheimischen Schinder gegeben. (…) Der Herr wird auch die Götzenbilder unserer einheimischen Tyrannen zerbrechen durch die Hände des Volks.“

      Aus: http://gutenberg.spiegel.de/buch/der-hessische-landbote-416/1

      Merke die Deutschen sind nicht Merkel, sind nicht von der vdL und nicht Sigi Pop, die Deutschen sind Du und ich und viele andere, wenn sie wissen das sie Souverän sind (!)….

      Mit freundlichen Grüßen Paule

      1. Na, nun mal langsam. Da sind natürlich nicht normale Leute wie Sie und ich mit gemeint, sondern amoklaufende (im übertragenden Sinne) Eliten, die die Macht besitzen uns alle mit in den Untergang zu reißen, und es sind eben genau diese Leute, die für Deutschland stehen und sprechen. Deshalb meine Aussage, dass man DE vielleicht besser unter Aufsicht stellen sollte. Wenn Sie meinen Kommentar richtig gelesen haben, kann Ihnen auch nicht entgangen sein, dass ich mir in der Sache auch nicht sicher bin. Das Problem ist, dass wir alle mit diesen verdammten Eliten stehen oder fallen.

        Zu Ihren übrigen Ausführungen, wie Sie die Russen nach Hause geschickt haben u.s.w. möchte ich mich hier nicht äussern. Das müssen Sie irgendwie mit sich selber ausmachen.

      2. @Paule & Leo

        ja, das Volk, als Abstraktum und seine tatsächlichen, es realisierenden Souveräne, wir alle in der unüberschaubaren Mehrheit, sind sauber zu unterscheiden oder bei abkürzendem Schreiben / Sprechen braucht es Humor und Selberdenken, um Eigenschaftszuschreibungen als das zu nehmen, was sie sind, nämlich gepflegte Vorurteile vereinfachte Umschreibungen, etwa wie: ‚Berlin glaubt noch an den alten, nackten König Kleiderlos.‘ Berlin ist eine Ortsbezeichnung, Stadt und kann garnichts.

        Von der RF zu erwarten, dass sie die Mehrheit im Lande von ihrer Politmafia befreit, ist/ wäre ein doppeltes Mißverständnis, weil die RF genau gegenteilig für Nichteinmischungspolitik steht und wir einfach noch die Zeit für uns arbeiten lassen sollten, denn eines ist klar. Die Propagandamaschine läuft noch weiter, aber wie wird es in 2 oder 3 Wochen sein. Es geht nicht lange, ein Minimum von Plausibilität ist von Nöten und Leos Wunsch habe ich mehr zynisch verstanden, als reale Anweisung. Die Idee ewiger Sippenhaftung, genauer das Regime der Dauerschuldzuweisung, geht ja gerade erst ins Finale. Der Wahlkrampf in DE ist doch noch vor uns, wo bleibt die Geduld? Und solche klaffenden Abgründe zwischen gefühltem Recht (von Minderheiten und Pillepallethemen) und dem Ernst der Lage, treibt das Bewusstsein auf die Barrikaden.

        Und noch etwas, wenn die Medienhuris wieder an die Tröge wollen, dann müssen sie schon drauf achten, dass nicht nur ihre Wetterberichte grob den Tatsachen entsprechen. Auch für Propaganda gelten Halbwertszeiten, siehe 9/11 und ähnliches. Die Gladioterrorplanungen, RAF, Herrhausen sind heute weitgehend aufgeflogen. Und Trump war ein Skeptiker der ersten Stunden.

        Ich unterstelle Leo nicht, das er mit seinem praktischen Vorschlag das Konzept der Antideutschen unterstützen wollte, nie mehr Deutschland usw…

      3. Nicht zu vergessen, diese Europa Union des Grafen Coudenhove Kalergi, wo sie alle zusammen ihre Köpfe hinein stecken und wo Merkel den Europas Preis erhalten hatte und Merkel noch Logenbraut des naiberith ist, mit HauptSitz in Whashington. Ein ellenlanger Schwanz an Geheimbund.

    5. @ leo

      Deutsche Großmachtsphantasien hat es mit Bismarck nicht gegeben. Der hat Sansibar gegen Helgoland mit den Engländern getauscht und das koloniale Bestreben seines Herren, Kaiser Wilhelm I., erfolgreich abgelehnt und unterbunden.

      Der Nachfolger Bismarcks, Admiral Caprivi, ein Günstling Wilhelms II., hat dem selben eingeflüstert, Deutschland müsse sich an dem Wettrennen um die Aufteilung Afrikas beteiligen. Und Willi II., der ja durch Verwandtschaftsgrad Ehrenadmiral des englischen Königshauses war, meinte, diesen Wettstreit aufnehmen zu müssen (ohne zu ahnen, in welche Falle er laufen sollte).

      Die erste und die zweite Marokkokrise waren dann sehr böse und sehr schmerzliche diplomatische Ohrfeigen, welche das Deutsche Reich dank Willis Verspieltheit und politischer Kurzsichtigkeit einstecken musste. Und diese fünfsprachige Zangengeburt konnte nicht mehr zurück:

      Das Ende der englischen Intrigen und der hohenzollerschen Erbmonarchie bedeutete dann den Ersten Weltkrieg.

      Aber von deutschen Großmachtsphantasien ist da nicht zu reden. Es sei denn, man ist ein Schüler von Prof. Fritz Fischer, „Griff nach der Weltmacht“. (Wird der gekaufte Idiot und englische Agent heute überhaupt noch gelehrt?). Willi II. wollte mitspielen. Oder wie sagte es der verstaubte Nachfolger Caprivis, Bethman-Hollweg. Deutschland wünscht auch einen Platz an der Sonne?

      …und bekam das Schanddiktat von Versailles.

      Bei den Nationalsozialisten dann ist schon eher von deutschen Großmachtsphantasien zu reden. Insbesondere wegen der katholischen Parteigänger: Hitler, Himmler, Göring, Goebbels; von Kind auf an seelisch verdorben und durch geholt.

      1. Schon interessant, welche abschweifenden Interpretationen man erntet, wenn man, verkürzt ausgedrückt, nur die Frage stellt, ob es vielleicht sein kann, dass Deutschland, gar nicht auf Druck von aussen, diese neokonservative, kriegstreibende Politik betreibt, sonder vielleicht aus eigenem Antrieb handelt, getragen von Jenen, die davon profitieren, und dazu seine Sorge ausdrückt, dass ein geeinigtes, militarisiertes Europa, eine Gefahr für den Frieden sein kann.

      2. „Deutsche Großmachtsphantasien hat es mit Bismarck nicht gegeben. Der hat Sansibar gegen Helgoland mit den Engländern getauscht und das koloniale Bestreben seines Herren, Kaiser Wilhelm I., erfolgreich abgelehnt und unterbunden.“

        Twitter hat da eine recht verstörte Meldung gebraucht: https://twitter.com/ZDFheute/status/799298897093001216

        Ein Kommentar dazu: Heute gehört uns Deutschland, morgen die ganze Welt.

        Es scheint sich immer mehr herauszukristalisieren, das die dt. Elite an alte Zeiten anknüpft um sich in der Welt durchzusetzen. Da kommt Trump nicht gerade gelegen und Soros will ihn um jeden Preis loswerden. Obama hat ihn ja mehr oder weniger gewarnt, den Kriegskurs gegen Russland aufrecht zu erhalten. So seine Rede in Berlin, wo er ja gerade am Hintern der Rautenelse herumstrauchelt.

        Wir werden von Irren gelenkt….

      3. Hallo Leo,

        ich würde mir wünschen das „Deutschland“ oder besser, siehe einen meiner Vorredner, das deutsche Volk im eigenen Interesse handelt und zwar immer. Dazu muss es diese Interessen aber benenne und sich eine Elite erwählen die diese Interessen zur Geltung bringt.

        Leider ist es aber so das seit fast 100 Jahren die Interessen der Deutschen in Europa keine Rolle mehr spielen sonder diese auf dem Altar fremder Interessen als Morgengabe der eigen Eliten geopfert wurden.
        So habe ich den @Ingel verstanden.

        Daraus folgt das ich Deine Sorge um einen erneuten Krieg in Europa teile. Gebranntes Kind scheut das Feuer.

        Der Weg zur Beseitigung des Problems lautet also Weg mit den falschen Eliten (die eigentlich Sklavenaufseher sind). Weg mit den fremden Mächten auf Deutschen Boden. Verfassungsgebungsprozess in Deutschland Wiedererrichtung eines eigen souveränen demokratischen Staates.
        Das können nur wir Deutschen selber machen. Erster Schritt: Merkel muss weg!
        🙂

        Freundliche Grüße

        Paule

      4. Ja, die deutsche Geschichte des Kaiserreichs wird landläufig so erzählt ob sie richtig ist darf, nein MUSS, absolut bezweifelt werden.

        Nehmen wir mal die kaiserliche Schlachtflotte welche die Briten als „Bedrohung“ wahrgenommen haben sollen.
        Eine Schlachtflotte die in jedem Fall zwangsläufig in der Nordsee eingesperrt bleibt weil sie mit gar nicht die Reichweite hat in den Atlantik vorzustoßen. Auch das Gegenargument das Tirpitz die Schlachtflotte als „Bündnispfand“ für andere Seemächte sehen wollte ist kaum tragfähig. Wer sollte denn die Seemacht sein? Frankreich? Wohl kaum
        USA? Sitzt am anderen Ende des Atlantiks und GB dazwischen – eine Verbindung ist in keinem Fall möglich. Wenn hätten wir noch in der Auswahl?
        Japan? im Pazifik
        Rußland? Im Nordmeer, Ostsee, Schwarzes Meer eingesperrt und im Pazifik von Japan blockiert und wie eben dieses weit weit weg.
        sonst gibts nix

        Um auf eine Lösung der deutschen Bedrohung zu kommen darf man nicht auf Deutschland schaun sondern muß die Interessen der Angelsachsen mit ins Blickfeld nehmen. Und was fällt einem da ins Gesichtsfeld? Mackinder und seine These. Und dessen Thesen wurden von Brzezinski und Georg Friedman (u.a.) sehr sehr deutlich bestätigt.

      5. @Paule

        Erster Schritt: Merkel muss weg!

        Und wenn das Feindbild weg ist, was dann? Schalten wir dann einfach auf Freundbild-Modus um? Wo ist da eine Lösung?
        Klar, die Lösung ist – im Gegensatz zur „Merkel muss weg – Strategie“ – viel mühseliger und komplexer. Mglw. bekommen wir dann auch mit, dass wir gar nicht außen vor sind bei der Geschichte. Aber vielleicht geht es ja auch genau darum. Dass wir uns dieser Mühe stellen.
        Eine Nacht der Langen Messer (und wenn der Krieg auch nur auf geistiger Ebene tobte) halte ich für keine Lösung.

        Seien Sie herzlich gegrüßt, ped43z

      6. Gott zum Gruße @ped43z,

        Gute Frage warum Merkel muss weg?

        Weg mit Merkel als erste Schritt hat seine Berechtigung allein in der Erkenntnis das alles andere besser ist als „weiter so mit Merkel“.

        ***

    6. Wenn das „Kernland“, im „Bürgerkrieg“, fällt werden die Vasallen benutzt um den Eroberer anzugreifen.

    7. Ja, mir geht es ähnlich.
      Die Reaktionen deutscher Politiker haben die Zusammenhänge erschreckend demaskiert.
      Während man zuvor von „Vasall Deutschland“ ausgehen konnte, entblößten sich Merkel, Van der Leyen, Gabriel, Steinmeyer, etc. , aber auch die Medien als eigenständige Kriegstreiber, die ihr Metier gar nicht von den USA abhängig machten.
      Sehr auffällig! Ob das der Bevölkerung so aufgefallen ist?

  2. @ leo & Parteibuch

    100% Zustimmung! Die richtigen Beobachtungen gemacht! Die richtigen Schlüsse gezogen! Schade um Analiktiks Blog, der sich auch als Agentenbude enttarnt hat!

    F*ck the EU! F*ck the Ziocons, weltweit!

      1. Hanno

        Dieser Artikel, hier nun schon zum zweiten mal ohne weiteren Kommentar in die Kommentare reingepostet, zeugt meines Erachtens bloß vom plumpen Anti-Semitismus des Verfassers.

        Dass Trump mit Juden zusammenarbeitet und seine Tochter zum Judentum konvertiert ist, ist ebenso hinlänglich bekannt wie dass er sich als großen Unterstützer Israels vermarktet und Adelson und Netanyahu dieses meme unterstützen. Die Frage ist aber, welche Politik Trump wohl machen wird und warum der ganz überwältigende Teil des zionistischen US-Establishments total gegen Trump steht.

        Und das zionistische Establishment ist offenbar auch mit Trumps bisherigen Personalentscheidungen, abgesehen von Priebus, ziemlich unzufrieden.

  3. @1_Pb

    Vielen Dank für die Basisinformation und die stringente Beurteilung (nach Strukturen).

    So wie Leo denken z.Zt. sehr viele Menschen, weil sie dieländerübergreifenden, fragmentierten Strukturfronten nicht überschauen. Im Einzelfall und als komplette Zuordnung, wird es auch nicht möglich sein, bzw. immer nur annäherungsweise und zwar wegen:
    a) des komplexen Umfangs und
    b) der Dynamik.

    Es gibt nämlich grob unterschieden fundamentalistische und opportunistische NeoCons. Und letztere versuchen wetterwendisch so schnell als möglich wieder in irgend ein attraktives Boot einzusteigen um mit Macht nach Macht zu angeln.

    Den Versuch diesem ’natürlichen‘ Lobbyistenverhalten mit gesetzlichen Mitteln zumindest entgegenzuwirken beschreibt ja gerade 1_Pb und es lässt mich hoffen, das Trump, der ein guter Personaler in eigener Sache ist, dies deutlich besser hinbekommt, als ein Westernschauspieler, der, Heinrich Lübke sei gedacht, auf den Gouverneursposten und dann ins Wh gehieft wurde.
    Trump lässt sich mMn nicht ‚hiefen‘. Der ist echt und spielt nur seine eigene(n) Rolle(n).

    Vergleichen wir ihn mit dem rethorisch und juristisch hochbegabten Vorgänger, dann ist das erstaunlichste daran, das Obama quasi als Intellektueller an Washington gescheitert ist, dort eingesponnen wurde, ohne das er seine – zu gut sichtbare – Agenda je positiv durchsetzen konnte. Yes we can, glaubt seiner Rhetorik, nicht seinen Taten. Trump ist hingegen ein schlauer Skepsishandwerker, der abwartet und immer noch Nachentscheidungen mit erwägt.

    Der Aufsteiger-Intelligenzler Obama spürt hingegen den Zwang, sich jedesmal rhetorisch zu entleeren. Dennoch hat er mit seinen Buddys genug patriotischen Sand in das Ziogetriebe werfen können um das Allerschlimmste zu verhindern.

    Und jetzt ist ihm klar, das der größte Buddy sein Nachfolger ist und er das nur noch nicht wusste. Die baldige Machternüchterung wird Obama noch weiter helfen, Wunsch und Realität seiner zwei Amtsperioden besser zu unterscheiden.

    1. Conrath

      ich bin nach wie vor geneigt, anzunehmen, dass der größte Förderer von Trump Obama ist. Ziel des gemeinsamen Projekts: Wiederherstellung der Souveränität der USA. Gegner: Israel und die Lobby.

      Aber darum soll’s hier gar nicht gehen. Der kleine Punkt, um den es mir hier geht, ist, dass Trump ein ausgewiesener HR- und Personalexperte ist. Man mag von Trump halten, was man will, und in vielen Dingen hat er vermutlich keinen Schimmer einer Ahnung, aber mit dem Thema HR/Personal kennt er sich aus. Ich glaube, da kann kaum jemand widersprechen.

      Um so grotesker ist die Vorstellung der Massenmedien. die Trump attackieren, weil er sich mit dem HR/Personal-Prozess Zeit lässt, um einige Lobbyisten und U-Boote rauszukegeln. Der Clou an der Sache dabei ist, dass seine Wähler es sicherlich richtig finden, dass er eine Art „Apprentice“ für zukünftige Regierungsmitglieder macht. Obama hat sowas nicht gemacht, sondern sich die Kabinettsliste von der Citibank diktieren lassen.

      Dass Trunmp sich mit HR/Personal auskennt bedeutet natürlich noch nciht, dass da am Ende auch zwangsläufig gute Entscheidungen bei rauskommen, aber immerhin hat er bei der Postenbesetzung unzweifelhaft einen Vorteil gegenüber denjenigen, die sich mit Personal/HR überhaupt nicht auskennen.

      1. „Wiederherstellung der Souveränität der USA. Gegner: Israel und die Lobby.“

        Hm .. möglicherweise stirbt hier die Hoffnung mal zuerst. Außenminister Favoriten sind wohl John Bolton und Rudy Giuliani.

  4. @Johanniskraut

    ***

    Ihre Anschuldigungen gegen Analitik, ihr Wunsch an Raimund im VS.de weiter Themen zu Analitik und Agenten aufzunehmen, wird hier fortgesetzt.

    Guter Mann, was halten Sie davon sich in Zukunft einfach auf gute Argumente zu beschränken ***

    1. *** ich hatte mich über J. ziemlich geärgert und bisher kaum substanzielles von ihm gelesen…. ***

      1. Conrath

        Kein Problem. Wir sind hier relativ tolerant, was die Meinung angeht, sofern der Tonfall und die Etikette stimmen. Wir lassen hier deshalb zum Beispiel auch Kommentare von J. und anderen durch, auch wenn wir ihnen vom Inhalt her nicht zustimmen. Und, sogar die langweilige Schwafelei von Conrath haben wir in den letzten Tagen durchgelassen, auch wenn das zeitweise kurz vor dem Plonk war. Die Bremse ziehen wir hingegen zügig, wenn wir den Verdacht haben, dass sich jemand nicht benehmen kann oder will oder Trolle am Werk sind.

        Wir freuen uns, wenn unsere Leser miteinander ins Gespräch kommen, und sofern die Diskussion respektvoll ist, lassen wir sie idR zu, egal wie wir zu einzelnen Meinungen stehen. Ich denke, dass war auch eine der Techniken, die Trump genutzt hat, um zu gewinnen.

    2. Ich habe die Aussage von Johanniskraut nicht als Anschuldigung gegen Analitik verstanden. Die Aussage „Schade um Analiktiks Blog, der sich auch als Agentenbude enttarnt hat!“ verstehe ich so, dass sie sich auf den Vorgang bezieht, dass die Kommentare unter den Beiträgen von Analitik, nachdem er sich mit den Methoden von Agenten in solchen Foren beschäftigt hat, von eben solchen Agengen geflutet wurde – was darin resultierte, dass die Kommentarfunktion abgeschaltet wurde.

      1. @Matthias

        So sehe ich das auch. Ich denke, die Kritik an J. ging hier am Anliegen vorbei.

        Analitik hat auf seinem Blog zu unser aller Nutzen (sprich Erkenntnis) kräftig am Stachel gelöckt.
        Aber einer wie er wird neue Lösungen finden. Da bin ich mir sicher. Geduld.

        Beste Grüße, ped43z

      2. doch doch, das sind durchaus Anschuldigungen von J. gegenüber Analitik und diese haben nichts mit der Abschaltung der Kommentarfunktion zu tun.

        Und ja KbÖ oder Conrath ist weiterhin ziemlich langweilig, vor allem das narzistische Geschwafel.

      3. @Matthias zu J.

        J.’s Aussage kann man interpretieren wie man mag, sie ist aber zumindest sehr mehrdeutig formuliert und der Rest ergibt sich aus J’s Bemühungen im VS.de und mehreren seiner Unterstellungen/ Zuschreibungen gegen Dritte.
        Wer das ausblendet hat dazu seine Gründe, aber nicht als Gegenargument i.S. meiner Bemerkung.

        @Ped u. 1_Pb
        Vielleicht habt ihr ja als Moderatoren einen gefühlt geringeren Spielraum, als die Foristen und dann haut der Moderator in einem schon mal zurück mit ‚Schwafel und Schere‘?

        Egal, solange es insgesamt der Wahrheitsfindung dient ist es eben so, fertig.

      4. Conrath

        Als Moderatoren hier bemerken wir vor allem, wenn jemand den Kommentarbereich mit ausschwefendem OT-Unfug zutrollt und damit eine vernünftige Diskussion zum Thema nahezu unmöglich macht.

        Bei dir war das auffällig. Solltest du auf diese Nachricht nicht reagieren und weiter den Kommentarbereich mit ausschweifendem OT-Unfug zu fluten, gibt es hier bald ein Plonk für dich.

      5. @Conrath

        Ich stimme zu, dass man Johanniskrauts Aussage zu Analitik missverstehen kann, wenn man mit den konkreten Vorgängen in diesem Blog nicht vertraut ist.

        Nun gebe ich aber zu bedenken, dass Sprache nun einmal mehrdeutig ist und dass so etwas allen von uns einmal passieren kann. Ich sehe auch kein Problem darin, jemanden höflich darauf hinzuweisen, dass eine Aussage missverstanden werden kann. Ich halte aber nichts davon, jemanden auf diese Weise zu kritisieren. Für mich macht es einen großen Unterschied, ob man den Mitdiskutanten bei einer missverständlichen Formulierung gleich Böswilligkeit unterstellt oder nicht. Ich plädiere dafür, erst einmal Schusseligkeit anzunehmen und versuchen, die Angelegenheit sachlich zu klären.

        Zu VS.de: ich halte nichts davon, die VS-Diskussion in dieses Forum hereinzutragen. Ich persönlich lese dort nicht mehr mir, weil dort inzwischen Pöbeleien und Gewaltphantasien in einem Ausmaß geduldet werden, dass es mir schlecht wird. Daher möchte ich auch nicht das Verhalten einer Person aufgrund von Vorgängen in VS.de beurteilen müssen.

        Ich hoffe, dass der Umgansstil bei VS.de nicht in dieses Forum herüberschwappt. Und bisher habe ich den Eindruck, dass die Moderatoren das im Griff haben. An dieser Stelle möchte ich auch den Moderatoren dieses Forums einmal Dank aussprechen, dass es hier möglich ist, sich sachlich auszutauschen.

  5. @1_Pb

    Ja,
    Trump plant/ baut an den Fundamenten, das sieht langweilig aus, für Laien, ist aber entscheidender, als die/ eine prächtige Eröffnung/ Einweihung und wird von den Propagandamedien ignoriert oder verfälscht. Und Trump baut auf jeden Erfolg seines Vorgängers, ist da mMn eher sachlich eingestellt, nicht personenbezogen nachtragend oder ehrgeizig, ein Praktiker halt. –

    Langeweile in Texten kann auch aufkommen, wenn Anspielungen nicht erkannt werden, die Hermeneutik beim Leser etwas ruckelt, egal. Ansonsten greife ich Themen immer mal wieder auf, auch um meine Stil noch zu verbessern.

    zum Rauswurf beim VS.de
    Nicht der Schulmeisterei wegen, sondern weil meine Kritik an Raimunds Xenophobie, seinen Argumenten widerstand, übrigens wurde ich darin von mehreren Foristen unterstützt, was ja bald einmal nachzulesen ist, für die Gründlicheren hier und sonstwo.

    1. „Langeweile in Texten kann auch aufkommen, wenn Anspielungen nicht erkannt werden, die Hermeneutik beim Leser etwas ruckelt, egal. “

      Auch das ist langweilig.

  6. „Aber darum soll’s hier gar nicht gehen. Der kleine Punkt, um den es mir hier geht, ist, dass Trump ein ausgewiesener HR- und Personalexperte ist. Man mag von Trump halten, was man will, und in vielen Dingen hat er vermutlich keinen Schimmer einer Ahnung, aber mit dem Thema HR/Personal kennt er sich aus. Ich glaube, da kann kaum jemand widersprechen.

    Um so grotesker ist die Vorstellung der Massenmedien. die Trump attackieren, weil er sich mit dem HR/Personal-Prozess Zeit lässt, um einige Lobbyisten und U-Boote rauszukegeln.“

    Absolut.
    Vor allem bedenkt man den Fakt, dass es in den USA recht viele Ämter gibt, in die man gewählt wird, Sheriff oder Richter etc.; dort ist es ja völlig normal, dass man sich der Öffentlichkeit vorstellt, die Eignung oder Nichteignung der Person für das Amt ist wichtiges Thema in Wahlkämpfen (wenn es ein Thema ist).

    Und für wichtigste Ämter in der Regierung gibt es idR gar keine „Checks and Balances“, mit Ausnahme der Veröffentlichungen der Milliardärspresse.

    Das erklärt aber auch die Abwehrreaktion derselben; geht doch ein direkter Machtfaktor flöten, zumindest teilweise.

  7. Hallo Parteibuch, mich würde Eure und die allgemeine Meinung zu folgendem Sachverhalt interessieren:

    Die Presse ist heute voll mit Berichten über Trump’s Schwiegersohn Jared Kushner als Fädenzieher im Weißen Haus.

    Kushner ist orthodoxer Jude! Das würde Einiges an Trump’s Wahlkampf und Politikagenda erklären. Orthodoxe Juden stehen in der Regel den Zionisten feindselig gegenüber, insbesondere in Bezug auf den Holocaust werden dabei völlig andere Standpunkte vertreten.

    Welche Schlussfolgerungen könnte man aus dieser Tatsache Eurer Meinung nach für die zukünftige Außenpolitik Trump’s ziehen?

    Meiner Meinung nach könnte dieser Hintergrund massive richtungsändernde Auswirkungen haben.

    1. Ralph

      Dass Kushner orthodoxer Jude ist, spielt vermutlich keine wesentliche Rolle für seine Geisteshaltung, außer dass es der zionistischen Mafia damit sehr schwer fällt, ihn als Antisemiten zu beschimpfen, was Trump zugute kommt. Dass orthodoxe Juden generell „den Zionisten feindselig gegenüber“ stehen, stimmt nicht, obwohl es da auch solche Strömungen gibt. Im Gegenteil, da gibt es auch ausgesprochen radikalzionistische Strömungen wie die Chas-Partei und Netanjahu regiert in einer Koalition mit orthodoxen Juden.

      Worum es bei Trumps Schwiegersohn Kushner wirklich zu gehen scheint, ist, dass Trump ihm vertraut, jedenfalls deutlich mehr als vielen anderen Personen, die nicht zu seiner Familie gehören.

  8. Ich würde aber auch gerne etwas zum OT schreiben.

    Die Reaktion gerade der deutschen Politik-„Elite“ auf den Wahlsieg Trumps war heftig;
    ist zionistisch/nichtzionistisch jedoch die einzige Bruchlinie, die diese Reaktionen erklären können?

    Seit Jahrzehnten gibt es die verbreitete „Wahrheit“, dass politische Entscheidungen alternativlos sind, gesellschaftliche Entwicklungen zwangsläufig, die „Demokratie“ muss „marktkonform“ sein.

    Gesellschaftliche Diskussionen, wie wir leben wollen, gibt es quasi nicht mehr.
    Nur ein Beispiel; in den Siebzgern gab es riesige Kämpfe mit dem Ziel der Arbeitszeitverkürzung, heute jubelt noch das hinterletzte Dorfblättchen über „soviel Arbeit wie noch nie“.

    Die Produktivität hat sich in der Zeit verdreifacht.
    Somit sind Behauptungen, wir müssen soviel arbeiten, um in materiellem Wohlstand zu leben, schlicht albern.

    Die überall verbreitete TINA-Ideologie ist darauf ausgerichtet, die Herrschaft des einen Promille der Bevölkerung, welches sich etwa 10 Prozent als Funktionselite hält, zu sichern; und sogar einen zunehmenden Anteil am erwirtschafteten Sozialprodukt zuzuschanzen.

    Als Volkswirt kann ich die Durchdringung der gesamten veröffentlichten Meinung mit der neoliberalen Ideologie, im Gewand der „Wissenschaft“ verkleidet, sehr gut beobachten. Aber das ist ein anderes Thema, vielleicht passt das mal besser.

    Jedenfalls ist alles, was die fette TINA erschüttert, eine Gefahr. Und mittlerweile gehört zur „Wahrheit“ auch, dass „links“ ist, sich für Genderfragen und Flüchtlinge etc. zu engagieren, statt sich um die Lebensverhältnisse der Allgemeinheit zu kümmern.

    Trump ist einerseits eine Gefahr für TINA; ist er doch der Beweis, dass diverse „Wahrheiten“ nicht gelten.
    Andererseits ist jetzt der Effekt zu beobachten, dass das Establishment sich selbst versichert; man sieht doch, dass TINA richtig ist, wenn dass die Alternative ist.

    Das Merkel damals Deutschland lieber im Hintern der USA und aktiv im Golfkrieg gesehen hätte, reicht natürlich, sie auf der Achse zionistisch/nichtzionistisch zu verorten.

    1. andreas

      „ist zionistisch/nichtzionistisch jedoch die einzige Bruchlinie“

      Trump bemüht sich wie Obama darum, die Bruchlinie zionistisch/nichtzionistisch in den Bereich zwischen verschiedenen Schattierungen des Zionismus zu verlegen, vermutlich gerade weil die Weltanschauung des Nichtzionismus noch so schach ist, dass er – wie Obama und Sanders – damit keine Chance hätte.

      Die Bruchlinie scheint da gegenwärtig zwischen „Israel zuerst“ und „Amerika zuerst“ gezogen zu werden, und die Gretchenfrage dabei ist, ob die USA für Israels geopolitische Interessen Angriffskriege führen sollen oder nicht. Diese Angriffskriege sind so verheerend, dass sie andere Themen wie Wirtschaft und Verteilungsgerechtigkeit in den Schatten stellen, sofern sie sie nicht, wie etwa bei TPP und Russland-Sanktionen, miteinschließen.

  9. Wenn das BRD- bzw. EU-Regime auf sich selbst zurückgeworfen ist, muß es auch allein gegen Rußland in den Krieg ziehen. Was geht dabei in denen vor? Denken die im Ernst, sie könnten auf der Basis von Gewaltfreier Kommunikation nach Rosenberg, Homo-Ehe und schwangerengerechten Panzern Europa nicht nur ideologisch einen sondern sogar für einen Krieg gegen Rußland genug stark machen?

    ***

    1. Wer soll denn in den Krieg ziehen wollen?

      Die wollen sich aufspielen gegenüber Russland, rumdrohen, versuchen einzuschüchtern.

      Aber doch nicht in den Krieg ziehen; da ginge ja auch keiner hin.

      1. andreas

        Clinton und ihre „Flugverbotszone“ – was nichts anderes als offener Krieg gegen Russland gewesen wäre – hatte bei den sogenannten „Eliten“ der EU durchaus eine Menge Anhänger. Und indirekte Kriege gegen Russland laufen ja auch schon, man denke nur an die Ukraine.

      2. @Andreas

        „Aber doch nicht in den Krieg ziehen; da ginge ja auch keiner hin.“

        Warum wohl fabuliert und träumt VdL von einer „Fremdenlegion“ zur „Ergänzung“ der Personalnotstände in der BW?
        Ausserdem suchen die Söldnertruppen vom Schlage Blackwater und Co. Anschlussaufträge. Und irgendwo müssen die „moderaten Rebellen“ und sonstigen Milizen aus allen Herren Länder ja unterkommen. Die jüngsten Etataufstockungen bei der BW dienen sicher teilweise diesem Zweck, fernab irgendwelcher demokratischer Kontrollen, respektive geschickt verschleiert.

      3. „Wer soll denn in den Krieg ziehen wollen?“

        …(Hermann Göring, 18. April 1946, Nürnberg, abends in seiner Zelle, „achselzuckend“)

        Auszug:

        „„Nun, natürlich, das Volk will keinen Krieg. Warum sollte auch irgendein armer Landarbeiter im Krieg sein Leben aufs Spiel setzen wollen, wenn das Beste ist, was er dabei herausholen kann, daß er mit heilen Knochen zurückkommt?….

        …Das Volk kann mit oder ohne Stimmrecht immer dazu gebracht werden, den Befehlen der Führer zu folgen. Das ist ganz einfach. Man braucht nichts zu tun, als dem Volk zu sagen, es würde angegriffen, und den Pazifisten ihren Mangel an Patriotismus vorzuwerfen und zu behaupten, sie brächten das Land in Gefahr. Diese Methode funktioniert in jedem Land.“

        http://www.orbit9.de/wissen/goering-krieg

        Der Text dient als Warnung aus der Vergangenheit an uns heute, um die Fehler der Zeit nicht zu wiederholen. Es scheint, das viele Menschen das nicht sehen können und wollen.

    2. Natürlich können sie!: im Leo 2A7 ist der Wickeltisch (innen und außen) konzipiert. Wenn die Schnuckelhasen also während des Gefechtes volle Windeln haben, wird innen gewechselt, in der Gefechtspause draußen. Und die Möpse zum Stillen lassen sich auch während des Ladevorganges auspacken. Wo ist das Problem?-

      Die Flintenuschi wird das schon organisiert haben, dass dann auch Mütter mit ihren Kindern im Panzer nach Granateinschlag bei lebendigen Leibe verbrennen, verrecken und zerissen werden dürfen. Denn das spart die Rente für uniformiertes Personal; und ruiniert die Karriere von Flintenuschi nicht, weil die dann schon auf einem ganz anderen Posten sitzt. Und das Kurzzeitgedächtnis des Volkes sie mit diesem Verbrechen nicht mehr in Verbindung bringt?……..

      Wo also ist das Problem?-

    3. Mal im Ernst: die deutschen Eliten wissen natürlich ganz genau, dass mit der Bundeswehr nichts anzufangen ist. Dehalb auch die Forderung von von der Leyen an Trump, sich zur NATO zu bekennen. Aber das Spiel läuft sowieso nicht überwiegend militärisch – von Geplänkel in der Ostukraine abgesehen.
      Die ernsthaften Angriffe auf Russland zielen darauf, die russischen Eliten zu korumpieren. In den 90er Jahren war das erfolgreich. Die Folgen für die Bevölkerung waren verheerend, und das haben die normalen Leute in den letzten 15 Jahren nicht vergessen: Neoliberalismus ist in Russland sehr unpopulär.
      Außerdem wird natürlich versucht, Russland wirtschaftlich zu bedrängen. Die Sanktionen haben aber den gegenteiligen Effekt gehabt.

  10. Der Orkan des Aufstandes us-amerikanischer Wähler gegen das Estabhlisment ist über den Atlantik hinweg noch gar nicht in Europa angekommen. Aber die Windstille wird recht schnell vergehen…

    Die Merkel und deren zweibeinige Klabusterbeeren wie Röttgen und andere, die Journaille und die Pfaffen Marx und Bedfort-Strohm mögen julen, wie sie wollen. Der Sturm ist nicht aufzuhalten.

    Da hilft auch nicht „Die ganze Härte des Rechtsstaates“ von de Maizere oder dem albernen Innenminister aus NRW. Die Vögel haben abgewirtschaftet.

    Und am besten nimmt das Lumpenpack das kleinlaute Statement der Clinton zum Vorbild. Dann bleibt zumindest der Kopf auf dem Hals, weil das Volk seine Gutmütigkeit nicht vergisst.

    Denn die Gutmütigkeit und das Vertrauen des Volkes waren bis dato immer das schärfste Schwert gegen das Volk-.

    Und die Wahl gegen die Clinton hat gezeigt, dass diese verträumte Zeit vorbei ist: time is over!

  11. Wieviele N*tten oder junge Praktikantinnen a la Monica Levinsky die Republikaner wohl wieder in den Bewerber-Pool eingeschleust haben?

      1. VIP-geile Studentinnen braucht man nicht anweisen. und geile Präsidenten auch nicht. Aber sie haben 30 Millionen ausgegeben für eine absolut dreckige Kampagne – natüüürlich NICHT aus moralischen Gründen, sondern weil Clinton die Rüstungsausgaben massiv steigern sollte und den Jugoslawienkrieg – getarnt als Bürgerkrieg zu beginn – zu machen. Als er das Rüstungsbudget freigab, war eine Woche später der Lewinsky Skandal zuende. Das kann man nachprüfen.

        Du kannst davon ausgehen, dass jeder Entscheider zu unsauberen Sachen verführt wird um ihn in der Hand zu haben. Ich gehe davon aus, dass die USA für jedes Land der Welt 1-2 Ersatzregierungen vorhält. Was Deutschland ja mit ihrem Agenten Djincic in Jugoslawien auch getan hat.

  12. Ich gebe mal einen Tipp
    der 100% zum Nachdenken anstoßen wird.
    Bin mir sicher.

    Auch wenn es einige nicht verstehen werden.

    also der Tipp
    geht mal auf ebay.com .Ich spreche nicht über ebay.de
    COM nicht DE (URamerikanische Firma )

    Wenn ihr dort drauf seit kauft etwas, was in $ eingepreist ist.
    Es ist noch kein kauf erst am Ende des Kaufprozesses kommt der Kaufbotton.

    zu meiner Beobachtung
    Die Währung ändert sich jetzt von $ aus C$😉 – KANADA –😉 CETA😉

    Das war bis August nicht so.
    $ Preis = $ Zahlung

    Jeder kann sich selber zusammenreimen was das bedeutet

    mfg

    Ich denke die Eliten lassen die Amis über die Klinge springen,
    mit all ihren Staatsschulden
    mal sehen

  13. AFP schleudert jetzt Romney als SoS in den Ring.

    Nochmal zum Krieg gegen Russland.
    Flugverbotszone fordern ist etwas ganz anderes als Krieg gegen Russland führen.

    Auch im Nahen Osten Radarflugzeuge auf MiGs und Suchois auszurichten, und damit zu deren Abschuss beizutragen, ist noch kein „Krieg führen“, sondern geht als begrenztes Scharmützel durch. Zumindest im Selbstverständnis derer.

    1. andreas

      Wenn die USA in Syrien widerrechtlich eine Flugverbotszone ausriefen und durchzusetzen versuchten, dann wäre das selbstverständlich ein Krieg gegen Russland, denn schließlich wäre es da die Aufgabe des US-Militärs, alle ohne ihre Genehmigung fliegenden militärischen Flugzeuge abzuschießen und die Luftverteidigung zu zerstören, was klare Kriegshandlungen gegen Russland wären. Und Russland hat da ja auch schon angekündigt, sich entsprechend verteidigen zu wollen, also US-Angreifer zu attackieren, womit dann die USA wieder an der Reihe mit der nächsten Eskalation wären, was die Russen dann wieder beantworten würden, und so weiter, kurz und knapp Krieg.

      General Joseph Dunford, Chairman of the Joint Chiefs of Staff, war diesbezüglich bekanntlich auch sehr deutlich – eine „Flugverbotszone“ durchzusetzen wäre Krieg gegen Russland und Syrien:

      https://www.rt.com/usa/360317-carter-dunford-syria-russia-senate/

  14. welche Länder der EU sollten denn gegen Rußland Krieg führen wollen, wenn der große Bruder USA nicht dabei ist. Die Engländer, meiner Meinung nach die gefährlichsten Kriegstreiber sind ja zum Glück bald draußen. Die Franzosen spielen sich gerne auf, wenn es gegen schwächere geht
    und sie die USA im Rücken haben, aber alleine!! Polen und die baltischen Staaten haben Angst vor Rußland und hetzen gerne mit, aber ein Angriffskrieg , ich denke nicht.
    Hier kommt es wirklich auf Deutschland und Österreich an und hier wäre ein Krieg gegen Rußland nicht populär, auch wenn die Print Medien noch so toben und jeden Tag ein Kinderkrankenhaus in Ost Aleppo zerstört wird. Die deutsche Märchenschau wird nur noch von der älteren Generation zur Kenntnis genommen.
    Es gibt Symphatien für eine Flugverbotszone über Syrien, die einen Krieg mit Rußland bedeuten würde, bei der europäischen Elite, z. b bei den Deutschen Grünen und bei den Schmierfinken der Wahrheitspresse. Aber die haben gar nicht mehr so viel Einfluß, wie sie glauben.
    Ich denke, es wird sich in den nächsten Wochen zeigen, wo hier im Lande die eigentlichen Kriegstreiber sitzen, weil sie sich nicht mehr hinter dem großen Bruder verstecken können.

  15. @Parteibuch

    Im oben von Ihnen verlinkten Politico Artikel bin ich im 4. Absatz über einen betagten Herrn gestolpert. Welche Aufgabe fällt ihm zu?

    1. Kissinger? Trump kann, egal wie er sich entscheidet, anschließend sagen, er habe sich mit allen wichtigen – bei Republikanern – angesehenen Experten beraten, darunter Kissinger.

  16. Dank an alle, die sich die Mühe gemacht haben, sich mit meinem Anliegen zu befassen. Insbesondere auch beim Parteibuch für die Bereitstellung dieser wichtigen Plattform und bei Ped43z, nicht weil er meine These vertritt, sondern weil er belastbare Argumente und Fakten liefert, die seine These (die eben auch meine ist) untermauern – Stichwort UCK und Afrika-Freihandel -.

    Beste Grüße an alle hier…

  17. Bloomberg:

    „The billionaire’s economic advisers previously said infrastructure spending can be unleashed without creating a government entity. They released a plan in October advocating the provision of as much as $140 billion in tax credits to support $1 trillion in infrastructure investment, which would offset the credits through tax revenue from the projects’ labor wages and business profits.“

    Eine Trillion, na gut, nach nichtamerikanischer Zählweise nur eine Billion, immerhin.
    Angeschoben mit 140 Milliarden staatliches Geld.

    Das entspricht im groben den Plänen de „Autobahnraubs“ in Deutschland; Infrastruktur wird privatisiert, die sicheren Rückflüsse fließen Privaten zu, der Staat haftet für die Risiken. Die Verteilungsungleichgewichte nehmen weiter zu.

    Aber: Infrastruktur die da ist, bzw. erneuert ist, ist besser, als keine Infrastruktur.
    Und während der Bau/Reparaturphase gibt es jede Menge Arbeit, mit Schub in mehreren Sektoren vorgelagert und nachgelagert.

  18. ? Raimund hatte vor einigen Tagen Kontakt mit Ihnen aufgenommen, wie er mir sagte, aber deswegen brauchen Sie sich doch nicht so zu sorgen. Der Zusammenhang, Merkel ahmt Obama in wichtigen Punkten nach, das war doch auch lesenswert, oder meinen Sie etwa nicht?

    Und Lückentexte aus Beiträgen machen ist nicht gerade aufklärungsfördernd, mMn, ich halte niemanden von den hier genannten Moderatoren für Agenten, inklusive Raimund, denn sie würden ja komplett gegen die Auftragsinteressen anschreiben, das ist mein Kriterium und Ihre Beiträge halte ich für wertvoll.

    Wenn Sie jetzt auch ins Pauschale abdrehen – nur bezüglich meiner Beiträge – kann ich das nicht nachvollziehen. Welcher meiner Beiträge war inhaltslos oder verstieß gegen die Netikette?

    Und nehmen Sie diese Kritik doch nicht persönlich. Habe ich das Quantum überschritten, dann schreiben Sie mir, wo dies liegt. Sind überwiegend Eigengedanken weniger Wert, als blosse Weiterleitungen und Mitteilungen?

    1. Conrath

      „Habe ich das Quantum überschritten…“

      Ja, die Summe macht’s. Das war zuviel an langen Kommentaren, reichlich oft OT, manchmal auch gegen die Netiquette, meistens im Grenzbereich dessen, wo das von uns vielleicht mal toleriert würde. Kommt das mal vor, OK, darüber können wir hinwegsehen, aber das war hier bei dir in den letzten Tagen so viel, dass der Moderation das als Trollerei ins Auge gefallen ist.

      Wenn du wirklich so viel sagen willst, mach bitte ein eigenes Blog auf, anstatt dein Blog in den Kommentarspalten des Parteibuchs zu führen.

      Und damit nun: Plonk.

      1. „…. aber das war hier bei dir in den letzten Tagen so viel, dass der Moderation das als Trollerei ins Auge gefallen ist. “

        Kurzfeedback: nicht nur der Moderation. Danke.

  19. Pompeo dürfte die bislang größte Katastrophe bei Trumps Personalauswahl sein. Als Gegner der Schließung von Guantanamo, meinte nach einem Besuch, viele der hungerstreikenden Insassen hätten doch an Gewicht zugenommen. Der Neocon scheint ein waschechter Zionist zu sein und als solcher ist sein Feindbild natürlich der Islam, und ganz besonders der Iran.

      1. @ Fx
        Personalentscheidungen sind oftmals abwägend zu treffen, wobei es oftmals von Vorteil ist, manche Widerständler an den Tisch zu holen und einzubinden. Man hat sie dann besser unter Kontrolle, kann sie zielführend (be)nutzen oder sie von ihrem destruktiven Weg herauslenken.

        Re: Iran
        Am 10.11.2016 hatte Barack Obama die bereits am 14.11.1979 verhängten Sanktionen gegen den Iran um ein Jahr verlängert, weil sich die Beziehungen zwischen den USA und dem Iran angeblich noch immer nicht normalisiert hätten. 419 Kongress-Abgeordnete haben bei nur einer Gegenstimme den Gesetzentwurf angenommen. Er muss nun noch vom Senat gebilligt und vom amtierenden Präsidenten Obama unterzeichnet werden, um in Kraft zu treten. Lt. einem Reuters-Bericht für weitere zehn Jahre.

    1. Fx

      Es muss nicht so sein, dass Pompeo sich als schlechte Wahl herausstellt.

      Pompeo kommt aus dem Netz der Koch-Brüder, die mit der zionistischen Mafia und den Neocons im Clinch liegen. Die zur Schau gestellte Islam-Feindlichkeit von Pompeo könnte sich sehr schnell gegen Saudi Arabien richten. Trumps Vize Mike Pence scheint Pompeo gut zu kennen und Generalleutnant Michael Flynn scheint mit dem West-Point-Absolventen Pompeo auch zufrieden zu sein.

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