Syrische Armee nimmt Vorstädte Menyan/Assad im Westen von Aleppo wieder ein

Wie Al Manar gerade berichtete, haben die syrische Armee und ihre Partner die im Westen von Aleppo gelegene Vorstadt Menyan wieder vollständig unter ihre Kontrolle gebracht, nachdem dort vor zwei Wochen von Al Kaida geführte Terroristen im Rahmen einer, wie sie das nannten, „großen epischen“ Offensive eingedrungen waren.

Die Terroristen scheinen etwas überrascht über die von der syrischen Armee und ihren Partnern in Menyan aufgebotene Feuerkraft gewesen zu sein.

Wie Al Manar weiter berichtet, ist die syrische Armee auch im südlich von Menyan gelegenen Bezirk Al Assad vorgerückt und hat dort die „Schulgegend“ unter ihre Kontrolle gebracht. Dabei soll es sich um etwa folgendes Gebiet handeln:

Weiterhin wurde gerade eben berichtet, dass die syrische Armee und ihre Partner auch die westlich von Menyan gelegene Kartonfabrik eingenommen haben, womit den Terroristen ein erfolgversprechender Gegenangriff auf Minyan sehr schwerfallen dürfte.

https://twitter.com/MmaGreen/status/797145224854274048

An der nördlich der Kartonfabrik gelegenen Sägerei dauern schwere Gefechte hingegen zur Stunde noch an. Die Einnahme der Sägerei durch die syrische Armee und ihre Partner von Hisbollah dürfte jedoch in Kürze folgen.

Nachtrag 23:00h: Nach der Einnahme der Kartonfabrik durch die syrische Armee sind die noch im Bezirk Al Assad verbliebenen Terroristen offenbar von dort geflüchtet, womit nun die syrische Armee und ihre Partner wieser die volle Kontrolle über den Bezirk Al Assad haben sollen.

Das ging ja schnell.

Nachtrag Samstag 01:00h: @A7_Mirza hat eine neue Lagekarte von der Gegend gemacht:

Nachdem die „große epische“ Terroroffensive damit komplett zurückgerollt ist, wird sich nun interessant werden, zu sehen, was die syrische Armee und ihre Partner als nächstes angehen werden.

Nachtrag Samstag 13:00h: Vom Militärmediennetzwerk gibt es eine Karte vom Vorrücken der Armee an der Front in West-Aleppo – und Pfeile für ein a ngedachtes weiteres Vorrücken gibt es da auch:

@PetoLucem nimmt bei seiner Karte von West-Aleppo eine etwas größere Perspektive ein:

SANA meldet, dass mit der Einnahme des Bezirks Al Assad das Vorrücken der Armee auf der Achse West-Aleppo noch nicht beendet ist. Al Masdar News schreibt, dass die syrische Armee gegenwärtig dabei sei, die Gegend Souq Al-Jabas/Aqrab unter Kontrolle zu bringen.

31 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Vorstädte Menyan/Assad im Westen von Aleppo wieder ein

  1. Liebe Parteibuch
    Mit befreiung von Karton Fabrik ist Situation für Islamisten in Al Assad nicht haltbar geworden. Was mich überrascht in letzte Tage ist, dass Syrische Luftwaffe russische Feuerpause erfolgreich kompesiert. Auch Artelerie Vorbereitung ist viel besser geworden. Ich gehe davon aus, dass Russen haben Syrien ganz neue Flugzeuge verkauft und dass bei Artelerie koordienirung russische Soldaten Kordinate geben. Langsam sieht SAA an eine Armee. aber wir werden in nächste 2-3 Tage sehen wie geht es weiter. SAA wird an Front Linie vor den Ofensive kommen. Ich werde es wie Fehler betrachten, wenn sie nicht versuchen werden Rashdeen 4 oder sogar Mansura anzunehmen. Damit werde gesamte Nordwest Achse gesichert.
    Balkan Forum ist voll mit Bilder Tote Jihadisten in Minyan. Auch Verstärkungen welche ich in letzte Kommentar erwähnt habe und Almasdar sie heute Abend bestätigt hat sind nicht vollzählig in West Aleppo eingekommen. Aus Angst von Luftangriffe haben gewisse Gruppe sich geweigert in West Aleppo zu gehen.
    In nächste paar Tage werden wir sehen ob SAA befreite Positionen haltet oder versucht in Granit zu beissen. Rashdeen 4 Mansura und auch Khan Thuman sind Festungen aber mit russische Unterstüzung kann man sie knacken. Ich hoffe, dass Kuznjezov ist nicht nur für Kreuzfahrt in Mittelmmer?

    1. Einfach zu köstlich der Link vom Standard:

      „Den Russen wird vorgeworfen, sich ihre als „humanitär“ deklarierte Waffenpause aus ganz anderen Gründen verordnet zu haben: um sich auf Vorbereitungsarbeiten für die Offensive zu konzentrieren, wie etwa den Rebellen Versorgungslinien abzuschneiden und sie anderswo anzugreifen, um Counterattacken abzustellen, die die Rebellen Ende Oktober versucht haben.“

      Waffenpausen gehen gar nicht und die sind auch niemals humanitär. Das ist eindeutig ein Angriff auf die unschuldigen Aufständischen, die sich mit alten Hinterladern heldenhaft gegen die Schergen des Regimes zur Wehr setzen und so die hungernde Zivilbevölkerung vor dem Abschlachten und dem Fassbomben-Regen schützen. Wie kann man aber auch Halsabschneidern einfach Versorgungslinien abschneiden.

      „Den Russen wird vorgeworfen“; da steckt auch ein sehr schöner Propagandatrick dahinter. Man kann keinen benennen, der da irgend was „vorgeworfen“ hätte. Doch mit dem unpersönlichen zwischen geschobenen „wird“ hat man eine Nachricht die Keine ist, generiert, und wieder etwas zur gesteuerten Meinungsbildung beigetragen.

      Und die UNO schlug zur Wochenmitte Alarm, zum 7845ten Male, sorry, sollte ich mich verzählt haben. Bestimmt kommt auch morgen noch eine Stellungnahme aus dem State Department, dass die Regierung sehr besorgt ist.

      In den Propaganda-Abteilungen macht sich offensichtlich die pure Ratlosigkeit breit.

      Beste Grüße an alle, ped43z

  2. zgvaca hat völlig recht: Solange die Verteidigung der Islamisten instabil ist westlich von Aleppo, sollte die Armee weiter versuchen vorzurücken. Bei einem zuvor auf Angriff eingestellten Gegner dürfte das umso leichter fallen, weil dieser weiter hinten bis auf einige wichtige Punkte oft nur weiche Verteidungunslinien aufgebaut hat. Ost-Aleppo bleibt sicher das Hauptziel, aber die westlichen Vororte auszuräumen wäre auch wichtig und enorm demoralisierend für den Gegener.

  3. Ich stimme da zvvaca überhaupt nicht zu, denn die Strategie der SAA und RF ist deutlich erkennbar.

    Wenn mich nicht alles täuscht, ist das Hauptproblem der Terroristen in Syrien bis Ende dieses Jahres erledigt, da geht’s dann nur noch um das ausräumen von unbedeutenden Taschen.

    Der Zufluss von Logistik ist um mehr als 50 % reduziert für die Terroristen, insofern geht’s nur ums überleben, was mit der Wahl in den usa nicht geklappt hat.

    Trifft auf die Ukraine auch zu.

    1. Liebe André Herrmann
      Wenn ich Bilder von SAA Soldaten sehe, dann sind es meistens Männer zwischen 35 und 50 Jahre alt. Bei Islamisten sind selten älter als 25. Mit andere Worten, Islamisten haben genug Kampfeinheiten welche Ofensive wirken können. Bei SAA sind weniger solche Einheiten. Deswegen fährt man diese Einheiten durch ganze Syrien. Mit begin Ofensive in Westen von Aleppo ist Front in Nord Hama eingeschlafen weil gewisse Einheiten abgezogen würden.
      Ich habe mich immer gefragt, wieso SAA Korridor bei Chanser nicht verbreitet? Weil dort sind nur paar kleine Dörfer in Mitte von Wüste. Antwort ist ganz einfach. Lokale Bewölkerung ist gegen Regierung und Sicherung diese Dörfer und Verhinderung von Sabotage wird viel Ressourcen verbrauchen. Deswegen ist russische Versöhnung Initiative lebenswichtig.
      Du wird überrascht sein, wie wenig sich Bild in Aleppo und Umgebung bis Ende Jahr verändern wird. Ich rechne optimistisch mit aufräumen von West Ghuta noch 1-2 Dörfer in Ost Ghuta und vielleicht Frontlinie in Hama ausgleichen. Ohne Grösse einmischen von Russland ist nicht mehr drin. Aber mit etwas bin ich einverstanden. Zeit arbeitet für SAA. Ihre Einheiten werden besser und letzte Niederlage wirken an Moral. Nachschub aus Türkei ist noch da. Deswegen ganz neue Grad Werfer, aber Motivation in Süd Aleppo zu sterben unter Bomben ist nicht mehr so anziehend für viele Islamisten aus Nord Afrika, Türkei und Balkan.

      1. Ich gebe Dir nur teilweise Recht. Dass bei den Islamisten viele junge Männer sind, liegt vor allem daran, dass das mehrheitlich keine Syrer sind. Wenn man Bilder von den hunderten sieht, die jede Woche Versöhnungsabkommen und Amnestieangeboten annehmen, sind das Leute aller Altersgruppen, aber vorwiegend eben auch ältere, also über 30, wie bei der SAA. Karin Leukefeld hat von den Versöhnungsabkommen berichtet, dass die Kämpfer oft auf Druck ihrer Familien den Kampf aufgeben.

        Was die SAA in diesem Jahr noch schafft, weiss ich auch nicht, und bin auch nicht überoptimistisch. Allerdings ist ein Zusammenbruch der Terroristen in Ostaleppo noch in diesem Jahr nicht ausgeschlossen. Eine Priorität stellt das aber nicht dar. Ich vermute eher einen Schlag gegen Al Bab, egal ob das dann von SAA oder SDF eingenommen wird. Damit wäre ein Sperrriegel für türkische Invasionen geschaffen.

      2. @aquadraht und Zgvaca

        Die „Anadan Plains“ (nordwestlich Aleppo bis Zahraa) waren kürzlich auch im Gespräch bezüglich einer SAA-Offensive. In diesem Gebiet wurde über die verganegen Wochen wiederholt per Luftangriffe Stellungen und Depots der „moderaten Rebellen“ beschossen und vernichtet.

        Der Engpass der Aleppoversorgungsroute über die Strasse 42 mag nicht optimal sein. Bisher ist mir aber wenig bekannt von Zusammenstössen dort.
        An der „Ersatzroute“ via Palmyra-Shaergasfeld-Richtung Itriyah wird schon seit geraumer Zeit – weitgehend unbemerkt- gearbeitet.. Ich rechnedamit, dass die Ersatzroute bis Ende Monat steht und weiteres IS-Gebiet aufgeteilt ist.

      3. MAK

        Das man von der Versorgungsroute wenig hört, mag wohl auch daran liegen, das Truppen ein Auge darauf haben, Truppen die man wo anders dringend braucht.
        Eine Route über Palmyra dürfte wohl vor allem der Versorgung des Kraftwerkes mit Öl dienen
        Wenn Ostaleppo fällt, kann man in der Region mit dem Wiederaufbau beginnen.
        Wenn man Verbindung mit den östlichen Kurdengebieten hat, wird es auch da zusätzlichen Transportbedarf geben, d.h die SAA wird etwas tun müssen und das auf ziemlich direkten Weg zwischen Hama und Aleppo

  4. Inzwischen läuft die Zeit nicht mehr gegen sondern für Assad. Deshalb kann er die Terroristen jetzt ausbluten lassen. Die Räumung oder Kapitulation kleinerer Kessel ist nur noch eine Frage von Monaten. Danach wären genug Kräfte frei um im Süden gegen die Reste der FSA vorzugehen. Ist dies erledigt kann die Front gegen den IS begradigt und abgesichert werden. Bis dahin dürfte Aleppo voll unter Loyalistenkontrolle sein. Mit zehntausenden dann frei gewordenen Kampferprobten Soldaten kann dann in Idlib aufgeräumt werden. Ist Idlib gefallen, dann kann sich Assad voll auf den IS konzentrieren. Für die Kurden wird sich danach schon eine weitreichende Autonomielösung zusammen mit den Russen finden lassen.

  5. Die SAA kann auch ohne die Russen alle Gebiete erobern in West-Aleppo .
    Die Russen spielen nur, in der Diplomatie eine wichtige Rolle und bei der Veto. Würde der Iran Panzer und Kriegsschiffe schicken wie bei den Russen, wäre es bei der Westlichen Staaten einen Grund nicht die Sanktionen auf zu heben und die Medien hätten massenhaft Iran angegriffen .Die SAA hat genug Ressourcen an Soldaten und Freiwillige aus dem Ausland .

    Man schaue sich Jemen an,
    wo alle Sunnitische Arabische Staaten einen Krieg führen gegen die Bevölkerung. Bis auf Lybien,Syrien,Irak,Libanon,Oman,Algerien. Die meisten waffen von der Nato und finanziert von Abu Wahab. Piloten aus USA und Israel Frankreich Britannien trotzdem keine erfolge erzielen, sondern sich selbst geschwächt obwohl die Widerstandskämpfer keine Luftunterstützung bekommen von Russland wenn man das mit Syrien vergleichen möchte.

  6. Sehr geehrter Zgvaca *** Antwort ist ganz einfach. Lokale Bevölkerung ist gegen Regierung ***
    Das ist NICHT, die Eingesessene Bevölkerung Syrien, sondern die Wirtschaftsflüchtlinge aus den Arabischen Monarchien und natürlich, die mit dem Völkerrechtsverbrechen, der USA samt Vasallen im Irak, nach Syrien, mit den Millionen Flüchtlingen Ein geschmuggelten Wahabieten Wahnsinnigen, die von den Syrern Barmherzig aufgenommenen wurden, die es den Syrer SO gedankt haben. Diese Wirtschaftsflüchtlinge haben den Anteil der Sunniten, die früher in Syrien, eine kleine Minderheit waren, auf die größte Bevölkerungsgruppe anwachsen lassen und damit die Jahrhunderte alte Balance Zerstört.
    Genauso wie bei uns in der BRD.

    1. Felix

      Wirtschaftsflüchtlinge aus den Petrodollar-Monarchien? Wahhabitische Flüchtlinge aus dem Irak im Süden von Aleppo? Genau wie bei uns in der BRD? Bist du jetzt unter die Trolle gegangen, dass du hier so einen offenkundigen Unfug verbreitest? Oder glaubst du wirklich an den Unfug – und wenn ja, wo hast du ihn her?

      1. Sehr geehrtes Parteibuch.
        Zunahme der Sunniten in Syrien und da sind die Flüchtlinge, aus dem Irak Krieg noch nicht bei.

        Bevölkerung 1931: 2 768 000 (Syrien 1 620 000, Libanon 805 000, Latakia 283 000, Dschebel Drus 60 000), darunter 60 % Mohammedaner (55 % Sunniten, 5 % Schiiten), 18 % Christen (11 % Unierte, 7 % Morgenländische), 12, 5 % Alauiten, 4 % Drusen, 0, 6 % Juden. Bauern 50 %, Städter 43 %, Beduinen 7 %).

        https://de.statista.com/statistik/daten/studie/589723/umfrage/verteilung-der-bevoelkerung-in-syrien-nach-konfessionen/

      2. Felix

        Von Wahhabiten lese ich in deiner Statistik nichts, und ebesonwenig über die Aufschlüsselung der Flüchtlinge aus dem Irak in Syrien nach religiösen, sektiererischen oder ideologischen Kritereien. Und von Aleppo lese ich da auch nichts.

        Es scheint, du bist ein Sunnitenhasser, sonst würest du Sunniten nicht mit Wahhabiten gleichsetzen. Du tust so als hättest du nicht begriffen, dass Sunnitentum und Wahhabismus unterschiedliche Strömungen sind. Die meisten Soldaten der syrischen Armee sind Sunniten, ebenso der syrische Verteidigungsminister, der syrische Außenminister und die syrische Präsidentengattin.

        Was du hier machst, ist Hetze gegen Sunniten. Das ist total inakzeptabel. Geh mal in dich, und verzichte mal einige Zeit darauf, hier zu kommentieren. Ansonsten gibt es einen Plonk.

    2. Genau wie bei uns? Welche Art von „genau wie bei uns“? Über vierzig Jahre weitgehend friedliches Zusammenleben, ohne deren Beiträge sofortiger Zusammenbruch aller Sozialsysteme und mit dem Nagelbombenattentat von Köln, der einzige größere Terroranschlag nicht von, sondern gegen sie, verbrochen von faschistischen NSU-Terroristen mit Verbindungen zum Inlandsgeheimdienst der Bundesregierung. Diese Art von „genau wie bei uns“?

    3. @Felix Klinkenberg

      EinParteibuch bringt es doch auf den Punkt.

      Wer den Kriegsberichtserstatter macht (missbraucht) und dabei nur seine Xenophobie (Fremdenangst/ Überfremdungsangst) auslebt, fällt den dort leidenden und kämpfenden Menschen in den Rücken.

      IM VS.de können Sie das ja behaupten ohne Moderatorenwiderstand, hier wird Ihnen der Unterschied zwischen dem Wahhabismus und den, selber vom Krieg Be-/ und Getroffenen, verschiedenen muslimischen und christlichen Gruppen, nahegelegt.

      Und das gleiche gilt auf für Europa/ DE. Pauschalisierungen heizen nur die allgemeine Atmosphäre auf, machen das unterscheiden unnötig schwer und das liegt im Interesse des untergehenden ‚UN-Werte-Hegemons‘, dessen Untergang sich leider noch hinzieht, trotz der jüngsten Wählerentscheidungen.

      Damit fällt man letztlich auch Russland, Syrien und dem Iran in den Rücken und bestätigt seinen Gegnern die falschen Vorurteile, Russenfreunde wären Islamhasser (was mMn nur für eine ganz kleine Minderheit zutrifft).

      Tatsache ist und bleibt, dass der ‚politische und gewalttätige Kriegsislam‘ bekämpft gehört und nicht dessen Opfer. Und seine Mitläufer müssen zwar konsequent daran gehindert werden, Grenzen zu übertreten, aber die Einladung dazu kam von den Vasallenpolitikern und ihren Wählern.

      Die Letzteren, Politikhetzer und ihr Gefolge, haben unseren berechtigten, vollen Hass und die volle Abscheu verdient, die Mitläufer sind gefährlich, überwiegend aber auch nur teilweise zurechnungsfähig, da oft sehr jung rekrutiert und ohne Arbeit und Bildung in Waffen gesteckt und mit dem Tode bedroht, für den Fall der Kriegsverweigerung.

      Vor ihnen und der brenzligen Situation, sollten wir uns berechtigt ernsthaft fürchten und uns gemeinsam angemessen und entschieden dagegen wehren, die Gefahren keinesfalls unterschätzen, aber auch kein Öl in die Flammen schleudern. –

  7. Ich mache manche hier in Forum eine freude mit diese Bild.

    Das sind angeblich alle Islamisten gestorben in Aleppo und um Aleppo in letzte paar Jahren.
    Kurze meldungen von Front.
    In West Aleppo werden Linie gesichert. keine Anzeichnen eine Ofensive. Aber in Süd Aleppo nach fast ein Jahr kleine Vorschritt SAA. Dörfer Kafr Haddad und Ziyara würden ohne grösse Kamp befreit. Vielleich wäre jetzt Gelegenheit um eine tiefere Vorstoss? Wir sind Seit Monaten gewohnt an Kämpfen in Syrien. Es wird bombardiert, Vorgestossen dann zurückgezogen und wieder vor vorne. Wenn ein Dorf erobert wird, wird zuerst gesichert und dann weiter versucht. In zwischenzeit hat Gegner alle Zeit der Welt sich in nächste Dorf zu befestigen. Aber in letzte paar Monate hat SAA an Qualität gewohnen und ich erwarte, dass in Süd Aleppo wie auch Ost Aleppo oder gegen IS ein ganz neue Taktik ausprobiert wird. Es kommt Tag an welchen SAA Panzer Einheiten werden an eine Stelle vordringen 20-30 km in tiefe und Islamisten gar kein Zeit lassen sich neu organisieren. Flanke werden mit NDF Kräfte gesichert und Luftwaffen. Dann werden Spitzen Kolone abbiegen Rechts oder Links und Islamisten einkreissen wenn sie sich nicht rechtzeitig zurückziehen. Erst so werden Islamisten besiegt. Weil schnelle Vorgehen werde Chaos in ihre Reihe bringen. Neue T-90 sollten relativ sicher sein von TOW Raketten. Letzte Tage haben Islamisten aus Propaganda zwecken mehrere Videos gestellt von angeblichen Treffer aber eigentlich haben sie nichts getroffen.
    Auch in Menegih Base in kurdischen gebiet hat SAA ihre Hubschrauber positioniert.

    Das zeigt, dass SAA wird bald viel ofter bei Ofensive auch Hubschrauber benutzen.
    Ach ja, es sieht so aus, dass Islamisten in Ost Aleppo haben wieder angefangen sich Gegenseitig zu bekämpfen. Genau wie in Ost Ghuta.

    1. Ich hab mich bei einem Blick auf die Karte schon ein wenig gewundert, weshalb man ausgerechnet die zwei Dörfer ganz im Süden von Aleppo eingenommen hat. Im Prinzip würde das ja nur aus zweierlei Gründen Sinn machen: Zum einen um eine weitere aktive Front zu eröffnen und damit die sinnvolle Einsetzung der Verstärkung aus Idlib zu stören oder aber – und das hoffe ich – mit einem Schwenk nach Westen auf die M5 vorzustossen.

      Eins ist jedenfalls klar: Die Landschaft im Süden von Aleppo ist flach und besteht hauptsächlich aus Feldern oder Brachflächen. Es ist damit absolutes Tiger-Gelände, weil deren gepanzerte Einheiten dort wirklich sehr tiefe Einbrüche erzielen können. Dort würde so eine Elite-Einheit weit effizienter brillieren können, als im Stadtkampf selbst, wo Panzer eigentlich nichts zu suchen haben.

    2. zgvaca
      „In West Aleppo werden Linie gesichert. keine Anzeichnen eine Ofensive.“

      Wohin sollte die Offensive den gehen. Das einige reale Ziele wäre Al Jazira im Westen mit leichter Tendenz zu Norwestaleppo. Geht man weiter kommt man wohl in die Feuerkontrolle der Berge, die Folgen haben wir gerade bei 1070 gesehen.
      Einen schmalen Streifen nach Idlib, ich glaube das macht die SAA definitiv nicht.
      Möglich wäre, das man entlang der Frontlinie nach Süden geht in Richtung Straße Alleppo- Khan Touman geht, also zum Berg Quarry. Berichte über Kämpfe in Agrap area gab es heute schon.
      Al Rashidin 4 auf den viele schauen. Das Wohngebiet allein zu nehmen, macht wenig Sinn. Es macht dann Sinn, wenn die SAA großes vorhat. Man müsste eine Front entlang zur Autobahn nach Damaskus verschieben. Also alle Gebiete zurückholen, die man dieses Jahr schon hatte. Dazu müsste man wohl schnell den Berg Al Eis nehmen. Die Angriffe im Süden könnten darauf hinauslaufen, das man die letzten Truppen da binden will und so eine Chance hätte, die militärische Anhöhe zu nehmen. Hätte man sich alle Gebiete zurück geholt, wäre man wieder etwa 10km vor Idlib. Wichtig wäre nur, das man die gesamte Frontlinie wieder zur Autobahn drängt.
      Natürlich könnten die Angriffe im Süden auch bedeuten, das man die Tasche Nordwestlich von Khanaser oder gar die gesamte Tasche östlich der Linie HAMA-Aleppo ausräumen will.

      Kurz: Was Du so als die SAA zeigt kein Interesse hat, ihre Vorteile zu nutzen, könnte auch die Vorbereitung auf einer der größten Offensiven sein, aber wie immer: Könnte!!!

      In Ostaleppo könnte es auf einen weiteren Waffenstillstand hinaislaufen, da man die Hoffnung von eigenen Truppen aufgegeben hat und die Lebensmittel wohl doch langsam ausgehen und Russland die Hoffnung hat, das in der Situation endlich einige Truppen aufgeben. Also dann ist wohl weiter mit Klein-klein zu rechnen.

      Al Bab ist denkbar, aber wohl nicht direkt vom Flughafen nach Norden, sondern entlang der M4

    3. Zgvaca

      Das Wort Islamisten mit den Takfiris
      zu bezeichnen, ist eine Beleidigung
      gegen des Islam .
      Es sind Terroristen , Drogensüchtige ,Ungläubige die nichts mit dem Islam zu tun haben .Die von Wahabitischen Staaten finanziert und von den Medien als Islamisten oder Rebellen bezeichnet werden. Die Wahabiten konnten ihre Macht mit Unterstützung der Engländer ,die heiligen Stätten Mekka und Medina erobern , wo die Osmanen ihren Einfluss verloren haben zu der Zeit von Muhammad Ali Pascha . Sie plünderten und zerstörten die Grabstätten.Besonders wild wüteten sie auf dem Baqīʿ-Friedhof in Medina, wo sie das in der Seldschukenzeit errichtete Mausoleum der schiitischen Imame Hasan, ʿAlī Zain al-ʿĀbidīn, Muhammad al-Bāqir und Dschaʿfar as-Sādiq dem Erdboden gleich machten. Die Osmanen wurden durch den Engländer und Franzosen mit der Unterstützung der Wahabiten vor allem die MI5,MI6 Thomas Edward Lawrence zerschlagen. Wo der Plan der Zionisten ihren Einfluss Gebiet gestärkt haben , durch dem Krieg gemäß dem geheimen Sykes-Picot-Abkommen von 1916 in britische und französische Einflusszonen aufgeteilt werden sollte. Um den Staat Israel später zu gründen,musste man Grenzen schließen somit gab es keine Einheit im Arabischen Raum.
      Der Staat Saudi-Arabien wurde durch Familie Saud benannt bis Heute unterstützt man Israel als Dankeschön. Der Staat Israel wird bis Heute nicht von Libanon,Syrien,Irak,Jemen,Lybien anerkannt wo auch bis Heute Destabilisierung herrscht.

      Und diese gekauften Menschen nennst du Islamisten die schon die Heiligen Stätten des Islam geplündert haben.

  8. Ich könnte mir vorstellen, dass bis Jahresende sich nordwestlich und westlich noch weitere Kessel gebildet haben. Eine Karte von Aleppo dann so aussieht, wie heute um Damaskus. Die tatsächliche Front mit direktem Nachschub zur Türkei ist um viele Kilometer verschoben ist. Um dichtbesiedelte Gegenden sind Kessel entstanden. Anhöhen und dünnbesiedeltes Land ist in Hand der SAA. Es laufen Versöhnungsgespräche.

    Sollte die USA mit Trump aus dem Krieg aussteigen müssen sich die Türkei und die Golf-Monarchien überlegen, ob sie den Krieg alleine führen wollen. Wo sich GB einordnen wird, steht ja auch in den Sternen. Vielleicht wollen sie ja 52. Bundesstaat der USA werden😉

  9. Dschihadisten im Ostteil von Aleppo beschossen sich angeblich irrtümlich gegenseitig ?

    „Euronews Video (de 1:12 min)
    Titel: „Neue Berichte über Giftgaseinsetze in Syrien“

    „Der Fund vom Donnerstag belege, dass die Rebellen Chemiewaffen gegen Zivilisten und Syriens Armee eingesetzt hätten. Einer der russischen Experten sagte, eine Schnellananlyse habe ergeben, dass die Geschosse Chlor und weißen Phosphor enthielten…“

    „Auch die Kämpfe um den belagerten Ostteil von Aleppo bleiben unübersichtlich. Die syrische Armee veröffentlichte am Freitag Aufnahmen, die von der Helmkamera eines Kämpfers der Al-Kaida-nahen Organisation Fatah al-Sham Front stammen sollen. Die Aufnahmen belegten, dass sich die Dschihadisten irrtümlich gegenseitig beschossen hätten.“
    Mehr: http://de.euronews.com/2016/n/n/neu

    1. Wenn „Giftgasangriffe“ zum Thema werden ist das meist ein untrügliches Zeichen dafür, dass sich die „gemässigten Rebellen“ in der Defensive/auf dem Rückzug befinden. Wie die westlichen Quellen ja wiedermal deutlich zu verstehen geben „kann nur die Regierungsseite dafür verantwortlich sein“.
      „Fassbomben“ und „Krankenhausbombardierungen“ folgen demselben Muster.

  10. „Kafr Haddad und Ziyara“

    Im Süden und Südwesten Aleppos gab es ja vor inzwischen schon längerer Zeit ordentliche Fortschritte, Al Hader, Al Eis mit seinem Hügel. Letzterer recht prominent dort, also wichtig.

    Beteiligt waren viele Schiitische Milizen; damals sah es so aus, als ob es recht schnell gegen Kafarya/ Fuah geht, den schiitischen Enklaven in Idlib. Dann wurde erst die wichtigere Verbindung zu Nubbol/Zahraa, womit der kurze Nachschub aus der Türkei unterbrochen wurde.

    Leider ging einiges Gelände im Südwesten verloren; auch Al Eis. Das zurück zu holen ist sicher immer eine Option, und auch mit der Stoßrichtung Fuah.

    Für die schiitischen Milizen auch ein sehr motivierendes Ziel.

    Ob es dazu kommt, abwarten; den Druck in die Richtung aufzubauen, wenn es eine größere Offensive in Aleppo-Land geben soll, ist jedoch logisch, dann müssen die Terroristen und ihre Freunde zeigen, was sie mit wie viel Mann verteidigen können.

  11. Sehr geehrtes Parteibuch, das sind jetzt, aber einige Missverständnisse, natürlich kann man nicht alle Sunniten, mit den Wahhabiten gleichsetzen, gleichwohl, gibt es NUR bei der Sunni Richtung, die Sekte der Wahhabiten. Natürlich werden in offiziellen Statistiken, nicht die ganzen Untersekten, im Sunnismus aufgeführt, in der Statistik sind sie alle Sunniten.
    Also Hassen tue ich NIEMANDEN, bei Verbrechen, egal welcher Art, überkommt mich aber Zorn, aber warum, sollte ich Menschen ablehnen, die Ethisch vertretbar und Friedlich, mit ihren Nachbarn zusammenleben. Wie sagte Papst Franziskus: Wichtig ist, das ein Mensch Anständig lebt, nicht das was er Glaubt.
    Nur gehe ich weiter, davon aus, das die Herren“menschen“ Dynastien, so Weitblickend wie sie immer Agieren, mit den Flüchtlingen, reichlich Wahhabiten, nach Syrien eingeschleust haben, die sie dann benutzen konnten.
    Ich hoffe die Missverständnisse, sind Ausgeräumt.

    1. Felix

      Ja, das ist ausgeräumt. Bitte achte auf deine Ausdrucksweise und deine Worte, den Eindruck zu erwecken, Sunniten mit Wahhabiten gleichzusetzen, geht überhaupt nicht, und Flüchtlingen, die vor dem zionistisch-wahhabitischen Terror fliehen, zu unterstellen, sie seien Wahhabiten, geht auch nicht, jedenfalls nicht hier im Parteibuch.

      Zur Sache: Meinem Eindruck zufolge bestanden die irakischen Flüchtlinge regelmäßig aus den Familien des Widerstandes gegen die US-Besatzung des Irak. in Zaida Zainab waren das vornehmlich Schiiten, am unteren Euphrat zumeist Sunniten, übrigens auch Wahhabiten, in Aleppo waren sehr wenig Flüchtlinge aus dem Irak, wenn überhaupt, dann eher Christen und palästinensische Sunniten. In den Dörfern weit südlich von Aleppo dürfte die Anzahl der Flüchtlinge aus dem Irak gegen Null gehen.

      Aber, und da könnte zgvaca recht haben, von den einheimischen tradiotionellen Stammesleuten da könnten schon einige dem Wahhabismus zuneigen. Viele Bewohner sollen da allerdings nicht mehr da sein, die meisten Dörfer nahe der offenen Verbindungsstraße nach Aleppo gelten als völlig verlassen. Die meisten Leute dürften geflüchtet sein, weil es in den kleinen Dörfern da keinen Schutz vor Überfällen von Terroristen gibt.

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