Syrische Armee und Partner räumen mit Terrorismus im Westen von Aleppo auf

Nachdem die syrische Armee und ihre Partner die Präsenz der von Al Kaida geführten Terroristen im Stadtteil 1070 und seiner Umgebung im Westen von Aleppo beendet haben, räumen sie nun auch in den naheliegenden Stadtteilen Al Assad und Menyan auf, die kürzlich von Terroristen überfallen wurden.

Al Manar meldet, dass die Terroristen kollabiert seien und die syrische Armee und ihre Partner im Bezirk Al Assad einen „bemerkenswerten Fortschritt“ erreicht haben.

Wie Ruptly zu einem Video mitteilte, hat die syrische Armee auch im Bezirk Menyan weitere Fortschritte gemacht.

Nachdem mit dem Wahlsieg von Donald Trump in den USA nun auch nicht mehr zu befürchten steht, dass die US-Kriegstreiberin Hillary Clinton einen robusten Einsatz der Armee für ihre Zwecke ausschlachten kann, hilft auch die Luftwaffe kräftig mit, mit dem Terrorismus westlich von Aleppo aufzuräumen.

Der syrische Präsident Assad hat unterdessen über seine Medienberaterin
Bouthaina Shaaban dem designierten US-Präsidenten Donald Trump in einem Interview mit dem US-amerikanischen National Public Radio öffentlich mitgeteilt, dass Assad bereit sei, mit Trump zusammenzuarbeiten, wenn er die in ihn gesetzten Erwartungen erfüllen sollte, und wie er es im Wahlkampf gesagt hat, anders als sein Vorgänger und seine Gegenkandidatin Hillary CLinton keinen Sturz von Assad anstrebt.

13 Gedanken zu “Syrische Armee und Partner räumen mit Terrorismus im Westen von Aleppo auf

  1. Rund um Palmyra tut sich wohl auch einiges, allerdings weitgehend unter dem Radar der öffentlichkeit. So war es bei der Southfront zu lesen.

    Die rebbelnfront rund um Aleppo kämpft scheinbar mit personellen Engpässen, denn aus der Gegend um Idlib wurde Verstärkung (2000 Kämpfer) angefordert. Allerdings ist aufgrund der verstärkten Luftangriffe im Südwesten von Aleppo nicht sicher, dass diese Verstärkung die Front vollzählig erreicht.

  2. Liebe Parteibuch
    SAA macht kleine Vorschritte aber sie haben noch nichts erreicht. Mit Befreiung von diese 2 kleine Bezirke wird SAA wieder an Positionen kommen welche sie vor letzte Ofensive gehalten haben. Um eine Verbesserung ihre Lage zu sichern muss SAA Rashdeen 4 einnehmen und eventuell Khan Thuman.
    Was mich sorge macht ist Tatsache, dass SAA nur an einen Frontabschnitt angreift. Das zeigt, dass zu wenig qualitative Einheiten noch da sind. Auch Russen fliegen sehr wenig über Syrien zur Zeit. Es gibt kaum Bewegungen von Front in Ost Aleppo. Es würde in Nord Hama alle Aktivitäten gestoppt.
    Auf andere Seite Islamisten halten sich immer noch gut und es gibt keine Panik in ihren Reihen. Ich befürchte, dass nach Befreiung von diese 2 Bezirke SAA keine Kraft haben wird weiter Vorzustossen. Wahrscheinlich werden Sie versuchen Frontlinie zu halten und Islamiste in Ost Aleppo zu ermüden.

    1. Zgvaca

      Doch, die syrische Armee und ihre Partner, allen voran die „Islamisten“ von Hisbollah, haben eine Menge erreicht. Mit der Kontrolle über 1070 und die Hikmet-Schule bleibt den Terroristen keine Option für ihr Ziel mehr: der Bruch des Ringes um die Terroristengebiete in Ost-Aleppo ist noch unrealistischer geworden. Jetzt können sie vergleichsweise bequem Terroristen wegschaufeln in Al Assad und Menyan, so viele da auch kommen mögen.

      Für die spannende Frage halte ich im MOment, ob die syrische Armee und ihre Partner als nächstes den Terrorismus in Ost-Aleppo oder Idlib eliminieren.

      1. Mit der Wahl Trumps könnten sich andere Überlegungen anbieten.
        Es besteht kein dringender Bedarf mehr, vor der Amtsübernahme (das zieht sich ja ein Weilchen hin, bis man/frau die Apparate entscheidend umbesetzt hat) Killarys Fakten zu schaffen.

        Andererseits wird es für die „sunnitische Entität“ jetzt immer enger.
        Obama will noch einen Erfolg in seiner Amtszeit, die Iraker sind inzwischen reif für eine Übernahme Mossuls.

        Für Trump könnte eine rasche Eliminierung des „Islamischen Staates in der Levante“ auch auf der Agenda nach der Amtsübernahme stehen.

        Das bringt positive Öffentlichkeit, und lässt die Vorgängerregierung alt aussehen.

        Dafür braucht er eine Einigung mit Russland, wie es bisher aussieht, kriegt er das bei praktischen Fragen wahrscheinlich ganz pragmatisch hin.

        Die Russen handeln bisher sehr konsistent in Syrien, so wie sie es angekündigt habe;
        Terroristen bekämpfen, andere Rebellen und sonstige Kräfte zu Verhandlungen einladen, den Versöhnungsprozess voranbringen.

        Wenn jetzt eine arabische Rebellentruppe Raqqa übernimmt, die sich offiziell von den Terrorgruppen distanziert (die sind da ja sehr flexibel im verwenden von Flaggen und so) und Verhandlungen mit der Regierung zustimmt, kann man von dieser Linie nicht gut abweichen.

        Dann säße da also schlimmstenfalls eine neue „sunnitische Entität“ an Stelle von ISIL in Ostsyrien, mit lokaler Macht offiziell ausgestattet.

        Will man das in Damascus?
        Man könnte die nach dem Sieg in Idlib/Aleppo etc wahrscheinlich relativ einfach bekämpfen, aber quasi gegen die offizielle russische Linie, schwierig.

        Also m.E. sollte die Regierung darauf achten, dass keine „moderaten Rebellen“ über irgendwelche Hintergrundgespräche mit umflaggen Raqqa etc. einnehmen.
        Sondern einheimische Stämme, die ihre Loyalität schon beweisen haben, unterstützen.

  3. Angeblich haben Islamisten um Verstärkung gebeten. Sie verlangen 2000 neue Soldaten um Linie zu sichern. Meldet serbische fakti.org

    1. Zgvaca

      Das Wort Islamist darf nicht mit den Wahabiten und Salafisten verglichen werden . Es sind Kopfabschneider ,Diebe , Vergewaltiger, und Massenmörder.

      Jetzt zu West-Aleppo die Syrische Arabische Armee kämpft gegen über 70 Ländern und macht Fortschritte . Dieser Krieg wird dauern, weil zu viele mächtige Ländern im Spiel sind und viel Geld geflossen worden ist . Die Achse des Widerstand würde 1 Monat brauchen, um Provinz Idlib und Aleppo City zu erobern. Sie haben Genung Soldaten glaub mir und vor allem die Hisbollah. Aber es sind gegen die Interessen der Großmächte und die wollen den Konflikt nur noch mehr aufheizen .

    2. na ist doch gut. Mehr will die SAA nicht. Die Terroristen sollen immer wieder kommen und immer wieder werden sie dezimiert. Irgendwann ist schluß und dann geht es ein ganzes Stück wieder nach vorne. Diese Taktik läufte schon seit mindestens 2 Jahren. Für die SAA wenig eigene Verluste, für die Takfristin eine demoralisierende Situation: Sie greifen mit einem großen Kontingent an, erobern für einige Wochen ein Gebiet und müssen sich wieder zurückziehen, nachdem sie Material und Kämpfer auf dem Boden zurücklassen müssen.
      Für die Terroristen ist kein Fortschritt zu erkennen.

  4. gibt es nicht jetzt nach dem Scheitern der großen epischen Offensive die Möglichkeit, die Terroristen in Ost Aleppo zu spalten.

    Ich denke, es gibt dort noch viele, die vor Jahren auf die Parolen des arabischen Frühlings hereingefallen sind, immer noch daran glauben und gar nicht unter Al Kaida und co leben wollen.

    Wenn man diesen örtliche Autonomie anbietet und sie gleichzeitig gegen Al Kaida schützen kann, wäre es vielleicht möglich ganze Stadviertel ohne zermürbenden Häuserkampf von Al Kaida zu befreien

    1. ulrich meier

      Ich bin mir zwar noch nicht ganz sicher, was die syrische Armee in Bezug auf Ost-Aleppo zu tun gedenkt, aber im Moment schaut es so aus, als würde sie die Terroristen in Ost-Aleppo noch eine Weile einfach im eigenen Saft schmoren lassen wollen und stattdessen erstmal das Umland von Aleppo weiträumiger vom Terror befreien.

      1. Die sollen sich zu tode langweilen – das will die SAA.
        Im Augenblick ist in Ostaleppo ruhe, die Terroristen haben keine Perspektive und sitzen in der Falle. Wenn sie da lange genug sitzen bleiben, machen sie entweder Fehler und versuchen einen Durchbruch oder geben auf.
        Anschließend werden sie darum bitten, nach Idleb versetzt zu werden, damit sie endlich wieder rumballern können.
        Im Augenblick drängt nichts.

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