Syrische Armee bringt sich für Gegenangriff im Südwesten von Aleppo in Stellung

Am heutigen Montag berichtete die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA, dass die syrische Armee und ihre Partner im Südwesten von Aleppo den Hügel Rakhem westlich der Militärakademien unter Kontrolle gebracht haben.

Die iranische Fars News Agency berichtete weiterhin, dass Gefechte am nahegelegenen Hügel Mutah stattfinden und diese Vorwärtsbewegung der syrischen Armee und ihrer Partner der Beginn einer Offensive sei, um den Bezirk 1070 eingedrungenen Terroristen damit den Nachschubweg abzuschneiden.

Wenn dann der hohe Grund der Hügel Rakhim und Mutah unter Kontrolle der Armee ist, kann es mit einer größeren Offensive gegen die seit August von Terroristen unter Führung gehaltene stark befestigte Position Hikmet-Schule losgehen, die ihrerseits für die vollständige Kontrolle über den Bezirk 1070 unerlässlich ist. Hosein Mortada berichtete, dass die syrische Armee allerdings heute auch schon einige der von Terroristen unter Führung von Al Kaida in den letzten Tagen im Rahmen ihrer „großen epischen“ Terroroffensive eroberten Blöcke im Bezirk 1070 wieder unter Kontrolle gebracht hat.

Das Timing sieht danach aus, dass die syrische Armee und ihre Partner den Hauptteil ihrer Gegenoffensive zur Wiedererlangung der vollständigen Kontrolle über den Bezirk 1070 nach der US-Präsidentschaftswahl beginnen werden.

Den Terroristen im Raum Aleppo „gelang“ es ihrerseits SANA zufolge heute, durch den wahllosen Beschuss ziviler Wohgebiete mit Artiellerie in Aleppo vier Personen, darunter ein Kind, zu ermorden, und weitere zu verletzen. Unterstützung erhielten die von Al Kaida geführten Terroristen – und ihre Schirmherrin Hillary Clinton – derweil durch einen, wie das russische Verteidigungsministerium sofort klar zum Ausdruck gebracht hat, zusammengelogenen Bericht von der zionistisch-wahhabitischen Lügenschleuder „Human Rights Watch“ über einen angeblichen Angriff der Luftwaffe gegen eine Schule in der Provinz Idlib.

Nördlich der von ISIS-Terroristen beherrschten Stadt Al Bab östlich der Metropole Aleppo gelang es von der türkischen Armee unterstützten Takfiri-Terroristen unterdessen, fünf Dörfer von ISIS zu erobern und damit näher an Al Bab heranzurücken, auf die kurdisch geprägte SDF-Kräfte ebenfalls vorrücken.

Al Masdar News berichtete allerdings, dass ISIS-Terroristen gegen die türkischen Proxy-Terroristen ebenfalls mit einer Gegenoffensive erfolgreich einige Dörfer in der Gegend erobert haben, sodass vorerst abzuwarten bleibt, ob die türkischen Proxy-Terroristen da nun wirklich dauerhaft vorgerückt sind oder ob daraus ein hin und her mit ISIS-Terroristen wird.

28 Gedanken zu “Syrische Armee bringt sich für Gegenangriff im Südwesten von Aleppo in Stellung

  1. Die Rolle der „einzigen Supermacht“ und deren Zukunft war ja hier auch schon verschiedentlich ein Thema. Die aktuellen Vorgänge von der unipolaren aktuellen Welt hin zu einer multipolaren Welt wurde dann in einem verlinkten Beitrag leserfreundlich präsentiert. (http://analitik.de/2016/10/13/willkommen-in-der-multipolaren-welt/)

    Jetzt wird das Ganze auch andernorts sichtbar. Wie gut das der Wahlausgang der US-Präsidentenwahl gerade ansteht/offen ist, so kann man sich darauf beziehen um nicht zu offensichtlich der bisherigen Einseitigkeit überführt zu werden.

    RTDeutsch berichtet über ein neues Strategiepapier der SWP (Stiftung für Wirtschaft und Politik)
    https://deutsch.rt.com/inland/42793-deutscher-think-tank-usa-strategie-beziehungen/

    Die Atlantikbrücke-Postille „ZEIT“ hat einen Beitrag aus der gedruckten Ausgabe gestern online gestellt.
    Zitat: „Was dieser Wahlkampf über die seelische Krise Amerikas verrät, warum ein Land ohne Selbstbeherrschung die Welt nicht mehr ordnen kann und was der Abschied der USA als Weltmacht für die Europäer bedeutet“
    http://www.zeit.de/2016/46/us-wahl-hillary-clinton-donald-trump/komplettansicht

  2. Insgesamt wird sich in den nächsten Tagen und Wochen sehr viel mehr tun, als das übliche Gekläffe der westlichen Medien verlauten lässt.

    Die Russische Marine ist bestimmt nicht auf einem Betriebsausflug.

    Was dann die Übungen mit Ägyptischen Einheiten sollte, wird sich sicherlich auch bald erschließen.

    Es ist zu hoffen, dass der islamistische Terror in Syrien bald ein Ende finden wird.

    1. Die Marine vor der Küste Syriens wird doch nicht in den aktuellen Kampf gegen die Rebellen eingreifen. Es wird ja nicht in der Küstenregion gekämpft. Doch sollte irgend ein Staatenlenker auf die Idee kommen, mit eigenen Truppen gegen die SAA zu kämpfen, hätten seine Generäle wichtige Argumente, warum dies eine sehr schlechte Idee ist.
      Der Verband hat ohne Frage Luftverteidigungskapzitäten, welche als zusätzlichen Schutz für die russische Stützpunkte wirken. Der Preis wird damit für unterschiedliche Szenarien deutlich erhöht. Egal, ob diese Planspiele für Länder wie Frankreich, GB oder Israel, die Türkei oder SA durchgeführt werden. Die USA wäre dann zwar trotzdem in der Lage, mit allen Kampfflugzeugen gleichzeitig anzugreifen und den Abwehrschirm aus S-300 und S-400 zu überwinden. Doch damit starten sie den WK III.

      1. Mit Verlaub….“die VSA greifen mit allen Kampfflugzeuge gleichzeitig an“, wo haben sie den diesen Schmarren her?
        Offensichtlich sind sie sich über den Zustand der Air Force und der Navy Luftwaffe nicht im klaren….der RF Kampfverband der vor der Küste liegt einschließlich die äußerst starke Luftabwehr der Stützpunkte würde einen Totalausfall der LW der VS Air Force und auch der Navy bedeuten die sich an solch einem Angriff beteiligen würden.
        Desweiteren sind die Amis gar nicht mehr logistisch in der Lage solche Angriffe vorzunehmen.
        Alle anderen genannten Staaten werden einen Teufel tun sich mit den Russen anzulegen. Die Antwort würde vernichtend sein. Die Israelis denken nicht im Traum daran mit der Nummer 1 im Nahen Osten einen Krieg zu beginnen. Dort herrscht bestes Einvernehmen mit den Russen.
        Sie sollten sich nicht von den Showeinlagen und den Großmauläußerungen bestimmter Ami Generäle oder Politiker veräppeln lassen. Das Pentagon weiß sehr genau wen es vor sich hat und hat bis jetzt alles unterlassen auch nur den Hauch einer militärischen Konfrontation mit den Russen vor denen man riesigen Respekt hat, zu beginnen.

      2. Nicht ganz, denn der Schiffsverband hat nicht nur einen Luftabwehrschirm von bis zu 300Km im Radius, sondern auch dutzende Antischiffsraketen und Cruise Missiles mit Reichweiten von 200-1.500 Km.
        Somit wird die Luftabwehrkapazität vor der Küste Syrien und über Westsyrien nochmal verdoppelt und alle Ziele in ganz Syrien sind voll in Reichweite der Cruise Missiles.
        Die aber wenn dann nur Punktuell eingedetzt werden, bei Stückpreisen von rd. 100-250k.
        Dafür stehen jetzt mit der Kusnezov und den Stützpunkten in Syrien rd. 60 Bomber, Jagdbomber und Jäger, sowie rd. 20 Kampfhubschrauber bereit.
        Und wenn punktuell mehr Bums nötig ist, ein Dutzend Iskander und Tos1/2 stehen auch schon bereit.

      3. Walter Finger

        Unserer Einschätzung nach hat der Reisende recht. Die USA wären vermutlich schon in der Lage, einige Batterien S300/S400 sowie die Luftabwehr des russischen Trägervandes zu überwinden, nur der Preis dafür wäre hoch, selbst wenn man da noch keine denkbaren russischen/syrischen und iranischen Konterangriffe einkalkuliert. Und das ist auch genau das, was Hillary Clinton öffentlich und ihren Sponsoren mehrfach versprochen hat, was sie tun will, dabei darauf bauend, dass es keine russischen Konterangriffe gibt.

        Gäbe es russische Konterangriffe, dann würde das Szenario rasant in Richtung eines nuklearen WWIII gehen, wenn die USA ihre Dominanz behalten wollen, da sind sich die Militärs Russlands und der USA ausnahmsweise mal einig.

        PS: Mäßige mal deinen arroganten Tonfall hier.

  3. Es sieht so aus, dass Meldungen von SAA Erfolgen sind schwer übertrieben. Islamisten haben in ihren letzten Ofensive nicht nur Bezirk Dahyiat al Assad sonder auch Minyan vollständig erobert. Von da werden sie sich Islamisten nicht so leicht vertreiben lassen, weil sie genug Zeit hatten ihre Positionen zu befestigen.
    24 Resistance Axis ‏@Syria_Hezb_Iran 18 Std.Vor 18 Stunden
    West #Aleppo Update:
    – #SAA & Allies Advance in 1070 AC
    – #Minyan Enemy
    – al-Assad Suburb Enemy
    Ich bin immer noch die Meinung, dass statt sich in Strassekämpe einzulassen, sollte SAA versuchen an anderen Fronten geschwächte Islamisten zu überrennen. Mit Kuznjezow welche heute ankommen sollte, könnte möglich sein Nord Hama und Idlib zu überwachen und jede Truppe verlegung zu zestören. Ein starke aber sehr kurze Angriff auf Morek und paar Stunde später versuch wagen bei Sirmanya ganz in Westen werde islamisten zwingen auf einen Road Movie über halbe Syrien.
    Auch ein Angriff auf Hreytan oder Mansoura hätte Islamisten in schwirige Lage gebracht. Ihre Bewegungs Möglichkeiten wären beschränkt. Alles werde besser als 6-9 Monatige Kampf um jede Haus mit 10 000 Toten Soldaten.
    Ich weiss, dass Russen und Syrer viel besser planen können, aber ich habe auch eine Meinung und hätte gerne darüber diskutieren.

    1. zgvaca

      So wie es ausschaut, machen die syrische Armee und Hisbollah gerade bei der Befreiung vom Bezirk 1070 rapide Fortschritte. Der Nachschub der Terroristen nach 1070 ist schon abgeschnitten.

      Und im Bezirk 1070 gibt es zur Stunden offenbar auch große Fortschritte:

      Und dabei soll der Hauptvorstoß ja eigentlich erst noch beginnen.

      1. Liebe Parteibuch
        Islamisten haben fluchtartig Komplex 1070 verlassen und sogar 2 Panzer hinterlassen. Jetzt schauen wir, wie weiter geht. Hikma Schule ist nächste logische destination.
        PS. Zu erwähnen ist, dass in Angriffen in Süd Aleppo erste mal kämpfen Hissbolah und Tiger zusammen.

    2. zgvaca
      „Islamisten haben in ihren letzten Ofensive nicht nur Bezirk Dahyiat al Assad sonder auch Minyan vollständig erobert. Von da werden sie sich Islamisten nicht so leicht vertreiben lassen, weil sie genug Zeit hatten ihre Positionen zu befestigen.“

      So wie es aussieht, ist die Verteidigung der Islamisten bei 1070 zusammen gebrochen, da die SAA alle Anhöhen im Besitz hat. Damit kann man südlich von der Autobahn vorrücken und es steht die Frage, ob die Islamisten die richtigen Positionen befestigt haben.

    3. Das die SAA zwischen den bewohnten Stadtvierteln und dem Gegner eine etwas breitere Kampfzone hat mit einer taktischen Tiefe ist aus meiner Sicht gut. Personen, welche hier eindringen können mit allen Waffen bekämpft werden, da es sich nicht um Zivilisten handelt. Damit auch vor der nächsten Angriffswelle dieser Puffer wieder besteht muss er aber immer wieder frei geräumt werden.

      Es hört sich immer gut an, den Feind bekämpfen zu können ohne die eigene Soldaten in Gefahr zu bringen. Doch Luftschläge tief im Hinterland müssen sehr gut im Vorfeld aufgeklärt werden. Jede Hochzeitsgesellschaft, welche getroffen wird, schafft neue Feinde. Wer weiß, dass er keine Luftüberlegenheit hat, lernt sich zu tarnen.

      Zudem gibt es militärisch nichts schöneres, als zu wissen, wo der Feind die eigene befestigte Anlagen überrennen will. Der Feind muss dann „seinen Schützengraben verlassen“ und „ins freie Feld gehen“. Hier kann am einfachsten dem Feind ein hoher Blutzoll abverlangt werden. Im Umkehrschluss bedeutet es, das man selbst möglichst lange unberechenbar bleiben sollte. Am besten man Zufallselemente in die Planung mit einbaut: Man würfelt einfach aus, wo man den Hauptangriff und wo den Scheinangriff duchführt. Nur falls beide Optionen realistisch sind wird sich der Gegner aufteilen und kann nicht seine Abwehr auf die entscheidende Front konzentrieren.

    4. @zgvaca

      Ich habe die letzten Tage auch des öftern gezweifelt und mich gefragt was das soll. Mittlerweile (auch dank deinen weiteren Meldungen) bin ich mir ziemlich sicher, dass es dazu diente Kämpfer und Zivilbevölkerung zu trennen. So schnell schaffen es auch die „moderaten Rebellen“ nicht Zivilbevölkerung in neu eroberte Gebiete zu schaffen. Somit bleibt das Dilemma von zivilen Opfern bei den Frontkämpfen weitgehend aus. Ein àhnliches Vorgehen wurde Im Norden von Aleppo beim Al-Kindi-Hospital, dem Flüchtlingslager und Umgebung ebenfalls angewandt. Das Gebiet wechselte mehrmals zwischen Regierung und Rebellen bis es endgültig von der Regierung kontrolliert wurde.

      Das Ganze hat etwas von einem Zangenangriff, wenn auch nur die eine Seite der Zange bewegt wird.
      https://de.wikipedia.org/wiki/Zangenangriff

  4. Ja die Tiger Forces muss sehr defektiv sein, weil nach AMN war der Spuk in 1070 nach gut 2 Stunden Kampf entschieden. Schon komisch die anderen SAA Einheiten rennen Wochenlang dagegen an ohne große Fortschritte zu machen.
    Oder haben die Terroristen so viel Angst von den Eliten der Tiger, das sie von alleine weglaufen.

  5. Liebe Lutz
    Aus erfahrung kann ich sagen, dass 2-3 Tage langt um Linie zu befestigen. Man grabt paar neue Graben, legt paar Landminen an und positioniert Snaiper und in diese Fall TOWs. Noch dazu baut man Wànde für Logistische Nachschub. Da liegt stärke von Islamisten. Egal welche Position sie verlieren automatisch gehen sie in Kontraofensive. Oft schafft es SAA nicht befreite Positionen zu halten. Immer kommt ein gegenangriff.
    Aber, ich bin Deine Meinung. SAA soll Bezirk Dahyjat al Assad und Minyan in ruhe lassen und Richtung Autobahn vorstossen. Bezirk Rashdeen 4 war lange umkäpft und Islamisten haben sich dort fest eingegraben, aber es ist einzige Frage ob sie genug Manschaft haben um alle Positionen zu halten.
    Letzte 5 jahre des Krieges haben Islamisten SAA durch Syrien gefahren. Jetzt mit russische Luftübermacht sollte SAA Islamiste zwingen ofter Truppe zu verlegen.

    1. zgvaca

      In letzter Zeit war die SAA wohl immer bemüht gerade Frontlinie zu halten. Z.B. nördlich von Castello Road – was ich auch gut finde.
      Südlich von 1070 sind relativ viele Anhöhen, wo die SAA bzw. Hizbolla bewiesen hat, das man diese gut halten kann. Ich befürchte, das die SAA deshalb nicht mehr sehr weit voran schreitet, auch wenn es schon Berichte gibt, das man in den südlich der Autobahn gelegenen Wohngebieten weiter voran schreitet, aber mit den Wohngebieten hat sich die SAA bisher wenig gute Erfahrungen gemacht.
      Möglich das man erst Khan Tuman von Süden her nimmt, da hat ja Hizbolla schon Erfahrungen. Und dann von wieder eine Linie nach Nordost zieht, nur muss man die auch halten können.
      Auch wissen wir beide, das die SAA gern mal springt von einer Front zur Nächsten: Thema Al Bab.

      Übrigens dürfte interessant werden, wohin die Raketen vom Mittelmeer hin fliegen, ich glaube nicht auf Ostaleppo. Ich tippe eher auf Raqqa – ist einfach Werbewirksamer….

  6. Vielleicht geht ja der kleinere Vorstoß direkt in den großen Vorstoß über.

    Und mit Schließung der Wahllokale wieder Luftwaffe in Aleppo?

  7. Der russische Marineverband ist jetzt offenbar vor der syrischen Küste. Ich hatte die ganze Zeit über die Nikolay Chiker, also den Hochseeschlepper, als Marker genommen, der wohl am Schwanz des Verbandes mit knapp 10kn fuhr. Bei der Durchfahrt von Gibraltar war er einen knappen Tag später als der Hauptverband.

    Ab 2. November hatte der aber seine IMO-Positionsmeldungen eingestellt südlich der Südostspitze von Kreta: https://www.vesselfinder.com/?imo=8613334

    Heute hab ich ihn wiedergefunden🙂 westlich von Incirlic:
    https://twitter.com/pfc_joker?lang=de

  8. „According to an Al-Masdar field correspondent, the Syrian Armed Forces inside Minyan have managed to seize almost 90 percent of this suburb, leaving only a small portion left to capture from Jaysh Al-Fateh.“

    Da muss man manchmal eine Portion Optimismus abziehen; wenn es denn stimmt, ist eine gößere Aktion im Gange, und die „Rebellen“ haben erhebliche Mühe, eine feste Rückzugsposition zu finden.

    Da sehr viele Regierungstruppen da sein sollen, kann es doch ruhig noch ein Stück gehen.

  9. Wenn sich das bewahrheitet dann stimmen die Vermutungen womöglich das die AdW mit dem Großangriff tatsächlich bis zur Wahl im Lande des Scheins abgewartet haben.

    Bezirk 1070 ist gesichert und die Offensive geht weiter Richtung westen.

    Vermutet wird das die Stoßrichtung Khan Touman ist.
    D.h. Aleppo’s verwundbare Westflanke bekommt einen gewaltigen Puffer, ebenso das Industriegebiet im Osten Aleppos durch die bevorstehende Al Bab Offensive

    Toi toi toi Jungs & Mädels!

  10. Das Zeit des Zweifeln usw. dürfte ein Ende haben….RF plant innerhalb der nächsten 24 Std. mehrere Tage Angriffe gegen die IS außerhalb Aleppos zu fliegen..d.h. es werden sämtliche Zufahrtsstraßen und alle verfügbare und aufgeklärte Militärtechnik, sowie lebendes Inventar der IS zerstört und eliminiert werden.. der Anfang vom endgültigen Ende der Aleppo Besetzung durch IS naht…

    1. Sehr interessant ist allerdings die Vorankündigung des Angriffs. Da steckt politisches Kalkül drin, denn der Überraschungseffekt ist ja weg.
      24 Stunden zuvor solch einen Vernichtungsschlag anzukündigen, kann auch heißen, eine Fluchtbewegung der Terroristen auszulösen und damit Angriffsbewegungen nach Aleppo aufzulösen.
      Das wiederum könnte Menschenleben auf beiden Seiten retten und über die „psychologische Geste“ einen schon einige Zeit erwarteten massiven Angriff der SAA im Raum Aleppo erleichern.
      Es ist sicher nicht zu vermessen, anzunehmen, dass sowohl Zeitpunkt als auch Lokation der russischen Luftangriffe überraschend sein werden.

      Beste Grüße an alle, ped43z

  11. @einparteienbuch
    Auch wenn mir das als Arroganz ausgelegt wird, muss ich darauf eingehen, dass diese Aussagen betreffs der sog. Luftüberlegenheit und die Verdeitingung die vermutlich überwunden wird eben nicht gegeben ist.
    Die Luftabwehr der Russen ist nicht nur die modernste weltweit sondern setzt bereits ein wenn die Ami Flieger noch sehr weit weg sind. Desweiteren ist diese dicht gestaffelt. Es ist doch Nonsens davon auszugehen, daß die professionelle Führung der russischen KampfHandlungen der LuW Waffen auf solche Denkweisen der Amis nicht vorbereite ist. Die Verluste der Amis im ersten Halbjahr 2016 macht ca. 20 Flugzeuge und 12 Piloten aus.. Man muss davon ausgehen das die technische Ausrüstung sowie die Wartungsqualität der amerikanischen Einrichtungen sehr mangelhaft ist. Wie lange kann sich eine Luftwaffe in Friedenszeiten solch Verluste erlauben und das ohne große Gegenwaffeneinwirkungen. Die VS Navy ist bereits gezwungen ihren Reperatur und Ersatzteilbedarf aus abgerüsteten Maschinen sicherzustellen.
    Angriffsvorbereitungen und Führung solch umfangreicher Angriffshandlungen ist die LW überhaupt nicht fähig.
    Wobei das eine hypothetische Diskussion ist. Aber die zur Verfügung stehenden und irgendwelche Ami Statistiken sind absolut unrealistisch.
    Bevor man überhaupt kommt sowas durchzuziehen sind die Russen über alle Details informiert .
    Im übrigen sind die Ankündigungen und Vorbereitungen umfangreicher Waffenwirkungen bereits angelaufen. Aber nicht die Amis die daraus eine Show machen würden wenn sie könnten, sondern die Russen werden zuschlagen wie angekündigt.
    Der Hegemon ist nicht der von 1992 sondern ein abgehalfteter von 2016.

    1. Walter Finger

      Ich glaube, unsere Meinungen unterscheiden sich, was die praktische Bedeutung angeht, nur geringfügig.

      Unseren Quellen zufolge sieht die Lage tatsächlich wie folgt aus: die russischen S300/S400, die gerade in Syrien sind, sind die besten Luftabwehrsysteme der Welt, aber es sind bislang nicht viele davon in Syrien. Trotzdem sind sie „Gamechanger.“

      Die USA könnten durchaus die russische Luftabwehr durch Überlastung sehr wohl überwinden, eben weil die Präsenz der russischen Luftabwehr in Syrien eher dünn ist. Nur würden die USA damit den Krieg gegen Syrien nicht gewinnen. Russland und Partner könnten ja dann, nach dem die USA Syrien überfallen haben, auch an Masse nachlegen und gleichzeitig gegen die Angriffskapazitäten der USA vorgehen. Und genau an dem Punkt wären die USA weitgehend hilflos, weshalb sie den Krieg verlieren würden, einen viel größeren Krieg zudem, als sie ihn sich gewünscht haben. Aber das ist es, worauf es für sie ankäme, weshalb sich so eine „Operation“ für die USA verbietet. Unseren Informationen zufolge wird diese Ansicht sowohl von russischen als auch von US-amerikanischen Militärs geteilt.

      Die russische Verteidgungsindustrie hat mit dieser mutmaßlich erfolgreichen Verhinderung von mehr Krieg in Syrien übrigens nebenbei demonstriert, dass sie die USA mit sehr geringen Stückzahlen ihrer Luftverteidigungswaffensysteme von Angriffskrieg abhalten kann, was zukünftigen Verkaufsgesprächen für russische Luftabwehrtechnik im Export sicher sehr dienlich wäre.

      PS: Das war von dir nun übrigens meiner Meinung nach auch schon im Tonfall netter. Danke dafür. Ich meine, so kann man hier diskutieren, auch wenn man anderer Meinung ist.

  12. Oi. Die haben wohl größeres vor, oder aber spielen ein wenig Katz & Maus🙂
    Die Tigerforces sollen also wohl die Anadanebene leerräumen:

    https://www.almasdarnews.com/article/syrian-army-unleash-hell-northern-aleppo-report/

    Ich bin dermaßen froh das dieses absurde Gemetzel Richtung Sieg der AdW kippt!
    Die Taschen bei Damaskus werden leer geräumt, Arak kommt wieder in greifbare Nähe und das alles gleichzeitig zusammen mit Aleppo. Ich bin wirklich beeindruckt.

    Da die Amiwahl bald gelaufen sein wird, dürften die Samthandschuhe langsam ausgedient haben und es geht nun Schlag auf Schlag weiter.

    Die Einschätzung des Parteibuch’s das das Ausräumen von Ostaleppo noch dauern kann verstehe ich mittlerweile besser.
    Es ist einleuchtend das ein Aleppo mit massivem Puffer drum herum dafür sorgt das die Deppen in Ostaleppo keinen anderen Ausweg mehr sehen als die Kapitulation.

    Sollten die Verrückten trozdem weiterhin massiv mit Mörsern & Co Westaleppo beschießen bleibt der SAA&Partner allerdings wenig anderes übrig als auf den Druck des Volkes zu hören und die Tasche zu räumen damit endlich Ruhe herrscht, auch wenn das einen furchtbaren Blutzoll bedeuten sollte.

    Die Strategen werden ihre Truppen nicht verheizen, denn mit Aleppo ist der Krieg noch nicht vorbei.
    Ist die Stadt wieder sicher gehts nach Idlib, Raqqa und Deir Ezzor, es bleibt noch viel zu tun.

    Bis zur Vereidigung des nächsten Amipräsidenten wird noch eine Menge passieren

Die Kommentarfunktion ist geschlossen.