Leserrätsel

Da im Moment die halbe Welt auf das Ergebnis der US-Präsidentschaftswahlen zu warten scheint und sich ansonsten wenig tut, möchte das Parteibuch seinen Lesern eine Möglichkeit bieten, sich mit einem Leserrätsel die Zeit zu vertreiben.

Opensecrets hat die aus den offiziellen Daten der US-Wahlkommission gewonnene Liste der größten Spender von Hillary Clinton zuletzt am 28.10.2016 aktualisiert. Demnach sieht sie nun wie folgt aus:

Contributor Total
Paloma Partners $20,116,500
Renaissance Technologies $14,034,550
Pritzker Group $12,626,207
Soros Fund Management $10,553,418
Saban Capital Group $10,050,438
Newsweb Corp $10,016,643
Slim-Fast Foods $6,005,400
Lone Pine Capital $5,015,000
Asana $5,005,332
DE Shaw Research $4,057,858
Herb & Marion Sandler/Sandler Foundation $4,002,700
Laurel Foundation $3,422,863
Bls Investments $2,530,400
Carpenters & Joiners Union $2,505,461
Pritzker Family Foundation $2,505,400
Bohemian Foundation $2,505,400
Depot Landmark LLC $2,205,400
Barbara Lee Family Foundation $2,105,004
DreamWorks SKG $2,027,685
Mostyn Law Firm $2,024,800

Und nun das Leserrätsel: liebe Leser, finden Sie unter den Top-Wahlkampfspendern denjenigen Menschen, der der größte nicht-jüdische Wahlkampfspender von Hillary Clinton ist.

Für alle Leser, die noch mehr Lust auf Zeitvertreib mit Leserrätseln haben: machen Sie das gleiche mit der Liste der größten Spender von Donald Trump und der Liste der größten Spender im US-Wahlzyklus 2016 insgesamt.

Begründete Lösungsvorschläge bitte über die Kommentarfunktion einreichen.

PS: Außerdem möchte das Parteibuch noch darauf aufmerksam machen, dass es in Phoenix bei einer Verantsaltung von Donald Trump zu einem schlimmen anti-semitischen Ausfall gekommen ist. Ein Mann, der ein Hillary-for-Prison-Shirt trug, soll da in den Zuschauerreihen wiederholt Jew-S-A anstatt U-S-A gerufen haben.

Es ist schon erstaunlich, auf was für abwegige Ideen Antisemiten kommen.

45 Gedanken zu “Leserrätsel

  1. Mein Tipp.
    Renaissance Technologies
    Meine Begründung. Er hat beiden Kandidaten als einziger Spender fast in gleicher Höhe gespendet. Ansonsten haben beide unterschiedliche Spender.

    1. Karsten

      „Renaissance Technologies“ ist kein Mensch, sondern ein Firmenname. Gesucht ist hier im Rätsel aber ein Mensch.

      Die spendenfreudigen Personen in der Firma scheinen James Harris Simons und Robert Mercer zu sein. Wie aus der allgemeinen Spendenliste von Open Secrets hervorgeht, hat James Harris Simons im Wahlzyklus 2016 100% seiner Spenden an Demokraten gegeben, während Robert Mercer 100% seiner Spenden an Republikaner gegeben hat.

      In der Wikipedia steht über James Harris Simons: „James Harris Simons was born to a Jewish family…“

  2. Ich vermute mal, darunter ist keiner, um den zu finden, wird man wohl, bei den Kleinspendern suchen müssen.

    1. santa

      Bingo! Newsweb-Medienunternehmer Fred Eychaner wird zwar manchmal fälschlicherweise für jüdisch gehalten, ist er aber nicht, und Clinton und den Demokraten dürfte er in erster Linie durch sein Engagement für die Rechte von Schwulen und Lesben verbunden sein. Gleiches gilt auch für Pat und Jon Stryker von Bohemian Foundation und Depot Landmark LLC im unteren Teil der Liste.

      1. santa

        Ich habe als Preis nur ein besseres Verständnis dazu anzubieten, auf welche Koalition von Personen sich HRCs Präsidentschaftskandidatur stützt.

        Wenn ich das richtig sehe, dann sind das in den Top 20 von HRC 16 mal Geld aus den jüdischen Gemeinden, darunter die Top 5 ihrer Spender, Wall Street & Hollywood, dreimal Geld aus der Schwulen- und Lesbenszene und einmal Geld von einer Gewerkschaft. Das sind die Milliardäre, denen HRC nun Gefallen schuldet, und das sind ganz überwiegend Juden, deren wichtigstes Anliegen Israel sein dürfte.

        Trumps Top-Spenderliste wirkt dagegen geradezu wie die eines armen Schluckers. Bis auf Renaissance Technologies, Geoffrey Palmer und Bernard Marcus machen die üblichen Großspender einen Bogen um ihn. Gerade mal vier Spender haben ihm eine Million oder mehr gegeben.

        Rufe wie „Jew-S-A“ könnten Vorboten einer kommenden, sehr bösartigen Auseinandersetzung einfacher Leute mit der „jüdischen Herrschaft über die USA“ sein. Seit Jahrzehnten haben die USA in allen möglichen Ländern der Welt blutige Regime Changes, oder bunte Revolutionen, wie sie es nennen, durchgeführt, doch möglicherweise sind nun demnächst die USA damit dran. Dass die etwa 2% der Bevölkerung ausmachende jüdische Minderheit das politische System der USA dominiert, ist ein Punkt, der, wenn die Bevölkerung der USA ihn begriffen hat, zu großen Spannungen führen kann.

  3. Carpenters & Joiners Union , von Peter J. McGuire

    Born in New York City into a poor Irish Catholic family

  4. http://der-semit.de/das-american-jewish-committee-ajc-mischt-sich-in-innerdeutsche-angelegenheiten-ein/

    http://www.jungewelt.de/2016/11-07/043.php
    .
    “Antisemitismus” ist eine faschistische politische Strömung die sich nicht nur gegen die jüdische Bevölkerung eines Staates richtet sondern auch gegen die arabische Bevölkerung.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Semitische_Sprachen

    Juristisch “spitzfindig” könnte man sagen ein Zionist ist eine Antisemit.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Antizionismus#J.C3.BCdischer_Antizionismus

    1. Karsten

      Nein. Antisemitismus ist Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden, so steht es im Duden, auch wenn der Wortherkunft entsprechend eigentlich Semiten gemeint sein müssten, was nicht das gleiche ist wie Juden.

      Zionismus braucht Antisemitismus als Daseinsberechtigung, und um stark zu sein, braucht Zionismus viel echten, geschürten oder erfundenen Antisemitismus. Das dürfte eben auch ein Grund dafür sein, warum Zionisten systematisch Antisemitismus schüren, etwa in dem sie so tun, als gäbe es keinen Unterschied zwischen Judentum und Zionismus, als sei das zionistische Regime „der Staat der Juden“ und als seien alle Juden verantwortlich für die pausenlosen israelischen Verbrechen.

      Zionismus und Antisemitismus sind Geschwister aus dem gleichen gifigen Brunnen: Rassenhass. Und das war schon immer so, seitdem es Zionismus gibt, siehe dazu etwa Felix Goldmann, 1913:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2013/10/04/der-zionismus-seine-theorien-aussichten-und-wirkungen/

      1. „Nein. Antisemitismus ist Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden, so steht es im Duden, auch wenn der Wortherkunft entsprechend eigentlich Semiten gemeint sein müssten, was nicht das gleiche ist wie Juden.“

        .

        Der Duden mag nicht immer recht haben. Sprachlich und von der geschichtlichen „Abstammung“ sind Juden und Araber also auch die Palästinenser das gleiche „Gemisch“ wie Deutsche und Franzosen. Alle sind nur Menschen mit unterschiedlichen Sprachfamilien oder der gleichen. Alle wurden in ihrer Geschichte vom Kapital gegeneinander aufeinandergehetzt. Das Kapital besteht nicht nur aus „Juden“ wie Du es hier heute so schön vorgeführt hast als Du mich ganz oben „vorgeführt“ hast.
        Antisemitismus ist nur eine form der kapitalistischen Herrschaft. Egal gegen wen sich das gerade richtet.

      2. Karsten

        Was ein Wort bedeutet, ist eine Frage der Definition. Und da ist es eben so, dass das Wort Antisemitismus in der deutschen Sprache als Abneigung oder Feindschaft gegen Juden definiert ist, eben wie der Duden die Definition korrekt wiedergibt. Die Bedeutung des Wortes Antisemitismus umzudefinieren, löst auch das Problem nicht, dass es Abneigung oder Feindschaft gibt. Wenn es dir lieber ist, dann benutze doch das Wort Judenfeindschaft anstatt Antisemitismus, dann weiß jeder, was gemeint ist.

        Dass Menschen rassistisch, sektiererisch oder sonstwie in Gruppen gegeneinander aufgehetzt wurden, gab es nicht erst, seitdem es das Kapital gibt. Das Phänomen der menschlichen Gruppengewalt ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Aber natürlich haben Kapitalisten ein Interesse daran, dass die Habenichtse sich nicht einigen, weil sie solange mit dem Prinzip „Teile und herrsche“ herrschen können.

        Das Kapital besteht natürlich nicht nur aus Juden, allerdings ist es auch richtig, und das wird anhand der Liste von Clintons Großspendern deutlich, dass in den USA – dem Staat mit dem mit Abstand größten Militärbudget der Welt, der jedenfalls bis vor kurzem einzigen verbliebenen Supermacht, bemerkenswert viele Kapitalisten zur kleinen jüdischen Bevölkerungsminderheit gehören. Und, das war mein Kommentar dazu, eine ungleiche oder disproportionale Machtverteilung zwischen religiösen Gruppen bringt häufig starke Spannungen hervor, die bis in einen Bürgerkrieg oder eine blutige „Revolution“ führen können.

      3. Definition des Begriffes „Logik“ in der deutschen Sprache:

        Duden Suche: Logik

        „1. Lehre, Wissenschaft von der Struktur, den Formen und Gesetzen des Denkens; Lehre vom folgerichtigen Denken, vom Schließen aufgrund gegebener Aussagen; Denklehre 2. a) Folgerichtigkeit des Denkens b) in einer Entwicklung, in einem Sachzusammenhang, in einer Konstruktion o. Ä. liegende [zwangsläufige] Folgerichtigkeit.“

        Folgerichtigkeit des Denkens: Ohne Wolken kein Regen. Ohne Semitismus kein Antisemitismus.

        Duden Suche: Semitismus

        „Leider haben wir zu Ihrer Suche nach ‚Semitismus‘ keine Treffer gefunden.“

        Duden Suche: Willkür

        „Die allgemein geltenden Maßstäbe, Gesetze, die Rechte, Interessen anderer missachtendes, an den eigenen Interessen ausgerichtetes und die eigene Macht nutzendes Handeln, Verhalten.“

        Fazit: Geltende Definition besagten Begriffes in der deutschen Sprache „allgemein geltenden Maßstäbe, Gesetze“ der Logik „missachtendes, an den eigenen Interessen ausgerichtetes und die eigene Macht nutzendes Handeln, Verhalten“. Eben dies gilt Wurzel von Abneigung oder Feindschaft gegenüber den Juden.

      1. Selbstverständlich… überall werden zio-kritische Juden von Zionisten (sind manchmal ironischerweise selbst keine Juden) als Antisemiten diffamiert. Du kannst lachen oder weinen, aber es ist in unserer freien Welt usus…

  5. Peter Heisenko (anderwelt-online.de) sieht die widersprüchliche Handlungsweise von Herrn Comey als Indikator für dessen Einschätzung des wahrscheinlichen Wahlausgangs im Juli und derzeit. Wie beurteilt das Parteibuchs die Wiederaufnahme der Ermittlungen gegen Clinton? Es steht viel im Raum.

    1. z

      Gerade eben hat Comey in einen neuen Brief an den US-Kongress erklärt, dass in den nun nachträglich aufgetauchten E-Mails nichts drin zu sein scheint, was doch noch eine Anklage von Clinton rechtfertigen würde.

      http://www.chicagotribune.com/news/nationworld/politics/ct-fbi-james-comey-hillary-clinton-emails-20161106-story.html

      Wenn das stimmt, war die Geschichte mit den bei Weiner gefundenen E-Mails von Abedin nichts als heiße Luft. Sollte Comey hier jedoch gelogen haben, dann dürfte es in den USA jedoch bald einen Skandal größer als Watergate geben.

      1. Es ist das geschehen was ich befürchtet habe.
        Diese Wiederaufnahme der Ermittlungen geschah nur um sie rechtzeitig wieder einzustellen (Mit erzählt keiner dass man tausende Mails in wenigen Tagen durchforstet hat wo doch sonst Untersuchungen Wochen, Monate oder gar Jahre dauern) um Clinton im Endspurt noch reinzuwaschen (ob es Druck auf den FBI Chef gab sei dahingestellt).
        Ich halte die US Wahlen seit jeher für eine abgekartet Sache in diesem Zweiparteiensystem.
        Zwei befreundete Millionärsklubs des Geldadels haben sich frei nach Machiavelli eine perfekte Scheindemokratie zugelegt (zwei Pferde braucht es schon für ein Rennen. Wenn sie aus gleichen Stall sind dann ist der Stall immer der Sieger) denn diese beiden Parteien, die in unserem Sinne gar keine Parteien sind sondern Trägerorganisationen zur Kürung von Präsidenten, Senatoren und Abgeordneten aus den Reihen der Geldfürsten, sind sich im Grunde immer zu weit über 90% einig gewesen.
        Das hat sich mit der Wahl Obamas und dem Erscheinen der Tea Party etwas geändert und erstmals seit dem Bürgerkrieg geht ein erkennbarer Riß durch die bis dahin nach Drehbuch und Scheindebatten (im Wechsel: Steuern hoch – Steuern runter, Bomben ja – Bomben nein u.s.w.) veralberte Bevölkerung.
        Nun erscheint Trump auf der Bühne und nun stellt sich die Frage ob er echt ist oder ob er auch zum Drehbuch gehört und eine im Volk nicht beliebte Kandidatin als die bessere Alternative erscheinen zu lassen oder ob er tatsächlich die Republikaner (die Brüder aus dem befreundeten Klub der Millionärsdemokraten) zerlegen will um endlich ein tatsächlich demokratisches Wahlsystem, das auch anderen Parteien/Kandidaten eine faire Chance gibt zu ermöglichen (Umfragen besagen das die meisten US Bürger sich eine dritte Kraft wünschen).
        Wir werden berets wenige Tage nach der Wahl von Clinton (ich gehe davon aus das sie gewinnt weil das System will das sie gewinnt) sehen ob Trump nicht, so wie offensichtlich Sanders, ein Scheinkandidat nach Hollywood Drehbuch (wer Hollywood ist muß nicht erklärt werden) ist der dann sagt dass gewählt gewählt ist und das man nun die Siegerin anerkennen müsse oder ob er tatsächlich das System angeht.
        Interessant wird vor allem werden wie seine Anhänger sich verhalten und ob sie Clinton hinnehmen werden.
        Ich bin gespannt on es in absehbarer Zeit ernsthafte Bestrebungen einiger Bundestaaten geben wird sich von Washington abzukoppeln oder ob dass Drehbuch derer (die sind schlau – das muß man anerkennen) die gemeint sind dazu diente den Druck aus den Kesseln zu nehmen und die ganze Welt über 1 Jahr per CNN und Co. zu veralbern um eine Zweiparteiendiktatur weiter als Demokratie zu verkaufen.
        Fazit:
        Ich persönlich liebe die USA so sehr das ich gern 2 oder 3 davon hätte.
        Wir werden sehen.

        P.S. Zu Syrien/Aleppo nur soviel:
        Ich hoffe das es diese angekündigte Offensive tatsächlich gibt und das sie vor allem Erfolg hat.

    2. Es ist doch klar, dass Comey unter massivem politischen Druck seitens der Demokraten steht. Es ist aber auch klar, dass er unter massivem Druck der eigenen Leute steht, die die Informationen über Clintons Korruption haben und sie Wikileaks zuspielen könnten – und dann gerät die Situation ganz außer Kontrolle.
      Man überlege auch: Comey hat sich weit aus dem Fenster gehängt mit der Wiederaufnahme. Wenn sich hinterher herausstellt, dass es dafür gar keinen stichhaltigen Grund gab, wäre er blo´ßgestellt als der, der den Demokraten den Wahlkampf vermasselt hat. Und damit wäre er am Ende – unabhängig davon, wer die Wahl gewinnt. Denn auch ein Präsident Trump kann illoyale Leute nicht brauchen. Man kann also getrost davon ausgehen, das Comey genug Material gegen Clinton hat, und nicht nur ein paar Kleinigkeiten.

      Interessant in diesem Zusammenhang auch folgende Artikel:
      https://einarschlereth.blogspot.co.at/2016/11/neuer-paukenschlag-new-york-polizei.html
      https://einarschlereth.blogspot.co.at/2016/11/der-stille-staatsstreich-in-den-usa.html

      Nun kann man bei solchen Artikeln nie genau wissen, wer da vielleicht gezielt Informationen oder Missinformationen streut. Was man aber herauslesen kann:
      Die Verwaltung, die Polizei, die Gehimdienste haben die Korruption satt und wollen keine Präsidentin Clinton, bei der das System der Korruption gerade so weitergeht. Und sie sind bereit, Informationen, die in einem Ermittlungsverfahren der Geheimhaltung unterliegen, zu veröffentlichen, um Clinton ans Messer zu liefern.
      Und es bestätigt meine Vermutung, dass da im Hintergrund Profis am Werk sind – Geheimdienstleute, die wissen, wie man jemanden öffenlich hinrichtet.

  6. 🙂 Und wie sieht es hier in Deutschland aus?

    „Das Kapital besteht natürlich nicht nur aus Juden, allerdings ist es auch richtig, und das wird anhand der Liste von Clintons Großspendern deutlich“ ?

    1. Karsten

      In der BRD hat die dominante Siegermacht USA dafür gesorgt, dass das ehemals von Nazis oder von ehemaligen Nazis dominierte Kapital im Großen und Ganzen aus Lakaien der USA besteht, und mit transatlantischen Medien und in transatlantischen Clubs wie Atlantik-Brücke, Aspen-Institut und American Academy auf Kurs Unterwürfigkeit zu den USA gehalten wird. Der außerordentlich große Einfluss der jüdischen Minderheit im Machtsystem der USA spült so natürlich auch nach Deutschland rüber und trägt unter anderem zu einer völlig einseitigen deutschen Politik der Unterstützung Israels bei, gleich welche Verbrechen das israelische Regime begeht.

      In jüngerer Zeit ändert sich in der Kapital-Klasse in Deutschland aber möglicherweise schleichend etwas: gute Beziehungen zum Osten allen voran China, aber auch Russland, sind für das deutsche Kapital wichtig für’s Geschäft geworden. Da mag sich ein inzwischen nennenswerter Teil des deutschen Kapitals nicht das Geschäft durch eine zu konfrontative Außenpolitik gen Osten verhageln.

      Das könnte auch schon ein Faktor hinter der relativen Zurückhaltung Deutschlands – verglichen etwa mit Britannien, aber seit Sarkozy auch mit Frankreich – bei den zionistischen Regime-Change-Projekten in aller Welt sein, etwa in Libyen und Syrien.

      1. Hallo Parteibuch,
        tolles Forum! Danke dafür.

        Deine Einschätzung zur Situation in Deutschland teile ich. Deutsches Kapital ist treuhänderisch verwaltetes Amerikanische Kapital, denke zu mindesten die Amerikaner.

        Ein zweiter Aspekt ist aber die Angst der Amerikaner vor den Deutschen. Kampferfahrene autonome gut bewaffnete Truppen können gegen jeden Feind eingesetzt werde….
        ~
        Zur Verdeutlichung: vor wem hat der Sklavenhalter mehr Angst, vor dem Sklaven der täglich in der Arena mit scharfen Waffen kämpft oder vor dem ängstlichen, schwächlichen Hausdiener der ihn täglich bedient?
        Die Amerikaner werden antworten vor dem Gladiator, auch wenn ich den Hausdiener den sein Herr schlecht behandelt für den Gefährlicheren halte.
        Noch schlimmer ist nur der an der Waffe ausgebildete Hausdiener der schlecht behandelt wird.
        ~
        Ein erfolgreicher Sklavenaufstand wird aber nur gelingen wenn alle Sklaven – Hausdiener und Gladiator – gemeinsam kämpfen.

        Das ist der letztendlich der Grund für die Entwaffnung auch der Bürger Deutschlands nach der Wende, das Abschaffen des Grundwehrdienst und das ist der Grund für das Verbot von Waffenforschung und Technologie Beschränkung Deutschlands (siehe auch hier: http://www.danisch.de/blog/?s=Kryptoverbot ), sowie die dauerhafte Stationierung von Besatzungstruppen in Deutschland und den Umbau der Resttruppen der Bundeswehr zu Söldnertruppen mit nicht deutschen Soldaten.

        Siehe z.B. hier: „Jeder vierte einfache Soldat hat Migrationshintergrund
        Im einfachen Dienst der Bundeswehr haben 26 Prozent der Soldaten einen Migrationshintergrund, zeigt eine interne Studie…“
        Aus: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-jeder-vierte-einfache-soldat-hat-migrationshintergrund-14321511.html

        Oder hier Antworten auf zwei Fragen

        1.) Wer kann (soll) Soldat, Offizier in der BW werden:
        Auszug aus http://www.offiziere.ch/?p=26403 :
        „Bis jetzt können nur EU-Bürger mit deutscher Staatsbürgerschaft bei der Truppe dienen, in der angedachten Variante würde die Unionsbürgerschaft ausreichen. Eine aufwendige Grundgesetzänderung wäre nicht nötig. Dass nur deutsche Staatsbürger Zeit- und Berufssoldaten werden dürfen, hat in der Bundesrepublik keinen Verfassungsrang; die entsprechende Regelung findet sich nur im Soldatengesetz § 37. Dort könnte die bisherige Regelung “Deutscher im Sinne des Artikels 116 des Grundgesetzes“, durch “Unionsbürger im Sinne des Artikels 9 des EU-Vertrages” ersetzt werden. Die größten Probleme kämen wohl über die politisch / juristische Reaktion der anderen EU-Länder. Für die kommende Personalstrategie untersuchte die Bundeswehr auch eine Rekrutierung von Staatsangehörigen aus Nicht-EU-Ländern; verfolgt diese Variante, nach eigenen Angaben, aber nicht mehr. Weiter begutachtet wird noch die Idee, neue Soldaten künftig auf EU Basis zu gewinnen.“
        …..
        Kommentar ebenda
        Fritz Kälin says:
        February 8, 2016 at 15:28 http://www.offiziere.ch/?p=26403#comment-206093
        Wenn man keine Europa-Armee zustande bringt, europäisiert man halt die Rekrutierungsbasis der nationalen Armeen.
        Was tun, wenn man ‘händeringend Fachkräfte’ sucht, die aber nicht zu im eigenen Land attraktiven Löhnen beschäftigen will?
        ….
        Ob Deutschland beim Einsatz fremder Soldaten unter eigenem Kommando denselben Skrupel und dieselbe innenpolitisch bedingte Zurückhaltung an den Tag legen wird wie bisher?
        Was Frau von der Leyen wohl nicht weiss, ist, dass der Kampfwert einer Truppe von ihrer inneren sozialen Kohäsion ebenso abhängt wie von der Ausrüstung. Dabei liefert gerade die deutsche Heeresgeschichte dafür den Tatbeweis…“

        Damit haben wir dann bald die perfekte Söldnerarmee zu Verfügung.
        2.) Wer gibt wann den Einsatzbefehl?
        Siehe neues Weißbuch, des Rösschen von der Leiden:
        Auszug aus http://www.sueddeutsche.de/politik/sicherheit-einsatz-der-bundeswehr-im-inneren-soll-erleichtert-werden-1.2945279 :
        „In dem Entwurf wird neben der Thematik des Bundeswehr-Einsatzes im Innern auch auf die bislang geltenden verfassungsrechtlichen Grenzen von Auslandseinsätzen eingegangen. „In jüngster Zeit nimmt die Zahl der Einsätze und Missionen zu, die ein verzugsloses und konsequentes Handeln erfordern“, heißt es in dem Dokument.
        Es werde aber zunehmend schwierig, „den Rahmen einer Einbindung in ein System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einzuhalten“. Hintergrund ist die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts, nach der Auslandseinsätze nur möglich sind, wenn sich die Bundesrepublik in ein solches System gegenseitiger kollektiver Sicherheit einordnet. Zugleich, so der Weißbuch-Text, gebe es mehr und mehr Einsätze „durch Ad-hoc-Kooperationen“ von Staaten.
        „Angesichts der weiter steigenden sicherheitspolitischen Verantwortung Deutschlands“ müsse man in der Lage sein, „auch diesen Herausforderungen“ Rechnung zu tragen.
        Darüber hinaus wird offenbar erwogen, die Rolle des Bundessicherheitsrats (BSR) auszubauen. Diesem Ausschuss des Bundeskabinetts gehört nur ein bestimmter Kreis von Ministern an. Bislang wird er vor allem durch seine Rolle bei der Genehmigung heikler Rüstungsexporte wahrgenommen. Der BSR solle sich künftig „kontinuierlich mit strategischen Fragen“ befassen, heißt es im Weißbuch-Entwurf. „Seine Rolle als strategischer Impulsgeber und Steuerungsgremium wird gestärkt.“ Um dieses Ziel zu erreichen, solle „der Bundessicherheitsrat mit einer Arbeitsstruktur unterlegt“ sowie „durch ein nachgeordnetes Koordinierungsgremium ergänzt“ werden.“
        -Ende Zitat-

        Was wohl nichts anderes heißt als Schaffung eines Diktatorenunterstützungsgremiums mit Verteidigungsminister und Kanzler und ausbooten des Parlaments.
        Das ist der eigentliche Angriff auf unseren Staat: Schaffung einer Söldnerarmee unter direkten Befehl der Eliten auch gegen das eigene Volk.

        Gruß Paule
        Ps: Bevor ich es vergesse: Alles mit Zustimmung der Friedenspartei SPD!
        P.

  7. Mittlerweile glaube ich, dass der ganze Wahlkampf nur eine große Show-Veranstaltung ist.
    Sicher es ist anders als sonst und es wird eine Menge Schweinskram aufgewirbelt und das ist gut so.

    Aber dieser Gegensatz hier das Establishment dort der Außenseiter, der kein Blatt vor den Mund nimmt und sagt wie’s wirklich ist kann vielleicht im Wahlkampf ganz gut funktionieren.

    Wie das Ganze nach dem Wahlkampf dann aussieht, falls er gewinnt, steht auf einem anderen Blatt.

    Man erinnere sich an den hype bei Obama’s Wahlkampf.
    Er war auch angetreten mit dem Versprechen alles anders zu machen – das Resultat war ernüchternd.

    Und was die Spendenliste betrifft: Sheldon Adelson ist einer der größten Sponsoren von Donald Trump.
    Und Trump hat ja auch mehrfach betont, was für ein toller Staatsmann B. Natanyahu seiner Meinung nach ist.

    ***

    1. dejavu

      „Und was die Spendenliste betrifft: Sheldon Adelson ist einer der größten Sponsoren von Donald Trump.“

      Das ist offenbar eine Falschinformation.

      Obwohl Adelson in diesem Wahlzyklus den bei Opensecrets veröffentlichten FEC-Daten zufolge über 40 Mio Dollar an Republikaner gespendet hat, hat Trump von Adelsons Spendengeldern nichts, oder fast nichts, jedenfalls bis zum 28. Oktober weniger als 100.000 Dollar, abbekommen.

  8. Bin ich der Einzige der es erschreckend findet das Unternehmen Politiker sponsern? Auch bei uns! Sollte sowas nicht verboten sein? Das ist doch öffentlich vorgeführte Korruption. Die Unternehmen die spenden machen das ja nicht aus Nächstenliebe. Ohne Gegenleistung gibts auch keine Spende.

    1. S.K.

      Natürlich ist das öffentlich vorgeführte Korruption. Die Leute in den USA wollen das wohl so und bekommen auch in der Politik das Beste, was man für Geld kaufen kann, wie man so sagt. The best President money can buy.

      Intressant ist allerdings, dass mit dem Fall der Spendenlimits durch die Citizens-United-Entscheidung in die US-Politikfinanzierung auch erstmals so etwas wie ein Stück Transparenz reingekommen ist. Nun kann jeder sehen, wer da wen kauft.

  9. @Paule

    Wie ich das verstehe wird eine Armee aufgebaut die offiziell den Mandat bekommt, ihre Waffen nach innen zu richten und wer nicht kooperiert wird beseitigt ala Stasi hoch 10. h-mm
    Von Wegen nie wieder Krieg. >Dieser Abschaum gehört so gestürzt und Deutschland endlich Suverän gemacht. Wird ja auch endlich Zeit nach 99 Jahren nach dem Ende des 1. Weltkriegs…. Danach wird es hier im Lande viel zu korrigieren, den der Zionismus hat inzwischen in Deutschland sehr tiefe Wurzeln geschlagen.

    Würde mich echt dafür interessieren wie Deutschland nach Erlangung seiner Souveränität weiter fortfahren würde in seiner Innen und Außenpolitik.

    1. „Würde mich echt dafür interessieren wie Deutschland nach Erlangung seiner Souveränität weiter fortfahren würde in seiner Innen und Außenpolitik.“

      Die Chancen, dass das letzte Schwarze Loch sich vor dem Eintreffen dieses Ereignisses in Wohlgefallen auflöst, sind mindestend so hoch, wie die Chance, dass Berlin, Hamburg. München, Frankfurt und das Ruhrgebiet flächendeckende Bodenbeläge aus grünem Glas bekommen.

      1. @De profundis

        die Souveränität ist es ein gar merkwürdiges Ding.

        Man kann sie nicht nehmen, man kann nicht kaufen,
        man kann sie nicht verschenken und man kann sie nicht verlieren.
        Jedermann hat sie und doch muss man einen Preis entrichten.
        Aber wenn man die eigene Souveränität freiwillig mit andern teilt dann entsteht ein freies, souveränes Volk!

        An dem Tag an dem die Menschen beschließen wieder ein Volk zu sein ist es Souverän!

        Na ja der Preis muss gezahlt werden: Mut, Ehre, Stolz, Einigkeit und Treue, Recht und Pflicht, Nachsicht und unbedingter Wille, Freiheit und Selbstbeschränkung müssen herrschen.

        Aber es geht!

        @Sanherib

        Wie m.M. nach ein souveränes Deutschland handeln könnte kommt dem was bei der AfD im Programm steht schon recht nahe.
        Ab Seite 28 ff.
        Siehe hier:

        https://www.alternativefuer.de/wp-content/uploads/sites/7/2016/05/2016-06-27_afd-grundsatzprogramm_web-version.pdf

        Ich wäre dafür die Nato ganz aufzulösen und eine echte Partnerschaft mit allen Völker Europas einzugehen.

        Keine fremden Truppen in keinem Land Europas. Gemeinsame Übungen um sich gegen nicht europäisch Mächte wehren zu können. Ich zähle die Völker der Russischen Föderation zu den europäischen Völkern.

        Deutschland und Russlands beste Zeiten waren steht Zeiten der Freundschaft unserer Völker!

        Gruß Paule

    1. Joaquin

      „Ist eine solche Absprache tatsächlich realistisch?“

      Nein. Türkisch-russische Absprachen sind zwar durchaus realistisch, aber die DWN-Meldung klingt nach einer groben Falschdarstellung des Inhalts.

      1. „Türkische Zeitung xyz berichtet“ ist als Faktengrundlage auch albern.
        Da vermutet oder wünscht sich ein türkischer Redakteur etwas, nennt keine Belege, und das verbreiten die DWN dann weiter, seltsamer Journalismus.

        Dann doch lieber Reuters als Quelle.🙄

        „The situation is further complicated by Russia, which intervened last year in Syria’s civil war to shore up President Bashar al-Assad. With aircraft and advisers deployed around Syria, Russia has warned Turkey against advancing more than 25 kilometers (15.5 miles) into Syria, said the second U.S. official.

        For now, the Turkey-backed force has stopped short of al Bab, which is about 30 kilometers from the Turkish border, U.S. officials said.“

        http://www.reuters.com/article/us-mideast-crisis-syria-usa-idUSKBN1320H5

        ‚U.S. official‘, naja, als richtige Quelle geht das natürlich auch nicht durch.

        Und was die Türken und Russen nun verhandelt haben oder nicht, bleibt unklar; „freie Hand“ ist jedoch absolut unbegründet und unwahrscheinlich.

      2. Die Vorhersagegenauigkeit bei DWN ist erschreckend niedrig. Deshalb habe ich sie genauso gestrichen, wie Voltairenet. Auch wenn ich bei letzterem manchmal die Artikel mag, haben sie sich fast ausschließlich als gerührte, bovine Exkremente erwiesen, was den Faktengehalt anging.

    2. Als ob Syrien Jahre lang die Stellung in Aleppo hält und mit viel Anstrengung ausbaut, damit am Ende Russland kommt und es Erdogan auf Silbernen Tablett serviert. Keine Chance, so kurz vor dem Ziel gibt niemand seine Trophäe so leicht ab.

    3. @Joaquin
      „Diese Meldung irritiert mich jetzt doch. Ist eine solche Absprache tatsächlich realistisch?“

      Auch russland.news berichtet so ähnlich darüber im Artikel:

      „Gibt es eine neue Landkarte von Syrien?
      http://www.russland.news/gibt-es-eine-neue-landkarte-von-syrien/

      „Die türkische Zeitung Aydinlik berichtet, Moskau und Ankara wollten in der Region um Aleppo, Idlib, Latakia, Rakka, Hasakah und Deir Ezzor den Zustand von vor dem Syrien-Konflikt wiederherstellen.“

      Die Meldung irritierte mich zwar anfangs auch doch inzwischen halte ich eine „solche Absprache“ für unrealistisch und auch im Artikel wird berichtet jedoch nichts bestätigt und darüberhinaus schränkt die Wortwahl nicht ein, sondern ist diplomatisch klug und bietet die nötige Flexibilität für und in Verhandlungen und bietet der Türkei wohl auch die Möglichkeit ohne zusätzlichen Gesichtsverlust auf Ansprüche zu verzichten, Absprachen zu treffen und trotzdem in den Medien verstärkt als Mitgestalter der Region aufzutreten ?

      1. Günther

        „Die türkische Zeitung Aydinlik berichtet, Moskau und Ankara wollten in der Region um Aleppo, Idlib, Latakia, Rakka, Hasakah und Deir Ezzor den Zustand von vor dem Syrien-Konflikt wiederherstellen.“

        Ha, die Formulierung ist schon hübsch. Ich würde bei der Entschlüsselung dieser diplomatischen Floskel folgendes denken: Wie war der „Zustand“ vor dem Syrien-Konflikt in der Region um Aleppo, Idlib, Latakia, Rakka, Hasakah und Deir Ezzor? Vor dem Krieg war der Zustand da so, dass 100% des Gebietes unter 100%-iger Kontrolle der syrischen Armee war. Wenn die Türkei nun ernsthaft dabei mithelfen möchte, dass das demnächst wieder so wird, so würden Moskau, Teheran und Damaskus das sicher wohlwollend zur Kenntnis nehmen.

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