Terroristen bereiten neuen Großangriff auf Aleppo vor

Während es der Propaganda der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ am heutigen zweiten Tag der von Russland zur Einrichtung humanitärer Korridore im Einklang mit westlichen Forderungen ausgerufenen Feuerpause zunehmend schwerfällt, die Tatsache zu verschleiern, dass Terroristen die Korridore in die Terroristengebiete Aleppos durch gezielten Artillerie- und Sniperbeschuss vorsätzlich unpassierbar machen, bereiten die Terroristen einen neuen Großangriff auf Aleppo vor.

Der syrische Botschafter bei der UNO in Genf hat erklärt, dass die Kampagne einiger Länder bezüglich der Situation in Aleppo darauf abziele, die humanitären Bemühungen Syriens zu sabotieren und die Terrororganisationen Nusra Front und Ahrar Al Sham dazu zu ermutigen, weiterhin Tausende Familien als Geiseln zu festzuhalten.

Die von den sich als „Freunde Syriens“ bezeichnenden Feinde Syriens als „legitime Vertretung des syrischen Volkes“ anerkannte Istanbuler Oppositionsgruppe „SNC“ hat in einer gemeinsam mit der Freien Syrischen Armee FSA – wer auch immer das sein mag – abgegebenen Erklärung kundgetan, die von der „westlichen Wertegemeinschaft,“ Syrien und Russland unterstützen Bemühungen von UNO und internationalen Hilfsorganisationen zur Evakuierung von Verletzten und Verwundeten aus den Terroristengebieten Aleppos abzulehnen.

Der russische Generalstab teilte mit, dass sich im Südwesten von Aleppo rund 1200 Terroristen, darunter 30 Selbstmordattentäter, im Schutz der humanitären Feuerpause neugruppiert und versammelt haben, um mit Panzern und schwerbewaffneten Fahrzuegen bewaffnet einen neuen Großangriff auf Aleppo zu unternehmen. Die Bewaffneten seien dabei mit neuen Waffen ausgerüstet worden, darunter tragbare Flugabwehrraketen. Die Bewaffneten hätten innerhalb der letzten 24 Stunden durch den Beschuss von West-Aleppo und den humanitären Korridoren mit Granaten und Raketen bereits acht Menschen getötet und mehr als 30 weitere verletzt, darunter drei Offiziere des russischen Versöhnungszentrums. Trotzdem bestätigte der russische Generalstab die Verlägerung der humanitären Feuerpause bis zum morgigen Samstag um 16:00 Uhr.

Bewaffneten Antiregierungskräften nahestehende Medien veröffentlichten eine Karte zu einem von ihnen unter Führung von Al Kaida gegenwärtig vorbereiteten Großangriff auf Aleppo von Südwesten und Nordwesten.

Der Sprecher der von der „westlichen Wertegemeinschaft“ als „moderate bewaffnete Opposition in Syrien“ betrachteten jihadistischen Kopfabschneiderbande Nur Al Din Zanki erklärte unterdessen, die nächste Phase ihrer von der türkischen Armee unterstützten „Operation Euphrat Schild“ habe zum Ziel, die von der Regierung gehaltenen Stadtgebiete in West-Aleppo zu umzingeln.

Es wird berichtet, dass zur „Operation Euphrat Schild“ gehörende Terrorgruppen gegenwärtig nicht nur in Sheikh Issa, sondern auf nahezu der gesamten Front im Norden Aleppos von kurdischen Kräfte der YPG gehaltene Ortschaften angreifen:

Hintergrund dieser Großoffensive der türkischen Proxy-Terroristen auf die kurdischen YPG-Kräfte nördlich von Aleppo scheint zu sein, dass die von der türkischen Armee unterstützten türkischen Proxy-Terroristen durch die Linien der YPG wollen, um dann die syrische Armee in Aleppo von Norden her angreifen zu können.

Unter der Flagge von ISIS kämpfende Jihadi-Terroristen haben unterdessen am heutigen Donnerstag einen Angriff auf die syrische Armee in Rasm Al Hirmel nahe der Luftwaffenschule Kuweiris östlich von Aleppo unternommen, der von der syrischen Armee zurückgeschlagen wurde.

Der prominente syrische Journalist Shadi Hulwe meldete, dass die syrische Armee größere Verstärkungen nach Aleppo gebracht hat. The Inside Source meldete, dass bei Soldaten der syrischen Armee die Unzufriedenheit mit der unerfüllten Feuerpause wachse, sie sich darauf vorbereiteten, Ost-Aleppo zu stürmen, aber noch auf das russische OK warteten.

Der sich in Richtung östliches Mittelmeer bewegende russische Schiffsverband um den Flugzeugträger Admiral Kuznetsov hat inzwischen den Ärmelkanal passiert.

Nachtrag 19:00h: Die Bemühungen der zionistisch-westlichen Propaganda zum Verschweigen der Tatsache, dass ihre heißgeliebten „Rebellen“ die humanitären Korridore und Hilfsmaßnahmen in Aleppo blockieren, brechen immer mehr auseinander. Schlagzeile des Toronto Star zur entsprechenden AP-Meldung: Syrian rebels have blocked medical evacuations from Aleppo, says UN official. Auf Deutsch übersetzt lautet die Schlagzeile: UN-Offizieller: Syrische Rebellen haben medizinische Evakuierungen aus Aleppo blockiert. So wie es aussieht, erleidet die zusammengelogene Hasbara der sogenannten westlichen Wertgemeinschaft in Aleppo gerade einen größeren Schiffbruch.

Nachtrag 19:30h: Die NDF sagt, dass sie einen Sturmangriff von Terroristen auf den Bezirk 1070, im Südwesten Aleppos, außen am Ring um Aleppo, abgewehrt hat und sie nimmt an, dass es in den Reihen der Terroristen dabei Tote und Verletzte gegeben habe.

Weiterhin wird berichtet, dass die Terroristen in Ost-Aleppo heute 14 Zivilisten wegen eines angeblichen Fluchtversuchs in den Westen der Stadt öffentlich exekutiert haben sollen. Oh, welch Ironie! Während das offizielle Berlin beinahe täglich der „Mauertoten“ gedenkt, unterstützt dasselbe offizielle Berlin nun in Aleppo Terroristen, die Leute exekutieren, einfach nur weil sie in den Westen flüchten wollen.

Nachtrag 22:55h: Sputnik meldet, dass das US-Außenministerium die Verlängerung der Feuerpause durch Russland begrüßt habe.

@maytham956 meldet, dass der Anführer der von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten Kopf-Ab-Terrorbande Nur al Din Zanki eine neue Offensive zum Brechen der Belagerung von Ost-Aleppo ausgerufen hat.

Nachtrag 23:40h: Es wird gemeldet, dass Terroristen den Imam einer Moschee im von Terroristen beherrschten Bezirk Bayadin ermordet haben, weil der die Terroristen dazu aufgerufen hatte, Zivilisten nicht an der Flucht aus Ost-Aleppo zu hindern.

Nachtrag 23:50h: So wie es aussieht, scheinen die Terroristen zeitgleich mit der Verkündung der „großen Schlacht um Aleppo“ durch den Anführer der von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Zanki-Bande zur Tat geschritten zu sein. Gemeldet werden gegenwärtig Artiellerieangriffe von Terroristen an verschiedenen Stellen im Stadtzentrum, an der westlichen Flanke in den Bezirken 3000 und Hamdaniya und besonders heftige Angriffe von Terroristen im Südwesten von Aleppo im Bezirk 1070 sowie im Nordwesten in der Gegend der Malah-Farmen. Die syrische Armee ist auf dem Posten und erwidert das Feuer. Die rund eineinhalb Millionen Einwohner West-Aleppos wurden aufgrund des heftigen Artielleriebeschusses der Stadt durch Terroristen aufgefordert, einstweilig in geschlossenen Räumen zu bleiben.

Nachtrag 23:59h: Die gerade über mehrere Achsen simultan begonnene Großoffensive von Terroristen auf Aleppo wurde einem Al Kaida, Katar und Israel nahestehenden „Analysten“ zufolge in den letzten Tagen von regionalen Staaten systematisch vorbereitet, während Russland und Syrien gleichzeitig darum gebeten wurden, den Rebellen in Ost-Aleppo mehr nachzugeben, um der Zivilbevölkerung besser helfen zu können:

Es wird gemeldet, dass die russische Luftwaffe gegenwärtig westlich von Aleppo in Unterstützung der Abwehr der Terroroffensive im Einsatz ist.

Nachtrag Samstag 00:30h: Seit dem beginn der vom Boss der Zanki-Terroristen ausgerufenen „großen Schlacht um Aleppo“ sind allein im Bezirk Hamdaniya in West-Aleppo mehr als 50 Granaten von Terroristen eingeschlagen.

Die syrische Luftwaffe fliegt deshalb gegenwärtig über der Stadt Aleppo. Luftangriffe innerhalb des umzingelten Terroristengebietes in der Stadt Aleppo wurden bislang jedoch nicht berichtet.

Nachtrag Samstag 01:00h: RT berichtete auf arabisch übrigens auch schon von der Ausrufung der großen epischen Schlacht um Aleppo durch den Boss der von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terrorgruppe Nur Al Din Zanki und der darauffolgenden Wiederaufnahme von Kampfhandlungen an den Fronten im Westen von Aleppo.

Nachtrag Samstag 02:00h: Die vom Führer der Zanki-Terrorgruppe ausgerufene Offensive auf Aleppo scheint erstmal an Dampf verloren zu haben. Zwar haben Terroristen nach der Ausrufung der Offensive Dutzende Granaten auf die Zivilbevölkerung Aleppos abgefeuert, aber dann scheinen die syrische Armee und ihre Partner, insbesondere die Luftstreitkräfte, die Lage erstmal beruhigt zu haben.

Und, übrigens, noch was: die kürzlich von der massenmedialen Hasbara verbreitete Geschichte vom angeblichen Spielzeug-Schmuggler nach Aleppo war voll gelogen. Wie finnlands größte Zeitung, der Helsingin Sanomat, herausgefunden hat, gibt es den Mann wirklich, er ist ein verurteilter Drogenschmuggler und er sammelt auch kräftig Spendengelder für Spielzeug, von Zigtausenden Euros ist die Rede. Doch Spendengelder wurden dann, anstatt es für Spielzeug auszugeben, veruntreut. Und, Überraschung, der Mann hat enge Beziehungen zu Jihadi-Terroristen in Syrien. Da hat die gleichgeschaltete „Wahrheitspresse“ der westlichen Wertegemeinschaft, weltbekannt unter anderem für ihre Geschichte von Massenvernichtungswffen im Irak, der Weltbevölkerung also wohl eine totale Lügengeschichte aufgetischt, um damit Geld für Terroristen in Syrien in die Kassen zu bekommen. Wer konnte damit rechnen? Nie würde man denken, dass die sowas tun, dazu sind die doch viel zu ehrlich.

33 Gedanken zu “Terroristen bereiten neuen Großangriff auf Aleppo vor

  1. Die russische Planung umfasst eben eine Langzeitstrategie. Die Islamisten werden es sicher wieder schaffen eine Keil in die Belagerung zu schlagen, aber um welchen Preis. Dabei werden sie wieder Tausende verlieren und zwei Wochen später ist der Ring wieder dicht.

  2. zu mirror.uk: „The huge ship, thought to be the Admiral Kuznetsov, can be seen belching smoke as it passes dangerously close to Britain in a move seen as ‚provocative'“

    …ne klar, die Russen wollen uns Westlern ans Leder….meine Güte wie primitiv die westl Wertepresse doch ist. Der Rauch kommt von dem guten russischen Treibstoff, da haben die wohl noch was beigemengt.

    „It was so close it could be seen from The White Cliffs of Dover.“ Haben die Briten etwas Angst bekommen?

    Gerade hat doch die May verkündet, die EU solle Russland gemeinsam die Stirn bieten – hat bei den Sanktionen nicht ganz geklappt.

    „The Prime Minister urged the EU to send a „robust united message“ to Moscow over its bombing campaign supporting Syrian dictator Bashar Assad. Das die EU Vassallen sauer sind, kann man gut verstehen. Ich warte noch auf die Propagandameldungen des in Coventry ansässigen Fortune-tellers Mr. Rami Abdulrahman.

    „At a Brussels summit, Mrs May said the current assault on Aleppo was „particularly horrific“ and Russia’s actions had „undermined the West’s efforts“ to provide a political settlement.“

    Frau May hat offensichtlich Probleme, Mossul und Aleppo richtig einzuordnen. Hier geht es immer noch um Verbrecher, die wahllos Menschen hinrichten und die EU wie auch die USA helfen fleissig mit.

    Bleibt abzuwarten, wenn der Russische Verband an der Syrischen Küste eintrifft. Einige orakeln, das dann erst der Spass losgeht und es zu einer Eskalation mit den USA und ihrer Verbündeten kommen kann. Ich hoffe das mal nicht.

    1. Das frage ich mich die ganz Zeit: Wann trifft der russische der Verband im Mittelmeer ein. Im Moment ist er gerade mal im Ärmelkanal. Wie schnell kommen die vorwärts. Jetzt kommt noch die Biskaya dran das wird auch sehr ungemütlich. Ein Sturmtief zieht von den Azoren Richtung Kap Finisterra und dann kommt die ganze Küste von Portugal und dann das Nadelöhr Gibraltar. Gibt es jedes mal solch eine Begleitung wie bis in den Kanal? Mir wird schlecht, wo sie noch überall vorbei müssen im Mittelmeer (alles Natogebiete) um vom äußersten Westen in den letzten Winkel im Mittelmeer in Tartus anzulanden. Hoffentlich geht das gut!!! Irgendwie eine falsche Zeiteinteilung. Die müssten längst vor Ort sein, da sich die Situation dank einseitigen Waffenstillstandes wohl wieder ungünstig entwickeln für Syrien und RF.

      1. Seeschwalbe

        Der Schiffsverband ist am 15. Oktober aus Russland los und sollte meiner Erinnerung zufolge etwa zehn Tage bis vor die Küste Syriens unterwegs sein. Das liefe dann etwa auf eine Ankunft ungefähr am nächsten Dienstag hinaus.

    2. Die neu installierte britische Premierministerin Theresa May scheint aus einem finsteren Polit-Zombie-Theater zu stammen. Am 18. Juli 2016 erklärte sie vor dem britischen Parlament, sie sei bereit, hunderttausende Menschen in einem Atomangriff zu ermorden. Das ist das Bekennen zum Massenmord! Im Rahmen der Parlamentsdebatte wurde May vom Abgeordneten der Scottish National Party George Keveran gefragt: »Sind Sie darauf vorbereitet, einen Atomangriff zu autorisieren, der hunderttausende Männer, Frauen und Kinder töten könnte?« Ihre maximal verbrecherische Antwort lautete: »Ja«. Ohne jedes Zögern, ohne mit der Wimper zu zucken und ohne zitternde Stimme sagte sie, sie würde einen Atomangriff anordnen, um hunderttausende Menschen zu töten, wenn sie dies für notwendig erachtete, so der Independent vom 19. Juli 2016. Das bekräftigte sie auf Presse-Nachfrage kurz danach in Polen.

      Mit diesem »Ja« hat sich Mrs. May als verbrecherisches Element aus der menschlichen Gesellschaft und aus jeder völkerrechtlich kodifizierten Regierung ausgeschlossen. Von solch verbrecherischen Figuren in nationalen Führungsfunktionen hängt das Leben und Überleben auf diesem Planeten ab.

    1. Anna

      Al Masdar News hat da leider eine falsche Schlagzeile zum richtigen Zitat von Peskov gemacht, das wir hier auch zitiert haben. Peskov hat nicht gesagt, dass Russland die Feuerpause vorzeitig beenden wird, sondern dass Russland die Feuerpause nicht verlängern wird, wenn die Umstände am Boden dagegen sprechen.

      Heute hat Russland die Verlängerung der Feuerpause bis Samstag 16:00 Uhr bekanntgegeben, wobei es inoffiziell die Zusage gibt, dass sie auch bis 19:00 Uhr verlängert wird, wenn da irgendwas an Nutzung der humanitären Korridore stattfindet. Und auch hat Russland zuvor schon angekündigt, die Feuerpause auch bis Montag zu verlängern, wenn das Aussicht auf Erfolge bietet. Nur danach sieht es eben derzeit nicht aus.

      1. Ja, habe inzwischen auch von der weiteren Verlängerung gelesen; eine Aussicht auf Erfolg wird sich vermutlich nicht einstellen;

        kann es sein, dass die Verlängerung auch etwas mit dem Erwarten des russischen Marineverbands zu tun hat?

  3. Dass die Türken buchstäblich eine getürkte militärische Aktion im Sinn hatten, war mir und sicher vielen von uns hier von Anfang an klar. Und wenn wir es geahnt hatten, so werden es die strategischen Zentren an den Fronten sicherlich auch.
    Bei aller Durchsichtigkeit der erdogan„ schen Aktionen in Nordsyrien darf man nicht vergessen, dass auch der Sultan kein einfaches Match bestreitet. Kurden, Amerikaner, Russen, IS und SAA… egal was er macht und was er beschiesst, er wird immer auch gegen eigene Interessen handeln müssen. Dazu sein Engagement im Irak… ich denke, da halst sich jemand was auf, was sich schnell als zu großer Happen entpuppen könnte.
    Hinsichtlich der hundertfünften Gegenoffensive der Rebellen: Bald 6 Jahre Syrienkrise haben einen gewissen Erfahrungsschatz mit sich gebracht, im Einordnen solcher Ankündigungen und Ausführungen. Da zucken Reste in Gebieten zusammen, die bald ausgezuckt haben. Man darf nur nicht die Orientierung verlieren und der medialen Hysterie verfallen.
    Wer sich die Entwicklung in den letzten 14 Monaten angesehen hat, weiß, was läuft und wie die Tendenz der Entwicklung ist.
    Die Presse ala Springer & Konsorten wird das groteske und bemitleidenswerte Bild, welches sie mittlerweile abgeben, noch mal weiter unter Grasnarbenniveau rammen, denn die real existierende Mörderbande (IS, Islamisten, Rebellen, Bewaffnete – je nach Region der Stationierung) wird im Irak so manchen Strauß mit der irakischen Armee (und mithin mit den ach so humanitär veranlagten Westmilitärs) ausfechten. Über kurz oder lang werden die zivilen Opfer dort nicht mehr zu vertuschen sein. Ich warte, und das soll keineswegs zynisch oder pietätlos gemeint sein, bis sich der Westen winden und strecken muss, um seine Kolateralschäden zu erklären…

  4. Was Erdoghan macht dürfte kaum mit den Russen abgesprochen sein.. Er versucht alle gegeneinander auszuspielen um selber den größten profit zu machen, er imitiert die westliche taktik sehr gut, das muss man ihm lassen. aber er macht sich auch bei beiden großmächten unbeliebt damit..
    wenn türkische truppen auf syrischem boden angegriffen werden, dürfte das ja schwer werden als nato-verteidigungsfall zu verkaufen? wobei die hasbara uns bisher ja jeden illegalen krieg ebenso gut verkauft hat…

    1. Als der Eindruck erweckt wurde, wegen eines gescheiterten US-Putsches werde „Erdogan die Seiten wechseln“ und es handele sich um kein Täuschungsmanöver, um es bei einem seit Jahren mit Washington und Tel Aviv abgesprochenen Überfall auf Syrien weder mit der russischen noch mit der syrischen Armee zu tun zu bekommen, da war die zu erwartende Ausweisung der US-geführten Nato der Indikator für die Richtigkeit dieser Story und ist dies auch Monate später nach wie vor geblieben.

      Obwohl Washington dort den gescheiterten Versuch eines militärischen Regierungssturzes unterstützt haben soll, ist Washingtons Militär noch immer in der Nato-Türkei und die Stützpunkte werden sogar ausgebaut, während der seit Jahren mit Washington abgesprochen Überfall der Nato-Türkei auf Syrien inzwischen verbrochen wurde, ohne es dabei mit der russischen oder der syrischen Armee zu tun bekommen zu haben.

  5. Was mir völlig schleierhaft ist, ist die Rolle der Türkei und das schon seit drei vier Jahren… einerseits Waffen aus China, andererseits NATO Mitglied, Teilnahme an Angriffen, Verträge mit Russland, Kooperation bei Angriffen auf Syrien… Diplomatie ist ja das Geschäft immer auf mehreren Parties zu spielen, aber bei der Türkei verstehe ich nichts mehr… an wenn lehnt sich das Land nun an und wie sieht das in den Parteien aus… ich weiss nur das u.a. Arbeiterkämpfe und 1 Mai Umzüge ziemlich konsequent niedergeknüppelt werden…

    1. @Be


      Ben sagt:

      21. Oktober 2016 um 21:17

      Was mir völlig schleierhaft ist, ist die Rolle der Türkei und das schon seit drei vier Jahren… einerseits Waffen aus China, andererseits NATO Mitglied, Teilnahme an Angriffen, Verträge mit Russland, Kooperation bei Angriffen auf Syrien… Diplomatie ist ja das Geschäft immer auf mehreren Parties zu spielen, aber bei der Türkei verstehe ich nichts mehr… an wenn lehnt sich das Land nun an und wie sieht das in den Parteien aus… ich weiss nur das u.a. Arbeiterkämpfe und 1 Mai Umzüge ziemlich konsequent niedergeknüppelt werden…“

      .

      So etwas nennt allgemein Politik oder „Realpolitik“ Es ist unsere Aufgabe uns diesem zu verweigern.

    2. Ben

      Erdogan hält die Türkei offenbar für die untergegangene Großmacht „Osmanisches Reich.“ Bei einem Normalbürger würde man solch größenwahnsinnigen Realitätsverlust belächeln, aber Erdogans Realitätsverlust hat sehr ernste Konsequenzen: Erdogan überreizt andauernd das geopolitische Blatt, was er auf der Hand hat. Nur so ist sein irrer Krieg gegen Syrien und seinen „Bruder“ Assad zu erklären, dass er bei dem Verbrechen gleichzeitig seine zionistischen und NATO-Komplizen verprellt, er dann obendrein noch Russland durch den Abschuss eines russischen Jets und China durch die Billigung islamistischen Terrors in China vor den Kopf stößt, er es dann obendrein mit seinem Nachbarland Irak aufnimmt und er obendrein noch Krieg gegen die kurdische Bevölkerungsminderheit im eigenen Land führt. Damit hat Erdogan der Türkei soviel auf die Platte gepackt, dass selbst ein Imperium wie die USA dsa nicht oder kaum verkraften könnte, geschweige denn die viel kleinere Türkei. Erdogan wähnt sich aber offenbar als so etwas wie der Sultan eines großottomanischen Reiches, weshalb er das zu verkraften glaubt oder glaubte. Man wird daran, wie er sich nun zu Syrien und Irak verhält, sehen, ob Erdogan inzwischen gelernt hat oder noch immer im ottomanischen Größenwahn gefangen ist. In Erdogans ottomanischem Größenwahn mag aber auch eine strategische geopolitische Chance für Syrien, Irak, Iran, Russland und China liegen. Möglicherweise kickt Erdogan dabei die Türkei nämlich ganz en passant aus der Nord-Atlantischen Terror-Organisation NATO raus, was ein historischen Ereignis kaum kleiner als der Fall der Berliner Mauer werden könnte: der NATO-Block beginnt zu zerbrechen.

      1. @Parteibuch
        sehe ich genauso. Ich vermute aber, dass Erdogan an einen alten Vertrag
        aus der Zeit nach dem 1.Weltkrieg denkt und im besonderen die Städte Aleppo und Mosul dem türkischen Reich – oder demnächst großottomansiches Reich – einverleiben will.
        In der Konferenz von Lausanne 1923 verlangte die Türkei den Verbleib Mosuls zum türkischen Herrschaftsbereich. Dieser Forderung wurde nicht nachgegeben.
        Der Völkerbund legte 1925 die Grenzen der Türkei fest. Mosul sollte wegen der vorwiegend kurdischen Bevölkerung dem Irak zugeschlagen werden.
        Sollten die Kurden aber keine Autonomie und kulturelle Rechte erhalten, sollte das Gebiet wieder zurück an die Türkei fallen.( eine Geschacher ohnegleichen in dieser Zeit).
        https://de.wikipedia.org/wiki/Mosul-Frage
        Ähnlich – aber ohne internationale Verträge glauben viele Türken Aleppe gehöre unter türkischem Einfluß.
        Erdogan betrachtet den Vertrag von Lausanne nach wie vor als unfair und ist der Meinung, dass die Grenzen um die Türkei zugunsten der Türkei korrigiert werden müssten.
        Deshalb arangiert er sich auch militärisch in die Befreiung Mosuls um anschließend seine Forderungen nachdruck zu geben.
        Aleppo und Nord-Aleppo war ähnlich geplant, nur hat dort die syrische Regierung ihm einen Strich durch die Rechnung gemacht.
        Der zweite Versuch wird jetzt über den Angriff in Nord-Aleppo mit dem Euphrates-shield durchgeführt, der, wenn die SAA nicht aufpasst, auch einen Angriff durch die Proxxies über Ost-Aleppo stattfinden wird.

    3. Erdogan droht dasselbe Schiksal aus der westlichen Welt wie Assad. Den Umsturzversuch konnte er abwehren und hat mit der darauf folgenden Säuberungsaktion gleich die Grundlage für die Propaganda „Erdogan-muss-weg“ gelegt. Nur eine Frage der Zeit, ich schätze mal 2-3 Jahre, höchstens.
      Da mag er noch so sehr von der Auferstehung des neuen osmanischen Reiches träumen. Momentan versucht er den Spagat auf auf dem bereits blubbernden Vulkan. Über die Türken in Deutschland hat er momentan noch genügend Druckmittel (die Türkendemo in Köln lässt grüssen) um den Westen unter Druck zu setzen, aber wie lange noch.

  6. Ich befürchte, dass wir den Plan der US, des Westens unterschätzen. Mossul wird angegriffen, die IS defacto nach Rakka evakuiert. Als neues Ziel haben sie (die US-Strategen) dann Rakka ausgegeben. Sicher mit den umgeflaggten „moderaten“ Rebellen als Infanterie. Dazu haben die Allepiner Teroristen nun Manpads. Und das Halten von Ostaleppo macht nun auch Sinn, nämlich große Teile der SAA zu binden. Und die Türken kommen ebenfalls mit den „moderaden“ Halsabschneidern von Norden. Mache ich mir umsonst Sorgen…???

    1. Mata Hari

      Wenn die Sorgen sich darauf beziehen, dass es demnächst in und um Aleppo zu heftigen Kämpfen kommen könnte, so dürfte die Sorge sehr berechtigt sein.

      Sorgen, dass die syrische Armee und ihre Partner aus diesen Kämpfen als Verlierer hervorgehen könnte, mache ich mir weniger. Das Ergebnis dürfte der Offensive dürfte ausfallen wie bei ihrer großen Ramouseh-Offensive: durch die Offensive exponieren sich die Terroristen, wodurch sie gut von der Zivilbevölkerung zu unterscheiden sind und vergleichsweise einfach eliminiert werden können, was dann auch geschehen wird.

  7. „Weiterhin wird berichtet, dass die Terroristen in Ost-Aleppo heute 14 Zivilisten wegen eines angeblichen Fluchtversuchs in den Westen der Stadt öffentlich exekutiert haben sollen. Oh, welch Ironie! Während das offizielle Berlin beinahe täglich der „Mauertoten“ gedenkt, unterstützt dasselbe offizielle Berlin nun in Aleppo Terroristen, die Leute exekutieren, einfach nur weil sie in den Westen flüchten wollen.“

    Da müsste sich daraus doch ein Propaganda Mem basteln lassen, in Analogie zu DDR Flüchtlingen, die bei der Flucht erschossen wurden. Wenn was bei deutschen Wessis historisch wirkt, ist DDR bashing. Könnte man gut diese verinnerlichen Ressentiments aktivieren.

  8. »Syrische Freunde« ist ein Sammelbegriff für Verbrechen und Verbrecher auf Staatsniveau. Denn so sehen sie aus, die von der westlichen Wertegemeinschaft rekrutierten, trainierten, finanzierten, für sie Kämpfenden: Die mit neuen Waffen ausgerüstete syrische Opposition > https://deutsch.rt.com/newsticker/42233-aleppo-terroristen-fur-abschuss-flugzeuge/

    Seid Al-Hussein ist ein jordanischer Diplomat > https://de.wikipedia.org/wiki/Seid_al-Hussein (haschemitische Königsfamilie, Ausbildung GB/USA) und seit 2014 Hoher Kommissar für Menschenrechte bei der UNO. Jordanien hat u.a. sowohl solche Barbaren, wie den im o.g. RT-Artikel pars pro toto Abgebildeten, in Trainingslagern für den Syrienkrieg ausgebildet, als auch Waffenlieferungen nach Syrien geschmuggelt. Jordaniens Königin kommt wiederholt in die BRD und wagt es, bei einer Veranstaltung die deutsche Bevölkerung zum Thema syrische Flüchtlinge öffentlich zu kritisieren: »Ich sehe Menschen, aber keine Menschlichkeit«. Interessant dazu ist auch der Artikel vom 17.06.2011 > http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=25312 übersetzt: Die Destabilisierung Syriens und die Ausweitung des Krieges im Mittleren Osten > http://www.luftpost-kl.de/luftpost-archiv/LP_11/LP09811_240611.pdf

    Dieser Text > http://www.imi-online.de/2016/06/20/die-hybride-rolle-der-nato-bei-der-zerstoerung-syriens/ ist Teil der Broschüre »Die 360°-NATO: Mobilmachung an allen Fronten« und kann dort heruntergeladen werden. Und das wird vermutlich sehr bald im Fokus stehen > http://www.imi-online.de/2016/10/21/mittelmeer-marineaufmarsch/

    1. „Seid Al-Hussein ist ein jordanischer Diplomat > https://de.wikipedia.org/wiki/Seid_al-Hussein (haschemitische Königsfamilie, Ausbildung GB/USA) und seit 2014 Hoher Kommissar für Menschenrechte bei der UNO. Jordanien hat u.a. sowohl solche Barbaren, wie den im o.g. RT-Artikel pars pro toto Abgebildeten, in Trainingslagern für den Syrienkrieg ausgebildet, als auch Waffenlieferungen nach Syrien geschmuggelt. Jordaniens Königin kommt wiederholt in die BRD und wagt es, bei einer Veranstaltung die deutsche Bevölkerung zum Thema syrische Flüchtlinge öffentlich zu kritisieren“

      Die Welt ist nicht schwarz und weiß.

      Auch Jordanier haben schmutzige Hände im Krieg in Syrien, sicher.

      Die Flüchtlinge in Jordanien sind allerdings auch ein Fakt, und stellen das Land vor gewaltige Probleme.

      Jordanien versucht Wege zu finden, den Übergang von Flüchtlingslagern zu Städten mit einer einigermaßen funktionierenden Wirtschaft zu beschleunigen.
      Das ist eine Gratwanderung, gibt man Arbeitserlaubnisse aus, gibt es direkte Konkurrenz für heimische Arbeitskräfte, gibt man keine aus, gibt es massive Schwarzarbeit, auch von sehr jungen Kindern.

      Geld hilft, um lokale Produktion in den Lagern/Flüchtlingsstätten aufzubauen. Und da hat die „westliche Wertegemeinschaft“ extrem versagt, das Geld, was hier für die Million Flüchtlinge ausgegeben wird, könnte die Lebensumstände sehr vieler Nahostkriegsflüchtlinge erheblich verbessern, stattdessen ist die Situation in den Lagern fast hoffnungslos.

      1. @ andreas

        Ihre entlarvende Argumentation: https://de.wikipedia.org/wiki/Sophismus_(Rhetorik) und https://de.wikipedia.org/wiki/Strohmann-Argument Gut zu wissen, dass Sie Terroristen-Trainingslager, Waffenlieferungen u.v.m. in einem Land tolerieren, damit dieses in einem Nachbarland einen zerstörerischen Terroristen-Krieg unterstützt; um Menschen zu töten, zu verstümmeln und ihrer Existenz zu berauben – und sich dann mit menschenunwürdigen Lagern die Hände rein waschen zu wollen. Was für ein Menschenbild!

  9. The Inside Source ‏@InsideSourceInt 4 Std.Vor 4 Stunden
    #Syria // #Aleppo // Extensive amounts of fortification/barricades have and are being erected around Southern Aleppo by the SAA.

    Sollen sich mal ein paar Kurden einladen, deren Wälle haben gegen die Türkenproxys bisher gehalten, trotz der direkten Artillerieunterstützung aus der Türkei.

    Generalmobilmachung für alle von 17 bis 50, direkte offizielle Ablehnung aller Hilfslieferungen und Evakuierungen durch die UN, die Freunde der westlichen Wertegemeinschaft muss man einfach lieb haben, nicht?
    Denn Assad ist böse, und wer gegen das Böse ist, ist der Gute.

    Mal sehen, wie lange sich dieser Schwachsinn halten lässt.

  10. Die realistischen Entsatzchancen für die Banditen im Kessel von Aleppo scheinen winzig zu sein.

    Wozu also hält der Westen diesen Kessel weiter hin am Kochen?

    Die belgischen Kampfjets (mit belgischen oder nichtbelgischen Piloten?-), welche vorsätzlich Zivilisten ermordeten, waren ja ein weiterer Provokationsversuch, Syrien und Russland aus der Reserve zu locken, um einen Schlagabtausch zwischen der Nato und Syrien / Russland herbei zu führen?

    Mit einem Schlagabtausch zwischen der Nato und Russland würde Russland gezwungen, seine vorbildlich politisch-diplomatischen Glanzleistungen der letzten Jahre abzubrechen. Und das ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, wo der russische Bär auf dem spiegelglatten Eis der Politik und Diplomatie Pirouetten dreht und auch noch elegant mit der Hüfte zuckt ohne den Feind aus dem Auge zu verlieren.

    Eine solche Geschmeidigkeit russischer Politik gab es weder im 19. noch im 20. Jahrhundert. Bismarck wäre begeistert darüber, was die Russen aus ihren bescheidenen Möglichkeiten heraus bewirken -und mit welcher Geschwindigkeit dazu.

    Was dem Westen nun ernsthafte Sorgen bereitet, ist die Gefahr des Nachahmungseffektes des russischen Erfolges.

    (Auf den Phillipinen bahnt sich ein solcher Nachahmungseffekt an. -Aber der Präsident Duterte sollte im Blick haben, dass Ferdinand Marcos im wesentlichen durch die katholische Kirche gestürzt wurde… Rom bediente sich sogar der Nonnen als Straßenprotestlerinnen seinerzeit und nicht nur der Priester.)

    Nun hat also der Westen, insbesondere die USA, die mühsam erschlichenen Sympathien verloren. (Die Dulles-Brüder drehen sich im Grabe um…) Und Russland hat sich dieselben mühsam erarbeitet ohne zu schleichen. Dieser unberechnete Sympathieverlust ist für die Luft- und Atlantikbrückenbauer eine echte Katastrophe >fünfter Akt, Tragödie: Tod des Verbrechers. Das ist von Sophokles bis Shakespeare und Schiller nie anders gewesen.

    Und natürlich wird versucht, die freiwilligen und unfreiwilligen Vasallen noch mit in den Untergang zu reißen. Denn zuletzt bleibt den Verbrechern keine Gesellschaft außer den ewig schlecht gelaunten Rachegeist; welcher von vornherein der Schöpfer dieses Imperiums war-. Die sterblichen Handlanger und Großhanseln dieses irdischen Weltmachtgehabes müssen nun also den steinalten Zwerg erkennen, der sich als unbezwingbarer Riese, Herr und Meister verkaufte.

    – Bei Elisabeth Frenzel übrigens wäre dieser Typus Mensch als „Verführter Verbrecher“ katalogisiert worden. Das ist etwas romantischer formuliert als Gero von Wilpert schärfer katalogisierte; aber die großen Verbrecher heutiger Tage lassen sich doch auch klaglos in jeder Seifenoper für kleines Geld unterbringen?-

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