Russland erweitert humanitäre Feuerpause für Aleppo um drei Stunden

Wie Sergey Rudskoy, operativer Chef des russischen Generalstabs, am heutigen Mittwoch bekannt gegeben hat, erweitern Russland und Syrien die humanitäre Feuerpause für Aleppo morgen in Übereinstimmung mit Bitten internationaler Hilfsorganisationen um drei Stunden bis um 19:00h Ortszeit.

Durch die Verlängerung der humanitären Feuerpause soll Rudskoy zufolge die Evakuierung von evakuierungswilligen Zivilisten und Kämpfern aus dem umzingelten Terroristengebiet in Aleppo einfacher werden. Sichtbare Vorbereitungen für eine größere Evakuierungsaktion am morgigen Donnerstag liefen bereits am heutigen Mittwoch auf Hochtouren: Barrieren wurden abgebaut, Straßen und Plätze nahe der Übergangs- und Transitpunkte wurden abgesperrt und schwer gesichert, zahlreiche Busse und Ambulanzen für die sich evakuieren lassenden Personen bereitsgestellt und auch für eine Luftüberwachung der morgigen Evakuierungsbemühungen soll gesorgt worden sein.

Unbestätigten Meldungen aus Aleppo zufolge haben sich am heutigen Mittwoch jedenfalls vorab schon einmal mehr als 100, andere sagen 150, Mitglieder der Terrorgruppe Ahrar Al Sham über den Transitpunkt Bustan Al Qasr in aller Stille aus den Terroristengebieten Aleppos evakuieren lassen. Wie viele Menschen es dann sein werden, die sich aus den Terroristengebieten in Aleppo in das Regierungsgebiet oder ein anderes von Terroristen beherrschtes Gebiet evakuieren lassen, wird sich letztlich morgen zeigen.

Die Hoffnung der syrischen Regierung und ihrer Partner ist dabei offensichtlich, die Ablehnung der Evakuierung durch die Anführer und Sponsoren der Terroristen durch lokale Arbeit vor Ort überwinden zu können. Nachdem gestern bereits die Anführer der von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft direkt unterstützten Terrorgruppen Nur al Din Zanki, Fastaqim und Ahrar Al Sham ihre scharfe Ablehnung sämtlicher Evakuierungspläne und Feuerpausen zum Ausdruck brachten, erklärte heute wie erwartet auch der lokale Sprecher der Al-Kaida-Terroristen seine Ablehnung. Als sicher darf angesichts des betriebenen Aufwandes wohl gelten, dass trotzdem mit mehreren Tausend evakuierten Menschen gerechnet wird.

Trotz, oder gerade wegen, der einseitigen Einstellung sämtlicher Luftwaffenoperationen in den Terroristengebieten von Aleppo seit gestern Morgen haben Terroristen ihren üblichen Artilleriebeschuss von Wohngebieten im von der Regierung beherrschten Westteil Aleppos am heutigen Mittwoch noch verstärkt, wobei es heute bislang jedoch glücklicherweise keine Toten gab.

Währenddessen verstärkt Russland den diplomatischen Druck auf die Sponsoren der Terroristen. Im UNO-Sicherheitsrat ließ Russland heute den Entwurf einer Resolution zirkulieren, in der die Trennung einer von den USA und ihren Partnern unterstützten „bewaffneten Opposition“ in Syrien von Terroristen wie der Terrorgruppe Al Kaida und ihrem syrischen Ableger Nusra Front, der sich kürzlich in Front zur Eroberung der Levante umbenannte, verlangt wird. Obwohl die USA sich darauf bereits im nach einer Woche gescheiterten gesonderten Waffenstillstsand vom September darauf verpflichtet hatten, lehnten die USA, Frankreich, Britannien und das von der „westlichen Wertegemeinschaft“ in Kiew an die Macht geputschte Nazi-Regime im UNO-Sicherheitsrat das russische Ansinnen einer Trennung der von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützten sogenannten „moderaten bewaffneten Opposition“ von Al Kaida in Syrien umgehend ab. Syrien, Iran und Russland dürften damit Klarheit haben, dass der Westen eine politische Lösung in Syrien letztlich ablehnt und die Terrorgruppe Al Kaida und vom Westen unterstützte bewaffnete Oppositionskräfte in Syrien eine Einheit bilden und entsprechend mit ihnen umgegangen werden muss.

Weiterhin erklärte Russland, dass der russischen Luftaufklärung zufolge belgische Kampfjets für einen Luftangriff auf das kurdisch geprägte Dorf Hassadjek knapp nördlich von Aleppo am gestrigen Dienstag um drei Uhr morgens verantwortlich gewesen seien, durch den sechs Zivilisten getötet und vier weitere verletzt worden seien, forderte dazu eine „harte Verteilung“ dieses Verbrechens durch das US-amerikanische Außenministerium, und erklärte dazu weiter, wenn eine deutliche Verurteilung dieser Handlungen der US-geführten Koalition, genauer gesagt, der belgischen Luftstreitkräfte, durch die „USA, Belgien und allen internationalen Institutionen“ ausbleibe, werde Russland das Geschehen als einen Versuch deuten müssen, die Terroristen auf dem Territorium Syriens zu decken. Belgien stritt in Reaktion darauf jede Verantwortung für diese Luftangriffe ab und bestellte dazu den russischen Botschafter ein, um diese Behauptung deutlich zu machen. Dazu, wer denn stattdessen für den Angriff auf das Dorf Hassadjek verantwortlich sei, sagte die illegal in Syrien operierende US-geführte Koalition jedoch nichts, woraus Syrien, Iran und Russland nun die von Russland angekündigten Schlüsse ziehen können. In der Gegend des kurdisch geprägten Dorfes Hassadjek kämpften gestern und heute von der syrischen Regierung und Russland unterstützte kurdisch geprägte Kräfte von YPG und SDF gegen ISIS-Terroristen, was der von der US-geführten Kriegskoalition unterstützten Türkei ein Dorn im Auge ist, weil sie es im Hinblick auf einen potenziellen neuen Angriff auf Aleppo lieber sähe, wenn von der Türkei unterstützte FSA-Jihadi-Terroristen da die Macht übernehmen würden.

Weiterhin telefonierte der russische Präsident Putin gestern Abend noch mit dem irakischen Regierungschef Abadi und mit dem türkischen Präsidenten Erdogan, um da das Problem zu entschärfen, dass die sich illegal im Irak aufhaltende türkische Armee im fortschreitenden Kampf der irakischen Armee und ihrer Partner um die Befreiung der nordirakischen Metrole Mossul vom ISIS-Terrorismus anscheinend auf Seiten von ISIS steht. Anschließend wurde bekanntgegeben, dass Ende dieser Woche eine irakische Delegation nach Ankara reisen wird. Möglicherweise gelingt es da Russland also, eine Lösung des Problems mit der Türkei bei der Befreiung von Mossul zu vermitteln. Außerdem erklärte Erdogan heute, er habe im gestrigen Telefonat mit Putin vereinbart, Aleppo von Al Kaidas Nusra Front zu säubern.

Zur Stunde ist der russische Präsident Putin in Berlin, wo er nun mit der deutschen Bundeskanzlerin Merkel, dem französischen Präsidenten Hollande und dem ukrainischen Zionazi-Boss Proshenko darüber sprechen wird, die das von der „westlichen Wertegemeinschaft“ unterstützte Nazi-Regime in Kiew zur Einhaltung des Waffenstillstandes und seiner politischen Verpflichtungen bezüglich des Donbass gebracht werden kann, und weiterhin Merkel und Hollande die Konsequenzen der fortgesetzten Unterstützung der Terrorgruppe Al Kaida in Syrien durch die sogenannte „westliche Wertegemeinschaft“ und ihre Partner aufzuzeigen. Diese Gespräche waren schon länger für heute geplant, wurden jedoch von Paris nach Berlin verlegt, nachdem der französische Zionist Hollande sich unfähig gezeigt hatte, solche Gespräche ohne plumpe Provokationen gegen den von ihm eingeladenen russischen Gast zu organisieren.

Nachtrag 20:40h: Inzwischen soll es durch den heute verstärkten terroristischen Raketenbeschuss in West-Aleppo drei Tote und viele Verletzte gegeben haben.

Nachtrag 21:00h: Der Sprecher des UNO-Büros OCHA hat trotz der heutigen nochmaligen Verlängerung der humanitären Feuerpause um drei Stunden – womit Russland und Syrien die frühere Bitte der UNO um zwölf Stunden Feuerpause praktisch erfüllt haben – erklärt, dass die UNO und internationale Hilfsorganisationen morgen nicht in der Lage sein werden, bedeutsame humanitäre Hilfe nach Ost-Aleppo zu liefern, weil noch nicht von allen Parteien Versicherungen bezüglich der Sicherheit vorliegen würden – Diplo-Speak für die Tatsache, dass die Terroristen in Ost-Aleppo humanitäre Hilfe blockieren, und fordert nun mindestens 48 Stunden Feuerpause – offensichtlich, um währenddessen mit den Terroristen zu verhandeln, wenn das nicht einfach nur vorgeschoben ist, um Al Kaida in Aleppo vor der nach dem Ende der Feuerpause wieder auf der Tagesordnung stehenden Eliminierung zu schützen.

Murad Gazdiev macht unterdessen darauf aufmerksam, dass der UNO-Sondergesandte De Mistura erklärt hat, „Rebellen“ würden ihm sagen, dass Terroristen der Nusra Front es verhindern, dass sie sich aus Ost-Aleppo evakuieren lassen.

Bei einem Treffen russischer und amerikanischer Offizieller, unter Beteiligung von Saudis und Kataris, heute in Genf scheint wenig überraschend nichts rausgekommen zu sein.

Nachtrag 22:00h: Der russische Präsident Putin hat vor seiner Reise nach Berlin mit dem syrischen Präsidenten Assad telefoniert.

Frankreichs zionistsicher Präsident Hollande hat demgegenüber vor seiner Reise nach Berlin in Paris führende Vertreter der Al-Kaida-Tarnorganisation „Weißhelme“ empfangen und anschließend erklärt, er werde sich in Berlin für eine Verlängerung der humanitären Feuerpause einsetzen.

Die syrische Armee erklärte derweil SANA zufolge, dass die humanitäre Feuerpause in Aleppo auf Freitag und Samstag ausgedehnt werden soll. Hollandes Forderung nach einer Ausweitung der humanitären Feuerpause dürfte damit so ziemlich erfüllt sein, was ein neues Hindernis für das von geopolitischen Erwägungen geleitete Bemühen der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse sein dürfte, den konfrontativen Kurs gegen Russland zu verschärfen.

Terroristenkommunikation deutet Parteibuch-Informationen zufolge unterdessen an, dass Terroristen für morgen Sprengstoffanschläge und Selbstmordattentate auf Personen planen, die aus dem Terroristengebiet in Aleppo zu flüchten versuchen wollen.

SANA bestätigte unterdessen, dass bereits einige Terroristen ohne ihre Waffen sowie Zivilisten, vornehmlich Frauen, Verletzte, Alte und Kranke die Terroristengebiete in Aleppo verlassen haben. Über die Anzahl der Personen sagte SANA allerdings nichts.

Nachtrag 23:00h: Der UN-Sonderbeauftragte Staffan de Mistura erklärte im Schweizer TV, die Verlängerung der Feuerpause auf elf Stunden würde reichen, um 200 Verletzte aus Ost-Aleppo zu bergen.

Nachtrag 23:20h: Sputnik berichtet, Reyzan Heidu vom kurdisch geprägten Syrian Democratic Council habe RIA Novosti gegenüber erklärt, die türkischen Streitkräfte würden im Norden der Provinz Aleppo offen die Terrorgruppe ISIS unterstützen und hätten in diesem Zusammenhang auch Syrian Democratic Forces in den „befreiten“ Ortschaften Umm Housh, Umm Qura und Hesia mit scheren Waffen attackiert. Diese Ortschaften liegen nahe der Ortschaft Hassadjek, von der Russland am Mittwoch behauptet hat, belgische Kampfflieger hätten sie Dienstag Morgen bombardiert.

Nachtrag 23:45h: In der zionistischen Bild-Zeitung, Al Kaidas wichtigstem Sprachrohr in Deutschland, erzürnt sich #JihadiJulian, dass der russische Präsident Putin seinen Berater Vladislav Surkov zu den Gesprächen mit nach Deutschland gebracht hat. JihadiJulians aktuelle Bild-Schlagzeile: „Warum darf dieser Putin-Scherge an Merkels Tisch sitzen?“ Kein Witz.

Nachtrag 23:55h: Die Deutsche Propaganda-Agentur DPA meldete zwischenzeitlich, dass die „Beratungen“ zur Ukraine im Kanzleramt beendet seien, Poroschenko abgehauen ist, Ergebnisse nicht bekannt seien und Putin, Merkel und Hollande nun ohne Porosenko weiter über Syrien reden würden.

Nachtrag Donnerstag 00:25h: Übrigens hier ist ein Video des Interviews, dass der syrische Präsident Assad gerade dem schweizer TV SRF1 gegeben hat:

Nachtrag Donnerstag 04:00h: Wie Sputnik berichtete, erklärte der russische Präsident Putin nach dem Treffen in Berlin, Syrien und Russland seien bereit, das Feuer auf die Terroristen in Aleppo einzustellen, wie auch diese bereit seien, das Feuer einzustellen. Die Staaten der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft fordern jedoch, dass Syrien und Russland dauerhaft und einseitig das Feuer einstellen, bis Al Kaida ganz Aleppo überrannt hat. Russland und Syrien lehnen es hingegen ab, sich gegen Al Kaida nicht mehr zu verteidigen und Al Kaida die Macht in Syrien zu überlassen. Dementsprechend behauptete eine Hasbara-Schleuder von Bertelsmann nach dem Treffen in Berlin, die Gespräche seien in Bezug auf Aleppo und Syrien praktisch ohne Ergebnis geblieben.

Vor dem Treffen im Kanzleramt inszenierten einige Freunde der zionistisch-wahhabitischen Nazi-Terrorachse eine Show zur Unterstützung ihrer Lieblingsterroristen, während andere Demonstranten für Frieden und die Unterstützung Russlands erschienen sind:

Der Ahrar-Al-Sham-Weißhelm-Terrorist Jaber al-Bakr war vor der zionistisch-wahhabitischen Demonstration für den Terror allerdings bereits durch Justiz in der JVA Leipzig verstorben, wodurch die Freunde des Terrors in Deutschland geschwächt waren und nicht in voller Stärke vor dem Kanzleramt aufmarschieren konnten.

Nachtrag Donnerstag 06:00h: Bei der letzten US-Fernsehdebatte zwischen Trump und Clinton könnten die Unterschied kaum größer sein: Clinton will eine No-Fly-Zone zum Schutz von Al Kaida in Syrien, aka Krieg gegen Russland und Syrien, während Trump warnt, Syrien könnte etwas schlimmeres bekommen, wenn die US-gestützten Rebellen mit dem Regime Change Erfolg hätten.

17 Gedanken zu “Russland erweitert humanitäre Feuerpause für Aleppo um drei Stunden

  1. Liebe Parteibuch
    Ich freue mich, dass Bilder aus Balkan Forum haben sich wie Wahrheit gezeigt. Für Islamiste muss erniedrigend sein in Busen zu fahren unter russische Flage. Leider ist noch zu sagen, dass Complex 1070 welche SAA viel mal angeblich befreit hat, heute vollständig unter Islamistische Kontrolle ist. Optimiste sagen, dass SAA noch paar Häuser haltet. Sonst SAA geniesst ihre Herbst fFerien. Dagegen Bus Linie Damaskus Vororte- Idlib in eine Richtung mach Doppelschicht. . Ich befürchte, dass jetzt wieder irgendwo diese Evakuierte Islamisten eine Ofensive starten.

    1. Sicher werden die sich schnell wieder in Kämpfe stürzen, hatten ja längere Pause, und es muss schon stark in den Fingern jucken, Krieger zu sein, wenn man sich auf diesen toten Gaul setzt, statt die Amnestie zu nehmen.

      Aber lieber irgendeine Offensive auf dem platten Land, als die Kämpfer in Vorstädten von Damaskus, wo sie viele Kräfte binden.

      Damaskus ist bald „sauber“, auch wenn Ost Goutha noch ein hartes Stück Arbeit wird.

    2. zgvaca

      Zur Terroristenpropaganda von ihren angeblichen Erfolgen im Aleppiner Bezirk 1070 gibt es bei Urs1798 ein paar deutliche Worte:

      Beispiel für die Lügenpropaganda um Aleppo, im Süden beim Apartment-Projekt 1070 ein zusammengestümpertes Video bei der Ajnad al Sham und der Falylag-Al-Sham.

      Dies soll der Beweis sein, dass sie Fortschritte bei 1070 gemacht haben, aus diesem Grund mussten sie das Armeematerial verwerten um ihre zweifelhafte Propaganda zusammenzuquirlen und zu behaupten die Armee würde lügen. Das Video lachhaft, nicht der Teil der syrischen Armee, aber das was sie daran gehängt haben. Ich denke sie lügen sich die Hucke voll damit die Terroristen in Ost-Aleppo nicht die Busse besteigen und sich wegkarren lassen um als Flüchtlinge in Europa aufzumarschieren.

      https://urs1798.wordpress.com/2016/10/19/fortschritte-der-syrischen-armee-bei-damaskus-drohungen-der-al-kaida-fraktionen-in-ost_aleppo-zur-verhinderung-von-evakuierungen/

    3. @zgvaca
      „heute vollständig unter Islamistische Kontrolle ist“

      Also ich habe gestern innerhalb vielleicht einer Stunde gelesen: 90% in Hand SAA, 60% SAA, 40% SAA, 0%.
      Die Lage im Bereich der von den Terroristen versuchten Aufbruch der Belagerung scheint unklar zu sein, Bisher hörten wir von vielen Erfolgen der SAA in diesem Gebiet, die offizielle russische Karte sagt das Gegenteil, Der offizielle Übergang für Zivilisten im Süden ist an einem Punkt, den praktisch alle Karten seit Wochen der SAA zurechnen. Für mich heißt das: Alle Nachrichten aus dieser Region fasse ich mit spitzen Fingern an.
      Das Wichtigste ist wohl: Die SAA hat das Gebiet so unter Kontrolle, das ein erneuter Versuch des Aufbrechens der Belagerung außerhalb der Möglichkeiten ist.

      Ja, die Terroristen werden gebraucht, u.a. in Nordhama, wo die Hauptmarschrichtung im Augenblick Rückzug ist. Aber allein die Tatsache, das die Dörfer da Menschenleer sind und somit nicht wie Aleppo Zivilisten getötet werden können, rechtfertig wohl die Aktion in Aleppo, von den politischen Erfolgen mal ganz zu schweigen.

      PS:
      Ich dachte schon, ich stehe beim Parteibuch auf der schwarzen Liste

  2. Inzwischen hunderte Artilleriegeschosse und gerade 10 Luftschläge der Türken auf SDF-Gebiet.

    Mal sehen, ob SyAF, RAF oder die „Koalition“ direkt eingreifen; und bei letzteren auf welcher Seite, nachdem die „moderate FSA“ die US-Truppen rausgeschmissen hat.

    Dass die Türken unverblümt nach Idlib einmarschiert sind, um einen Grenzübergang zu bauen, in der Nähe des Kurdengebietes, ist auch eine direkte Kampfansage.

    Die türkische Artillerie kann von der Türkei aus das ganze Gebiet bestreichen, aber entscheidend ist letztlich „auf’m Platz“.
    Und da sahen die Türkenproxys im Kampf gegen ISIS bisher nicht so dolle aus, obwohl die nur mit halber Kraft dabei sind, das Gros der Truppen einfach abgezogen wurde.

    „Moralisch“ kann ja keiner etwas dagegen sagen, dass die Kurden kurdische Dörfer vom IS zurück holen.
    Aber was heißt schon „Moral“.

    Hier eine Karte vom Bezirk Al Bab

    Die SAA hält bisher die Füße still; wenn es eine Absprache mit der SDF gibt, dann dürfte die so aussehen, dass sie nur die arabischen Orte einnehmen, wenn die Front soweit vorgedrungen ist.

    1. Sowohl al Masdar als auch syria.liveuamap.com berichten über einen Grenzübertritt türkischer Armeetruppen im Bereich Reyhanli (Türkei) zu Akrabat (Syrien). Das Ziel möglicherweise, die Vorbereitung eines Angriffs auf das von den YPG und SDF kontrollierte Gebiet Efrin/Afrin.

      https://www.almasdarnews.com/article/turkish-military-push-idlib-prepare-assault-kurdish-afrin-province/

      Scheint mir so als wolle Erdogan die Türkei „Erweitern“ zulasten Syriens. Habe ja schon gedacht, dass es nochmal zu diesem Kräftemessen kommt, aber es geschieht doch schneller als ich dachte. Bin ja gespannt wer sich wo und auf welcher Seite positioniert. Vorallem bin ich gespannt wie sich sowohl die USA als auch Russland/Syrien zu den Kurden stellen oder eben nicht.

  3. Ahmad Alkhatib ‏@AhmadAlkhtiib 28 Min.Vor 28 Minuten
    Civilians protesting to support @J_F_Sham in #Aleppo and refuse @UN offers to leave #Aleppo

    Das Video wurde scheinbar gerade wieder rausgenommen, zu viele falsche Fahnen, um so richtig „zivil“ rüberzukommen?

    Vielleicht 50 im Bild, noch ein paar drumherum höchstens hundert.

    Davon mehr als die Hälfte Kämpfer. Lächerliche Propaganda.

    Mal sehen, wie viele denn morgen wirklich rausgehen. Wie viele von den Hardcordschihadisten abgeknallt werden, Welche Gegenmaßnahmen es geben wird.

  4. „Nachtrag 23:45h: In der zionistischen Bild-Zeitung, Al Kaidas wichtigstem Sprachrohr in Deutschland, erzürnt sich #JihadiJulian, dass der russische Präsident Putin seinen Berater Vladislav Surkov zu den Gesprächen mit nach Deutschland gebracht hat. JihadiJulians aktuelle Bild-Schlagzeile: „Warum darf dieser Putin-Scherge an Merkels Tisch sitzen?“ Kein Witz.“

    Hatte ich auch vorhin bei meiner Runde gesehen bevor ich hierher kam. Ist schon allerhand was die so raushauen und raushauen dürfen. Es fällt ja aber auch auf ( https://de.sputniknews.com/politik/20150924304499360/ ), dass gerade hier bei uns ziemlich extrem gehetzt wird. Obwohl mich das nicht wirklich wundert, dass im Interesse des Empires das besetzte Deutschland eben für jene Hetze in ganz besonderem Maße missbraucht wird.

  5. Die Korridore werden beschossen.
    Mal sehen welche Wahrheit darüber gepresst wird.

    A pro pos Wahrheitspresse:

    >>>
    Ahmad Alkhatib
    ‏@AhmadAlkhtiib
    #FSA backed by #Turkish Forces take control back on the village of Alhisbah in Suburb of #Mare’a from the #YPG and their allies
    >>>

    Das Dorf hat die SDF vom IS genommen, jetzt nimmt die FSA es „zurück“.

    Alles klar.

  6. Der kleine Kessel Mu’addamiyat wo zuletzt Waffenstillstand herrschte ist nun endlich geräumt durch Evakuierung nach Idlib. dies dürfte mehrere hundert Regierungssoldaten freistellen. Vielleicht sogar über 1000.

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