Fortschritte in Aleppiner Bezirken Suleiman Al Halabi und Bustan Al Basha

Nachdem die syrische Armee und ihre Partner in den letzten Tagen in Ameria und Sheikh Saeed im Süden Aleppos, in Farafira in der Altstadt im Zentrum Aleppos und im Bezirk Camp Handarat weit im Nordosten Aleppos vorgerückt sind, sind sie am heutigen Freitag auch in den nördlichen Aleppiner Bezirken Suleiman Al Halabi und Bustan Al Basha ein Stückchen gegen von Al Kaida geführte Terroristen vorgerückt.

Wie die staatliche syrische Nachrichtenagentur SANA mitteilte, hat die syrische Armee eine Anzahl von Gebäuden im Bezirk Suleiman Al Halabi wieder unter ihre Kontrolle gebracht, darunter „Aleppo Club,“ die Elektrizitätsverwaltung und ein Garagenkomplex. Al Masdar News berichtete dann am heutigen Freitag Nachmittag davon, dass die syrische Armee auch im Westen des naheliegenden Bezirks Bustan Al Basha einige größere Gebäude unter ihre Kontrolle gebracht hat.

Genau wie die in den letzten Wochen und Tagen vollständig oder teilweise befreiten Bezirke Bani Zaid, Camp Handarat, Sheikh Saeed und Farafira waren die befreiten Teile der Bezirke Suleiman Al Halabi und Bustan Al Basha – abgesehen von Terroristen – völlig menschenleer, schon lange von jeglicher Zivilbevölkerung verlassen.

Weiterhin scheinen sich am heutigen Freitag Meldungen zu bestätigen, denen zufolge es der syrischen Armee und ihren Partnern gestern zum zweiten Mal gelungen ist, den nordöstlichen Bezirk Camp Handarat vollständig von Terroristen zu säubern. Nicht bestätigt wurden jedoch gestrige Meldungen, denen zufolge die syrische Armee und ihre Partner auch die direkt östlich des Bezirks Camp Handarat gelegenen Ruinen des Kindi-Krankenhauses vollständig unter Kontrolle gebracht hat. Vielmehr wurde am heutigen Freitag deutlich, dass es im Bereich des Kindi Krankenhauses weiterhin Kämpfe zwischen der syrischen Armee und ihren Partnern auf der einen Seite und von Al Kaida geführten Terroristen auf der anderen Seite gibt.

Weiterhin wurde am Freitag aus Aleppo berichtet, dass 16 Terroristen bei Kämpfen in der Altstadt ihr Leben verloren, und weitere Terroristen an verschiedenen Orten in der Stadt und im Großraum Aleppo von der syrischen und russischen Luftwaffe eliminiert wurden. Den von der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen ihrerseits „gelang“ es am Freitag SANA zufolge, in von der Regierung kontrollierten Stadtbezirken Aleppos 13 Zivilisten unter anderem durch Artilleriebeschuss von Menschenmengen beim Verlassen der Moschee zu ermorden und 43 weitere zu verletzen. Strategisch dürfte das den Terroristen allerdings nichts nutzen, denn die Unterstützung der Bevölkerung für die syrische Armee wird solch Terror natürlich nicht brechen, sondern im Gegenteil die Entschlossenheit von Bevölkerung und Armee weiter festigen, möglichst bald ganz Aleppo von jeglichem Terror zu befreien.

Insgesamt gesehen zeigen auch die heutigen Erfolge der syrischen Armee und ihrer Partner in Suleiman Al Halabi und Bustan Al Basha, dass die Fronten der Terroristen in Aleppo an vielen verschiedenen Stellen gleichzeitig bröckeln, was darauf schließen lässt, dass die in Aleppo noch verbliebene Anzahl von Terroristen viel zu gering ist, um das von ihnen beherrschte Gebiet zu halten. Der für Aleppo zuständige syrische Armeekommandeur schätzte die Anzahl der noch in Aleppo verbliebenen Terroristen in einem am heutigen Freitag veröffentlichten Interview auf lediglich noch etwa 2500.

Es ist also damit zu rechnen, dass die Operationen zur Befreiung von ganz Aleppo von AL Kaida auch in den nächsten Tagen – natürlich begleitet von Gejammer, Gezeter und Lügenpropaganda der Unterstützer von Al Kaida – rapide und deutlich sichtbare Fortschritte machen werden.

30 Gedanken zu “Fortschritte in Aleppiner Bezirken Suleiman Al Halabi und Bustan Al Basha

  1. Da Einparteibuch nicht müde wird, in zutreffender Weise darauf hinzuweisen, dass es im Syrien-Krieg entscheidend auch um die Verteidigung israelischer Interessen geht, so möchte ich hier auf einen aktuellen Friedensforscher, Dr. Daniele Ganser, hinweisen, der auch zu den gehört, die viele Interessen und Interessenten und Umstände am Syrien-Krieg durchaus zutreffend benennt, aber – aus mir völlig unerfindlichen Gründen – die Rolle Israels nicht sehen will. Als ob es völlig irrelevant sei, dass Israel 1967 die syrischen Golan-Höhen völkerrechtswidrig besetzte und Israel und Syrien spätestens seitdem offiziell im Krieg sind. Auch hat Ganser nichts vom aktuellen Angriff der israelischen Luftwaffe auf syrische Stellungen mit womöglichen Abschuss einer israelischen F16 gehört. Ich verstehe solche Darstellungen wie die von Ganser in ihrer verkürzenden Absicht nicht. Hat Einparteibuch dafür eine Erklärung?

    Wer das Video von heute dennoch sehen will:

    1. Meier

      Wir haben mit Daniele Ganser keine persönlichen Erfahrungen, können also nur analysieren, was öffentlich über ihn bekannt ist. Daniele Ganser schlägt der herrschenden zionistischen Mafia reihenweise ihre Standbeine weg, sagt aber nichts – oder selten etwas – zur zionistischen Mafia selbst.

      Aber nun zur Frage selbst:

      „Ich verstehe solche Darstellungen wie die von Ganser in ihrer verkürzenden Absicht nicht. Hat Einparteibuch dafür eine Erklärung?“

      Etwas überspitzt formuliert: Blindheit und Angst. Weniger überspitzt formuliert: Ganser unterschätzt die zionistische Mafia, weiß aber um die Macht der zionistischen Lobby und hält sich aus Angst zurück.

      Es kommt sehr schön im von dir verlinkten Video zum Ausdruck, dass es Begrenzungen der Forschungsfreiheit gibt und Ganser Angst vor Repressionen hat. Das ist auch kein Wunder: diese Repressionen gibt es und sie können sehr unangenehm sein. Gleichzeitig kommt damit im Video ein Widerspruch bei Ganser ans Licht: er geißelt die Furcht, Kriegsverbrecher als solche zu benennen, traut sich aber selbst nicht, die zionistische Mafia anzusprechen.

      Das Thema „Israel“ ist absolut tabu. Walt und Mearsheimer haben die Erfahrung gemacht und Ganser hat gelernt.

      PS: Noch was zum Video: Ganser empfiehlt öffentlich, bei Google nach der Meinung von vertrauenswürdigen Personen zu recherchiern. Wir vom Parteibuch empfehlen demgegenüber, inbesondere nach „Person“ + Israel zu googlen. „Israel“ ist die wichtigste Wasserscheide zwischen Friedensbewegung und Kriegstreibern. Da erkennt man dann eher, wer vertrauenswürdig ist.

      1. Die in den USA domizilierte Website VT (Veterans today) ist der Meinung, dass Herr Snowden die Aktionen der israelischen Regierung nie kritisierte.

    2. Petra

      Es wäre nett, wenn du einen Link als Quelle angeben würdest.

      Veterans Today würde ich zwiespältig sehen.

      Bei Snowden würde ich ähnliches sehen wie bei Ganser: Blindheit und Angst. Snowden versucht’s und schlägt der herrschenden zionistischen Mafia reihenweise ihre Standbeine weg, sagt aber nichts – oder selten etwas – zur zionistischen Mafia selbst.

      1. Die Frage ist aber auch, ob Snowden das überhaupt mit einbezieht, das überhaupt in Erwägung zieht. Snowden mag ein bedeutender Whistleblower sein. Ein Computertechniknerd, der irgendwann auf Zusammenhänge stieß (NSA), die ihn zu seinem Handeln bewogen. Aber ob er das überhaupt in einen höheren politischen Rahmen, einen Überbau einbettet, ist die Frage. Bisher vernahm ich nie etwas diesbezügliches von ihm. Er mag ein Techniknerd sein, aber wohl kein Politik-Geschichtsnerd. Und das muss man dann schon sein… von Ganser könnte man das wiederum erwarten, denn es ist sein Fachgebiet. Aber und ich muss auch sagen verständlicherweise, hält er sich hier zurück. Wer öffentlich Israel in bestimmte Zusammenhänge bringt, wird abgesägt und fertiggemacht. Und hier sind, wenn das auch hier immer ungern gehört wird, sog. Linke ganz arg dabei, solche Leute anzuschwärzen, als Neurechte usw., wie ja im Fall Ganser auch bereits geschehen. Man muss sich auch nur mal mit Fällen wie David Sheen beschäftigen
        https://m.youtube.com/?hl=de&gl=DE#/user/bluepilgrimage
        Selbst Jude, und Israeli, aber extremer Israelkritiker. Wie Gysi und dessen Partei sich einsetzte ihn am Auftreten in Deutschland zu hindern (sog. Toilettengateaffäre). Sheen sei Antisemit hieß es – wie gesagt: Sheen ist Jude und Israeli. Mit ähnlichen Vorwürfen war auch schon Moshe Zuckermann – ein sehr vernünftiger Mann – konfrontiert. Solche Fälle wie mit David Sheen gibt es immer wieder, nur nicht so große Aufmacher wie mit Sheen und die Linke ist daran oft beteiligt. Auch früher, die sozialistische und kommunistische Bewegung war von Zionisten gekapert. Nur, weil das die Nationalsozialisten in ihrem Programm hatten -Antibolschewismus- wird das immer verschwiegen. Und seither haben jüdische Menschen prinzipiell einen Opferbonus, den die Zionisten für sich nutzen und aufrecht erhalten. Zionist ist für mich aber jeder, auch Moslems und Christen, der an diesem System mitwirkt und ihm dient. Antizionismus (der auch unter Juden verbreitet ist) darf eben nicht mit Antisemitismus verwechselt werden. Aber gerade den Zionisten ist es daran gelegen, beides in eine Schublade zu stecken, weil sie enorm davon profitieren und die Leute aus Angst ihren Mund halten.

      2. Dazu noch: uns wird ja immer so mehr oder weniger vermittelt, gegen Antisemitismus zu kämpfen, diesen nicht zu tolerieren, sei in unserer ach so offenen Gesellschaft ganz neu…und bei den bösen alten Deutschen mit deren „Kollektivschuld“ sei das ganz anders gewesen. Die ganze Gesellschaft habe aus Antisemiten bestanden und Hitler habe da nur andocken müssen. https://archive.org/details/bebel-sozialdemokratie_und_antisemitismus

        Von 1906… schon damals wurde über Antisemitismus diskutiert. Und schon damals ist „Antisemit“ als Keule eingesetzt worden. Was natürlich stimmt ist, dass es damals antisemitische Schriften gab, für die man heute ins Zuchthaus käme. Aber schon damals profitierten Zionisten von der Antisemitusmuskeule, die es sehr wohl gab.

    3. Michael K. sagt:

      Sehr geehrter Herr Maier,

      da sie offensichtlich selbst über ausreichende Erfahrung im öffentlichen Raum verfügen, die sie befähigt, anderen Protagonisten diesbezüglich wertvolle Tipps zu erteilen, wäre es doch vielleicht durchaus produktiv, weitere Leser dieser Seite an Ihren vielen Aktivitäten etwas ausführlicher teilhaben zu lassen.

      Wahrscheinlich forschen Sie selbst, treten unermüdlich in die Öffentlichkeit, saßen auf so manchem Podium, halten Konferenzen und Vorträge und sparen dabei keinen blinden Fleck argumentativ aus.

      Was haben Sie dabei erfahren? Nur zu!

      1. Lieber Herr König,

        auch wenn ich auf das „e“ in meinem Namen großen Wert lege, gehe ich einmal davon aus, dass Sie mich meinen.

        Ich kann Ihnen nun leider keine „Tipps“ erteilen und will das auch gar nicht, weil es nämlich nicht um „Tipps“ gehen kann oder besser gesagt, nicht um „Tipps“, die irgendetwas oder irgendjemand anderes manipulieren sollen. Aber wenn ich Ihnen einen „Tipp“ geben kann, dann setzen Sie sich zuerst mit sich selbst auseinander. Wo stehen Sie und warum greifen eventuelle Attribuierungen von „Anti-Semitismus“ bei Ihnen?

        Wer ist ein Anti-Semit? Ist nicht nur der ein Antisemit, der an Semiten kritisiert, was er an anderen Menschen nicht kritisieren würde? Und eben der kein Antisemit, der an Semiten kritisiert, was er auch an anderen Menschen kritisieren würde? Und wer sind eigentlich die Semiten, denen Antisemiten gegenüberstehen? Welches überschaubare Kollektivum soll der Begriff Semiten beschreiben? Ist die Kritik durch einen Semiten an einem anderen Semiten auch ein Fall von Antisemitismus? Kann aus der Kritik eines Semiten oder Nicht-Semiten an einem oder mehreren Semiten der Rückschluss zu einer Kritik an allen (!) Semiten gezogen werden?

        Wir leben in einer immer mehr individualisierten Welt. Da haben es beschreibende Kollektiva wie der Begriff „Anti-Semitismus“ zunehmend schwer. Gleichwohl neigen wir Menschen zur Bildung von Kollektiva. Jeder kennt wohl den Umstand, dass für eine Frau nach einer schlechten Erfahrung mit einem Manne hinterher alle (!) Männer Schweine sind und die Differenzierungsmöglichkeit sich erst wieder einstellt, wenn es mit dem einen Manne wieder gut läuft, ein Äquivalent da ist oder sie sich sonst mit ihrem Schicksal abgefunden hat. Sie merken, worum es mir geht? Ich bin kein Anti-Semit. Für mich sind Juden grundsätzlich Menschen wie alle anderen auch. Ich differenziere danach, wo Kritik angebracht ist und meine mit der Kritik an einem oder mehreren Juden eben nicht alle (!) Juden. Es wäre doch absurd, für den Plan, ein Syrien unter Assad zu vernichten, alle (!) Juden (wer auch immer das ist) verantwortlich zu machen.

        Ich habe viele Gespräche geführt. Man muss dem Gegenüber zuhören, wenn man wissen will, um was ihm geht.

        *** Ich werde solange fragen, bis ich endlich eine Antwort habe.

        Oder Gespräche drehen sich um Theologie, insbesondere das katholische Nostra Aetate oder entsprechende Beschlüsse in der evangelischen Kirche, die fortan von einer ewigen Erwählung von Gottes jüdischem Volk ausgehen und die sich in Außerachtlassung der biblischen Systematik nur auf Röm 9-11 beziehen. Wenn ich dann danach frage, wen diese Theologen vor Augen haben, wenn Paulus von einem Teil Israels spricht, der verstockt ist, dann herrscht auch nur Schweigen. Ich werde solange fragen, bis ich endlich eine Antwort habe.

        Oder Gespräche drehen sich um die Sicherheit Israels und die Landnahmepolitik. Wenn ich danach frage, ob der Islam schuld sei, dass Muslime aggressiv werden oder ob es die Landnahmepolitik Israels ist, dann herrscht eigentlich auch Schweigen, insbesondere wenn ich auf die vielfältigen (aktuellen) Kritiken von UNO, Obama, US-Außenamt, dt. AA usw. hinweise und frage, wie es eigentlich mit Landnahmeabsichten weitergehen soll, wenn die Welt jetzt schon am Abgrund eines Weltkrieges stand/steht. Ich werde solange fragen, bis ich endlich eine Antwort habe.

        Ich mache jetzt einmal Schluss. Ich wollte nur zeigen, dass jeder, wenn er denn für sich geklärt hat, dass er kein Anti-Semit ist, mutig die Attributierungen und die aktuelle Landnahmepolitik hinterfragen sollte – auch öffentlich. Die Dinge haben sich zwischenzeitlich so entwickelt, dass man da auch nicht mehr alleine dasteht, sondern die Kritik eben auch von höchster politischer Stelle kommt.

        Jeder, der jedoch ein Anti-Semit ist, der sollte besser schweigen.

        Beste Grüße!

  2. Ich denke es ist auch ein Problem der Fakten. Ganser ist ein Mensch der nicht an Hand von hören sagen Position bezieht. Wenn ihr ehrlich seit kann man nicht viel von dem beweisen. Auch Russland hält sich extrem zurück mit Kritik.

    Für mich ist 100% klar,
    * es gibt in Israel keine Demokratie – massive Zeichen einer nationalen Diktatur
    * Israel ist kein Nachbar den man sich wünscht als Land
    * usw

    aber die Zusammenhänge in der Weltpolitik sind nicht so offensichtlich auch wenn viele Juden in wichtigen Schaltpositionen sitzen. Irgendwie sollte man Ethnien und zugehörige Länder nicht vermischen, auch wenn ein Zusammenhang vorhanden sein könnte.

    PS.
    Diskriminierung,
    das stärkt das Judentum auch massiv
    Die Juden im Ausland denken sie können nur ihrer Volksgruppe vertrauen und deswegen unterstützen bzw vertrauen sie nur ihre Volksgruppe. Es ist ein normaler Prozess das diese geschlossene Gruppe immer mächtiger wird.

    Ich vergleiche diesen Effekt gern mit der Mafia .. eine untereinander eingeschworene und VEROLGTE Gruppe, schützt sich gegenseitig. Jeder Vergleich hinkt

    Ohne Beweise und den oben genannten Gründen bin ich gegen diese Stigmatisierung der Juden

    1. Frag mal antizionistische Juden nach einer Differenzierung.

      Allerdings ist es ein Problem, dass Antisemiten natürlich auch gerne die Antizionisten-Karte ausspielen.

    2. Frank

      Dass es ein Problem mit den Fakten gibt, Israel-Lobby und Neocons Kriegstreiberei in Bezug auf Syrien nachzuweisen, glaube ich ganz sicher nicht. Die Spuren, die die Israel-Lobby und Neocons diesbezüglich hinterlassen haben, sind breit wie eine Autobahn. Hier z.B.:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2012/01/08/kriegsplan-gegen-syrien-von-zionist-geschrieben/

      Und beim Putsch in der Ukraine sind ebenfalls Israel-Lobby und Neocons mit am Werk gewesen:

      https://nocheinparteibuch.wordpress.com/2014/02/18/zionisten-offenbar-treibende-krafte-beim-versuch-von-regime-change-in-der-ukraine/

      Und beim Irak-Krieg haben schon Walt und Mearsheimer sehr klar nachgewiesen, dass da die Israel-Lobby und die Neocons führende treibende Kräfte waren:

      http://www.youtube.com/embed/htmO1Cyl73s

      Das gleiche gilt für 9/11. Auch da sieht, wer bloß hinschaut breite Spuren nach Israel, zur Israel Lobby und den Neocons:

      http://www.nrhz.de/flyer/beitrag.php?id=15678

      Diese Zusammenhänge können einem kritischen Historiker wie Ganser es ist, kaum entgehen. Zumindest sind die Belege deutlich genug, dass man die These diskutieren kann.

      Ganser jedoch spricht bei der Diskussion dazu, siehe Video oben, Israel mit keinem Wort an. Er diskutiert es nicht. Das spricht, wenn es nicht eine sehr spezifische Form von Blindheit ist, für Angst.

      Israel ist übrigens was ganz anderes als „die Juden,“ viele Juden sind die ständigen Verbrechen von Israel und der Israel Lobby genauso Leid wie der Rest der aufgeklärten Menschheit.

    3. Wenn es eine solche „Volksgruppe“ gäbe, dann müsste es auch eine christliche, buddhististische oder islamische geben. Wir sehen also, „Volksgruppe“ ist nicht umsonst ein gefährlich den Gleichwertigkeitsgrundsatz aller Menschen negierender, also rechtsextremistischer, sondern auch ein Begriff, der die wahre Klassenidentität verschleiernd die Fehlidentität einer gegen andere und letztlich massenmörderisch gegen andere gerichteten Gruppenzugehörigkeit stiftet, also zum Jargon des Faschismus gehört, mit dessen terrorististen Mitteln der Kapitalismus in der Krise aufrechterhalten wurde und weiterhin wird.

      1. @clearly
        die Betonung liegt auf verfolgte Volksgruppe.

        Es wird immer hervorgehoben
        * ohne UNS werdet ihr grausam sterben ( Holocoust – Shoah )
        * wir müssen zusammenhalten oder werden sterben
        * nur wir helfen uns gegenseitig

        Man kann die Volksgruppe nicht auswählen es ist durch Geburt bestimmt.
        man ist also gezungen das Spielchen mit zu spielen oder eben zu sterben

        Mafiöse Züge
        eine durch Geburt geschlossene Gruppe, die bis zum Tod zusammenhält .

        das Treibmittel ist die Verfolgung

        also sollte man nicht dieses Treibmittel liefern.

        ++++++++++++++++++++++++++++++++++++

        Das ist meine Ansicht.
        Auch wenn ihr in vielen Sachen recht habt
        Das bezweifle ich doch garnicht

      2. Frank

        „das Treibmittel ist die Verfolgung

        also sollte man nicht dieses Treibmittel liefern.“

        Dem schließen wir uns hier voll und ganz an. Antisemitismus, sowohl real als auch imaginiert, ist der Kitt, der die zionistische Mafia zusammenhält. Antisemitismus stärkt die zionistische Mafia.

        Antisemitismus ist also nicht nur grundsätzlich als Rassismus abzulehnen, sondern auch in Bezug auf das Ziel, die seriellen schwersten Verbrechen der zionistischen Mafia zu stoppen, extrem kontraproduktiv.

  3. Noch schlimmer als einen Zweifel an 9/11 zu äußern, ist es für einen Wissenschaftler, etwas gegen Israel zu sagen. Damit wird man sofort in ein antisemitisches Eck geschoben und kann keine wissenschaftliche Arbeit mehr fortsetzen und ist ERLEDIGT.

    Dies gilt für alle Intellektuellen. Nicht nur für Historiker, auch für Literaten, wie uns sehr deutlich das Beispiel von Günter Grass gezeigt hat.

    1. Während gleichzeitig die Zweifel gemindert werden, wer wohl am meisten mit 9/11 zu tun hat, je verbissener versucht wird das Denkverbot aufrechtzuerhalten.

      „Wie oft habe ich euch gesagt, dass wenn ihr das Unmögliche beseitigt habt, was auch immer übrig bleibt, wie unwahrscheinlich es auch immer ist, die Wahrheit sein muss?“

      – Arthur Conan Doyle, Sherlock Holmes

    2. Der überwiegende anteil der juden in Israel sind KEINE Semiten aber die Araber in den Nachbarländer schon . Wenn jemand also Antisemitisch ist dann sind es die Isrealis selbst man braucht sich nur den umgang mit den Pälestinenser anzuschauen . Das sind alles nur erfundene Keulen um die kritiker mundtot zu machen und zu unterdrücken .

      1. Bernstein

        Das Argument, Anti-Semitismus richte sich nicht gegen Juden, weil sie keine Semiten seien, ist nicht stichhaltig. Unter Antisemitismus wird heutzutage Feindschaft gegen Juden, Menschen jüdischer Religion und Menschen, die von Menschen jüdischer Religion abstammen, verstanden.

        Und eine solche Feindschaft gegen Juden gibt es sehr wohl, genau wie es auch zahlreiche andere Formen rassistisch oder sektiererisch motivierter Feindseligkeiten gibt, sich als Rassismus gegen Muslime etwa im Begriff Islamophobie wiederfindet. Auch wenn das schlecht ist, ist Rassismus und Sektiererismus eine real existierende Tatsache, die man als Basis für ein Gegensteuern erstmal zur Kenntnis nehmen muss.

  4. Die Terroristen wollen den Belagerungsring von Aleppo noch einmal aufbrechen:

    20 VBIED’s(Fahrzeugbomben) und 1000e Kämpfer sollen dafür bereitstehen.

    Den 1070er Gebäudekomple halten sie ja mehrheitlich noch immer besetzt und haben damit ein geschütztes Aufmarschgebiet Richtung Ramouseh und Militärakademie bzw. Artillerieschule.
    Bin schon gespannt, wie weit sie kommen falls es nicht nur eine Propagandaente ist.

    https://www.almasdarnews.com/article/mother-battles-approaches-aleppo-jihadist-rebels-amass-thousands-militants/

  5. Hallo EPB,

    Danke für die recherchierten Zusammenhänge.

    Eine Frage, die sich mir in dem Zusammenhang stellte:
    Nützt die in Gang gesetzte Flüchtlingswelle großisraelischen Interessen, und ist demzufolge davon auszugehen, dass hier nachgeholfen wurde.

    Ich meine dabei weitere eindeutige Anzeichen, dh jenseits von Soros und seine bekannten vielfältigen Altivitäten, noch die Schwächung der syrischen Armee infolge der Wegmotivierung der jungen Männer.

    Mit bestem Grüßen und Dank

    1. Friedhelm

      „Nützt die in Gang gesetzte Flüchtlingswelle großisraelischen Interessen“

      Nein, die Flüchtlingswelle nach Europa nützt großisraelischen Interessen eher nicht, auch wenn es da durchaus Partikularinteressen, etwa durch Spekulation mit deutschem Wohnraum, geben mag. Weiterhin gibt es Anzeichen dafür, dass die Lobby sich beim Lostreten der Flüchtlingswelle verkalkuliert hat. Die Israel-Lobby dachte, es würde großisraelischen Interessen nützen, etwa weil syrische Soldaten sich dann – flüchtend vor „Diktator“ Assad – in großer Anzahl auf den Weg nach Europa machen würden. Doch tatsächlich sind es die von der westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Oppositionellen, Rebellen und Terroristen und ihre Freunde und Familien, die massenhaft nach Europa emigriert sind, wodurch den von der Israel-Lobby unterstützten Terroristen die Manpower schneller ausgeht und ihnen die Bevölkerung der Terroristengebiete weitgehend abgehauen ist, was ein großer Vorteil für die syrische Armee ist.

      Solche strategischen Fehlkalkulationen passieren der Israel-Lobby öfter mal. Beim von der Israel-Lobby vorangetriebenen Krieg gegen den Irak war das besonders auffällig. Anstelle des erhofften Kriegsergebnisses eines von Lakaien der Israel-Lobby beherrschten Irak ist beim Irak-Krieg zum Entsetzen der Israel-Lobby herausgekommen, dass sich in Folge des Krieges der iranische Einfluss in Irak stark vergrößert hat.

      1. Widerspruch, hochverehrtes Parteibuch!

        Natürlich gehört die Flüchtlingswelle zum Plan – in zweierlei Hinsicht:

        Erstens ging es um die Migration aus Syrien, um das Land zu schwächen. Ich erinnere noch gut mein Entsetzen, als ich in einer dt. Tageszeitung las, wie toll es ist, dass die 500 syrische Ärzte jetzt das deutsche Krankenhauswesen bereichern. Das Parteibuch wird vielleicht noch erinnern, wie das UNHCR um Hilfe schrie, als der Westen die Mittel zur Versorgung der syrischen Binnenflüchtlinge und im Libanon und Jordanien kürzte bzw. strich. Wo sollten Syrer denn anders hin als zu fliehen, wenn sie nicht mehr vor Ort versorgt werden können? Die zweite Stufe war der Merkel-Erdogan-Pakt: Auch der sollte Syrer nicht vor Ort in Syrien unterstützen, sondern außer Landes bringen. Erst in diesem Jahr wird Deutschland knapp eine Milliarde Dollar für die humanitäre Versorgung von Syrern in Syrien ausgeben und einen Teil nicht weiter in den Merkel-Erdogan-Pakt zwingen.

        Zweitens ging es bei der bewusst ausgelösten Migration um das bei der Bevölkerung bewusst ausgelöste Gefühl der Überflutung durch den Islam. Der Anti-Islamismus lief zur Hochform auf: Hilfe, der Islam will uns überfluten – und unsere Regierung merkt das nicht einmal! Dieser Anti-Islamismus – gesteigert noch durch die IS-Terror-Anschläge – schufen die Rechtfertigung im Volk für einen Krieg gegen den IS – der – wie wir wohl alle mittlerweise glauben – eigentlich schon immer ein Krieg gegen ein Syrien unter Assad war.

      2. Meier

        Das erste Kalkül hinter der Migrationswelle ist durchaus treffend beschrieben. Es lautet: Zuwanderung bringt eine wirtschaftliche Belebung mit sich, durch Abwanderung blutet ein Land aus. Das Kalkül hinter der jüngsten Migrationswelle nach Europa lässt sich also etwa so beschrieben: das zionistische Europa wird durch die Zuwanderung (wirtschaftlich) stärker, das Widerstandsland Syrien wird hingegen durch die Abwanderung geschwächt. Das ist ganz nach dem Geschmack von Israel und der Israel-Lobby.

        Aber Punkt 2, eine von weiten Teilen der europäischen Bevölkerung wahrgenommene Überfremdung durch Muslime, war kein von Israel und der Lobby gewollter Nebeneffekt, sondern ein Riesenunfall. Diese weit verbreitete Wahrnehmung einer Überfremdung durch Muslime hat dazu geführt, dass Politiker und Parteien sehr stark geworden sind, vor denen Israel und die Lobby regelrecht Angst haben, weil sie ihren Lakaien im rechtsbürgerlichen Spektrum den Rang ablaufen: Le Pen, FPÖ, AfD, Wilders, Orban und so weiter und so fort. Diese Stimmung ist dafür mit- oder gar hauptverantwortlich, dass die EU nahezu handlungsunfähig geworden ist und möglicherweise gar – siehe Brexit – zerbricht. So kann die EU der Israel-Lobby nicht richtig nützlich sein. Geplant war eine Stärkung der EU als Proxy der Israel-Lobby durch Wirtschaftsbelebung, aber herausgekommen ist eine Schwächung durch tiefsitzenden Streit in der EU über Migrationspolitik.

      3. @Parteibuch

        Vielen Dank für die Rückmeldung.

        Und noch einmal zu Punkt zwei:

        Ich denke schon, dass es der ursprüngliche Plan war, einen wild expandierenden gewalttätigen Islam zu vermitteln. Es gibt ja nicht wenige, die in das Horn des Anti-Islamismus blasen und stramme Juden oder Philo-Semiten sind, also die, die Merkel kritisieren wegen ihrer Islam-Offenheit und einen strengeren Umgang mit Muslimen fordern, insbesondere auch nach israelischem Vorbild mit Profiling&Co. Und dann kommt noch ein Netanjahu und erzählt die Geschichte, dass der Großmufti von Jerusalem einen Hitler erst zum Holocaust angestiftet hätte. Ja, dann muss man etwas gegen den Islam tun, erst recht dann, wenn man aus Deutschland kommt. Und alle erzählen, wie wichtig die westliche Aufklärung für den Islam wäre. Man holt also den Islam ins Land, spült ihn weich, trägt den weichgespülten Islam über die Türkei weiter nach Syrien und schaftt somit die Gefahr für Israel ab. Und wie gesagt: Verstärkt wird das ganze Szenario noch durch die Terror-Anschläge und einen angeblichen Krieg des Westens gegen einen IS.

        Die wohl entscheidende Punkt, der diesen Plan zunichte machte, war das Eingreifen der Russen in den Konflikt – und im weiteren Verlauf das Aufdecken der türkischen Waffenlieferungen an den IS durch Can Dündar und die Niederschlagung des türkischen Putsches der pro-israelischen Gülen-CIA-Bewegung. Von da an funktionierte der Plan nicht mehr. Von da an herrschte nur noch Chaos und Hilflosigkeit in der westlichen Propaganda. Die Propaganda hätte wohl alles wegbügeln können, aber den Einsatz der Russen können sie nicht wegbügeln.

        Ich will nun nicht bestreiten, dass „Le Pen, FPÖ, AfD, Wilders, Orban und so weiter und so fort“ ohne Einfluss waren. Aber es ist hier ja schon öfter angeklungen, dass gar nicht so eindeutig ist, ob es sich bei dem einen oder anderen nicht doch um ein philo-semitisches U-Boot handelt. Wie die AfD mit dem Anti-Semitismus-Vorwurf umgeht, ist das beste Beispiel dafür – und erst recht, dass keiner den Syrien-Krieg öffentlich thematisiert. Man muss es immer widerholen: Auch die AfD thematisiert nicht den Syrien-Krieg.

        Und noch einmal grundsätzlich: Der Nahost-Konflikt um Israel ist nicht das einzige Problem Deutschlands, Europas, dieser Welt. Ich halte ihn aber mit für den aktuell Entscheidenden, den es zu lösen gilt. Hunderttausende Tote und Millionen Heimatlose wie im Syrien-Krieg dürfen sich nicht wiederholen.

        Beste Grüße!

        P.S. Ich habe gesehen, dass das Parteibuch oben ein wenig zensiert hat. Das ist völlig ok. Ich erlaube mir jedoch den Hinweis, dass diese nicht veröffentlichte Teile inzwischen vermehrt in den Mainstream-Gazetten (im Kommentarbreich) zu finden sind. Es tut sich da wirklich einiges. Mit dazu beigetragen haben vor allem auch die Auschwitzprozesse und die dort benannten Opferzahlen, die übrigens von niemandem als zu niedrig bewertet wurden.

  6. @Herr Meier
    „Erstens ging es um die Migration aus Syrien, um das Land zu schwächen. Ich erinnere noch gut mein Entsetzen, als ich in einer dt. Tageszeitung las, wie toll es ist, dass die 500 syrische Ärzte jetzt das deutsche Krankenhauswesen bereichern. “

    .

    Das ist in der Theorie richtig. Nur in der Realität der deutschen Bürokratie sieht das anders aus. Da sieht es so aus dass med. Doktoren und Professoren unter den Flüchtlingen sich glücklich schätzen dürfen wenn sie als „Pflege Hilfskräfte“ arbeiten dürfen.

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