Syrische Armee bringt Schule für Waffenkunde südwestlich von Aleppo unter Kontrolle

Pünktlich zum Anfang der Woche haben die syrische Armee und ihre Partner am heutigen Sonntag Morgen die zur Militärbasis Ramouseh gehörende Schule für Waffenkunde südwestlich von Aleppo unter ihre Kontrolle gebracht.

Nachdem die syrische Armee und ihre Partner in der letzten Woche den von Al Kaida geführten Terroristen bereits die Kontrolle über die technische Schule der Luftwaffe im Norden der Militärbasis abgerungen hatten, erfolgte der Vorstoß zur Befreiung der Schule für Waffenkunde nun von Süden. Im Zentrum der Militärbasis befinden sich in der Artiellerieschule zwar nach wie vor Terroristen, sodass zwischen den südlichen und nördlichen Stellungen der Armee in der Militärbasis Ramouseh noch eine etwa 700 Meter breite Lücke klafft, doch die syrische Armee und ihre Partner rücken zur Stunde offenbar auch da noch etwas weiter vor. Obwohl es bislang noch unklar ist, ob die syrische Armee und ihre Partner die Lücke heute noch schließen werden, ist der durch diese Lücke führende Korridor der Terroristen in die Stadt Aleppo für Nachschublieferungen natürlich völlig unbrauchbar. Vielmehr dürfte es so sein, dass die sich noch in der Artillerieschule aufhaltenden Terroristen vom Nachschub völlig abgeschnitten sind und auf verlorenem Posten stehen.

Eine Karte zeigt die aktuelle Lage im Bereich der Militärbasis Ramouseh:

Al Kaida und Kumpane scheinen südwestlich von Aleppo durch ihre anhaltenden hohen Verluste im Kapmf um einen Korridor in die Stadt Aleppo inzwischen so geschwächt zu sein, dass sie weder in der Lage sind, nennenswerte Gegenangriffe durchzuführen noch ihre Positionen an weiten Teilen der Front zu halten, weshalb die syrische Armee und ihre Partner sich am heutigen Sonntag Vormittag auch an einigen weiteren Frontabschnitten südlich der Militärbasis Ramouseh im Vorwärtsgang befinden. Die Offensive der syrischen Armee und ihrer Partner südlich der Militärbasis Ramouseh machen es den Terroristen nochmal schwieriger, Nachschub in ihre Stellungen in der Militärbasis Ramouseh zu bringen.

Praktisch dürfte das bedeuten, dass die Lage in Aleppo grob bald wieder so ist, wie sie es Ende Juli vor der von Al Kaida geführten Offensive auf die Militärbasis Ramouseh war, freilich mit dem Unterschied, dass die Terroristen durch die bei ihrer Großoffensive zur Eroberung und zum Halten des Korridors nach Aleppo erlittenen anhaltenden hohen Verluste dauerhaft geschwächt und demoralisiert sein dürften.

Die Terroristen in der Stadt Aleppo sind umzingelt und der groß angelegte Versuch von Al Kaida, von außen eine neue Nachschubroute in die Stadt Aleppo ist mit Pauken und Trompeten gescheitert. Was den Terroristen in der Stadt Aleppo nun noch bleibt, ist früher oder später die Kapitulation, gern verpackt als Versöhnung oder Deal zur Evakuierung, aber unausweichlich. Bis die syrische Armee die durch die Terroroffensive gekappte Verbindungsstraße von Damaskus via Ramouseh in die nicht vom Terrorismus befallenen Bezirke der Stadt Aleppo wieder öffnet, dürfte es auch nicht mehr lange dauern. Bis es soweit ist, müssen Reisende von und nach Westaleppo noch die Unbequemlichkeit des Umweges über die Kastello-Straße in Kauf nehmen.

Da der Schlacht um Aleppo kriegsentscheidende Bedeutung zugemessen wird, dürfte das die Entscheidung im Terrorkrieg gegen Syrien sein. Syrien und die Partner Syriens, allen voran Russland und Iran, gewinnen, Al Kaida und die zionistisch-wahhabitische Achse der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ verlieren. Es wird dann allerdings noch einige Zeit dauern, bis die geopolitischen Konsequenzen dieses fehlgeschlagenen Angriffskriegsverbrechens der von Neocon-Zionisten dominierten westlichen Terrorstaaten deutlich werden.

Nachtrag 12:45h: Letzten, im Unterschied zur inzwischen offiziell verkündeten Befreiung der Schule für Waffenkunde, noch nicht ganz bestätigten Informationen zufolge haben die syrische Armee und ihre Partner nun auch die Kontrolle über die Artillerieschule, womit die Kontrolle der Armee über die ganze Basis Ramouseh komplett und der Ring um die Terroristengebiete in der Stadt Aleppo wieder vollständig geschlossen ist.

Das ging nun ja schnell. Aus die Maus für die Terroristen.

Nachtrag 14:00h: Übrigens, die lang erwartete offizielle Verkündung eines russisch-amerikanischen Deals zur Lieferung von Hilfsgütern in die Terroristengebiete der Stadt Aleppo und die Unterscheidung zwischen „moderater bewaffneter Opposition“ und Terroristen wurde am Sonntag am Rande des G20-Gipfels in China mal wieder verschoben. Zwei Pulte zur Verkündung eines Deals standen da schon bereit, doch dann wurde ein Pult kurzfristig wieder abgebaut, und nun heißt es, die Verkündung eines Deals könne wohl frühestens Montag stattfinden. Hauptproblem des amerikanischen Vorschlags dürfte sein, dass die von den USA und der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft unterstützten Terroristen in Ostaleppo für sie und ihre Angehörigen bestimmte Hilfslieferungen über die Kastello-Straße strikt ablehnen und stattdessen Hilfslieferungen durch Ramouseh fordern, wo die syrische Armee und ihre Partner aufgrund fehlender direkter Kontrolle bislang nicht sicherstellen konnten, dass im Schatten von Hilfslieferungen auch Waffen und Terroristen den Korridor passieren. Die Terroristen in Ostaleppo können es sich materiell leisten, die insbesondere von Deutschland geforderten und von der UNO basierend auf einem russischen Vorschlag angebotenen Hilfslieferungen abzulehnen, weil sie reichlich Hilfsgüter, Nahrung und Treibstoff gebunkert haben und die Anzahl der sich in den Terroristenbezirken von Aleppo aufhaltenden Menschen tatsächlich viel kleiner ist als öffentlich angenommen. PR-mäßig sieht es aber natürlich blöd für die Terroristen und ihre westlichen Unterstützer aus, dass sie nun Hilfslieferungen ablehnen, obwohl zuvor eine große westliche Propagandakampagne ganz dringend Hilfslieferungen für sie gefordert hatte. Dadurch, dass die syrische Armee nun wieder die Artilleriebasis Ramouseh beherrscht, könnte die Forderung der Terroristen, Hilfslieferungen durch Ramouseh zu schicken sich aber nun erledigt haben, weil die syrische Armee die Hilfslieferungen da nun doch inspizieren kann, sodass es am morgigen Montag möglicherweise die Verkündung eines amerikanisch-russischen Deals bezüglich Hilfslieferungen für die Terroristengebiete von Aleppo geben kann.

Nachtrag 17:00h: Ivan Sidorenko zitiert Liwa Al Quds Media dahingehend, dass die Meldungen von der Befreiung der Artillerieschule etwas zu früh kamen. Noch sei die Artillerieschule nicht befreit, doch es würde nur noch ein paar Stunden dauern, bis es soweit sei.

Nachtrag 17:25h: Nun berichtet Ivan Sidorenko unter Berufung auf einen neuen Bericht von Liwa Al Quds, dass die Artillerieschule zwischenzeitlich befreit sei. Al Kaida und Konsorten betrachten die erneute Umzingelung ihrer Kräfte in Aleppo inzwischen auch als gegeben.

Nachtrag 17:45h: Die Hasbara der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ hat inzwischen auch mitbekommen, dass ihre Lieblingsterroristen in Ost-Aleppo wieder vollständig umzingelt sind. Nun kann man drauf warten, bis da wieder das große Jammern einsetzt.

Nachtrag 18:30h: Die Terroristen von Al Kaida und ihre zionistischen Kumpane lasten ihre Niederlage in Aleppo Erdogan an, dem sie vorwerfen, rund 2400 Terroristen von den Fronten im Südwesten von Aleppo für seine Offensive gegen ISIS und die YPG in und um Jarabulus abgezogen zu haben.

Nachtrag 20:30h: Von der türkischen Armee unterstützte Takfiri-Terroristen haben zwischen Ar-Rai und Jarabulus im Nordosten der Provinz Aleppo eine Reihe von Dörfern erobert, wodurch sie der Terrorgruppe ISIS den direkten Zugang zur syrisch-türkischen Grenze abgeschnitten haben.

Praktische Bedeutung hat das nur insoweit, als dass im nun wohl startenden nächsten Teil der türkischen Militäroperation zu erwarten ist, dass die von der Türkei unterstützten Terroristen entweder Al Bab oder Manbij angreifen werden und den Traum der YPG von einem durchgehend kurdisch kontrollierten Gebiet entlang der Grenze zur Türkei zunichte machen. Für die syrische Armee ändert sich dadurch nichts, außer dass es natürlich günstig für sie ist, wenn Terroristen sich gegenseitig bekämpfen, weil dadurch weniger Arbeit für die Armee übrig bleibt.

Zwischenzeitlich meldet übrigens auch SANA, dass die syrische Armee und ihre Partner die Kontrolle über die ganze Militärbasis Ramouseh wiederhat und die Terroristen in der Stadt Aleppo und im Bezirk Ramouseh damit wieder eingekesselt sind.

19 Gedanken zu “Syrische Armee bringt Schule für Waffenkunde südwestlich von Aleppo unter Kontrolle

  1. Sollen doch endlich aufgeben oder sind die alle komplett von den Captagon-Pillen abhängig – der Droge, die Washingtons Nato liefert? Wenn ein paar von denen tatsächlich glauben, ihre Dienste als faschistische Terrorsöldner für „offene Investorengebiete“ zur Aufrechterhaltung des Wallstreet-Zombiekapitalismus, hätten auch nur das Geringste mit Islam zu tun, können sie aufzugeben ja als „Allahs Prüfung“ sehen, den wahhabitischen „Verführungen des Teufels“ aus Washingtons Saudiland widerstanden zu haben.

  2. Die SAA überrascht ja immer wieder, nun hat man die Belagerung doch geschlossen. Erstaunlich, das die Hizbolla sogar parallel von Süden in Richtung Khan Tuman vorrückt.

    Interessant auch die Propaganda der Terroristen;
    Der Gegenangriff läuft bereits: Das Gebiet westlich von den Schulen ist unter Feuerkontrolle der Hizbolla und wenn von Osten angriffen wird, was besseres kann der SAA nicht passieren, aber die dürften keine Lust haben.
    Die Kräfte wurden nach Hama abgezogen. Wenn’s so wäre, hat es aber nicht geholfen und Aleppo dürfte wichtiger sein, wie Hama.
    In 72h wird die Castello-road angegriffen: Schön wenn’s so wäre, wenn man aus einem Angriff einen Konter macht, wirkt das politisch sauberer als selbst an zu greifen..

    Auch interessant: Die Hizbolla kümmert sich um die dünnbesiedelten Gebieten, die Tiger um die Wohngebiete (z.B. 1070). Das könnte sich fortsetzen. SAA geht nach Osten (Ostaleppo), die Verbündeten nach Westen (Khan Tuman). Auch das macht politisch Sinn.

  3. zum Thema MV könnte das Parteibuch vielleicht was schreiben. AfD vor CDU. Kommt jetzt der Rechtsruck innerhalb der CDU?

    1. Reisender

      Rechtsruck oder nicht, das ist ziemlich egal. und natürlich beklagt sich die Partei, die für ernsthafte und biedere Wahlkampfaussagen wie „Kinder statt Inder“ bekannt ist, nun den „Populismus“ der AfD. Das ist alles kaum mehr als Theater.

      Worum es wirklich geht, ist die außenpolitische Ausrichtung Deutschlands. Die große Frage ist, ob die CDU sich als Partei atlantischer und zionistischer Lakaien der Führer der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ langfristig gegen die ansonsten weitgehend inhaltsgleiche, aber bezüglich der geopolitischen Ausrichtung etwas freier agierende AfD durchsetzen kann.

      Zionisten und Atlantiker haben in Deutschland nach wie vor dicke Mehrheiten, aber in MV hat das abschneiden der AfD als zweitstärkste Kraft einmal mehr gezeigt, dass diese dicken Mehrheiten gerade leicht bröckeln. Abgestraft wurden in MV auch die grüne Russlandhasser-Partei und die in MV nahezu vollständig zionisierte Linke. Das ist ein kleiner Hoffnungsschimmer, dass die Wähler sich vielleicht doch irgendwann mal dazu bequemen, die korrupten Lakaien der notorischen Angriffskriegsverbrecherstaaten USA und Israel aus ihren politischen Ämtern in Deutschland zu werfen, aber mehr auch nicht, denn bis dahin ist der Weg noch sehr weit.

      Mal schauen, vielleicht machen wir morgen einen Artikel über MV, aber im Moment sehe ich das noch nicht.

      1. Das primäre Ziel wurde mit der AfD erreicht nämlich das Wahlvieh an die Urnen zulocken aber ob eine AfD die von Mitglieder der Altparteien gegründet worden ist eine alternative darstellt bezweifele ich sehr sehr stark . In dieser Kolonie wird jede Partei die nur auch ansatzweise zur gefahr des system werden könnte schon frühzeitig unterwandert und zerschlagen wie man es auch mit den ganzen Demos macht .Man braucht nur das Grundgesetz zu lesen dann wird man verstehen das selbst z.b Afghanistan und Irak freier sind als Deutschland .

    2. Neoliberalistisch-Kapitalistische Einheitspartei gewinnt mit fast 90 Prozent. Ein weiteres Meisterstück der Propaganda des Empörungs- und Meinungsmanagements sowie der Akzeptanzbeschaffung im Rahmen der Bevölkerungskontrolle: Erneut stimmt das Wahlvolk fast geschlossen gegen die eigenen Friedens- und Sozialinteressen.

  4. Nachdem der Ring wieder zu ist, gibt es verschiedene Szenarien.

    Natürlich sieht alles nach einem Deal im Hintergrund aus, Ost-Aleppo Stadt gegen Nord-Aleppo Land; aber so einen Deal kann ja auch wieder patzen, außerdem müssen bei weitem nicht alle „Rebellen“ daran beteiligt gewesen sein.

    Insofern könnte es durchaus noch einen Versuch geben, den Ring zu durchbrechen.

    Vielleicht an der Castello-Road, oder nördlich bei Mallah; vielleicht auch, die Türken-Proxys kommen ja aus dem Norden, auch überraschendvon Tal Shair Richtung Handarat-Camp.

    In Ramouseh dürfte erst mal nichts mehr gehen.
    Das ganze verlorene Gebiet Richtung M5 zurückholen wre trotzdem ein guter Sicherheitsabstand.

    Jund Al Aqsa hat ja eindrucksvoll demonstriert, wie sehr ihnen Ostaleppo am Herzen liegt, ähh, am Arsch vorbeigeht. Lister berichtet von einem mutmaßlichen Selbstmordanschlag von JA auf das Hauptquartier von Ahrar al Sham, da scheinen die Fusionsverhandlungen entweder in einer kritischen Phase zu sein, oder bald abgeschlossen werden können.🙄

    Könnte sein, das relativ bald zwei große Blöcke der „Rebellen“ im Norden übrig bleiben.
    Alle irgendwie „moderaten“, samt Kinderkopfabschneidern und ethnischen Säuberern und offenen Dschihadisten (aber „nur nationalen“, wie blöde sind diese Westler), und die, naja, nur noch fast moderaten, vereint unter den härtesten, also Al Quaida entweder Filiale Nusra, oder Al Aqsa.

    Das wäre dann auch Teil des russisch-amerikanischen Deals; die CIA kann zwar etliche ihrer Dschihadisten noch in die „moderate“ Fraktion reinschieben, und die sich dann Richtung Raqqa breitmachen; dafür müssen andere zumindest offiziell abgeschaltet und Terroristen genannt werden.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass Damaskus/Russland einem Deal zugestimmt haben, der das Kalifat Idlib unter Schutz stellt; das dürfte damit langfristig am Ende sein.

    Aber es wird wohl „Moderate“ Inseln unter Versöhnungsvereinbarungen geben, die sich bisher schon gemeldet haben oder noch schnell die Kurve kriegen.

    Weitere Proxys der Amis im syrischen Nachkriegssystem.

    Ach s, ein Krieg ist natürlich gegen die Unmoderaten auch noch zu gewinnen, schwer genug.

  5. Der Artikel „Erdogan ruft Putin an…“ aufm Saker haut nich hin. Er wird in den Kommentaren auch entsprechend angezweifelt. Ich glaube das auch nicht. Und in China beim G20 ist von einem Streit zwischen den beiden auch rein gar nichts zu sehen. Nein, das Verhältnis schien harmonisch und vertrauensvoll, wie immer in letzter Zeit.

    Auf einem anderen Blog laß ich einen Artikel auf englisch, in dem gesagt wurde, dass russische „Schiedsrichter“ = Offiziere den türkischen Kamptruppen beigeordnet sind und die Aktionen überwachen. Ist zwar ne unbewiesene Behauptung, erscheint mir aber richtig und sinnvoll, und somit bin ich geneigt das vorsichtig zu glauben. Leider hab ich den Link nicht mehr.

    Da stand auch, das das Truppenkomtingent, mit dem die Türkei einmaschiert, von russischer Seite begrenzt wird oder ist.

    Das klang alles recht vernüftig – eben Putin-Like – und so glaube ich das vorsichtig.

  6. Was heute etwas kurz kam (selbst die Dschihadisten-Freunde von livuamap haben das nicht erwähnt)
    https://www.almasdarnews.com/article/kurdish-offensive-isis-northern-aleppo-goes-horribly-wrong/

    ISIL hat sich von der Grenze zurückgezogen, kaum Kämpfe, ein paar Nadelstiche.

    Aber im Hinterland ist da noch lange keine Auflösung, anscheinend.
    Oder die Kurden müssen wieder lernen, wie es sich ohne US-Luftwaffe kämpft; vielleicht können sie das offensiv auch nicht wirklich, man wird sehen.

    Ob der IS schon im Auftrag handelt, zuerst gegen die Kurden dicht zu halten?
    Das könnte sein, gegen Zusagen der Dschihadi-Freunde bei de „moderaten“ Türken-Proxys, dass sie schon einige vn ihnen unter bringen werden.

    Muss aber nicht, den Raum südlich von Marea halten ist strategisch wichtig.
    Zumindest so lange man von de Entscheidungsschlacht bei Dabiq schwafelt, das bringt sie strategisch dort allerdings in eine schwere Lage.

  7. Interessant wäre was die Vermuter eines großen zusammrnbruch der Front Seitens SAA nun sagen. Diese sahen noch vor 2 Wochen ein riesen Kollaps an der Front um Aleppo kommen.
    Diese Ansichten haben bestimmt viele Beobachter der Entwicklungen in Syrien unsicher gemacht bzw. überzeugt einer großen Niederlage bevor zustehen.

    Hier folgen ein paar Fragen die man sich beispielsweise stellen sollte, wenn man völlig den Glauben an die SAA und CO. verloren hat.

    Warum wurde Aleppo nicht vor Jahren gefallen eingenommen? Als die Ausgangslage für die SAA aussichtslos ohne Ende war?
    Weil es nicht vorgesehen war Aleppo aufzugeben.

    okay, mal angenommen die SAA ist nur ein Haufen das Glück hatte, solange durchzuhalten und bei kleinsten schwierigkeiten zusammenbricht. Wie lässt sich erklären, dass Deyr-Ez-Zor umgeben von IS Territorium nicht eingenommen werden konnte?

    Weil die es hier deutlich den Auftrag gibt die Stadt zu halten.

    Im Falle von Al Hasaka war es keine Schwäche der SAA, sondern es handelt sich um einen fatalen strategischen der Kurden, diese wurde nicht mal Stunden später von SAA mit einem Schachzug beantwortet, in dem man die Türken herein gewunken hat.

    Es ist wirklich so, dass man der SAA vertrauen kann und diese Armee hat in diesem endlosen intensiv geführten Krieg von allen beteiligten Parteien schon oft genug das Baltt gewendet.

    Zuletzt muss noch erwähnt werden, würde Assad den Fähigkeiten seines Militärs und dessen Verbündeten nicht vertrauen, hätte er den Kampf erst gar nicht aufgenommen und hätte sich an der Teilung syriens beteiligt und die Küstengebiete weiter regieren, doch wenn dies so wäre, wäre er nicht Assad.

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