Syrische Armee nimmt Terroristen in Ramouseh in die Zange

Die syrische Armee und ihre Partner sind am heutigen Samstag südöstlich der seit einigen Tagen von Terroristen unter Führung von Al Kaida okkupierten Artilleriebasis Ramouseh im Südwesten von Aleppo auf einige Hügel vorgerückt.

Für Al Kaida und Kumpane entsteht dadurch die Situation, dass sie in der Artillerieschule Ramouseh im Westen und im Osten immer enger zwischen zwei Fronten der syrischen Armee eingekeilt werden. Eigentlich müssten die Terroristen die Position in Ramouseh nun dringend räumen, doch das wollen sie unbedingt vermeiden, weil sie darin den einzigen potentiellen Nachschubweg für ihre Kumpane in den von Terroristen beherrschten Gebieten von Aleppo sehen. @PetoLucem stellt die Lage auf einer frischen Karte dar:

Aus Sicht der syrischen Armee kann die Situation so ruhig noch eine Weile andauern, denn so einfach und mit so wenigen Kolletaralschäden wie im Zusammenhang mit der Schlacht lassen sich sonst kaum so große Mengen an Terroristen eliminieren, was die syrischen Streitkräfte – da natürlich insbesondere die Luftwaffe – und ihre Partner sowohl in Aleppo als auch auf den Nachschubwegen der Terroristen auch am Samstag wieder reichlich praktiziert haben.

Die hinter Al Kaida und ISIS stehende zionistisch-wahhabitische Front sieht in Aleppo ihre Felle davonschwimmen, bevor Hillary Clinton als potentielle US-Präsidentin Al Kaida retten kann, was unter anderem die zunehmend grotesken Propaganda-Attacken in den von Zionisten dominierten westlichen Massenmedien erklärt.

Dadurch erklären sich vermutlich auch die wüsten Attacken von einigen kurdischen Lakaien der zionistisch-wahhabitischen Achse auf syrische Regierungstruppen im Zentrum der Stadt Hasakah in Nordostsyrien. Nach Informationen des Parteibuchs am Dienstag gingen diese hefitgen, unter anderem mit Panzern und Artillerie ausgeführten Attacken gegen das von Regierungskräften gehaltene Zentrum von Hasakah beginnend ab Dienstag von kurdischen Kräften aus, die als Asayish bekannt sind und sich kurdische Polizei nennen. Während diese Kräfte nominal zur syrisch-kurdischen PYD/YPG gehören, sind viele Mitglieder dieser Kräfte unseren Informationen zufolge jedoch loyal zum irakisch-kurdischen Separatistenführer Masoud Barzani, einem israelischen Lakaien mit engen Beziehungen zur Türkei, der im Frühjahr 2014 unter anderem die Machtübernahme von ISIS im sunnitischen Nordwestirak unterstützte, weil er sich davon eine Schwächung von Bagdad und Damaskus versprach. Unterstützt werden die Asayish bei ihrer Attacke auf die Regierungskräfte in Hasakah von einigen mit israelischen Agenten infiltrierten Teilen der YPG sowie anderen kurdischen Heißspornen, die sich entweder von Hass auf die syrische Regierung oder von der anti-syrischen Propaganda der zionistisch-wahhabitischen Achse zum Angriff auf ihre wichtigste Schutzmacht bewegen ließen.

Zur Abwehr der massiven Angriffe der kurdischen Lakaien der zionistisch-wahhabitischen Achse des Terrors sahen die syrischen Streitkräfte sich gezwungen, wie die Armeeführung am Freitag Abend bekanntgab, entsprechend robuste Maßnahmen zu ergreifen, die Medienberichten zufolge auch den Einsatz von syrischen Kampfbombern in Hasakah beinhalteten. Die USA reagierten darauf ihrerseits nach Kontakt mit Russland mit der Evakuierung ihrer Spezialkräfte aus der Kampfzone sowie der Absicherung des Rückzugs durch US-Kampfflugzeuge. Die kurdischen Lakaien der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse haben das offensichtlich als US-Rückendeckung für ihren Eroberungsfeldzug gegen die Regierungspositionen in Hasakah missverstanden und in der Annahme von US-Luftunterstützung trotz dreier russischer Kalibr-Warnschüsse gegen Al Kaida in Aleppo am Freitag eine Offensive mit dem Ziel der vollständigen Eliminierung der syrischen Regierungskräfte in Hasakah gestartet.

Der Kriegseifer dieser Zio-Wahhabi-Kurden in Hasakah scheint am Samstag allerdings einigermaßen verloschen zu sein, nachdem da zu ihrer Überaschung die US-Kampfflugzeuge wieder syrischen Kampfflugzeugen Platz über Hasakah gemacht hatten.

Gegenwärtig sieht es damit so aus, als sei es vor allem einer hinter den Kulissen überraschend gut funktionierenden russisch-amerikansichen Militärkooperation im Kampf gegen den Terror in Syrien in einer sehr kritischen Situation zu verdanken, dass es der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse nicht gelungen ist, in Hasakah eine neue große Front im syrischen Krieg zu eröffnen. Ob diese Feuerpause nun hält, oder ob die kurdischen Lakaien der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse in den Reihen der syrisch-kurdischen PYD erst noch eine richtige Packung brauchen, bevor sie die russisch-amerikanische Botschaft verstehen, bleibt zwar noch abzuwarten, doch dass es der zionistisch-wahhabitischen Terrorachse mit dieser Diversion gelingt, die Schlacht um Aleppo und damit den Krieg in Syrien noch zu ihren Gunsten zu drehen, ist jedenfalls nicht zu erwarten.

Dafür ist das zionistisch-wahhabitische Ablenkungsmanöver in Hasakah einfach zu durchsichtig.

11 Gedanken zu “Syrische Armee nimmt Terroristen in Ramouseh in die Zange

  1. Da gerade Barzani gesagt ist: wie geht es denn dort jetzt weiter, die Amtszeit ist ja nun lange durch; wann kommt die Invasion des Westens zur Durchsetzung der „Demokratie“?

  2. Wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich hier gerade wieder ein inner-amerikanischer Machtkampf abgespielt. CIA/Zionisten/Wahabbiten gegen US Militär, das tatsächlich mit Russland kooperiert?

    Die Kurden sind leider so dumm, sich verheizen zu lassen. Auf diese Weise werden sie am Ende leer ausgehen. Prinzipienlosigkeit, das zeigen Kriege, zahlt sich nicht aus.

    1. Demeter

      „Wenn ich das richtig verstanden habe, hat sich hier gerade wieder ein inner-amerikanischer Machtkampf abgespielt. CIA/Zionisten/Wahabbiten gegen US Militär, das tatsächlich mit Russland kooperiert?“

      Ja, da etwa sind die Fronten in diesem seltsamen dritten Weltkrieg. Ob die CIA – wie von einiger Hasbara angedeutet wird – wirklich zum Lager von Zionisten + Wahabbiten gehört, da wär ich mir allerdings nicht so sicher. Letztlich untersteht die CIA anders als der Kongress dem Präsidenten und da wär ich mir nicht sicher, dass er die CIA nicht absichtlich ein doppeltes Spiel spielen lässt.

      Besonders aufschlussreich dürfte es werden, herauszubekommen welche Rolle die Türkei in diesem Fall gespielt hat. Da wird man dann Indizien dafür bekommen, ob es Erdogan ernst meint mit dem geopolitischen Seitenwechsel.

      Da scheint ja im Moment eine Menge zu passieren, wenn man sich die Nachrichten anschaut:

      Assad could be part of transition period in Syria – Turkish PM

      https://www.rt.com/news/356603-yildirim-assad-syria-transition/

      Islamist rebels amass troops in Turkey for northeast Aleppo offensive

      https://www.almasdarnews.com/article/islamist-rebels-amass-troops-turkey-northeast-aleppo-offensive/

      22 Tote und 94 Verletzte bei Anschlag auf türkische Hochzeitsfeier

      http://www.swissinfo.ch/ger/22-tote-und-94-verletzte-bei-anschlag-auf-tuerkische-hochzeitsfeier/42387268

      Letztere beide Ereignisse sind beide aus Gaziantep. Wer da in Gaziantep warum gemordet hat, lässt sich erstmal schwer sagen. Als geopolitisches Motiv käme Rache für einen türkischen Seitenwechsel in Frage.

      1. @parteibuch
        „Manchmal verstehe ich das Parteibuch nicht “
        Da wird hin und her philosophiert wer wen unterstüzt.

        Aber die Sache ist doch kompl.Eindeutig.
        Das ist wie bei einem Pferderennen wo alle beteiligten Pferde aus einem Stall kommen. Welches als erstes einläuft ist egal. Das Preisgeld ist der syrische Kuchen. Wer am meisten bekommt und wer als erstes essen darf ist doch egal. Der Stallbeitzer gewinnt so oder so.

        Da gehen welche in die Konditorei und greifen sich einen Kuchen und verhandeln auch noch bei der UNO was der Besitzer des Kuchens darf und nicht darf und wer böse und gut ist. Und diese Bande kommen auch noch durch damit

        Grün Gelb Schwarz ist das gleiche
        Banditen gesteuert vom gleichen Besitzer

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