Eliminierung von Terroristen in und um Aleppo geht weiter

Die syrische Armee und ihre Partner haben auch am heutigen Samstag die Eliminierung von Terroristen in der nordsyrischen Großstadt Aleppo und dem Umland der Stadt fortgesetzt.

Allmählich wird immer deutlicher, dass die Eroberung der Artilleriebasis Ramouseh im Südwesten von Aleppo vor ein paar Tagen ein Pyrrhussieg für die von AL Kaida geführten Terroristen war. In der Basis sitzen die Terroristen nun in der Falle.

Die Terroristen werden da ohne Zivlisten als menschliche Schutzschilde verwenden zu können von der syrischen Armee und ihren Partnern durch Luftwaffe und Artiellerie langsam aber sicher eliminiert, und flüchten können sie von da auch nicht, denn dann fällt auf, dass die vielen Toten, die die Terroristen in ihren Reihen zur Eroberung der Basis in Kauf genommen haben, vergeblich waren, und sie die Schlacht um Aleppo verloren haben.

Auch Ablenkungsmanöver funktionieren nicht. Ein Versuch der Terroristen, mit einem letzten Aufgebot im Zentrum der Stadt vorwärts zu kommen, wurde am Samstag von der syrischen Armee und ihren Partnern im Keim erstickt.

Die syrische Nachrichtenagentur SANA berichtete aus Aleppo, dass dort am Samstag zwei Menschen durch Raketenangriffe von Terroristen verletzt wurden, während der von SANA veröffentlichte Militärbericht vom Samstag Aleppo nihct erwähnte und dafür betonte, dass die syrische Armee im Osten der Provinz Homs 60 Terroristen eliminiert hat.

In der westlichen Propaganda ist die vor einer Woche ob der vermeintlichen Erfolge von Al Kaida in Aleppo noch gute Stimmung inzwischen wie weggeblasen. Der deutsche Bundesaußenminister Steinmeier versuchte die aufgrund der sich abzeichnenden Niederlage im Terrorkrieg gegen Syrien schlechte Stimmung in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft zu überspielen, indem er vorschlug, Angehörige von Al Kaida in Aleppo anstatt mit LKW-Konvois zukünftig zur Steigerung der Dramatik durch Abwürfe aus der Luft, vor allem von medizinischen Gütern, zu unterstützen, ein offenkundiger Scherz, der aber von den grün angestrichenen Lakaien Israels in Deutschland prompt unterstützt wurde.

Nachtrag 23:55h: Kaum war der Artikel fertig, hat es in Aleppo Angriffe von Terroristen mit Raketen gegeben, durch die es neun Tote und 20 Verletzte unter den Zivilisten Westaleppos gab. Aber solche Terrorattacken ändern nichts, außer dass sie den Willen der Bevölkerung weiter verfestigen, den Terrorismus in Aleppo und Syrien komplett zu eliminieren.

Nachtrag Sonntag 03:00h: Al Masdar News hat eine Detailkarte vom neuen Versorgungsweg nach Westaleppo veröffentlicht:

Die Öffnung der Strecke für die Öffentlichkeit soll bald erfolgen.

6 Gedanken zu “Eliminierung von Terroristen in und um Aleppo geht weiter

  1. „Allmählich wird immer deutlicher, dass die Eroberung der Artilleriebasis Ramouseh im Südwesten von Aleppo vor ein paar Tagen ein Pyrrhussieg für die von AL Kaida geführten Terroristen war. In der Basis sitzen die Terroristen nun in der Falle“
    Gut so. Haben wir den ‚Geländeverlust‘ doch richtig gedeutet.
    Ich traue es den russischen Militärstrategen zu, dass sie diese Falle bewusst gelegt haben.
    Da die Terroristen ‚westliche Berater‘ haben, wirft das die Fragen auf:
    Dummheit oder Absicht ?

    Ich drücke der Syr.Armee&Partner die Daumen, dass es erfolgreich weitergeht und dass dieser Krieg in Syrien so bald als möglich zu Ende geht

    1. Heinz

      „Da die Terroristen ‚westliche Berater‘ haben, wirft das die Fragen auf:
      Dummheit oder Absicht?“

      Ich würde auf Verzweiflung tippen. Nichts zu tun, hätte geheißen, dass die Terroristen ihren Teil von Aleppo und damit wohl auch den Krieg verlieren. Also mussten die Terroristen irgendwas tun, und das schnell. Dabei haben sie viel riskiert, und nun werden die Risiken Realität.

      Wenn das mit den Verlusten der Terroristen im Südwesten von Aleppo so weiter geht, dann fällt demnächst nicht nur das nahezu menschenleere Ostaleppo nahezu kampflos an die syrische Armee, sondern die Provinz Idlib, von wo die Aleppo gerade verheizten Terroristen zumeist kommen, gleich mit.

      1. Bei aller Euphorie um Idlib. Die Kurden sind gerade auf dem Weg nach al Bab. Geht man davon aus, das die YPG auch wieder die Stadt einkreist, wäre die Entfernung zum SAA-Gebiet weniger wie 10km. Dann sind die SAA-Truppen praktisch in Nordaleppo im Kampf-Gebiet. Und das die ISIS Ihre letzte Verbindung zur Türkei halten will, ist auch verständlich.
        Und um Aleppo gibt es noch andere Baustellen, die im Zuge eines geschwächten Gegners von Bedeutung sein könnte. Von der Castollo Road in Richtung Nordosten. Die Tiger Forces sind da und auch in dieser Tasche wird man Kräfte abgezogen haben.
        Wenn die Kurden Gebiete eine Verbindung zum SAA-Gebiet haben, dürften sie Interesse an Versorgungswege über das SAA-Gebiet haben und die Route über Khanaser ist stabil aber immer wieder anfällig für Angriffe und die Anzahl der Menschen die darüber versorgt werden muss, steigt ständig.
        Die Liste der offenen Probleme um Aleppo ist lang und wie wir die SAA kennen, macht man nach einem großen Sieg erst einmal eine große Pause.
        Lassen wir uns wie immer von der SAA überraschen.

      2. Und immer wenn man meint, verzweifelter geht´s nicht mehr, kommt von irgendwoher ein Speichellecker S. daher. Diesmal sogar fast „flügelflatternd“ in vorausstolperndem Gehorsam, mit zivilschutzgetarnt-terrorunterstützend maximalem Aleppo-Luftbrückenschwachsinn. Hat er überhaupt eine Einladung der rechtmäßigen Regierung in Damaskus? Nein. Hat er zumindest ein Mandat des UNO-Sicherheitsrates? Nein. Also was will der Washington-Mann? Will der allen Ernstes in unserem Namen durch das unerlaubte staatliche Eindringen in ein anderes Land, das laut Nürnberger Statut zu den Nazi-Prozessen das, da alle anderen erst ermöglichend, schwerste überhaupt vorstellbare Verbrechen des Aggressionskrieges begehen?

        Wirklich krankmachende „Ärzte ohne Grenzen“ weiterhin mit strafvereitelnder Interventionspropaganda für Washingtons zu Zivilisten umgelogene Wahhabi-Massenmörder:

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        So ist es wohl auch mit dem politischen Bewusstsein, das vom ökonomischen Sein bestimmt wird, der Wirtschaftsweise des Kapitalismus im Endstadium, des Neoliberalismus, der von Krise und Krieg in Bewegung und mit den terroristischen Mitteln des Faschismus aufrechterhalten wird: Wenn überall Schwamm im Haus ist, dann gibt´s nur eins: selbst ein eigenes, ein gesund gebautes Haus entwerfen, den natürlichen menschlichen Friedens- und Solidarinteressen entsprechend – bevor wieder einmal, nach selbstverständlich erfolglosen Versuchen, das Zersetzungsproblem allein durch Entfernen des aus den weiter bestehenden Bedingungen und der unsichtbaren Struktur ständig neu nachwachsend Sichtbare zu entfernen, den Bewohnern das morsche Dach auf den Kopf fällt, während die draußen stehenden Vermieter, Verwalter, Versicherungsvertreter, Baufirmen, Kredithaie und Architekten dies wie immer „sehr bedauerlich“ finden.

  2. @ Lutz

    Die SAA muss doch derzeit ohnehin die gesamte Frontlinie zum IS im Auge erhalten, mit erheblicher Truppenbindung; die Terroristen haben doch vielfach gezeigt, dass sie jederzeit für Attacken an allen möglichen Stellen gut sind, auch wenn diese teils eher symbolisch sind, kann man da nicht einfach größere Abschnitte unbeachtet lassen.

    Wenn es jetzt zur Aufreibung des IS in Nordaleppo kommt und damit zur gemeinsamen Kontaktlinie zwischen SAA und Allierten mit der SDF, stellt dass doch eine erhebliche Entlastung dar.

    Von außen schwierig zu beurteilen: wie konkret sind die Absprachen zwischen SAA+ Allies und SDF (+ Allies) bzgl. der Aufteilung der jetzt von ISIL gehaltenen Gebiete.

    Bei der Offensive zur Anbindung von Nubl und Zahra sowie der Einnahme von Tall Rifaat und Minaq sah das sehr koordiniert aus; bei den immer wieder aufflammenden Auseinandersetzungen in Hasaka sieht man, dass es doch unterschiedliche Interessen gibt neben den gemeinsamen.

    Wenn es keine konkreten Absprachen gibt, wie „Rojava“ aussehen soll, dann wäre die SAA vielleicht gefordert, selber gegen den IS in Nordaleppo gleichzeitig mit der SDF-Attacke aktiv zu werden.

    Derzeit eine neuer Vorstoß der „Rebellen“ im Westen gegen Al Zahra; mal sehen, ob Strohfeuer, verzweifelter Entlastungsangriff, oder doch mit Substanz an Mann und Material.

  3. These: Angenommen, jemand möchte die Zusammensetzung der Rebellen in der Region Idlib/Aleppo verändern. Die extremistischten und waffengeilsten und damit NICHT zu Verhandlungen bereiten Menschen sollen vom Spielfeld genommen werden. Da dies kaum in einer Säuberungswelle funktioniert, da genau diese Kräfte schneller zur Waffe greifen, schickt man sie in einen Abnutzungskrieg. Übrig bleiben dann die vorzeigbaren moderaten Rebellen, welche sich wieder an den Verhandlungstisch setzten können. Zudem ist es die bequemste Variante, wie diese nützliche Idioten, welche jetzt „vielleicht“ nicht mehr gebraucht werden, entsorgt werden können. Kein Herrschende Schicht möchte solche Menschen in seinem Land haben. Das zurückführen in das Zivilleben ist schon bei normalen Soldaten sehr schwer.

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