Über eine Million Menschen in Aleppo von Al-Kaida-Terroristen umzingelt

In Aleppo sind gegenwärtig über eine Million Menschen von Al-Kaida-Terroristen umzingelt und von jeglicher Versorgung abgeschnitten.

Die Deutsche Propaganda-Agentur dpa meldete am heutigen Sonntag unter Berufung auf die in Großbritannien ansässige „Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte“ und einen Kommandanten des kürzlich von „Al Kaida in Syrien“ in „Dschabhat Fatah al-Scham“ umbenannten syrischen Al-Kaida-Ablegers, dass aufgrund der Offensive „Islamistischer Rebellen“ im Südwesten von Aleppo gegenwärtig 1,2 Millionen Menschen im „Westteil Aleppos von der Versorgung abgeschnitten“ seien. Es könnten auch deutlich mehr sein. Newsweek berichtete im letzten August davon, dass der „unabhängige lokale Anwalt“ Alaa el-Sayed die Einwohnerzahl von Westaleppo vor einem Jahr auf etwa 1,8 Millionen schätzte.

Nachdem westliche Medien und Politiker in der letzten Woche ein Riesen-Fass aufgemacht haben, dass in den Terroristengebieten Aleppos angeblich 250.000 bis 300.000 Terroristen und ihre Angehörigen von der syrischen Armee umzingelt wurden, auch wenn es in Wirklichkeit viel weniger gewesen sein dürften und die syrische Regierung zusammen mit ihren russischen Partnern Korridore zum Verlassen der Terroristengebiete in Aleppo eingerichtet hat, könnte man nun erwarten, dass angesichts der Totalblockade von wesentlich mehr Menschen die westliche Wertegemeinschaft nun Überstunden macht, um das durch Al-Kaida-Terroristen verursachte Abschneiden von über einer Million Menschen von jeglicher Versorgung schnellstens zu verurteilen und zu beenden. Schließlich ist das Wohlergehen der Bevölkerung Syriens ja angeblich das einzige, was die westliche Wertegemeinschaft bezüglich Syrien bewegt.

Doch, Überraschung, nichts davon ist zu sehen. Westliche Medien freuen sich über den großartigen Erfolg der Al-Kaida-Terroristen und ihrer Kumpane in Aleppo und westliche Politiker sind dazu auf Tauchstation gegangen. Für etwas genauer hinschauende Beobachter ist das freilich keine Überraschung. Israel möchte schließlich, dass Al Kaida den Krieg um Syrien gewinnt, und Israels Wünsche sind westlichen Politikern natürlich Befehl.

Es hat aber auch sein Gutes. Jeder kann damit noch mal deutlich sehen, dass westliche Besorgnisse nichts anderes als zur Schau gestellte Krokodilstränen sind, wenn Al-Kaida-Terroristen und ihre Kumpane in großen Zahlen eliminiert werden. Das Wohlergehen der großen Mehrheit der Menschen interessiert die Machthaber in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft einen feuchten Kehricht.

31 Gedanken zu “Über eine Million Menschen in Aleppo von Al-Kaida-Terroristen umzingelt

  1. Wie so oft, gut möglich dass die westliche Wertegemeinschaft das wieder Assad anhängt. Und Al Qaida wird teils mit vollem Namen bereits als Opposition beschrieben. Das zeigt aber auch die momentane Hilflosigkeit des Westens. Wenn sich auch die Breite Masse wohl gar nicht erinnern kann, dass die Amis einst auszogen, um im Irak „Staatsfeind Nr. 1″, Al Qaida zusammen mit dem alten Brzezinskikumpel Osama bin Laden zu besiegen: “ War on Terror“ und „sä coalition of sä willing“ oder wie das hieß, seufz.

    1. Elmar

      Die Stunden und Tage jetzt, bevor die syrische Armee die Terroristen in Aleppo total crasht, sind eine hervorragende Gelegenheit, genau zu schauen, wer in der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft Al Kaida unterstützt, und sich später daran zu erinnern.

      1. Ja Parteibuch. Wobei es doch immer die selben Verdächtigen sind, sagen wir die Führungsmächte des Westens und seine Partner (Lakeien/Mitläufer). Kurzum: die Zionistenklitsche halt.

        Gespannt bin ich darauf, wie sich die syrischen Kurden verhalten. Vor allem im Bezug auf die Türkei. Es müsste eine Lösung geben dass die Türkei das Gesicht wahren kann – ein Kurdemstaat in tütkischem Gebiet wird da nicht akzeptiert . Anderseits wird Assad ihnen auf syrischen Gebiet Optionen geben müssen- gut, machte er schon in Vergangenheit. Dennoch gingen sie auch mit den USA. Was da passiert bleibt spannend. Auch was Russland sich da vorstellt. Die Türkei kann die Kurden“politik“ der letzten Zeit so nicht weiter fahren.

      2. Im Moment schweigt die gesamte westlich Medienfront fast total.
        Keine Bilder vom Kampf, keine Bilder von der Verbrüderung der Banden beim angebliche Durchbruch – kein neuer Artikel seit gestern.

        Keiner Ahnung warum.
        Ob sie die Befürchtung haben dass das am Ende nicht gut für die Banden ausgehen könnte?
        Natürlich kein Wort zu den 1,5 Millionen Eingeschlossen.
        Das haben sie bereits 2012 ignoriert und klammheimlich gehofft das ihre Lieblinge die ganze Stadt nehmen – hat zum Glück bisher nicht geklappt und ich hoffe das es auch dieses Mal nicht klappt..

        Schon merkwürdig diese Medienstille zu einer so kriegsentscheidenden Sache (auch die syrischen Seiten schweigen zu Aleppo und bringen Meldungen aus Latakia, Daraa u.s.w. ).

  2. Das Entscheidende wird jetzt sein, was bei den Gesprächen zwischen der Türkei und Russland rauskommt. Merkel steht unter einem Druck, eine erneute Flüchtlingswelle will sie „sich“ nicht leisten. 2017 sind Wahlen und der ganze Hokus Pokus aus allen möglichen Versprechungen (Wahlkampf) rollt langsam an. Insofern wird sie eine Konfrontation mit der Türkei meiden, falls Erdogan auf’s ganze geht und dem Westen die Zähne zeigt, sich Russland verstärkt zuwendet. Bei den Amis ist Wahlkampf bis November. Von Obama ist nichts Außegewöhnliches mehr zu erwarten. Insofern sollte Russland das Zeitfenster nutzen, klopfen was das Zeug hält und Fakten schaffen. Falls Hillary kommt, wird Israel sich wieder verstärkt den USA zuwenden. Zwischen Obama und Netanjahu kühlte sich das Verhältnis ja am Ende eher ab. Ohne Israel kann Russland das nicht lösen. Ohne den Iran aber auch nicht. Gifteleien gegen den Iran sind ja Hillarys Domäne. Insofern werden die Russen schätzungsweise versuchen mit Israel einen Ausgleich zu finden.

  3. Ich werde mich nicht mehr zu Kommentare melden. Differenzen mit anderen Forum Schreiber ist zu gross um eine Diskussion in Gänge zu bringen. Das manche denken, dass Durchbruch von Islamisten ist gute Sache verstehe ich nicht. Um zu verdeutlichen nehme ich Beispiel von Daraya. Seit 9 Monaten versucht SAA vorzugehen gegen 400 Islamisten. Mit Panzer Luftwaffe gegen ein Feind welche eingekesselt ist. Vorschritte welche SAA macht sind minimal. Und jetzt gegen Tausende Islamiste welche Verstärkungen könnte von überall bringen wird es besser gehen? Luftwaffe spielt keine Rolle mehr. Islamisten werden nicht in Ramouseh sitzen und warten, dass sie abgeknallt sind. Islamisten werden sich in Gänze Aleppo verteilen und bei jede Ofensive werden sie Zuschlägen dort wo Linie schwach sind. Dadurch wird SAA gezwungen sein Truppen immer wieder neu zu verlegen. Korridor ist jetzt schon 2,5km breit und In Ramouseh oder Artelerie Base sitzen zur Zeit nicht mehr als 100 Islamisten. Das reicht um erste Angriff von SAA abzufangen. Verstärkungen sind sehr schnell vor Ort. Ich habe Bilder von Islamistische Stosstrupp geschaut. Das sind Profi. Ich nehme an viele Elitten Soldaten aus verschiedenen Sunitischen Länder. Sie können Panzer aufhalten und sich von Luftangriffe schützen.
    Sidorenko redet heute von 268 Töten Islamisten zwischen 01.08-07.08. Extrem wenig für Gewinne welche sie erzielt haben.
    Gespräch zwischen Putin und Erdogan wird sehr entscheiden für weitere Verlauf des Krieges. Wenn Tag später Russen nicht anfangen mit Thermobarischen oder Vakum Bomben ganze Gegend zu bombardieren dann wird das bedeuten, dass Erdogan sich durchgesetzt hat. Aus 10 000 Meter Höhe mit Standard Bomben gegen eingegrabenen Feind etwas versuchen ist nur Alibi Übung. Islamisten sind Sieges sicher. Deswegen melden Sie baldige Eroberung von ganze Aleppo. In Strassekämpfen entscheidet Moral. Und denn habe ich bei vielen SAA Einheiten nicht gesehen.
    Ich melde mich von diese Diskussionen ab und wünsche uns allen ein Sieg Assads und Putin gegen diese Terroristen. Westliche Regierungen ist es egal, welche Halsabschneider an Macht kommt. Sowieso Europäer vergessen bei Fussballseson beging was war gestern. Vielleicht 2% Bewölkerung welche nicht mal wählen gehen, können Zusammenhänge zwischen Irakkrieg- IS Entstehung-Flüchtlingen-Terrotanschlägen in ihren Kopf zusammenbringen.

    1. @Zgvaca
      Du musst dich nicht abmelden. Deine Beiträge sind erst recht Grundlage von Diskussionen.
      Es geht nicht um „gute Sache, dass Islamisten Durchbruch geschafft haben“, es geht um die Bewertung und Schlussfolgerung aus den Ereignissen. Und da gibt es halt unterschiedliche Meinungen.
      Fakt ist (also keine Spekulation): Wie konnte die SAA vor 4 Wochen überhaupt in die Situation kommen, einen Belagerungsring um Aleppo (nicht Rastan, Sabadani oder eine andere umschrieben große Gemeinde), einer Riesenstadt, zu schließen, wenn die SAA, erstens, so sehr geschlagen und geschwächt ist, und, zweitens, die Rebellen so gut und durchschlagskräftig sind?
      Darauf kann es nur eine Antwort geben: Die SAA (und Alliierten) sind nicht so schwach wie sie hier, auch von dir, gesehen werden, und die Islamisten sind nicht so schlau und mächtig, wie sie hier, auch von dir, gemacht werden.
      In Syrien tobt seit Jahren ein JoJo-Krieg, mit wechselndem Verlauf der Frontlinien. Wieso jetzt auf einmal der Niedergang von vielen eingeläutet wird, obwohl nichts anderes passiert als das was ohnehin seit Jahren passiert, ist die große Frage. Der größte Sieg der SAA liegt darin, gegen ein internationales Söldnerheer nach Jahren des Kampfes immer noch dafür gesorgt zu haben, dass es ein souveränes Syrien gibt.
      D`accord gehe ich mit dir in der Annahme, dass das Treffen in Moskau morgen sehr wichtig sein wird. Und ich denke, nach Lage der Dinge, wird das Ergebnis einen weiteren positiven Schub für die Widerstandsachse bringen.

    2. Ich schließe mich deinen Äußerungen an. Die Situation als so gewollt und am Ende vielleicht noch vorteilhaft darzustellen finde ich abenteuerlich. Wie kann das sein, dass aus einer Situation wo man in Aleppo kurz vor einem endgültigen Sieg stand jetzt so eine miserable Lage entstanden ist? Wenn nicht bald was passiert muss man die Menschen aus Aleppo evakuieren. Alles andere wäre Wahnsinn.

    3. @ Zgvaca

      Mit Personen aus einer durch und durch hoffnungsüchtigen Gesellschaft sind relitätsnahe Diskussionen immer heikel, da der auf Hoffnung konditionierte Mensch ein Junkie ist.

      Nimmt man diesem Süchtigen das Gift der Hoffnung durch realitätsnahe Darstellung, reagiert er hysterisch. Denn je abhängiger ein Mensch von der Hoffnung ist, desto schmerzhafter ist ihm der Kontakt mit der Realität. Da wirkt bereits eine zarte Wahrheit wie ein harter Tritt in den Allerwertesten.

      „Hoffnung ist die zweite Seele der Unglücklichen“ (Goethe).

      Nietzsche formulierte es noch umfassender, nämlich, dass die übersteigerte Hoffnung das klügste -weil unsichtbarste- Gift der Herrschenden sei, mit welchem man die Herde am Nasenring butterweich durch das Leben führen könne (> Der Antichrist).

      – Wenn zur Lageeinschätzung in Aleppo der Schultze-Rhonhof oder der kleine Kujat hier im Blog etwas posten könnten…🙂 , das wäre schon große Klasse -und vor allem sehr, sehr nüchtern.

      Daß die SAA und deren Partner aber ohne jegliche Vorrausschau diese Offensive auf den Gürtel um Aleppo erleben, ist sehr schwer vorstellbar. Denn auch die hatten doch fünf Jahre Zeit, die Taktiken und Winkelzüge der USA zu studieren?

      Also @ Zgvaca. Auch wenn ihre Sichtweise pessimistisch bis hoffnungslos klingt: bitte weiter posten. Die Wahrheit liegt doch immer in der Mitte. Da eben, wo auch die Ruhe und der stärkste Nerv liegt.

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      Zum anderen wird ja in manchen guten Blogs diskutiert, warum die in Berlin dem Erdogan keine Grenze ziehen; ähnlich wie die Leute es in Wien machen.

      Aber solange eine Chance besteht, die Türkei in der NATO zu halten, haben die Sockenpuppen in Berlin vor der Türkei zu kuschen -im Auftrage der USA: alles für die NATO, alles für die USA!

      Deutlicher lassen sich die wahren Machtverhältnisse doch nicht erkennen.

      Und im geostrategischen Spiel ist Erdogan doch selbst eine Sockenpuppe. Will die SCO sich einen solch wankelmütigen Heini ins Boot holen?. Und wie will man diesem Kerl klarmachen, dass er nicht Kellner noch Kapitän sein wird, sondern Partner unter gleichen??

      Denn Neutralität zwischen der Nato und der SCO, das traut sich der viel zu laute Mann vom Bosporus nicht zu. Da bleibt der lieber im verlodderten und verlausten Bett der NATO. Da ist es so schön kuschelig und warm. Auch kann er dort sperren und fordern wie ein Nestling, obwohl er ein flügger und fetter Kuckuck ist, der auf Kosten der Gasteltern über Gebühr frisst und sch…

      Und was sagen die Chinesen und die Inder zu dieser Figur?? Denn in der SCO wird Erdogan nicht den dicken Max spielen dürfen; das ist klar.

      – Ach, einmal Mäuschen sein dürfen, für morgen nur, im Kreml… Oder übermorgen auf ein Zigarettchen mit seiner Exzellenz, diesem bewundernswerten Herrn Außenminister…

      Nun ja, Träume sind Schäume und noch keine Hoffnung (oder doch?).

      1. @Hans mein Igel

        Naja, wann hat Erdogan schon in der Nato mal den Großen gespielt? Vielleicht vor seinen Anhängern. Da steht seine Kopftuchfrau hinter ihm (die angeblich sehr giftig sein soll) und er spielt den Pascha der Türken statt den Atatürk. Aber ansonsten bekam er doch regelmäßig Abführen aus dem US-Natolager. Und er probierte es ja immer wieder. Selbst Terroranschläge wie dem von der Grenzstadt Reyhanli wurden in Szene gesetzt um zu sagen „Assad war’s“ „Die Drahtzieher der Anschläge in der türkischen Grenzstadt Reyhanli sollen identifiziert sein – die Regierung in Ankara betrachtet eine Verbindung zum Assad-Regime als erwiesen.“
        http://www.sueddeutsche.de/politik/explosionen-in-reyhanli-spur-der-bombenanschlaege-fuehrt-nach-syrien-1.1670139

        Erdo flog nach Washington „bitte Intervention mit das Hilfe von dir“… Obama “ no“.

        Es kam dann raus, dass Al Nusra den Anschlag machte und der türk. Geheimdienst schon Wochen zuvor über die Planungen im Bilde war.

        Die türkische Hackertruppe Red Hack hatte entsprechende Dokumente abgefangen http://www.hackersnewsbulletin.com/2013/05/secret-military-documents-of-turkeys-reyhanli-explosion-was-hacked-and-leaked-online-by-redhack.html und auf Hackerseiten geleakt. Ein türk. Soldat half beim Leaken und wurde über 20 Jahre Knast verurteilt.

        Und so ging das öffter. Erdogan hat vor Anhängern gern auf dicke Hose gemacht, wurde aber stets auf kleine Eier gestutzt. Erdogan musste erkennen, dass er nur zwecks Terrorunterstützung benutzt wird, für ihn (Expansionspläne usw.) aber nichts rausspringt. Er eben auch nur den After wischen und dazu noch als Sündenbock herhalten soll. Ist doch praktisch für die USA, wenn öffentlich nur die Türkei der IS-Unterstützung bezichtigt wird…

        Ich kenne ja einige Türken und davon auch geistig umnachtete AKPler… wie sie halt sind, größemwahnsinnig, meinten sie Erdogan reiße Russland den Arsch auf, gegen die Türkei habe Russland keine Chance. Ich kam aus dem Lachen nicht mehr raus und jetzt schauen gerade die blöde aus der Wäsche, als Erdogan sich für den Abschuss entschuldigte und alles weitere…

    4. Zgvaca,

      Ihre deutliche Reaktion war wichtig, um Ihre Intentionen zu verstehen. Ihre Beiträge sind hier sehr willkommen!

      Robert

    5. @Zgvaga

      „Wenn Tag später Russen nicht anfangen mit Thermobarischen oder Vakum Bomben ganze Gegend zu bombardieren dann wird das bedeuten, dass Erdogan sich durchgesetzt hat.“

      Was hat Erdogan denn noch viel durchzusetzen. Er steht mit dem Rücken zur Wand, nicht umsonst lässt er überall, selbst BRD seine AKP-Stoßtrupps (Demonstranten) auflaufen. So easy wie viele immer glauben, hat er es in der Türkei nicht. Die Türkei ist sehr gespalten. Erdogangegner ließen es sich 2014 nicht nehmen, trotz massivem Polizeiaufgebot und Gewalt auf die Straßen zu gehen und das eben nicht nur im Gezi-Park. Innenpolitisch brodelt es. Außenpolitisch war er zuletzt isoliert. Seine einst hofierten Islamisten scheuen nicht davor zurück, in der Türkei Stunk anzufangen. Der Westen, dem er bzgl. Syrien gute Dienste leistete, würde ihn gerne wegmachen (Putsch), da Erdo das so sah: eine Hand wäscht die andere, der Westen das aber so sieht: eine Hand wäscht den Zionistenafter. Obwohl er seit 2010 (ab Verfassungsreform) alles dran setzte das Militär auf ihn zuzuzimmern und den einstigen kemalistischen Staat im Staate entmachtete, Ergenekonprozesse führte, Militärs, Juristen, Oppositionelle verhaften ließ, trotz allem gab es eine Verschwörung gegen ihn.

      Vor Putin hat er nicht viel zu melden und wird ihm entgegenkommen.

      Ansonsten @Zgvaga. Wegen Meinungsdifferenzen verlässt man doch keine Diskussion. Wenn alle die gleiche Meinung haben, gibt’s ja nichts zu diskutieren…Mitunter spielen sich die Differenzen hier ja in minimalem Nuancen ab. In Mainstreamblättern gibt’s immer noch die Trolls die von ihrer westlichen Wertegemeinschaft schwärmen und Assad sei das Böse und an allem schuld. Was machen Sie dann da? Da muss man mit Argumenten, Zitaten, Links, Auswertungen etc. dagegen halten. Aber hier? Wir sind alle gegen die Islamisten. Ich bin auf jeden Fall dafür dass Syrien befriedet wird, Assad im Amt bleibt. Ich denke die meisten hier sehen das ähnlich.

      Dass das Parteibuch nicht entsprechende Kapazitäten hat, bzgl. Kommentar Beiträge, einen auch mal entnervt rügt (mir auch schon passiert) ist ja normal.

      Und ich sag’s immer wieder: wir können nie genau die Wahrheit kennen, wir können uns nur annähernd, da wir auf Infos von außen angewiesen sind. Insofern lohnt sich doch das diskutieren. Jeder gibt halt seine Meinung kund und das ist hier ja auf keinem schlechten Niveau.

  4. Könnte beim Angriff der Terroristen auf Süd Aleppo nicht auch Verrat auf Seiten der SAA im großen Stil passiert sein?
    Wurden da nicht angeblich sogar verantwortliche im Generalsrang „abgelöst/umbesetzt“? Ich weiß, passiert solch eine Niederlage sucht man nach Gründen und versucht vielleicht mit derlei Spekulationen von eigenen Schwächen abzulenken……aber irgendwie passt hier, im Großen und Ganzen, nicht zusammen.

  5. Es ist sicherlich Führungsschwäche welche die SAA derzeit auszeichnet, das beginnt ganz oben bei Ministerebene, dass solche vorhersehbare Ereignsse fatal laufen. Dass eine befestigte Kanonenakademie von einem Haufen HaLBWILDER überrannt werden kann , ist nicht als Übermacht zu erklären, das ist Schwäche.

    1. biersauer

      „Dass eine befestigte Kanonenakademie von einem Haufen HaLBWILDER überrannt werden kann , ist nicht als Übermacht zu erklären, das ist Schwäche.“

      Oder es war so geplant, um damit militärische und politische Ziele zu erreichen, die anders schwieriger zu erreichen wären.

  6. das Problem der SAA+Verbündete ist doch, Zivilisten von den Banden zu trennen um sie nicht im Häuserkampf zu opfern. Die Eroberung der beiden Militärschulen durch die Banden , wo sie jetzt auch noch konzentriert sind, ist eine sehr gute Möglichkeit, sie widerum heftig zu dezimieren- ohne zivile Opfer.
    Nur ein Gedanke…

  7. @all:

    Wir können soviel spekulieren wie wir wollen, es gibt einfach Fakten die sind nicht wegzudiskutieren.

    1.) Die Islamisten können, praktisch generalstabsmäßige Offensiven gegen eine reguläre Armee durchführen und offenbar auch partiell Ihre Erfolge erzielen. Gegen einen Gegner, mit absoluter Lufthoheit (wenn man von den Einschränkungen durch ManPads mal absieht).
    2.) Die SAA kann niemals die Durchbrechung der Blockade durch die Kopfabschneider als geniales Manöver verkaufen, das wird schon propagandistisch nicht funktionieren.
    3.) Russland scheint sich langsam aus der Syriennummer zu verabschieden, denn wenn bei einer derart wichtigen Schlacht (strategisch, psychologisch, politisch) keine entsprechenden Kaliber rausgeholt werden, wann dann überhaupt? Und ja, Schutz der Zivilisten und so weiter, aber wenn die Kopfabschneider Aleppo einnehmen, wird es einen Genozid an der Alawitischen Zivilbevölkerung geben, dass haben die sunnitischen-Orks (Operation „Ibrahim Al-Yussuf“, mal googlen was die als Operationsnamen sich für den Sturm auf Aleppo ausgesucht haben) bereits angekündigt und verhehlen dieses Ziel gar nicht. Die Zivilisten haben die Wahl zwischen schlecht (intensive Luftkampagne der Russen und Syrer und sehr schlecht Eroberung durch die Takfiris).

    Also, was das für eine geniale Planung der SAA sein soll was ich nicht, ich sehe nur das fatale Ergebnis, dass ein paar Tausend Terror-Orks hier den Sack bald zumachen werden. Jeden Tag werden die Erfolge sichtbarer. Und mal eine Gegenfrage: Wieso funktioniert das mit den VBIED-Selbstmord-Trucks nur bei den Islamisten? Wieso gibt es jetzt meinetwegen keine ferngesteuerten fahrenden Bomben mit dem hundertfachen an Sprengkraft nicht in die andere Richtung? Oder freiwillige bei der SAA? Haben die keine opferbereiten in Ihren Reihen? Klar ist das leicht gesagt, aber es ist ja auch nicht mein Land das gerade vernichtet wird und es sind auch nicht meine Kinder und meine Frau die bald geschlachtet wird. Also diese Opferbereitschaft – Kamikaze – müssen die Syrer schon selbst aufbieten.
    Die Wirkung der Fliegerbomben der Russen wirken gegen die geballte Sprengkraft der Selbstmordfahrzeuge doch recht bescheiden. Hunderte Bomben bewirken nicht das, was zwei VBIEDs der Orks erreichen. Das sollte zu denken geben. In den Häusern und Gebäudekomplexen werden diese schwachen konventionellen Bomben der Russen wenig ausrichten können. Erstaunlich wie die bärtigen Proxy-Armeen der Anglozionisten zwei reguläre Armeen wie Syrien und Russland doch erstaunlich schwach aussehen lassen können. Tja, da haben wir wohl alle zu früh uns gefreut, als Aleppo als bald schon befreit aussah. Und wenn es dann gerade wieder gut aussieht, hält Lawrow die Offensive wieder an, wetten?
    Klar, der Gegner muss sich ja auch mal wieder erholen können, damit es ja nicht zu früh aufhört *Sarkasmus off*.

    Ohne erhebliche Ausweitung der Feuerkraft (z.B. Fuel-Air Bombs, thermobarische Sprengköpfe oder sogar den Einsatz mittels taktischer nuklear-Waffen gegen die Bereitstellungsräume) werden die Widerstandachsen gegen das Zio-Pack nicht mehr gewinnen können. Dafür ist der Nachschub an Menschenmaterial für die Islamisten einfach schier unerschöpflich. Dreißig Flieger der Russen mit ein paar Bömbchen reißen hier nichts mehr. Schon gar nicht, wenn der Wille zum Sieg fehlt. Den haben aber die Amerikaner, egal was man über die denkt, aber die wollen Gewinnen. Die Russen zaudern, taktieren, ergehen sich in Diplomaten-Schach. Und es fehlt die Bereitschaft, den ganz großen Wurf hinzulegen.
    Ich denke, im Krieg ist alles erlaubt und da würde mich die Meinung der westlichen Länder nicht eine Sekunde zögern lassen maximale Vernichtung gegen den Gegner einzusetzen. Die Zivilbevölkerung wird bei einem Sieg der Islamisten viel grausamer geschlachtet werden, dass ist schon jetzt klar. Russland hat viel eingesetzt, verlieren dürfen die nicht mehr, der Preis war schon zu hoch. Entweder die kommen jetzt in die Puschen, oder packen bald ein. Ein geköpfter Assad ist auch für Putin eine Demütigung. Von der Wirkung im Nahen Osten auf Russlands Reputation mal ganz abgesehen.

    Mir ist schon jetzt klar, dass hier eine Reihe Leute mich angehen werden, aber zgvca liegt trotz des starken Pessimismus schon genau richtig. Er hat die Lage schneller geblickt, als alle anderen. Er hat schon am 01.08. den Braten gerochen, als alle anderen von „Panikmache“ und „Alles unter Kontrolle“ schwadroniert haben.

    1. Als jemand der das seit Anfang an beobachtet, halte ich Ihren Pessimismus für übertrieben. Meiner Meinung nach hätte Russland viel früher eingreifen müssen. Aber Russland wollte nicht über Kreuz mit dem Westen, bzw. Europa gehen. Da geht es um Wirtschaft. Durch die Ukraine Geschichte ging der Westen aber von sich aus überkreuz mit Russland. Russland hat nach dem Ende der Sowjetunion viel zu verdauen gehabt, war mit sich selbst beschäftigt und es dauerte, bis man zu einer gewissen Stärke zurückfand. Einen Neuen Kalten Krieg wollte Russland sicher vermeiden. Und sowohl die Ukraine, als auch Syrien bieten Stoff für einen neuen Kalten Krieg. So unterstützte Russland Assad lange nur verbal, diplomatisch, UNO, Waffenlieferungen. Als dann der Westen die Zügel anzog und einen Wirtschaftskrieg mit Russland begann, Gasprojekte sabotierte, Sanktionen usw. platzte Russland irgendwann der Kragen. Irgendwann gibt es nichts mehr zu verlieren, nur zu gewinnen.

      Das Eingreifen Russlands hat die Lage enorm verändert. Es gab auch Zeiten, wo man Syrien fast schon aufgeben konnte. Wo es nur noch eine Frage der Zeit war, wann Damaskus eingenommen wird. Insofern wurde viel erreicht. Der Krieg läuft seit Jahren, das zermürbt, auch die Armee. Terroristen haben den Vorteil, dass sie nur zerstörerisch wirken müssen. Häuserkämpfe in kaputten Städten mit kaputter Zivilbevölkerung bieten Terroristen idealen Nährboden. Die Ordnungsmacht hingegen muss Ordnung herstellen, den ganzen Laden noch irgendwie am Laufen halten, einen Staat führen…Terroristische Methoden wie Sie empfehlen, eignen sich nicht für einen Staat.

      Das Nächste ist die Medien Kriegsführung. Die breite Masse interessiert sich nicht groß für ein Land Syrien. Für einen großen Teil sind da nur islamistische Spinner, die es nicht anders verdienen und irgendein böser Diktator, der seine Bevölkerung mit Fassbomben beschmeißt, wie man hier und da hört. Das kommt der zionistischen Medienkriegsführung entgegen. Für echte Rechte, sind das eh alles Drecksmoslems da unten. Bleiben noch die sog. Linken. Und die werden mit viel Fassbombenpathos und böser, böser Diktator bei der Stange gehalten: „hilft, hilft doch!“.

      Russland hat es auch geschafft der westlichen Medien Kriegsführung etwas entgegen zu setzen und auch Aufmerksamkeit aus anderer Sicht auf Syrien zu bewirken. Als jemand der schon vor Jahren Ria Novosti (heute Sputnik) usw. las….das kannte bis vor zwei Jahren keine Sau. Geschweige denn, dass es regelrechte echte Putintrolls gegeben hätte, die es auch toll fänden, wenn Putin in die Kamera furzt. Insofern hat sich hier Einiges getan.

      Bzgl. Syrien kam Vieles zu spät, das Land war längst ein Failed State mit Regierung.

      Aber ich kann nicht verstehen, was manche erwarten, so quasi, das lösen sich alles in ein paar Tagen. Das hat auch hier nie jemand gemeint. Das wär auch unrealistisch.

      Aber es tut sich sehr viel. Konstellationen verändern sich. Gerade Erdogans diplomatische Wende ist sehr bedeutend. Wenn er es tatsächlich durchzieht. Falls er das konsequent tut, wird uns das eventuell weitere heftige politische Zeiten liefern, da der Westen nicht einfach seinen Natovorposten aufgibt. Aber für Syrien kann man hier nur hoffen. Erdogan würde einen Weg beschreiten den Oppositionelle Türken wie Dogu Perincek längst beschritten hätten und dafür warben.

      Aber wenn man das die Jahre beobachtete…wie man auf die Idee kommt, die Islamisten hätten schon gewonnen, keine Ahnung… Und: interessant ist auch, was sich in Saudi Arabien tut. Die Saudis leben auf goldenen Füßen. Wie lange werden sie sich das noch leisten können, bei den Ölpreisen? Und wenn due Amis schon mal mit 9/11 gifteln…Mal sehen.

    2. Und es ist einfach so: Es geht nicht nur um Syrien allein. Syrien ist Dreh- und Angelpunkt globaler Mächte. Wenn Syrien fällt wird dort mit Sicherheit keine Halligallidemokratie errichtet, wie uns die hießigen Medien weiß machen wollen. Wenn Syrien fällt wird das zu wohl dem weltgrößten Islamistenterroristenausbildungsfreizeitpark verwandelt, den die Welt je gesehen hat. Was Auswirkungen auf alle umliegenden Staaten haben würde, die in den Sog gerieten.

      Also: die Islamisten dürfen nicht gewinnen, Punkt.

  8. Ich bin kein Militärspezialist. Aber ich behaupte, dass es einen signifikanten Unterschied zwischen einer Anriffs- und Verteidigungsarmee (Einheiten) gibt. Nur weil die Tiger als Elite Einheiten darauf spezialisiert sind, dem Feind seine Verteidigung zu brechen, heißt das doch nicht, dass die auch eine unbesiegbare Verteidigung aufbauen.
    Laut syrischen Quellen wurden spezielle Einheiten nach Aleppo verlegt, um die Verteidigung zu stärken. Die Stärke dieser Einheiten sieht man in DeirEzzor, wo die Orks dauerhaft riesige Angriffe fahren.
    Das hat sehr viel mit den Führungskräften zu tun und der damit verbundenen Moral und Geschicklichkeit der Soldaten.

    In der Ukraine wurden oft Kessel gebildet und ganze Bataillone anschließend mit Artillerie vernichtet. Das Parteibuch sieht solche Ansätze und hofft darauf, dass sie zu Ende geführt werden. Bisher habe ich weder bei Kinsibba, noch in Aleppo oder Homs solche Kessel gesehen. Ein Kessel funktioniert nur, wenn die Verteidigung steht und man nicht noch schnell Kräfte aus anderen Gebieten zur Unterstützung schickt. Das deutet nicht auf Plan, sondern auf ungeplant hin.

    Aus meiner Sicht haben wir Differenzen zwischen der russischen und iranischen Führung und eventuell sogar der syrischen Regierung. Wenn die Hisbollah keine Luftunterstützung erhält, etwa weil das ein Abkommen mit Israel ist, dann laufen die auch weg, wenn der Angriff zu groß wird.

    Einen Angriff in mehreren Phasen so gut gezielt und mit scheinbar gut ausgestatteten Kräften durchzuführen, bedarf einer Vorplanung von mehreren Wochen.

    1. Matthias

      „Nur weil die Tiger als Elite Einheiten darauf spezialisiert sind, dem Feind seine Verteidigung zu brechen, heißt das doch nicht, dass die auch eine unbesiegbare Verteidigung aufbauen.“

      Das hört sich für mich an wie: nur weil jemand schreiben kann, heißt das doch nicht, dass er auch lesen kann. Mit anderen Worten: Verteidigung ist einfacher als Angriff, aber beides gehört zur militärischen Grundausbildung.

      „In der Ukraine wurden oft Kessel gebildet und ganze Bataillone anschließend mit Artillerie vernichtet“

      Der Unterschied von Syrien zur Ostukraine ist, dass in der Ukraine die große Feuerkraft der ukrainischen Einheiten das wesentliche Problem war, während es in Syrien die Trennung der Zivilbevölkerung von Terroristen ist. Deshalb müssen die taktischen Ansätze da anders sein.

      „Wenn die Hisbollah keine Luftunterstützung erhält, etwa weil das ein Abkommen mit Israel ist“

      Das halte ich für ein dummes Gerücht, gerade was Aleppo, weit weg von Israel, angeht. Russland liefert inzwischen etwa auch S300 an Iran, obwohl Israel das nicht passt.

  9. Liebes Parteibuch, wir wissen doch beide, dass mit Grundausbildung den Elite Einheiten nicht beizukommen ist. Das sieht man sowohl auf syrischer Seite bei den Tigern und Löwen sowie der ein oder anderen republikanischen Garde Einheit, als auch auf Seiten der Orks, egal welcher Zugehörigkeit.

    Auch die Orks haben ihre Spezialkräfte, mit denen sie einer Paraeinheit relevante Schwierigkeiten verursachen.

    Der Unterschied zwischen Syrien und Ukraine sehe ich im Prinzip auch so. Allerdings haben wir gerade in Gebieten wie Palmyra oder WestDeizoor kaum bis keine Menschen, die man separieren müsste.😉 In Aleppo ja oder in Daraa.

    Im Fall Aleppo könnte ich mir auch vorstellen, dass man tatsächlich erst den Norden geschlossen hat, um den Süden zu öffnen. Anschließend könnte man jetzt von Norden kommend alles im Süden „rauspressen“. Eventuell ist das einfacher, als vom Süden ausgehend.

  10. Das sind mal demonstrative Ansagen. Manch ein inbrünstiger AKPler muss jetzt eigentlich vor den Kopf gestoßen sein. Aber die sind die chameleonartigen Farb-Wendungen Erdogans ja bereits gewohnt. Scheinbar fügt sich Erdogan jetzt ganz brav ins neue Gefüge und zieht neue Kleider an. Das lässt für Syrien hoffen, sofern er dabei bleibt. Aber Putin wird’s sich schon was kosten lassen, dass er Russen wieder in die Türkei zum Urlaub machen schickt…

    „Erdogan bei Putin: Der Westen hat uns im Stich gelassen

    Der türkische Staatschef Erdogan hat kurz vor Antritt seines Besuchs bei Kreml-Chef Putin gesagt, dass der Westen im Gegensatz zu Russland die Türkei in der Putschnacht im Stich gelassen habe. Zwischen Ankara und Moskau soll ein neues Kapitel in den Beziehungen eröffnet werden…

    Nachrichtenagentur Tass. „Das ist ein historischer Besuch und ein Neubeginn. Ich denke, dass während des Treffens mit meinem Freund Wladimir in den bilateralen Beziehungen ein neues Kapitel eröffnet wird. Es gibt viel, was beide Staaten gemeinsam machen können (…) Ohne die Beteiligung Russlands, ist die Lösung des Syrien-Konflikts nicht möglich“, so Erdogan.“

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/08/08/erdogan-bei-putin-der-westen-hat-uns-im-stich-gelassen/

  11. ich glaube ein grosses problem der saa haben die russen und syrer erkannt und versuchen da abhilfe zu schaffen das ist die vernachlässigung der pioniere bzw RD strukturen.
    in zukunft wird es wichtig sein gegen die halsabschneider an gefährdeten abschnitten tief gestaffelte verteidigung incl panzersperren, sperrgräben usw aufzubauen. meines erachtens hat es an all dem im sw aleppos gemangelt. auch hat man sich wahrscheinlich auf die legendäre unbesiegbarkeit der „festung“ „versteift“. aber lagebedingungen ändern sich, insbesondere wenn statt „badelatschensoldaten“ SF- kräfte aus den arabischen monarchien /evtl türkei antreten incl modernster waffen, kommunikations- und aufklärungstechnik.

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