Syrische Armee kämpft sich im Norden von Aleppo noch ein Stückchen vor

Am Montag ist es der syrischen Armee und ihren Partnern im Norden der Stadt Aleppo gelungen, rund ein Dutzend Fabrikgebäude und zwei Geschäftsgebäude im Industriegebiet Al Leiramoun unter ihre Kontrolle zu bekommen.

Wie auf einer Karte von @A7_Mirza zu sehen ist, ist das am Montag von der syrischen Armee und ihren Partnern mit Unterstützung der russischen Luftwaffe unter Kontrolle gebrachte Gelände nordöstlich der SADKOP-Fabrik nicht sonderlich groß, befindet sich jedoch in einer strategisch ausgesprochen wichtigen Lage.

Durch den heutigen Geländegewinn kommt die syrische Armee nicht nur den Malah-Farmen näher, womit das letzte Teilstück des Ringes um die von Terroristen beherrschten Gebiete in der Stadt Aleppo noch fester geschlossen wird, sondern die syrische Armee kommt damit dem Ziel erheblich näher, sämtliche Terroristen im südlich der wichtigen Castello-Straße gelgenenen nordwestlichen Stadtteil Bani Zeid von jeglichem Nachschub abzuschneiden. Entsprechend verbissen wurden die Kämpfe um diesen Fleck Industriegebiet geführt.

Auf Seiten der Terroristen verlor dabei am Montag zunächst der prominente Terroristenchef Khattab Abou Ahmad vom sogenannten Abu-Omara-Bataillon sein Leben. Später im Laufe des Tages erklärte angesichts der ausweglosen Situation der Terroristen in Bani Zeid die gesamte Führung der im Stadtteil Bani Zeid stationierten und von den USA unterstützten Terrorgruppe „Division 16 der FSA“ ihren Rücktritt, was möglicherweise der Auflösung dieser Terrorgruppe gleichkommt.

10 Gedanken zu “Syrische Armee kämpft sich im Norden von Aleppo noch ein Stückchen vor

  1. Ich vermute sehr, dass die Regierung der Russischen Föderation nun entschlossen ist, den „Krieg“ in Syrien zu beenden.

  2. „the commander most likely escaped to Turkey along with his assistants.“ 1a Rücktritt mit Signalwirkung für die verbliebenen Kämpfer. Da hat die SAA einen Wirkungstreffer gelandet!

    1. @sh4n

      Sehe ich auch so! Sie hätten sich mit ihrer Terroristenmeute ja auch auf inner alepponisches Gebiet zurückziehen können und dort mit ihren Terrorkumpels weiter kämpfen können.
      Aber vielleicht erfassen sie ja auch die strategisch militärische, politische Gesamt-/Gemengelage und sehen die „Treue“ ihrer Brötchengeber (vsa) zu ihren Terrorproxis wenn der Wind sich dreht.
      Aus dieser Situation begreifend, wenn es sich hier überhaupt um syrische oder gar alepponische Terroristen handelt, dass sie 5 Jahre lang nur das widerliche, menschenverachtende Terror- und Mordsgeschäft anderer Mächte betrieben haben…..

  3. Noch handelt es sich immer noch um Industriegebiete. Richtig schwer werden jedoch dicht bebaute Wohngegenden voller Zivilisten. Diese „Geiseln“ sollen ja befreit werden und nicht bei der Befreiung mit den Terroristen sterben. Falls einem die Zivilisten egal sind, wie dem „Wertewesten“, dann kann ja einfach alles zusammengeschossen werden. Doch sonst scheint es bei den derzeitigen Waffen keine gute militärische Taktik zu geben.

    Nach dieser Woche kann man in Deutschland auch die fehlende Sicherheit „fühlen“, welche die NATO nach Afganistan, Iraq, Libya und Syria, ….. gebracht haben.

    1. Reisender

      In den von Terroristen beherrschten Gebieten in Aleppo befinden sich unserer Einschätzung nach anderslautenden Berichten zum Trotz kaum noch Zivilisten. Trotzdem machen die wenigen Zivilisten, die es da noch gibt, die Operationen der Armee zur Befreiung dieser Stadtteile natürlich im Vergleich zu Industriegebieten erheblich schwieriger.

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