Syrische Armee und Hisbollah befreien Bahariyah in Ost-Ghouta

Während Beobachter vor dem Rätsel stehen, was es mit dem ominösen Rückzug der syrischen Armee und ihrer Partner an der Tabqa-Front auf sich hat, meldet Al Manar, dass es der syrischen Armee und ihren Partnern in Ost-Ghouta nahe Damaskus am Dienstag gelungen ist, die Ortschaft Bahariyah zu befreien.

Al Masdar News hat eine aktualisierte Karte vom Al Kaida, Islam Armee und anderen Terroristen in Ost-Ghouta noch verbleibenen Rest ihrer Terrortasche veröffentlicht.

Für die Terroristen in Ost-Ghouta bedeutet der Verlust von Bahariyah einerseits, dass ihre Tasche wieder ein Stückchen geschrumpft ist, und andererseits, dass sie südlich und nördlich von Bahariyah Gefahr laufen, von der syrischen Armee und Hisbollah umzingelt zu werden, wodurch ihre Tasche dann gleich nochmal deutlich kleiner würde. Für die syrische Armee und ihre Partner von Hisbollah wäre das natürlich ein weiterer Erfolg.

Hier sind ein paar Bilder vom Montag zum Kampf um Bahariyah.

Es geht bei der Befreiung von Ost-Ghouta also ziemlich genau weiter entlang der Linie, die sich vor vier Wochen schon angedeutet hatte. Die syrische Armee und Hisbollah kommen in Ost-Ghouta über den weniger dicht bebauten Süden und Osten und machen die einst riesige Terrortasche Ost-Ghouta Stück für Stück immer kleiner.

23 Gedanken zu “Syrische Armee und Hisbollah befreien Bahariyah in Ost-Ghouta

  1. Liebe Parteibuch
    Niederlage letzte Woche sitzen tief bei SAA. Eroberung eines kleines Dorfes am Rande vom Damaskus wird Moral nicht erheben. Mit diese Tempo wird Damaskus Umgebung im Jahr 2028 Terroristen frei sein.
    Ofensive nach Raqqa mit 5000 Soldaten ist gescheitert wie ich erwartet habe. Das diese Kräfte Tabqa befreien könnte war von Anfang an nicht zu erwarten. Während SAA paar Hügel in Niergendwo erobert hat, haben Islamisten Süd Flanke von Aleppo in Gefahr gebracht. Jetzt vorbereiten Islamisten Angriff auf Hader und wieder wird heissen Überraschungsmoment Angriff.
    In Nord Aleppo hat trotz allen Vorbereitungen SAA keine Kräfte um Kessel zu schlissen. Moral SAA ist zerstört. Diese Krieg hat Wendung genommen welche uns allen nicht gefallen wird. Freiwilige aus Iran sind demotiviert und genau wie NDF Fluchten bei erste Gefahr.
    Mit andere Worten, Eroberung eines kleines Dörfes kann nicht Zustand SAA in positive Licht stellen.
    USA hat noch ein Mal gezeigt, dass sie noch lange einzige Supermacht sind. Sie haben mit Leichtigkeit Russland gestoppt und jetzt bestimmen sie für Russen ihre Ziele. Sie haben Putin und Russland Grenze gezeichnet. Eine schlimme Zeit für jede Mensch welche ausserhalb Massenmedien denkt.

  2. Wie lange dauerte es, bis Mardsch al Sultan eingenommen und dann die sich ergebende Tasche geschnürt wurde? Vielleicht geht es diesmal etwas schneller.

    Allerdings sitzen die Kämpfer von Alloush da drinnen, je enger der Raum wird,desto größer die Konzentration;man muss sie ausschalten, oder besser noch reconcilieren (nur leider schlagen die Abkommen sehr oft fehl).

    Ist Alloush eigentlich angeschlagen, nach seinem Rückzug aus dem „Hohen Komitee“? (wonach er sich beschwerte, dass es doch tatsächlich in einem Hotel im Westen Schweinefleisch gibt, wo er der große Führer residierte)

    Etwas fürs westliche Feuilleton:
    Nouredine al Zinki übergeben einen erbeuteten T-90 an Al Nusra.

    Nach einem Sharia-Gericht-Urteil.

    Das sind die Moderaten, die vom Westen mit TOWs beliefert werden.

    Und die Guten Menschen jubeln den Frühlings-Demokraten zu; was für ein************.

  3. OT

    Sarkozy, das olle CIA-U-Boot, profiliert sich mit USA-Bahing? Soso.

    aus den DWN
    >>>Den stärksten, langanhaltenden Applaus erhielt Sarkozy, als er forderte, Europa müsse gegenüber den USA eine eigenständige Politik verfolgen. Sarkozy sagte, dass die USA den Dollar als Weltwährung verwenden, um andere zu dominieren. So sei es nicht einzusehen, dass die US-Banken Vorteile gegenüber den europäischen Banken haben. Er fragte, was denn der IWF als US-dominierte Institution in Europa zu suchen habe. Es sollte einen Europäischen Währungsfonds geben, der alte Kontinent müsse in der Lage sein, unabhängig von den USA zu agieren.>>>

  4. Dafür und für die Zerstörung der halben Welt, müssen die Herren“menschen “ Dynastien und ihre Erfüllungsgehilfen mitsamt, ihren Staaten USA / Great Britan / Israel und ihre ergebenen Vasallen – staaten, länger BLUTEN, wie Deutschland, wegen der 2 verlorenen Kriege. Ja-wohl auch WIR, denn wir lassen sie Ungerührt, ihre Verbrechen begehen und schauen nur Interessiert zu.
    Mit Gefangen, mit Gehangen!
    Wenn 320 Millionen aus den USA, 740 Millionen aus der EU, 8 Millionen aus Israel und 40 Millionen aus den persönlichen Besitzungen der Chefin / Commonwealth, kräftig Anpacken, beim Aufbau der Welt, die sie Zerstört haben, dann haben sogar die FETTEN Mac DOOOF Ärsche, die Hoffnung auf eine bessere Gesundheit, bei dann viel Bewegung, im Freien und gesunder Ernährung.

  5. Welche Thesen stehen denn im Raum für den Rückzug? Drohte eine Einkesselung? War das ganze Unternehmen nur ein Scheinangriff, um Kräfte von ISIS zu binden? War ISIS an dem Ort einfach zu stark und die SAA hatte keine Reserven, um die eigene Kräfte zu verstärken? Werden die Kräfte dringend an einem anderen Frontabschnitt benötigt? Soll der Kampf in der Wüste statt finden? Sollen ISIS-Einheiten immer wieder ins offene Gelände gelockt werden um ohne Zivilisten eine Abnutzungskrieg zu führen? Gibt es Veränderungen beim Wetter, sind Sandstürme angesagt, bei welchem es keine Luftaufklärung/-unterstützung gibt?

    Ich selbst fand die Befreiung der Tabqa Airbase zum jetzigen Zeitpunkt gar nicht als so wichtig. Doch diese zweite Angriffsachse hätte ja auch die Möglichkeit gehabt nach Deir ez-Zor eine zweite Zufahrtsstraße frei zu kämpfen und hätte auch die Möglichkeit geboten, as-Sukhnah zusätzlich vom Norden zu bedrohen oder zumindestens die Nachschubwege abzuschneiden.

    Ich fände es gut, würde sich viele Kämpfer von ISIS in die Wüste locken lassen. Dort können sie mit geringeren Verlusten bekämpft werden als in bebauten Gebieten mit Zivilisten zwischen den Fronten.

    1. Reisender

      „Welche Thesen stehen denn im Raum für den Rückzug?“

      Naja, die „offizielle“ Version ist, dass ISIS in der Wüste der Provinz Raqqa bei bestem Flugwetter plötzlich und unerwartet einen Angriff mit Selbstmordattentätern gegen die Stunden zuvor noch sehr siegreiche syrische Armee durchgeführt und die syrische Armee dabei total besiegt hat, woraufhin die Reste der syrischen Armee unter größten Verlusten aus der Provinz Raqqa geflüchtet sind.

      Die Gegenthese ist, dass an der Geschichte was nicht stimmen kann. Eine seit heute verbreitete These ist, dass es plötzlich schlechtes Wetter in Form eines Sandstaurmes gegeben habe.

      „Ich fände es gut, würde sich viele Kämpfer von ISIS in die Wüste locken lassen. Dort können sie mit geringeren Verlusten bekämpft werden als in bebauten Gebieten mit Zivilisten zwischen den Fronten.“

      Das würde zu der vom Parteibuch gestern schon per Kommentar vertretenen These passen, dass der Rückzug der syrischen Armee lediglich ein Scheinrückzug ist, mit dem Ziel, ISIS aus den Städten Tabqa und Raqqa in die Wüste zu locken, und auch die Niederlage der Armee in der Provinz Raqqa nicht stattgefunden hat.

      Anders herum gefragt: sieht so eine Armee aus, die gerade eine vernichtende Niederlage erleidet? Bilder von gestern aus der Provinz Raqqa:

      Bei Min 0:54 scheint eine Umspannstation im Bild zu sein. Eine Umspannstation gibt es beim Tabqa-Abzweig am Sfayeh-Ölfeld.

      1. Und heute abend auf Militarymaps.info weit in Feindesland – Gebiet der SAA endet bei SyriaTel – ein Video von angeblich gestern von Roman Saponikov https://www.youtube.com/watch?v=AlPS7XwRcP0
        Standort 1 km von Kreutzung Resafa/Tabqa.

        Wie ISIS sehen mir diese Menschen nicht aus, und Kerssel-Soldaten sind nicht fröhlich und deren entkommene/Reserve-Kameraden wären anders.

        Nach gestriger Meldung soll es ja einen Kessel gegeben haben.

        In dem Video glaube ich gesehen zu haben „AR RAQQA 32 km“, ich kann mich aber auch täuschen.

        – Konrad Fitz –

  6. Noch etwas zu Raqqa…

    verschwörungstheoretisch gefragt: haben die Amis mit Hilfe von HAAARP einen Sandsturm erzeugen können???

    https://www.almasdarnews.com/article/disastrous-turn-events-force-syrian-army-withdraw-west-raqqa/

    Gibt es einen Schutz gegen – nicht Sandstürme oder Haaarp😉 – Angreifer im Sandsturm?
    Wen dem so war – Sandsturm – dann ist das sehr tragisch.

    Mein Mitgefühl den Opfern und deren Familien – den Gefallenen RIP.

    – Konrad Fitz –

  7. zgvaca „Ofensive nach Raqqa mit 5000 Soldaten ist gescheitert wie ich erwartet habe. Das diese Kräfte Tabqa befreien könnte war von Anfang an nicht zu erwarten. Während SAA paar Hügel in Niergendwo erobert hat,“

    Man kann die Tabqa-Offensive auch anders sehen.

    ISIS hat immer noch zigtausende Kämpfer, schnell verlegbar und mit ausreichend schweren Waffen ausgerüstet; die SDF-Offensive, wenn auch unterstützt vom Westen doch von einer begrenzten Anzahl von Kämpfern getragen, hätte als alleinige Aktion deutlich geringere Erfolgsaussichten gehabt, als die Kombination mit dem Tabqa-Vorstoß.

    Auch die Aufgabe der „Hügel im Nirgendwo“ wäre ja dann ok.

    Übel ist nur die Art und Weise; anscheinend sind Gesert Hawks und Marines abgezogen, und dann gab es massive Verluste (und auch eroberte Technik).

    Selbst die Umgruppierung der Spezialeinheiten (so viele gibt es ja nicht, die Offensiven führen können), kann sinnvoll sein.

    Angeblich nach Latakia, aber vielleicht tauchen sie in Deir Hafr wieder auf, wer weiß.

    Nur wieso geht das dann so übel für die dagebliebenen Kräfte aus, dass ist doch die Frage.

    Ost-Ghouta ist nicht unwichtig.
    Alloush 1 ist tot, Alloush 2 angeschlagen, eine Chance. Die Rivalitäten innerhalb der „Rebellen“ soll man ausnutzen, wenn es geht.

    Selbst wenn es am südlichen und östlichen Rand erst mal nur um Farmen geht; das treibt die Kosten in die Höhe, wenn man das Zeug durch die Belagerung einführen muss.

  8. Das Rätsel um Raqqa:
    Im Internet wird von einer Gruppe Selbstmordvehikel gesprochen die einige der Checkpoints getroffen hätten.
    Der IS hätte eine Menge Soldaten getötet und einiges an Material erbeutet.

    Irgendwie kann ich das nicht glauben, hätten die Fanatiker es geschafft die Armee von dort so großflächig zu vertreiben und derart Beute zu machen wo sind dann die ganzen Videos und die Jubelmeldungen ihrer Greultaten?

    Ich kann mir das nur als Verwirrspiel erkären.
    Entweder die Armee hatte Riesenpech mit den Sandstürmen und der IS hat keine Lust zu prahlen, oder aber dort läuft jetzt ein anderes Spiel

    1. Laut syrischen und anderen Middle East TV-Medien hat sich die syrische Armee nach Resafa zurueckgezogen, um unnuetze Todesfaelle unter ihren Reihen zu vermeiden, da die ISIS-Truppen mit schweren Geschuetzen angekommen seien und mit Selbstmordkommandos usw. Es war offenbar Selbstschutz.

      1. Barbara

        Der Ort Resafa hat schon seit Jahren keine syrische Fahne mehr gesehen. Wovon in letzter Zeit immer die Rede war, ist die Resafa-Kreuzung, zwischenzeitlich meist als Tabqa-Kreuzung bezeichnet, die rund 30 km westlich des Ortes Resafa liegt.

        Und diesbezüglich wird nun behauptet, die syrische Armee und ihre Partner hätten sich nicht zur Resafa-Kreuzung zurückgezogen, sondern von der Resafa-Kreuzung, und sie hätten dann auch gleich über 50 Kilometer weit auf die Ausgangsposition nahe Ithriya zurück flüchten müssen.

        Die Lagekarte soll dieser Darstellung zufolge inzwischen so aussehen:

        Demnach wäre die syrische Armee inzwischen wieder über 50km hinter die Resafa-Kreuzung zurückgeworfen. Darum geht’s.

      2. http://www.syriatruths.com/syrian-army-a-few-kilometers-away-from-al-tabaqa-airbase-in-raqqa-province/

  9. Man schaue sich einmal das Gebiet an, das die SAA vom Kernland der ISIS hätte (vielleicht sogar wird) abgespalten. Hat irgendjemand geglaubt die ISIS schaut da zu? Das man das mit allen Mitteln verhindern wird, war ja wohl klar.
    Hat wirklich jemand geglaubt, man marschiert in 2 Wochen nach Raqqa?? Nimmt paar Ölfelder, eine wichtige Fernstraße mehrere Staudämme so nebenbei ohne Widerstand der ISIS. Die Fernstraße 5 z.B. westlich von Aleppo hat man bis heute nur angeklopft, an der 4 westlich von Aleppo kommt man seit Monaten nicht weiter, aber die 4 am Euphrat bemerkt man gar nicht, das man sie überquert. Wie lange hat man für den Hubschrauberstutzpunkt in Ostqhouta gebraucht, den hier nimmt man am Vormittag und Nachmittags ist man durch die Stadt und am Abend hießt man die Fahnen auf der Staumauer. Würde ich mir auch wünschen, nur leider völlig unrealistisch.

  10. nicht zuletzt nach dem tod des russischen helden/ fallschirmjaeger-marineinfanterie stellt sich mir die frage ob noch keine ausreichende militaerische antwort auf die stark gepanzerten selbstmordmobile gefunden worden ist. bei der ypg scheinen diese aufgabe us- sf uebernommen zuhaben. diese nutzen(scheinbar erfolgreich) fanzerabwehrwaffen nach „fire and forget“ prinzip. vielleicht waere es sinnvoll dieser militaerischen herrausforderung mit shmel zu begegnen -bzw sollte das russland nicht zum anlass nehmen ueber die entwicklung neuer (darauf) spezialisierter waffentypen nachzudenken? denn auch auf russischem gebiet koennte man mit dieser taktik konfrontiert sein -und lohnt es sich nicht auch explosive waffentraeger nach aehnlichem prinzip (jedoch ferngesteuert) gegen die halsabschneider einzusetzen?

    1. Diese Vehikel fahren doch auf Strassen. Dagegen kann man ferngesteurte Spielzeugautos einsetzen,
      gepackt mit Explosives. Man fährt damit gegen den Vorderreifennund es kracht!
      Solch Spielzeug würde sogar gegen Kampfpanzer wirken.
      Mittels leichter Waffen lässt sich gegen ein solch LKW mit Panzerung nicht ankommen.

      1. Bei almasdarnews wurde berichtet die SAA wurde mit Giftgas beschossen:
        https://www.almasdarnews.com/article/isis-used-nerve-gas-syrian-army-outside-raqqa/

        Etwas besseres als der Rückzug wäre mir da auch nicht eingefallen-

        Ist nun die Frage ob die ganze Offensive ein Manöver war um Takfiris zu töten, den IS abzulenken und Truppen zu binden um in Aleppo weniger Ärger bei der nächsten Offensive zu haben?
        Mit 5000 Mann belagert man nicht mal eben so Raqqa- aber vieleicht reicht es für die Eroberung des Flughafens Taqba aus…

      2. Noch einfacher: Nach Besetzen einer neuen Position sichert man die Straße vorübergehend, vor allem Nachts, mit Minen oder Hindernissen. Am Tage sollte ein eingegrabener BMP genügen. Muß jemand befehlen. Macht Arbeit, Ramadan feiern kann man sich da nicht erlauben.

  11. Die YPG ist rund um Manbij recht erfolgreich. Die Kampfkraft erscheint bei dieser Bilanz erstaunlich:
    „143 #IS militants were killed by #SDF in a failed counter to break siege on #Manbij
    1,200 IS militants killed since start of offensive“
    (Hassan Ridha bei Twitter)

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