ISIS, Al Kaida und Co verlieren weiter an allen Fronten

Die von der Türkei, Saudi Arabien, Israel und anderen staatlichen Sponsoren der Terrors unterstützten wahhabitischen Terrorgruppen ISIS, Al Kaida und ihre Komplizen verlieren in Syrien und Irak weiter an allen Fronten.

Den von den USA unterstützten kurdisch geprägten Kräften der YPG/SDF ist es am Montag Meldungen zufolge bei der Einschnürung der ISIS-Hochburg Manbij im Nordosten der syrischen Provinz Aleppo gelungen, das unmittelbar nordwestlich der Stadt Manbij gelegene Dörfchen Khorijah unter ihre Kontrolle zu bringen. Im Westen sind die YPG/SDF jetzt beim Kitab-Platz entlang der alten Straße von Al Bab soweit vorangekommen, dass Journalisten wie Mohammed Hassan von RT nun am westlichen Eingang der Stadt Manbij drehen können.

Insgesamt sieht das Parteibuch nach dieser weiteren Einschnürung von ISIS in der Stadt Manbij da die Lage gegenwärtig etwa wie in folgender Karte dargetellt.

Es ist nicht schwer, sich angesichts dieser Lage auszurechnen, dass es den Kräften der YPG/SDF in ein paar Tagen vermutlich gelingen wird, den ganzen westlichen Arm von Manbij entlang der alten Straße nach Al Bab unter Kontrolle zu birngen, vermutlich etwa ab Höhe des Krankenhauses, dessen Inbesitznahme durch die YPG/SDF vor ein paar Tagen etwas voreilig gemeldet wurde.

Östlich von Manbij ist es den von den USA und anderen westlichen NATO-Staaten unterstützten YPG/SDF inzwischen auch gelungen, die Kosacken-Brücke provisorisch zu reparieren, sodass die Versorgungslinien der YPG von Kobane zun den Fronten im Raum Manbij nun besser sind.

Asu dem Raum westlich von Manbij wurde am Montag berichtet, dass es den YPG/SDF da auf dem Weg nach Afrin im Nordwesten der Provinz Aleppo gelungen ist, die Dörfer Zanqal und al-Sayadah unter ihre Kontrolle zu bringen.

Das bedeutet zwar noch nicht direkt einen weiteren Vorstoß von Manbij nach Westen, jedoch eine deutlich breitere Basis für diesen in Kürze erwarteten Vorstoß der YPG/SDF. Die Terroristen von ISIS haben am Montag derweil südlich von Manbij eine Offensive gen Westen versucht, woraus aber kaum etwas werden kann, weil sie da in einem engen Schlauch von nahezu allen Seiten umzingelt sind und ein Vorstoß der YPG/SDF nach Haymar Labdah dem Angriff von ISIS da leicht das Genick brechen dürfte.

Etwas weiter südlich von Manbij, westlich von Raqqa, hat ISIS am Monatg eine Horde von Terroristen zusammengetrommelt, um die dort von Ihtriya gen Tabqa vorrückende syrische Armee in der Wüste anzugreifen. Doch trotz Jubelmeldungen der ISIS unterstützenden zionistischen Propaganda wie etwa vom britischen Hasbara-Blättchen Telegraph hat ISIS mit dieser Offensive außer hohen eigenen Verlusten wohl nicht viel erreicht.

In Fallujah im Irak sind die irakische Armee und ihre Partner gegen ISIS unterdessen weiter vorwärts gekommen. Dabei ist es ihnen da Berichten zufolge gelungen, Hunderte Sexsklavinnen dieser wahhabitisch-zionistischen Terroristen zu befreien.

Dem Kommandeur der Kräfte zur Befreiung von Anbar zufolge werden in der irakischen Provinz Anbar als nächstes die Gebiete nördlich von Ramadi vom ISIS-Terror befreit werden.

Die Terroristen von der ISIS-Schwesterorganisation Al Kaida waren derweil nach ihrem Pyrrhussieg südwestlich von Aleppo, bei dem 167 Terroristen ins Gras gebissen haben sollen, offenbar vornehmlich mit dem Lecken ihrer Wunden beschäftigt. Lediglich fünf verletzte Zivilisten soll es am Montag durch den allgegenwärtigen Raketenbeschuss durch Terroristen in Aleppo gegeben haben.

Auch sonst haben die Terroristen von Al Kaida am Montag kräftig verloren. So haben Einheiten der syrischen Armee und ihre Partner am Montag Stellungen von Al Kaida und ihren Komplizen der Islam-Armee in Bahariyah in Ost-Ghouta östlich von Damaskus gestürmt.

Die Terroristen von ISIS, Al Kaida und ihre Kumpane versuchen unterdessen, durch besonders barbarische Morde und das Abhacken von Händen ihr Ansehen zu verbessern, um so die Lage noch zu drehen. Doch gerade angesichts dessen, dass ihr auf False-Flag-Massaker speziasisierter Propagandist Hadi Al Abdullah nach Kontakt mit Sprengstoff gegenwärtig in der Türkei im Krankenhaus liegt, ist es fraglich, ob es ISIS, Al Kaida und Co nochmal gelingt, mit Greueltaten dick zu punkten. In der Provinz Idlib scheinen sich die zerstrittenen Terroristen gerade gegenseitig zu massakrieren, während ein prominenter Terrorist aus Homs angesichts der Niederlage der Terroristen gerade Robert Ford, Hillary Clintons Top-Mann zum Start des Terrorkrieges gegen Syrien, öffentlich seine Lügen zum Terrorkrieg gegen Syrien vorgehalten hat.

So sihet es aus, wenn sich Haufen von Terroristen und ihre Unterstützer untereinander zerstreiten.

20 Gedanken zu “ISIS, Al Kaida und Co verlieren weiter an allen Fronten

  1. Guten Morgen,

    Ich wage zu behaupten, dass sich meine Wahrnehmung hinsichtlich wirklich essentieller Veränderungen, in der Beziehung der Mainstates zueinander, deutlich schärft.
    Die Entwicklung der PYD und der Verzicht der USA gegenüber der Türkei darauf, hier klare Kante zu zeigen, scheint den Schautzbart vom Bosporus in Richtung Moskau und Damaskus zu treiben – in demütiger, reparierender Mission. Kann das sein?
    Ich habe in den letzten Tagen nun vielfach in Nebensätzen arabischer Medien gelesen, dass es zwischen Ankara und Damaskus geheime indirekte Treffen (unter Moderation Algeriens) gäbe, zur Modifikation des Verhältnisses. Die Türken bieten Grenzstabilität und Druckabbau in Richtung Assad an und verlangen im Gegenzug, dass die syrische Regierung jegliche direkte und indirekte Unterstützung der Kurden fallen lässt. Parallel arbeitet die „Versöhnungs-AG“ mit russischen Unterhändlern zusammen…
    So weit der „Traum“, sollte was dran sein. Andererseits: Saudiarabien würde nie und nimmer zuschauen. Und sie haben ja auch noch einige Aktien im Spiel. Gemeinsam mit Israel.
    Selbst wenn man seit 5 Jahren sehr nah und eng an diesem Desaster dran ist und sich täglich umfänglich informiert, kann man zeitweise die Dynamik und die Moves der Akteure nur schwer einschätzen.

    1. Salamshalom

      „Ich habe in den letzten Tagen nun vielfach in Nebensätzen arabischer Medien gelesen, dass es zwischen Ankara und Damaskus geheime indirekte Treffen (unter Moderation Algeriens) gäbe“

      Geheim ist daran wenig wie man auf englisch bei Sputnik nachlesen kann:

      http://sputniknews.com/middleeast/20160620/1041635803/turkey-syria-relations-talks.html

      Die Betonung bei den Gesprächen liegt in der Tat auf „indirekt“ – was besagt, dass es Personen gibt, die sowohl mit Damaskus als auch mit dem Schnauzbart am Bosporus Gespräche führen, und da aus eigenem Antrieb Nachrichten überbringen. Neu ist, dass Erdogan solche Nachrichten aus Damaskus nicht mehr pauschal verwirft, sondern sein Außenministerium sich interessiert zeigt. Aber sonst gibt es da wenig Aussicht auf Erfolg, denn Damaskus wird der YPG ganz sicher nicht in den Rücken fallen, um sich Lieb Kind bei Erdogan zu machen.

  2. Ich kann den Tag wo ISIS, Al Kaida und ähnliche Gruppen kollabieren kaum erwarten. Ich bin zuversichtlich, dass dies mittelfristig der Fall sein wird.

    1. Leider muß ich ihnen sagen das ihr Wunsch kaum mittelfristig in Erfüllung gehen wird.
      Das liegt daran dass diese syrische Armee furchtbar schlecht geführt wird und das ganz offensichtlich auch Russland ein Interesse daran hat das sich die Islamisten in Syrien, im Irak u.s.w. austoben und nicht im Kaukasus.

      Warum ist die syrische Armee ein desolater und schlecht geführter Haufen?
      Eine Armee die vom Material her immer noch besser ausgerüstet ist wie die Gegner und die trotz Luftüberlegenheit und Hilfe durch russische Satelliten und Drohnen nicht in der Lage ist in Wüstengebieten (es gibt kaum Ortschaften) vorwärts zu kommen und die sich gar zurückdrängen lässt, die taugt nichts denn sie wird strategisch und Taktisch falsch geführt und ganz offensichtlich mangelt es auch an der Kampfmoral die bei den Banditen sichtbar besser ist.
      Dazu kommt das ich immer noch der Überzeugung bin dass man im Umfeld Assads, in der Armee und bei den Geheimdiensten/Polizei einer Menge Verräter belassen hat die mit Erfolg ihr Werk tun.
      Als ich vom Ausflug nach Tabbaqa (ich schreib das mal so denn es gibt unzählige Schreibweisen für die ganzen Kaffs dort) hörte war mein erster und nun bestätigter Gedanke:
      Die spinnen doch – das kann nicht gut gehen.
      Es wäre besser sich um den Süden Aleppos zu kümmern und die Löcher zu schließen denn der gefährlichste Feind sitzt in Idlib und Aleppo.

      Wie schlecht die syrische Armee ist zeigte ja schon das langsame Vorankommen nach der Eroberung von Palmyra (man hat wie üblich die Horden entkommen lassen) in Richtung Arak (auch hier Wüste und nichts um sich zu verstecken und eine Armee und Milizen die sinnlos die Wüste mit Geschossen perforieren aber kaum Gegner treffen – Hauptsache es ballert.
      Normalerweise müsste in einer solchen steinigen Wüste ohne nennenswerte Ortschaften jedes feindliche Fahrzeug als Schrott enden.
      Auch muß nach Jahren der Selbsttäuschung eingesehen werden das offensichtlich mehr Syrer hinter den Banden stehen als geglaubt denn ohne einen nennenswerten Rückhalt in der Bevölkerung kann keine Revolution existieren.

      Kommen wir zu Russland.
      Wie schon mehrfach von mir gesagt war und ist dieser Waffenstillstand das Dämlichste was man machen konnte.
      Man muß doch gewusst haben das die Banden und der Westen und Saudi und Co. das ausnutzen werden.
      Ich, und viele Andere, jedenfalls haben es von Beginn an gesagt.

      Warum also tat und tut Russland das und stoppte so eine Armee im Vorwärtsgang?
      Welche Interessen hat Russland dort wirklich und unter welchen Druck steht Russland (siehe einer Niederlage nach der anderen an der Sport-, und Sanktionsfront u.s.w.).
      Warum hat man nicht nachgelegt und warum mimt man einen auf Friedenstifter?
      Der Westen und die Terroristen werden es Russland nicht danken und bei den Fans kommen nur Zweifel auf.
      Kann man denn so blöd sein und glauben dass man mit dem sogenannten Westen (von den Terroristen und Co. ganz zu schweigen) ehrlich verhandeln könne und auf Einsicht hoffen könne?

      Lange Rede kurzer Sinn.
      Ich bin kurz davor Syrien aufzugeben.
      Fast 5 Jahre Niederlagen und dann Hoffnung als die Russen eingriffen und sich das Blatt zu wenden schien und dann dieser dümmste aller Waffenstillstände der nun zu dem führt was absehbar war.
      Dazu kommt dass meine einst hohen Sympathien für die Arber sich bereits dem Bereich Netanjahu/Lieberman annähern.

  3. Das heißt also, um zumindest ein Ziel seiner Chaosstrategie zu erreichen, das Land unregierbar zu machen, unterstützt der Imperialismus wieder einmal beide Seiten, diesmal in Syrien, …

    „Etwas weiter südlich von Manbij, westlich von Raqqa, hat ISIS am Monatg eine Horde von Terroristen zusammengetrommelt, um die dort von Ihtriya gen Tabqa vorrückende syrische Armee in der Wüste anzugreifen.“

    „Die von der Türkei, Saudi Arabien, Israel und anderen staatlichen Sponsoren der Terrors unterstützten wahhabitischen Terrorgruppen ISIS…“

    „Den von den USA unterstützten kurdisch geprägten Kräften der YPG/SDF…“
    „Doch trotz Jubelmeldungen der ISIS unterstützenden zionistischen Propaganda…“

    „Die Terroristen von ISIS, Al Kaida… ihr auf False-Flag-Massaker speziasisierter Propagandist Hadi Al Abdullah nach Kontakt mit Sprengstoff gegenwärtig in der [US-imperialistisch geführten Nato-]Türkei im Krankenhaus…“

    …mit Ausnahme der Syrischen Arabischen Republik und ihren Verbündeten, die dabei sind, ihm einen Strich durch die Rechnung zu machen:

    Etwas weiter südlich von Manbij, westlich von Raqqa, hat ISIS am Monatg eine Horde von Terroristen zusammengetrommelt, um die dort von Ihtriya gen Tabqa vorrückende syrische Armee in der Wüste anzugreifen.

    „So sieht es aus, wenn sich Haufen von Terroristen und ihre Unterstützer untereinander zerstreiten.“

    Wann haben imperialistische Staatsterroristen jemals versucht, es anders aussehen zu lassen?

    1. clearly

      „Wann haben imperialistische Staatsterroristen jemals versucht, es anders aussehen zu lassen?“

      Als sie den Krieg gegen Syrien begonnen haben, waren das US-Außenministerium und die Terroristen ein Herz und eine Seele und schimpften unisono, Assad sei an allem Schuld.

      Aber nun, angesichts ihrer sich immerdeutlicher abzeichnenden Niederlage beschimpfen sie sich gegenseitig, Lügner und an allem Schuld zu sein.

  4. Liebes Parteibuch, zunächst wie immer ein großes Lob für Eure aufopferungsvolle Informationsarbeit – Danke!!! Zu meiner Frage: Der ganze Spuk wäre doch noch schneller zu Ende, wenn die iranischen Revolutionsgarden mit 25.000 Soldaten und etwas logistischer Unterstützung mit der russischen Luftwaffe reinen Tisch machen würden. Erst Aleppo, dann Damaskus und gerne auch die IDLIB Tasche. Warum tun Sie es Eurer Meinung nach nicht. Weshalb werden statt dessen diese paramilitärischen und wenig kampftauglichen schiitischen Freiwilligenverbände aus Afghanistan, Irak und dem Iran an die Front geworfen. Im direkten Vergleich waren sie der dschihadistischen Komintern immer unterlegen…

    1. Reinhard

      „wenn die iranischen Revolutionsgarden mit 25.000 Soldaten und etwas logistischer Unterstützung mit der russischen Luftwaffe reinen Tisch machen würden … Warum tun Sie es Eurer Meinung nach nicht.“

      Um da mit überwältigender militärischer Macht reinzugehen, um dem Takfiri-Spuk in Syrien ein Ende zu bereiten, müsste man schon mal noch eine Null dranhängen, 250.000 wären da realistischer, um überhaupt voranzukommen, und besser noch mehr, weil natürlich mit einer Gegenreaktion der Takfiri-Unterstützer – Erdogan, Salman, etc – zu rechnen wäre.

      Der Iran verfügt im Grunde über ausreichend Militär, um so etwas zu machen. Doch das zu tun, wäre dumm. Die Iraner wären dann Besatzer und ihnen würde es ergehen wie den Amis, die mit 250.000 Mann in den Irak einmarschiert sind. Reinkommen, gewinnen und die eigene Flagge an jedem Ort zu hissen, ist nämlich der vergleichsweise einfache Part. Anschließend drin zu sein, ohne dass die Verluste durch Partisanenangriffe sich aufsummieren und rauszukommen, ohne dass beim Abzug alles zusammenbricht, ist der schwierige bis unmögliche Part dabei.

      Geschickter ist es, die Leute im Land selbst, die Syrer für ihre Zukunft kämpfen zu lassen. Das dauert länger, gerade bis die für einen dauerhaften Sieg notwendigen sozialen Prozesse Ergebnisse zeigen, aber dafür trägt sich die Lösung anschließend selbst.

      Während im Hintergrund die sozialen Prozesse ablaufen, wo immer größere Teile der Bevölkerung erkennen, dass Takfirismus, Terror und Krieg Mist ist, gilt es, dafür zu sorgen, dass die syrische Armee nicht überrannt und die regierungstreue Bevölkerung nicht eliminiert wird.

      Die Freiwilligenverbände von Hisbollah, irakischen Schiiten und ihre Kameraden aus Afghanistan etc sind da schon nicht schlecht. Und im Übrigen sammeln diese Einheiten natürlich Kampferfahrung, was ihnen zu Hause auch hilfreich sein kann.

  5. „ISIS, Al Kaida und Co verlieren weiter an allen Fronten“

    Tut mir leid, liebes Parteibuch, ich eh das anders…

    Beleg?
    Allepo’s Umfeld: Zaitan, Karassi, ich hoffe nicht auch bald Al Hader

    Latakia Ayn Issa und Umgebung

    Und zuletzt – ich hab auch erst gedacht ’naja, hoffentlich lassen die sich nicht beeindrucken und abhalten von ihrer konsequenten Strategie gen Tabqa und Raqqa – und nun wird seit gestern die Wüstenfalken und SAA gejagt von ISIS (sehr gut möglich als ISIS firmierte Nato- und US-‚Berater‘) erst von gut km bis Tabqa, dann bis Kreuzung Resafa, und nun laut militarymaps.info stark Richtung Atreya.

    Für den Irak ist der Fortschritt unbesehen. Syrien aber ist als Spielfeld auserkoren, man spricht davon, syrische Flugzeuge abzuschießen und russische.
    Ich an Syriens Stelle würde sofort unter Bezugnahme auf Bruch der Uno-charta und Völkerrecht die nicht genehmigte Präsenz von US-und Nato-Truppen Potest bei der UNO einlegen und die Aggressionstruppen auffordern, das Land umgehend zu verlassen.
    Bei dem ersten Zwischenfall würde ich sofort die einsetzen und die US- und Nato-Flugzeuge vom Himmel holen – ich wäre im Recht.

    – Konrad Fitz –

    1. Und heute Abend wieder in Militarymaps.info – Ereignisleiste Zeigt an ‚SAA Surronded?‘ bei SyriaTel (das ist auf dem Schlauch Atreya-Resafa, also da wo nun IS-Gebiet wieder ist).

      Info aufgemacht, Link kopiert und in translate.yandex.com bei Seite übersetzen eingegeben.

      Hier das Ergebnis – bin errschüttert, wie das passieren konnte. Letzte Zuckungen von ISIS? Wer da anderes vermutet wie ich, liegt vermutlich richtig.

      SAA eingekreist?

      Link: https://aftershock.news/?q=node/411641

      Übersetzung mit Yandex:
      „Syrien: News-Angriff auf Rakka 21.06
      7.1 KW, 21/06/2016 – 17:17 | Sape (1 Jahr 5 Monate)

      Die gestrige Abweichung von der Gabelung Табка-Деер-eZ-Зоор.

      Im Allgemeinen, die Situation nicht eindeutig ist. Ich weiß nicht, wie zu schreiben, um nicht den Zorn der syrischen Kameraden, aber gestern um 19:00 Uhr (nach zwei Stunden fuhr ich wie von dort – Tschuikow gearbeitet) LIH noch überflutet in Angriff. Am Vorabend spielte mit den Positionen und gingen PMCS «Falken Wüste». Danach die Front ist zusammengebrochen, die syrische Armee fiel auf 15-20 km. von der Kreuzung Табка-Деер-eZ-Зоор. Dies ist bereits in der Provinz Aleppo, 2-3 km bis in die Provinz Raqqa.

      In der Nacht die Niederlage fortgesetzt. Der Gegner schlug einen mächtigen Schlag in der Gegend von Block-ein posten «Turm СирияТел». Auf den Positionen explodierte ein Dutzend Autos von Selbstmordattentätern, von denen jeder накрывал einen Block-ein posten mit 50-100 des Personals. Jetzt könnte es ein paar hundert Toten. Es gibt Daten, was bildete sich der Kessel zwischen Block-Fasten «Turm СирияТел» und водокачкой, dass in 2-3 km. von der Gabelung den Табка-Деер-eZ-Зоор. Wie viele Leute im Kessel übrig ist unbekannt.

      Im Moment ist die Gruppierung wie eine schlagende Glied hat aufgehört zu existieren. Versuchen, zu halten die Front auf Block-Beitrag «Turm СирияТел»», aber die Prognosen äußerst pessimistischen. Werde keine Details preisgeben, weil ich habe gelesen und von jener Seite.

      Am morgen der Gegner weiterhin Druck auf dem Gebiet der Selbstmordattentäter, von der Artillerie beschießt.

      Ebenso die Probleme in der Gegend von Palmyra. Nächtliche Angriff in Raqqa wurde synchronisiert mit dem Angriff in Palmyra. Nach unbestätigten berichten, verloren einige der Block-posten, u.a. so genannte «Kornspeicher».

      Wenn wir fuhren in Асрию, vor unseren Augen die Zisterne von Kämpfern beschoss die Straße nach Aleppo vor Саламией. Auf dem Rückweg dort an uns hat schon von стрелковки. Also, vielleicht wird es Probleme an der Stelle.

      Im Allgemeinen gibt es ein Gefühl, dass die Probleme beginnen.“

      – Konrad Fitz –

    1. andreas

      Sehr seltsam, das Ganze. Vor neun Stunden hieß es bei @SyriaWarReports noch, ISIS sei an der Tabqa-Front zusammengeklappt:

      Und keine drei Stunden später schrieb @SyriaWarReports dann plötzlich, die syrische Armee sei an der Tabqa-Front unter größten Verlusten zusammengeklappt:

      Das ist der Twitter-Kanal von Roman Saponkov, zumindest wenn man dieser Seite glauben darf:

      https://new.vk.com/wall216034_1574

      Mal schauen, die keine drei Stunden auseinanderliegenden Berichte beißen sich völlig.

      1. Entweder die Kampagne war unheimlich gut geplant und dient einem anderen Zweck als ersichtlich (Takfiris binden, nicht Raqqa erobern), oder aber es kam mal wieder die Politik dazwischen…
        Vieleicht gibts jetzt ein Abbiegen nach Norden, ich würds mir wünschen

        Das Damaszener Umland wird weiter ausgeräumt und bei Lattakia gehts wohl auch weiter,
        aber die SAA hat wohl nur eine Wahl entweder Aleppo oder nichts.

        Ohne die Sicherung von Damaskus, Aleppo, Idlib und Lattakia gibts auch kein Raqqa oder Deir Ezor mehr

      2. Stiller Leser

        irgendwas stimmt mit der ganzen Geschichte nicht. Das „heilige Verteidigungs-Netzwerk“ sagt, die ganze Offensive zur Tabqa-Airbase sei nur erfolgt, weil die Russen von den Amis in Raqqa einen Fuß drin haben wollten, während es eigentlich sinnvoller gewesen wäre, die Kräfte auf Aleppo zu konzentrieren. Und nun soll die ganze Front der Armee gen Raqqa von einem Moment zum anderen unter großen Verlusten total kollabiert und auf die Ausgangsposition bei Ithriya zurückgeworfen worden sein, weil ISIS ein paar Selbstmordattentäter gegen die Armee geschickt hat.

        Die Meinung, dass eine Konzentration der Kräfte der SAA und ihrer Partner auf Aleppo sinnvoll gewesen wäre und noch ist, haben wir hier im Parteibuch auch vertreten. Aber dass die ganze Front gen Raqqa wegen ein paar ISIS-Selbstmordattentätern und Schläferzellen in der Wüste von einem Moment zum anderen zusammengebrochen sein soll, und das nachdem Stunden zuvor der Gegner zuvor kollabiert ist, beleidigt unsere militärische Intelligenz.

        Fars News bringt unterdessen nach wie vor Siegmeldungen von der Raqqa-Front. Heute etwa: Syrian Army Seizes over 50 sq/km of Land from ISIL Southwest of Raqqa

        http://en.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13950401000408

        Und auch mit Video-Bericht: ISIL Continues to Retreat from More Positions in Resafah Region

        http://en.farsnews.com/player.aspx?nn=13950401000785

        Möglicherweise steckt hinter dem „Rückzug“ eine Umflaggung, etwa von der SAA zu nicht gekennzeichneten Special Forces, die die Region nun mit wenigen Kräften halten sollen, nachdem die Armee sie befreit und das Operationsziel in dem Gebiet damit erreicht hat.

  6. Mit Drohgebärden, Säbelrasseln versucht das US-Regime die von ihm terrorisierten verzweifelten Personen psychisch gleichzeitig zu Angst und zur Weißglut zu treiben um auf diese Weise auf der terrorisierten Seite eine unüberlegte Verzweiflungstat zu provozieren.

    Das weltimperialistisch terrorisierende US-Regime und das sich vom weltimperialistisch terrorisierenden US-Regime dirigieren lassende Massenmordwerkzeug NATO wissen allerdings sehr genau, dass mehr als zu weit zu gehen zwingend globale Katastrophe nach sich ziehen würde, nach der auf jeden Fall mindestens der nordamerikanische Kontinent für lange Zeit nicht mehr bewohnbar sein würde.

  7. Ich hoffe Fars news behält recht, nachdem die RF die sog. „New Syrian Army“ bombardiert hat keimt bei mir der Hoffnungschimmer die Russen haben die Nase voll von der doppelzüngigen (sog.) Diplomatie der VSA und bombardieren jetzt auch die bunten Jihadi Gruppen wieder.
    Ich erwarte ein paar weitere nicht zu ahnende Aktionen (wie der o.g.) – Irgendwann ist das Maß voll

  8. Die ganze Situation erscheint dramatisch, weil scheinbar ein richtiger Ruck in die Kämpfe kommt. Weg von Scharmützeln, hin zu handfestem lokalem Krieg.
    Der Besuch des russischen Verteidigungsminister in Damaskus sollte wohl „Unstimmigkeiten“ begradigen, die sich zwischen der SAA und den iranischen Kräften auf der einen Seite, und der russischen Dynamik auf politischer Ebene (Friedensverhandlungen, Waffenstillstand) auf der anderen Seite auftaten.
    Die Iraner und die SAA pochen wohl endgültig auf die Korrektur der Probleme am Boden, da sie zu keiner Zeit ein Einlenken der „Freunde Syriens“ erkennt hätten… und die Russen sollen wohl, auch mit sanfter Gewalt, jetzt, im Rahmen der Visite, ihr Einverständnis dazu signalisiert haben – durch die zeitnahe geplante Entsendung von „russischen Kräften“.
    In iranischen Medien nimmt die Syrienakte inzwischen einen Raum ein, der deutlich macht, dass dieser Konflikt eins ist mit der nationalen Sicherheit des Irans. Die Kräfte, die die meisten Verluste zu beklagen haben (SAA/Iran/Hizbullah), scheinen sich nicht mehr hinter die Weltmacht Russland und deren Winkelzügen einordnen zu wollen. Die Russen müssen auf deren Befindlichkeiten Rücksicht nehmen, denn auch sie ist Syrien eine Frage der nationalen Sicherheit, wenn auch erst auf den zweiten Blick.
    Summasummarum: Wenn ich die Stimmung richtig einschätze, dann scheint es in Syrien bald richtig zu krachen. Der Raum für das erfolglose, heuchlerische Taktieren der Supermächte wird wohl bald knapp. Es soll wohl einem Boost der politischen Verhandlungen kommen durch handfeste militärische Entscheidungen auf syrischem Boden.

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