Neocon Josef Joffe: Clinton ist die „Hochfinanz“ sicher

Wie das Parteibuch bereits gemeldet hat, bricht im Establishment gerade offene Panik wegen der guten Chance von Donald Trump aus, Hillary Clinton bei der Wahl im November zu schlongen. In der Bilderberger-Postille „Die Zeit“ gab es in dieser Reihe gerade einen herzlichen Artikel vom deutsch-jüdischen Neocon-Kriegstreiber Josef Joffe mit Titel „Clinton! Wirklich?

Unter der Unterüberschrift „Ihr Vorsprung schmilzt. Die Wähler mögen sie noch weniger als Trump.“ publizierte der Zeit-Herausgeber Joffe da folgendes:

Hillary Clinton hält also einen strukturellen Vorteil; demnach hätte Trump keine Chance. Sicher sind ihr die Staaten an den beiden Küsten und in der industriellen Mitte, wo die klassische Klientel der Demokraten wohnt: Schwarze, Hispanics, Gewerkschafter; dazu Hollywood, Hochfinanz und Hochschulen. Diese Gruppen hat jeder Demokrat seit 1992 eingefangen.

Hillary Clinton ist also neben Schwarzen und Hispanics die Gruppe der „Hochfinanz“ sicher. Und nicht nur das, jeder demokratische Präsidentschaftsbewerber seit 1992 – dem Jahr des ersten Präsidentschaftswahlsieges von Bill Clinton – hat Joffe zufolge die Bevölkerungsgruppe der „Hochfinanz“ auf seiner Seite. So kommt’s raus. In der Zeit. Von Joffe persönlich: Die „Hochfinanz“ und die „Demokraten“ sind seit Bill Clinton ein Herz und eine Seele. Hätte diese Bemerkung jemand anders gemacht, dann könnte man ziemlich sicher sein, dass es gerade ganz lautes Geschrei von wegen „Antisemitismus“ geben würde.

Was Josef Joffe damit implizit bestätigt, aber freilich dabei nicht explizit erklärt, so dass seine Leser es auch erkennen könnten, ist, was der jüdische Journalist JJ Goldberg dazu kürzlich auf dem Podium der Pro-Israel-Lobby-Gruppe JStreet gesagt hat:

„Man fragt einen Demokratischen Spendenbeschaffer, wo bekommst Du das Geld her? ‚Nun ja, von Strafverteidigern, von Spielzeugen, von generischen Medikamenten, im Grunde von Hollywood.‘ Von Juden. Das sind alles im Wesentlichen jüdische Industrien … Nun ja, wenn man Spenden sammelt, muss man reiche Leute finden, die nicht ‚rechts‘ sind. Und es gibt, entschuldigen Sie, dass ich das sage. Es gibt nicht viele reiche Gojim, die links sind.“

Und was natürlich zu dem, was Joffe gesagt hat, noch anzumerken ist, ist was der jüdische Journalist Seymour Hersh zum jüdischen Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders gesagt hat: Bernie Sanders ist der erste nicht vom Geld New Yorker Juden abhängige demokratische Präsidentschaftsbewerber. Den Ausdruck „Geld New Yorker Juden“ darf man dabei getrost als Synonym von „Geld von Wall Street“ oder Joffes Ausdruck „Hochfinanz“ betrachten. Denn darum geht es natürlich bei der Unterstützung durch die „Hochfinanz“ – um’s große Geld, und nicht um die Wählerstimmen von ein paar schwerreichen Investmentbankern. Und bei der Kriegstreiberin Hillary Clinton ist es ja auch offensichtlich, wer sie finanziert. Jüdisch-zionistische Milliardäre der Finanzbranche dominieren die Liste ihrer größten Spender ganz eindeutig.

Bemerkenswert ist dabei, neben dem Verschweigen des jüdischen Aspektes bezüglich der Unterstützer der Demokraten auch folgendes: wenn Josef Joffe davon schreibt, dass die Kriegstreiberin Hillary Clinton wie alle anderen Demokraten seit 1992 die Gruppe der „Hochfinanz“ auf ihrer Seite hat, und andere Journalisten des Establishments sich rigoros dafür einsetzen, dass die stets kriegslüsterne Neocon-Kriegstreiberin Hillary Clinton US-Präsidentin wird, dann können sie eine simple Frage nicht beantworten: warum sollte es im Interesse der Masse der Bevölkerung sein, dass eine von der „Hochfinanz“ unterstützte Kandidatin die Wahl gewinnt? Niemand, der noch ganz bei Trost ist, glaubt heutzutage noch, dass die „Hochfinanz“ an der Seite der Masse der Bevölkerung steht. Das Gegenteil ist der Fall: die „Hochfinanz“ plündert die Bevölkerung so gut sie kann aus. Gier ist ihr Geschäft. Profit ist ihr Ziel und davon viel. Auch wenn das Establishment sich gut eingerichtet hat, so liegt es im Interesse der breiten Masse der Bevölkerung, die Finanzhaie von der politischen Macht fernzuhalten.

Und was noch dazu verschwiegen wird, ist der wichtige Aspekt, was es für die Politik gegenüber Israel und dem nahen Osten bedeutet, wenn die von jüdisch-zionistischen Milliardären unterstützte Kandidatin US-Präsidentin wird. In den letzten Jahrzehnten gab es reihenweise von Israel und der Israel-Lobby forcierte Kriege. Deshalb wird bei den Demokraten zwischen Clinton und Sanders und ihren jeweiligen Unterstützern gegenwärtig so heftig um die Politik gegenüber Israel und Palästina gestritten.

Das ist auch ein wesentlicher Kern dessen, worum es bei der Bewegung hinter dem anstelle von Wall Street von der christlich gerpägten Energiewirtschaft unterstützten republikanischen Präsidentschaftskandidaten Trump geht. Pat Buchanan, der 1996 bei den Republikanern einen ähnlichen Vorwahlkampf gegen das Establishment wie Trump 2016 geführt hat und dessen Markenzeichen dabei eine Mistgabel zum Säubern des Stalls in Washington war, erklärte das Kernanliegen von ihm und seiner Bewegung später wie folgt: „Die Neocons sagen, wir attackieren sie, weil sie jüdisch sind. Das tun wir nicht. Wir attackieren sie, weil ihre Kriegstreiberei unser Land bedroht.“ Heute unterstützt Pat Buchanan – natürlich – Donald Trump, eben wegen der Außenpolitik, während das kriegstreiberische Establishment der jüdisch-zionistsichen Milliardäre und der Neocons ebenfalls wegen der Außenpolitik die Kriegstreiberin Hillary Clinton unterstützt.

Auch wenn das von den Massenmedien so gut es geht verschwiegen wird, so ist es die ständige Kriegstreiberei und die Friedensunwilligkeit der Israel-Lobby der wesentliche Punkt, weswegen bei der Präsidentschaftswahl 2016 in den USA so heftig gestritten wird. Darum geht’s. Und wenn die Massenmedien glauben, sie könnten diesen wesentlichen Punkt durch Verschweigen unter den Tisch kehren und die Leute würden es nicht merken, dann könnten sie sich geschnitten haben, denn anders als noch vor ein paar Jahren ist die Macht der Israel Lobby über die Massenmedien inzwischen ziemlich weggebröckelt – was, Stichwort Lügenpresse, nicht nur für die USA gilt, sondern auch für Deutschland.

3 Gedanken zu “Neocon Josef Joffe: Clinton ist die „Hochfinanz“ sicher

  1. Hillary Clinton und diese Bande, sollen ja die Vorwahlen gefälscht haben, manipulierte Wahl Maschinen wurden eingesetzt und die Wahl Kampf Managerin der Demokraten, wurde deshalb abgesetzt

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