„Ressentiment gegen die USA und die EU“ – die verräterische Sprache der Soros-Jugend

Eigentlich wollten wir hier im Parteibuch zu den Faschisten, die Sahra Wagenknecht auf dem Parteitag der Linkspartei eine Torte ins Gesicht geworfen haben, nichts weiter schreiben. Doch wo die auf linke „Flüchtlingsfreunde“ machenden Faschisten ihr Bekennerschreiben nun schon mit den Worten „Antifaschismus kennt kein Parteibuch!“ beendet haben, gibt es hier im Parteibuch nun doch ein paar Worte dazu.

Im Grunde hat Jens Berger bei den Nachdenkseiten zum ideologischen Hintergrund des Täters und seiner Komplizin das Wesentliche schon gesagt, wenn auch etwas anders ausgedrückt: sie gehören zur Strömung des israelischen Faschismus, der insbesondere in den östlichen Bundesländern und in Berlin von den Spitzen der Linkspartei gedeckt und gefördert wird, und deshalb auch von der Parteistiftung finanziell unterstützt wird. Dass die da genannten faschistischen Banden wie AG No Tears for Krauts und Straßen aus Zucker, es abstreiten, dass die Täter Mitglieder ihrer Gruppierungen sind, was einfach ist, da diese Gruppen ebenso wie die Täter aus der Anonymität agieren, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Täter zumindest aus dem gleichen ideologischen Spektrum wie diese auf links machenden Faschisten stammen.

Ein wesentliches Kennzeichen des Faschismus ist es, dass er aus einem Bündnis der kapitalistischen Herrschaftsklasse mit der Gewalt des Mobs besteht. Und, neben allerlei Rhetorik zum Thema Immigration, die der des milliardenschweren US-Kriegstreibers, Hillary-Clinton-Größtspenders und vorgeblichen Flüchtlingsfreundes George Soros auffallend ähnelt, ist es das, was die Täter in ihrem Bekennerschreiben als Motiv für ihre Tat angeben: Sahra Wagenknecht für ihre Kritik an den herrschenden Kapitalisten mit der tätlichen Beleidigung zu bestrafen. Einschüchtern wollen diese Faschisten. Sahra Wagenknecht soll es sich noch einmal überlegen, ob sie es sich noch einmal traut die Herrschenden der USA und der EU zu kritisieren. Kritik an der Ausplünderung der Bevölkerung und massenmörderischen Angriffskriegen durch die Herrscher von USA und EU verurteilen die Täter von Magdeburg in ihrem Bekennerschreiben als, so wörtlich „Ressentiment gegen die USA und die EU.“ Im Kontext des Bekennerschreibens liest sich die Strategie zur Einschüchterung der Kritiker an den massenmörderischen Herrschern von USA und EU – die gerade die Sanktionen gegen Syrien mal wieder verlängert haben, um damit noch mehr Flüchtlingsströme zu erzeugen – dann so:

Auch das Ursprungsthema der AfD, die Rückkehr zur „nationalen Borniertheit“ (Karl Marx) und dementsprechend das Ressentiment gegen die USA und die EU, war ursprünglich in der Linkspartei beheimatet. Selbst der Forderung nach einer Bekämpfung der Fluchtursachen liegt weniger Menschenliebe, als der Wunsch nach kulturell homogenen Gemeinschaften, zu Grunde. Den nationalen Konsens zwischen AfD und Linkspartei brachte Sahra Wagenknecht in ihrem neusten Buch unfreiwillig auf den Punkt: „Je größer, inhomogener und unübersichtlicher eine politische Einheit ist, desto weniger funktioniert das. Kommen dann noch Unterschiede in Sprache und Kultur hinzu, ist es ein aussichtsloses Unterfangen.“

Da liegt das tiefere geopolitische Motiv der Täter von Magdeburg offen. Sahra Wagenknecht wollen sie genau wie die AfD durch Einschüchterung dazu bringen, keine Kritik mehr an den kapitalistischen Herrschern der westlichen Welt und ihren Verbrechen mehr zu üben, denn, so die Logik der Täter, Kritik an den Verbrechen der Herrschenden in den USA und der EU sei ein Ressentiment. Zwar begnügen sich die Täter damit, in ihrem Bekennerschreiben Ressentiments gegen die herrschende Klasse in USA und EU anzuprangern und verkneifen es sich, dabei den Vorwurf des Antisemitismus zu erheben und totale Solidarität mit dem faschistischen Apartheidregime von Tel Aviv einzufordern, doch sind die Argumentation und ihre Stoßrichtung genau das, was seit Jahren von zionistischen Faschisten her bekannt ist: Kritik an den Herrschern der westlichen Welt und ihren Verbrechen, vom Finanzbetrug bis hin zum Angriffskrieg, gleich ob sie von einer linken oder einer nationalistsichen Perspektive geübt wird, gehört der Ideologie dieser Faschisten zufolge als „Ressentiment“ mit allen faschistischen Mitteln bekämpft.

So ist die Soros-Jugend an ihrer verräterischen Sprache auch bei der Tortenattaccke zur Einschüchterung von Sahra Wagenknecht mal wieder erkennbar, auch wenn die Täter ihren faschistischen Hintergrund durch Anonymität und mit allerlei Rhetorik zu verschleiern versuchen. So weit zu den Fakten. Doch das Parteibuch liefert Antifaschisten, die das Parteibuch kennen, nur die Information. Die Antwort an die Kräfte in der Linkspartei, die diese Faschisten decken und fördern, bleibt den Wählern vorbehalten, die in Berlin und Mecklenburg-Vorpommern schon im September an der Wahlurne darüber entscheiden dürfen, ob sie auf links machende zionistische Faschisten und ihre politischen Unterstützer für wählbar halten. Und darüber, ob sie eine Linkspartei wollen, die die NATO-Kriegstreiber, Terroristenunterstützer und Sozialstaatsvernichter der Herrschaftsparteien von Grün über Rot und Gelb bis Schwarz als Partner für die Macht gewinnen wollen, dürfen die Wähler bei der Gelegenheit auch gleich nochmal abstimmen.

31 Gedanken zu “„Ressentiment gegen die USA und die EU“ – die verräterische Sprache der Soros-Jugend

  1. Sarah Wagenknecht sollte sich mit anderen in der Partei, „Die Linke“ (Dagdelen,Hunko, Jelpe , um nur einige der Bekannteren zu nennen) überlegen, wie weit es mit dieser Partei Sinn macht. Es braucht eine Partei, die konsequent antikapitalistische, antiimperialistische Positionen ohne jegliche Abstriche vertritt, die ein klares Programm ohne wischi-waschi entwickelt, nicht für Regierungsposten sich prostituiert und in den Statuten der Partei verankert, dass es keine Mitgliedschaften gibt, wer nicht dieses Programm vertritt. Lafontaine könnte sein Gewicht als Pate in die Wagschale werfen.
    So eine Partei könnte auch verirrte Geister, die auf das kapitalistische U-Boot AFD hereinfallen ansprechen.
    Ja da fällt dann erst mal viel an Mitteln wie Wahlkampfkostenerstattung oder Sendezeit in den gleichgeschalteten Medien weg, das müsste ausgeglichen werden durch persönlichen Einsatz und Opferbereitschaft, Flugblätter, Infostände etc.
    Oder träume ich so daher ?
    Oder sind alle „Saft und Kraftlos“ ?

    1. Henry

      Du träumst. Dass der Widerstand den Kampf um die Linke Partei und ihre Strukturen aufgibt und sich stattdessen ohne den Apparat von Wahlkampfhelfern, ohne Partei-Stiftung und ohne Partei-Medien in einer neuen linken und anti-imperialistischen Zwei-Komma-irgendwas-Partei selbst ins Aus befördert, ist der feuchte Traum derjenigen, die die zionistischen Agenten mit dem Auftrag „Zerstörung oder Übernahme“ in die Partei geschickt haben. Neue Parteien zu bauen, ohne auf Strukturen, Geld und so fort zurückgreifen zu können, ist nicht so einfach, und wenn es doch mal ansatzweise gelingt, dann kommt da dann auch wieder das Problem, zionistische Saboteure abzuwehren, siehe etwa den Zionisten Joschka in der grünen ehemaligen Antikriegspartei, oder Seeräuber-Jenny bei den Piraten, die nun auf der Liste der schon fast durchzionisierten Berliner Linken kandidiert.

      Das, was nötig ist, ist die ziofaschistischen Agenten in der Partei von Machtpositionen zu verdrängen und sie rauszuwerfen. Damit das klappt, bedarf es Anstrengungen von den Parteimitgliedern, die zu Versammlungen, auf denen Kandidaturen entschieden werden, wirklich hingehen, und dann da die ziofaschistischen Zerstörer nicht als Kandidaten aufstellen und ihnen auch sonst keine Posten geben, etwa im Partei-Apparat, in den Stiftungen, Medien und so fort.

      Damit das funktioniert, müssen aber auch die links orientierten Wähler mitdenken, und der Linken in den Bundesländern und Wahlkreisen, wo sich Ziofaschisten in der Linken als Kandidaten durchgesetzt haben, ihre Stimme verweigern, während da, wo der Widerstand gegen die Ziofaschisten zur Wahl steht, der Linkspartei die Stimme dann auch gegeben wird.

      Das funktioniert bislang aus Sicht des Widerstandes leider sehr mangelhaft, da Wähler die Flügel der Linkspartei oft nicht kennen und wahrnehmen und schon deshalb nicht durch strategisches Wählen unterstützen. Bei den Ziofaschisten funktioniert das hingegen, weil die Massenmedien genau schauen, dass sie den ziofaschistischen Flügel (mit Attributen wie Realo-, realistisch, pragmatisch, moderat) stärken und indem sie da, wo der Widerstand die Macht hat, mit Skandalberichterstattung (mit Attributen wie radikal, Hardliner, unvernünftig, antisemitisch) für schlechte Wahlergebnisse sorgen. Was also Not tut, ist die Wähler erstens darüber zu informieren, dass es dieses ziofaschistsiche Problem in der Linkspartei gibt, und zweitens, dass es sich dabei regelmäßig um genau jene Leute handelt, die von den (kapitalistischen) Massenmedien als Realo-, pragmatisch und moderat beschrieben werden. Wenn die Wähler das erkennen, können sie den innerparteilichen Kräften, die es gibt und die durchaus stark sind, mit ihrem Stimmverhalten dabei helfen, den Kampf gegen die ziofaschistischen Agenten in der Linkspartei zu gewinnen.

      Eine wichtige Botschaft muss dazu in den Köpfen der Wähler ankommen: die Massenmedien sind ihre Gegner. Sie werden von den Reichen und Mächtigen, kurz von der herrschenden Verbrecherclique beherrscht, und dienen nicht dazu, die Bevölkerung zu informieren, sondern sie in die Irre zu führen. Diese Lügenmedien, gleich ob staatlich oder privat, lügen, damit die Reichen noch reicher werden und ihre Macht sichern und ausbauen, sie schreiben die faschistischen Lakaien der herrschenden Plünderer und Kriegstreiber schön und sie beschimpfen und skandalisieren diejenigen, die sich wirklich für die Belange der Leute einsetzen. Das gilt für die Strömungen in der Linken, und auch für die Politik insgesamt. Wenn die Mehrheit der Leute das kapiert, dann klappt es vermutlich auch mit dem strategischen Wahlverhalten gegen die herrschende Verbrecherclique.

      1. „Wenn die Mehrheit der Leute das kapiert,…“ ?
        Da halte ich meine Träumerei glatt für realistischer.

      2. Henry

        Wir sind da ja in den letzten zwei Jahren schon ein ganzes Stück weiter gekommen.

        Das Vertrauen der Bevölkerung in die westlichen Massenmedien ist so gering wie noch nie und die Bezeichnung „Lügenpresse“ für den Propaganda-Apparat der in der sogenannten „westlichen Wertegemeinschaft“ herrschenden Verbrecherclique ist inzwischen beinahe überall zu hören.

      3. Der Witz ist ja, dass viele selbstgenannte „Linke“ sich der Gehirnwäsche der Zios voll hingegeben haben, und nun sogar (kein Witz) in Erwägung ziehen die Kanzlerin zu wählen, wenn das mit der bösen Sarah so weiter geht…

      4. Könnte nicht, ausgehend von der Herkunft der Begriffe, eine unvoreingenommen betrachtet passende Erklärung durchaus möglich sein? Im Saal der Französischen Nationalversammlung von 1798 waren auf der linken Seite die Friedens- und Solidarinteressen des Volkes und gegenüber -in Opposition – die Kapitalinteressen einer Handvoll Herrschender. Auch wenn die räumliche Aufteilung heute anders sein mag, sind in politischem, also die Vorgaben machendem Sinne, links und rechts noch immer reale Standpunkte, kein links oder rechts „sein“ oder sich wie auch immer zu nennen.

        Um beim Beispiel Tony Blair zu bleiben. Abzulesen an den Folgen seines politischen Handelns zu seiner Zeit als in nicht unbeträchtlichem Maße die Vorgaben machende Instanz. Wo stand er? Rechts bei den Profitinteressen einer Handvoll privater Geschäftemacher oder links bei den Friedens- und Solidarinteressen der Völker?

        Anderes Beispiel, ein gewisser Herr Fischer. Steinewerfen und Akzeptanzbeschaffung für Aggressionskriege betreiben, ergibt zusammen wohl eher das Bild eines rechts bei den Kapitalinteressen stehenden staatlichen Lockspitzels als das einer bei den Friedens- und Solidarinteressen der Völker links stehenden Person.

        Frau Wagenknecht ist in einer Partei, die ihrem Namen nach bei den Friedens- und Solidarinteressen steht. Die Folgen gemachter Vorgaben sagen einiges darüber aus, ob dies der Wirklichjeit entspricht. Und schließlich die Tortenwerfer, von denen kein Wort zu hören ist, als Fluchtgrund zuallererst diese unglaubliche, als „Rebellenunterstützung“ getarnte US-geführt westliche Terrorförderung für „offene Investorengebiete“ einzustellen. Also, wo stehen die demnach in Wirklichkeit? Links bei den antifaschistischen Friedensinteressen der Völker oder rechts bei den faschistischen Kapitalinteressen der Kriegsprofiteure?

      5. clearly

        Die Zusammensetzung einer „Französischen Nationalversammlung von 1798“ möchte ich mit Nichtwissen bestreiten. Was mit jedoch bekannt ist, ist die französische Nationalversammlung von 1789, wo meines Wissens links das bürgerliche Kapital einschließlich Robespierre und seine Terroristen und rechts der Adel und der Klerus stand. Das Volk war da meines Wissens nicht vertreten. Das genau ist das Problem mit den Begriffen „rechts“ und „links“ – sie sind politisch vage und jeder kann sie nach Gutdünken mit Inhalten füllen.

        Aber sei es drum und um die französische Geschichte und der englischen Rache für die England von Frankreich mit der amerikanischen Revolution bereitete Niederlage, mal angenommen, es werde „links“ als die Friedens- und Solidarinteressen des Volkes und „rechts“ als gegenüber -in Opposition – die Kapitalinteressen einer Handvoll Herrschender definiert. Die Definition von „rechts“ als „eine Handvoll Herrschender“ in Opposition zu links führt sich selbst ad absurdum, sobald „links“ an die Macht kommt, also herrscht. Auch eine Bewegung zur Vertretung der „Solidarinteressen des Volkes“ würde ich eher als „rechts“ einordnen – nämlich als Volksgemeinschaft.

        Treffender erscheint mir da die Abgrenzung von dem, was „links“ ist, die Ansicht bezüglich des Kapitals zu sein, oder wie ich es formuliert hatte, die Masse der Bevölkerung, die nicht reich ist, auf der einen Seite zu sehen, und die Reichen auf der anderen Seite zu sehen. Im Unterschied dazu würde ich „rechts“ eher so definieren, dass da das „nationale Interesse“ der „Solidarinteressen eines Volkes“ – oder einer Ethnie, Religion, Rasse, etc – einschließlich des jeweils dazugehörigen Kapitals, also der Reichen, im Vordergrund steht, wobei dazu postuliert wird, dass gute Politik darin besteht, dieses „nationale Interesse“ dann mit den „nationalen Interessen“ anderer Nationen im Einklang – oder gegen die „nationalen Interessen“ anderer Nationen – erfolgreich durchzusetzen.

  2. Vielen Dank dafür, dass die Täter vom Parteibuch ihrer Rolle als kapitalistisch-faschistische Brechstange gegen die Friedens- und Solidarinteressen entsprechend bezeichnet werden. Genau wie wohl eher dieser Hitler-Attentäter nach Antifaschismus klingt…

    „So z. B. habe ich festgestellt, dass die Löhne niedriger und die Abzüge höher wurden. […] Der Stundenlohn eines Schreiners hat im Jahr 1929 eine Reichsmark betragen, heute wird nur noch ein Stundenlohn von 68 Pfennigen bezahlt. […] Der Arbeiter kann z. B. seinen Arbeitsplatz nicht mehr wechseln, wie er will; er ist heute durch die HJ nicht mehr Herr seiner Kinder, und auch in religiöser Hinsicht kann er sich nicht mehr so frei betätigen.
    „Die von mir angestellten Betrachtungen zeitigten das Ergebnis, dass die Verhältnisse in Deutschland nur durch eine Beseitigung der augenblicklichen Führung geändert werden könnten. Unter der Führung verstand ich die ‚Obersten‘, ich meine damit Hitler, Göring und Goebbels. Durch meine Überlegungen kam ich zu der Überzeugung, dass durch die Beseitigung dieser 3 Männer andere Männer an die Regierung kommen, die an das Ausland keine untragbaren Forderungen stellen, die kein fremdes Land einbeziehen wollen und die für eine Verbesserung der sozialen Verhältnisse der Arbeiterschaft Sorge tragen werden.“ – Georg Elser https://de.wikipedia.org/wiki/Georg_Elser#Attentat_im_B.C3.BCrgerbr.C3.A4ukeller

    …als dieser:

    „Der Gedanke des Führertums […] verbunden mit dem einer Volksgemeinschaft, der Grundsatz ‚Gemeinnutz geht vor Eigennutz‘ und der Kampf gegen die Korruption, der Kampf gegen den Geist der Großstädte, der Rassengedanke und der Wille zu einer neuen deutschbestimmten Rechtsordnung erscheinen uns gesund und zukunftsträchtig.“
    „Die Bevölkerung ist ein unglaublicher Pöbel, sehr viele Juden und sehr viel Mischvolk. Ein Volk, welches sich nur unter der Knute wohlfühlt. Die Tausenden von Gefangenen werden unserer Landwirtschaft recht gut tun. In Deutschland sind sie sicher gut zu gebrauchen, arbeitsam, willig und genügsam.“ – Claus Schenk Graf von Stauffenberg
    https://de.wikipedia.org/wiki/Claus_Schenk_Graf_von_Stauffenberg#Karriere_in_der_Zeit_des_Nationalsozialismus

    Faschist G. S. jetzt auch im Tortengeschäft

    Wie die sogenannten „Antifaschisten“ in ihrer Begründung behaupten: Die Linke = AfD, Menschenrechtler = Menschenhasser, das ist faschistische Denkweise.

    Dass es Frau Wagenknecht darum geht, den Fluchtgrund westliche Terrorförderung zu beseitigen, wird von diesen selbsternannten „Antifaschisten“ verschwiegen, denn sie wollen offenbar mehr Flüchtlinge, also mehr westliche Förderung von islamisch getarntem faschistischen Terror und haben damit bereits zu erkennen gegeben, was sie wirklich sind, keineswegs bei den Friedens- und Solidarinteressen der Menschen links stehend, sondern ihrem Namen entsprechend richtig bezeichnet, nur ohne „Anti“ davor. Und woher mögen sie wohl kommen?

    NachDenkSeiten: „Mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung – Nach der Magdeburger Tortenattacke auf Sahra Wagenknecht übten sich die leitenden Funktionäre der Linkspartei schnell im Schulterschluss mit ihrer gedemütigten Fraktionsvorsitzenden. Das ist löblich. Noch löblicher wäre es jedoch, ernsthafte Konsequenzen aus diesem Vorfall zu ziehen. Der Täter und seine Hintermänner sind der Partei nämlich sehr gut bekannt und stammen aus dem Umfeld der Antideutschen, einer nach eigener Definition linken Splittergruppe, die sich im Zeichen der bedingungslosen Solidarität mit Israel und den USA vor allem als Steigbügelhalter rechter Kräfte betätigt. Das „Magazin“, für das der Tortenwerfer auf dem Parteitag akkreditiert war, genießt die „freundliche Unterstützung“ der Rosa Luxemburg Stiftung. Vielleicht sollte die politische Linke einmal in ihren eigenen Reihen ein wenig aufräumen.“ http://www.nachdenkseiten.de/?p=33587

    Wayne Madsen Report: Top-Ten der Soros-Zielscheiben 2016 – George Soros hat eine Liste und die prüft er zweimal. Auf seiner Liste steht, wo er 2016 die Bemühungen der Central Intelligence Agency-verbundenen Agenten seiner Nicht-Regierungsorganisationen (NGOs) konzentrieren wird. Während er CIAs Absichten unterstützt, gelingt es Soros immer wieder, aus den chaotischen Situationen, die er und seine Betriebsingenieure rund um die Welt in die Wege leiten, seinen Profit zu maximieren.

    1. Soros wird auch weiterhin die Anreise hunderttausender weiterer Migranten aus dem Nahen Osten, Afrika und Asien nach Europa erleichtern. Europa politisch und dessen Grenzen zu destabilisieren und die daraus resultierende Einführung drakonischer Sicherheitsmaßnahmen durch die Europäische Union, steht ganz oben auf Soros´ Agenda. http://www.waynemadsenreport.com/articles/20151224

    Nun, auch mit dieser Situation wird Frau Wagenknecht vermutlich verstehen souverän umzugehen und sich eine Kuchengabel dazulegen. Humor ist der beste Schutz vor humanitär getarnter Menschenfeindlichkeit.

    Wer überall Integrationsdefizite sieht, ist selbst verdächtig. Fluchtgrund beheben: Als „Rebellenunterstützung“ getarnte Terrorförderung beenden, keine Kollaboration mit Nato-Washingtons islamisch getarntem Flüchtlingsmacher IS-Erdo, keine als „Flüchtlingsunterstützung“ getarnte EU-Steuergeldmilliarden für noch mehr Krieg und noch mehr vertriebene Menschen im Nahen Osten, keine Kollaboration mit Washingtons arabischem Statthalter-Regime der Saudis als der US-Dollar- und ideologischen Quelle des islamisch getarnten Wahhabi/Al Qaida/IS-Terrorismus, Imperialismus beenden, Anhäufen gesellschaftlichen Vermögens in wenigen privaten Händen Kapitalismus beenden, für Friedens- und Solidarinteressen aller Völker, Gesellschaften vom Profitmotiv renigen.

  3. Hallo Parteibuch, Hallo Henry, Hallo tag heute

    Die Einschätzung von Tat und Täter, Parteibuch, halte ich für sehr stimmig.
    Es gibt Gerüchte das diese Tat Unterstützung aus dem höheren anwesenden Personenkreis gehabt haben könnt. Siehe hier: http://www.danisch.de/blog/2016/05/28/verbindung-zwischen-regierungsparteien-und-linksextremer-gewalt-aufgetaucht/
    Aber das ist nicht der Punkt, erklärt mir doch mal für welche Menschen oder für welche Gruppe, wie konkret, die die Linke wo konkret Politik machen will. Was konkret ist den der Nutzen für diese Politik.
    Warum ich die Frage stelle weil ich der Überzeugung bin wenn die Linke das kann, das dann die Versammlungen der Linken auch wieder gut besucht sind und es werden die richtigen gewählt.
    Also für wen konkret und wenn ihr könnt erinnert Euch an Marx.
    Henry, was sind den antikapitalistische, antiimperialistische Positionen für den Hauswart im Gymnasium oder für die Krankenschwester im Nachtdienst oder für den Rentner der mit 430 € monatlich in die Zwangsrente gehen muß und in 8 Wochen seine Wohnung verliert oder den IT-Projektleiter mit 60 Wochenstunden und 6000 € Monat mit noch zwei Wochen Vertragslaufzeit aber 4 Kindern und einer Frau, Auto und Haus auf Kredit. Oder für die Leute in Bergedorf deren 12-jährige Kinder jetzt mit Messer und Rasierklingen von den Neusiedlern traktiert werden? Siehe hier: http://m.bergedorfer-zeitung.de/schwarzenbek/article207613065/Die-Stimmung-ist-am-Kippen.html

    @tag heute, an Dich habe ich auch eine Frage was soll das mit den immer wieder hervorgekramten Nazivergleichen? Wenn ihr euch immer und immer wieder mit diesen schrecklichen 12 Jahren beschäftigt, konditioniert ihr euch doch selber die Schockstarre bei den Angriffe der antideutschen Kampfgruppen, denen ich jegliche politischen Ziele abspreche. (Die sehen nur den eigenen Vorteil, die Gelegenheit Macht und Einfluß zu bekommen. Von der Sorte ist Fischer, der Polizistenverprügeler und Steinewerfer.

    Und noch etwas schon vor 45 Jahren hatten wir die Schnauzte von diesen Dingen voll. (Ich bin nun mal ein Normalmensch *grr)
    Glaubt ihr wirklich dass das heute anders ist?
    Marx oder Engels: Eine Idee wird zur materiellen Gewalt wenn sie die Massen erfasst. Ist das hier der Fall?
    Was von alldem was die Linke seit ihrer Gründung gesagt und geschrieben hat erfüllt diesen Anspruch?
    Mit freundlichen Grüßen Paule

    1. Ja Paule,
      sebstverständlich antikapitalistisch und damit folgernd eben auch antiimperialistisch. Die Zustände die Sie beklagen sind ja eben reiner Kapitalismus bzw. dessen Ausfluss.
      Ansonsten ist da wohl mit den gesetzten Links einiges schiefgelaufen. Den ersten bringen Sie mit dem Himweis auf Verbindungen im Zusammenhang mit dem Tortenwurf, tatsächlich behandelt der Artikel aber ein Ereigniss von 2011, wie in dem Artikel selber zu lesen ist. Zudem handelt es sich um eine Einlassung eines Rechtsanwaltes zur Verteidigung seiner angeklagten Mandanten. Der Artikel selbst weisst ausdrücklich 2 mal daraufhin, mit der Bemerkung versehen, dass Anwälte rechtlich gesehen im Sinne der Mandanten lügen dürfen. Also man kann gar nichts damit anfangen, schon gar nicht was diese Attake gegen Wagenknecht betrifft.
      Der zweite Link soll zur Stimmungsmache dienen, bei mir verfängt sowas nicht. Da wurde 1 in Worten EIN Kind geschlagen, oh je es war ein Flüchtlingskind. 1000 mal am Tag passiert so etwas auf Schulhöfen oder im Umfeld der Schule, also ein völlig banales Alltagsereignis und völlig unabhängig von ethnischer Zugehörigkeit. Wie sich möglicherweise die vermeintlichen Opfer gegenüber Flüchtlingskindern aufgeführt haben ist in dem Artikel nicht aufgeführt. Die Beschreibung auch der Eltern legen mir nahe, dass die ihre Kinder gehörig gegen die Flüchtlinge manipuliert haben. Leuten die nur an Stimmungen interessiert sind und damit letztendlich nichts anderes bewirken, als von den sozialen Fragen die Sie angeführt haben ablenken, für solche ist das ein gefundenes Fressen, das man künstlich aufbauschen kann. Sie selbst untermauern ja, dass es um Aufbauschen und Stimmungsmache geht, indem Sie gleich noch eins draufsetzen und von „traktieren mit Messern und Rasierklingen“ faseln, davon ist allerdings in dem Artikel kein Wort zu lesen.
      Bei Leuten, die an Aufheizung der Stimmung interesse haben verfängt sowas ja, ich bin gegen solche Versuche völlig immun.

    2. Falls Sie von der irrigen Annahme ausgehen, der Kapitalismus in der Krise sei lediglich für zwölf Jahre mit den terroristischen Mitteln des Faschismus aufrechterhalten worden, könnte Ihre Frage einen Sinn ergeben, wäre dann jedoch ebenso wenig zu beantworten, weil die Voraussetzungen weiterhin falsch blieben.

      Auch die Letzten werden vor dem Bewusstsein für die massive Ungleichheit unter kapitalistischer Herrschaft nur solange die Tür verschließen können, bis sie keine mehr haben.

      clearly, vormals versehentlich „tag heute“

      1. Hallo Henry,
        es ging und geht mir nicht um Stimmung und Stimmung machen erst recht nicht.
        Zum 1. Link man sehe auf die handelnden Personen. Der Rechtsanwalt ist nicht wichtig.
        Zum 2. Link das ist aber das Leben und das Sein bestimmt das Bewusstsein, schon vergessen?
        Aber die Links sind nicht wichtig, meine Fragen aber schon.
        Also wenn irgendeine Partei eine wirklichen Einfluß auf die Massen auf das Volk haben will dann muß sie die Fragenbeantworten.
        Der Hinweis darauf den Kapitalismus abschaffen zu wollen, wird dabei bei den meisten wenig hilfreich sein. Die sind nämlich in den meisten Fällen 50 Jahre gut damit gefahren.
        Ich sage nicht das es nicht notwendig wäre, ich weiß nur das die meisten denken warum soll man das tun, mir geht es doch gut, als ich klein war gab es Lebensmittelmarken, keine Kleidung, Trümmer und viel Arbeit. Viele werden fortführen, jetzt kriege ich endlich meine Rente und dann wollen die den Staat kaputtmachen?

        Nochmal, ich frage nur danach für wen die links stehenden Politiker Politik machen wollen. Oder warum soll man sie wählen?
        Grüße Paule

      2. Paule

        „Nochmal, ich frage nur danach für wen die links stehenden Politiker Politik machen wollen. Oder warum soll man sie wählen?“

        Nun grundsätzlich würde ich zwei große Themen sehen, die Linke in aller Welt und auch in Deutschland grundsätzlich vertreten und die sie wichtig macht:

        1. Im Inneren gegen die Ausplünderung der Masse der Bevölkerung durch die Reichen und für soziale Gerechtigkeit
        2. Im Äußeren gegen Krieg und für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen auf der Welt

        Praktisch bedeutet ersteres etwa die Forderung nach einem starken Staat, der die Schwachen vor dem Missbrauch der Macht der Reichen schützt und ihnen dadurch ein besseres Leben ermöglicht. Mindestlöhne, Arbeitnehmerrechte, Sozialleistungen, kostenlose Bildung durch staatliche Schulen und Hochschulen, staatliche oder quasi-staatliche Krankenversorgung, vom Staat garantierte Rente, Schutzregelungen gegen die Übervorteilung von Verbrauchern, Mietpreisbremsen und so weiter und so fort, sind typisch linke Forderungen, die der Masse der nicht-reichen Bevölkerung direkt zugute kommen. Weiter, ganz wichtig, der Widerstand gegen die „Privatisierung“ staatlicher oder quasi-staatlicher Monopolbetriebe: z.B. Wasser- und Stromnetze, Krankenversorgung, Wohnungsbaugesellschaften, öffentliche Verkehrmittel, usw. Solche „Privatisierungen“ dienen nur den Reichen, an die sie verhökert werden – sonst würde es sie nicht geben. Wie das korrupte Geschäft mit den Privatisierungen läuft, ist manchmal gut zu erkennen, etwa wenn das Wassernetz privatisiert wird, und der neue „private Betreiber“ sich damit eine „Monopolrente“ garantieren lässt, die die Wasserkunden durch Mehrpreis bezahlen. Um den Profit weiter zu steigern, unterlassen private Betreiber dann auch Investitionen soweit es irgend geht, mit Langzeitfolgen, wie sie in den USA besonders gut zu besichtigen sind. Die Rohre werden marode, und irgendwann kommt – wie in Flint, Michigan, daraus nur noch giftige Brühe. Einen privaten Betreiber braucht so etwas nicht stören, bis es soweit ist, hat er den Kaufpreis doppelt und dreifach wieder raus, und wenn es soweit ist, macht er seine Firma dicht, und die Leute müssen dann eben sehen, wie sie an Wasser kommen. Wem als Kunde eine höhere Rechnung eines Privatbetreibers – etwa in Berlin – nicht gefällt, der kann sich ja einen anderen Wasserlieferanten und Abwasserentsorger suchen, so die Theorie des freien Marktes. Praktisch haben Wasserleitungsnetzbetreiber aber Monopolstellungen, so dass es keinen anderen Anbieter gibt, und die Leute deshalb zahlen müssen, was verlangt wird. Das ist sehr einfach zu durchschauen, aber Marktradikale – rechte – Parteien wie die FDP und die CDU machen trotzdem eine ideologisch begründete und durch Korruption motivierte Privatisierung nach der anderen, während Linke solche Ausplünderungen der Bevölkerung grundsätzlich ablehnen.

        Manchmal ist eine den Wünschen der Bevölkerung zuwider handelnde Geschäftsidee von Käufern privatisierten Staatsvermögens auch nicht ganz so einfach zu erkennen. Nimm beispielsweise die in den letzten Jahren massenhaft privatisierten Wohnungen in Deutschland. Um den Leerstand zu beheben, der für Verluste anstatt Profite gesorgt hat, haben die Interessengruppen der Eigentümer privatisierter Massenwohnungen einfach mit Krieg und Terror im nahen Ausland dafür gesorgt, dass eine große Immigrationswelle nach Deutschland gekommen ist. So wird das Leerstandsproblem behoben und der Staat, also die Masse der Menschen, zahlt den Käufern der Wohnungsbestände ihren Profit. Im Interesse der Masse der Menschen ist das Geschäftsmodell natürlich nicht – die hätte sich lieber Krieg, Terror und Flüchtlinge gespart.

        Und so kommt zur Innenpolitik die damit zusammenhängende Außenpolitik. Es ist eine linke Überzeugung, dass Krieg nicht im Interesse der Masse der Bevölkerung ist, sondern ein von Reichen zu profitzwecken betriebenes Geschäft, weshalb „Linke“ Angriffkriege grundsätzlich ablehnen, während „Rechte“ aus vermeintlichen „nationalen Interessen“ geführte Angriffskriege häufig begrüßen, oder, historisch gesehen, zumindest begrüßt haben.

        Diese Grenze ist alelrdings in den letzten Jahren verwischt, insbesondere durch Angriffskriege zu sogenannten „humanitären Zwecken“ oder der Unterstützung von „demokratischen Revolutionen“ – die von korrupten Linken und ihren Anhängern unterstützt wurden und werden, während einige Rechte Menschenrechtskriege ablehnen – man schaue nur auf Le Pens Position zu Russland, die friedlicher ist als die vieler sogenannter Linker. Praktisch ist es aber in den letzten Jahrzehnten in Deutschland – und Europa – durchaus so gewesen, dass linker Druck gegen Krieg den Herrschenden Angriffskriege meist erschwert hat, man denke nur an die linke Opposition zu den Kriegen gegen Jugoslawien, Afghanistan, Irak und Syrien. Linker Druck bezüglich linker Positionen wie sozialer Gerechtigkeit und Friedfertigkeit funktioniert mit einer Linken in der Opposition übrigens meist besser, als wenn die Linke als Juniorpartner in einer Regierung mit drinsteckt.

        Wenn Linke zu Kriegstreibern werden und die Bevölkerung ausplündern, schlimmer als rechte Nationalisten und Marktradikale (man denke nur an Tony Blair) dann gibt es in der Tat nichts mehr, was so einer „Linken“ eine Existenzberechtigung verleiht.

  4. Gibt es eine Vermittlung zwischen den „Träumen“ von Henry Blues und Parteibuch (1. und 2. Kommentar)? Ich meine Ja: Eine konsequent-systemalternative neue Partei ist notwendig und DIE LINKE wird das nicht werden. Diese neue Partei fällt nicht vom Himmel, und von Null startend hat sie es extrem schwer. Ihr Kern müssen die gar nicht so wenigen echten Linken in der Linkspartei sein. Dieser Flügel muss sich, vorerst innerhalb der Linkspartei bleibend, konsolidieren, gründlich programmatisch klären, organisatorisch festigen, geschlossen auftreten, faktisch zur neuen Partei in der Linkspartei entwickeln, bis diese (im richtigen Augenblick) endlich zerrissen wird.
    Gnadenlose Fraktionsarbeit INNERHALB der LINKEN.

    1. Sehr geehrter kranich05 , diese neue Partei gab es schon, die WASG, sie wurde von den PDS Funktionären, in Koalition mit den DGB Funktionären ZERSTÖRT, was da dann zusammengeschustert wurde, gehörte nicht Zusammen, Die vom Staat subventionierten Funktionäre, Eroberten alle Posten, weil sie ja als nicht für ihren Lebensunterhalt arbeiten müssen , jede Menge Zeit und Seilschaften haben. Ein großer Teil der WASG, waren Linke, die in diversen Partei schon genügend Frustriert waren, für dieses Projekt, haben WIR aber noch mal kräftig in die Hände gespuckt und Angepackt, aber noch einmal, lassen wir UNS nicht, von Subventionierten Funktionären , am Nasenring, durch die Manege ziehen.

  5. Faschismus und Anti-Faschismus sind nach Bertram Binsenweisheit die zwei Seiten einer klingenden Münze seit spätestens 1926.

    In der Ukraine wurde der nationale Faschismus noch einmal aus der Mottenkiste geholt, ansonsten wird eine Form des internationalen Faschismus ausprobiert und gespielt.

    Allerdings fehlt in dieser Aufführung des Unterwelttheaters noch die Komponente des Führerkultes. Denn wen zur Hölle sollen die verknechteten Massen des Westens in der Jauche und im Elend anhimmeln, bevor sie hysterisch und freiwillig mit der Knarre in der Hand im Nato-Tot-Gewand im Osten das Ende suchen dürfen?!-

    Hier muss Hollywood dramaturgisch also noch nachschärfen.

    – Selten hat eine dumme Tat mehr betroffen gemacht, als eine so intelligente Frau körperlich anzugreifen. Andererseits zeigt diese Art der bedingungslosen Vorgehensweise gegen eine Frau die Kulturlosigkeit und Schamlosigkeit der westlichen Zwingherren (und Damen? ((für ein bißchen vergängliche irdische Macht) allzudeutlich auf.

    1. „Faschismus und Anti-Faschismus sind nach Bertram Binsenweisheit die zwei Seiten einer klingenden Münze seit spätestens 1926.“

      Ich habe noch Antifaschisten persönlich kennenlernen dürfen, die in den Folterkellern der Gestapo und im KZ gesessen haben, die drehen sich im Grabe angesichts solcher Geschichtsklittelei.
      Gut dass Sie „Bertram Binsenweisheit“ angeführt haben, passender hätte es nicht sein können.

    2. *** Denn wen zur Hölle sollen die verknechteten Massen des Westens in der Jauche und im Elend anhimmeln ***
      Bisher Himmeln sie den FriedesFürsten der Finsternis OBAMA an, aber im Hintergrund wird ihr Favorit schon Medial Aufgebaut, Sehen sie nur mal genau hin, wenn die Medien Prinz William Promoten.

  6. Noch mal an Paule,
    Sie Fragen . „…für wen die links stehenden Politiker Politik machen wollen.“
    Die Antwort hatten Sie selber vorher schon gegeben :
    „…für den Hauswart im Gymnasium oder für die Krankenschwester im Nachtdienst oder für den Rentner der mit 430 € monatlich in die Zwangsrente gehen muß und in 8 Wochen seine Wohnung verliert oder den IT-Projektleiter mit 60 Wochenstunden und 6000 € Monat mit noch zwei Wochen Vertragslaufzeit aber 4 Kindern und einer Frau, Auto und Haus auf Kredit.“
    Dazu, für alle die bedroht sind von der agressiven NATO-Kriegspolitik, dem militärischen Arm des imperialistischen, manche sagen zionistischen Raubtieres.
    Beide Aspekte waren seit eh und je für linke Politik unmittelbar im Zusammenhang zu betrachten.
    Denn Beides erwächst aus dem Grundmechanismus des Kapitalismus und in verschärfter Form in seinem Entwicklungsstadium Imperialismus………Profit…Profit…Profit…
    Ein Zitat von P.J. Dunning (1860), das Karl Marx in einer Fußnote im „Kapital“ bekannt machte, wird oft zur Charakterisierung des Profits gebraucht: „Das Kapital hat einen Horror vor Abwesenheit von Profit, oder sehr kleinen Profit, wie die Natur von der Leere. Mit entsprechendem Profit wird Kapital kühn. Zehn Prozent sicher, und man kann es überall anwenden; 20 Prozent, es wird lebhaft; 50 Prozent, positiv und waghalsig; für 100 Prozent stampft es alle menschlichen Gesetze unter seinen Fuß; 300 Prozent, und es existiert kein Verbrechen, das es nicht riskiert, selbst auf Gefahr des Galgens.“

    1. Lieber Henry,
      Danke für den Ritt (die Antwort), aber
      kommen sie doch mal vom Pferd. Ich bin ein alter Mann und stehe hier auf der Straße und sie im wilden Galopp um mich drum rum. (Spaß muß sein.)
      Ich will ihnen nicht widersprechen aber ein Unternehmen das keinen Profit macht ist bald Pleite.
      Ein Krankenhaus das nicht, wenn kommunal, kostendeckend arbeite ist nach der nächsten Krankenkassenreform zu, ansonsten ist es ein Unternehmen und bald Pleite.
      Wir haben doch 40 Jahre ohne Profit versucht zu leben, geworden ist es nichts.
      Na und das mit dem deutschen Militarismus ist wohl auch eher ein Schuss in den Ofen, wenn wir jetzt mit einem Besenstiel als Gewehrattrappe ins Manöver nach Litauen fahren und unser Eurofighter keine Raketen zum Schießen haben.
      Die Bundeswehr hatte zur Wende mehr als 500.000 Soldaten und hat jetzt 170.000, wenn alle gesund sind und nicht gerade im Mutterschaftsurlaub.
      Die russische Präsidentengarde wird 250.000 haben und die ausländischen Besatzungstruppen in Deutschland sind zurzeit bei 500.000 Mann und werden gerade wieder modernisiert, einschließlich der Atomwaffen.

      Die Antwort von @Parteibuch finde ich da schon konkreter. (Danke auch Dir für die Antwort.) Einen starken Staat als Ausgangspunkt für eine Politik die die Ausbeutung der Massen durch die Reichen verhindert.
      Da bleiben bei mir aber wieder die Fragen. Gehört die Krankenschwester und der IT-Projektleiter schon zu den Reichen? Und der Krauter auf der Ecke? Und wer sind denn die Reichen die da Ausbeuten, wo sind die denn wenn die ETH-Zürich feststellt, das 147 Unternehmen die Welt besitzen.
      Oder das die 30 Dax Unternehmen zu 90% im Besitz ausländischer Kapitaleigner sind.
      Noch eine Punkt warum sagt die Linke dass meine Kinder in der Schule keine Sport machen können und die Schule nicht renoviert wird und es nicht genügend Lehrer gibt damit die Pausenaufsicht geführt werden kann. Die sind nämlich jetzt bei den Syrern und unterrichten Deutsch und Klassenräume brauchen die auch….. Wann erfolgt die Erste Zwangseinquartierung und wann führen wir die Pflichtabgabe vom Lohn für die Flüchtlinge ein?
      Liebes Parteibach ich bin auch der Meinung dass die Begriffe in den letzten Jahren sehr verwischt sind.
      Diese Begriffe müßen geklärt werden, wenn notwendig müßen neue her. Am dringendsten scheint mir aber die das Folgende zu sein.

      Liebes Parteibuch, lieber Henry, wer ist wir?

      Wenn es nicht für alle reicht wer ist dann wir? Und wer nicht? Wer ist Masse und wer ist Ausbeuter? Wer ist Reich und wer ist arm? Mit wem müssen wir wieviel teilen?

      1. Paule

        „Ein Krankenhaus das nicht, wenn kommunal, kostendeckend arbeite ist nach der nächsten Krankenkassenreform zu, ansonsten ist es ein Unternehmen und bald Pleite.“

        Zwischen kostendeckend arbeiten und privatwirtschaftlich arbeiten, gibt es einen Riesenunterschied, der Kapitalisten enorm wichtig ist: der Profit. Ein Krankenhaus, der kostendeckend arbeitet und sich in öffentlichem Besitz befindet, kann im Rahmen der Kostendeckung genau das machen, was es soll, nämlich sich um das Wohl der Patienten kümmern. Ein Krankenhaus, das kostendeckend arbeitet und Kapitalisten gehört, kann das nicht: es ist nicht dazu da, sich um das Wohl der Patienten zu kümmern, sondern den Profit der Eigentümer zu maximieren. Das heißt, in einem kostendeckend arbeitenden Krankenhaus, und auch in einem gewinnbringenden Krankenhaus, wird gespart soviel es geht, um den Profit zu maximieren. War der Profit ein paar Jahre sehr gut, sodass die Investitionen für die Eigentümer sich amortisiert und einen dicken Profit abgeworfen hat, macht es den Eigentümern dabei auch nichts, wenn das Krankenhaus anschließend pleite geht – etwa an Prozessfolgekosten wegen Schlechtbehandlung, schlechtem Ruf oder Nichteinhaltung von Mindeststandards aufgrund von unterlassenen Investitionen. Wenn es deshalb dann in der Stdat kein Krankenhaus mehr gibt, und die Leute in der Stadt lange Anfahrswege zum Krankenhaus einer anderen Stadt haben, wobei sie möglicherweise „auf der Strecke bleiben“, und das möglicherweise dann nicht mal einen Platz frei hat, stört profitorientierte Privateigentümer dabei nicht im geringsten. Und ebensowenig stört es sie, wenn das Personal dann arbeitslos wird, solange der Profit im Kasten ist. So ist das mit der Privatisierung von Infrastruktur.

        „Wir haben doch 40 Jahre ohne Profit versucht zu leben, geworden ist es nichts.“

        Ich vermute, du meinst mit „wir“ die DDR. Ich würde sagen, gelebt wurde in der DDR schon, und das oft gar nicht schlecht. Aber die Wirtschaft wurde da, wie in so vielen anderen Staaten des real existierenden Sozialismus von verbohrten Ideologen beherrscht, und das war nicht gut für die Wirtschaft und den Wohlstand der Bevölkerung. Ähnliche Probleme, nur andersherum, gab und gibt es aber auch in kapitalistischen Staaten. Wo da verbohrte kapitalistische Ideologen herrschen, die glauben, der freie Markt richtet alles, geht die Wirtschaft auch den Bach runter, bzw am Ende gibt’s dann Sozialismus andersherum, wenn etwa kleine Steuerzahler „systemrelevante“ Banken „retten müssen“ – weil die Banken es mit der Zockerei übertrieben haben. Tatsächlich scheint es nicht so zu sein, dass ein Wirtschaftssystem – sich kapitalistisch oder sozialistisch nennend – per se besser ist, sondern dass es darauf ankommt, wie es umgesetzt wird. Viele Leute in Deutschland schauen nur auf den Vergleich DDR – BRD, und sagen sich, wenn die Wirtschaft der kapitalistischen BRD besser funktioniert hat, als die der DDR, dann muss es daran liegen, dass Kapitalismus besser als Kommunismus ist – wobei sie völlig übersehen, dass es in der BRD die CIA war, die dafür gesorgt hat, dass der Kapitalismus nicht aus dem Ruder lief und die Wirtschaft brummte, eben um die BRD den wirtschaftlichen Systemwettbewerb gegen die DDR gewinnen zu lassen. Seitdem es die DDR nicht mehr gibt, können die USA nun hingegen Deutschland wie jede andere Kolonie auch ausplündern – und das geschieht ja auch. Vergleicht man die Wirtschaft von Kapitalismus und Kommunismus international, so kann man ein durchwachsenes Bild feststellen. Dem kommunistischen Kuba zum Beispiel geht es deutlich besser als dem kapitalistischen Haiti nebenan. Dem kapitalistischen Südkorea geht es wirtschaftlich hingegen besser als dem kommunistischen Nordkorea. Der kommunistischen VR China geht es heute wirtschaftlich besser als den kapitalistischen Philippinen, wobei es zur Zeit des idiotischen „Großen Sprungs nach Vorn“ genau anders herum war. Und so weiter und so fort. Wichtiger als welches System es theoretisch ist, ist wie es praktisch umgesetzt wird.

        „Na und das mit dem deutschen Militarismus ist wohl auch eher ein Schuss in den Ofen, wenn wir jetzt mit einem Besenstiel als Gewehrattrappe ins Manöver nach Litauen fahren und unser Eurofighter keine Raketen zum Schießen haben.“

        Das darf man möglicherweise als ein historisches Verdienst der linken Kräfte und der Linken in Deutschland betrachten. Wenn es nach der Rechten – CDU und Konsorten – gegangen wäre, gäbe es in Deutschland schon längst wieder viel mehr Militär, und es würde mehr eingesetzt werden für vermeintliche deutsche Interessen, und wäre beispielsweise massiv beteiligt gewesen am Disaster im Irak – wobei es natürlich die Bevölkerung gewesen wäre, die die Kosten, finanziell und in Blut, einschließlich der massiven Schäden an physischer und psychischer Gesundheit, zu tragen gehabt hätte.

        „Gehört die Krankenschwester und der IT-Projektleiter schon zu den Reichen?“

        Wenn er oder sie arbeiten müssen, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten, dann gehören sie ganz sicher nicht zu den Kapitalisten, zu den Reichen. Wenn sie und ihre Familien hingegen von den Zinsen und Profiten ihrer Milliarden Dollar an Vermögen leben, und nur „zum Spaß“ arbeiten gehen, dann gehören sie zu den Kapitalisten. Seltsamerweise meinen Kapitalisten jedoch oft, dass alle Menschen zur Arbeit gezwungen werden sollten, nur sie selbst haben keinen Spaß an Arbeit und tun es deshalb selten. Es soll tatsächlich sogar Kapitalisten geben, die ihr Leben lieber damit verbringen, auf Yachten im warmen Meer rumzuliegen, als arbeiten zu gehen.

        „Und wer sind denn die Reichen die da Ausbeuten, wo sind die denn wenn die ETH-Zürich feststellt, das 147 Unternehmen die Welt besitzen.
        Oder das die 30 Dax Unternehmen zu 90% im Besitz ausländischer Kapitaleigner sind.“

        Genau das ist der Punkt. Die wenigen Menschen, denen dieses Kapital, und alles was dazu gehört, Unternehmen, Staatsschuldscheine, Grundbesitz und so fort, gehört, das sind die Kapitalisten. Linken ist es dabei im Unterschied zu „rechten“ regelmäßig egal, ob das Inländer oder Ausländer sind, denn Kapitalisten, so die typisch „linke“ Überzeugung, benutzen die Macht, die ihnen ihr Kapital verleiht, regelmäßig dazu, um ungestraft Schandtaten bis hin zu Angriffskriegen zu begehen und die einfachen Leute auszuplündern, um noch reicher zu werden, ganz gleich, ob sie In- oder Ausländer sind.

        Trotzdem gibt es da eine gewisse Überschneidung von typisch „linken“ und typisch „rechten“ Überzeugungen. Linke betrachten nämlich typischerweise Kolonialismus und Imperialismus, das heißt die gewaltsame Unterjochung fremder Teile der Welt, als ein typisches Verbrechen von Kapitalisten, das sie verüben, um ihre Macht und ihren Reichtum zu mehren, und betrachten deshalb nationale – oder nationalistische – Bewegungen zur Befreiung ihres Landes vom Kolonialismus und Imperialismus als richtig und unterstützenswert. Sich als „rechts“ sehende Bewegungen betrachten typischerweise den Nationalismus als erstrebenswerten Wert an und für sich, doch praktisch macht das, solange es sich um einen Kampf oder ein Streben zur Befreiung des eigenen Landes von Kolonialismus und Imperialismus handelt, keinen Unetrschied, denn in so einem Kampf liegen „linke“ und „rechte“ dann letztlich im gleichen Schützengraben gegen den Imperialismus – in übertragenem Sinn, aber auch im wörtlichen Sinn, wie man es gegenwärtig etwa im Donbass sehen kann.

      2. Hallo Parteibuch,

        danke für Deine Antwort die mir sehr gut gefällt.
        Nur leider findet sie wohl in diesem unserem Lande bei andern Linken kein Echo.
        Das wäre schon was ein einiges, nach Recht und Freiheit strebendes Deutschland!
        Danke für die Hoffnung!

  7. Interessante Diskussion.

    “ Tatsächlich scheint es nicht so zu sein, dass ein Wirtschaftssystem – sich kapitalistisch oder sozialistisch nennend – per se besser ist, sondern dass es darauf ankommt, wie es umgesetzt wird.“

    Ein Marktsystem zwingt im Prinzip die Marktteilnehmer in Richtung Effizienz, egal ob aus Profitstreben oder schlicht Existenzerhaltung.
    Effizienz definiert als optimale Allokation von Ressourcen.

    Nur was bedeutet das konkret? Die verfügbare menschliche Arbeitskraft wird unter Vermittlung von Geld mit anderen Ressourcen wie Rohstoffen, Energie, Boden so kombiniert, dass möglichst gute Lebensqualität für die Menschen herauskommt?

    Natürlich nicht. Im idealisierten Modell werden „externe Effekte“ ausgeglichen, Marktradikale wollen auch das über Marktlösungen erzielen, was regelmäßig scheitert; so wird die Umwelt übernutzt, als gibt es kein Morgen, wenn nicht staatliche Vorgaben oder massive Gegenwehr der betroffenen Menschen dies zumindest reduzieren. Es kommen Güter kurzer Haltbarkeit und unreparierbar heraus, gerne mit eingebauten Sollbruchstellen, das Gegenteil von effizienter Ressourcenverwendung.

    Auch führt die betriebswirtschaftliche Effizienz volkswirtschaftlich keineswegs zu sinnvollen Ergebnissen; die Phasen längerer Prosperität kapitalistischer Gesellschaften sind geprägt von bestimmten Umständen; es müssen die realen Ausgabewünsche der Einkommensbezieher mit den erzielten EInkommen Schritt halten, sonst findet eine Markträumung nur noch mit wachsender Neuverschuldung statt. Diese Verschuldungsblasen werden derzeit von den Notenbanken gestützt in ungeahnte Höhen getrieben, aber der Absturz ist natürlich vorprogrammiert.

    Als Planwirtschaftliches System ist man direkt oder indirekt mit den Marktsystemen im Wettbewerb; einerseits der „Schaufenster-Effekt“ die Lebensumstände der Menschen (wobei natürlich die Vorteile einer Freiheit von Existenzängsten und krankmachenden Arbeitsumständen, wenn der Büronachbar nicht Kollege sondern erster Konkurrent ist, erst beim Verschwinden überhaupt wahrgenommen werden, und auch dann oft nur diffus).
    Andererseits muss man Devisen erwirtschaften, wenn man auf Güter aus dem Marktsystem angewiesen ist.

    Der Untergang des RGW ist neben falschen Entscheidungen der Planer, inclusive eines Planungswahnsinns bis ins letzte Detail, auch von technischen Umständen bestimmt gewesen.

    Die Entwicklung der Mikroelektronik führte zu revolutionären Sprüngen in der Industriellen Produktivität. Völlig neue Güter konnten hergestellt werden.
    Ein Rückstand von zwei Prozessorgenerationen führte zum erheblichen Rückstand in der Produktivität.

    Heute ist dies gänzic anders;Ei-Ding vier gegen Ei-Ding sechs, was solls.

    Ebenso der Unterschied zwischen Golf vier und Golf sechs.
    Heute kann der iran ordentliche Autos bauen.

    Kurz: „Effizienz“ im Sinne eines Einsatzes von Menschen zum maximalen Ausstoß von Gütern ist heute überhaupt nicht mehr wichtig.
    Wir könnten mit 15 Stunden Wochenarbeitszeit (für alle) ein höheres materielles Lebensniveau für alle erzielen, von Bildung, Kultur, Gesundheit etc ganz zu schweigen.

    Dafür mussman sich allerdings von der kapitalistischen Logik freimachen.

  8. Noch zum Thema national/international.

    Alle Menschen sind Brüder, schön.
    Die Organisation von sozialem Zusammenhalt ist unter gleichen deutlich leichter, einfacher Fakt.

    Die Wahrnehmung von Nationalen Tendenzen als Teil der Lösung ist einfach zu erklären: wenn das Establishment, gestützt auf „wissenschaftliche“ volkswirtschaftliche Erkenntnisse erklärt, dass trotz der gigantisch gestiegenen Produktivität die Lebensumstände für Otto Normalverbraucher und Frieda Nedriglöhner immer schlimmer werden müssen, weil der „Chinese kommt“, wir aber gleichzeitig unbedingt unbedingten Freihandel brauchen, damit es uns gut geht, ist eine Gegenbewegung logisch.

    Die EU als Behörde zur Durchdrückung neoliberaler Ideologie wird natürlich zum Feindbild.

    Dabei bedeutete ein Ende der EU in dieser Form, zuerst des Euro, natürlich nicht, dass es in den Ländern sofort besser werden würde; dafür braucht es politische Entscheidungen.

    Allerdings kann man sich dann nicht mehr hinter technokratischen „Notwendigkeiten“ verstecken.

  9. „Die Zusammensetzung einer „Französischen Nationalversammlung von 1798“ möchte ich mit Nichtwissen bestreiten. Was mit jedoch bekannt ist, ist die französische Nationalversammlung von 1789, wo meines Wissens links das bürgerliche Kapital einschließlich Robespierre und seine Terroristen und rechts der Adel und der Klerus stand. Das Volk war da meines Wissens nicht vertreten. Das genau ist das Problem mit den Begriffen „rechts“ und „links“ – sie sind politisch vage und jeder kann sie nach Gutdünken mit Inhalten füllen.“

    Eben deshalb habe ich nicht „Volk auf der linken Seite“, sondern „Friedens- und Solidarinteressen des Volkes auf der linken Seite“ geschrieben, wohlweißlich, da selbige Interessen des Volkes zwar laut Proklamation links hätten sein müssen, doch falls dort Terroristen waren, gehörten die nach rechts, weil – wie vom Faschismus bekannt – Terror nur die terroristische Herrschaft der Wenigen über die Vielen rechtfertigen hilft, im Namen der Sicherheit. Dass die Französische Revolution eine bürgerliche war, während der das Volk benutzt und verraten wurde, um die Feudalherrschaft zu stürzen und das damals entstehende Bürgertum an deren Stelle zu setzten, markiert den historischen Übergang vom Feudalismus zum Kapitalismus. Die neuen Herrschaften des Bürgertums, das weitgehend aus ehemaligen Händlern entstand, brauchten für die Industriealisierung den „doppeltfreien Lohnarbeiter“, frei die eigene Arbeitskraft zu verkaufen und frei vom Eigentum an Produktionsmitteln.

    „Die soziale Lage der Arbeiter nach der siegreichen bürgerlichen Revolution kennzeichnet Karl Marx mit dem Begriff „doppeltfreier Lohnarbeiter“. Nach dem Gewinn der Bürgerrechte mussten Arbeiter ihre Arbeitskraft auf dem Markt anbieten und konnten ihren Lohn je nach Marktkonditionen frei aushandeln. Der Begriff „doppeltfreier Lohnarbeiter“ weist auf den Doppelcharakter der Freiheit hin, der die Lohnarbeiter im Kapitalismus ausgesetzt sind. Durch die Befreiung von den feudalistischen und ständischen Fesseln haben die Arbeiter zwar bürgerliche Rechte und Freiheiten hinzugewonnen, wurden jedoch auch vom Eigentum an Produktionsmitteln „befreit“ und sind daher unter frühkapitalistischen Produktionsverhältnissen gezwungen, sich in Lohnsklaverei zu begeben.“ Wikip., leicht redigiert.

    Die Entfaltung der Produktivkräfte während der gesellschaftlichen Entwicklungsphase des Kapitalismus wäre mit der Leibeigenschaft des Feudalismus also gar nicht zu machen gewesen.

    Im Kapitalismus ist es jedoch die Arbeiterklasse, die alle Werte schafft, kein Investor, der Kapital zur Verfügung stellt, weshalb die Arbeiterklasse Eigentümerin der Produktionsmittel sein müsste, keine Kapitalisten. Die verdrehten Tatsachen vom Kopf auf die Füße zu stellen, gebührt nun dem nächsten historischen Übergang.

    Der die massive Ungleichheit, genau dadurch aber auch jene Kämpfe für soziale Gerechtigkeit und wachsendes Bewusstsein der Ausgebeuteten für ihre tatsächliche Lage hervorbringende Kapitalismus, befindet sich nun fast weltweit im Endstadium des Finanzkapitalismus, während der rechts stehende Kapitalismus in den vergangenen hundert Jahren immer wieder mit den terroristischen Mitteln des Faschismus aufrechterhalten wurde, manchmal auch „links stehend“ getarnt, im Schafspelz der objektiven Interessen des Volkes, also des Friedens und der Solidarität. Doch wie die Wolken den Regen targen, so trägt der Kapitalismus den Krieg. Daran ist der Kapitalismus zu erkennen und damit auch alle, die „rechts“ stehen, die das fördern, wie auch immer getarnt, wie derzeit auch islamisch.

    Daran könnte ich nichts Falsches erkennen, die Interessengegensätze auszuschreiben, Friedens- und Solidarinteressen gegen Kapitalinteressen der Ausbeutung, nur wenn es Kurznamen sind, dann wird mit der Verschärfung der Gegensätze jeder seine Seite wählen, links oder rechts. Das ist weder ein Problem noch gibt es daran etwas Vages, denn das hat die Geschichte der Klassenkämpfe noch nie zugelassen.

    Der Menschenrechtler, der als Kämpfer für soziale Gerechtigkeit Sozialist ist und dessen Mörder, der für die Profitinteressen des Großkapitals angeheuert wurde und sich „Nationalsozialist“ nennt, haben nichts gemeinsam und stehen wohl kaum auf derselben Seite. Mögen diese durch die Ausbeutung des Menschen durch den Menschen entstandenen Seiten möglicht bald verschwunden sein, nach dem Zusammenbruch des Kapitalismus.

    1. Hallo Clerly,
      danke für den Kommentar.
      Ein paar Bemerkungen dazu (ich zitiere dich „“):
      ~
      „Das genau ist das Problem mit den Begriffen „rechts“ und „links“ – sie sind politisch vage und jeder kann sie nach Gutdünken mit Inhalten füllen.“
      Volle Zustimmung! Warum verzichten wir dann nicht darauf?
      ~
      „Die neuen Herrschaften des Bürgertums, das weitgehend aus ehemaligen Händlern entstand, brauchten für die Industrialisierung den „doppeltfreien Lohnarbeiter“, frei die eigene Arbeitskraft zu verkaufen und frei vom Eigentum an Produktionsmitteln.“

      War es nicht eher so, dass die Industrialisierung die Befreiung der Menschen notwendig machte?

      Die Eigenschaft des Kapitals zur Akkumulation, zusammen mit neuen wissenschaftlich-technischen Erkenntnissen war und ist die die treibende Kraft der Industrialisierung, also zur Änderung der Art der Produktion.
      Die Industrialisierung ist also für die Befreiung des Bürgertums und der Bauern und der entstehenden Arbeiterklasse verantwortlich. Aber sie blieben natürlich gebunden sozial, kulturell und örtlich.
      ~
      „ [… ]Durch die Befreiung von den feudalistischen und ständischen Fesseln haben die Arbeiter zwar bürgerliche Rechte und Freiheiten hinzugewonnen, wurden jedoch auch vom Eigentum an Produktionsmitteln „befreit“ und sind daher unter frühkapitalistischen Produktionsverhältnissen gezwungen, sich in Lohnsklaverei zu begeben.“ Wikip., leicht redigiert.“

      Den Wiki-Eintrag in seinem Gesamteindruck halte ich für sehr Irreführen aus verschiedenen Gründen u.a. entspricht er einfach nicht den historischen Abläufen und verwechselt Ursache und Wirkung.

      Die bürgerlichen Rechte der Arbeiter (die es so noch nicht gab) z. B. wurden erst viel später durch den politischen Kampf gewonnen. Sie blieben was sie waren landlose Bauern, die keinerlei Rechte hatten, die nicht mal wählen durften oder gewählt werden konnten, sie waren zu arm.
      Das änderte sich auch nicht nach „erfolgreicher Revolution“. Erst mit der massenhaften Anwendung der neuen Art der Produktion, wurde die Arbeiterklasse so zahlreich, das sie eigene politische Ansprüche formulieren konnte.

      Auch die Bürger erhielten nicht die vollen Freiheitsrechte. Sie erhielten nur das Recht auf ihre Art zu produzieren. Ihre Rechte leiteten sich aus der größe ihres Besitzes an Kapital ab.

      Erfolgreich war die Revolution als nur für das Kapital, und für die Möglichkeit technisch-wissenschaftliche Erkenntnisse zu sammeln und zur Anwendung zu bringen.
      ~
      „Im Kapitalismus ist es jedoch die Arbeiterklasse, die alle Werte schafft, kein Investor, der Kapital zur Verfügung stellt, weshalb die Arbeiterklasse Eigentümerin der Produktionsmittel sein müsste, keine Kapitalisten.“

      Im Licht der neueren Entwicklung sollten wir die Rolle der Investoren neu überdenken.
      Der Investor ist nämlich längst nicht mehr mit dem Kapitalbesitzer identisch. Ein (guter) Investor erbringt eigene schöpferische Leistungen die notwendig sind um ein Investition erfolgreich zu machen, er trägt ein Risiko und braucht einen Gewinn um seine Tätigkeit weiter zu führen.

      Das Kapital ist längst entpersonalisiert und in der Entscheidungsgewalt einer kleinen Gruppe von Aktiengesellschaften.

      Heute ist das Kapital dreifach befreiet: sozial nicht gebunden (anonym), weltweit zu Hause, rechtlich nicht gebunden und damit ohne moralisch und kulturelle Fesseln, ohne rechtlich Fesseln, ohne soziale Fesseln.

      Das heißt erst kürzlich hat das Kapital seine wirkliche Freiheit gewonnen. ABER eben nicht der Bürger!

      Der Investor ist Bürger, zu mindestens personalisiert, er hat soziale Fesseln und er hat einen kulturellen Bezug.
      Es geht dem jedem Bürgern wie einem Arbeiter (auch wenn er große Autos fährt). Er ist abhängig vom Kapital, über das er längst nicht im ausreichenden Maß selber verfügt und von neuen Techniken und Technologien sowie dem Zugang zu vollständigen, richtigen Informationen.

      Der Fortschritt in und der Zugang zu Wissenschaft, Technologie und Technik ist genauso ohne erheblichen Kapitaleinsatz nicht (mehr) möglich.

      Dem Arbeiter geht es genauso. Auch ihm ist ein erfolgreiches Arbeiten ohne Investition in seine Arbeitskraft in Form von Ausbildung und Erwerb von technischen Hilfsmitteln (z. B. Auto, Rechner, Telekomunikation, medizinische Betreuung) und Zugang zu Informationen nicht mehr möglich. Er hat soziale und kulturelle Wurzeln ohne diese wäre er der Homunkulus der Bibel. Er ist ortsgebunden durch Mangel an Kapital (schon durch das Häuschen der Oma).

      Der Unterschied zwischen Investor und abhängig Beschäftigten ist, der Arbeiter kann in der Regel diese Investition auch nicht mehr „reinholen“. Wenn er auf Kosten der Eltern studiert hat erst recht nicht. Und die Ausbildung von mehreren eigenen Kinder kann er auch nicht (mehr) finanzieren.
      Die Frage aber ist wie lange noch dieser Unterschied besteht.

      Es wird sogar noch schlimmer, bisher benötigte das Kapital also die vergegenständlichte Arbeit (https://www.marxists.org/deutsch/archiv/marx-engels/1858/urtext/3.htm) um zu Akkumulieren noch regelmäßig eine erheblich Menge lebendiger Arbeit.

      Das ist nun nicht mehr so.
      Zwar nahm auch bisher dieser Anteil kontinuierlich ab, aber mittlerweile haben wir den Punkt erreicht das das Verhältnis neue/abgeschaffte Arbeitsplätze (auch unter Einbeziehung der Dienstleistungen) steht’s kleiner ist als 1.
      Die Anzahl aller Arbeitsplätze absolut zurückgeht. (Gleichzeitig steigt die Anzahl an schlecht ausgebildeten Menschen weltweit aber exponentiell.)

      Akkumulation an Kapital funktioniert immer mehr ohne lebendige Arbeit.
      Oder anders ausgedrückt der wirklich wertschöpfende Teil der Produktion erfolgt immer mehr in den Labors und Denkstuben von wenigen Wissenschaftlern und Technikern.

      Damit ist die Zukunft, ja die Existenz der abhängigen Arbeiter und ihrer Familien gefährdet.
      Man braucht sie nicht mehr und damit viele andere auch nicht.
      Diese Gefahr besteht nicht nur für die Arbeiter, die Krankenschwester, diese Gefahr besteht für das Volk als Ganzes und damit auch für den Polizisten, den Beamten und dem sogar für den Politiker.
      Das Ergebnis dieser Entwicklung werden gewaltsame Verteilungskämpfe auf allen ebene der Gesellschaft und der Welt sein.

      Einigkeit, Recht und Freiheit ist die Grundlage für Alles, wenn es das nicht gibt es auch keine Volk und keine rechte und keine linke Seite des Volkes oder der Politik.
      MfG Paule

      1. „Hallo Clerly,
        danke für den Kommentar.
        Ein paar Bemerkungen dazu (ich zitiere dich „“):
        ~
        „Das genau ist das Problem mit den Begriffen „rechts“ und „links“ – sie sind politisch vage und jeder kann sie nach Gutdünken mit Inhalten füllen.“
        Volle Zustimmung! Warum verzichten wir dann nicht darauf?“

        Das angeführte Zitat ist nicht von mir und warum es zwar egal ist, ob die soziale [entweder das oder nicht links stehend] und sozialfeindliche rechte Seite so oder anders bezeichnent wird, jedoch wohl kaum auf das Bewusstsein verzichtet werden kann, dass der durch die Wirschaftsweise des Kapitalismus hervorgebrachte Interessengegensatz tatsächlich existiert, habe ich anschließend versucht ansatzweise zu erklären. Gerade diesen im Kapitalismus nun einmal zwangsläufig bestehenden Gegensatz der freiheitlich sozialen und profitorientiert antisozialen Interessen mit sozial getarnten Begriffen wie „Volksgemeinschaft“, also „auf links und rechts verzichten“ und scheinsozialen Programmen, die nur dem Schüren von Menschenhass dienen, zu übertünchen, während die Herrschafts- und Eigentumsverhätnisse durch das Vernichten der betrieblichen Mitbestimmung in Wahrheit verschärft werden, ist Grundbestandteil der vom Kapitalismus zu dessen Aufrechterhaltung mit Krediten und Medienpropaganda aufgebrachten Ideologie des Faschismus. Echtes wird durch Fälschung ersetzt.

        Wer für einen solchen Prozess grotesker Täuschung ein aktuelles Beispiel möchte, muss nur sehr genau und wirklich unvoreingenommen dem zuhören, was Vasily Volga von der ukrainischen „Vereinigung der linken [also sozialen] Kräfte“ zu berichten hat: https://www.youtube.com/watch?v=-gHZkLg0caQ

        Bereits mit 17, im letzten Jahr meiner dreijährigen Lehre, war ich als Jugendvertreter Betriebsratsmitglied, später in der Funktion eines betrieblichen Vertrauensmanns. Heute werde ich überall abgelehnt, weil unter Kapitalisten bekannt ist, dass ich danach in einigen Betrieben unterirdischer Arbeitsbedingungen meinen Kollegininnen und Kollegen geholfen habe, sich erfolgreich für ihre Durchsetzung bestehender tariflicher Regelungen zu organisieren und selbst Betriebsräte zu gründen. Das heißt also, ich weiß wovon ich rede.

  10. Das ganze Gefasel vom den „nationalen Interessen“ ist- und war nie etwas anderes, als dem gemeinen Volk den Bluff zu verkaufen, seine Interessen seien die der herrschen den Klasse gleich. Die Interessen des gemeinen Volkes, die der alle Werte schaffenden Massen, haben immer mehr gemeinsam mit den Ausgebeuteten überall auf den Welt als nur das Geringste mit der herrschenden Macht…Kapital. Und dieses Kapital als nationale Erscheinung gibt es eh nicht (mehr), sondern ist völlig frei von Ländergrenzen….Globalisierung,
    Jetzt komme mir Keiner mit dem Handwerker um die Ecke, der wird vom Grosskapital (Banken) genauso geknechtet.

  11. Es gibt allerdings noch einen anderen Aspekt beim „nationalen“.

    So wird die neoliberale Abkehr von einer „sozialen Marktwirtschaft“ hin zu immer unverblümterer Ausplünderung der gemeinen Menschen oft begründet mit Notwendigkeiten, die auf internationaler Ebene liegen.

    Mit dem Euro ist das für die Länder neben Deutschland auch richtig; in einer Währungsunion muss ich mich so verhalten wie der dickste Brocken, sonst schmiere ich dramatisch oder auch langsam aber sicher (Frankreich) ab.

    Ansonsten gilt dies natürlich nicht. Länder müssen heute offene Volkswirtschaften haben, wenn sie nicht sehr groß sind; aber Außenhandel ist nur sinnvoll, wenn er sinnvoll ist (^^), also muss es Menschen natürlich nicht durch die Ausweitung des Handels schlechter gehen.
    Sondern durch die Verteilung.

    Also für Euroländer ist eine Anti-Euro-Politik Voraussetzung, um überhaupt eigenständige Wirtschafts- und Finanzpolitik machen zu können.

    Ob diese dann progressiv oder reaktionär oder sonstwie ausfällt, hängt eben davon ab; und da sind die Konzepte der gerne unter Anti-Europäer und Rechtspopulisten zusammengefassten Parteien sehr unterschiedlich.

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